Bacillus Proteus = Bacillus proteus/= Proteus (Bach)/= Proteus mirabilis/= Bacterium proteus Nos/= Proteus rettgeri/= Proteus bacillus/= Proteus vulgaris daman/= Proteus Bacterium 

 

Vergleich: Miasma: Psoric

Siehe: Darmnosoden

 

Kind: Liegt auf den Boden, tritt wenn Eltern eingreifen + schreit (Calc.);

Negativ: A. Plötzlich, B. Kolikartig, C. Related to central and peripheral nervous system, D. Neuromuscular system;

 

[Christiane Petras]

Erschöpfungsmittel, wie Dys-Co oder Bacillus Nr. 7, aber mit seinem Schwerpunkt vor allem auf Beschwerden, die plötzlich und heftig kommen, meistens ausgelöst durch eine spürbare äußerliche Einwirkung.

Nervenkrisen (mit Tränen/Wutausbrüche/unkontrollierten Aggressionen). Diese Zustände gehen oft körperlichen Krankheiten voraus, die einen ähnlich plötzlichen und heftigen Charakter zeigen:

Das sonst ausgeglichene Kind wirft sich auf einmal wegen jeder Kleinigkeit schreiend auf den Boden, schlägt um sich und strampelt mit den Beinen. Einige Tage später hat es hohes Fieber, innerhalb von Stunden und scheinbar ohne Vorwarnung. In beiden Situationen wird Proteus gebraucht.

Am Behandlungsbeginn ist Proteus sehr häufig eine unverzichtbare Hilfe zur Stressbewältigung für chronisch belastete Patienten. Zusammen mit No 7, oft aus demselben Glas, hilft es vielen durch ihren anstrengenden Alltag, greift aber nicht so tief in die körperliche Organisation ein wie etwa Radium bromatum oder Dys-Co. Es wird meistens als Ergänzung mit sehr tief wirkenden Mitteln kombiniert.

Mit Fortdauer einer chronischen Behandlung nimmt der Bedarf manchmal ab, die Patienten fühlen sich stärker, gehen gelassener mit äußeren Einflüssen um und reagieren weniger heftig auf körperlichen Stress. Dann wird Proteus nur noch bei entsprechenden Symptomen eingesetzt.

Nervenzusammenbrüche aus nichtigem Anlass, die nicht selten in einem Tränenmeer enden, dann zusammen mit Rad-br.

Wutanfälle aus Überforderung; der Patient tobt nicht aus rücksichtslosem Jähzorn, sondern aus Bedrängnis.

Unerklärliche Wutausbrüche im Vorfeld einer körperlichen Erkrankung.

Herzpoltern, ausgelöst durch Stress, dann manchmal im Wechsel mit Tetanus.

Ausfallerscheinungen am Bewegungsapparat durch ungewohnte  Überbeanspruchung, z. B. anhaltender Gebrauch einer Astschere oder eines Kugelschreibers, dann evtl. in Kombination mit Polio.

Muskelkrämpfe nach körperlicher Überanstrengung (Tetanus als Ergänzung!).

Folgen unverträglicher Nahrungsmittel, die den Darm strapazieren und zu plötzlich heftigem Durchfall führen.

Prämenstruelles Syndrom, Kolik artige Regelschmerzen, dann in Kombination mit Carcinosinum und Tetanus.

Sonnenstich mit plötzlich hohem Fieber.

Am Beginn schwerer Lungeninfekte bei Kindern und alten Patienten.

Morbus Raynaud (abgestorbene Finger bei Kälte), dann oft zusammen mit Dys-Co.

Hautausschläge durch Kälte, Hitze, Wind, Sonneneinstrahlung.

Ergänzend bei Neurodermitis mit Verschlimmerung durch Stress.

 

Kombinationen

Proteus kombiniert oft mit Rad-br., Tränen sind ein Leitsymptom für diese Mischung, aber auch quälender trockener Reizhusten, der sich zum Abend hin verschlechtert und am Schlafen hindert.

Es ist wichtiger Bestandteil des "Stressfläschchens", in dem es zusammen mit Dys-Co, No 7 und oft auch Morg-B durch den Alltag hilft. Bei vielen Beschwerden im Wechsel mit Tetanus +/o. Carc.

Für Patienten, die mit der Wirkung der Mittel bereits vertraut sind, kombiniere ich in letzter Zeit zweierlei "Stressfläschchen":   

Eines für eine bereits stattgefundene oder ständig vorhandene Belastung, z.B. körperliche Überanstrengung, Sonne, kalter Wind, aber auch Stress im Alltag, z. B. Auseinandersetzungen mit Arbeitskollegen oder Familienmitgliedern, ständig klingelndes Telefon, Ärger oder Störung am Arbeitsplatz usw. Dabei handelt es sich überwiegend um äußerliche Einflüsse.

In dieses Fläschchen gehört Proteus zusammen mit Bacillus No 7, denn Stress ist immer auch erschöpfend. Er saugt uns Energie ab, die dann für konstruktive Problemlösungen fehlt, und er kann erhebliche körperliche Beschwerden hervorrufen.

Wenn der Verdauungstrakt mit betroffen ist, z.B. durch unbekömmliche Nahrungsmittel, oder wenn der Patient  zu Durchfall bei Nervenbelastung neigt, wird Sycotic-Co mit dazugegeben, ebenso bei auffälliger Gedächtnisschwäche und nach Injektionen jeglicher Art.

Im Ganzen haben wir hier eine Unterstützungsmaßnahme zur Hand, die einen permanent gereizten Zustand  (nervlich, seelisch, körperlich..) auszugleichen hilft.

Für eine Belastung durch innere Gegebenheiten, z.B. den Anspruch an sich selbst oder eine allgemeine Ängstlichkeit, kombiniere ich Dysenterie-Co mit Morgan-Bach. (siehe Dysenterie-Co)

 

[John Houston]

Gemüt: Geistige Verwirrung. Stressgefühle. Reizbar. Wut mit plötzlichen Ausbrüchen. Mag es nicht, ignoriert zu werden. Verschlossene Persönlichkeiten, die zu Einzelgängertum neigen. Depression. Hysterie.

> Trost; < Widerspruch;

Kopf: Migräne und Stirnkopfschmerzen. Schwindel. Kopfschmerzen vor den Menses.

Gesicht: Aufgesprungene Lippen. Mundgeschwüre.

Nase: Schnupfen oder Verstopfung der Nase.

Augen: Brennen. Lichtempfindlich. Zysten der Meibomschen Drüsen.

Abdomen: Zwölffingerdarmgeschwüre. Flatulenz. Magenschmerzen. Verstopfung # Durchfall. Meläna.

Erbrechen. Nahrungsmittelallergien. Afterkrampf.

Verlangt: Salz und Fett; Abneigeneigt: Butter/Schweinefleisch/Gemüse/Schokolade; <: Eier/Wein/Zwiebeln; >: Whisky;

Harnwege: Brennen in der Urethra.

Urin: Zystitis mit wolkigem Urin.

Weibliche Organen: Gereizte Genitalien. Menses unregelmäßig.

Brust: Periphere Gefäßkrämpfe. Angina pectoris. Herzklopfen und Enge des Brustkorbs. Phlebitis. Blutende Hämorrhoiden.

Atemwege: Bronchitis. Pharyngitis mit Stimmbeteiligung.

Bewegungsapparat: Krämpfe und Zuckungen. Intermittierendes Hinken.

Haut: Ödematöse Schwellungen. Pigmentierung. Ausschläge an den Haut-Schleimhautgrenzen.

Schweiß: Übermäßig

Modalitäten & Allgemeines:

<: morgens/Temperaturextreme/Hinlegen am Abend;

>: Berge/Ruhe/Strecken/Essen/Whisky;

 

Morbus Menière, Raynaudsche Krankheit. Ein frostiges Mittel. Plötzlichkeit der Symptome.

Driven by unremitting environmental stress - chronic autonomic overdrive

High strung, angry, unstable, stubborn and easily aroused persons may benefit. Stress or infections may be underlying cause. Problems of the autonomic and peripheral nervous system, irritable bowel syndrome or duodenal ulcers.

Grundzug = das Vorherrschen mentaler + Verdauungsbeschwerden (+ reizbar/wirft mit jeden Gegenstand); kann Beschwerden nicht aushalten, will sich/ anderen töten, gewalttätig, Gedankenandrang/heftige Gemütserregung. Fixierte Ideen/Krämpfe, Schwindel;

Brain storm. John Paterson: found a common thread running through the drug pictures of these remedies which he expressed as "brain storms." The main remedy in this group is Nat-m., an outstanding homeopathic remedy for migraine. Related to kidney.

SUDDEN onset Effects the nervous system/nervous tension/temper tantrums, can become violent with no control, kicks/throws objects, face goes red and eyes bulge, ailments from long term stress and strain, averse to company, tense irritable and depressed, mentally stubborn and unresponsive, ailments are also intractable, background of emotional tension in the family, loners + do not like to be ignored, headache frontal < before menses, headache in morning, migraines with blurred vision, stuffed nose indoors, cracks in corner of mouth, bronchitis with much rattling mucous, averse butter pork eggs, desires fat sweets salt butter eggs but << eggs, acid heartburn, sourness not > eating, digestive secondary to nervous hands feel dead and burn at night, contraction of palms and fingers, cramps in calves, feet feel frozen, burning urethra, constipation (ball in bowel), very itchy piles, sensitive skin - boils and herpes;

Nervensystems sowie plötzlich auftretende Symptome. Die mentalen Symptome herrschen in der klinischen Prüfung vor. Geistige Verwirrung ist das Schlüsselsymptom, daß diesen plötzlichen und heftigen Erregungszustand des Nervensystems bezeichnet. In Großbritannien gab es in den Jahren nach dem II. Weltkrieg eine deutliche Häufung des Vorkommens von Bacillus Proteus in den Stuhlproben, was sich Paterson mit der lang anhaltenden nervlichen Überlastung erklärte.

Gemüt: Heftige Gemütserregung (Widerspruch)/wirft mit einem gerade zu Hand befindlichen Gegenstand um sich./will schlagen oder treten/Kind wirft sich bei Widerspruch auf den Boden, brüllt und tritt um sich/emotionelle Hysterie (vgl. Ign.)

Abdomen: Hier ist der Hinweis wichtig, dass jedes Symptom im Verdauungstrakt die sekundäre Folge der Wirkung des zentralen Nervensystems ist. Duodenalulcera infolge lang dauernder nervöser Anspannung. Besonders, wenn Prodromalerscheinungen fehlen; die ersten Anzeichen sind Bluterbrechen und gastrointestinale Blutungen mit Teerstühlen.

Haut: Ödeme, die durch Gefäßfehlsteuerung entstehen/Herpesähnliche Ausschläge an den Haut- Schleimhautgrenzen/ausgeprägte Überempfindlichkeit gegenüber UV-Strahlung.

Allgemeines: Konvulsive und epileptiforme Anfälle/Meningismus bei Fieberanfällen von Kindern.

Spasmen der peripheren Blutzirkulation durch Störungen des peripheren Nervensystems, z.B. Morbus Raynaud, Claudicatio intermittens, Angina pectoris, Morbus Menière/Muskelspasmen;

[John Saxton]

Proteus ist eine Darmnosode, die in der Praxis regelmäßig angewendet wird. Sie fand sich in John Patersons Proben in 3,73 % der Fälle und in 3,94 5 von Elizabeth Patersons Fällen. In der Untersuchung bei Tieren wurde sie bei 2,87 % der Hunde und 1,85 % der Katzen festgestellt. Die Anzahl der Abstriche war bei den Tieren erheblich kleiner als bei den Untersuchungen am Menschen, aber es ist doch interessant, dass sich der Prozentsatz positiver Ergebnisse der Hunde den Resultaten beim Menschen annähert, wohingegen der Prozentsatz bei Katzen wesentlich geringer war – trotz der Tatsache, dass Nat-m., das führende Mittel in der Gruppe der assoziierten Arzneien, weithin als das archetypische Konstitutionsmittel bei Katzen angesehen wird! (Dies beruht jedoch auf einer Fehlinterpretation der wahren Ursache für die solitäre Natur der Katze, die in der Mehrzahl der Fälle eher auf ihre natürliche soziale Ordnung zurückzuführen ist als auf irgendwelche Gefühle von Kränkung. In Wahrheit finden sich bei Katzen alle wichtigen Konstitutionstypen.) Obwohl es bei dieser Nosode wie bei Dysentery Co. Themen von Stress und Angst gibt, ist deren Natur doch sehr unterschiedlich. Außerdem ziehen sich plötzlicher Beginn, heftige Wutanfälle und Spasmen der willkürlichen und unwillkürlichen Muskulatur durch das Bild.

Die hauptsächlichen miasmatischen Einflüsse sind die Psora und Sykose.

Im Gegensatz zu Dysentery Co. sind die Angst und Anspannung des Proteus-Typus äußeren Ursprungs und resultieren aus langfristigem Stress, der nicht das Werk des Patienten ist. Das Vorherrschen von Chlorverbindungen bei den assoziierten Arzneien dieser Nosode wurde bereits erwähnt (Kapitel 2). John Paterson war der Ansicht, dass Stress den Chlor-Haushalt des Körpers beeinflusste und damit das Gleichgewicht von Natrium und Chlor zwischen den Zellen und der intrazellulären Flüssigkeit in Mitleidenschaft zog; dies war für den Aspekt der „geistigen Verwirrung“ im Proteus-Bild verantwortlich.

Die adrenergen Drüsen werden durch den längerfristigen Stress, der Proteus ätiologisch zugrunde liegt, beeinträchtigt; so wurde eine Verbindung zwischen diesen Drüsen und den Nieren auf dem Wege der Kontrolle der Chlorausscheidung im Urin gezogen (Mount 1973).

Bach hielt den hochgradig nervösen Menschen mit einem permanent ängstlichen Erscheinungsbild für den Proteus-Typus; genauso oft findet sich aber auch die Person mit einer ausgeprägten emotionalen Kontrolle der Angst, wie man es bei der „steifen Oberlippe“ des Engländers sieht. Bricht die Kontrolle in solchen Fällen zusammen, so kommt es zu einem plötzlichen Ausbruch der Symptome auf der geistigen +/o. körperlichen Ebene ohne jede Vorwarnung. Das plötzliche Zwölffingerdarmgeschwür, in dem Sinne, dass keine vorherigen Symptome sein Vorhandensein erahnen lassen passt in dieses Bild; Migräne kann durch dieselbe Reaktion ausgelöst werden. Bei beiden Erscheinungsformen des Typus spiegelt die Haltung von Nat-m., dem führenden Mittel in der Gruppe assoziierter Arzneien, dass „die Erfahrung über die Hoffnung siegt“, den zugrundeliegenden Gemütszustand wider.

Elizabeth und John Patersons fanden unter ihren Proteus-Patienten einen höheren Anteil von zerrütteten Ehen mit Trennung und Scheidung als in den anderen Gruppen. In Anbetracht der Zeiten, in denen sie arbeiteten, waren sie der Ansicht, dass der durch den zweiten Weltkrieg und die darauffolgende Periode bedingte länger dauernde Stress die Anzahl der Indikationen für Proteus weiter erhöhte (Paterson 1949).

Sowohl Morbus Menière als auch die Raynaudsche Krankheit mit ihrer Verbindung zum Kreislauf und der daran beteiligten glatten Muskulatur sind Anzeigen für die Nosode.

Die Themen der Nosode mit ihrer nervösen Beteiligung und dem plötzlichen Beginn machen sie zu einem Hauptmittel bei Epilepsie (Paterson 1949; Saxton und Gregory 2005). Ignatia, eines der assoziierten Mittel, wird von manchen als das am häufigsten angezeigte Arznei bei Epilepsie angesehen (Gregory 2000). Obwohl es ein weithin anerkanntes Mittel für Kummer und Trauer ist, passen auch die üblen Folgen von langandauernder Sorge sowie Muskelkrämpfe und plötzlicher Beginn in das Ignatia-Bild, genauso wie diese Symptome mit jenen bei Proteus übereinstimmen. Im Hinblick auf die chemischen Verbindungen der Proteus-Gruppe ist es auch interessant, dass einer der Faktoren, der mit der erfolgreichen diätetischen Kontrolle der Epilepsie in Zusammenhang gebracht wird, in der Einnahme von Chlor besteht (Carr 2007).

Allergische Zustände mit Beteiligung des Verdauungstraktes stellen eine weitere Indikation für Proteus dar. Hier handelt es sich mehr um genuine allergische Reaktionen mit plötzlicher systemischer Beteiligung als um Nahrungsmittelüberempfindlichkeiten, die lediglich zu Lokalsymptomen wie Verdauungsstörungen und durchfälligen Stühlen führen.

      Stress, Angst und Anspannung sind hervorstechende Züge des Gemütszustandes, und eine gewisse mentale Instabilität stellt einen weiteren Teil des Bildes dar. Es entsteht das Gefühl, bis an die Grenze der Belastbarkeit gekommen zu sein, bis an den Punkt, an dem die Situation umkippt und die typisch „geistige Verwirrung“ entsteht, mit der für die Nosode charakteristischen Plötzlichkeit und nervösen Beteiligung. Sie äußert sich entweder in Form von heftigen körperlichen Ausbrüchen oder in emotionaler Hysterie. Tiere beißen, kratzen oder treten ohne Vorwarnung. Kinder schreien, kreischen und schlagen unkontrollierbar um sich, wenn sie wütend sind. Körperliche Krämpfe und Spasmen sind ein häufiges Merkmal vieler Zustände. Die Empfindung von Angst ruft Reizbarkeit und Depression mit ausgeprägter Abneigung gegen jegliche Veränderung hervor. Der Typus verschließt sich im Allgemeinen vor Außenkontakten und erscheint dadurch bei vielen Gelegenheiten wenig entgegenkommend bis hin zu beinahe asozial.

     Das Gefühl, ein Opfer zu sein, kann schnell zu einem beherrschenden Gedankenmuster werden. Allerdings mögen sie es gar nicht, ignoriert zu werden, auch wenn sie selbst andere Menschen ignorieren, und fühlen sich sehr stark angegriffen und verletzt, wenn es doch einmal geschieht.

      Sie sind empfindlich gegenüber Kritik. Es besteht eine Neigung zu fixen Ideen und Einstellungen. Widerspruch kann großen Zorn auslösen, obwohl gleichzeitig Trost gern angenommen wird.

      Stirnkopfschmerzen sind mit dem Gefühl von hochgradigem intrakraniellem Druck und Schwere verbunden. Sie treten bevorzugt in der Woche vor der Menstruation auf. Die Kopfschmerzen können sich zu einer ausgewachsenen Migräne entwickeln, mit Sehstörungen, Schwindel und blitzenden Lichtempfindungen in den Augen. Es besteht eine allgemeine Modalität < morgens, die sich deutlich in den oben genannten Symptomen zeigt; begleitend kann es zu Durchfall und belegter Zunge kommen. (Die Erfahrung des Autors hat gezeigt, dass Zungensymptome wie Belag oder Landhartenzunge beim Tier weniger verlässlich sind

     als beim Menschen, auch wenn man sie nicht völlig ignorieren sollte.)

      Abgesehen von den Sehstörungen in Zusammenhang mit der Migräne können in den Augen akute brennende Schmerzen mit Besserung durch Druck auftreten. Die Augen sind immer extrem lichtempfindlich.

      Es finden sich Zysten der Meibomschen Drüsen.

      Der Verdauungsapparat ist durch den allgemeinen nervösen Zustand beeinträchtigt, und der Einfluss auf den Kreislauf führt zu Konstriktion der Kapillaren. Dadurch kommt es zu dein Zwölffingerdarmgeschwür, das solange symptomlos ist, bis es rupturiert; das erste Anzeichen ist dann entweder das Erbrechen von Blut oder Meläna ohne vorherige Hinweise auf länger dauernde Verdauungsprobleme.

     Auch im Mund finden sich Geschwüre. Weitere Zeichen im Bereich des Verdauungsapparates sind Übersäuerung des Magens und dadurch bedingtes Sodbrennen. Es treten Magenschmerzen wie durch Hunger auf, aber Essen bessert nicht. Sowohl im Magen als auch im Darm kommt es zu Flatulenz mit abdominellen Schmerzen. Schluckauf und Erbrechen nach dem Essen sind weitere Wesenszüge; beide Male handelt es sich

      um für das Mittel typische spastische Reaktionen. Im Rahmen von Migräneanfällen tritt Erbrechen auf, und Durchfall entsteht bei emotionaler Aufregung.

     Verstopfung geht mit dem Gefühl einer Kugel im Abdomen oder Rektum einher, wobei unproduktiver Stuhldrang besteht. Der Stuhl ist v. a. morgens weich und gelb. Die nervöse Anspannung kann ein Reizdarmsyndrom auslösen. Blutende Hämorrhoiden sind schmerzhaft.

     Es finden sich Nahrungsmittelallergien mit systemischer Beteiligung. Es besteht eine Vorliebe für Fett und Salz: Abgeneigt: Schweinefleisch/Gemüse (Zwiebeln/Knoblauch)/Schokolade. Eier und Butter werden entweder verlangt oder abgelehnt, und Eier können zu einer Verschlimmerung führen. Wein versetzt das System oft in Aufruhr, aber es besteht eine allgemeine Besserung durch den Genuss von Whiskey.

     Im Hinblick auf die Muskulatur stellen Krämpfe das Hauptmerkmal dar; sie führen zu Taubheit, Schmerzen und Störung der Blutversorgung der Gewebe. Intermittierendes Hinken kann auftreten. Die Krämpfe lösen Sehnenkontraktionen aus und stören die Funktion der Gliedmaßen, was Schwäche zur Folge haben kann. Osteoarthritis und rheumatoide Arthritis sind Indikationen, ebenso wie Muskelkrämpfe infolge von Wirbelsäulenverletzungen. Die allgemeine chronische Anspannung des Systems führt zur Bildung von fibrösen Knoten in den Muskeln.

     Im Bereich des Herz-Kreislaufsystems sind Krämpfe ebenfalls das wesentliche Merkmal, wobei vorrangig die periphere Zirkulation betroffen ist. Die Auswirkungen finden Erwähnung, wenn das entsprechende System besprochen wird, aber es treten auch direkte Folgen am Herzen auf. Gefühlserregungen führen zu Herzklopfen und Brustenge. Angina pectoris wird mitunter positiv beeinflusst, allerdings muss betont werden, dass die Nosode kein Mittel für den genuinen Herzinfarkt ist, sondern lediglich für solche Zustände, bei denen die Konstriktion der Blutgefäße durch Spasmen bedingt ist (Paterson 1953).

     Der Kreislauf zeigt ein Unvermögen, schnell auf Veränderungen der Außentemperatur zu reagieren, und es besteht eine allgemeine Verschlimmerung durch jegliche Temperaturextreme. Durch die schwache periphere Zirkulation kommt es zu kribbelnden Empfindungen in den Armen, und es treten Frostbeulen auf. Phlebitis ist eine weitere Folge der schwachen Kreislauffunktion.

     Bei den Atemwegen finden sich Bronchitis mit produktivem Husten und Brustkorbenge < Kälte, sowie chronische Rhinitis mit flüssigem Schnupfen oder Verstopfung der Nasengänge.

     Pharyngitis geht mit Problemen beim Sprechen einher (bzw. beim Bellen oder der jeweiligen Art entsprechenden Lautäußerung). Tritt eine Zystitis auf, so wird wolkiger, mitunter faulig riechender Urin produziert.

     In der Urethra treten heftige brennende Schmerzen auf. Entzündliche Zustände des weiblichen Genitalapparates sind mit Reizung der äußeren Genitalien verbunden. Menses ist unregelmäßig mit viel Blut und Klumpen.

     Das Thema der „Plötzlichkeit“ findet sich bei der Haut in Form von akuten ödematösen Schwellungen. Es können pustulöse und bläschenartige Ausschläge mit heftiger Reizung auftreten, dabei ist die Haut aber im Allgemeinen trocken. Bei den jeweiligen Tierarten kann es zu Haarausfall in allen Körperregionen kommen. Es kommt zu Rötung und Erythem mit einer Tendenz zu Ausschlägen an den Übergängen von Haut und Schleimhaut.

     Modalitäten: <: durch Hinlegen/nachts/erwachend morgens/während Stürmen/durch Anstrengung. Auch jegliche Form von Temperaturextremen oder plötzlichen Temperaturschwankungen kann eine Verschlimmerung hervorrufen; >: Ruhe/in den Bergen/durch Strecken und gewöhnlich durch Essen;

 

      Komplementär: Nat-m. Chlorine = outstanding

      Associated remedies = Am-m. Aur-m. Apis. Bar-m. Borx. Calc-m. Chol. Con. Cupr-met. Ferr-m. Ign. Kali-m. Mag-m. Mur-ac. Nat-m. Nit-ac. Sec. Sep.

DD.: Coloc. Nux-v. Magnesiums, Muriaticums, Nitricums, Staph.

 

Vergleich: Bac-nr. 7 [= Proteus-ähnlich + verwandt mit Brom/Iod (Kali-i/Brom + I)]. Colibacillinum. Mur-ac. Nat-m. Paratyphoidinum. Psor. Sulph. Tub.

 

Repertorium: 

Gemüt: geistig angespannt

Destruktivität, Zerstörungswut

Dogmatisch/eigensinnig, starr-/dickköpfig

Empfindlich/entmutigt

Erschöpft geistig

Furcht (allein zu sein/vor der Dunkelheit/zu fallen, zu stürzen/vor Meinung anderer/vor offenen Plätzen)

Gedanken hartnäckig

Gesellschaft abgeneigt

Heftig, vehement/Hysterie (< Widerspruch)

Reizbar, gereizt (durch geistige Anstrengung/während Menses)

Rollt, wälzt sich auf den Boden herum

Ruhelos

Schreckliches und traurige Geschichten greifen sie stark an

Schreien (bei Kindern/bei Zorn)

Suizidneigung; Neigung zum Selbstmord [Gedanken an Selbstmord (ohne es zu wollen)]

Töten, Verlangen zu

Traurig/weint

> Trost

Vergesslich (Worte sprechend)

Wahnideen (wird kritisiert)

Schlagen (bei Kindern/aus Zorn)/Stoßen, treten, austreten/Streitsüchtig/Wirft mit Gegenständen um sich

Wutanfälle/Zorn (heftig/bei Kindern/plötzlich/mit Impuls, jemanden zu töten/durch Widerspruch/wirft mit Gegenständen)

Schwindel: Schwindel im Allgemeinen

Blickend auf sich bewegende Gegenstände/< fahrend im Wagen/< Sonnenhitze/Morbus Ménière/ < wenn er das Gesicht in die Sonne wendet

Kopf: Anstoßen mit dem Kopf gegen das Bett/Beschwerden des Kopfes im Hirnhaut während Fieber/Schmerz einige/Schweregefühl

Auge: Entzündet - Iridochorioiditis/rot

Schmerz (brennend/> Druck)

Tumoren in Lider - Zysten/Meibomsche Drüsen

Sehen: Trübsichtigkeit, trübes Sehen (gelegentlich)

Ohr: Entzündung (Processus mastoideus)/Schmerz (brennend/stechend)

Nase: Absonderung - dick aus den Choanen

Schnupfen (+ Absonderung)/chronische Entzündung/Schwellung innerlich/verstopft (< im Zimmer)

Gesicht: blass

Hautausschläge - Akne am Kinn/Bläschen (juckend)/Papeln (am Kinn/Unterlippe)/Pusteln (Kinn/Oberlippe)/[rotes Erythem am Kinn/Oberlippe]/Kinn (abschilfernd/trocken)/Oberlippe  abschilfernd/trocken

Rissige Lippen/Mundwinkel

Mund: Aphthen

Rissig/Schmerz - Zahnfleisch (wund schmerzend)/teigige Zunge/Geschmack etwas salzig

Geschwüre

Sprache schwierig

Innerer Hals: Entzündete Rachen/“Wie erschlafft“/Schleim dick/steckt sich die Finger in den Hals/Würgen, Zusammenziehen

Magen: Aufstoßen/Art des Aufstoßens: gallig während Menses

Auftreibung/Schluckauf - dauert einige Sekunden/< nach Essen/periodisch - 1x am Tag

Schmerz (nachts/+ Hunger/> nicht Essen

Sodbrennen/Übersäuerung

Übel nach Eier/nach Essen

Verdauungsstörung < saure Speisen

Verschlucken von Luft

Erbricht (< Anstrengung/nach Erregung/< nach Essen)/Art des Erbrochenen: Blut

Geschwüre (Duodenum und Magen)

Bauch: Entzündete Gallenblase/Flatulenz/Geschwüre Duodenum (perforierend)/“Wie Kugel“/Schmerz in Darmbeingrube

Rektum: Blutung aus dem Anus

Durchfall (Obstipation/nach geistige Anstrengung/bei Kopfschmerz)

Hämorrhoiden

Hautausschläge Furunkel um den Anus

Jucken (durch Hämorrhoiden/um den Anus/Perineum)

Obstipation (Stuhl bleibt lange im Rektum, ohne Stuhldrang)

Würmer - Beschwerden durch Madenwürmer

Stuhl: Blutig/gelb < nach Frühstück/weich < nach Frühstück

Blase: Entzündet

Nieren: Schmerz (in Nierengegend)

Harnröhre: Schmerz (brennend)

Urin: übel riechend/Sediment fadenförmig/Wolkig - weiße Wolken

Kehlkopf und Trachea: Stimme verloren

Atmung: Atemnot, Dyspnoe, erschwertes Atmen

Brust: Angina pectoris

Entzündete Bronchien (bei alten Menschen/eitrig)

Hautausschläge in Achselhöhlen - Furunkel/Jucken in Achselhöhlen

Zusammenschnürung/Beklemmung (Präkordialregion)

Herzklopfen bei Anstrengung (geringste)/Ausstrecken/+ aufgetriebene Magen

Schmerz (< Anstrengung/< Heben einer Last/< kalte Luft/)

Schweiß in Achselhöhlen (reichlich)

Herzbeschwerden

Männliche Genitalien: Entzündete Eichel/Jucken

Weibliche Genitalien: Entzündete [Eileiter/Uterus (Zervix)/Vagina (Furunkel)/Vulva]

Fluor [blutig (< vor Menses)/braun (< vor Menses)/brennend/dick/< vor Menses/zwischen den Perioden/reichlich (während Ovulation)/übel reichend]

Hautausschläge - Furunkel in vagina/in vulva

Jucken (Vulva)

Menses - zieht die letzten Tage Faden/geronnen (die letzten Tage/7 Tage)/lange sich hinziehendHusten: im Allgemeinen/gelöst, locker/hartnäckig

Rücken: Prolaps - Bandscheibenvorfall

Schmerz [in Zervikalregion (morgens erwachend/> Druck/rheumatisch)]

Steifheit in Zervikalregion

Glieder:

Blutandrang zu Unterschenkel (Krampfadern)

Entzündete Haut an Hände (Handrücken)

“Wie erfroren“ Füße (<kaltes Wetter)/Frostbeulen

Gefühllos, taub - l./Finger/Füße (< kaltes Wetter)/Hände - morgens/Hände - nachts/Unterschenkel/          Kribbeln - Arme/Finger

Hautausschläge - Bläschen an (juckend)/Bläschen an Handgelenke (juckend)

Humpeln - intermittierend

Kalte Finger

Kontraktion von Muskeln und Sehnen - Finger/kleiner Finger/Hände (Dupuytren-Kontraktur/Handflächen)

Krämpfe bei Tänzern/in Finger < Schreiben/Füße/in Hände < Schreiben/Unterschenkel

Lahmheit in Beine (intermittierend)/Finger

Pulsieren - Zehen

Raynaud-Krankheit

Schmerz - Ischiasnerv/Finger < Schreiben/Füße („Wie verstaucht“)/in Gelenke rheumatisch/Hände [nachts (brennend)/rheumatisch/< schreiben]/Waden

Schweiß in Hände

Steif

Strecken der Finger unmöglich

Verkürzte Beugemuskeln o. Beugesehnen

Verletzungen an Fuß - Quetschungen

Fieber: (Intensive Hitze mit Konvulsionen/Typhus abdominalis krampfhaft)

Schlaf: Schlaflos auf dem Land

Träume: er stirbt

Haut: Empfindlich gegen Licht (ultraviolettes Licht)

Entzündung

Haarausfall

Hautausschläge (Angioödem/Erythem/Furunkel/Herpes/Herpes zoster/Urtikaria)

Hitze ohne Fieber

Insektenstiche

Jucken (heftig)

Prickeln, Kribbeln

Schmerz (fein stechend)
Allgemeines: Morgens [erwachend (nach dem Schlaf)]/nachts/< im Winter

Abmagerung während Durchfall

Abwechselnde Zustände

Allergien; Neigung zu

vorzeitiges Altern

Anstrengung körperliche </< steigen/< liegen/> Ruhe

> 1 h. nach Aufstehen> in Gebirge

Entzündete - Venen/Fasergewebe/Gelenke - Osteoarthritis

> nach Essen/> beim Essen/> Steigen auf eine große Höhe

Genesung, Rekonvaleszenz; Beschwerden während der

Haarausfall

< Kälte

Konvulsionen (epileptiform//bei Kindern)

Magere Personen/Aussehen - blühend, frisch/braune Haare/dunkel

Psora

Reaktionsmangel 

Schmerz [plötzlich erscheinend/Muskeln (krampfartig)]

Speisen und Getränke: <: Eier/Choc/Wein;                 >: Weinbrand, Brandy/Whiskey;

Abgeneigt: Beeren/Butter/Eier (hart gekochte)/(Schweine)fleisch/Gemüse (grüne Bohnen/Gurken/Knoblauch/Salat/Zwiebeln)/Preiselbeeren/rohe Speisen/Choc; Verlangt: Fett/Fisch/rohe Speisen/Salz/Süßigkeiten/Zucker;

Wassersucht äußerlich

Erwachend

Müde

Schwach durch Husten

Sonne - Aufenthalt in der Sonne/< Wärme

 Spannung in Muskeln

> gemäßigte Temperaturen

< Gewitter/windiges und stürmisches Wetter

Repertorium:

Mind: Brain storm                                                                                                                                                      

Out burst of violence and temper (when opposed)

Child lies on floor kick & screams

Abdomen: Duodenal ulcer due to prolonged mental strain (Nat-m)

NEUROMUSCULAR SYSTEM.

Cramps of muscles (Cupr-met)

Spasm of peripheral circulation resulting in intermittent

claudicating and dead fingers.

Raynadue' s disease and Miner's disease

Skin: Angioneurotic edema (Apis)

SENsitiv to UV light.

     Nervous tension insidious (= heimtückisch) in action/unperceived by the patient/the physical condition (ulcer) comes suddenly without warning.

 

Wirkung: psorisch/carbonisch/phosphorisch/syphillitisch Proteus acts best in high potency

[John Saxton]

Proteus ist eine Darmnosode, die in der Praxis regelmäßig angewendet wird. Sie fand sich in John Patersons Proben in 3,73 % der Fälle und in 3,94% von Elizabeth Patersons Fällen. In der Untersuchung

bei Tieren wurde sie bei 2,87 % der Hunde und 1,85 % der Katzen festgestellt. Die Anzahl der Abstriche war bei den Tieren erheblich kleiner als bei den Untersuchungen am Menschen. Interessant ist,

dass sich der Prozentsatz positiver Ergebnisse der Hunde den Resultaten beim Menschen annähert, wohingegen der Prozentsatz bei Katzen wesentlich geringer war - trotz der Tatsache, dass Nat-m., das

führende Mittel in der Gruppe der assoziierten Arzneien, weithin als das archetypische Konstitutionsmittel bei Katzen angesehen wird! (Dies beruht jedoch auf einer Fehlinterpretation der wahren Ursache

für die solitäre Natur der Katze, die in der Mehrzahl der Fälle eher auf ihre natürliche soziale Ordnung zurückzuführen ist als auf irgendwelche Gefühle von Kränkung. In Wahrheit finden sich bei Katzen

alle wichtigen Konstitutionstypen.) Obwohl es bei dieser Nosode wie bei Dysentery Co. Themen von Stress und Angst gibt, ist deren Natur doch sehr unterschiedlich. Außerdem ziehen sich plötzlicher

Beginn, heftige Wutanfälle und Spasmen der willkürlichen und unwillkürlichen Muskulatur durch das Bild. Die hauptsächlichen miasmatischen Einflüsse sind die Psora und Sykose.

Im Gegensatz zu Dysentery Co. sind die Angst und Anspannung des Proteus-Typus äußeren Ursprungs und resultieren aus langfristigem Stress, der nicht das Werk des Patienten ist. Das Vorherrschen

von Chlorverbindungen bei den assoziierten Arzneien dieser Nosode wurde bereits erwähnt (Kapitel 2). John Paterson war der Ansicht, dass Stress den Chlor-Haushalt des Körpers beeinflusste und damit

das Gleichgewicht von Natrium und Chlor zwischen den Zellen und der intrazellulären Flüssigkeit in Mitleidenschaft zog; dies war für den Aspekt der „geistigen Verwirrung“ im Proteus-Bild verantwortlich.

Die adrenergen Drüsen werden durch den längerfristigen Stress, dem Proteus ätiologisch zugrunde liegt, beeinträchtigt; so wurde eine Verbindung zwischen diesen Drüsen und den Nieren auf dem Wege

der Kontrolle der Chlorausscheidung im Urin gezogen (Mount 1973).

Bach hielt den hochgradig nervösen Menschen mit einem permanent ängstlichen Erscheinungsbild für den Proteus-Typus; genauso oft findet sich aber auch die Person mit einer ausgeprägten emotionalen

Kontrolle der Angst, wie man es bei der „steifen Oberlippe“ des Engländers sieht. Bricht die Kontrolle in solchen Fällen zusammen, so kommt es zu einem plötzlichen Ausbruch der Symptome auf der

geistigen +/o. körperlichen Ebene ohne jede Vorwarnung. Das plötzliche Zwölffingerdarmgeschwür, das keine vorherigen Symptome seines Vorhandenseins erahnen lässt (vgl. Dysentery Co.), passt in dieses Bild; Migräne kann durch dieselbe Reaktion ausgelöst werden. Bei beiden Erscheinungsformen des Typus spiegelt die Haltung von Nat-m., dem führenden Mittel in der Gruppe assoziierter Arzneien, den zugrundeliegenden Gemütszustand wider, dass „die Erfahrung über die Hoffnung siegt“.

Beide Patersons fanden unter ihren Proteus-Patienten einen höheren Anteil von zerrütteten Ehen mit Trennung und Scheidung als in den anderen Gruppen. In Anbetracht der Zeiten, in denen sie arbeiteten,

waren sie der Ansicht, dass der durch den Zweiten Weltkrieg und die darauffolgende Periode bedingte länger dauernde Stress die Anzahl der Indikationen für Proteus weiter erhöhte (Paterson 1949).

Sowohl Morbus Menière als auch die Raynaudsche Krankheit mit ihrer Verbindung zum Kreislauf und der daran beteiligten glatten Muskulatur sind Anzeigen für die Nosode.

Die Themen der Nosode mit ihrer nervösen Beteiligung und dem plötzlichen Beginn machen sie zu einem Hauptmittel bei Epilepsie (Paterson 1949; Saxton und Gregory 2005).

Ignatia (assoziiertes Mittel) wird von manchen als die am häufigsten angezeigte Arznei bei Epilepsie angesehen (Gregory 2000). Obwohl es ein weithin anerkanntes Mittel für Kummer und Trauer ist, passen

auch die üblen Folgen von langdauernder Sorge sowie Muskelkrämpfe und plötzlicher Beginn in das Ignatia-Bild, genauso wie diese Symptome mit jenen bei Proteus übereinstimmen. Im Hinblick auf die

chemischen Verbindungen der Proteus-Gruppe ist es auch interessant, dass einer der Faktoren, der mit der erfolgreichen diätetischen Kontrolle der Epilepsie in Zusammenhang gebracht wird, in der Einnahme

von Chlor besteht (Carr 2007).

Allergische Zustände mit Beteiligung des Verdauungstraktes stellen eine weitere Indikation für Proteus dar. Hier handelt es sich mehr um genuine allergische Reaktionen mit plötzlicher systemischer

Beteiligung als um Nahrungsmittelüberempfindlichkeiten, die lediglich zu Lokalsymptomen wie Verdauungsstörungen und durchfälligen Stühlen führen.

 

Materia medica

Stress, Angst und Anspannung sind hervorstechende Züge des Gemütszustandes, und eine gewisse mentale Instabilität stellt einen weiteren Teil des Bildes dar. Es entsteht das Gefühl, bis an die Grenze der Belastbarkeit gekommen zu sein, bis an den Punkt, an dem die Situation umkippt und die typisch „geistige Verwirrung“ entsteht, mit der für die Nosode charakteristischen Plötzlichkeit und nervösen

Beteiligung. Sie äußert sich entweder in Form von heftigen körperlichen Ausbrüchen oder in emotionaler Hysterie. Tiere beißen, kratzen oder treten ohne Vorwarnung. Kinder schreien, kreischen und schlagen unkontrollierbar um sich, wenn sie wütend sind. Körperliche Krämpfe und Spasmen sind ein häufiges Merkmal vieler Zustände. Die Empfindung von Angst ruft Reizbarkeit und Depression mit ausgeprägter Abneigung gegen jegliche Veränderung hervor. Der Typus verschließt sich im Allgemeinen vor Außenkontakten und erscheint dadurch bei vielen Gelegenheiten wenig entgegenkommend bis hin zu beinahe asozial. Das Gefühl, ein Opfer zu sein, kann schnell zu einem beherrschenden Gedankenmuster werden. Allerdings mögen sie es gar nicht, ignoriert zu werden, auch wenn sie selbst andere Menschen ignorieren, und fühlen sich sehr stark angegriffen und verletzt, wenn es doch einmal geschieht. Sie sind empfindlich gegenüber Kritik. Es besteht eine Neigung zu fixen Ideen und Einstellungen. Widerspruch kann großen Zorn auslösen, obwohl gleichzeitig Trost gern angenommen wird.

Stirnkopfschmerzen sind mit dem Gefühl von hochgradigem intrakraniellem Druck und Schwere verbunden. Sie treten bevorzugt in der Woche vor der Menstruation auf. Die Kopfschmerzen können sich zu einer ausgewachsenen Migräne entwickeln, mit Sehstörungen, Schwindel und blitzenden Lichtempfindungen in den Augen. Es besteht eine allgemeine Modalität von Verschlimmerung am Morgen,

die sich deutlich in den oben genannten Symptomen zeigt; begleitend kann es zu Durchfall und belegter Zunge kommen. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass Zungensymptome wie Belag oder Landkartenzunge beim Tier weniger verlässlich sind als beim Menschen, auch wenn man sie nicht völlig ignorieren sollte.

Abgesehen von den Sehstörungen in Zusammenhang mit der Migräne können in den Augen akute brennende Schmerzen mit Besserung durch Druck auftreten. Die Augen sind immer extrem lichtempfindlich.

Es finden sich Zysten der Meibomschen Drüsen.

Der Verdauungsapparat ist durch den allgemeinen nervösen Zustand beeinträchtigt, und der Einfluss auf den Kreislauf führt zur Konstriktion der Kapillaren. Dadurch kommt es zu der Art von Zwölffingerdarmgeschwür, das solange symptomlos ist, bis es rupturiert; das erste Anzeichen ist dann entweder das Erbrechen von Blut oder Meläna ohne vorherige Hinweise auf länger dauernde Verdauungsprobleme. Auch im Mund finden sich Geschwüre. Weitere Zeichen im Bereich des Verdauungsapparates sind Übersäuerung des Magens und dadurch bedingtes Sodbrennen. Es treten

Magenschmerzen wie durch Hunger auf, aber Essen bessert nicht. Sowohl im Magen als auch im Darm kommt es zu Flatulenz mit abdominellen Schmerzen. Schluckauf und Erbrechen nach dem Essen sind weitere Wesenszüge; beide Male handelt es sich um für das Mittel typische spastische Reaktionen. Im Rahmen von Migräneanfällen tritt Erbrechen auf, und Durchfall entsteht bei emotionaler Aufregung.

Verstopfung geht mit dem Gefühl einer Kugel im Abdomen oder Rektum einher, wobei unproduktiver Stuhldrang besteht. Der Stuhl weich und gelb (morgens). Die nervöse Anspannung kann ein

Reizdarmsyndrom auslösen. Blutende Hämorrhoiden sind schmerzhaft. Es finden sich Nahrungsmittelallergien mit systemischer Beteiligung. Es besteht eine Vorliebe für Fett und Salz und eine Abneigung

gegen Schweinefleisch, Gemüse - v.a. Zwiebeln und Knoblauch und Schokolade. Eier und Butter werden entweder verlangt oder abgelehnt, und Eier können zu einer Verschlimmerung führen.

Wein versetzt das System oft in Aufruhr, aber es besteht eine allgemeine Besserung durch den Genuss von Whisky.

Im Hinblick auf die Muskulatur stellen Krämpfe das Hauptmerkmal dar; sie führen zu Taubheit, Schmerzen und Störung der Blutversorgung der Gewebe. Es kann intermittierendes Hinken auftreten.

Die Krämpfe lösen Sehnenkontraktionen aus und stören die Funktion der Gliedmaßen, was Schwäche zur Folge haben kann. Osteoarthritis und rheumatoide Arthritis sind Indikationen, ebenso wie

Muskelkrämpfe infolge von Wirbelsäulenverletzungen. Die allgemeine chronische Anspannung des Systems führt zur Bildung von fibrösen Knoten in den Muskeln.

Im Bereich des Herz-Kreislauf-Systems sind Krämpfe ebenfalls das wesentliche Merkmal, wobei vorrangig die periphere Zirkulation betroffen ist. Die Auswirkungen finden Erwähnung, wenn das

entsprechende System besprochen wird, aber es treten auch direkte Folgen am Herzen auf. Gefühlserregungen führen zu Herzklopfen und Brustenge. Angina pectoris wird mitunter positiv beeinflusst,

allerdings muss betont werden, dass die Nosode kein Mittel für den genuinen Herzinfarkt ist, sondern lediglich für solche Zustände, bei denen die Konstriktion der Blutgefäße durch Spasmen bedingt

ist (Paterson 1953). Der Kreislauf zeigt ein Unvermögen, schnell auf Veränderungen der Außentemperatur zu reagieren, und es besteht eine allgemeine Verschlimmerung durch jegliche Temperaturextreme.

Durch die schwache periphere Zirkulation kommt es zu kribbelnden Empfindungen in den Armen, und es treten Frostbeulen auf. Phlebitis ist eine weitere Folge der schwachen Kreislauffunktion.

In Bezug auf die Atemwege finden sich Bronchitis mit produktivem Husten und Brustkorbenge, < Kälte, sowie chronische Rhinitis mit flüssigem Schnupfen oder Verstopfung der Nasengänge. Pharyngitis geht mit Problemen beim Sprechen einher (bzw. beim Bellen oder der jeweiligen Art entsprechenden Lautäußerung).

Tritt eine Zystitis auf, so wird wolkiger, mitunter faulig riechender Urin abgesetzt. In der Urethra treten heftige brennende Schmerzen auf. Entzündliche Zustände des weiblichen Genitalapparates sind mit

Reizung der äußeren Genitalien verbunden. Die Menstruation ist unregelmäßig mit viel Blut und Klumpen.

Das Thema der „Plötzlichkeit“ findet sich bei der Haut in Form von akuten ödematösen Schwellungen. Es können pustulöse und bläschenartige Ausschläge mit heftiger Reizung auftreten, dabei ist die Haut aber im Allgemeinen trocken. Bei den jeweiligen Tierarten kann es zu Haarausfall in allen Körperregionen kommen. Es kommt zu Rötung und Erythem mit einer Tendenz zu Ausschlägen an den Übergängen von Haut und Schleimhaut. Kummer oder ein Verlust kann die Wurzel vieler Hautsymptome sein.

Allgemeine Modalitäten sind die Verschlimmerung durch das Hinlegen zur Nacht ebenso wie beim Erwachen am Morgen. Dem Typus geht es während Stürmen und durch Anstrengung schlechter.

Auch jegliche Form von Temperaturextremen oder plötzliche Temperaturschwankungen können eine Verschlimmerung hervorrufen. Es besteht eine allgemeine Besserung durch Ruhe, in den Bergen, durch Strecken und gewöhnlich durch Essen.

 

Gemüt:

Geistige Verwirrung. Stressgefühle. Reizbar. Wut mit plötzlichen Ausbrüchen.

Mag es nicht, ignoriert zu werden.

Verschlossene Persönlichkeiten, die zu Einzelgänger sein neigen. Depression. Hysterie.

> Trost. < Widerspruch.

Kopf:

Migräne und Stirnkopfschmerzen.

Nase: Schnupfen oder Verstopfung der Nase.

Gesicht:

Aufgesprungene Lippen. Mundgeschwüre.

Augen:

Brennende Augenschmerzen. Lichtempfindlichkeit der Augen. Zysten der Meibomschen Drüsen.

Magen: Schmerzen.

Erbrechen.

Appetit

Verlangt: Salz und Fett; Abgeneigt: Butter, Schweinefleisch, Gemüse, Schokolade; <: Eier, Wein, Zwiebeln; >: Whisky;

Abdomen:

Zwölffingerdarmgeschwüre.

Verstopfung # Durchfall.

Rectum: Flatulenz.

Hämorrhoiden.

Afterkrampf.

Nahrungsmittelallergien.

Harnwegen: Blutend

Brennen in der Urethra.

Urin: Zystitis mit wolkigem Urin.

Brust:

Herz und Kreislauf

Periphere Gefäßkrämpfe. Angina pectoris. Herzklopfen und Enge des Brustkorbs. Phlebitis.

Geschlechtsapparat blutend

Gereizte Genitalien. Unregelmäßige Menstruation.

Kopfschmerzen vor den Menses.

Atemwege: Bronchitis. Pharyngitis mit Stimmbeteiligung.

Glieder:

Krämpfe und Zuckungen. Intermittierendes Hinken.

Haut Ödematöse Schwellungen. Pigmentierung. Ausschläge an den Haut-/Schleimhautgrenzen.

Schweiß: Übermäßiges Schwitzen.

Modalitäten und

Allgemeines:

<: morgens/Temperaturextreme/Hinlegen am Abend;

>: Berge/Ruhe/sich Strecken/Essen/Whisky;

Morbus Menière, Raynaudsche Krankheit.

Ein frostiges Mittel. Plötzlichkeit der Symptome.

 

[Christian Petras]

Bacillus Proteus ist ein wichtiges Erschöpfungsmittel, wie Dys-Co oder Bacillus Nr. 7, aber mit seinem Schwerpunkt vor allem auf Beschwerden, die plötzlich und heftig kommen, meistens ausgelöst durch eine spürbare äußerliche Einwirkung.

Die Patienten neigen zu Nervenkrisen, auch mit Tränen, oder zu Wutausbrüche und unkontrollierten Aggressionen. Diese Zustände gehen oft körperlichen Krankheiten voraus, die einen ähnlich plötzlichen und heftigen Charakter zeigen: Das sonst ausgeglichene Kind wirft sich auf einmal wegen jeder Kleinigkeit schreiend auf den Boden, schlägt um sich und strampelt mit den Beinen. Einige Tage später hat es hohes Fieber, innerhalb von Stunden und scheinbar ohne Vorwarnung. In beiden Situationen wird Proteus gebraucht.

Am Behandlungsbeginn ist Proteus sehr häufig eine unverzichtbare Hilfe zur Stressbewältigung für chronisch belastete Patienten. Zusammen mit No 7, oft aus demselben Glas, hilft es vielen durch ihren anstrengenden Alltag, greift aber nicht so tief in die körperliche Organisation ein wie etwa Radium bromatum oder Dys-Co. Es wird meistens als Ergänzung mit sehr tief wirkenden Mitteln kombiniert.

Mit Fortdauer einer chronischen Behandlung nimmt der Bedarf manchmal ab, die Patienten fühlen sich stärker, gehen gelassener mit äußeren Einflüssen um und reagieren weniger heftig auf körperlichen Stress.

Dann wird Proteus nur noch bei entsprechenden Symptomen eingesetzt.

Nervenzusammenbrüche aus nichtigem Anlass, die nicht selten in einem Tränenmeer enden, dann zusammen mit Rad-br.

Wutanfälle aus Überforderung; der Patient tobt nicht aus rücksichtslosem Jähzorn, sondern aus Bedrängnis.

Unerklärliche Wutausbrüche im Vorfeld einer körperlichen Erkrankung.

Herzpoltern, ausgelöst durch Stress, dann manchmal im Wechsel mit Tetanus.

Ausfallerscheinungen am Bewegungsapparat durch ungewohnte  Überbeanspruchung, z. B. anhaltender Gebrauch einer Astschere oder eines Kugelschreibers, dann evtl. in Kombination mit Polio.

Muskelkrämpfe nach körperlicher Überanstrengung (Tetanus als Ergänzung!).

Folgen unverträglicher Nahrungsmittel, die den Darm strapazieren und zu plötzlich heftigem Durchfall führen.

PMS, Kolikartige Regelschmerzen, dann in Kombination mit Carcinosinum und Tetanus.

Sonnenstich mit plötzlich hohem Fieber.

Am Beginn schwerer Lungeninfekte bei Kindern und alten Patienten.

Morbus Raynaud (abgestorbene Finger bei Kälte), dann oft zusammen mit Dys-Co.

Hautausschläge durch Kälte, Hitze, Wind, Sonneneinstrahlung.

Ergänzend bei Neurodermitis mit Verschlimmerung durch Stress.

 

Kombinationen

Proteus kombiniere ich sehr oft mit Rad-br., Tränen sind ein Leitsymptom für diese Mischung, aber auch quälender trockener Reizhusten, der sich zum Abend hin verschlechtert und am Schlafen hindert.

Es ist wichtiger Bestandteil des "Stressfläschchens" *, in dem es zusammen mit Dys-Co, No 7 und oft auch Morg-B durch den Alltag hilft. Bei vielen Beschwerden im Wechsel mit Tetanus +/o. Carcinosinum.

13. Mai 2011

Für Patienten, die mit der Wirkung der Mittel bereits vertraut sind, kombiniere ich in letzter Zeit zweierlei "Stressfläschchen":  

Eines für eine bereits stattgefundene oder ständig vorhandene Belastung, z. B. körperliche Überanstrengung, Sonne, kalter Wind, aber auch Stress im Alltag, z. B. Auseinandersetzungen mit Arbeitskollegen oder Familienmitgliedern, ständig klingelndes Telefon, Ärger oder Störung am Arbeitsplatz usw. Dabei handelt es sich überwiegend um äußerliche Einflüsse.

In dieses Fläschchen gehört Bacillus Proteus zusammen mit Bacillus No 7, denn Stress ist immer auch erschöpfend. Er saugt uns Energie ab, die dann für konstruktive Problemlösungen fehlt, und er kann erhebliche körperliche Beschwerden hervorrufen.

Wenn der Verdauungstrakt mit betroffen ist, z. B. durch unbekömmliche Nahrungsmittel, oder wenn der Patient  zu Durchfall bei Nervenbelastung neigt, wird Sycotic-Co mit dazugegeben, ebenso bei auffälliger Gedächtnisschwäche und nach Injektionen jeglicher Art.

Im Ganzen haben wir hier eine Unterstützungsmaßnahme zur Hand, die einen permanent gereizten Zustand  (nervlich, seelisch, körperlich..) auszugleichen hilft.

Für eine Belastung durch innere Gegebenheiten, z. B. den Anspruch an sich selbst oder eine allgemeine Ängstlichkeit, kombiniere ich Dysenterie-Co mit Morgan-Bach. (siehe Dysenterie-Co)

 

 

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