Calcium carbonicum Kind Anhang

 

Comparison Child: Sanicula mit anderen

Learning disability

Vergleich Kind in: Calcarea carbonica + Tuberculinum + Medhorrinum

Vergleich.x Kind Sulphur mit andere Mitteln

Vergleich: Kind with fear in Calc. + Lyc. + Nat-m. + Phos. + Puls. + Sil. + Stram.

Calc. für Kinder/Mag-c. für Pubertät.

 

ADHS

[Tinus Smits]

Type: very pale, white as sugar; profuse perspiration, especially at night, sometimes only the head as

[Carola und Ravi Roy]

Schulängste sind in der Tiefe ohne Homöopathie kaum zu beeinflussen, da die Ursachen schon sehr früh in der Biographie eines Menschen angelegt sind.

Zur Behandlung stehen vier Mittel im Vordergrund: Calc. Lyc. Tub. Polionosode.

Der im Getriebe Verlorene

Das Bild der dicken, festen Austernschale, die sich schützend um das weiche glibberige, fast strukturlose Muschelfleisch schließt, charakterisiert Calc.

Es scheint, als ob der Austernschale ihre Festigkeit, Form und Kraft genommen wird, um daraus ein kostbares Kleinod wachsen zu lassen - eine strahlend weiße, makellose Perle. Aber nicht jede Auster vermag eine Perle in sich entstehen zu lassen.

Das Calcium-Kind kommt schon mit einer Grundangst auf die Welt. Von Anfang an besteht das Gefühl, daß seine Struktur nicht fest genug ist, mit Lücken versehen, irgendwie minderwertig. Darin liegt die Ursache für die vielfältigen Ängste des Calcium-Kindes. Auch das Material zum Aufbau von Knochen und Sehnen ist fehlerhaft,

und es fehlt der Wille, sich durchzusetzen.

In ihm möchte etwas ganz Kostbares wachsen, aber wie soll ihm das gelingen, wenn es sich nicht von allen Seiten beschützt fühlt?

In der vertrauten Umgebung fühlt sich das Calc.-Kind mit all seiner Weichheit und Offenheit sicher. Dies bietet das Zuhause, das vom weiblichen Mutter-Prinzip geprägt ist.

Seine Kräfte fließen nach innen und lassen es zu, daß ein felsenfester Kern entstehen kann. Sobald das Calcium-Kind aber seine gewohnte Umgebung verlassen muß, um in den Kindergarten, die Schule oder zur Universität zu gehen, fühlt es sich den Widrigkeiten des Lebens schutzlos ausgeliefert.

Wenn die Mutter das Kindergartenkind eine Zeitlang begleitet, fällt es ihm leichter, sich auf die neue Situation einzustellen. Nach einiger Zeit kann es sogar alleine im Kindergarten bleiben. Sobald aber eine außergewöhnliche Belastung auftaucht, sei sie körperlich, seelisch oder geistig, kommt es zu Problemen. Das Kind mag morgens

nicht in die Schule gehen, klagt über Bauch schmerzen, hat keinen Appetit, schläft unruhig, träumt schlecht, fängt wieder an, am Daumen zu lutschen oder einzunässen.

Das Calcium-Kind hat immer Angst, wenn es die gewohnte Struktur verlassen muß und sich auf eine neue einstellen soll. Es verlangt nach einem klaren, festumrissenen Rahmen, dem väterlichen Prinzip. Wenn es sich nicht auf etwas Bestimmtes einstellen kann, wird es unruhig. Alles muß genau definiert sein.

Das Calc.-Kind hat grundsätzlich Schwierigkeiten mit Anstrengungen, seien sie körperlich, seelisch oder geistig. Im positiven Zustand formt sich in ihm eine fast unerschöpfliche Kraft, im negativen Zustand reagiert es sofort bei Abweichungen von der vorgeplanten Form, z.B. von einem bestimmten Unterrichtsstoff, denn dies

bedeutet für das Kind eine große geistige Anstrengung. Wenn es ihm zuviel wird und keine feste Hand ihn durch die unvorhergesehenen Anforderungen leitet, will der Calc.-Schüler gar nichts mehr machen. Je enger der Rahmen gesteckt ist, desto schneller ist das Calc.-Kind überfordert und desto größer fällt die Erschöpfung aus.

Je großzügiger und häuslicher der Rahmen ist, desto besser geht es ihm. Jede Desorientierung strengt es an, denn es muß seine eigenen Vorstellungen verlassen, sich auf

eine neue Struktur einstellen, und das kostet viel Kraft. Eine ähnliche Problematik er gibt sich auch, wenn es sein Zuhause verläßt. Schnell bekommt es Heimweh und möchte wieder zurück.

Am wohlsten fühlt es sich, wenn es erst gar nicht fort muß. Dies macht es so empfänglich für die Angst vor der Schule. Das Calcium-Kind mag Sport nicht besonders gerne, außer Schwimmen oder Tanzen, was ihm sehr gut tut. Calc. auch ein häufig eingesetztes Mittel für Schüler, die nicht rechnen können.

[Dr. Srinivasan]

Man starts his life needing calcium... and ends it with too much calcium. Getting older, man gets sclerosis, he shrinks, becomes calcified; but in the growing years he needs calcium, he is too soft rubber-like... That’s the reason why I can’t understand why so many people are getting so many Calcium injections after 50, which most of the time aggravates. Of course one thinks that when calcium is lacking in certain places, everything will be fine by taking calcium... It is as if you could produce milk in a nursing mother by giving her half a gallon of milk to drink. ... things don’t work this way and the calcium unfortunately does not go where you want it to go.

[C.G. Raue]

Fat babies with large heads, wide open fontanels, which are often covered with dirty or scurfy skin. Fair complexioned. They are lively, precocious. Head sweats profusely during sleep, (occiput). Stomach and bowels are large, sensitive to pressure. Bowels inclined to be loose. Feet damp and cool. Dentition slow and troublesome.

 

Ars-sf.: Calc.-ähnlich slow in learning to walk

Säuglinge: Milchschorf/ständig tränende Augen/laufende Nase. Oft übergewichtig/manchmal auch ausgesprochener mager. Typisch eine gewisse Schwäche und Lebensunlust.

Dick/schlaff [Säugling „fällt“/rutscht aus den Hände/schwer zu tragen/riecht sauer (Stuhl/Urin)/Durchfall während Zahnen]/Kleinkind schmeißt sich vor Wut (in Öffentlichkeit) auf den Boden/spät laufen + Zahnen +

schließen Fontanellen, innerlich getrieben + äußerlich abwesend, braucht Grenzen + Überschreitung = Energieverlust (Kind liegt auf der Strasse/im Supermarkt hat einen Tobsuchtsanfall)/zu schnelles lernen macht Lücken (rechnen schwierig)/muss Kern begreifen, lernt langsam/oft arbeitsam und fleißig.

Typus: fett, weich, wenig Widerstandskraft, leicht ermüdend, aber ausdauernd, überall sauer riechende Schweiße (Kopf und Nacken schwitzen im Schlaf), fröstelig und furchtsam

Neigung der Knochen, sich zu verformen (Rachitis) oder zu brechen; Erkältungsneigung; Zahnungsbeschwerden (Fieber, Durchfall, Husten, Ohrenschmerz.), wenn Bell./Cham. kurz wirken, aber die Beschwerden immer wiederkehren, bei Kindern, die dicklich sind und bei denen sich die Fontanelle spät schließt;

Träge/gerne unter Freunden/tratscht aus Rache (mobbing?), Heimweh/hängt an Kuscheltier, hat Routinen/einfache Bedürfnissen, lieb/zufrieden/empfindet sich wertlos/< Sticheleien, wenig Ausdauer/alle ANstrengung = schwierig, Angst in Turnen auf niedrigen Bank zu laufen, lehmartigen Stuhl (beim Zahnen Durchfall); Schweiß (Teilen/Kopf/Nacken/Brust)/nachts + kalt, großen + harten Bauch/geschwollene Drüsen/wächst zu schnell (Mädchen) o. langsam, plant voraus + << Abweichung; fürchtet Änderung/Neuem/<< Ortsveränderung/< Kindergarten-/Schulanfang/ADD; Mädchen wächst zu schnell. (Jungen wächst zu schnell: Ph-ac.).

Kann mehrfach im ersten Jahr gegeben werden;

Positiv: Kann im eigenem Tempo lange aushalten/unerschöpflich; Negativ: Verdauung und gesamte Entwicklung verlangsamt [merke: das Bild der Auster, die sich nur sehr langsam bewegen kann und fest auf ihrer Unterlage haftet/kann sich sehr schnell und fest verschließen (Epilepsie.x)], zahnt spät, lernt spät Laufen und Sprechen; Nabelbrüche bei Kindern, z.T. von Geburt an.

DD.: Paris.

Säuglinge: Milchschorf/ständig tränende Augen/laufende Nase. Oft übergewichtig/manchmal auch ausgesprochener mager. Typisch eine gewisse Schwäche und Lebensunlust.

lymphatisch/ERregbar/Schlafstörung/MensesbluTUNG/Knochen, Allergie Nahrung: ganze Körner/Schrot

(Hilfe: eiweißreiches Frühstück);

 

[Dr. Subrata K. Banerjea]

Bad stories: Calc.

Bad Tragedies: Calc.

 

[Valerie Lovelace]

The Life and Times of Calcarea Carbonica

As a developing child, Calcarea at first begins to feel somewhat anxious, wondering whether she will grow as the other kids do – whether she will be as strong as they are,

as healthy as they are, as able as they seem to be. She doubts this and begins to fear for herself – she knows she is different, and feels she cannot get well and that she cannot measure up.  She will not be fast enough, strong enough, smart enough, healthy enough, or anything-else-enough. She knows it. In fact, she is a very stubborn child, and she

is stubborn about hanging onto these insecurities and growing fears – as though she is closed around the thoughts. They become imbedded – a part of her. As she grows, she may wonder whether God will even save her. At bedtime, she prays that she will get better, that things will change. But they do not and so she begins to think perhaps she is forsaken. There is no hope for her. She doesn’t like the dark and would feel much better falling asleep with the light on. It is hard to go to sleep. Perhaps there are monsters in the closet, or under her bed, or worse, right beside her in the bed.

It doesn’t help that she isn’t allowed to have the light on in her room. Her mom thinks it is enough that the light in the hall is on, but that makes the shadows worse.

It is too scary at night. That’s when bad things happen. And that’s when she feels most awful. In fact, it would feel the very best if she didn’t have to go to bed at all, and

if she didn’t have to close her eyes at all. It would be nice to be outside in the afternoon sun instead, or sit on the porch in the evening quiet before dark.

Farther along in her life, her fears and insecurities grow. Tragic events profoundly affect her. She feels simply awful after the tragic explosion of the Space Shuttle; the devastation caused by the terrorist attacks on the World Trade Center leaves her feeling so depressed and so hopeless about the world and about the future. Watching anything like that, whether fiction or real, on the television leaves her so sad and undone; she is too preoccupied with these worries and fears to be around people. And the kids at school tease her unmercifully. She is too fat, too soft, and not at all like the other kids. She doesn’t do well in school academically, and often finds herself confused and unable to think clearly. The kids watch her and make fun of her; she knows it. She imagines that if she were stronger, she would give them a taste of their own medicine.

They should suffer like she does and like they make other kids suffer. But then, that would really mean she was a bad person and she might go to hell. By the time she is a teen, she suffers from very changeable moods, crying and tearfulness before menses, and overly sensitive about most things. She is often sad and moody, but can fly into

rage and be very quarrelsome with her parents and siblings. She is, deep inside, still easily frightened and startled, and she still wants to sleep with the light on. She’s been

told she is too old to be afraid of the dark and that she should toughen up. How can anyone toughen up in such a cruel, sad, scary world?  She was sick for several days after

a schoolmate was killed in a car accident. Even after she was feeling physically better, she didn’t want to go to school and didn’t want anyone around her. Most of the kids

at school look at her funny and she’s sure they still whisper behind her back. “To hell with them, anyway,” she thinks. Sometimes she’d just like to kill them because they are so mean and cruel. It would serve them right. Now she sometimes frightens herself. These are such violent and damning thoughts. She is certain she must be crazy.

No one can possibly think like this unless they are crazy. Crazy people are possessed and they go to hell with all the other demons. She notices this about herself, and it must

be easy for others to notice it too. What if they see her anxiety? What if they can tell how confused she is about everything? She withdraws farther and farther into her shell, pulling back from contact with her family, friends, and others. She builds a protective wall around herself to prevent anyone at all from see the real her, because they’ll think she should be locked up if they really know what is in her head. The more she fears and worries, the more she clams up, so to speak, to hide herself and protect herself, so that no one can really know what is under the surface. They would think she is crazy, too.

 

Cichorium w

Bei mageren, neurasthenischen, intellektuell frühreifen Kindern mit Durchfallneigung wie auch bei pastösen, stoffwechselträgen Kindern angezeigt sein.

Wirkung: Besserung des Stuhlgangs binnen 1 Wo. (Therapiekontrolle).

Therapiedauer: 1–2 Mo.

ADHS:

Calcium phosphoricum. D12, C12 Glob. (var. manufacturers) 5 glob. in the morning is a remedy indicated for both sexes. Here the hyperactivity takes the form of a chronic (frustrated) dissatisfaction. Calc-p. is synthesized out of two polar components, calcium and phosphorus, corresponding to the condition of continuous conflict found of these patients between the nervous system and the metabolic-limb system.

Leading symptoms:

• continual dissatisfaction. The children constantly compare themselves with others and are very worried that they will be negatively judged (chiefly in regard to intelligence and looks). They themselves are very critical of others and express it. They want to be good (the best) but generally are not. Bursts of rage result from

this inner dissatisfaction and are manifested around learning difficulties. They are not very creative themselves and thus are dependent on others, yet they do not behave in a way that generates much sympathy.

• the soul life with its catabolic action does not unite in a positive way with the metabolic-limb system, resulting in: tendency to belly aches and growing pains; poor and fluctuating appetite; inability to fall asleep until late at night; additionally in the 2nd seven-year period, a tendency to headaches triggered by physical and mental exertion.

• tendency to disorders in region of the cervical spine as well as development of idiopathic scoliosis (girls)—also an expression of poor integration of the upper and lower person in the rhythmic region. In older children, the motor unrest can find an outlet in prolonged athletic activities; quite often

with this constitution, impairments of the growth plates are observed (Apatite D6 is beneficial here.).

• during puberty initial signs of restrictive anorexia may appear.

Painting therapy can be very helpful for children with this constitution in the 2nd seven-year period.

 

 

Cichorium w

Unterstützende Behandlung bei kindlichem Asthma

Pastöses Kind, wenn die zu träge Stoffwechseltätigkeit unterstützt werden soll.

Bei Vorliegen einer intestinalen Dysbiose (Pilznachweis, unverdauter Stuhl).

Wirkung: Nach 2–4 Wo. Dauer: Bis 3 Mo.

Anwendung oft gemeinsam mit

Calcium Quercus wa

Bemerkungen: die bessere Wahl ist vielleicht: Cichorium Plumbo cultum w

 

[Barbara Nowecki]

Calcium ist eines unserer wichtigsten Kindermittel. Es sind vor allem die bequemen und lieben Kinder, jene, die kaum schreien und mit allem gleich zufrieden sind.

Sie sind sehr pflegeleicht, selbstgenügsam und selten aggressiv. Man kann alles mit ihnen machen, vor allem ältere mit jüngeren Kindern. (Calcium spielt lieber mit Jüngeren.) Aber die Kinder können auch sehr eigensinnig sein. Sie wollen alles selbst machen. Alle Widerstände müssen sie selbst überwinden ohne fremde Hilfe, sie nehmen keinen

Rat an und müssen alle Erfahrungen selbst machen. Dies verleiht ihnen natürlich eine gewisse Hartnäckigkeit.

[Dorcsi]

Jedes Kind sollte am Anfang seines Lebens eine Calcium-Gabe bekommen. Ich (Barbara) denke jedoch, dass nur dann ein Arzneimittel gegeben sollte, wenn es nach der vorliegenden Symptomatik auch wirklich angezeigt ist. Die Kleinen, Dicken, Süßen, jeder ist am Anfang so. Voller Urvertrauen, nichts Böses ahnend, weich, formbar,

hilflos dem anderen ausgeliefert. Calcium-Kinder sind meist dicklich, weich, aber nicht besonders schwabbelig.

[Dorcsi]:

"Wenn sie ein Kinderpopo sehen und se wollen reinbeißen, geben Calcium." Der Popo sieht wirklich so richtig wie ein reifer praller Apfel aus. Die Beschaffenheit der Haut kann von aufgedunsen und schlaff bis knubbelig reichen. Sie werden auch als plump, weich, phlegmatisch oder aufgedunsen bezeichnet, wobei letzteres wohl nur selten vorkommt. Sie besitzen oft einen großen Kopf, mit einer dicken Oberlippe und Nase. Ihre Pupillen sind häufig geweitet. Sie sehen wie eine umgestülpte Untertasse aus,

d.h. ihr Mittel- und Oberbauchbereich sind stark hervorgewölbt.

Charakteristisch ist, dass diese Kinder oft ein blasses und kalkiges Aussehen haben, wie das innere Weiß der Austernschale. Ihre Haut fühlt sich meist kühl und feucht an,

und sie schwitzen sehr viel. Man sollte jedoch immer bedenken, dass es auch Ausnahmen gibt. Passen ansonsten die Symptome auf Calcium, ist die Haut aber z.B. warm

und trocken, so kann trotzdem Calcium das richtige Mittel sein. Es gibt vom Äußeren her gesehen noch zwei andere Varianten des Calcium-Typus, die häufiger auftreten. Einmal gibt es die grauen, faltigen Greisenkinder (ähnlich Lycopodium-Kindern) mit dickem Bauch und ansonsten stark abgemagerten Körper.

[Vithoulkas]

Sie seien häufig mit feinen Fältchen bedeckt, die horizontal und vertikal verliefen, so dass kleine Rechtecke entstünden. Sie sehen aus wie Menschen, die viel gelitten haben. Von ihrem Wesen sind sie aber genauso wie die Calcium-Typen.

Die zweite Variante stellen die Kinder mit geschwollenen Drüsen dar; sie haben eine feine, zarte Haut, lange Wimpern und seidige glatte Haare. Sie sind sehr dünn, haben jedoch auch einen dicken Bauch. Sie sehen also, man kann sich auf das Bild vom dicken, plumpen Typus nicht immer verlassen. Wie oft wurde Calc. bei der Arzneimittelwahl ausgeschlossen, weil der Mensch schlank war? Auch hier kann man sehen, dass das Wesen eines Menschen das Entscheidende ist, und nicht die Körperbeschaffenheit.

Gibt man einem Carboniker die Hand, so hat man das Gefühl, als ob man die Auster selber anfassen würde. Sie fühlt sich weich, lasch, feucht und kühl an.

Die Erwachsenen haben häufig große Pullover, Baumwollhosen, Wollstrümpfe und Birkenstock-Schuhe an. In einem Traum bei einer Calcium-Prüfung trugen sogar die Engel Birkenstock-Schuhe. In knallengen Jeans wird sich ein Carboniker wohl nicht besonders wohl fühlen. Generell sehen Calcium-Kinder oft wie "Rauschgoldengel" aus, und so benehmen sie sich auch. Sie sind sehr liebe Kinder und können stundenlang mit sich selber spielen. Wichtig ist für sie dabei nur, dass sie immer was zum Essen oder Schnullern haben. Calcium-Menschen sind sehr orale Menschen, das fängt schon bei den ganz kleinen Babys an. Für Calcium-Babys ist es besonders wichtig, gestillt zu werden, am liebsten mehrere Jahre. (Nach dem Stillen wird ewig geschnullert oder am Daumen gelutscht.) Beim Stillen schmatzen die Babys so richtig genüßlich (die Erwachsenen schmatzen noch) und schlafen dann zufrieden an der Mutterbrust ein. Versucht die Mutter, die Brust wegzuziehen, so schnappt das Baby sofort wieder danach und hält die Brustwarze fest. Den Müttern kann man für ihre geschundenen und überstrapazierten Brüste empfehlen, sie zur Schmerzlinderung mit Zitrone einzureiben.

Überhaupt ist Zitronenöl ein gutes Mittel für alle Carboniker. Bei Calcium-Prüfungen ist das Verlangen aufgetreten, sich mit Zitronenöl einzureiben, da die Zitrone das Bindegewebe strafft (welche Ähnlichkeit auf einer ganz andereren Ebene!) und das Gewebe zusammenzieht. Auch Zitronenölbäder haben eine hervorragende erfrischende Wirkung und antidotieren nach den bisherigen Erfahrungen nicht die Arznei.

Für Calcium ist es eine mittlere Katastrophe, nicht gestillt zu werden, während es für andere Arzneimittelbilder nicht in diesem Ausmaße wichtig ist. Das Gestillt werden

ist auch deswegen für Calcium so wichtig, weil die Kinder sehr abwehrschwach sind und die Muttermilch trotz belastender Werte immer noch das beste Mittel ist, die Abwehrkräfte aufzubauen und zu stärken.

Interessanterweise vertragen Calcium-Babys oft keine Milch, selbst die der Mutter nicht. Sie bekommen Verdauungsstörungen mit einem grünlich-wäßrigen Stuhl, teilweise mit unverdauten Milchklumpen, den sogenannten Kalk-Seifen-Stühlen, oder die Milch wird sauer erbrochen. Alle hier genannten Störungen verschlechtern sich natürlich nach dem Stillen und können bis zu einer chronischen Enteritis führen, die einhergeht mit einer starken Abmagerung. Auch die Abneigung gegen Milch kommt häufig vor. Da die Milch eine unserer größten Calcium-Quellen ist, besteht hier ein direkter Zusammenhang zu Calc. Einige Gaben haben schon oft bei diesem Problem helfen können. Bleiben wir beim Essverhalten, so stellen wir fest, das Calcium, ähnlich wie die Auster, nicht gerne kaut. Am besten ist es, den Mund nur aufzumachen und herunterzuschlucken, was manche Autoren auch als "essen wie ein Schaufelbagger" bezeichnen. Es wird am liebsten mit einem Löffel gegessen und alles vorher zermanscht. Die Kinder sind überall bekleckert, nicht aber, weil sie wie Sulfur mit dem Essen spielen, sondern weil sie einfach nicht ihren Mund treffen. Karlchen sitzt dann auf seinem Kindersitz, vor sich seinen Bananenbrei, quiekt voller Freude, greift etwas tollpatschig nach seinem Löffel und... der Löffel landet nicht in seinem Mund, sondern an Nase oder Wange. Aber das macht ja nichts. Karlchen probiert es so lange, bis der Bananenbrei an seinem Bestimmungsort angekommen ist. Schon hier zeigt sich eine der Fähigkeiten von Calcium-Menschen:

Ausdauer und Geduld, die sich in krankhafter Form allerdings auch bis zu Sturheit entwickeln können. Am liebsten essen Calcium-Menschen süße Mehlspeisen wie Kaiserschmarrn, Palatschinken, Eierkuchen, "Arme Ritter", Pudding etc. Das Verlangen nach Eiern ist besonders ausgeprägt und stellt eines der Leitsymptome dar.

Am allerliebsten werden weich gekochte Eier verspeist. Im großen und ganzen wird neutrales Essen bevorzugt, z.B. Saucen, Nudeln, Milch, Käse usw.; manche Feinschmecker würden das Essen sicher als fad bezeichnen. Calcium-Menschen sind häufig Vegetarier, und zwar eher wegen der Grausamkeit den Tieren gegenüber, als aus gesundheitlichen Gründen - und weil man beim Fleisch so viel kauen muss. Gerne lädt Calcium seine Freunde zu einem einfachen Essen ein, z.B. zu einem großen Eintopf, denn Liebe geht

ja durch den Magen. Aber auch Suppen (kann man so schön mit einem Löffel essen, ohne viel kauen zu müssen) werden gerne gegessen und alle Kartoffelgerichte, besonders, wie könnte es anders sein, Kartoffelbrei. Calcium ist das einzige Mittel, das ein Verlangen nach rohen Kartoffeln hat. Ein weiteres passendes Symptom ist das Essen von unverdaulichen Dingen wie z.B. Sand, Kohle, Kreide etc.. (Man denke daran, dass auch die Auster nur nach der Größe der Partikel aussortiert und nicht nach dem Nährwert oder Geschmack.) So sitzen Kinder oft in der Buddelkiste, in der einen Hand eine Birne, in der anderen eine Handvoll Sand, und dann gibt es abwechselnd einmal Birne und einmal Sand in den Mund.

Wen wundert's, dass bei dieser Art der Nahrungsaufnahme auch mal Verstopfung auftritt? (Calcium-Menschen leiden auch unter "normalen" Umständen an Verstopfung oder Durchfall.)

Das Besondere dabei ist, dass das Kind sich wohl fühlt, wenn es verstopft ist, während es ihm schlechter geht, wenn es Durchfall hat. Oft bemerken erst die Eltern, daß das Kind schon 2-4 Tage lang keinen Stuhlgang mehr hatte und machen sich Sorgen. Das Kind dagegen fühlt sich pudelwohl. Genau umgekehrt ist es bei den Erwachsenen: Sie fühlen sich besser, wenn sie Durchfall haben, schlechter wenn sie verstopft sind.

Zum Schluss des Abschnitts über die Eßgewohnheiten noch ein weiteres Leitsymptom: Calcium isst löffelweise Zucker. Die Kinder naschen den Zucker aus der Zuckerdose, die Erwachsenen machen sich gerne 2-3 Teelöffel Zucker in den Kaffee oder Tee. Ich kenne einen Calcium-Jungen, der sich den ganzen Tag lang nur von Zuckerbroten ernähren könnte, wenn seine Eltern es ihm erlauben würden. Dabei wird ein Butterbrot mit Zucker (oder auch mit Schokostreusel) bestreut und mit Genuss verzehrt.

Werden die Butterbrote mit in die Schule gegeben, so werden sie oft von den Eltern geachtelt, so dass das Kind sie nur noch in den Mund schieben muss. Kommen wir zu einem anderen Thema des Calcium-Kindes: Alles kommt in seinem Leben zu spät. Dies ist bedingt durch die Störungen im Calcium-Haushalt. "Der Grundzug der Störungen im Calcium-Haushalt ist ein allgemeines Übermaß dieses Zell- und Gewebewiderstandes, eine allgemeine Verlangsamung des Reaktionsablaufes, namentlich auch des Lymphstromes" (Leeser)

Calcium ist einfach langsam im Denken und Bewegen. Dadurch wirkt er oft sehr tolpatschig, weshalb ihn die anderen auslachen. Da dies für Calcium eines der schlimmsten Dinge ist, die ihm widerfahren können, wird er noch unsicherer und tollpatschiger, ist zu tiefst verletzt und zieht sich in sich selbst zurück, was bis zur Apathie führen kann; der Kreislauf wird geschlossen.

Bernhardiner-Welpen sind ein schöner Vergleich (Bernhardiner sind DIE Calcium-Hunde!). Sie sehen wirklich tollpatschig aus, Beine und Pfoten sind noch viel zu groß für den restlichen Körper, und die Menschen lachen über sie und amüsieren sich.

Normalerweise ist Calcium jedoch nur zurückhaltend. Sie schauen den anderen lieber zu, als dass sie selber mitspielen wollen, da sie leicht ermüden und jede körperliche Anstrengung, die sie sofort ins Schwitzen bringt, meiden. Am liebsten sitzen sie auf dem Spielplatz auf dem Schoß ihrer Mutter und sehen den anderen Kindern beim Spielen zu. Da sie sowieso nicht besonders sportlich und schnell sind, nehmen sie in der Schule ungern am Sportunterricht teil. Besonders schlimm ist es für sie, wenn z.B. Fußball oder Volleyball gespielt wird und die Mannschaften gewählt werden. Sie bleiben meistens bis ganz zum Schluss übrig, weil keiner sie in seiner eigenen Mannschaft haben möchte. Finden Einzelübungen, wie z.B. Joggen oder Turnen, statt, so werden sie häufig ausgelacht, weil sie sich sehr plump bewegen. So kommt es dann, dass Calcium-Kinder immer dann, wenn sie Sportunterricht haben, krank werden und nicht zur Schule gehen wollen oder können. Um ihnen die Hänseleien zu ersparen, befreien die Eltern ihre Kinder vom Sportunterricht, so dass diese dann kauend und zufrieden auf der Bank sitzen und den anderen zuschauen können.

Das Langsame und Späte findet sich natürlich auch auf der körperlichen Ebene: Die Fontanellen (die vorderen) schließen sich sehr spät, die Zähne kommen später und verursachen beim Zahnen z.T. Krämpfe, und das Kind lernt sehr spät laufen und sprechen.

[Coulter]

In diesem Zusammenhang, dass die Kinder oft Wissen zurückhalten, plötzlich ganz überraschend gleich richtige Sätze sprechen können. Setzt man sie jedoch unter Druck, können sie äußerst dickköpfig und stur werden und gar nichts mehr machen wollen. Die Kinder werden manchmal krank, wenn sie gerade etwas Neues, wie z.B. die ersten Schritte oder die ersten Worte, gelernt haben. Es scheint so, als sei der Körper überfordert und könne seine Abwehr bei solchen Anstrengungen nicht genügend aufrechterhalten. Außerdem können durch den gehemmten und behinderten Stoffwechsel spasmophile Zustände oder Hautprobleme wie Milchschorf, Windeldermatitis oder Ekzeme auftreten.

Ein weiteres charakteristisches Symptom sind die Schweiße von Calcium. Sie schwitzen schon bei der geringsten Anstrengung (Nacken/Kopf/Gesicht). Kinder schwitzen selten im unteren Körperbereich - im Gegensatz zu den Erwachsenen, die am gesamten Körper schwitzen können. Die Kinder schwitzen besonders in den ersten 10 Minuten des Schlafes. Das ganze Kopfkissen kann sehr schnell durchnässt sein. Da sie stark schwitzen, decken sie sich oft auf und kühlen dann sehr ab, was bei einer hinzukommenden Abwehrschwäche schon zu einer Erkältung führen kann. Calcium-Menschen sind generell oft erkältet. Obwohl sie eine sehr robuste Konstitution besitzen und nur selten wirklich schwere Krankheitsbilder entwickeln, haben sie doch in fast regelmäßigen Abständen ihre Erkältungen (Winter). Ihre Lymphdrüsen sind dann sehr dick, hart und

fest. Die Erkältungen treten v.a. bei Wetterwechsel auf oder durch nasskalte Füße. Überhaupt sind sie sehr empfindlich gegen feuchte Kälte. Auch Waschen < Symptome.

Was Calcium jedoch sehr gern tut, ist, mit viel Schaum in einer warmen Badewanne zu sitzen, ab und zu ganz unterzutauchen und dabei Blasen zu machen.

[Andreas Krüger] "In Calcium kann man sich suhlen wie ein kleines Schweinchen in der Pfütze."

Für Calcium ist es wichtig, sich wohl, behaglich und zu Hause zu fühlen. Die Kinder bauen sich daher liebend gern Höhlen, in denen sie sich verkriechen und verstecken können. Ein kleines Mädchen versteckte sich manchmal unter ihrer Babybadewanne, kroch damit in der Wohnung umher und wollte dann gesucht werden. Dies war eine typische Calcium-Situation. Calcium möchte gerne ein Häuschen bauen, mit einem kleinen Obstgarten dabei, Hasen züchten, eine Familie gründen und heiraten.

Calcium will gerne kuscheln, essen und hält sich am liebsten in der Küche auf. Da Essen eine so große Bedeutung hat, kochen sie leidenschaftlich gerne, und während sie

kochen, singen sie gemütlich vor sich hin. Das Besondere dabei ist, dass sie zwar sehr gerne und laut singen, dass sie aber des Öfteren den richtigen Ton nicht treffen; ihnen selber macht das nichts aus. Hochtragische Opern sind nichts für Calcium. Calcium singt lieber einfache Volks- oder Kirchenlieder. Überhaupt geht Calcium gerne in Kirchen, besonders in einfache, kleine, nicht so sehr in große protzige Dome. Sie zünden dort Kerzen an und besprenkeln sich mit Weihwasser. Schon früh entwickeln die Kinder

einen Sinn für Fragen nach Gott. Sie stellen Fragen wie z.B.: Wer ist Gott? Was hat Gott mit uns vor? Wer sind die Engel? Was kommt nach dem Tod?

Welche Aufgaben haben Engel? Es ist für sie selbstverständlich, dass es Gott gibt, und sie sind auf einfache und vertrauensvolle Art mit ihm verbunden. Auch für außersinnliche Wahrnehmungen sind sie sehr empfänglich.

So kann es passieren, dass ein Calcium-Kind seine Mutter eines Tages fragt: "Mammi, darf heute mein Zwerg neben mir sitzen?" Wenn man nun als Erwachsener sagt: "Red doch keinen Unsinn, es gibt überhaupt keine Zwerge!",

kann das Kind sich für den Rest seines Lebens dafür schämen und nie wieder über solche Dinge mit jemandem reden.

Die Kinder mögen Geschichten von Engeln und Zwergen und v.a. solche, die mit einem Happy End enden. Man kann einem Calcium-Kind Kraft und Vertrauen in seine Qualitäten geben, indem man ihm immer wieder solche Geschichten vorliest. Ein typisches Calcium-Märchen ist das Märchen vom treuen Johannes oder das Buch:

"Die 3 Lichter der kleinen Veronika". Auch der kleine Häwelmann ist eine schöne Calcium-Geschichte.

Weitere typische Calcium-Figuren sind der fliegende Elefant Jumbo (oder auch die Elefanten im Dschungelbuch), die Hobbits, Heinzelmännchen, Bruder Tuck von Robin Hood, Obelix und Charly Brown von den Peanuts.

Type A.: ein blasses und kalkiges Aussehen haben, wie das innere Weiß der Austernschale. Ihre Haut fühlt sich meist kühl und feucht an, und sie schwitzen sehr viel.

Man sollte jedoch immer bedenken, dass es auch Ausnahmen gibt. Passen ansonsten die Symptome auf Calcium, ist die Haut aber z.B. warm und trocken, so kann trotzdem Calcium das richtige Mittel sein.

Type B.: Einmal gibt es die grauen, faltigen Greisenkinder (Lycopodium-Kind) mit dickem Bauch und ansonsten stark abgemagerten Körper. Vithoulkas sagt, sie seien häufig mit feinen Fältchen bedeckt, die horizontal und vertikal verliefen, so dass kleine Rechtecke entstünden. Sie sehen aus wie Menschen, die viel gelitten haben.

Von ihrem Wesen sind sie aber genauso wie die Calcium-Typen.

Type C.: Kind mit geschwollenen Drüsen; sie haben eine feine, zarte Haut, lange Wimpern und seidige glatte Haare. Sehr dünn, haben jedoch auch einen dicken Bauch.

Sie sehen also, man kann sich auf das Bild vom dicken, plumpen Typus nicht immer verlassen.

 

[Frans Vermeulen]

Ein amerikanischer Homöopath äußerte einmal die Behauptung, jedes Kind müsse gleich nach der Geburt eine Dosis Calcium carbonicum erhalten, um das Wachstum in

die richtigen Bahnen zu lenken. Solch eine Maßnahme wäre sicher voreilig und meist auch überflüssig, aber sie zeigt, welche Bedeutung man dem Kalzium (= Kalk) für

gutes Wachstum und Entwicklung des Organismus beimessen muss.

Die Natur kennt „unendlich" viele Erscheinungsformen des Kalks. Die Erdkruste mit ihren mächtigen Bergketten wäre ohne Kalk undenkbar; Schalentiere, um ein anderes Beispiel zu nennen, benötigen Kalk für ihre zahllosen, ganz unterschiedlichen Gehäuseformen. Will die Natur etwas aufbauen, in eine Form bringen, ist für sie Kalk unentbehrlich. Auch der Mensch errichtet Bauwerke aus Kalkstein und Marmor.

Man hat den Eindruck, als ob im Kalzium keine Bewegung möglich sei, alles steht steif und „fest wie ein Haus".

Kalk fühlt sich trocken an und neigt wenig dazu, mit Wasser eine Verbindung einzugehen. So vermisst man an diesem Mineral die Dynamik, die für das Wasser

kennzeichnend ist. Kalzium ist völlig adynamisch; es verleiht Festigkeit, Unbeweglichkeit und Form.

Der menschliche Organismus enthält mehr Kalzium als jedes andere Mineral. Die Gestalt des Menschen wird im Wesentlichen von seinem Knochengerüst bestimmt. Ohne Knochen und Gebeine wäre der Mensch eine formlose Masse. Die Festigkeit und steife Struktur des Skeletts gewährleistet das Kalzium.

Neben dem Knochengestell, das den Großteil Kalk benötigt, brauchen auch das Nervensystem und das Blut ihren Teil. Die Nerven, die nie zu „dynamisch" werden sollen, müssen gleichsam ein wenig „gebremst" werden. Auch dafür sorgt der Kalk. Eine lebensnotwendige Aufgabe des Bluts ist seine Fähigkeit, zu gerinnen, wenn es Wunden

und Verletzungen schließen muss.

Wieder spielt Kalzium bei der komplizierten Kettenreaktion der Blutgerinnung eine entscheidende Rolle.

Zusammenfassend kann man die Bedeutung des Kalziums folgendermaßen umschreiben:

* formgebend (Skelett/Gestalt),

* hemmend (ohne Hemmung gerät das Nervensystem außer Kontrolle),

* abdichtend (Blutgerinnung).

Welche Bedeutung dem formgebenden Charakter des Kalziums zukommt, kann uns eine Krankheit wie die Rachitis (Englische Krankheit) verdeutlichen.

Bei der Rachitis liegt ein Fehler in der Formgebung vor, so dass es zur Missbildung des Skeletts kommt. Es scheint so, als ob Kinder, die an dieser Krankheit leiden, keine

feste Basis, kein steifes Fundament besitzen.

Für die Herstellung des Heilmittels Calcium carbonicum verwendet man nach der Anweisung Hahnemanns den mittleren Teil einer Austernschale. Was für eine Auster ihre Schale bedeutet, kann man sich ausmalen; den Calcium-carbonicum-Typ kann man auch mit einer Auster ohne Schale vergleichen: weich, formlos und unbeschützt.

Der Typus Meist ist ein Calcium-carbonicum-Typ weichlich, dick und lustlos. Häufig hat er blonde Haare, helle Haut, blaue Augen.

Obgleich als Kind vielleicht erstaunlich wendig, besitzt er recht wenig geistige und körperliche Energie. Eine Untersuchung offenbart hinter einem gesunden Aussehen mehr Fett als Muskulatur. Er neigt zu Rachitis, mit verbreiterten Epiphysen (Endteile der Röhrenknochen), großem Kopf, sich langsam schließenden Fontanellen und vermehrtem Schwitzen.

Diese Kinder sind sehr fröstelig, werden aber bei der geringsten Anstrengung schnell warm. In der Nacht schwitzen sie, v. a. am Kopf, recht stark. Der Schweiß hat einen säuerlichen Geruch und hinterlässt auf dem Kopfkissen einen Flüssigkeitssaum. Trotz der großen Kälteempfindlichkeit brauchen sie immer frische Luft.

Die frische Luft gibt (kurzzeitig) das Gefühl von Vitalität und Energie.

Durch die Schwäche seiner Gewebe wird ein Calcium-carbonicum-Typ schon nach kurzer Belastung müde. Setzt man das Kind auf einen Stuhl, dann bleibt es schön brav sitzen, spielt ein bisschen mit den Fingern und sackt langsam nach unten. Meistens hat es nicht die Energie, etwas zu unternehmen.

Im Allgemeinen ist seine Haut feucht und kühl, besonders an Händen und Füßen. Solch ein Kind klagt häufig über das Gefühl, als sei Kälte im einen oder anderen Körperteil, und darum ist es auch sehr sensibel für Kälte und Feuchtigkeit.

Nicht immer sind es die ganz jungen Kinder, die zu diesem Typ passen.

Auch ältere können Merkmale des Calcium-carbonicum-Typs zeigen. Sie werden von ihnen eine feuchte, kalte und schlaffe Hand entgegengestreckt bekommen. Die englische Homöopathin Margaret Tyler: man habe das Gefühl, ein Frosch schüttle einem die Hand.

Diese Kinder schauen wirklich gesund und gut genährt aus, während sie in Wirklichkeit geistig und körperlich lustlos sind. Sie sind träge in der Schule, verlangsamt beim Spielen, leicht verstauchen sie sich ihren Knöchel und haben überhaupt schmächtige Muskeln, bei kleinen Belastungen schwitzen sie schon, und immer wieder bekommen sie ihre Erkältung.

Häufig haben sie auch geschwollene Tonsillen und dicke Halsdrüsen und ein ziemlich dickes Bäuchlein. Ihnen fehlt jedes Durchhaltevermögen, jede Energie, und dazusitzen mit nichts oder wenig tun, kann sie ganz zufriedenstellen. Viel mehr Möglichkeiten gibt es auch nicht, weil geringe geistige und körperliche Anstrengung sie schon erschöpft. Gedächtnis und Konzentrationsvermögen sind sehr schwach. Das bringt Angst mit sich. Angst, andere könnten feststellen, dass etwas nicht in Ordnung sei.

Ein Calcium-carbonicum-Typ verträgt es absolut nicht, ausgelacht zu werden. Er wird also um alles in der Welt dieses Risiko vermeiden. Mit seinem ungeschickten Verhalten läuft das Kind beim Spielen ständig Gefahr, schnell im „Aus" zu stehen oder nur Mitläufer zu sein; das weiß es auch. Also zieht es vor, erst gar nicht mitzumachen.

Anstatt durchzuhalten und sich durch Training immer mehr Gewandtheit anzueignen, kurz, sich an irgendetwas „festzubeißen", wirft das Calcium-carbonicum-Kind gleich die Flinte ins Korn. In der Schule geht es genauso. Sehr oft hat ein Kind dieses Typs Schwierigkeiten mit dem einen oder anderen Fach (meist Rechnen). In diesem Fach wird es überhaupt keine Anstrengung mehr unternehmen, sondern aufgeben. Ist sich das Kind nicht absolut seiner Sache sicher (und das geschieht nur zögernd), so kann man es mit nichts dazu bringen, eine offensichtliche Antwort auf eine Frage zu geben. Lieber schweigt es und lässt sich als dümmlich ansehen, als dass es das Risiko eingeht, eine verkehrte Antwort zu geben. Dass es damit die Lacher in der Klasse nur gegen sich stellt, ist genau das Gegenteil dessen, was es erreichen wollte.

Diese mangelnde Risikobereitschaft könnte man bezeichnen als „Angst, die eigene Schwäche zu offenbaren". Dass sich das Kind nicht standfest und sicher

auf seinen Beinen fühlt (bildlich und wörtlich gemeint), spielt natürlich auch eine große Rolle. Was die Angst betrifft, muss es sich nicht um einen Calcium carbonicum-Typ handeln, denn ein Kind ist von Natur aus ängstlich (obwohl es nicht so ungeschützt ist wie eine Auster ohne Schale). Es kann sich um Kleinigkeiten sorgen oder an der Vorstellung festhalten, dass morgen oder bald etwas ganz Schlimmes passieren wird.

Auch im Dunkeln fühlt sich ein solcher Konstitutionstyp nicht ganz wohl in seiner Haut. Er traut sich nicht allein ins Bett und will in der Nacht eine Lampe über dem Bett brennen lassen.

Liegt dann ein Calcium-carbonicum-Kind im Bett und schließt die Augen, sieht es lauter unheimliche Bilder. Grausige Gesichter und schreckliche Gestalten

jagen dem Kind die Gänsehaut über den Körper und hindern es am Einschlafen. Am schlimmsten ist, dass die Schreckensbilder nicht verschwinden, wenn

es die Augen wieder aufmacht. Ist das Kind dann doch eingeschlafen, kann es mitten in der Nacht wieder von Alpträumen wachgerüttelt werden. So ein Typ

braucht eine Schale, mit anderen Worten Calcium carbonicum. Wie stark für das Kind das Unvermögen ist, abzuschalten, sieht man auch daran, dass es

garantiert nicht einschlafen kann oder in der Nacht schreiend wach wird, wenn es etwas Unheimliches in einem Buch gelesen oder im Fernsehen gesehen oder gehört hat.

Ja sogar ein Stich oder der Anblick einer Injektionsnadel kann so beängstigend sein, dass es in Ohnmacht fällt.

Es fehlt also grundlegend an Festigkeit und Standvermögen. Neben dem Knochengerüst und dem Nervenkostüm wird dies auch am Lymphsystem deutlich.

Man hat den Eindruck, als sei das Calcium-carbonicum-Kind – wie im Übrigen auch die Auster - zu wässrig. Das zeigt sich in der Tendenz zu chronischer Erkältung, Drüsenschwellung und -entzündung,

zu Schleimbildung in den Luftwegen und Schleimhautentzündungen am ganzen Körper.

Solch ein Typ „verkalkt" gleichsam leicht und muss darum diesen Überschuss durch Feuchtigkeit ausgleichen.

Im Wind tränen die Augen übermäßig, v.a. das rechte. Bettnässen bleibt lange Zeit ein Problem. Der Fontanellenschluss und der Zahndurchbruch verlaufen langsam und äußerst mühsam. Das Kind lernt erst spät das Sprechen, richtet sich viel später auf als seine Altersgenossen und tut seinen ersten schwankenden Schritt meist nicht vor

dem 14. bis 18. Lebensmonat. An diesem Bild von Trägheit sieht man, wie langsam und mühsam dieser Typus feste Form annimmt.

Dieses Kind hat immer Diarrhöe oder breiartigen Stuhl. Er hat mangels Gallenfarbstoff eine helle Farbe und riecht eigenartig sauer. Er nimmt eben sowenig feste Form an;

es kann aber auch Verstopfung bestehen.

Es ist verständlich, dass der träge Darm eine Übereinstimmung bildet mit der trägen Geisteskraft und dem verschlafenen Verhalten des Calcium-carbonicum-Typs.

Das Kind kann gut und gern eine Woche keinen Stuhlgang haben, ohne davon sonderlich belastet zu sein. Die Art des Stuhlgangs, der, wie erwähnt zu weich oder zu hart

ist, entspricht den wesentlichen Schwierigkeiten von einem Calcium-carbonicum-Kind: keine Form und keine Dynamik.

Schließlich sei als Merkmal die starke Abneigung gegen Fleisch und warme Speisen genannt, ebenso das große Verlangen nach Eis und Eiern (beide sind gute Quellen von Kalk). Milch als wichtiger Kalklieferant kann vom Kind stürmisch begehrt oder auch energisch abgelehnt werden; das wechselt stark.

Zusammenfassung:

«Neigung zum Dickwerden; großer Kopf und dicker Bauch; verzögerter Zahndurchbruch, träges Laufen- und Sprechen lernen; Fontanellen bleiben lange Zeit offen.

Unruhe und Ängste; Alpdrücken (Nervensystem zu wenig gehemmt).

Schwitzt leicht; nachts ist das Kopfkissen triefend nass von sauer riechendem Schweiß schlechte Blutzirkulation; Kältegefühl an eigenartigen Körperstellen; Hände und

Füße kalt und feucht sauer (Schweiß,

Durchfall, Mageninhalt).

Stuhlgang entweder zu weich oder zu hart; Stuhl von heller Farbe, manchmal wie Fensterkitt; während des Zahndurchbruchs saurer Durchfall

Verlangt Eiern, am liebsten weichgekocht chronisch geschwollene Drüsen und ständige Erkältung; schlecht heilende Wunden

<: körperliche und geistige Anstrengung; kaltes und feucht-kaltes Wetter; Vollmond; Stehen; Milch; Zahndurchbruch; enge Kleidung;

>: trockenes, warmes Wetter; Liegen auf der schmerzenden Seite

Ätiologien:

- kalter, feuchter Wind

- Feuchtigkeitsverlust

- Angst

geistige Anstrengung

- unterdrückter Schweiß

 

[Farokh Master]

Mind:

Children who cannot tolerate any sort of violence; will frequently hide if other children are quarreling; will a void playing rough games like rugby,

soccer, hockey; instead, they are comfortable playing indoor games like cards, chess, Legos, Scrabble, Uno, etc.; extremely opposed to watching

horror or war movies

Easily startled at least noise.

Prone to develop nightmares: The child wakes up in the night seeing horrible faces in the dark.

Resents being scoffed or laughed at, hence they often give up any activity that invites people to laugh at them.

Scared of darkness, hence will not sleep alone in the room; at a later age,

they may sleep comfortably with a dim light in the bedroom.

Slow at school, slow at games, clumsy in actions.

Sluggishness in their attitude, also feel happy when constipated.

Strong fear of going to a dentist or pediatrician, and of being examined or vaccinated.

During pregnancy, sudden bad news will frequently invite birth of Calc. babies.

Exceedingly distressed on hearing somebody’s sickness, news of death, etc.; may even scream or indulge in causeless tears.

Precocious, intelligent, and hardworking children.

Slow in speech, frequently reflects long before answering.

The infant has a habit of constantly putting his fingers in his mouth; younger children love to play with their fingers (breaking sticks, counting money).

Physical:

Air hunger, longing for fresh air (in a closed and poorly ventilated room (Puls).

Coldness in various parts of the body (abdomen/feet/head/legs).

Head sweats profusely while sleeping (Sanic./Sil), and so do the feet.

Scrofulous diathesis with tendency to enlargement of glands (cervical/mesenteric).

Soft bones, enlarged epiphyses, open fontanels, with tendency to develop rickets.

Blonde hair, blue eyes, fair skin, light complexion, with tendency to grow too rapidly (girls).

Child refuses to walk; always loves to be carried by the parents or other family members, to the extent of throwing tantrums if they refuse to carry him.

Craniotabes, bossing of skull, macrocephaly, characteristically seen in many children suffering from rickets, hydrocephalus, osteogenesis imperfecta,

and Ehlers Danlos syndrome.

Difficult and delayed dentition.

CHILly children, yet they feel great heat from the slightest exertion, when walking, standing, or playing simple games.

Fundamentally prone to car and seasickness.

Large head and abdomen.

Milk is refused by the newborn. The child cries much due to hunger, but will not suck the breast.

Often they look fit and fine but do not possess much energy, either physical or mental.

Sensitive to draft of air esp. cold damp air.

Tendency to obesity with gross or stout body, but extremely weak. On examination, one observes soft fat rather than any muscle mass. Weak

muscles and tendons, with a tendency to sprain the ankles easily when walking.

The hands of a child feel soft, yielding (poor grip), slightly cold, and may or may not be clammy.

Triad of constitution in childhood: Easy sweating, tendency to catch cold, and chilly.

Triad of constitution in infancy: Red face, flabby muscles, and easy sweating.

Other important symptoms

Mind:

Ailments from anticipation, bad news, death of loved ones, failure in exams, fright, and rudeness.

Anxious about the health of loved ones (insecurity due to loss of protection).

Clumsy due to bashfulness (presence of company); ends up dropping and breaking things.

Curious and inquisitive by nature.

Fascination for cats

Frightened easily at trifles; fear of animals (dogs/rats/insects)/night/being ridiculed/darkness/evil/ghosts/the dentist/physician/heights/rain/shadows/twilight.

Headstrong and mischievous children who need to be disciplined; throw temper tantrums with rolling on the floor, shrieking and spitting at other’s

faces when angry.

Precocious children.

Very duty-conscious, or absolutely lazy and irresponsible children, tending to postpone everything to the next day.

Weak in geometry and in making simple calculations

Affectionate.

Biting nails.

Cannot bear to be looked at.

Cannot hear or watch anything horrible or cruel, even on television.

Children who are slow in learning to talk.

Desire for company, < when alone.

Desire to nibble on something throughout the day.

Fruitlessly busy.

Good reasoning power.

Imagines seeing ghosts or horrible faces in the dark or at night in bed, causing sleeplessness due to fear.

Imagines that others are watching her all the time and seeing her confusion.

Irresolute, indecisive children.

Keeps playing with hands and fingers all the time or putting them or other objects in the mouth frequently.

Kleptomania.

Likes to play with Legos or in the water (Sulph); dislikes playing with soft teddy bears and fluffy or feathery toys.

Love for animals.

Makes a lot of mistakes when reading, writing, or talking; using the wrong words or reversing or misspelling them.

Rocking ameliorates.

Sensitive to criticism or injustice.

Sensitive to slightest reprimand or rudeness of others.

Wails and shrieks due to fear of going to the dentist or a doctor.

Head:

Profuse sour perspiration of scalp, especially from the region of the occiput and the forehead, while eating and at night during sleep

Sensitive to draft of air.

Catarrhal headaches due to nasal obstruction.

Periodical right-sided headaches of school children, where the pain starts from the occiput and extends upwards; < change of weather, draft of air, fright,

in cold damp weather, jar, light, mental or physical exertion, washing the head; better by binding up the head and applying cold applications.

Examination findings:

- Eczema in infants with moist thick scabs on the scalp.

- Exostoses on the scalp.

- Impetigo.

- Kernig’s sign +

- Large head; hydrocephalus.

- Meningitis.

- Milk-crust in newborns.

- Open and sunken fontanelles.

- Sebaceous cysts on the scalp.

Eyes:

Hypermetropia.

Inflammation and pain in the eyes after injury (Symph).

Lachrymation when going out in the wind or open air.

Morning agglutination of lids.

Pustular keratoconjunctivitis in infants in cold wet weather, with yellowish purulent discharge from the eyes.

Examination findings:

- Accommodative asthenopia.

- Blepharitis with red indurated styes at the margins of the lids.

- Convergent strabismus.

- Lachrymal fistula.

- Suppuration and stricture formation of lachrymal duct.

Ears:

Chronic otitis media with defective hearing.

Catarrh of the eustachian tube.

Impaired hearing since birth or after quinine preparations.

Sensation of wind passing out of the ears.

Examination findings:

- Choleasteatoma.

- Eczematous eruptions with moist oozing behind the ears.

- Hole in front of the ear due to congenital patent sinus (Merc).

- Increased wax.

- Perforated tympanic membrane (Tub).

- Soft, easily bleeding polyps in the ear.

- Suppurative otitis media, with purulent, thick-yellow, and very offensive otorrhea.

- Swelling of pre- and post-auricular glands.

- Threatened caries of the mastoid process.

Nose:

Chronic nose obstruction due to nasal polyp (Phos/Teucr) or maxillary sinusitis; obstruction at night (Lyc) on the side on which he is lying and on waking in the morning.

Catarrh ext. frontal sinuses (Kali-i), causing heaviness of the head.

Constant inclination to blow the nose.

Epistaxis in small children of dark red blood (r. nostril); epistaxis in the morning (Agar. Ambr. Bry.).

Offensive discharge from the nose.

Sense of smell lacking.

Stuffy colds with scanty nasal discharge (Stict).

Violent, paroxysmal sneezing without any coryza.

Examination findings:

- Adenoids.

- Nasal polyps that tend to bleed easily.

- Postnasal catarrh.

- Tip of the nose is red, shiny, and knobby.

Face:

Perspiration on the face, while eating and during sleep.

Examination findings:

- Acne rosacea.

- Anxious expression on the child’s face when he is lifted from the cradle.

- Crack in the middle of lower lip.

- Greenish yellow crusty, scabby eruptions on the face.

- Hard and painful induration of the parotid (r.), sublingual and submaxillary glands (Arum-t. Aur. Bar-c. Sil).

- Impetigo (Ant-c. Graph. Lyc).

- Increased hair growth on the face (in young girls).

- Pale, sickly, waxy face with bluish circles around the eyes (Chin. Kali-i. Sec) and cracked lips.

- Swelling of upper lips in the morning (Apis. Bell).

Mouth:

Food seems tasteless during coryza.

Milk tastes sour.

Recurrent suppuration and abscess formation of the gums.

Teeth are painfully sensitive to drafts of air and to anything cold or warm (cold water).

Toothache after drinking (cola beverages) (Ant-c. Staph); ext. ears/eyes/maxillary bones/nose/temples; with swollen cheek on the same side; with increased salivation.

Examination findings:

- Child constantly clenches his teeth.

- Child keeps putting his fingers in the mouth.

- Froth from the mouth.

- Gums swollen and detached from the teeth; bleeds easily.

- Halitosis.

- Mapped and indented tongue, with a white coating (Ant-c. Bry. Merc).

- Mouth remains open in sleep.

- Sore mouth makes it difficult for the infants to nurse.

Throat:

Pain from the left tonsil radiates to the ear (Bell. Hep. Kali-bi).

Sore throat from slightest change of weather (exposure to cold or wet weather).

Chronic pharyngitis.

Mucus drawn from the posterior nares.

Examination findings:

- Cervical glands enlarged and tender.

- Elongated uvula.

- Tonsils enlarged, especially on left side.

Stomach:

Good appetite for breakfast; skipping breakfast may cause a migraine attack within a few hours.

Sour offensive vomiting of undigested food or curdled milk, after breastfeeding or eating or drinking anything; worse at night, during dentition, and when coughing.

Universal dislike for meat.

Weak digestion; easily disordered stomach due to consumption of milk or bread

Increased or ravenous appetite before the onset of any illness or pain (Phos. Psor), e.g. before epilepsy, before headache, during fever, etc.

Intense, burning, unquenchable thirst for small quantities of water (night).

Motion sickness: Nausea and vomiting when travelling by airplane, boat, bus, or car.

Nausea in the morning (Nux-v. Puls) and at the sight of food, but appetite increases gradually after taking a few morsels;

Or has a ravenous appetite soon after eating, due to a sinking sensation in the stomach.

Vomiting out worms.

Aversions: Coffee/slimy foods (Nat-m)/warm foods;

Desires: Eggs (hard- or soft-boiled)/flour/ice cream/indigestible things/milk/olives/pastries/raw potatoes/sugar/sweets;

Abdomen:

Lactose intolerance: Audible gurgling and rumbling in the abdomen, with flatulent colic around the umbilicus (after milk).

Abdominal region is sensitive to pressure, even of clothing, due to excessive accumulation of gas.

Cramps in the abdomen below the umbilicus, in nurslings or small children, after feeding; child bends double with the pain.

Tympanitic distention of abdomen, better by passing flatus.

Examination findings:

- Flabby, swollen abdomen, with emaciated body and limbs, as if marasmic.

- Inverted saucer-like appearance of the abdomen.

- Enlarged liver and spleen.

- Oozing of bloody fluid from umbilicus (Abrot. Calc-p).

- Ultrasound image: Mesenteric glands enlarged.

- Umbilical hernia.

Rectum:

Painless diarrhoea after taking formula (in nursing babies), cold drinks, fruit, milk, sweets or sugar; during dentition (immediately after being a fed)/during the summer Constipation: Stools remains for long in the rectum with no urging; mechanical assistance is required to remove the stool (Sel. Sep. Sil).

Flatus has a very sour odor.

Gastroenteritis in children with greenish watery stools.

Hemorrhage from the anus during stool (rectal polyps).

Involuntary foamy stool while passing flatus or urine.

Passes a hard stool, then a pasty one, and finally a normal stool.

Worm complaints, with itching around the anus, in marasmic children.

Stools: Foamy

Bright yellow, milky-white, clay- or chalk-like, sour smelling.

Examination findings:

- Fetid perspiration about the anus and perineum, excoriating the parts.

- Prolapse of rectum during diarrheic stool.

- Stool examination: Ascarides, pinworms, or segments of tapeworm.

Urinary organs:

Copious urination with coryza.

Frequent urging to urinate.

Increased frequency of urination; passes only a few drops at a time.

Nephrotic syndrome.

Urin: Strong-smelling, very sour, ammoniacal urine in infants.

Examination findings:

- Addison's disease.

- Juvenile diabetes.

- Urine: Albumin +, RBC ++, increased specific gravity, sugar

- White or dark red sand-like sediment on the diaper.

Male organs:

Early and excessive disposition to masturbate.

Hydrocele.

Inflamed prepuce.

Examination findings:

- Perspiration of the scrotum.

- Phimosis.

- Prepubic cryptorchism.

- Undescended testes, especially on the left.

Female organs:

Copious, gushing, milky leucorrhea in weak and anemic small girls, with intolerable itching, especially at night in bed.

Disposition to masturbate.

Larynx and Trachea:

Child must keep clearing his throat.

Croup with a whistling sound from the larynx on lying down.

Painless hoarseness of voice in the morning, worse from talking.

Respitory organs:

Asthma when sitting in a car with windows open and driving against the wind; > retracting the shoulders backwards.

Asthmatic breathing after suppressed atopic eczema or urticaria;

OR

Asthma # eczema.

Frequent inclination to take deep breaths.

Whistling respiration when lying down.

Examination findings:

- Hot breath.

- Rattling respiration from mucus in the chest during expiration (lying down)

Cough:

Ailments from: Cold air, cold drinks, during dentition, from eating, after chicken pox.

Cough: Short, but always with a few paroxysms; better by expectoration.

Expectoration: Copious in the morning; purulent, greenish, bloody; of an offensive odor; with a salty or sour taste.

Violent, short, and frequent coughing bouts.

Chest:

Neglected pneumonia in infants with a dirty tongue.

Examination findings:

- Palpable and indurated axillary glands after BCG vaccination.

- Rachitic rosary (costochondral beading).

- Cardiac murmurs.

- Chest X-ray: Primary complex +

- Cyanosis.

- Hypertrophy of heart due to congenital heart disease.

Back:

Examination findings:

- Kyphosis, especially of dorsal region.

Limbs:

Chronic inflammation of joints with swelling; < damp weather.

Fingers fatigue easily while writing.

Tendency to sprains.

Examination findings:

- Genu valgus.

- Genu varum.

- Brittle nails.

- Cold, damp feet.

- Coxa vera.

- Sweaty hands.

- Warts.

Fever:

Ailments from: Playing in cold water

Chill: - Coldness of single parts.

- Dilated pupils, drowsiness, dullness, irritability, perspiration of forehead, restlessness, weeping, with thirst.

- < evening

Heat:            - Circumscribed redness of the face, lachrymation, perspiration of the scalp, thirstles and white coating of the tongue with a bitter taste in the mouth

- Heat felt (head), with coldness of extremities.

- Inclination to uncover during heat (feet).

Sweat: - Hot sweat

- No thirst.

Sleeep:

During sleep: Grinding of teeth, moaning, mouth open, perspiration of scalp, shrieking, talking, uncovers the feet, weeping.

Wakes up at 3 h.

Skin:

Least injury or scratch suppurates (tight shoes/falling on the knee while playing games).

Easy excoriation of skin on thighs.

Thick crusts form in atopic eczema as a result of dried secretions.

Convulsions:

Convulsions from emotional causes like fear, fright, mortification, vexation or anger; with hydrocephalus; during dentition; from CNS infections

(meningitis/encephalitis); during cough; < during certain moon phases

Postictal loss of memory.

Shrieking before and during convulsions.

Generals:

Delayed milestones; bony tissue takes a long time to develop, and even after maturing the bones remain fragile. Curvature of bones is a common phenomenon.

Great emaciation with large abdomen and a good appetite.

Sourness everywhere: Sour odor of discharges like sweat, diarrhea, vomiting; sour taste in the mouth.

Even when sitting in a hot room, the skin is moist to the touch, but the lower extremities are cold.

Pale, weak, and easily tired.

 

 

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