Kinderkrankheiten - ein miasmatischer Selbstheilungsversuch des Kindes

 

Vergleich: Siehe: Kinderkrankheiten + Miasmen

 

Vergleich. Psora - Sykose - Syphillinie - Tuberkulinie

 

[Dr.-Ing. Joachim F. Grätz]

Mumps, Masern, und Scharlach setzen unsere Kinder zwar eine Zeitlang außer Gefecht. Sie lösen aber Prozesse aus, die den Organismus reifen lassen und seine Gesundheit stärken.

Die bei uns üblichen radikalen Impfprogramme verlieren vor diesem Hintergrund die letzte Rechtfertigung.

„Ein Gesunder wird nicht krank“, ein Zitat des homöopathischen Arztes Dr. med. Otto Eichelberger, welches auf den ersten Blick ein Allgemeinplatz zu sein scheint.

Aber -wer kann schon von sich behaupten, wirklich vollkommen gesund zu sein?

Absolute Gesundheit ist -homöopathisch gesehen- gleichbedeutend mit „frei von Miasmen“! Das bedeutet ein Leben ohne Krankheit, z.B. ohne rheumatische Gelenkschmerzen bei naßkalter Witterung, ohne den alljährlichen Heuschnupfen, ohne regelmäßige Migräneattacken, ohne Wechseljahresbeschwerden, ohne Depression etc. , ja sogar ohne nennenswerte Erkältungen und Unpäßlichkeiten! Wer kann sich so glücklich schätzen und von Gesundheit in diesem strengen Sinne sprechen? Die meisten von uns haben doch irgendeine latente chronische Grundkrankheit (Miasma) geerbt oder erworben. Vielfach sind es sogar Kombinationen davon.

Miasma - die Krankheit hinter den Krankheiten

Der homöopathische Begriff Miasma kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie Besudelung, Verunreinigung oder Ansteckungszunder (ansteckend, kontagiös, verderbend)

und umschreibt dasjenige, was hinter dem vordergründigen Leiden steckt. Somit hat es den Charakter einer chronischen Grundkrankheit. Die Krankheit hinter den Krankheiten (z.B.:

warum ein Kind 10x im Jahr Mandel- oder Mittelohrentzündungen bekommt).

Miasmen haben niemals die Tendenz, von selbst zu heilen. Sie sind immer gegenwärtig und schreiten ständig weiter fort, häufig schleichend und mit vielen latenten -teilweise jahrelang nicht in Erscheinung tretenden- Phasen. Ein Miasma läßt sich folgendermaßen charakterisieren:

• Die Krankheit ist chronisch und unheilbar und endet erst mit dem Tod.

• Sie frißt sich unter immer wieder aufflackernden Schüben in immer zentralere Regionen vor.

• Wenn äußere Manifestationen durch lokale Maßnahmen unterdrückt werden (z.B. durch Antibiotika, Cortison, Operationen), erfolgt das Gegenteil von Heilung: (systemische) Verschlimmerung, d.h. Verschlimmerung auf der ganzen Linie.

Im Gegensatz zu den akuten Krankheiten läßt die Lebenskraft den chronischen Krankheiten ungehindert Zutritt zum Organismus. Sie kann sich von ihnen nicht selbständig befreien;

eine Selbstheilung ist also nicht möglich.

 Die chronische Krankheit verläuft immer in Phasen (Stadien) oder akuten Schüben mit dazwischen liegenden Latenzzeiten, welche den Eindruck einer Ausheilung erwecken und vermeintliche Gesundheit vortäuschen. Jedoch kommt sie -eventuell erst nach Monaten oder Jahren- in einer mehr oder weniger abgeänderten Gestalt oder sogar mit einem völlig neuen Gesicht wieder zurück,

und zwar zumeist mit Krankheitserscheinungen, die man aus herkömmlicher Sicht nicht im entferntesten mit den vorangegangenen in Zusammenhang bringen würde, da sie klinisch wirklich nichts miteinander zu tun haben. So treibt das Miasma den Organismus zielgerichtet in die Destruktion, ohne daß dies von jedermann deutlich wahrzunehmen ist.

Es werden vier Miasmen unterschieden, die ererbt oder im Laufe eines Lebens erworben werden können: die Psora, die Sykosis, die Syphilinie (syphilitische Konstitution) und die Tuberkulinie. Alles Chronische geht auf diese Miasmen zurück. Darüber hinaus gibt es auch ein fünftes Miasma, welches rein artifizieller Natur ist: das Arzneimittelmiasma, quasi eine schleichende Vergiftung aufgrund der oft jahrelangen Behandlungen mit (schweren) Medikamenten. (siehe Unten)

Seit vielen Jahren läßt sich beobachten, daß die Miasmatisierung der gesamten Bevölkerung dramatisch zunimmt. Dies liegt zum einen an der Heredität der Miasmen (Vererbung eines

bestimmten Krankheitspotentials) und zum anderen an den fatalen, immer mehr und aggressiver werdenden Impfprogrammen, die zusätzlich sykotisieren +/o. tuberkulinisieren, so

 

Beispiel von Miasma: Sykosis oder Feigwarzenkrankeit

Ein Miasma, welches heutzutage sehr häufig vertreten ist, ist die Sykosis, das sog. chronische Trippersiechtum, die Feigwarzenkrankeit. Diese chronische Grundkrankheit geht sehr oft auf eine Gonorrhoe (Tripper) oder ähnliches (Trichomonaden, Candida albicans, Herpes genitalis, HPV-Infektion [= Human-Papilloma-Virus] etc.) zurück. Das gilt nicht nur für den Patienten selbst, sondern auch für seine Blutsverwandtschaft, denn die sykotische Reaktionsweise wird auch weitervererbt; es reicht also, wenn die Elteren oder Großeltern an derartigen Erscheinungen gelitten haben. Die Sykosis ist im Säuglingsalter  schon  recht  ausgeprägt  und  umfaßt  Blähungskoliken,  Windeldermatitis,  katarrhalische Conjunctivitis (eitrige Bindehautentzündung, verklebte Wimpern und Lider), Säuglingsschnupfen, Vorhautverklebungen und Phimose, Scheidenverklebungen (Synechie), Schlafprobleme und dergl. mehr.

Jahre später zeigt sich dieses Miasma in erster Linie im Urogenitaltrakt, d.h. die Sexualorgane und die ableitenden Harnwege sind betroffen. Klinische Krankheitsbilder sind häufige Blasen-, Nierenbecken- oder Eierstockentzündungen, Menstruationsprobleme aller Art, Eileiterschwangerschaften, Fehl- und Frühgeburten, Unfruchtbarkeit, genitale Pilzinfektionen, um nur einige

zu nennen. Aber auch chronische Neben- und Stirnhöhlenvereiterungen, Heuschnupfen, eine Form des Asthmas, Krankheiten des rheumatischen Formenkreises, Gicht, Reaktionsschwäche, Depressionen, panische Ängste und psychotische Zustände gehören zu diesem Typ von Miasma.

Die Sykosis ist über den Geschlechtsweg übertragbar.

Ein weiteres Miasma, die Tuberkulinie (nicht verwechseln mit der akuten Tuberkulose) wird als aktive Psora mit latent vorhandener Syphilinie gesehen, welche jedoch ein eigenes ausgeprägtes Erscheinungsbild hat. Beim Vorhandensein des tuberkulinischen Miasmas findet der Homöopath sehr häufig eine Tuberkulose als familiäre Vorbelastung (beispielsweise bei der Oma des kleinen Patienten). Die Beschwerden manifestieren sich hauptsächlich im oberen und unteren Respirationstrakt (Atmungstrakt).

Es kommt häufig zu Mandelentzündungen, auffälliger Erkältungsneigung, Bronchitis bis hin zu Lungenentzündungen, Asthma und ähnlichem mehr, besonders in der Kindheit.

Des weiteren gehören ständige Mittelohrentzündungen bis hin zu Trommelfellperforationen mit Eiterungen, Lymphdrüsenschwellungen, rachitische Erscheinungen und Kropf zu diesem Miasmatyp und vieles mehr.                    

 

daß der Organismus mehr-miasmatisch belastet wird. Somit ist Destruktivität vorprogrammiert, was sich von Generation zu Generation progressiv zuspitzt! Beispielsweise war der Begriff Neurodermitis vor gut 50 Jahren fast noch ein Fremdwort; heute ist er in aller Munde, schon von den ersten Lebensmonaten an!

Eine erfolgreiche homöopathische Behandlung chronischer Erkrankungen -hin zu (fast) absoluter Gesundheit- ist nur unter Berücksichtigung dieser Miasmen zu erreichen (z.B. Eliminieren der Tuberkulinie, damit die Neigung zu Mandel- +/o. Mittelohrentzündungen verschwindet oder das Zurückdrehen der Sykosis, um den Heuschnupfen oder rheumatische Beschwerden loszuwerden), welche Schritt für Schritt abgetragen werden müssen.

Kinderkrankheiten - ein miasmatischer Selbstheilungsversuch

Genaugenommen sind Krankheiten immer ein Korrektiv. Sie stellen eine große Chance für den einzelnen dar, die Sprache des Organismus zu hören und eine Rückmeldung vom energetischen Zentrum zu bekommen, daß im feinstofflichen Bereich etwas nicht ganz in Ordnung ist. Sie sind auf keinen Fall etwas Schicksalhaftes, Fatalistisches, dem man vollkommen ausgeliefert ist,

an dem man nichts machen kann; das gilt gleichermaßen für Akutkrankheiten wie für alle schweren chronischen Geschehen.

Krankheiten haben immer ihre eigene Logik.

 Es gibt zu jedem Geschehen eine Idee, eine innere Logik, die es zu erkennen gilt, und somit auch einen Ansatzpunkt zu echter Heilung. Die Idee der Kinderkrankheiten liegt in der Beschwichtigung der chronischen Miasmen (Tabelle).

 Wenn ein Kind an einer Kinderkrankheit erkrankt, so ist dies als positiver Versuch der Natur zu werten, sich von einem dieser ererbten -oder aufgepfropften (z.B. durch eine Impfung)-

chronischen Miasmen zumindest vorübergehend zu befreien. [J.H. Allen] Diesen miasmatischen Selbstheilungsversuch beschreibt er schon vor etwa 100 Jahren in seinem Werk „Die chronischen Krankheiten - die Miasmen“ sehr treffend: „Wenn sie (die Kinderkrankheiten, Anmerk. des Verfassers) richtig mit den homöopathischen Einzelmitteln behandelt werden, verschwinden sie ohne Nachkrankheiten, wobei das ganze System weitgehend von seinem vorhandenen Miasma befreit und erneuert worden ist. Wenn aber diese Krankheiten falsch behandelt werden, können wir jede Art chronischer miasmatischer Stauung (d.h. Komplikation, Anmerk. des Verfassers) bekommen, die entweder für immer bleibt oder mit der Zeit das Leben vernichtet.“

                                               

                                                Tabelle: Klassifizierung der Kinderkrankheiten hinsichtlich der Miasmen

• sykotisch:  Mumps, Windpocken; meinen eigenen Erfahrungen nach auch das Dreitagefieber

• syphilitisch: Scharlach, Diphtherie

• tuberkulinisch: Keuchhusten, Masern, Röteln

[??]

Tuberculosis, diphtheria, pertussis can all belong to Tubercular miasm.

Typhoid, septic abscesses can both belong to Typhoid miasms.

Small pox, leprosy both can belong to Leprosy miasm.

Cancer, anthrax, autoimmune diseases can all be in the Cancer miasm.

 

Nicht jedes Kind braucht jede Kinderkrankheit

So gesehen, können wir auch besser verstehen, daß nicht jedes Kind jede Kinderkrankheit durchmacht! - Der Organismus braucht diese Krankheit für seine Entwicklung! Und das nicht nur auf organischer Ebene! - Viele von uns werden schon festgestellt haben, daß ihr Kind nach einer durchgemachten Kinderkrankheit nicht nur körperlich stabiler geworden ist, sondern auch geistig reifer und verständiger. Häufig wird berichtet, daß ein Kind auf einmal ganze Sätze spricht, während es zuvor nur Ein- bis Zweiwortsätze konnte.

Andere sind von Stund’ an trocken und nässen nicht mehr ein. Oder sie verlieren nach überstandener Krankheit ganz spontan ihre Stolperneigung und fallen nicht mehr „unglücklich“ aufs Gesicht. Und und und.

Aus diesem Grunde können sog. Masern-Partys, wie sie einigen Schulen in den letzten Wochen von der süddeutschen Presse unterstellt worden sind, gar nicht funktionieren, denn nicht

jedes Kind kann und wird sich „anstecken“. Weil es die Krankheit zur Zeit überhaupt nicht braucht! Das bestätigen auch viele Mütter der vorangegangenen Generation, die ihre Kinder allesamt in ein Bett gesteckt haben, damit es alle in einem Aufwasch durchmachten; nur - es hat nicht immer funktioniert!

Vielfach werden Kinderkrankheiten auch durch die chronische homöopathische Behandlung geradezu „provoziert“ oder besser gesagt abgerufen, damit das zur Zeit aktive Miasma erfolgreich abtreten kann, was gewissermaßen ein Beweis dafür ist, daß Kinderkrankheiten einen miasmatischen Touch haben und keinesfalls verteufelt werden dürfen. Genau das Gegenteil ist richtig!

Sie schaffen den Boden für eine verbesserte Entwicklungsmöglichkeit des kindlichen Organismus. So habe ich beispielweise die Ausheilung der Krankheitsneigung einer regelmäßig auftretenden frühkindlichen (!) Migräne (Schulmädchen der 2. Klasse!) nach einem -während der antimiasmatischen chronischen Kur- durchgemachten Scharlach erlebt! Oder - die Windpocken können vielfach als Entlastungsprogramm der Natur nach den vielen sykotisierenden Impfungen angesehen werden.

Reifungsprozeß nach durchstandener Kinderkrankheit

In jeder Kinderkrankheit findet also ein Reifungsprozeß statt, der für die menschliche Entwicklung notwendig ist. Dies gilt aber nur dann, wenn die Krankheit in Ruhe gelassen wird.

Eine Behandlung mit fiebersenkenden Mitteln, Antibiotika, Cortison oder anderen unterdrückenden Medizinen hat strengstens zu unterbleiben! Dadurch würde der Körper in seinen ausleitenden Funktionen massiv behindert werden, was der Torpedierung der miasmatischen Not- und Sonderfunktion dieser Kinderkrankheit gleichkäme. Auch bei jeglicher Form lokaler Anwendungen ist Vorsicht geboten, denn der Krankheitsprozeß ist ja bekanntlich energetischer Natur und nicht materieller! Nicht der Ausschlag ist die Krankheit; sie zeigt sich nur durch ihn und dieser ist notwendig für den Reinigungsprozeß.

In der Automobilindustrie hat sich bei Startschwierigkeiten bzgl. des Herausbringens von neuen Fahrzeugmodellen nicht umsonst der Slogan „Das sind die üblichen Kinderkrankheiten“ eingebürgert. Gemeint ist damit, daß bei den neu entwickelten Fahrzeugen anfangs noch mit kleineren Mängeln zu rechnen ist und erst nach deren serienmäßigem Abstellen eine komplette Ausreifung erreicht werden kann. Man geht also davon aus, daß sich der entsprechende Neuwagentyp noch gut entwickeln wird! - Hier wird der Begriff Kinderkrankheit noch in seinem

ursprünglichen positiven Sinn verwendet; er resultiert sozusagen noch „aus alten Kinderkrankheiten - ein miasmatischer Selbstheilungsversuch insgesamt - Zeiten“, als man die Kinderkrankheiten nicht als etwas Böses und Gefährliches hochstilisierte, sondern als natürliches Entwicklungskorrektiv ansah. Komplikationen von Kinderkrankheiten Grundsätzlich gesehen besteht die Möglichkeit, daß eine Kinderkrankheit die Gesundheit eines Kindes verbessern oder verschlechtern kann. Die ererbten +/o. erworbenen Miasmen (Intensität des einzelnen Miasmas und Komplexität, d.h., das Vorhandensein mehrerer Miasmen), die Lebenskraft des einzelnen Kindes (z.B.: Wurde zuvor schon des öfteren unterdrückend bzw. lokal therapiert?) sowie die derzeitige Therapie der akuten Kinderkrankheit (z.B. immunsuppressiv oder mit der Natur) spielen dabei die zentrale Rolle, ob es aus der Erkrankung gesünder hervorgeht oder nicht. Reicht die Kraft des kindlichen Organismus nicht aus, um einen bereinigten, verbesserten Gesundheitszustand herzustellen, so kann es passieren, daß schwerwiegende Folgekrankheiten (sog. Komplikationen)

auftreten (z.B. Lungen-, Herz-, Hirnhaut-, Nierenentzündungen etc.).

Diese gehen aber immer auf das Konto früherer verabreichter Impfungen, häufiger Antibiotikagaben, Cortisontherapie und dergleichen mehr, denn dadurch wird der frühkindliche Organismus in seiner Selbstregulationsfähigkeit sehr beeinträchtigt. Ein sehr auffallendes Zeichen, welches in diese Richtung weist, ist, daß die meisten Kinder von heute (und Erwachsenen natürlich ebenso)

kaum noch ein vernünftiges Fieber produzieren können! Temperaturen von um die 38° C sind leider „normal“ geworden, was jedoch -rein biologisch gesehen- als Alarmsignal der Natur zu werten ist. Physiologisch normal wären Werte von ca. 40° C, also kurz, heftig und bereinigend, um die Krankheit quasi „auszukochen“, und nicht lang anhaltend, schleppend und anstrengend.

Um es noch einmal in aller Deutlichkeit zu sagen:

Es ist nicht die Kinderkrankheit, welche Komplikationen verursacht, sondern die Prädisposition, der erblich bedingte Hintergrund, das Miasma - sozusagen die Krankheit hinter der Krankheit!

Kinderkrankheiten und Impfen

Wird das Durchmachen einer für den Organismus notwendigen Kinderkrankheit durch eine konventionelle Impfung behindert, so gibt es keine Möglichkeit, sich von dem zur Zeit aktiven Miasma zu befreien. In der Regel kommt ein Schwelprozeß in Gang, der nicht selten ins Chronische abdriftet. Außerdem ist immer wieder feststellbar, daß eine Impfung nicht vor der Krankheit schützt, sondern diese nach einer Infektion bestenfalls gedämpft abläuft. Was aber im allgemeinen unter „gedämpft“ verstanden wird, ist -mit der homöopathischen Brille betrachtet- sehr fragwürdig. Da ziehen sich Krankheiten recht häufig unterschwellig in die Länge, ein Hautausschlag kommt nicht richtig heraus oder der Organismus des Kindes ist nicht imstande, ein vernünfiges Fieber zu entwickeln!

Das heißt, um es kurz und prägnant zu sagen: Der Organismus ist seiner Selbstregulationsfähigkeit weitgehend beraubt! In vielen Fällen kann man auch besonders schwere Infektionsverläufe beobachten (Phänomen der Hypersensibilität), wie zum Beispiel nach einer Grippeimpfung oder auch Masernimpfung, die sogenannte Impfmasern, sind nicht zu verwechseln mit den echten, natürlichen Masern! Impfmasern verlaufen i.d.R. als atypische Masern mit einem mäßigen Hautausschlag und etwas Fieber. Die Komplikationsrate ist -im Gegensatz zu den natürlichen Masern-

sehr hoch: Lungenentzündung mit Pleuraerguß (Rippenfellerguß), Mittelohrentzündung, Encephalitis (Gehirnentzündung) bis hin zu SSPE (subakute sklerotisierende Panencephalitis, einer schweren Erkrankung des Gehirns mit bleibenden Behinderungen), atypische Verteilung eines schweren hämorrhagischen Ausschlags (d.h. ein Ausschlag mit Blutungen) an Händen und Füßen bis hin zu einer erhöhten Sterblichkeit! Alles in allem der Krankheitsverlauf in einer der Heringschen Regel, der zu folge die Heilung stets von oben nach unten zu erfolgen hat, entgegengesetzten Richtung, woran man schon erkennen kann, daß diese Art von Masern keine natürliche ist! Die Masern-Impfung sensibilisiert für atypische Masern, was gleichbedeutend ist mit dem Hineintreiben der Krankheit in den Körper, hin zu lebenswichtigeren Organen! Darüber hinaus verleihen die Impfmasern keine dauerhafte Immunität wie die natürlichen Masern. - Das gilt mutatis mutandis auch für andere Impfungen.

Die amerikanische Virologin Dorothy Hartmann, die als Spezialistin für Probleme der Röteln und Rötelnimpfung gilt, fand bei echten Röteln eine Zweiterkrankungsrate von nur etwa 3%.

Bei Geimpften stieg diese jedoch auf circa 80% an! Mehr als die Hälfte der geimpften Kinder erkrankte also trotz Impfung! Somit schließt die Rötelnimpfung die Gefahr einer erneuten Rötelninfektion während der Schwangerschaft keineswegs aus und damit auch nicht die Gefahr einer rötelnbedingten Schädigung des Ungeborenen (Rötelnembryopathie).

Frau Hartmanns Rat: „Möglichst vielen jungen Mädchen sollte weiterhin die Möglichkeit belassen werden, schon als Kind die echten Röteln mitzumachen.“

Die von vielen Kinderärzten an den Tag gelegte Mentalität, daß man nicht nur das eigene Kind gefährde, indem man es nicht impfen läßt, sondern dadurch eventuell auch Schwangere

anstecke und somit gleich drei Menschen auf dem Gewissen hätte, entbehrt jeglicher Realität.

In meiner Praxis habe ich eine unmittelbare, schwere Folge einer (sogar unfreiwilligen!) Rötelnimpfung bei einem 13-jährigen Mädchen hautnah miterlebt: Chorea (Veitstanz mit schnellen, unphysiologisch-arrhythmischen, unwillkürlichen Kontraktionen einzelner bzw. wechselnder Muskeln oder Muskelgruppen in fast allen Körperregionen; dadurch das Bild der allgemeinen motorischen Unruhe mit unwillkürlichen und unkontrollierbaren ständigen Bewegungen der Extremitäten, verbunden mit Grimassieren, Schnalzen, Beeinträchtigung des Sprechens, Muskeltonusverminderungen, Reflexabschwächungen etc.)! Wer möchte -bitte schön- als impfender Arzt dafür die Garantie und Verantwortung übernehmen, daß so etwas nicht passiert?

Ein positiver Antikörpertiter - nicht gleichbedeutend mit Immunität

Die Impfviren können das Immunsystem nicht in dem gleichen Maße aktivieren wie die natürlichen „Wildviren“. Das zeigt sich zum Beispiel auch daran, daß die Antikörperkonzentration

nach Impfung geringer ist als die nach natürlichen Erkrankungen. So sind also auch Säuglinge geimpfter Mütter schlechter „geschützt“, wenn sie überhaupt geschützt sind! Zudem tritt bei

einem Großteil der Geimpften von Anfang an gar kein wirksamer „Impfschutz“ auf (Impfversager), wenn man einmal einen positiven Antikörpertiter mit Immunität gleichsetzt, wie es die

Schulmedizin tut. Im Gegenteil: Tabellen der Seuchenverläufe zeigen, daß Geimpfte sogar häufiger und schwerer erkranken als Nicht-Geimpfte.

Die natürliche Immunität beruht nämlich nicht nur auf dem Vorhandensein von Antikörpern, sondern auf einer ganzen Reihe von generellen und lokalen Abwehrkräften. Am Beispiel von Cholera-Epidemien läßt sich dies verdeutlichen. So haben Forscher zu ihrer eigenen Verwunderung immer wieder herausgefunden, daß bei vielen Cholerakranken bzw. auch bei an Cholera Verstorbenen

kein einziger Kommabazillus (bzw. Vibrio, der vermeintliche Erreger dieser Seuche) isoliert werden konnte! Hingegen bestätigte sich wiederholt, daß viele Gesunde (!) in dem jeweilig betroffenen Epidemiegebiet häufig sog. Bazillenträger waren; Leute also, von denen man erwartet hätte, daß sie zumindest in irgendeiner Form reagierten und erkrankten. Anderen Untersuchungen zufolge widerstehen Menschen mit sehr wenig oder fehlenden Antikörpern äußerst virulenten Krankheiten, wohingegen andere, die erkrankt sind, durchaus hohe Antikörpertiter aufweisen!

Darüber hinaus ist in Forscherkreisen seit langem bekannt, daß der Kommabazillus -so wie die „Erreger“ der meisten anderen Humankrankheiten auch - im Tier augenblicklich stirbt!- Demnach ist

das Gleichsetzen von Immunität mit einem positiven Antikörpertiter reine Spekulation bzw. Willkür oder Definition und Wunschdenken!

Impfung kann also -auch bei Kinderkrankheiten- nicht gleichbedeutend mit durchgemachter Krankheit sein! Weder wird lebenslange Immunität erzielt, noch werden Reifeeffekte beobachtet! Auch die Möglichkeit zu erkranken wird nicht beseitigt - das zeigen die Erkrankungen nach Impfungen.

Kinderkrankheiten und Homöopathie

Selbstverständlich können Kinderkrankheiten durch gezielte Homöopathie unterstützt werden, so daß sie ohne Komplikationen verlaufen und bleibende chronische Schäden vermieden werden.

Das gilt auch für virale Erkrankungen, denen die Schulmedizin nichts entgegen zu setzen hat. Ein Homöopathikum wird den Organismus in seinem Ausscheidungsprozeß unterstützen und  gegebenenfalls  das  Exanthem  (den  Hautausschlag)  -sofern  es  sich um  eine exanthematische Krankheit handelt, wie zum Beispiel bei Scharlach oder Masern- richtig herausbringen. Durch diese Wirkungsweise -die biologischen Notfunktionen optimal zu unterstützen- kommt es nicht zu dem Phänomen der Unterdrückung. Das Offenhalten des physiologischen Notventils

zur Ausscheidung schädlicher Toxine gewährleistet, daß der Heilungsprozeß viel schneller verläuft und die Krankheit für den Patienten nicht so anstrengend empfunden wird. So dauert ein homöopathisch akut behandelter Scharlach meist nur eine Woche, wobei sich der kleine Patient sogar recht wohl fühlt (sonst meist ca. 3 Wochen bei vielfach deutlich schwererem Verlauf), oder ein Keuchhusten sage und schreibe 3 bis 14 Tage (gerechnet ab Behandlungsbeginn), welcher in der Literatur sowie in schulmedizinischen Praxen als sehr langwierig und hartnäckig angesehen wird (6 Wochen bis hin zu 3 Monaten, aber auch deutlich länger).

Der homöopathische Arzt Dr. Freiherr von Ungern-Sternberg schreibt in seinem Buch „Homöopathisch behandelte Scharlachfälle“, er und Kollegen haben in 30 Jahren Praxis keine einzige schwerwiegende Komplikation von Scharlach gesehen. Und weiter: Bei einer Führung durch eine Leipziger Scharlachabteilung wurden einmal die schlimmsten Komplikationen gezeigt.

Der Kommentar eines bekannten homöopathischen Kollegen sei darauf gewesen: „Merkwürdig, daß wir diese Sequelae in der Praxis nie zu sehen bekommen.“ Deutlicher kann der Unterschied zur Allopathie wirklich nicht sein.

Komplikationen entstehen i.d.R. erst dann, wenn der Hautausschlag aufgrund einer zu geschwächten Lebenskraft nicht richtig herauskommt +/o. durch Antibiotika unterdrückt wird oder wenn die Kinderkrankheiten - ein miasmatischer Selbstheilungsversuch Kinderkrankheit durch Impfungen atypisch verläuft. Da es sich um eine exanthematische Krankheit (Krankheit mit Hautausschlag) handelt, welche sich über die Haut entgiftet, besteht die große Gefahr, daß bei „Schließen des Ventils“ Haut die auszuscheidenden Toxine wieder nach innen dringen und dort -je nach Schwachstelle des Organismus- entsprechende Komplikationen verursachen. Analoges gilt für die Masern, die Windpocken etc.

Dies bestätigt im Prinzip auch der bekannte anthroposophische Kinderarzt Dr. Stellmann: „Es klingt beinahe ketzerisch, aber ich behaupte, daß ein Kind durch die Kinderkrankheiten letztlich gesünder wird.“

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