Neurological Conditions

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Vergleich: Siehe: Apoplexy + Alzheimer + Carpaltunnelsyndrom + FSME + Hypotension/Bluthochdruck. (Shreekanta Ram/Fernanda Abrao) + Krankheiten

 

Myelitis involves the infection or the inflammation of the white matter or gray matter of the spinal cord which is a part of the central nervous system that acts as a bridge

between the brain and the rest of the body. During an inflammatory response in the spinal cord, the myelin and axon may be damaged causing symptoms such as paralysis

and sensory loss. Classified to several categories depending on the area or the cause of the lesion; however, people often refer to any inflammatory attack on the spinal cord

as transverse myelitis. Bell.

Spinal Meningitis: Cic.

[Dr. G.H.G. Jahr]

The principal remedy for all acute cases is Dulcamara, to be preceded by Aconite, on account of the fever.

If Dulc. should fail, select:

1) Bell. Bry. Cocc-i. Nux-v. Rhus-t.,

2) Ars. Calc. Caust. Dig. Ign. Puls. Verat.

[Dr. Hawk]

Arn.: able to absorb blood extravasations. During attack it may be alternated with or followed by Bell. (fullblooded persons). It is also valuable when paralysis follows,

but must be given for a long time in higher potency.

Bell.: Face very red; conjunctivitis; brilliant eyes; pupils dilated. Illusions and hallucinations.

Chin.: Patients is weak and exhausted, anemic, has congestions to brain.

Coff.: Has emotions followed by intense sensory irritability and insomnia.

Gels.: Apoplexy is due to nervous exhaustion. Paralysis of upper eyelids with speech interference and dark-red face. Motion of eyes is painful.

Glon.: Brain congestion, with pulsating temporal arteries and vertigo. Sensation as if brain were flapping loosely around, worse from shaking head.

Hyos.: Apoplexy where patient cries out when falling, with twitching, followed by snoring, and rattling in throat.

Nux-v.: Indicated in apoplexy of drinkers, after errors in diet; haemorrhoids. The attack is often preceded by headache and head noises. Paralysis in organs of deglutition;

lower extremities are cold and numb.

Op.: Red face, deep sleep in which even loud noises do not disturb; loud snoring, and upon awakening beclouded sensorium (dilated pupils). Before attack: vertigo, insomnia, agitated circulation and general heat

Phos.: In lung edema; overcomes quickest brain congestion, thus preventing renewed cerebral haemorrhage.

Tartarus emeticus = Kali-tart.: Unconscious, has rattling respiration with danger of asphyxiation. It can absorb smaller haemorrhages.

Caus.: Paralysis of muscles of extremities and face; patient gropes for the right words.

Cupr-met.: Stiffness of crooked joints which cannot be bent. Choreic jerking.

Plb-met.: Similar to Cuprum, only the muscle atrophy of the afflicted side is more pronounced.

Zinc-met.: Indicated when Cuprum seems to be insufficient. Prominent indications are: formication, <: rubbing/pressure; trembling vibration all through body.

 

[Miriam Arndts]

Cupr-met. Stram. Hyos. Pall-met.

Tourette-Syndrom"?

Nicht jeder, der unter Tourette leidet, stößt unkontrolliert Flüche aus. (Symbolbild)

Mit dem Begriff "Tourette-Syndrom" verbinden viele Menschen vor allem unkontrolliertes Fluchen. Aber nicht alle Betroffenen benutzen unentwegt Kraftausdrücke.

Beim Tourette-Syndrom handelt es sich um eine Erkrankung des Nervensystems. Sie äußert sich vor allem in unwillkürlichen und oft wiederholten Bewegungen und

Lauten oder Worten.

Diese Bewegungen und Äußerungen werden Tics genannt. Die Mehrzahl der Patienten hat zusätzlich eine psychiatrische Begleiterkrankungen, zum Beispiel eine

Zwangsstörung, Depression oder ADHS.

In Deutschland leben rund eine halbe Million Menschen mit dem Tourette-Syndrom. Christian Hempel, 45 Jahre alt, ist einer von ihnen. Bei ihm ist die Krankheit sehr stark ausgeprägt: Die Tics reichen von Schreien über Zuckungen bis hin zu ungewollter Selbstverletzung, zum Beispiel wenn der Kopf beim Tic gegen etwas geschlagen wird.

Zu Hempels Tics gehört außerdem die Koprolalie, die in der breiten Öffentlichkeit wohl bekannteste Ausprägung des Tourette-Syndroms. Dabei werden obszöne, beleidigende

oder gesellschaftlich nicht akzeptable Worte und Ausdrücke gerufen oder gesagt.

"Beim Tourette wird immer das Unpassendste herausgeschleudert"

"Zum Beispiel 'Heil Hitler' - das ist absolut nicht meine Meinung, aber das kommt beim Tourette so raus, vor allem, wenn es gerade nicht passt", erklärt Hempel. "Oder wenn

ich an der Polizei vorbeifahre, dann rufe ich 'Bullenschweine'", sagt Hempel.

"Oder wenn ich auf der Straße jemanden sehe, der besonders dick ist, dann neigt das Tourette dazu, 'fette Sau' zu ticken." Das sei dann problematisch. "Es liegt mir ja fern,

diese Person irgendwie zu bezeichnen, aber beim Tourette wird eben immer das Unpassendste herausgeschleudert", beschreibt der 45-Jährige.

Hempel gibt zu bedenken, dass diese Art von Tic bei ihm besonders stark ausgeprägt ist. "Bei vielen Tourette-Betroffenen ist diese Koprolalie ja gar nicht da."

Tatsächlich kommt Koprolalie nur bei 20 bis 30% aller Tourette-Kranken vor. Eine andere Form von Tics bei stark ausgeprägtem Tourette ist die Kopropraxie, bei der obszöne

Gesten ausgeführt werden.

Genaue Ursachen noch nicht bekannt

Kirsten Müller-Vahl ist Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie und forscht an der Medizinischen Hochschule Hannover auf dem Gebiet des Tourette-Syndroms.

Wie bei vielen anderen Krankheiten gibt es auch beim Tourette-Syndrom verschiedene Schweregrade, erklärt Müller-Vahl.

"Wenn man das Tourette-Syndrom in leichter Form hat, hat man zum Beispiel nur ein Augenblinzeln und Räuspern. Wenn man es in schwerer Ausprägung hat, dann hat

man eben Zuckungen in extremer Form am ganzen Körper und laute Schreie", beschreibt Müller-Vahl.

Man könne nur darüber spekulieren, warum es diese Flüche und obszönen Bewegungen zusätzlich gebe. "Wahrscheinlich ist das eine weitere Form der Enthemmung des

Gehirns, auch solcher Areale, die für sexualisiertes Verhalten zuständig sind", sagt die Expertin. "Aber das sind Hypothesen, bewiesen ist das nicht."

Auch die genaue Ursache des Tourette-Syndroms ist noch nicht vollständig erforscht. Klar ist dass eine Fehlschaltung im Gehirn für die Krankheit mitverantwortlich ist.

Außerdem weiß man, dass das Tourette-Syndrom erblich bedingt ist. Das bedeutet aber nicht, dass jeder Tourette-Betroffene die Krankheit an seine Kinder weitergibt;

sie kann durchaus mehrere Generationen überspringen.

Tourette-Syndrom noch nicht komplett heilbar

Ein wirkungsvolles Mittel gegen Tourette gibt es noch nicht, erklärt Professorin Müller-Vahl. "Heilung setzt ja voraus, dass man die Ursache kennt und sie dann behebt.

Das ist beim Tourette-Syndrom leider nicht der Fall."

Es gebe Therapien zur Verbesserung der Symptome. Dabei komme es aber nicht zu einer kompletten Heilung.

Zu den Therapie-Möglichkeiten zählen die Einnahme von Medikamenten -meist Psychopharmaka- sowie Psychotherapie. Christian Hempel nimmt seit einigen Jahren ein Medikament gegen das Tourette-Syndrom, mit dem er nach eigenen Worten "halbglücklich" ist.

"Ich nehme das, weil es die Spitzen der Tics etwas reduziert. Aber aufgrund der Nebenwirkungen schränkt es mich auch durchaus ein, was Spaß am Leben und Aktion angeht", beschreibt er. "Da bin ich schon ein bisschen ruhiger geworden."

Tourette-Syndrom schränkt Betroffene ein wie in den meisten Fällen, begann das Tourette-Syndrom auch bei Christian Hempel schon im Kindesalter.

Heute ist er Mediengestalter und arbeitet von zu Hause aus.

Da seine Tics so heftig sind, schützt er seinen Computer-Bildschirm in einem Kasten mit Kunststoffscheibe und benutzt eine Tastatur aus Edelstahl, die die Schläge aushält,

in denen sich seine Tics zum Teil äußern. Das Tourette-Syndrom durchzieht viele Lebensbereiche des 45-Jährigen.

"Viele Dinge kann ich nicht machen. Ich gehe nicht regelmäßig ins Kino oder ins Theater", erklärt Hempel. Glücklich ist er damit nicht: "Eigentlich sollte man dafür einstehen,

dass auch Menschen mit Tourette-Syndrom an allen öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen können. Das finde ich total wichtig und gut."

Aber in solchen Situationen komme es immer wieder zu Auseinandersetzungen mit Mitmenschen - "zum Beispiel wenn sie meinen, bei einem Konzert müsste eine hermetische

Ruhe herrschen". In letzter Zeit habe er wenig Lust, sich damit auseinanderzusetzen und darum zu kämpfen", sagt Hempel.

Sein Ratschlag im Umgang mit Tourette-Betroffenen: "Menschen sollten möglichst offen damit umgehen. Wenn man vermutet, dass jemand Tourette hat, sollte man denjenigen ansprechen oder signalisieren, dass es in Ordnung ist, wenn derjenige so schreit und zuckt. Ich glaube, das entspannt alle Seiten."

Verwendete Quellen:

                Tourette.de Ewgeni Jakubovski,

Kirsten R. Müller-Vahl: Gilles de la Tourette-Syndrom: Klinik, Ursachen, Therapie. Thieme, 2017

Prof. Dr. Kirsten Müller-Vahl, Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie und Leiterin der Tourette-Sprechstunde an der Medizinischen Hochschule Hannover

Christian Hempel, Tourette-Betroffener und Redakteur bei Tourette Online

Zuckungen: Zinc-met . + Ign. + Agar.

 

 

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