Piptoporus betulinus = Birkenporling

 

Vergleich: Siehe: Fungi

 

Der Birkenporling ist für den langjährigen Heilpilzpraktiker Hans-Heinrich Kunde (http://www.wundernatur.de/html/body_birkenporling_selbstversuch.html) ein Vitalpilz von herausragender Bedeutung. Er war der erste Pilz, den Kunde für therapeutische Maßnahmen kennen- und schätzen lernte.

Birken-Porlinge sind keine Handelspilze und können nicht gekauft werden. Sie wollen gesucht und gefunden werden - gerade so, wie es dem Charakter dieser Internetseite entspricht. Hin und wieder werden sie im Internet von Privatpersonen angeboten.

Wie man einen Gesundheitstee vom Birken-Porling herstellt

Spezielle Fragen und Antworten zum Birkenporling

 

In neuerer Zeit erlebten deutsche Kriegsgefangene in Russland die beinahe wunderliche Heilkraft des Birkenporlings durch Einnahme seines Tees. Mit Naturheilkräften vertraute Ureinwohner in Ostsibirien hatten die teils todkranken deutschen Soldaten auf die hoch wirksame und komplexe Heilkraft dieses Pilzes aufmerksam gemacht.

In der tschechischen Literatur wurde der Nachweis von Polyporensäuren im Pilz frühzeitig belegt. Auf diese Verbindungen geht die entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung zurück. Einige von ihnen dämpfen nach neueren Studien die Teilung missgebildeter Zellen. Piptoporus betulinus ist deshalb bei der Krebsbekämpfung in den Blickpunkt gerückt.

Das bestätigt nur, was die Autoren Michael, Henning und Kreisel bereits in den 60er und 70er Jahren in ihrem sechsbändigen „Handbuch für Pilzfreunde“ beschrieben haben: dass nämlich der Birken-Porling in Polen von Laien gegen Magenkrebs verwendet wird. Nach dem Heilpraktiker Karl-Heinz Peper soll er auch eine Waffe gegen den Brustkrebs sein.

 

Artbeschreibung

Piptoporus betulinus wächst als Schwächeparasit konsolenartig auf toten oder krankheitsgeschwächten Stämmen der Birke. Dabei ist es gleich, ob der besiedelte Baum noch steht oder bereits niedergestreckt daliegt. Die Fruchtkörper sollen nur geerntet werden,  solange die Hutunterseite noch weiß ist. Haben sich erst einmal schwarzbraune Flecken gebildet oder sind die Pilze gar schimmelig, muss man die Finger von ihnen lassen. Das tritt meist zu Weihnachten bzw. im Januar des darauf folgenden Jahres ein.

Der Pilz verbleibt meist bis zum nächsten Herbst am Stamm. Der kissenartig gepolsterte Fruchtkörper kann bis zu 30cm Durchmesser haben, ist cremefarben bis bräunlich, glatt-kahl. In seiner Form erinnert er an einen menschlichen Magen. Jung kommt er weiß und knollig aus dem Stamm. Er hat keinen Stiel, ist stattdessen an der Basis verschmälert angewachsen.

Die Röhren sind weiß, von feiner Struktur, mit rundlichen Enden. Teils sehr massig. Bei alten Pilzen kann man die Röhren leicht vom Fleisch lösen. Das Fleisch ist weiss, fest und dickfleischig. Geruch unbedeutend. Alte Pilze schmecken bitter bis sehr bitter.

Ganz junge, noch elastische Pilze sind durchaus essbar. Ihr Geschmack ist fein säuerlich bis fein bitter. Der Bittergeschmack stammt von der enthaltenen Agaricinsäure.

 

Wirkungsspektrum

Hans-Heinrich Kunde, seit vielen Jahren erfahren im Umgang mit vitalisierenden Pilzen, empfiehlt die Anwendung des Birken-Porlings bei allgemeiner Magenschwäche, bei Magenverstimmungen, Magenreizungen, Magenschleimhautentzündungen und bei Magengeschwüren. Kunde: „Er macht auch dem Bakterium Helicobacter pylori den Garaus. Er ist also ein Magenfreund erster Güte.“

„Nach meiner Erfahrung lässt der Birkenporling viele Magen- und Darmkrankheiten gar nicht erst aufkommen, wenn er vorbeugend eingenommen wird“, so Kunde weiter. Der Experte sowie der Heilpraktiker Karl-Heinz Peper (Detern/Ostfriesland) leben seit langem nach diesem Grundsatz.

 

Wirkung:

    Verdauungsbeschwerden

    Blähungen und Blähbauch

    Allergiebedingte Krankheiten wie Hautjucken

    Lebensmittelallergien

    Pickel und Mitesser

    Nachlassenden Haarwuchs

    Brüchigkeit von Nagelwuchs

    Überempfindlichkeit der Augen (Lichtwechsel)

    Kälteempfindlichkeit

    Schlafstörungen

    Schluckauf (Krampflösender Einfluss auf das Zwerchfell)

    Ermattung und Erschöpfung

    Migräneanfälle

    Brustdrüsenentzündung

 

 

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