Spenglersan

 

Vergleich: Siehe: Theorien + Homöopathie + Anhang Kind + Kolloid.

 

[André Ackermann]

Dr. med. Carl Spengler: der Entdecker und Begründer der Spenglersan Immun-Therapie. Wurde 1860 in Davos als Sohn von Dr. Alexander Spengler (Alexander Haus) geboren. Nach seiner Approbation zum Dr. med. arbeitete er in der Praxis seines Vaters in Davos. In dieser Zeit veröffentlichte er mehrere Arbeiten über die Tb.

Robert Koch wurde deshalb auf ihn aufmerksam und holte ihn als Mitarbeiter nach Berlin an sein Institut. Dort arbeitete Spengler u.a. mit den Nobelpreisträgern von Behring und Kitasato

zusammen. Während seiner Arbeit mit Robert Koch an dessen Tuberkulin. entdeckte Spengler die Bedeutung der Mischinfekte bei der Tb.Erkrankung.

1895 übergab Robert Koch sein Original-Tuberkulin Carl Spengler zu weiteren umfangreichen bakteriologischen Forschungen. Diese führte Spengler in Davos neben seiner praktischen ärztlichen Tätigkeit weiter. Spengler suchte nach neuen therapeutischen Wegen zur Behandlung der Tb. Die von ihm hergestellten IK-Präparate (IK = Immunkörper) bildeten die Grundlage seiner grossen therapeutischen Erfolge. Spengler stellte fest, dass die IK-Präparate in konzentrierter Form schwach, in hoch verdünnter jedoch stark wirksam waren. Anfangs wurden diese IK-Präparate subkutan, später jedoch perkutan angewendet. 1904 erschien darüber in der Deutschen Medizinischen Wochenschrift (DMW) eine Veröffentlichung mit dem Titel «Ein neues immunisierendes Heilverfahren der Lungenschwindsucht mit Perlsucht-Tuberkulin».

«Diese Methode ist die Einreibemethode, die perkutane Tuberkulinanwendung. (..) Die Einreibemethode ist bei akuter Tb. der Kinder das einzige Verfahren, mit welchem man das tuberkulöse Fieber

erfolgreich zu bekämpfen vermag.»

1911 erschienen seine «Tb. und Syphilis Arbeiten», später folgten noch Veröffentlichungen über seine Krebsforschungen.

Das Hauptverdienst Spenglers beruht zweifellos darin, dass er als einer der ersten Forscher die Bedeutung der Mischinfekte bei der Behandlung der Tb. erkannte sowie deren Auswirkungen auf den Gesamtorganismus als «maskierte Tb.». Von dieser Erkenntnis ausgehend kam Spengler bei der Weiterentwicklung seiner IK-Präparate auf den genialen Gedanken, die aktive Immunisierung (Antigene) gleichzeitig mit einer passiven Immunisierung (Antitoxine) durchzuführen. Diese Kombination wirkte auch dann, wenn die aktive Immunisierung allein infolge der geschwächten Immunlage des Organismus versagte. Damit hatte Spengler ein Präparat gefunden, das mit grossem Erfolg zur Tb. Behandlung eingesetzt wurde.

Dieses später Spenglersan Kolloid T (T = Tb.) genannte Arzneimittel ist heute als homöopathische Spezialität in der Schweiz unter dem Namen Mycobacterium comp.-T erhältlich.

Aufgrund der aussergewöhnlich guten Erfahrungen mit dem Mycobacterium comp.-T entwickelte Spengler weitere Spenglersane, die bei Krankheiten helfen konnten, die bis dahin kaum behandelbar waren. Meist wurden vorwiegend die Symptome bekämpft, diese vorübergehend zum Verschwinden gebracht, die eigentliche (maskierte) Ursache blieb jedoch unbeeinflusst. Hier, bei der Ursachenbehandlung, hatte Spengler mit seinen Spenglersanen einen Weg gefunden.

Dr. Carl Spengler war aber nicht nur ein bedeutender Wissenschaftler und Arzt, als Sportler trat er genauso hervor. Um durch sportliche Kontaktaufnahme die durch den 1en Weltkrieg verfeindeten Nationen wieder zusammenzuführen und das gegenseitige Verständnis und Vertrauen zu fördern, stiftete er Weihnachten 1923 den «Spengler-Cup», eine noch heute begehrte Trophäe im internationalen Eishockey Sport. Dr. med. Carl Spengler verstarb 1937 in Davos.

Was sind Spenglersane?

Spenglersane sind mikrobiologische Immunmodulatoren, die Antigene und Antitoxine in den Potenzen D9 oder D13 enthalten. Die Antigene und Antitoxine werden nach einem firmeneigenen Verfahren, das von Dr. med. Carl Spengler entwickelt wurde, aus verschiedenen Bakterien- und einem Virusstamm gewonnen. Die Potenzierung auf Dil. D9 resp. Dil. D13 erfolgt nach dem aktuellen HAB.

Wirkungsweise:

Durch die Antigenkomponente wird der Körper angeregt, Antikörper zu bilden. Dieser Vorgang kommt damit einer aktiven Immunisierung gleich. Die Zuführung der Antitoxinkomponente kann als passive Immunisierung aufgefasst werden.

Art der Anwendung und Dosierungshinweise:

Die Spenglersane werden perkutan angewendet. Die verordnete Menge wird -in Teilmengen- auf die entsprechende Hautstelle aufgesprüht und vom Patienten selbst mit dem Daumenballen eingerieben. Bevorzugte Stellen sind die Innenseite der Ellenbogenbeuge oder beim Kind die Bauchhaut. Bei Säuglingen und Kleinkindern wird die aufgesprühte Menge Spenglersan mit dem Unterärmchen des Kindes in dessen Bauchhaut eingerieben.

Säuglinge und Kinder erhalten als Dosis pro Lebensjahr 1-3x täglich einen Pumpstoss (1-jährige einen, 2-jährige zwei Pumpstösse usw.).

Die Erwachsenendosis beträgt in akuten Fällen 4-6x täglich 10-15 Pumpstösse, in subakuten und chronischen Fällen 3x täglich 10 Pumpstösse.

Hinweis: Bei der Anwendung auf der Schleimhaut ist die Applikationsmenge wegen der schnelleren Resorption wesentlich geringer.

Diese Angaben sind allgemein gehalten. Bitte beachten Sie die Dosierungsanleitungen im jeweiligen Produktbeschreibung.

Bei Verordnung von mehreren Spenglersanen diese nicht unmittelbar hintereinander, sondern im Abstand von zwei Stunden einreiben. Oft ist es jedoch vorteilhafter, die Spenglersane im täglichen Wechsel anzuwenden.

Bei bekannter Überempfindlichkeit gegen einen Bestandteil: der Spenglersane sollten diese nicht angewendet werden.

Spenglersane sind alkoholfrei und frei von chemischen Zusätzen. Eine Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit ist möglich. Die Pumpsprays abgefüllt ohne Treibgase und Umweltschonend.

Da die Spenglersane äusserlich angewendet werden, belasten sie den Magen nicht, was besonders bei magenempfindlichen so wie älteren Patienten wichtig ist. Auch in der Kinderpraxis ist diese Art der Anwendung von grossem Wert, denn Kinder sind in der Regel schlechte Einnehmer und haben Angst vor Injektionen. Dagegen freuen sie sich, das Medikament selbst einreiben zu dürfen, denn «es tut ja nicht weh».

Während der Therapie sollte viel getrunken werden (30 ml/kg Körpergewicht). Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und Nebenwirkungen sind bisher nicht bekannt.

Auch bei Überdosierung oder oraler Applikation ist nicht mit toxikologisch relevanten Erscheinungen zu rechnen.

Die Therapie-Empfehlungen in dieser Broschüre enthalten Behandlungsvorschläge, die der Autor auf Grund von wissenschaftlichen Studien, Anwendungsbeobachtungen, Vorträgen der Spenglersan-Tagungen, Literatur, Kasuistiken sowie zahllosen Gesprächen anlässlich von Spenglersan Seminaren sorgfältig zusammengestellt hat. Die Therapievorschläge bei den aufgeführten Krankheiten lassen deshalb einen Behandlungserfolg erwarten. Eine genaue Diagnose und Anamnese, eventuell unterstützt durch den Spenglersan Blut-Test, sind selbstverständliche Voraussetzungen.

Handelsformen

Die Spenglersane sind Swissmedic notifizierte Arzneimittel, einerseits rezeptpflichtig (Dil.D13), andererseits in Apotheken und Drogerien frei erhältlich (Dil.D9), in Flaschen mit Pumpsprühaufsatz.

Zusätzlich gibt es von Virus influencae comp.-G und Staphylococcus comp.-K einen Nasenspray und von Virus influencae comp.-G einen Mund- und Rachenspray.

 

Indikationsübersicht

Mycobacterium comp.-A.

Treponema comp.-E.

Virus influencae comp.-G.

Staphylococcus comp.-K.

Spenglersan comp.-M.

Lactococcus comp.-Om.

Streptococcus comp.-R.

Mycobacterium comp.-T.

Spenglersan Kolloid D [enthält: in 1 ml aus Bouillonkulturen gewonnene und vollkommen entgiftete Bakterientoxine von hochvirulenten Bakterienstämmen:

Diplococcus pneumoniae antigenum (hom./anthr.)

                                               Mycobacterium bovis antigenum (hom./anthr.)

Neisseria sicca antigenum (hom./anthr.)]                                           

Staphylococcus aureus antigenum (hom./anthr.)

                                               Staphylococcus epidermis antigenum (hom./anthr.)

Staphylococcus saprophyticus subsp. antigenum (hom./anthr.)]

Staphylococcus pharyngis antigenum (hom./anthr.)

                                               Streptococcus haemolyticus antigenum (hom./anthr.)

                                               Streptococcus lacticus antigenum (hom./anthr.)

                                               Streptococcus pyogenes antigenum (hom./anthr.)

                                               Streptococcus viridans I-V antigenum (hom./anthr.)]

Streptococcus oralis antigenum (hom./anthr.)]

Streptococcus pneumoniae subsp. Pneumoniae antigenum (hom./anthr.)]

gemeinsam potenziert über 8 Stufen.

Sonstige Bestandteile: Thymol, Salzsäure 25% (m/V)

 

Tabelle der wichtigsten Therapie-Empfehlungen

 

Mycobacterium comp.-A

Hoher Blutdruck

3 x täglich 10 Pumpstösse mind. 8-12 Wochen in die Ellenbeuge einreiben. Nach Erreichen  der Normalwerte kann auf eine Erhaltungsdosis von 1-3 x täglich 3-5 Pumpstösse reduziert werden

Treponema

Erbtoxikosen

3 x täglich 10 Pumpstösse 8-12

Wochen in die Ellenbeuge einreiben.

Virus influencae comp.-G

Akne, Ekzeme

Die ersten zwei Tage 3 x täglich 10 Pumpstösse Staphylococcus comp. -K, ab dem

3. Tag 3 x täglich 10 Pumpstösse Virus influencae comp.-G und 3 x täglich

10 Pumpstösse Streptococcus comp.-R im täglichen Wechsel in die befallenen Stellen einreiben

Virus influencae comp.-G

Darmerkrankungen

3-5 x täglich 10 Pumpstösse zur bestehenden Medikation in die Bauchhaut, die Rima ani

und in die Analregion einreiben

Virus influencae comp.-G

Entzündungen

Die betroffenen Hautstellen mehrmals täglich mit einigen Pumpstössen einreiben. Bei Entzündungen der Mundhöhle und des Rachens öfter am Tage einige Pumpstösse Mund- und Rachenspray

auf die entzündeten Stellen sprühen. Bei starken Schmerzen 3 x täglich 10 Pumpstösse Lactococcus comp.-Om in die Ellenbeuge einreiben.

Grundsätzlich vor dem Schlafengehen 5-10 Pumpstösse Mycobacterium comp. -T

zur Entgiftung in die Ellenbeuge einreiben

Virus influencae comp.-G

Erkältungskrankheiten

4 x täglich 10-15 Pumpstösse in die Ellenbeuge einreiben. Bei fieberhaften Erkrankungen auf 6 x täglich 10-15 Pump- stösse erhöhen. Wenn die Temperatur fällt, auf Normaldosis reduzieren

Virus influencae comp.-G

Lippenbläschen

4-6 x täglich einige Pumpstösse auf ein Papiertaschentuch geben und die betroffenen Stellen damit abtupfen.

Virus influencae comp.-G

Gürtelrose

Getränktes Mullläppchen auflegen und 5-10 min einwirken lassen. Zusätzlich je 5 Pumpstösse Streptococcus comp.-R und Mycobacterium comp.-T im täglichen Wechsel in die Ellenbeuge einreiben.

Virus influencae comp.-G

Schnupfen

Mehrmals täglich 2 Pumpstösse Nasenspray in jedes Nasenloch sprühen

Virus influencae comp.-G

Unterschenkelgeschwür

5-6 x täglich Ulcus und Wundränder befeuchten und ein mit Virus influencae comp.-G getränktes Mullläppchen auflegen

Virus influencae comp.-G

Wunden

Wunden, Schnittverletzungen, Risse usw. mehrmals täglich besprühen und verbinden

Staphylococcus comp.-K

Bronchialasthma

2 Tage 3x täglich 10 Pumpstösse, ab dem 3. Tag zusätzlich 3x täglich 10 Pumpstösse Virus influencae comp.-G und abends 5 Pumpstösse Mycobacterium comp. -T in die Ellenbeuge einreiben. Evtl. jeden 2. Tag 10 Pumpstösse Streptococcus comp.-R dazu

Staphylococcus comp.-K

Heuschnupfen

5 x täglich 3 Pumpstösse pro Nasenloch, bei starken Beschwerden Virus influencae

comp. -G Nasenspray zusätzlich anwenden

Lactococcus comp.-Om

Schmerzzustände

3-5 x täglich 10 Pumpstösse in die Ellenbeuge einreiben

Streptococcus comp.-R

Rheumatische Erkrankungen

3 x täglich 10 Pumpstösse und vor dem Schlafengehen 5 Pumpstösse Mycobacterium comp.-T in die Ellenbeuge einreiben. Zusätzlich kann 2 x wöchentlich mit je 10 Pumpstössen Staphylococcus comp. -K

angewendet werden

Streptococcus comp.-R

Trigeminus-Neuralgie

3 x täglich 10-15 Pumpstösse in die Ellenbogenbeuge einreiben, bei Schmerzverstärkung auf 6-8 Pumpstösse reduzieren

Mycobacterium comp.-T

Chronische Erkrankungen

Bei allen chronischen Erkrankungen zusätzlich zu anderen Therapien 5 Pumpstösse vor dem Schlafengehen in die Ellenbogenbeuge einreiben

 

Repertorium:

Abszess

Mehrmals täglich mit einem mit Virus influencae comp.-G getränktem Mullläppchen abtupfen oder das getränkte Mullläppchen auflegen und fixieren, ungefähr 10 Minuten einwirken lassen.

Akne

Die ersten zwei Tage 3 x täglich 10 Pumpstösse

Staphylococcus comp. -K, ab dem dritten

Tag 3 x täglich 10 Pumpstösse Virus influencae comp. -G

und 3 x täglich 10 Pumpstösse Streptococcus comp. -R,

beide im täglichen Wechsel, einreiben.

Alterserscheinungen

Bei unspezifischen Alters- und Ermüdungserscheinungen 2-3 x täglich 5-10 Pumpstösse Mycobacterium comp.-A einreiben.

Analekzem (perianales Ekzem)

Die Diagnose muss histologisch abgesichert sein. 3 x täglich 10 Pumpstösse Staphylococcus comp.-K und 3 x täglich 10 Pumpstösse

Mycobacterium comp.-T im täglichen Wechsel über mindestens sechs Wochen in die Ellenbeuge einreiben.

Eine mehrmalige tägliche anale Anwendung von Virus influencae comp.-G fördert die Abheilung.

Aphthen

Die Aphthen mehrmals täglich mit Virus influencae comp. -G

Mund- und Rachenspray besprühen und, wenn möglich, leicht einmassieren.

Appetitlosigkeit

Bei Säuglingen 1x täglich 1 Pumpstoss, bei älteren Kindern 2x täg-

lich 2-5 Pumpstösse, bei Erwachsenen 3x täglich 5-10 Pumpstösse

Mycobacterium comp.-T um den Nabel herum einreiben.

Bauchschmerzen

Bei Säuglingen 1-2, bei Klein- und älteren Kindern 5 Pumpstösse

Virus influencae comp.-G auf den Bauch sprühen und mit seinem Unterärmchen im Uhrzeigersinn einreiben. Danach einige Minuten mit dem Fön auf kleinster Stufe fönen.

Bindehautentzündung (Konjunktivitis)

Bei Bindehautentzündung hilft das Auflegen einer Kompresse, die gut mit Virus influencae comp.-G getränkt ist. Die Behandlung öfter am Tag wiederholen.

Bei allergischen Bindehautentzündungen zusätzlich je nach Alter 2-3x täglich 5-10 Pumpstösse Staphylococcus comp.-K in die Ellenbogenbeuge einreiben oder den Staphylocioccus comp.-K Nasenspray verwenden.

Blähungen (Flatulenz)

Bei Säuglingen 1-2, bei Klein- und älteren Kindern 5 Pumpstösse

Virus influencae comp.-G auf den Bauch sprühen und mit seinem Unterärmchen im Uhrzeigersinn einreiben. Danach einige Minuten mit dem Fön auf kleinster Stufe fönen.

Blasenentzündung (Cydtitis)

3-4x täglich mit 10 Pumpstössen Virus influencae comp.-G

den Unterbauchbereich und den Eingang der Harnröhre einreiben, bei starken Beschwerden auch öfter.

Blutdruck hoher (Hypertonie)

Bei Erwachsenen im Allgemeinen 3x täglich 10 Pumpstösse Mycobacterium comp.-A in die Ellenbogenbeuge einreiben. Die Behandlung muss je nach Schwere der Erkrankung sechs bis zwölf Wochen ohne Unterbruch durchgeführt werden. Bei Blutdruckspitzen kann die Dosis auf 20 Pumpstösse erhöht werden. Wenn danach der Blutdruck wieder normal ist (max. 140/90), kann auf eine Erhaltungsdosis von 3-5 Pumpstössen am Tag zurückgefahren werden. Eine Wirkungssteigerung ist zu erzielen, wenn

Mycobacterium comp.-A statt in die Ellenbogenbeuge im Bereich der Herzspitze eingerieben wird.

Blutdruck niedriger (Hypotonie)

Bei niedrigen Blutdruckwerten morgens vor dem Aufstehen 10 Pumpstösse Staphylococcus comp.-K in die Ellenbogenbeuge einreiben. Zehn Minuten liegen bleiben. Behandlung öfter am Tag wiederholen.

Bluterguss (Hämatom)

Bis zu 30 Pumpstösse Virus influencae comp.-G möglichst sofort auf die betroffene Stelle aufsprühen und leicht einmassieren. Die Behandlung öfter am Tag wiederholen.

Bronchialasthma (Asthma bronchiale)

Zu Beginn der Therapie zwei Tage lang 3x täglich 10 Pumpstösse Staphylococcus comp.-K, ab dem dritten Tag zusätzlich 3x täglich 10 Pumpstösse Virus influencae comp.-G und abends 5 Pumpstösse Mycobacterium comp.-T in die Ellenbogenbeuge sprühen und einreiben. Eventuell jeden zweiten Tag 1x täglich 10 Pumpstösse Streptococcus comp.-R dazugeben.

Virus influencae comp.-G kann auch direkt in den Rachen gesprüht und inhaliert werden (eventuell den Mund- und Rachenspray verwenden).

Bronchitis

Bei akuter Bronchitis 3-5x täglich 10 Pumpstösse Virus influencae comp.-G und 3x täglich 10 Pumpstösse Streptococcus comp.-R im täglichen Wechsel in die Ellenbogenbeuge einreiben.

Bei chronischer Bronchitis (wie bei allen chronischen Erkrankungen) an einen tuberkulinischen Hintergrund denken und zusätzlich Mycobacterium comp.-T anwenden.

Virus influencae comp.-G kann auch inhaliert werden. Dazu öfter am Tag einige Pumpstösse direkt in den Rachen sprühen (Mund- und Rachenspray) und dabei tief einatmen.

Darmerkrankungen, chronisch-entzündliche (Colitis ulcerosa)

Bewährt hat sich die Einreibung von Lactococcus comp.-Om und Mycobacterium comp.-T , 3x täglich 10 Pumpstösse im täglichen Wechsel. Neuere Untersuchungen belegen die Wirksamkeit von

Virus influencae comp.-G bei zusätzlicher oraler Anwendung. Auch hier sollte die Einnahme über zwölf Wochen durchgeführt werden.

Da es sich bei der Colitis ulcerosa (ähnlich wie bei Morbus Crohn) um eine allergisch-psychosomatische Erkrankung handelt, sollte stets der biographische Hintergrund abgeklärt werden. Eventuell an Staphylococcus comp.-K denken.

Darmerkrankungen, chronisch-entzündliche (Morbus Crohn)

Bei chronischen Colitiden (Morbus Crohn) erscheint nach neuesten Studien die zusätzliche Applikation von Virus influencae comp.-G zur bestehenden Medikation Erfolg versprechend. 3-5x täglich werden 10 Pumpstösse Virus influencae comp.-G in die Bauchhaut, die Rima ani und in die Analregion eingerieben.

Vorteilhaft ist die zusätzliche orale Anwendung von Virus influencae comp.-G über mindestens zwölf Wochen. Hierfür eine halbe Stunde vor jedem Essen 10 Pumpstösse in den Mund sprühen und anschliessend etwas lauwarmes Wasser trinken. Die orale Anwendung von Virus influencae comp.-G kann die Nebenwirkungen der üblichen Medikation abmildern.

Durchblutungsstörungen

Bei Durchblutungsstörungen können 3x täglich 10 Pumpstösse Mycobacterium comp.-A in die Ellenbogenbeuge eingerieben hilfreich sein.

Durchfall (Diarrhö)

3x täglich 10 Pumpstösse Virus influencae comp.-G in die Bauchdecke einreiben oder einnehmen. Zusätzlich drei Globuli Ipecacuanha C30 in einem Glas Wasser auflösen, stündlich einen Schluck trinken.

Ekzeme (Eczema)

Therapie für Säuglinge: Zur Vorbehandlung zwei Tage lang 3x täglich 1 Pumpstoss Staphylococcus comp.-K mit dem Unterärmchen des Kindes in dessen Bauchhaut einreiben. Ab dem dritten

Tag 1x täglich 1 Pumpstoss Virus influencae comp -G.

Bei schwereren Fällen empfiehlt sich die zusätzliche Einreibung von 1x täglich 1 Pumpstoss Streptococcus comp.-R und Mycobacterium comp.-T. Bei Kindern ab dem zweiten Lebensjahr kann die Dosierung auf jeweils 2 Pumpstösse erhöht werden.

Therapie für Erwachsene: Drei Tage lang Vorbehandlung mit 3x täglich 10 Pumpstössen Staphylococcus comp.-K. Ab dem dritten Tag zusätzlich 3x täglich 10 Pumpstösse Virus influencae comp.-G und 3x täglich 10 Pumpstösse Streptococcus comp.-R, beide im täglichen Wechsel.

Virus influencae comp.-G kann auch lokal eingerieben werden.

Entgiftung (Detoxikation)

Treponema comp.-E dient zur Ausleitung von Toxinen, speziell von Erbgiften im Sinne Spenglers. Dazu werden 3x täglich 10 Pumpstösse in die Ellenbogenbeuge eingerieben.

Zur sinnvollen Unterstützung der Leberfunktion 3-4x täglich 10 Pumpstösse Staphylococcus comp.-K im Leberbereich einreiben.

Zur Normalisierung der Darmflora mehrmals täglich 10 Pumpstösse Virus influencae comp.-G in etwas Wasser einnehmen.

Entzündungen (Inflammatio)

Bei Entzündungen der Haut (auch eitrige) die betroffene Hautstelle mit einigen Pumpstössen Virus influencae comp.-G besprühen und bei Bedarf mit einem Mullläppchen abdecken. Diesen Vorgang öfter am Tag wiederholen.

Bei Entzündungen der Mundhöhle und Zahnfleischentzündungen öfter am Tage Virus influencae comp.-G Mund-und Rachenspray auf die entzündeten Stellen sprühen und einwirken lassen.

Bei Entzündungen im Bereich der Augen Virus influencae comp.-G um die Augen herum einreiben oder eine mit Virus influencae comp.-G getränkte Kompresse für 10 Minuten auf die entzündete Stelle legen. Sollten die Entzündungen mit starken Schmerzen einhergehen, werden zusätzlich 3x täglich 10 Pumpstösse Lactococcus comp.-Om in die Ellenbogenbeuge eingerieben.

Grundsätzlich sollten bei allen Entzündungen zur Entgiftung abends vor dem Schlafengehen 5-10 Pumpstösse Mycobacterium comp.-T eingerieben werden.

Erkältungskrankheiten

Bei allgemeinen Erkältungskrankheiten 4x täglich 10-15 Pumpstösse

Virus influencae comp.-G in die Ellenbogenbeuge einreiben. Bei fieberhaften Erkrankungen die Dosierung auf 6x täglich 10-15 Pumpstösse Virus influencae comp.-G erhöhen.

Wenn die Temperatur fällt, die Einreibemenge auf Normaldosis reduzieren und ausschleichend weiter therapieren. Bei verzögertem-erlängertem Rekonvaleszenzstadium mit Neigung zu Kreislaufstörungen 2x täglich je 10 Pumpstösse Mycobacterium comp.-A und Staphylococcus comp.-K im täglichen Wechsel zusätzlich zu der Virus influencae comp.-G  Behandlung einreiben.

Zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten rechtzeitig 2-3x wöchentlich einige Pumpstösse Virus influencae comp.-G in die Ellenbogenbeuge einreiben.Erschöpfungszustände

Bei Erschöpfungszuständen nach Krankheiten oder allgemeiner Schwäche 2-3x täglich 5-10 Pumpstösse Mycobacterium comp.-A in die Ellenbogenbeuge einreiben. Sollte morgens der Blutdruck niedrig sein, 10 Pumpstösse Staphylococcus comp.-K in die Ellenbogenbeuge einreiben.

Bei geistigen Erschöpfungszuständen abends 5 Pumpstösse Mycobacterium comp.-T um den Bauchnabel herum einreiben.

Nach drei bis fünf Tagen Übergang der Therapie auf 2x täglich. 10 Pumpstösse Mycobacterium comp.-T und Streptococcus comp.-R im täglichen Wechsel.

Genesung (Rekonvaleszenz)

Häufig hält nach Ablauf einer Infektion oder schweren Erkrankung noch über einen längeren Zeitraum ein erhebliches allgemeines Schwächegefühl mit Antriebsarmut an. 3x täglich 5-10 Pumpstösse

Mycobacterium comp.-A im täglichen Wechsel mit Staphylococcus comp.-K lassen diese Symptomatik relativ rasch abklingen.

Gerstenkorn (Hordeolum)

2 Pumpstösse Virus influencae comp.-G auf die entzündete Stelle sprühen und sanft einreiben (Augenlid bleibt geschlossen). Den Vorgang 4-5x täglich wiederholen.

Grippe (Influenza)

Bei Grippe 4x täglich 10-15 Pumpstösse Virus influencae comp.-G in die Ellenbogenbeuge einreiben.

Bei fieberhaften Erkrankungen die Dosierung auf 6x täglich 10-15 Pumpstösse Virus influencae comp.-G erhöhen. Wenn die Temperatur fällt, die Einreibemenge auf Normaldosis reduzieren und ausschleichend weiter therapieren.

Bei verzögertem-verlängertem Rekonvaleszenzstadium mit Neigung zu Kreislaufstörungen 2x täglich je 10 Pumpstösse Mycobacterium comp.-A und Staphylococcus comp.-K im täglichen Wechsel zusätzlich zu der Virus influencae comp.-G Behandlung einreiben.

Zur Vorbeugung rechtzeitig 2-3x wöchentlich einige Pumpstösse Virus influencae comp.-G in die Ellenbogenbeuge einreiben oder noch besser 2x täglich 2 Pumpstösse Virus influencae comp.-G Nasenspray in jedes Nasenloch.

Gürtelrose (Herpes zoster)

Virus influencae comp.-G mehrmals täglich auf die befallene Stelle sprühen und, wenn möglich, einreiben oder ein getränktes Mullläppchen auflegen und 5-10 Minuten einwirken lassen. Zusätzlich werden je 5 Pumpstösse Streptococcus comp.-R und Mycobacterium comp.-T im täglichen Wechsel in die Ellenbogenbeuge eingerieben.

Gynäkologische Erkrankungen [(Vaginal)mykosen,Kolpitis, Soor)

Können gut mit Virus influencae comp.-G austherapiert werden. Dazu 3-5x täglich einen mit einigen Pumpstössen Virus influencae comp.-G getränkten Tampon einführen. Möglich ist auch das Besprühen und Einreiben des Vaginalbereiches mit mehreren Pumpstössen Virus influencae comp.-G.

Haarausfall (Alopecia)

3-4x täglich h 10 Pumpstösse Mycobacterium comp.-A auf die kahlen Stellen aufsprühen und leicht einmassieren. Die Anwendung sollte mindestens 6-8 Wochen durchgeführt werden.

Halsschmerzen

Bei Halsschmerzen öfter am Tag einige Pumpstösse Virus influencae comp.-G Mund- und Rachenspray in den Rachenraum sprühen. Gut helfen auch (zusätzliche) Halswickel mit dem Spray.

Hämorrhoiden

Bei leichteren Hämorrhoidalbeschwerden mehrmals täglich einige Pumpstösse Virus influencae comp.-G um den After herum einreiben. Zusätzlich 3x täglich 10 Pumpstösse Staphylococcus comp.-K

im Leberbereich einreiben.

Heisserkeit (Dysphonie)

Bei Heisserkeit öfter am Tag einige Pumpstösse Virus influencae comp.-G Mund- und Rachenspray in den Rachenraum sprühen.

Helicobacter pylori Infektion

Neue Studien und Kasuistiken belegen, dass bei einer Helicobacter pylori Infektion die orale Gabe von 3x täglich 10 Pumpstössen Virus influencae comp.-G in einem halben Glas Wasser vor dem

Essen wirksam ist. (Alternativ: jeweils 10 Pumpstösse in den Mund sprühen und mit dem Wasser nachspülen) Die Einnahme sollte je nach Keimzahlbelastung 30-40 Tage lang durchgeführt werden.

Die Therapie kann durch die zusätzliche Einnahme eines BasenMineralsalzes und 500 mg Vitamin C täglich unterstützt werden.

Hinweis: Wird zur Behandlung einer Helicobacter pylori Infektion eine Antibiotikabehandlung durchgeführt, kann die gleichzeitige Einnahme von Virus influencae comp.-G (siehe oben) die Nebenwirkungen der Antibiotika abmildern.

Heuschnupfen (allergische Rhintis)

Es hat sich gezeigt, dass die lokale Anwendung von Staphylococcus comp.-K Nasenspray in der Nase die wirksamste Therapie ist. 2-3 Wochen vor beginnendem Pollenflug sollten 2x täglich 2-3 Pumpstösse je Nasenloch als Vorbeugung verabreicht werden. Ab Beginn des Pollenfluges 5x täglich 3 Pumpstösse in jedes Nasenloch sprühen.

Diese Therapie ohne Unterbruch (!) über die gesamte Heuschnupfensaison durchführen.

Bei sehr starken Beschwerden und vor allem wenn erst in der Pollensaison mit der Therapie begonnen wird, können zur schnelleren Linderung öfter einige Pumpstösse Virus influencae comp.-G Nasenspray zusätzlich angewendet werden.

Husten

3-5x täglich 10-15 Pumpstösse Virus influencae comp.-G im Brustbereich, 3x täglich 10 Pumpstösse Mycobacterium comp.-T in die Ellenbogenbeuge einreiben, Kinder entsprechend weniger.

Insektenstiche

Die Stichstelle sofort grosszügig mit Virus influencae comp.-G besprühen und leicht einreiben (Juckreizstillung, Abschwellung, Schmerzlinderung). Bei Bedarf alle 10-15 Minuten nach dem Stich

wiederholen.

Ischiassyndrom

Zur Vorbehandlung zwei Tage lang 3-5x täglich 5-10 Pumpstösse Staphylococcus comp.-K in die Ellenbogenbeuge einreiben. Ab dem dritten Tag empfiehlt sich folgendes Behandlungsschema:

3x täglich 10 Pumpstösse Streptococcus comp.-R, dazu im täglichen Wechsel 1x täglich 10 Pumpstösse Virus influencae comp.-G und 1x täglich 10 Pumpstösse Mycobacterium comp.-T in die Ellenbogenbeuge einreiben. Streptococcus comp.-R kann auch direkt in die schmerzenden Stellen eingerieben werden.

Mycobacterium comp.-T wird bevorzugt abends eingerieben, da es den Schlaf fördert.

Die zusätzliche Einreibung von Original Dr. Andres Wallwurz Salbe-Gel unterstützt diese Therapie.

Kopfschmerzen (Cephalgia)

Mehrmals täglich 1-2 Pumpstösse Mycobacterium comp.-T in beide Schläfen einreiben. Zusätzlich können 3x täglich 10 Pumpstösse Lactococcus comp.-Om in die Ellenbogenbeuge eingerieben werden.

Lippenbläschen (Herpes labialis)

Bei den ersten Anzeichen eines Herpes labialis mehrere Pumpstösse Virus influencae comp.-G auf ein Papiertaschentuch oder einen Wattebausch sprühen und die entsprechende Stelle vorsichtig abtupfen.

Die Behandlung 4-6x täglich durchführen. Das Aufblühen eines im Entstehungsstadium befindlichen Herpes lässt sich auf diese Weise verhindern.

Die Rückbildung und Heilung eines schon vorhandenen Herpes wird auf die gleiche Weise erreicht.

Magenkatarrh (Gastritis)

Bei Gastritis (mit saurem Aufstossen) 3x täglich 10 Pumpstösse Virus influencae comp.-G in ein halbes Glas Wasser sprühen und eine halbe Stunde vor dem Essen trinken. Zusätzlich 10 Pumpstösse in die Bauchhaut einreiben.

Mandelentzündung (Tonsillitis)

Alle halbe Stunde (eventuell auch öfter) einige Pumpstösse Virus influencae comp.-G Mund- und Rachenspray in den Rachen sprühen.

Zusätzlich können 3x täglich einige Pumpstösse aussen am Mandelbereich und am Mastoid eingerieben werden.

Migräne

Bewährt hat sich folgende Therapie: morgens in jede Schläfe je 5 Pumpstösse Staphylococcus comp.-K einreiben, ebenso am Mastoid. Mittags 5 Pumpstösse Streptococcus comp.-R und abends

vor dem Schlafengehen 5 Pumpstösse Mycobacterium comp.-T in die Ellenbogenbeuge einreiben.

Milcheiweissallergie

Die ersten 3 Tage 3x täglich 10 Pumpstösse Lactococcus comp.-Om in die Ellenbogenbeuge einreiben. Ab dem vierten Tag die Dosis reduzieren auf 1x täglich 10 Pumpstösse, zusätzlich abends

5 Pumpstösse Mycobacterium comp.-T in die Ellenbogenbeuge einreiben.

Mittelohrentzündung (Otitis media)

Wattebällchen mit Virus influencae comp.-G tränken und mehrmals täglich in den Gehörgang einführen.

Virus influencae comp.-G kann auch direkt ins Ohr gesprüht und der Gehörgang dann mit einem Wattebällchen verschlossen werden. Zusätzlich Virus influencae comp.-G am Mastoid einreiben.

Virus influencae comp.-G ersetzt kein Antibioticum.

Mundgeruch (Foetor ex ore)

Mehrmals täglich mit einigen Pumpstössen Virus influencae comp.-G Mund- und Rachenspray die Mundhöhle aussprühen.

Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)

Zwei Tage lang mit 6x täglich 2 Pumpstössen Staphylococcus comp.-K Nasenspray je Nasenloch vorbehandeln. Ab dem dritten Tag mehrmals täglich 2 Pumpstösse Virus influencae comp -G Nasenspray je Nasenloch gut hochziehen. Zusätzlich einige Pumpstösse Virus influencae comp.-G in die Stirn und am Mastoid einreiben. Abends vor dem Schlafen 5 Pumpstösse Mycobacterium comp.-T in die Ellenbeuge einreiben.

Nesselsucht (Urtikaria)

Die Behandlung sollte die ersten zwei Tage mit 4x täglich 10 Pumpstössen Staphylococcus comp.-K durchgeführt werden. Danach im täglichen Wechsel 4x täglich 10 Pumpstösse

Virus influencae comp.-G und 4x täglich 10 Pumpstösse Staphylococcus comp.-K einreiben. Jeden zweiten Abend vor dem Schlafengehen 5 Pumpstösse Mycobacterium comp.-T in die Ellenbogenbeuge einreiben.

Neurodermitis

Zwei Tage lang Vorbehandlung mit 3x täglich 10 Pumpstössen

Staphylococcus comp.-K. Ab dem dritten Tag morgens 10 Pumpstösse Staphylococcus comp.-K, mittags 10 Pumpstösse Lactococcus comp.-Om, abends 10 Pumpstösse Streptococcus comp.-R und vor dem Schlafen 5 Pumpstösse Mycobacterium comp.-T in eine nicht befallene Hautstelle einreiben.

Ohrgeräusche (Tinnitus aurium)

Bei frischem Tinnitus im täglichen Wechsel 3x täglich 5 Pumpstösse Staphylococcus comp.-K und Mycobacterium comp.-T hinter dem Ohr am Mastoid einreiben oder ein Wattebällchen mit dem jeweiligen Spenglersan tränken und direkt ins Ohr geben

Parodontitis

Nach jeder Mahlzeit vorsichtig die Zähne putzen und danach das Zahnfleisch mit Virus influencae comp.-G Mund- und Rachenspray besprühen und einwirken lassen. Die Behandlung bei Bedarf auch öfter durchführen. Zur täglichen Mund- und Zahnfleischpflege öfter 1-2 Pumpstösse in den Mund sprühen.

Pfeiffersches Drüsenfieber (Mononukleose)

Mehrmals täglich 10 Pumpstösse Virus influencae comp.-G im Halsbereich einreiben. Unterstützend können immer wieder 1-2 Pumpstösse Virus influencae comp.-G Mund-und Rachenspray

in den Rachen gesprüht werden. Zusätzlich 3x täglich 10 Pumpstösse Staphylococcus comp.-K im Leberbereich einreiben.

Pilzerkrankungen (Mykosen)

Bei Haut- oder Nagelmykosen die befallene Stelle einige Male am Tag mit Virus influencae comp.-G besprühen und trocknen lassen.

Kleinere Stellen können mit einem Mullläppchen bedeckt werden, das dann so lange mit Virus influencae comp.-G besprüht wird, bis es feucht ist. Anschliessend mit einer Klarsichtfolie abdecken (feuchte Kammer) und 30 Minuten einwirken lassen. Bei Vaginalmykosen einen Tampon mit ungefähr 20 Pumpstössen Virus influencae comp-G befeuchten, einführen und etwa eine Stunde einwirken lassen. Diese Behandlung 2-4x täglich wiederholen.

Prellungen (Kontusion)

Bis zu 30 Pumpstösse Virus influencae comp.-G möglichst sofort auf die betroffene Stelle aufsprühen und leicht einmassieren. Die Behandlung öfter am Tag wiederholen.

Okklusivverband: etwas Mull mit Virus influencae comp.-G tränken, auf die verletzte Stele legen und mit Klarsichtfolie abdecken.

Rheumatische Erkrankungen

3 x täglich 10 Pumpstösse Streptococcus comp.-R und vor dem Schlafen 5 Pumpstösse Mycobacterium comp. -T in die Ellenbeuge

einreiben. Zusätzlich kann zweimal wöchentlich mit je 10 Pumpstössen Staphylococcus comp.-K therapiert werden.

Die Behandlung sollte über mindestens zwei Monate konstant durchgeführt werden.

Die zusätzliche Einreibung von Original Dr. Andres Wallwurz Salbe-Gel unterstützt diese Therapie. Auch an eine mögliche Übersäuerung denken.

Schnittverletzungen

Bei Wunden, Schnittverletzungen, Rissen usw. zunächst die Wunde reinigen, dann mit Virus influencae comp.-G besprühen und verbinden. Sollte eine chirurgische Wundbehandlung notwendig sein, nach der Versorgung mehrmals täglich Virus influencae comp.-G aufsprühen (auch nach Operationen).

Schnupfen (Rhinitis)

Bei den ersten Anzeichen eines Schnupfens sofort je zwei Pumpstösse Virus influencae comp. -G Nasenspray in jedes Nasenloch sprühen.

Diese Behandlung kann anfangs öfter, wenn nötig alle 15 Minuten sonst 4-6x täglich wiederholt werden. Besonders wichtig ist die Behandlung kurz vor dem Schlafengehen. Kinder bis 12 Jahren sollten je einen Pumpstoss in jedes Nasenloch geben. Zur Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern wird ein Wattestäbchen mit dem Spray befeuchtet und damit die Nase mehrmals täglich ausgerieben. Virus influencae comp.-G Nasenspray verhindert eine Infektion mit den Rhinoviren und bewirkt somit eine schnelle Heilung. Die Nasenschleimhäute werden auch bei längerer Anwendung nicht geschädigt.

Schuppenflechte (Psoriasis)

Im Allgemeinen genügt als Monotherapie das Besprühen der befallenen Stellen mit 3-4x täglich 10-20 Pumpstössen Virus influencae comp.-G. Leichtes Einreiben ist vorteilhaft.

Es empfiehlt sich, vor Beginn der Behandlung den Spenglersan Blutest durchzuführen. Eine sich daraus ergebende zusätzliche Medikation mit anderen Spenglersanen ist sinnvoll.

Sonnenbrand (Erythema solaris)

Bei Sonnenbrand, der keiner klinischen Behandlung bedarf, wird die defekte Hautstelle grosszügig mit Virus influencae comp.-G eingesprüht. Eventuell mit Mull abdecken. Die Behandlung mehrmals täglich wiederholen. Virus influencae comp.-G wirkt desinfizierend, schmerzstillend und verhindert weitgehend eine Narbenbildung.

Trigeminusneuralgie (Neuralgia trigeminalis)

3x täglich 10-15 Pumpstösse Streptococcus comp.-R in die Ellenbeuge oder, wenn möglich, direkt am Trigeminusende einreiben.

Bei einer eventuellen Schmerzverstärkung die Dosis auf 6-8 Pumpstösse reduzieren. Sollten die Beschwerden schon längere Zeit bestehen, kann eine Schmerzlinderung u.U. erst nach einer Woche eintreten. Zwischendurch kann Lactococcus comp.-Om mit einigen Pumpstössen eingerieben werden.

Unterschenkelgeschwür (Ulcus cruris)

Das Ulcus 5-6x täglich mit soviel Pumpstössen Virus influencae comp.-G besprühen, dass die gesamte Wundfläche feucht ist. Mit Mull, der mit Virus influencae comp.-G befeuchtet werden kann,

abdecken. Bei sehr alten Ulcera kann die Behandlung bis zur völligen Abheilung einige Monate betragen.

Je nach Ursache des Ulcus (Krampfadern, Diabetes, Durchblutungsstörungen) an Staphylococcus comp.-K und Mycobacterium comp.-A denken.

Verbrennungen

Bei Verbrennungen, die keiner klinischen Behandlung bedürfen, wird die defekte Hautstelle grosszügig mit Virus influencae comp.-G eingesprüht. Eventuell mit Mull abdecken. Die Behandlung mehrmals täglich wiederholen. Virus influencae comp.-G wirkt desinfizierend, schmerzstillend und verhindert weitgehend eine Narbenbildung.

Verbrühungen

Bei Verbrühungen, die keiner klinischen Behandlung bedürfen, wird die defekte Hautstelle grosszügig mit Virus influencae comp.-G eingesprüht. Eventuell mit Mull abdecken. Die Behandlung mehrmals täglich wiederholen. Virus influencae comp.-G wirkt desinfizierend, schmerzstillend und verhindert weitgehend eine Narbenbildung.

Verstopfung (Obstipation)

3x täglich 10 Pumpstösse Streptococcus comp.-R in die Bauchhaut,

3x täglich 5 Pumpstösse Mycobacterium comp.-T in die Ellenbogenbeuge einreiben. Kinder entsprechend weniger. Viel trinken.

Warzen (Verrucae)

Zwei Tage lang zur Vorbehandlung 3x täglich 10 Pumpstösse

Staphylococcus comp.-K in die Ellenbogenbeuge einreiben. Ab dem dritten Tag mehrmals täglich 1-2 Pumpstösse

Virus influencae comp.-G direkt auf die Warze sprühen und leicht einreiben. Vor dem Schlafen 5 Pumpstösse Mycobacterium comp.-T in die Ellenbogenbeuge einreiben.

Dieser Behandlungsvorschlag gilt für alle Warzenarten. Die zusätzliche Behandlung mit anderen Präparaten ist problemlos möglich.

Wunden

Bei allen Ursachen von Wunden zunächst die Wunde reinigen, dann mit Virus influencae comp.-G besprühen und verbinden. Sollte eine chirurgische Wundbehandlung notwendig sein, nach der Versorgung mehrmals täglich Virus influencae comp.-G aufsprühen (auch nach Operationen).

Virus influencae comp.-G bewirkt eine schnelle Wundheilung und verhindert weitgehend eine Narbenbildung.

Virus influencae comp.-G ersetzt weder eine Tetanus-Impfung noch Antibiotika.

Zahnfleischentzündung (Gingivitis)

Nach jeder Mahlzeit vorsichtig die Zähne mit einer weichen Zahnbürste putzen und danach das Zahnfleisch mit Virus influencae comp.-G Mund- und Rachenspray besprühen und einwirken lassen.

Die Behandlung bei Bedarf auch öfter durchführen.

 

Der Spenglersan-Blut-Test

Die Spenglersane, entwickelt in Davos von dem Schweizer Arzt

Dr. med. Carl Spengler, sind homöopathische Arzneimittel, die aufgrund ihrer Eigenschaften sowohl zur Therapie als auch zur Testung geeignet sind. Dafür stehen Testflaschen zur Verfügung, die die Spenglersane Mycobacterium comp.-A, Staphylococcus comp.-K, Lactococcus comp.-Om, Streptococcus comp.-R und Mycobacterium

comp.-T in speziellen Pipettenflaschen enthalten.

Die Ausführung

Für die Ausführung des Spenglersan Blut-Testes benötigt man den

Spenglersan Testsatz, die Spezial-Testfolien so wie Rührstäbchen und

natürlich Patientenblut.

Zur idealen Handhabung und Ablesbarkeit der Testergebnisse arbeitet

man am besten mit dem Spenglersan Test-Tisch. Dieses Gerät enthält alle benötigten Utensilien.

Das Testen sollte immer in einer bestimmten Reihenfolge durchgeführt werden. Zuerst wird die Testfolie mit den Patientendaten mittels Faserschreiben beschriftet.

Als nächstes werden je 1 Tropfen der Spenglersane A, K, Om, R und

T aus den Testflaschen in die entsprechenden Felder auf der Testfolie aufgetropft (Flasche senkrecht halten). Bitte achten Sie darauf, dass jedes Spenglersan in sein entsprechendes Testfeld getropft wird. Die Tropfen müssen etwas versetzt von der Mitte des Testfeldes aufgetropft werden.

Nachdem in jedem Testfeld ein Tropfen des entsprechenden Spenglersanes aufgetropft ist, wird der Patientin / dem Patienten Blut abgenommen. Am einfachsten kann man mit Kapillarblut arbeiten, das aus der Fingerbeere oder dem Ohrläppchen entnommen wird.

Der Test kann auch mit Venenblut oder mit ungerinnbar gemachtem

Blut durchgeführt werden.

Jetzt wird direkt aus der Entnahmepipette in jedes Testfeld ein Tropfen Blut neben den vorhandenen Tropfen Spenglersan getropft.

Wichtig ist das Auftropfen neben das Spenglersan, da die Menge Blut etwas kleiner als die vorhandene Menge Spenglersan sein muss.

Dies kann nur durch getrenntes Auftropfen von Spenglersan und Blut richtig gesehen werden. Das Auftropfen muss zügig vorgenommen werden.

Falls Sie einen Blindwert ansetzen möchten, wird in das entsprechende Testfeld je ein Tropfen Blut und ein Tropfen isotonische Kochsalzlösung getropft.

Nun werden Spenglersan und Blut mit dem Rührstäbchen gut gemischt und anschliessend auf etwa die Grösse des Testfeldes verteilt. Für jedes Testfeld selbstverständlich ein neues Rührstäbchen verwenden. Zügig und ohne grossen Druck arbeiten.

Danach wird die Folie an den Rändern (Vorsicht, nicht die Testfelder

berühren) mit beiden Händen aufgenommen und einige Male sachte

von links nach rechts und von hinten nach vorne bewegt, so dass eine

kreisende Bewegung entsteht und die Testflüssigkeit auf der Folie gleichmässig verteilt wird. Dann wird die Testfolie vorsichtig zurückgelegt und es kann mit der Auswertung begonnen werden.

Mit der Auswertung der Testergebnisse kann sofort begonnen werden. Es sollte jedoch nicht länger als fünf Minuten gewartet werden.

Der Test kann natürlich negativ ausfallen, so dass in keinem Testfeld

eine Zusammenballung erkennbar ist. Im positiven Fall sind die Zusammenballungen mit blossem Auge erkennbar.

Die Stärke der Zusammenballungen können auf der Testfolie markiert

werden:

+++ = sehr grosse Zusammenballung, hoher Antikörpertiter

++ = mittlere Zusammenballung, mittlerer Antikörpertiter

+ = feine Zusammenballung, niedriger Antikörpertiter

- = keine Zusammenballung, kein Antikörpertiter

Bei jeder Erkrankung ist eine eingehende Anamnese zur genauen

Diagnosefindung unerlässlich. Dieses Vorgehen kann der Spenglersan Blut-Test nicht ersetzen. Ein positives Testergebnis zeigt die jeweilige Reaktionslage des Körpers an.

Das Ergebnis des Testes ist je nach PatientIn unterschiedlich. Ein positives Ergebnis könnte so aussehen:

Die Spenglersane A und K zeigen eine starke Zusammenballung an, also +++, die Zusammenballung bei Spenglersan T wird mit ++, die bei Spenglersan R mit + bewertet. Spenglersan Om zeigt eine ++ Reaktion.

Die starke Reaktion bei Spenglersan A (+++) zeigt eine Kreislaufstörung mit schwankenden Blutdruckwerten an, was durch die starke Reaktion bei Spenglersan K (+++) bestätigt wird.

Die Reaktion bei Spenglersan K (+++) zusammen mit Spenglersan R (+) deutet auf eine Leberbelastung hin.

Im angenommenen Fall sind bei Spenglersan R (+) und T (++) positive Reaktionen zu sehen, ein rheumatisches Geschehen liegt vor. An eine maskierte Tuberkulose denken.

Ausserdem lässt sich aus dem Testergebnis durch die Reaktion bei

Spenglersan A (+++) und T (++) eine starke tuberkulinische Belastung

(tuberkulinische Konstitution) der Probandin / des Probanden ablesen

(siehe Kapitel «Die maskierte Tuberkulose»).

Die zusätzliche Reaktion bei Spenglersan Om deutet auf eine Mesenchymbelastung hin.

Sofern also eine oder mehrere Zusammenballungen als

Testergebnis vorliegen, ist zumindest die Basistherapie klar. Die Spenglersane, die die stärksten Zusammenballungen zeigen, werden verordnet.

Bei chronischen Erkrankungen sollte nach 6-8 Wochen Behandlungsdauer der Erfolg der Therapie durch einen erneuten Spenglersan Bluttest kontrolliert werden.

 

Einordnung der Spenglersane nach der Konstitutionsanalyse

1. Leber K, R

2. Niere A, G, K

3. Intestinum E, G, K, T

4. Genitalorgane A, E, K, Om, R

5. Nerven A, E, G, K

6. Lunge G, K, T

7. Knochen R, T

8. Herz A, K

9. Mesenchym A, Om, T

Tabelle 2 Einordnung der Spenglersane nach der Konstitutionsanalyse

 

 

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