Thuja Kind Anhang

 

                                               Learning disability       

Vergleich Kind in: Thuja + Merc. + Nit-ac. + Nat-m. + Sepia

ADHS

 

Etwas aufgedunsen, weil sie Flüssigkeit in ihrem Gewebe zurückhalten. Ihre Muskulatur ist schlaff. Sie haben eine lymphatische Konstitution, somit sind bei Entzündungen häufig die Lymphdrüsen beteiligt.

Das Gesicht wirkt wächsern und glänzt, als ob es mit Fett eingerieben wäre.

Schwitzen viel, sogar beim Ausziehen. In der ersten Schlafperiode schwitzen sie allerdings nicht am bedeckten Körper, sondern nur im Gesicht und an den Händen. Der Schweiß hat die seltsame Eigenschaft, die Wäsche gelb zu färben.

Das Beschwerdebild ist vielfältig. Typisch sind Erkältungen der oberen Luftwege. An den bedeckten Körperstellen finden sich gelegentlich Hautausschläge. Die Kinder haben an allen Stellen des Körpers viele Warzen, sowie vergrößerte Schleimhautpapillen, ferner Nasenpolypen. Das regelmäßige (manchmal auch unregelmäßige!), gelbliche und schmutzig wirkende Gebiß neigt zu Zahnsteinbildung und ist sehr empfindlich gegen kaltes Wasser. Die Zahnkronen sind gesund, während die Wurzeln deutlich destruktive Veränderungen zeigen.

Auffallend ist das große Verlangen nach Salz und kalten Getränken. Trockene Speisen werden nur unter Schwierigkeiten hinuntergebracht. Bei schwachem Appetit sind Thujapatienten schnell satt. Kartoffeln und fettes Fleisch lehnen sie ab, Süßigkeiten und auch Fett werden nicht vertragen. Der Stuhl kann durchfällig, aber auch explosionsartig und voller Gas sein, und harte, dunkle Brocken beinhalten.

< Nachts ihr Allgemeinzustand. Etwa um 3 h. und 15 h. fühlen sie sich immer schlecht; sie können nicht mehr schlafen, weil sie schlecht träumen (z.B. von Fallen, aus einer Höhe zu stürzen, von Unglück, von Verstorbenen) oder sich über den vorigen Tag oder unangenehme Ereignisse Gedanken machen. Männliche Thujapatienten werden durch schmerzhafte Erektionen am Schlaf gehindert. Schmerzzustände werden von häufigem Harndrang begleitet. Ein Aufenthalt an der Meeresküste oder feuchtes Wetter löst erhebliche Beschwerden aus oder verschlimmert vorhandene. Krankheit nach Impfungen (Pockenimpfung!) sind ebenfalls charakteristisch für Thuja-Kinder.

In Gegenwart fremder Menschen sind die Kinder äußerst nervös. Sie sprechen dann hastig oder versprechen sich, verschlucken manche Wörter und können sich sehr schwer ausdrücken. In der Schule sind sie vergeßlich, zerstreut und konzentrationslos. Sie sind schnell verärgert und verhalten sich dann widerspenstig. Anderseits sind sie für Freundlichkeiten jeglicher Art dankbar und geradezu glücklich, wenn man ihnen Zuwendung schenkt.

Auffällig ist ihre starke Empfänglichkeit gegenüber Musik, die sie völlig fasziniert und manchmal sogar zum Weinen bringt.

Fixe Ideen

Thuj.: darf man nicht berühren, es liebt den Kontakt nicht.

 

[C.G. Raue]

Sycotic and syphilitic taint. They are rather thin than fat, are prone to eruptions which, on healing, leave purple spots. Their teeth soon turn black and decay at the gums.

The salivary glands swell. There is sometimes thrush or ranula. Offensive discharge from the ears, soreness of penis or vulva and about the buttocks, frequently recurring morning diarrhea, pain in the left iliac region,

fetid foot-sweats; often the uncovered parts sweat, while the covered parts are dry and hot. Their parents, one or both, have a greasy skin, and warts and moles, and crave salt, and the little one will by and by show

these hereditary symptoms.

 

[Tanja Hofmann]

Fall:

Luisa, 8 Jahre alt, kam wegen diffuser Bauchschmerzen, über die sie mir sehr bildreich berichtete, und wegen ihrer großen Eifersucht auf ihre kleine Schwester.

Bei der ersten Anamnese saß die kleine Schwester (3) auf dem Schoß der Mutter, Luisa wollte auch auf den Schoß, wurde aber von der Mutter abgewiesen.

Dieses Spiel wiederholte sich die ganze Zeit. Die Mutter sagte immer wieder: „Du bist doch groß!“ „Schau, da vorne steht was zu spielen, geh doch mal hin.“

„Jetzt nicht, zwei Kinder sind mir zu schwer.“ Und obwohl Luisa die ganze Zeit über von ihrer Mutter abgewiesen wurde, blieb sie freundlich und hoffnungsvoll!

Das Drama dieser Familie zeigte sich dann vollends, als Luisa mit ihrer Schwester Puppen spielte: Wenn sie glaubte, dass niemand zuschaute, zwickte sie ihre kleine

Schwester, trat ihr absichtlich auf die Finger oder riss ihr an den Haaren.

Als Luisa auf den Schoß der Mutter wollte und ihre kleine Schwester gerade auf dem Boden spielte, kam die Kleine sofort hoch und lief zur Mutter, die auch sofort

auf ihre kleine Tochter, nicht aber auf die große Tochter reagierte.

Wer mit Kindern arbeitet, wird relativ schnell feststellen, dass man Kinder oft im „Familiensystem“ behandelt. Glücklicherweise wirkt Homöopathie auch im System

-denn sonst hätte ich die Behandlung von Luisa ablehnen und vorschlagen müssen, gleich die Mutter zu behandeln.

Dieser war es offensichtlich nicht bewusst, dass sie ihre jüngere Tochter liebevoll und ihre ältere Tochter abweisend behandelte. In einem solchen Fall ist es für uns

Therapeuten wichtig, den erhobenen Zeigefinger in der Tasche zu lassen, denn der hilft niemandem. Im schlimmsten Fall verlieren wir unsere kleine Patientin und können

nicht mehr helfen. Auch das Verhalten der Mutter hat einen Grund. Und den erfuhr ich zwei Sitzungen später: Sie hatte erhebliche Eheprobleme und fühlte sich von ihrem

Mann missachtet; dieser zeigte ausschließlich für seine ältere Tochter Interesse.

Nachdem mir die Mutter während der Erstanamnese dann auch noch von dem erheblichen Interesse ihrer großen Tochter an sexuellen Themen berichtet hatte, gab ich dem

Mädchen mit viel Vertrauen Hyos. - was nicht half. Thuja brachte dann den erwünschten Erfolg. Luisa nahm Thuja in der LM 2, dann LM 4, dann LM 6.

Beurteilung: Thuja hat viel mit Heimlichkeiten zu tun. Thuja wird im Pennekamp 1wertig unter „Eifersucht“ genannt. Und Thuja „schleicht sich“ 1wertig durch die

Synthesis-Rubriken Eifersucht und Argwohn. Nachdem Thuja für mich lange Zeit eine Ausschlussdiagnose war, schätze ich diese Arznei mittlerweile sehr: Als Hauptmittel

der Sykose leistet es wertvollste Dienste. Thuja ist ein hervorragendes Mittel, wenn es darum geht, systemische Verstrickungen auf den Tisch zu bringen.

Das ist nun ein Jahr her. Die Familiensituation hat sich merklich entspannt, denn der Mutter ist bewusst geworden, dass sie die Ehe nur aus wirtschaftlichen Gründen aufrechterhielt.

Sie erzählte mir, sie sei nicht bereit, die Ehe zu lösen, weil sie den wirtschaftlichen Ruin und den gesellschaftlichen Abstieg fürchtet. Sie ist ihrer Eifersucht jüngeren Tochter

nach wie vor mehr zugetan als ihrer älteren Tochter - aber sie hat gelernt, die Qualitäten ihrer älteren Tochter zu schätzen. Und Luisa setzt sich mittlerweile souverän durch.

Die Bauchschmerzen waren ca. 4 Wochen nach der Ersteinnahme von Thuja vorbei.

 

Ein Leitsymptom: Kind weigert sich, die Kirche zu betreten. Es ist für sie ein unliebsamer Ort.

Die kleinen Thuja-Persönlichkeiten sind etwas aufgedunsen, weil sie Flüssigkeit in ihrem Gewebe zurückhalten. Ihre Muskulatur ist schlaff. Sie haben eine lymphatische

Konstitution, somit sind bei Entzündungen häufig die Lymphdrüsen beteiligt. Das Gesicht wirkt wächsern und glänzt, als ob es mit Fett eingerieben wäre.

Schwitzt viel, sogar beim Ausziehen. In der ersten Schlafperiode schwitzen sie allerdings nicht am bedeckten Körper, sondern im Gesicht und an den Händen. Der Schweiß färbt die Wäsche gelb.

Das Beschwerdebild ist vielfältig. Typisch sind Erkältungen der oberen Luftwege. An den bedeckten Körperstellen finden sich gelegentlich Hautausschläge. An allen Stellen

des Körpers viele Warzen, sowie vergrößerte Schleimhautpapillen, ferner Nasenpolypen. Das regelmäßige (manchmal auch unregelmäßige!), gelbliche und schmutzig wirkende

Gebiß neigt zu Zahnsteinbildung und ist sehr empfindlich gegen kaltes Wasser. Die Zahnkronen sind gesund, während die Wurzeln deutlich destruktive Veränderungen zeigen.

Auffallend ist das große Verlangen nach Salz und kalten Getränken. Trockene Speisen werden nur unter Schwierigkeiten hinuntergebracht. Bei schwachem Appetit sind Thujapatienten schnell satt. Kartoffeln und fettes Fleisch abgeneigt und auch Fett werden nicht vertragen. Der Stuhl kann durchfällig, aber auch explosionsartig und voller Gas sein, und harte, dunkle Brocken beinhalten.

< Nachts sich ihr Allgemeinzustand. Etwa um 15 h. und 3 h. fühlen sie sich immer schlecht; sie können nicht mehr schlafen, weil sie schlecht träumen (z.B. von Fallen, aus einer

Höhe zu stürzen, von Unglück, von Verstorbenen) oder sich über den vorigen Tag oder unangenehme Ereignisse Gedanken machen. Männliche Thujapatienten werden durch

schmerzhafte Erektionen am Schlaf gehindert.

Schmerzzustände + häufig Harndrang. Ein Aufenthalt an der Meeresküste oder feuchtes Wetter löst erhebliche Beschwerden aus oder verschlimmert vorhandene. Krankheiten nach Impfungen (Pockenimpfung!) sind ebenfalls charakteristisch für Thuja-Kinder.

In Gegenwart fremder Menschen sind die Kinder äußerst nervös. Sie sprechen dann hastig oder versprechen sich, verschlucken manche Wörter und können sich sehr schwer ausdrücken. In der Schule sind sie vergeßlich, zerstreut und konzentrationslos. Sie sind schnell verärgert und verhalten sich dann widerspenstig. Anderseits sind sie für Freundlichkeiten jeglicher Art dankbar und geradezu glücklich, wenn man ihnen Zuwendung schenkt.

Auffällig ist ihre starke Empfänglichkeit gegenüber Musik, die sie völlig fasziniert und manchmal sogar zum Weinen bringt.

Noch ausgeprägter ist bei Kindern die Neigung, mitten in einer Tätigkeit aufzuhören, weil ihre Aufmerksamkeit nachläßt. Dann müssen sie ständig daran erinnert werden, mit dem, was sie gerade tun, weiterzumachen.

 

Mind:

A feeling of self-depreciation (Lac-c. Naja), chiefly arising out of domination, forsaken feeling, self-abuse and sexual abuse. (See the rubrics: Changeable; Confidence, want of self; Contemptuous, of self;

Delusion, appreciated, she is not; Delusion, immaterial, she is; Delusion, outcaste, she were an; Delusion, worthless, she is; Irresolution, indecision; etc.)

Children who have been dominated (an overprotective or strict mother) (Carc. Lyc. Staph). (See the rubrics: Ailments from domination; Delusion, diminished

and thin, he is too; Delusion, existence, longer, she cannot exist any; Delusion, head belongs to another; Delusion, influence, is under a powerful.)

Forsaken feeling due to excessive domination leads to bulimia. (See the rubrics: Delusion, forsaken; Delusion, friend, affection of, has lost;

Delusion, friendless, he is; Delusion, outcaste, she were an; Delusion, superhuman control, is under; Fear, neglected, of being.)

Retardation, physical and mental.

Physically, there is retarded growth; emotionally, the child will only express basic emotions, and does not express subtler ones. As adolescents, they are quite closed and reserved.

(See the rubrics: Fear, approaching, of others; Fear of doctors, Fear of failure in examination.)

Physical:

Allergic constitution (Apis. Dulc): Allergic to apples/coffee/coloring agents/fish/garlic/house-dust mites/onions/parthenium/sugar/wheat (gluten);

Child born with multiple congenital malformations like berry aneurysms in the brain, congenital chorea, congenital cyanotic heart disease, imperforate anus, osteogenesis imperfecta,

and patent urachus.

Child poorly treated with homoeopathic remedies in high potencies (Nit-ac. Nux-v), especially Sulph, leading to chronic states like xerotic eczema, nervous irritability, diarrhea, and emaciation.

Delayed convalescence after antibiotics (Ars. Nit-ac).

Other important symptoms

Mind:

Children often consciously project an image to hide their guilt and grief from society or the family – religious affections, strong sense of duty, trying to please others, and yielding disposition.

Child exposed to a family background where there are constant quarrels between the parents.

Child extremely fascinated by sports and put all their efforts and energy into that field. They love to watch sports on television or see live matches, and get then very excited.

Chronic, excessive anger in children who explode easily at trifles (Cham. Plat-met.).

Obsessive-compulsive traits appear quite early in childhood due to strong family history of sycosis. For example, combing the hair every few hours; is excessively cautious, checking everything again and again; overly careful about his belongings, careful to the extent of being selfish; walking in a particular manner, either on the edge of the footpath or on the divider

of the road, and developing many peculiar gestures; washing his hands after every use; etc.

Severe mental retardation after administration of antibiotics, vaccinations, or with history of infections like toxoplasmosis, cytomegalovirus, German measles in the mother during pregnancy.

Timid, shy, and bashful children (Coca. Lach.), lacking courage. Quiet disposition (Ign. Ph-ac.).

Head:

Hair dry, lustreless; cannot be combed

Perspiration of scalp during sleep (Calc. Sil.), which smells like honey.

Catarrhal headache (Dulc. Hep.).

Examination findings:

- CT Scan: Cerebral haemorrhage, hydrocephalus.

- Seborrhea ++

- White, scaly dandruff.

- Wrinkled forehead.

Eyes:

Inflammation of the conjunctiva, iris, retina, and sclera, after vaccination or due to autoimmune diseases like Crohn’s disease, Hashimoto’s thyroiditis, Reiter’s syndrome,

rheumatoid arthritis, rheumatic fever, ulcerative colitis, etc.

Inflamed eyes due to bacterial or viral infections (Chlamydia/gonorrhea/herpes/toxoplasmosis/tuberculosis)

Recurrent styes with induration (Sep. Staph.)

Catarrhal inflammation of the eyes (Arg-n. Asaf.).

Diplopia while reading (Camph. Graph.).

Tend to get agglutinated in the morning (Arg-n. Med.).

Injury to the eyes (Arn, Euphr.).

Lachrymation in cold, open air (Phos. Sulph.).

Photophobia.

Shortsightedness.

Examination findings:

- Chalazion (Platan-oc. Staph.)

- Foster-Kennedy syndrome.

- On slit-lamp examination: Corneal ulcers, episcleritis, iridocyclitis (Bry. Merc-c.), iritis with hypopion (Hep. Sil.), phlyctenular conjunctivitis

rheumatic iritis (Rhus-t. Spig.), and trachoma.

- Paralysis of the left upper eyelid (Caust. Plb-met.).

- Chemosis.

- Discharges: Thick, yellow mucus (Puls. Sil.).

- Epithelioma of the lids.

- Exophthalmos from tumors behind eyeball.

- Eyelids remain half-open (Bell. Op.).

- Hair loss from the lateral half of eyebrows.

- Increased intra-ocular tension.

- Paralysis of the optic nerve.

- Pupils contracted or dilated.

- Staphyloma (Aur-m. Chel.).

- Tarsal tumors.

Eyes:

Chronic otitis media, with offensive, purulent discharges from the ears.

Examination findings:

- Constantly boring his ears with the fingers (Mez. Psor.).

- Eczema behind the ears, with oozing of thick, offensive, glutinous substance (Graph).

- Otoscopy: Increased cerumen, perforation of the tympanum, polyps that are soft and bleed easily (Calc. Merc.).

- Pure tone audiometry: Sensorineural deafness.

- Rene’s test ++

- Weber’s test ++

- X-ray of petrous part of temporal bone: Destruction of mastoid air cells.

Nose:

Catarrh after measles and chickenpox.

Catarrh of nose, extending to frontal sinuses (Kali-bi. Merc.)

Coryza > in open air (All-c. Nux-v.).

Epistaxis during fever (Bell. Sil.) due to polyps.

Hay fever.

Examination findings:

- Cracks at the wings of the nose (Caust. Merc)

- Excoriating, greenish, offensive, purulent discharges forming bloody crusts or scabs, which are difficult to detach. Ulcers in the nose (Aur-met. Nit-ac).

- High resolution CT Scan (HRCT) of paranasal sinuses: Polyps that arise from the wall of the ethmoidal or maxillary sinus; thickening of the mucus

membrane of the walls of paranasal sinuses.

- Left-sided coryza (Arum-t).

- Postnasal catarrh (Kali-bi. Psor.)

- X-ray of nasopharynx: Soft tissue swelling suggestive of adenoids.

- X-ray of paranasal sinuses (Water’s and Caldwell views): Fluid level within the sinus cavity, haziness of the paranasal sinuses and nasal septum deviation

- Boring the nose with his fingers (Arum-t. Cina.).

- Ozena.

- Warts on the nose (Caust.).

Face:

Acne in anaemic girls (Aster. Graph.).

Examination findings:

- Acne on the chin (Hydr. Viol-t) and nose (Caust. Sulph.), leaving unsightly scars (Kali-br. Sil.)

- Greasy, shiny, and waxy face (Ars. Med)

- Pale face with every bout of fever (Croc-s. Hyos)

- Picks his lips constantly (Arum-t. Bry)

- Red eruptions on the nose (Androc. Lach)

- Oedematous swelling of the face (Apis. Graph).

- Enlargement of the parotid gland.

- Freckles.

- Glowing red face or circumscribed redness of face.

- Hair in unusual parts; male hair patterns in girls (Puls. Sep).

- Herpes labialis (Nat-m. Rhus-t).

- Idiotic expression (Agar. Lach).

- Perspiration on the upper lip (Ign. Med).

- Warts on the chin (Lyc. Sep).

Mouth:

Profuse salivation (with cough) (Am-m. Mez)

Slow and difficult dentition (Calc. Sil)

Stammering speech (Merc. Stram).

Biting tongue (Bufo. Ign).

Examination findings:

- Gums bleed easily and get detached from the teeth (Carb-v. Phos.)

- Mapped tongue with cracked edges (Lach. Nux-v.) and a red tip (Ars. Rhus-v.)

- Ranula (Ambr. Calc)

- Teeth: Yellow or black discoloration of the teeth with caries (sides and roots) (Mez.); easy crumbling of teeth (Plb-met. Staph).

- Gumboil.

- Pyorrhea.

- Ulcerative stomatitis (Kali-i. Nux-v.).

- Ulcers on the tongue (Bapt. Nit-m-ac. Psor.).

Throat:

Chronic and recurrent tonsillitis (Bar-c. Tub.)

Food lodges in the throat (Lach. Nit-ac.)

Ineffectual disposition to hawk and clear the throat (Arg-n. Med).

Examination findings:

- Enlarged cervical glands.

- Postnasal catarrh (Kali-bi. Psor.)

- Small cauliflower like warts and skin tags around the neck (Nit-ac. Sil.).

- Tonsils enlarged and hypertrophied (l.) (Lach. Phos.).

- Elongated uvula (Kali-i. Sulph.).

- Ulcers on the pharynx (Merc-i-r. Mez.).

- IX and X cranial nerve palsy due to meningitis and encephalitis.

Stomach:

Burning, vehement thirst for cold water (Bry. Phos.) is common; thirstless is rare.

Child cannot digest apples (Ant-t. Phos.)/butter (Carb-v. Puls.)/fat/fish (Kali-s. Sep.)/onions (Lyc. Puls.)/pork (Cycl. Graph.)/sugar in any form (Arg-n. Sulph.)

Bilious vomiting during fever (Ant-t. Nat-m.).

Excessive retching with cough (Cina. Dros.).

Insatiable or increased appetite (with headache) (Phos. Psor).

Noisy swallowing; loud belching (Arg-n. Plat).

Aversions: Meat/onions (Sabad.)/potatoes (Phos. Sep.);

Desires: Chocolate (Carc. Staph.)/garlic (All-s)/raw onions (All-c. Rhus-g.)/sour and salt (Carb-v. Verat.)/sour fruit (Med)/tea (Chin. Sacch.);

Abdomen:

Rumbling, flatulence.

Examination findings:

- Left inguinal hernia and umbilical hernia protrudes when child cries; child cries all the time, and is only quiet when the l. inguinal region > by pressure, or the thigh is flexed onto the abdomen.

- On auscultation: Silent abdomen

- Paralytic ileus (Plb-met. Op.)

- Tenderness in the right iliac fossa.

- Abscess of the inguinal glands.

- Ascites +

- Inguinal hernia, especially of congenital origin.

- Liver enlarged and tender.

- Tympanic distention.

Rectum:

Diarrhea from excitement (Ars. Op), fatty food (Kali-chl. Puls), onions (Lyc. Nux-v), OR periodical diarrhea, occurring at the same hour (Apis).

Paralysis of the rectum after operation of spina bifida or meningomyocele.

Stool:

Black ball-like lumps (Calc-p. Plb-met), gassy, hard or mixed with gushing water (Crot-t, Podo), oily (Iod) and spraying explosively.

Involuntary stool in sleep and when passing flatus (Nat-s, Ph-ac, Podo).

Examination findings:

- Acrid moisture around the anus (Merc-c. Nit-ac.).

- Cauliflower-like growth around the anus.

- Excessive amount of fat in the stool (Caust. Iris.).

- Piles ++

- Rectal abscess or stricture formation.

- Stool culture: Cholera vibro.

- Stool: Entamoeba histolytica, roundworms, threadworms.

Urinary organs

Dribbling of urine due to presence of urethral valve.

Forked stream (Cann-s. Merc-c.)

Enuresis.

Recurrent urinary tract infections in a child with renal stone or anomalies of the urogenital system.

Urination dribbling after any spinal surgery.

Urination involuntary if urge is delayed (Lach. Sep.).

Urine frothy (Lyc. Sel.).

Examination findings:

- Urine: Albumin +, bile pigment ++, bile salts, RBC +, and sugar.

- Urine Culture: E. coli.

Urination dribbling after any spinal surgery.

Male organs:

Handling the genitals (Hyos. Merc. Stram.)

Offensive perspiration from the genitals (Iod. Sulph.)

Tendency to masturbate, even during sleep (Camph. Plat-met.)

Bedwetting.

Examination findings:

- Paraphimosis and phimosis (Merc. Nit-ac)

- Diaper rash.

- Eczema on the scrotum (Crot-t. Graph).

- Reddish discoloration of scrotum (Chel. Petr).

- Retracted testes (l.) (Calc. Par).

- Tinea cruris.

Female organs:

Tendency to masturbation (during sleep).

Chronic offensive leucorrhea (Carb-ac. Kali-ar.) in small children, due to vulvovaginitis, or with family history of a strong sycotic miasm.

Examination findings:

- Offensive perspiration.

- Tinea cruris.

- Warts near the labia.

Larynx + Trachea:

Chronic hoarseness of voice (Arum-t. Kali-bi.) due to polyps on the vocal cords.

Laryngismus stridulous or spasms (during sleep) (Chlor. Lach.)

Hoarseness during coryza (Caust. Phos.).

Examination findings:

- Laryngoscopy: Polyps in larynx (Arg-n. Sang) and on the vocal cord (Berb).

- Nasal twang in the voice (Kali-bi).

Respiratory organs:

Asthma in sycotic children after vaccination (Carc.), or in cold wet weather (Dulc. Nat-s.); < at night (Ars. Chel.).

Examination findings:

- Central cyanosis.

- Crepitations ++

- Wheezing ++

Cough:

Dry, barking, exhaustive, hacking, short, spasmodic, and suffocative cough, < cold drinks (Ars. Psor), during the daytime (Arg-met. Euphr), eating, in the morning

(Coc-c), and when lying on the left side; > turning to the right side (Phos. Rumx. Sep. Sulph).

Lingering cough after vaccination (Carc.)

Cough + increased salivation (Am-m. Bar-c.).

Expectoration: Globular, greenish, tastes like cheese (Chin. Lyc.).

Chest:

Obstinate pneumonias, e.g. methicylene-resistant Staphylococcus aureus pneumonia.

Neglected or unresolved pneumonia (Sil: Sulph.) (of staphylococcal origin, in immunocompromised patients).

Examination findings:

- Cyanosis of clavicular region.

- Recurrent boils in the axillary region (Lyc.).

Back:

Injury to the spine (Hyper. Nat-s.)

Examination findings:

- Atrophy of long muscles, like trapezius, serratus anterior.

- Kyphoscoliosis.

- Spina bifida.

- Stands bent forwards.

- Warts.

Limbs:

Ankylosing spondylitis, juvenile rheumatoid arthritis, and Still’s disease, with strong family history of gonorrhea or sycotic miasm.

Sprains of ligaments and tendons due to excessive involvement in sports (soccer/hockey/baseball/cricket)

Awkwardness (Apis. Bov.).

Cracking in joints when stretching them.

Emaciation of upper limbs after vaccination (Maland.).

Perth’s disease.

Recurrent dislocation of hip joint (Calc. Caust.).

Examination findings:

- Coldness of fingertips (Chel. Zinc-met) and the forearm (Graph. Phos.).

- Emaciation of first finger (Lach.) and thumb.

- Foul, acrid foot sweat (Nit-ac. Sil.).

- Nails: Blue, brittle (Calc. Graph.), corrugated, crippled, distorted, soft, and stunted (Carc.); with hangnails (Nat-m. Sulph.),

- ingrowing toenails (Graph. Teucr.), and white spots on the fingernails (Nit-ac.)

- Warts on fingertips, especially on the first finger (Caust.)

- Caries of osteomyelitis.

- Corns.

- Delayed healing of fractures.

- Eczema at the bend of the elbow joint.

- Malunion of sutures.

- Multiple fractures due to imperfect osteogenesis.

Sleep:

Babies who have a restless sleep after being vaccinated.

Can sleep only with his arms over the head (Nux-v. Puls.)

Sleepless lying on the left side (Ars. Lach. Phos.) or can sleep only on the left side (Nat-s. Sulph.).

Falling asleep when writing (Ph-ac.) anything.

Grinding of the teeth during sleep (Ars. Tub.).

Persistent insomnia from fear or sadness (Ign. Kali-c.).

Skin:

Examination findings:

- Luxuriant growth of hair in parts not usually covered by it (Sep.)

- Sweat smells like honey.

- Bleeding warts in young girls (Caust. Nit-ac.), which are moist and smell like old cheese (Calc. Hep.).

- Brown, spotted, dirty, and hairy skin.

- Eruptions on covered parts (Led.).

- Foul pustules with sunken apices.

Generals:

Allergic constitution (Apis. Dulc.): Allergic to apple, coffee, coloring agents, fish, garlic, house-dust mite, onion, parthenium, sugar, wheat and gluten, etc.

Children born with a strong family history of cancer, diabetes, eczema, hypertension, or rheumatoid arthritis.

Children born with congenital new growths like angioma, lipoma, moles, papilloma, etc.

Children been poorly treated with homoeopathic remedies in high potencies (Sulph) causing symptoms such as xerotic eczema, nervous irritability, chronic diarrhea and emaciation.

Children with inborn errors of metabolism such as lactose intolerance.

Children with multiple congenital problems like berry aneurysms in the brain, chorea, cyanotic heart disease, imperforate anus, osteogenesis imperfecta, and patent urachus.

Chilly children, who are very sensitive to the slightest draft of cold air, yet crave open air.

Delayed convalescence after antibiotics.

Anaemia.

Catarrh of all kinds: Leucorrhea, nasal, urethral etc.

Child has a history of recurrent infections (mononucleosis/sinusitis/tonsillitis).

Children who have had excessive dental work done, using mercury amalgam, and have developed atopic eczema as a result.

Complaints that arise after suppression of perspiration by indiscriminate use of baby powders, leading to allergies, asthma, and behavioral problems.

Dark complexion, black hair, unhealthy skin, brown or red mottled spots, deep linea nasalis, white scaly dandruff, ugly/deformed nails, lax muscles, light hair, sweet odor.

Development of children arrested due to strong family history of sycosis.

Discharges: Acrid, bloody, corrosive, excoriating, fetid, gray, offensive, and yellow.

Left-sided symptoms.

Periodicity: Increasing moon aggravation.

Perspiration: Honey-like odor, musty, rancid, sour, sweetish, oily; perspiration during sleep, > on and after waking; profuse perspiration on uncovered parts except the head.

Recurrent abscess formation of a staphylococcal origin.

Rickets.

 

[Frans Kusse]

Thuja-Kind kann sehr verträumt sein, so, als ob sie (noch) nicht richtig auf dieser Welt angekommen ist.

Aus Erfahrung ist bekannt, dass viele Thuja-Kinder Kontakt mit Naturwesen und Seelen verstorbener Familienmitglieder haben

Zum Glück geht man damit heutzutage offener um, sodass sie dabei auf geeignete Weise begleitet werden können

Die Härte des Alltags wird ihnen schnell zu viel und sie haben das Gefühl, sich dagegen schützen zu müssen

Als Reaktion können sie sich völlig verschließen und es entsteht möglicherweise ein autistisches Verhalten

Thuja hilft dieses Kind wieder mehr zu ihren eigenen Wurzeln zu finden und dadurch auch zu ihren eigenen Gefühlen

Die Angst vor dem Unbekannten und vor fremden Personen bewirkt, dass jede Veränderung für sie sehr schwierig ist und zu einer Störung ihres inneren Gleichgewichts führen kann

Dieses Kind kann sich sehr gut in andere Menschen einfühlen

Äußerlich wirken Thuja-Kinder sehr stark, was sie in ihrem Innersten aufgrund ihrer Beharrlichkeit und ihres Durchhaltevermögens auch sind

Sie sind manchmal sehr unzufrieden mit sich selbst und zweifeln an ihrem Selbstwert

Eine mögliche Ursache dafür ist, dass sie unerwünschte Kinder waren

Eine weitere Ursache kann sein, dass sie Erwartungen erfüllen müssen, denen sie nicht gewachsen sind, beispielsweise als Mädchen eines Vaters,

der lieber einen Sohn gehabt hätte, oder als Kind, das den Eltern über den Verlust eines anderen Kindes hinweghelfen muss

Außerdem können frühere Traumen, die die Entwicklung der eigenen Identität behindern, einen Thuja-Zustand hervorrufen

Thuja kann diesen Kindern helfen, wieder zu sich selbst zu finden und die Wunden zu heilen

 

[Chris Jorgenfelt]: Following based on 30 cases of children, teenagers (8 - 16) and people just above 20 years of age.

Thuj. has a reputation to be a difficult remedy to spot, but the main reason for this is that the remedy is lacking in a lot of rubrics and should be upgraded in others.

    * Anger - toward parents

    * Confidence - want of self-confidence 

    * Fear - of dark/of opinion others/of people 

    * Irritable 

    * Playing - desire to play (alone)/reserved /timidity  (about appearing in public)

“Confidence - want of self-confidence” is the strongest/reason behind many of the other existing symptoms [“Reserved”/“Timidity (in public)”/“Fear (opinion of others/of people”/“Ailments from anticipation”/“Fastidious”] and a typical desire to try and please others. Thuj: at least in 3rd degree in all these rubrics.

The lack of self-confidence is pushing forward the need for them to try and be as perfect as possible (clothing/hairstyle/make-up/performance/work).

Put high demands on self/it is impossible to reach the goal/failure to do so continues to feed the self-contempt. Many efforts to try to please others/so will have a good opinion about them.

Younger children are very timid in new places and with strangers, but at home with their parents their irritability comes out/can be very angry and irritated.

Rubrics: “Anger from contradiction”/“violent anger when things don’t go as he wishes”. Always behaving very nice or shy toward people outside the family or in new surroundings. It surprised me during the work with these cases to find that nearly everyone of these children preferred to play by themselves. I therefore feel that the subrubric “alone” should be added to “Playing - desire to play”, with Thuja. Prefers to be at home and play alone. (Autismus.)

If we look at the first symptom on the list of rubrics above, “Anger toward parents”, the majority of Thuja cases show a conflict with the parents. Usually only with one and then mostly the one of the same sex. Fear of darkness and being alone when it is dark.

The tendency to fanaticism can be seen sometimes. Children wanting to do one thing all the time and what is usually seen is that they only want to play a certain type of game all the time. In my cases computer- or TV-games.

A sort of game where you can sit alone and play. Sport fanaticism is not uncommon. A few of them are also reading very much.

Pre-cancers and early cancers as a main or intercurrent remedy/ moderately differentiated adenocarcinoma of prostate as per biopsy report

 

 

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