Aluminium silicicum (Alum-sil) = E 554

 

Aluminium: A. Verwirrt (Beziehungen/Identität/Zugehörigkeit), B. unschlüssig/Zweifel

Silicium                       Erfolg                                                 Gruppe/Familie

 

Negativ: The brain seem not to work, or work very slowly, “As if clouded all the time”. No moment when individuals feel their mind is clear. Only in the evening is there a bit of amelioration.

“I have become an invalid” is an usual expression; 

Repertorium:

Gemüt: Verlangt getragen zu werden/schüchtern, zaghaft (schamhaft)

 

Vergleich: Siehe: Aluminium metallicum + Silicium

 

 

Vermiculite (Vermic) = E 561/(Mg,Fe2+,Al)3(Al,Si)4O10(OH)2·4H2O/= Blähglimmer

 

Ein australisches Mineral (Gestein), welches in den Achtzigerjahren erstmals als homöopathisches Arzneimittel eingesetzt wurde.

Ärzte entdeckten eine überdurchschnittliche Heilkraft bei degenerativen und entzündlichen Krankheiten des Bewegungsapparates, wie Osteoporose, Arthrose und Wachstumsstörungen.

Mit Vermiculite kann der gestörte Kalkhaushalt, wenn er in Richtung Entkalkung oder Verkalkung führt reguliert werden. Deutsche Ärzte/-innen wurden erstmals an einem Homöopathie-Kongress auf dieses neue Arzneimittel aufmerksam. Sie setzten es bei Osteoporose-Patienten/- innen, aber auch bei Personen mit entzündlichen, rheumatischen Erkrankungen ein.

Die Behandlungserfolge waren sehr gut, es gab eine rasche Reduzierung der Schmerzen und Lahmheiten. Osteoporose oder Knochenschwund ist eine Stoffwechselstörung der Knochen, die durch eine fortschreitende Verringerung der Knochendichte gekennzeichnet ist. Die Knochen werden schwächer und können leicht brechen v. a. am Oberschenkelhals sowie an den Hüft- und Handgelenken. Die Brüche treten schon bei geringer Belastung auf und heilen oft nur langsam. Im Bereich der Wirbelsäule können Wirbel zusammenfallen, was zu starken Schmerzen und Deformationen führt.

Die Knochensubstanz wird während des ganzen Lebens auf- und abgebaut, erneuert und repariert. Die für den Knochenaufbau zuständigen Zellen heissen Osteoblasten, während Osteoklasten

den Knochen abbauen. Beeinflusst wird der Knochenumbau durch Hormone, durch den Kalzium- und Phosphathaushalt, durch die verfügbare Menge an Vitamin D und durch körperliche Bewegung. Während der Wachstumsphase und in jungen Jahren überwiegt der Knochenaufbau. Zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr halten sich Knochenauf- und abbau die Waage, danach beginnt ein langsamer, natürlicher Knochenabbau: Die Knochenmasse nimmt jährlich im Durchschnitt um 0,5 bis 1,5% ab.

Was sind die Risikofaktoren und wer ist besonders gefährdet?

Frauen nach den Wechseljahren, weil der Oestrogenspiegel sinkt. Oestrogen spielt bei der Einlagerung von Kalzium in die Knochen eine wichtige Rolle:

 

  Frühe Wechseljahre vor dem 45. Altersjahr.

  Zu geringe Kalziumaufnahme, entweder durch Fehlernährung oder durch chronische Magen-Darm-Erkrankungen.

  Zu wenig Vitamin D. Es wird für die Kalziumresorption aus dem Darm benötigt und kann bei Sonnenbestrahlung auch vom Körper selber produziert werden.

  Osteoporose oder häufige Knochenbrüche in der direkten Verwandtschaft

  Bewegungsmangel

  Fortgeschrittenes Alter

  Zarter Körperbau und Untergewicht

 

Prävention

Bei Osteoporose. ist eine frühzeitige Prophylaxe von grosser Bedeutung. Ziel ist die Erhaltung der Knochendichte, um spätere Frakturen zu vermeiden. Die Prävention leitet sich aus den oben genannten Risikofaktoren ab:

Wichtig ist eine kalziumreiche und gesunde Ernährung sowie viel Bewegung an der frischen Luft. Ist dies nicht gewährleistet, sollte die Einnahme von Kalzium (Tagesbedarf 1200-1500 mg) +/o. Vitamin D-Präparaten empfohlen werden. (800 IE Vitamin D täglich). Oestrogene hemmen den zu schnellen Knochenabbau und bewirken eine Zunahme der Knochendichte.

arthritis/osteoarthritis/pain/inflammation/bone ailments

Intercurrent: Bry. (relapses in bronchial conditions).

Pneumococcin or Bacillinum can hasten the action.

Osteoarthritis: feeling better/livelier/lighter. Reduction in swelling around the joints/movements easier. Improvement more rapid in smaller joints than in larger joints. Sometimes lameness or looseness at joints due to a reduction in abnormal fluid around the joint.

Osteoporose? Backache in every form. Bone diseases causing lameness (rickets/arthritis/dysplasia of the hip joint/lameness following fractures/indefinable growth disorders involving lameness/osteofibrosis/spondylosis/lameness following fractures, indefinable growth disorders involving lameness).

initial movements often painful (morning)/< physical exertion (walking/climbing).

Afterwards feeling lighter, less pain and oedema, more free and easier movements. listlessness reduced.

feeling better/livelier/lighter/reduction in swelling around the joints/movements were easier. Improvement more rapid in smaller joints than in larger joints. Lameness or looseness at joints felt/due to a reduction in abnormal fluid around the joint.

After cortisones: increased urine output/severe backache/

Osteoporosis: disappearance or great reduction of pain

cough much better, and expectorations easy/decreased in quantity.

Quelle: Staufen Pharma

 

Allerlei: = Tonmineral

 

 

Vorwort/Suchen                Zeichen/Abkürzungen                                 Impressum