Sequoia sempervirens = coast/california/humboldt) redwood/coastal sequoia/palo colorado/= Rotholz/= Küstenmammutbaum/= Taxodium sempervirens/= california cedar/= corla/= giant-of-the-forest/= ledwood

 

Vergleich: Siehe: Tracheobiontha + Baumgruppe + Anhang (Sonya McLeodd/= Albino “Ghost” Redwood)

 

Die Bäume wachsen an der Pazifischen Küste der USA (Oregon, Kalifornien) bis 60 km landeinwärts. Sie folgen dem Nebel, im Winter fällt viel Regen, aber die Temperaturen sind übers Jahr moderat. Meistens sind sie unterhalb 300 m, aber bis zu 1000 m ü. d. M. anzutreffen. Sie stehen alleine oder zusammen mit Pseudotsuga menziesii (Douglas fir) und anderen Koniferen. Auf der Insel Mainau im Bodensee gibt es den eingeführten Baum auch zu sehen.

Größe: 60 - 110 m hoch, Durchmesser 3 - 4,60 bis zu 9 m. Rekordbaum ist der Del Norte Titan in einem kalifornischen Park, geschätztes Stammvolumen von 1045 cbm, 94 m Höhe, Durchmesser 7,22 m. Der Mendocino Baum erreicht 112 m. Der Redwood gilt als der Welt größtes Lebewesen.

Alter: Eine Baumringzählung ergab bei einem Exemplar 2200 Jahre.

Überleben und Besonderheiten: Redwood ist eine der wenigen Koniferen, die sich aus Stumpfaussprossungen nach einem großen Feuer regenerieren können. So kommt es zur Ausbildung von ‚white redwoods’, das sind Bäume, die als Aussprossungen entstehen und vollkommen nichtphotosynthetisch sind, dabei erhalten sie ihre Kohlenhydrate aus den Wurzeln ihrer photosynthetisch aktiven Mitbäume, die nicht immer Redwoods sein müssen (root grafting). Diese "Weißlinge" werden im Schnitt 3 m hoch. Sequoia hat keine einzelne Pfahlwurzel, sondern bildet ein flaches Netzwerk von relativ kleinen Wurzeln, die sich radiär ausbreiten, bis zu 35 m entfernt vom Zentrum. Die Wurzelenden nehmen durch ihre faserige große Oberfläche ein Maximum an Flüssigkeit und Nährstoffen auf. Zusätzlich zu Wurzelaussprossungen vermehrt sich Redwood aus Samen. Blütezeit ist Dezember und Januar, die Zapfen reifen im Frühjahr und Sommer. Im Herbst öffnen sich die Zapfen am Baum und lassen winzige Samen, 50 bis 100, frei.

Feuer kann Bäume auch aushöhlen. Die ersten Siedler nutzten diese "goosepens" als eine Art Pferch für Hühner, Gänse und andere Hoftiere. Das engl. Wort ‚pen’ hat verschiedene Bedeutungen, u. a. ‚Feder, Schreibfeder, zusammenpferchen, einsperren, niederschreiben’.

Holz: Das Splintholz ist weiß, Rinde und Kernholz sind dunkel rot-braun.

 

[Kate Birch]

old /young, clear/ foggy, longing for love/closed heart in love / lack of emotion.  Its good for those deep winter coughs that never seem to go away in damp regions where the expectoration is thick and yellow, heavy and difficult to expectorate. sallow complexion and old feeling.

Kate Birch nannte mir als Themen "alt/jung", klar/neblig", "Sehnsucht nach Liebe/sich sperren gegen Liebe/Mangel an Emotion".

"Alt/jung": Ein "Gefühl, sehr alt zu sein", wurde in der deutschen Prüfung nicht berichtet. "Alter und Kindheit" sind im Buch beschrieben.

"Klar/neblig": Klarheit im Sehen und im Denken findet sich in einigen Aussagen.

"Sehnsucht nach Liebe/Mangel an Emotion": Das ist eigentlich ein zentrales Thema, sich zum wahren Gefühl zu bekennen, sich nichts vorzumachen, ehrlich und gerade zu sein.

Einige weitere Symptome sind zum Vergleich herausgegriffen:

Entspannt und voller Energie ist eher allgemein und bei vielen Mitteln anzutreffen, so auch bei den untersuchten Sequoien.

Wünscht sich, allein zu sein findet sich bei beiden Mitteln. Möchte dort hin gehen, wo es niemanden stört, hat auch eine Entsprechung in der Riesenmammutbaumprüfung.

Möchte etwas hinausschreien, das aber unterdrückt wird. Ähnlich ist Wut, die hochkommt, die viele Jahre unterdrückt wurde. Das entspricht den Aussagen, etwas in einem drängt hinaus, wie z.B.

"da ist was Tiefsitzendes, fühle es förmlich körperlich, möchte die Wahrheit hinausschreien."

Als ob sie emotional auseinanderfallen würde. Es gibt die Prüfermitteilung, sich zerrissen zu fühlen.

„Als ob seine langjährige Frau ihn nie liebt“

Durcheinander bei einfachen Aufgaben korrespondiert mit einer Mitteilung bei der Bewältigung von Banalitäten: "Ich kann Weingläser nicht richtig in die Spülmaschine einräumen, mache es verkehrt, merke erst beim dritten Versuch am nächsten Tag, wie es richtig geht, damit sie stabil stehen."

Im Kopf laufen dauernd die Gedanken könnte man fast mit der deutschen Prüferangabe gleichsetzen "mich bestürmen viele Gedankenketten, Assoziationen, Einsichten, es jagt mich."

Wie unter Einfluss einer halluzinatorischen Droge wird nicht näher ausgeführt. Es meint wohl das Auftreten von Wahrnehmungen, die nicht in das übliche Schema passen. Einer unserer Prüfer schrieb: "Als ich daran denke, das Mittel ist so etwas wie eine Wahrheitsdroge, blitzt ein schwarz-weißes Vexierbild ‚junge/alte Frau’ auf." Auch das folgende Erleben innerhalb der Mammutbaumerprobung nennt ein Prüfer zwar anders, es kommt aber einer Drogenwirkung gleich: "Jetzt weiß ich, wie sich ein Schizophrener fühlt, wenn er die Trugwahrnehmung für echt hält."

Dauerndes Räuspern ohne Material, so etwas vermutete die Frau eines Prüfers, als sie wegen häufigen Räusperns ihren Mann fragte, ob er gerade ein homöopathisches Mittel nehme.

Starkes Verlangen nach Essen scheint für Bäume typisch zu sein. Beide Sequoien kennen dieses Symptom. Stellvertretend sei das in der Riesenmammutbaumprüfung berichtete: "Reinstopfen, als ob es bald nichts mehr gäbe."

Bedürfnis zu urinieren, fast direkt nach einer Entleerung hat eine Entsprechung in den neuen Mitteilungen, wenn auch nicht wörtlich: "Ich musste nachts exakt alle 2 Stunden auf die Toilette zum Wasserlassen" oder "ich musste mehrfach in der Nacht auf die Toilette."

Viel Urin (Polyurie) ging auch bei einem Prüfer ab. "Nachts sehr viel Urin gelassen."

Es folgt noch eine kleine Liste ungewöhnlicher Symptome.

Gefühl, dass er die Lebensfeuer hat ausgehen lassen.

Fühlt sich nur gut, wenn sie gerade jemanden rettet.

Sehen: Gegenstände sind von einem Nebel umgeben. Die Ränder scheinen zu verschwimmen.

Dinge sehen surreal aus.

Alles ist klar abgegrenzt, hat mehr Tiefe, wie eine zweite Sehebene.

Es ist schwer, Worte zu artikulieren, die mehr Bewegung des Kiefers erfordern.

Gefühl, als ob eine Mauer aus Ziegeln und Steinen vom Herz abfällt und ein gelbes und weißes Licht das Herz umgeben.

Gefühl, als ob ich nicht genug Luft in die Lungen kriegen könnte, ich atme immer tiefer und will immer noch mehr.

Fazit

Für die Formulierung eines größeren Themas reichen mir die verkürzten, repertoriumsartigen Angaben nicht aus. Trotzdem lassen sich Tendenzen markieren, die eine Ähnlichkeit der beiden Baummittel nahe legen:

Es besteht das Bedürfnis nach Klarheit, was auch Eindeutigkeit meint. Unterdrücktes drängt nach oben. Das ist verständlich, wenn man den Mammutbaum als Förderer des Selbst sieht. Das "Drogengefühl" meint ja, fremdbestimmt zu sein. Sequoia dirigiert und ruft Wahrnehmungen hervor, die zu weiteren Ich-aktionen anregen. Insofern sind Übereinstimmungen gegeben.

Es besteht die Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit, nach emotioneller Zuwendung. Die Gefühle kommen auf den Prüfstand. Es regen sich diesbezügliche Zweifel. Etwas lange angestautes bricht aus. Die Klarheit der Wahrnehmung zeigt sich beim Sehen. Es werden die darunter liegenden Dinge zusätzlich registriert.

Es bleibt spannend, über Anwendungen beider Mittel etwas zu erfahren. Unterschiede sind zu erwarten, die aber wahrscheinlich eher peripher sind.

Allerlei: Wachsen an der Pazifischen Küste der USA (Oregon/Kalifornien) bis 60 km landeinwärts. Sie folgen dem Nebel/im Winter fällt viel Regen/die Temperaturen sind übers Jahr moderat. Meistens sind sie unterhalb 300 m/aber bis zu 1000 m ü.d.M. anzutreffen. Sie stehen alleine o. mit Pseudotsuga menziesii (Douglas fir) und anderen Koniferen.

Größe: 60 - 110 m hoch/Durchmesser 3- 4,60 bis zu 9 m. Rekordbaum ist der Del Norte Titan in einem kalifornischen Park/geschätztes Stammvolumen von 1045 cbm/94 m Höhe/Durchmesser 7,22 m. Der Mendocino Baum erreicht 112 m. Der Redwood gilt als der Welt größtes Lebewesen.

Alter: Eine Baumringzählung ergab bei einem Exemplar 2200 Jahre.

Redwood kann aus Stumpfaussprossungen nach einem großen Feuer  regenerieren/= „white Redwoods“/aus Aussprossungen entstanden und vollkommen nichtphotosynthetisch/dabei erhalten sie ihre Kohlenhydrate aus den Wurzeln ihrer photosynthetisch aktiven Mitbäume/die nicht immer Redwoods sein müssen (root grafting)/werden im Schnitt 3 m hoch.

Feuer kann Bäume auch aushöhlen. Die ersten Siedler nutzten diese "goosepens" als eine Art Pferch für Hühner/Gänse und andere Hoftiere. Das engl. Wort‚ pen’ hat verschiedene Bedeutungen/u.a. Feder/Schreibfeder/zusammenpferchen/einsperren/niederschreiben’.

 

[Kate Birch und Jennifer Rockwell]

Themes:

old/young                                                                  "alt/jung"

clear/foggy                                                                “klar/neblig"

longing for love/closed heart in love/lack of emotion.         "Sehnsucht nach Liebe/sich sperren gegen Liebe/Mangel an Emotion“

Its good for those deep winter coughs that never seem to go away in damp regions where the expectoration is thick and yellow/heavy and difficult to expectorate. sallow complexion and old feeling.

 

Bedürfnis zu urinieren/fast direkt nach einer Entleerung hat eine Entsprechung in den neuen Mitteilungen/wenn auch nicht wörtlich: "Ich musste nachts exakt alle 2 Stunden auf die Toilette zum Wasserlassen" oder "ich musste mehrfach in der Nacht auf die Toilette."

Viel Urin (Polyurie) ging auch bei einem Prüfer ab. "Nachts sehr viel Urin gelassen."

Ungewöhnlicher Symptome.

Gefühl/dass er die Lebensfeuer hat ausgehen lassen.

Fühlt sich nur gut/wenn sie gerade jemanden rettet.

Sehen: Gegenstände sind von einem Nebel umgeben. Die Ränder scheinen zu verschwimmen.

Dinge sehen surreal aus.

Alles ist klar abgegrenzt/hat mehr Tiefe/wie eine zweite Sehebene.

Es ist schwer/Worte zu artikulieren/die mehr Bewegung des Kiefers erfordern.

„Als ob eine Mauer aus Ziegeln und Steinen vom Herz abfällt und ein gelbes und weißes Licht das Herz umgeben“.

„Als ob ich nicht genug Luft in die Lungen kriegen könnte“/ich atme immer tiefer und will immer noch mehr.

 

Wenn eine tiefe Dimension mitschwinge/sei an den Mammutbaum zu denken. Lyc/Bärlapp/war mal Baumriese/hätte zuerst eine Funktion wie der Mammutbaum gehabt/nämlich die Verbindung zum Himmel herzustellen/sich aber daraus zurückgezogen. Eine Verwandtschaft gäbe es zu den Zedern/die gehen mehr in die Breite.

 

Prüfung

Versuchung

Grenzübertretung

Menschen, die in diesen Lebenssituationen und mit diesen Themen zu tun haben/sind mammutbaumverdächtig.

Wir werden vom Leben geprüft. Was ist unsere eigentliche innere Motivation, das zu tun, was wir tun. Wir werden auch herausgefordert  über unsere Grenze hinauszugehen. Es ist für Menschen, die hoch hinaus wollen (Lyc) o. über sich selbst hinauswachsen in ihren Funktionen. Für Menschen, die sich ihrer Aufgabe nicht gewachsen fühlen. Für Menschen, die in einer Funktion o. einem Dienst stehen, Sprachrohr sind, wo sie selber sich zurücknehmen und für etwas Höheres stehen. Wahrscheinlich hohe Funktions- und Würdenträger.

Besessen/fanatisch

Anders als bei Thuja, nicht besessen von niederen Kräften, die klammheimlich die Oberschenkel hoch kriechen, sondern besessen von höheren Ideen/von großen Idealen/von Weltsichten (Religion/Naturwissenschaft).

Für Menschen, die große Kraft/Macht/Fähigkeiten haben/viel Verantwortung tragen.

Es ist ein Mittel für Scheinheiligkeit/für verdeckte Motive/die einem selbst nicht bewusst sind/sozusagen Thuja hoch zwei. Es bringt Wahrhaftigkeit/erstmals für sich selbst.

"Verlangen/aufrecht zu sein"/Menschen wollten am liebsten stehen bei der Verreibung/krummes Sitzen war unerträglich.

"Erbrechen’ und ‚Übelkeit’" (in AMP angeführt)/dazu kommt noch übelkeitserregender Ekel.

 

Weitere Namen sind coast redwood, redwood, California redwood, coastal sequoia, palo colorado, Rotholz, Küstenmammutbaum, Taxodium sempervirens. Auch noch California cedar, corla, giant-of-the-forest, Humboldt redwood, ledwood.

Ort: Die Bäume wachsen an der Pazifischen Küste der USA (Oregon, Kalifornien) bis 60 km landeinwärts. Sie folgen dem Nebel, im Winter fällt viel Regen, aber die Temperaturen sind übers Jahr moderat. Meistens sind sie unterhalb 300 m, aber bis zu 1000 m ü. d. M. anzutreffen. Sie stehen alleine oder zusammen mit Pseudotsuga menziesii (Douglas fir) und anderen Koniferen. Auf der Insel Mainau im Bodensee gibt es den eingeführten Baum auch zu sehen.

Größe: 60 - 110 m hoch, Durchmesser 3- 4,60 bis zu 9 m. Rekordbaum ist der Del Norte Titan in einem kalifornischen Park, geschätztes Stammvolumen von 1045 cbm, 94 m Höhe, Durchmesser 7,22 m. Der Mendocino Baum erreicht 112 m. Der Redwood gilt als der Welt größtes Lebewesen.

Alter: Eine Baumringzählung ergab bei einem Exemplar 2200 Jahre.

Überleben und Besonderheiten: Redwood ist eine der wenigen Koniferen, die sich aus Stumpfaussprossungen nach einem großen Feuer regenerieren können. So kommt es zur Ausbildung von ‚white redwoods’, das sind Bäume, die als Aussprossungen entstehen und vollkommen nichtphotosynthetisch sind, dabei erhalten sie ihre Kohlenhydrate aus den Wurzeln ihrer photosynthetisch aktiven Mitbäume, die nicht immer Redwoods sein müssen (root grafting). Diese "Weißlinge" werden im Schnitt 3 m hoch. Sequoia hat keine einzelne Pfahlwurzel, sondern bildet ein flaches Netzwerk von relativ kleinen Wurzeln, die sich radiär ausbreiten, bis zu 35 m entfernt vom Zentrum. Die Wurzelenden nehmen durch ihre faserige große Oberfläche ein Maximum an Flüssigkeit und Nährstoffen auf. Zusätzlich zu Wurzelaussprossungen vermehrt sich Redwood aus Samen. Blütezeit ist Dezember und Januar, die Zapfen reifen im Frühjahr und Sommer. Im Herbst öffnen sich die Zapfen am Baum und lassen winzige Samen, 50 bis 100, frei.

Feuer kann Bäume auch aushöhlen. Die ersten Siedler nutzten diese "goosepens" als eine Art Pferch für Hühner, Gänse und andere Hoftiere. Das engl. Wort ‚pen’ hat verschiedene Bedeutungen, u. a. ‚Feder, Schreibfeder, zusammenpferchen, einsperren, niederschreiben’.

Holz: Das Splintholz ist weiß, Rinde und Kernholz sind dunkel rot-braun.

 

Prüfung von Kate Birch und Jennifer Rockwell 1994, 3. Auflage 1997

6 von 8 Prüfern nahmen die 30. Potenz, die anderen beiden eine 200. Potenz, weitere 3 Prüfer (ohne Einnahme des Mittels) waren als Holzschnitzer lange Zeit den Einwirkungen des Baumes ausgesetzt, deren Symptome figurieren unter "Vergiftungssymptome".

Ich hatte Kate Birch eine E-Mail geschickt und sie um ergänzende Angaben zu den Resultaten gebeten. Sie mailte mir kooperativ und freundlich zurück:

"I am sorry it has taken me so long to respond to you.  I could, if you like, send you the original documents from the proving.  Shortly after the proving was compiled my computer and all the disks were stolen.  So now I only have the original notes.  Upon looking at the notes some are written in such light pencil that they would not be able to copy.  However  I took the time to read through the proving once again and compare it to the prepared booklet I compiled.  Even though it appears as if it is just lists of symptoms I think you will find that the original notes do not hold more content.  I tried to keep the important phrases intact and I have to say of all the provers, only 2 of them were really followed well. The other supervisor was not as thourough as she could have been.  Needless to say, I feel that the finished copy does convey some meaning and concurrence of themes: old /young, clear/ foggy, longing for love/closed heart in love / lack of emotion.  Its good for those deep winter coughs that never seem to go away in damp regions where the expectoration is thick and yellow, heavy and difficult to expectorate. sallow complexion and old feeling.

I hope I have helped. thanx, Kate Birch"

Ich will mich hier nur auf einige Vergleichssymptome zur Sequoiadendron-Prüfung beschränken, mehr ist in Kate`s Originalbericht nachlesbar, der auch etwas über die Gefühle der Menschen schreibt, die sie in Sequoiawäldern überkommen.

Kate Birch nannte mir als Themen "alt/jung", klar/neblig", "Sehnsucht nach Liebe/sich sperren gegen Liebe/Mangel an Emotion".

Die Aussagen aus der kalifornischen Prüfung sind kursiv gesetzt.

 

"Alt/jung": Ein "Gefühl, sehr alt zu sein", wurde in der deutschen Prüfung nicht berichtet. "Alter und Kindheit" sind im Buch beschrieben.

"Klar/neblig": Klarheit im Sehen und im Denken findet sich in einigen Aussagen.

"Sehnsucht nach Liebe/Mangel an Emotion": Das ist eigentlich ein zentrales Thema, sich zum wahren Gefühl zu bekennen, sich nichts vorzumachen, ehrlich und gerade zu sein.

Einige weitere Symptome sind zum Vergleich herausgegriffen:

Entspannt und voller Energie ist eher allgemein und bei vielen Mitteln anzutreffen, so auch bei den untersuchten Sequoien.

Wünscht sich, allein zu sein findet sich bei beiden Mitteln. Möchte dort hin gehen, wo es niemanden stört, hat auch eine Entsprechung in der Riesenmammutbaumprüfung.

Möchte etwas hinausschreien, das aber unterdrückt wird. Ähnlich ist Wut, die hochkommt, die viele Jahre unterdrückt wurde. Das entspricht den Aussagen, etwas in einem drängt hinaus, wie z. B. "da ist was Tiefsitzendes, fühle es förmlich körperlich, möchte die Wahrheit hinausschreien."

Als ob sie emotional auseinanderfallen würde. Es gibt die Prüfermitteilung, sich zerrissen zu fühlen.

Gefühl, als ob seine langjährige Frau ihn nie liebt, ist ohne Kenntnis weiterer Daten nicht einfach zu interpretieren. Aber eine analoge Aussage ist in einem Traum einer Prüferin zu finden. "Ich möchte von meinem Mann in den Arm genommen werden oder irgendein Zeichen seiner Liebe bekommen. Er weist mich ab und sagt mir, ich solle nach Hause gehen. Ich merke, dass ich den Haustürschlüssel nicht dabei habe. Er schmeißt seinen nach mir."

Durcheinander bei einfachen Aufgaben korrespondiert mit einer Mitteilung bei der Bewältigung von Banalitäten: "Ich kann Weingläser nicht richtig in die Spülmaschine einräumen, mache es verkehrt, merke erst beim dritten Versuch am nächsten Tag, wie es richtig geht, damit sie stabil stehen."

Im Kopf laufen dauernd die Gedanken könnte man fast mit der deutschen Prüferangabe gleichsetzen "mich bestürmen viele Gedankenketten, Assoziationen, Einsichten, es jagt mich."

Wie unter Einfluss einer halluzinatorischen Droge wird nicht näher ausgeführt. Es meint wohl das Auftreten von Wahrnehmungen, die nicht in das übliche Schema passen. Einer unserer Prüfer schrieb: "Als ich daran denke, das Mittel ist so etwas wie eine Wahrheitsdroge, blitzt ein schwarz-weißes Vexierbild ‚junge/alte Frau’ auf." Auch das folgende Erleben innerhalb der Mammutbaumerprobung nennt ein Prüfer zwar anders, es kommt aber einer Drogenwirkung gleich: "Jetzt weiß ich, wie sich ein Schizophrener fühlt, wenn er die Trugwahrnehmung für echt hält."

Dauerndes Räuspern ohne Material, so etwas vermutete die Frau eines Prüfers, als sie wegen häufigen Räusperns ihren Mann fragte, ob er gerade ein homöopathisches Mittel nehme.

Starkes Verlangen nach Essen scheint für Bäume typisch zu sein. Beide Sequoien kennen dieses Symptom. Stellvertretend sei das in der Riesenmammutbaumprüfung berichtete: "Reinstopfen, als ob es bald nichts mehr gäbe."

Bedürfnis zu urinieren, fast direkt nach einer Entleerung hat eine Entsprechung in den neuen Mitteilungen, wenn auch nicht wörtlich: "Ich musste nachts exakt alle 2 Stunden auf die Toilette zum Wasserlassen" oder "ich musste mehrfach in der Nacht auf die Toilette."

Viel Urin (Polyurie) ging auch bei einem Prüfer ab. "Nachts sehr viel Urin gelassen."

Es folgt noch eine kleine Liste ungewöhnlicher Symptome.

 

Gefühl, dass er die Lebensfeuer hat ausgehen lassen.

Fühlt sich nur gut, wenn sie gerade jemanden rettet.

Sehen: Gegenstände sind von einem Nebel umgeben. Die Ränder scheinen zu verschwimmen.

Dinge sehen surreal aus.

Alles ist klar abgegrenzt, hat mehr Tiefe, wie eine zweite Sehebene.

Es ist schwer, Worte zu artikulieren, die mehr Bewegung des Kiefers erfordern.

Gefühl, als ob eine Mauer aus Ziegeln und Steinen vom Herz abfällt und ein gelbes und weißes Licht das Herz umgeben.

Gefühl, als ob ich nicht genug Luft in die Lungen kriegen könnte, ich atme immer tiefer und will immer noch mehr.

Fazit

Für die Formulierung eines größeren Themas reichen mir die verkürzten, repertoriumsartigen Angaben nicht aus. Trotzdem lassen sich Tendenzen markieren, die eine Ähnlichkeit der beiden Baummittel nahe legen:

Es besteht das Bedürfnis nach Klarheit, was auch Eindeutigkeit meint. Unterdrücktes drängt nach oben. Das ist verständlich, wenn man den Mammutbaum als Förderer des Selbst sieht. Das "Drogengefühl" meint ja, fremdbestimmt zu sein. Sequoia dirigiert und ruft Wahrnehmungen hervor, die zu weiteren Ichaktionen anregen. Insofern sind Übereinstimmungen gegeben.

Es besteht die Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit, nach emotioneller Zuwendung. Die Gefühle kommen auf den Prüfstand. Es regen sich diesbezügliche Zweifel. Etwas lange Angestautes bricht aus. Die Klarheit der Wahrnehmung zeigt sich beim Sehen. Es werden die darunter liegenden Dinge zusätzlich registriert.

Es bleibt spannend, über Anwendungen beider Mittel etwas zu erfahren. Unterschiede sind zu erwarten, die aber wahrscheinlich eher peripher sind.

 

 

Vorwort/Suchen                                Zeichen/Abkürzungen                                   Impressum