Salicornia europaea (Salico-e) = Europäischer Queller/= Meerfenchel./= Meer.esbohne/= Meeresspargel./= Glas.schmelz/-schmalz

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Erstbesiedler der oft überfluteten Wattböden der Meeresküsten

Küsten der gemäßigten Breitengrade der Nordhalbkugel von nördliche Eurasien. Bildet die sogenannte Quellerzone und wächst oft zusammen mit dem Salz-Schlickgras, das als einzige weitere Landpflanze ebensoweit vordringen kann. Schlickige und salzige Sandboden. Erstbesiedler der Verlandungszonen, häufig im Anschluss an Seegraswiesen. Dank ihrer hohen Salztoleranz wachsen

Queller bereits im Überflutungsbereich und tragen damit zur Befestigung, sowie der Anhäufung und Bindung von Schwebstoffen bei. Dieser Vorgang, der auch Sedimentation genannt wird,

führt allmählich zur Verlandung.

Samen benötigen zur Keimung Frischwasser und keimen deshalb erst nach einem Regen/einer Überflutung. Nach dem Keimen verträgt die junge Pflanze die volle Meersalzkonzentration. Die bis

zu 10.000 Samen pro Pflanze werden erst nach dem Absterben frei. Sie behalten im Boden eine lange Keimfähigkeit (bis zu 50 Jahre). Im Frühjahr entwickeln sich die frischen Keimlinge.

Die Jungpflanzen wachsen schnell heran.

Im August werden die unscheinbaren Blüten vom Wind bestäubt.

Enthält: Na + K + Mg + S + P + Fe + Zn + Mn + Cu;

Früher wurden die Asche bei der Seifenherstellung und in Glasherstellung verwendet.

 

Vergleich: Siehe: Caryophylalles + Halophyten + Sukkulenten + Watt. + Landgewinnung + Ruderal-/Pionierpflanzen

 

 

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