Beta vulgaris (Beta) = Beete

 

Negativ: Tuberkuline Kinder + chronischer Katarrh;

Influences chronic catarrhal states and tuberculosis;

Repertorium:

Gesicht: Nebenhöhlen voll

Brust: Tb.  im engeren Sinne

Rektum: Hämorrhoiden

Atmung: Schwierig

Allgemeines: Katarrh – chronisch/in psterior nares

Beschwerden von Kindern

Tb.

 

Vergleich: Enthält: Fe + Cu + Si + S + Proanthocyanidine;

Betainum muriaticum. (hergestellt aus Beta). Sacch. (hergestellt aus Zuckerreet + Beta als Zückerrübe)

Siehe: Caryophylalles + Tuberkulinumgruppe + Stärkegruppe

 

Antidotiert. Tb.

 

Wirkung: Tuberkulin

Allerlei: = umgewandelt in viele Züchtungen: Zuckerrübe (= Beta vulgaris altissima), Futterrübe, Rote Beete (Beta vulgaris conditiva), Mangold u.s.w. 

 

Phytologie: Saft bei Gicht 

 

[Angelika Lensen]

Spinat macht stark wie Popeye, bestätigen Forscher. Verantwortlich dafür ist aber das Nitrat und nicht das Eisen. Und Rote Bete kann noch mehr.

Wer kennt ihn nicht aus seinen Kindertagen: Popeye, der Seemann, der am 17. Januar 1929 das Licht der Welt erblickte, und seitdem als spinatverschlingender Matrose jedem Kind als Vorbild präsentiert wurde, um die lieben Kleinen zum Verzehr des grünen Blattgemüses zu bewegen, das Superkräfte verleihen soll. Damals ging man -wegen eines Rechenfehlers- davon aus, dass ein besonders hoher Eisengehalt für die kräftigende Wirkung verantwortlich war. Inzwischen weiß man es besser, denn nicht das Eisen macht den Spinat und andere grüne Blattgemüse so gesund, sondern der hohe Nitratgehalt verbessert die Muskelleistung. Doch nicht nur grünes Blattgemüse ist reich an Nitrat. Auch Rote Bete ist eine ausgezeichnete Nitratquelle und Forschungen in den letzten Jahren haben ergeben, dass Rote-Bete-Saft den Blutdruck senkt und Herzerkrankungen vorbeugt.

Mehr Kraft, aber nicht mehr Ausdauer

Auf der Basis dieser Erkenntnisse wollten amerikanische Wissenschaftler feststellen, ob Rote-Bete-Saft auch die Muskelkraft von Patienten mit einer Herzschwäche steigern kann. »Es ist eine kleine Studie, aber wir konnten zwei Stunden nach der Einnahme von Rote-Bete-Saft solide Veränderungen der Muskelkraft bei den Patienten messen«, erklärt Hauptautorin der Studie, Linda R. Peterson. »Viele unserer täglichen Aktivitäten benötigen Kraft: Von einem Stuhl aufstehen, Einkäufe tragen, Treppen steigen. Und sie haben großen Einfluss auf die Lebensqualität. Wir möchten Menschen stärker machen, denn anhand der Kraft kann man gut vorhersagen, wie es Menschen geht; ob sie eine Herzschwäche, Krebs oder andere Erkrankungen haben. Im Allgemeinen leben körperliche kräftige Menschen länger.« Die Studie zeigte, dass die Patienten mehr Muskelkraft bekommen, aber nicht mehr Ausdauer. Dafür traten aber auch keine Nebenwirkungen wie erhöhter Puls oder Abfall des Blutdrucks auf, was für Patienten mit Herzschwäche wichtig ist. Der Effekt des Rote-Bete-Saftes war jedoch vergleichbar mit der Wirkung eines zwei- bis dreimonatigen Krafttrainings.

Herzschwäche zieht weitere Krankheiten nach sich

Eine Herzschwäche kann unterschiedliche Auslöser haben, von Herzklappenproblemen bis zu Infektionen mit Viren, doch alle mit demselben Ergebnis: eine schleichende Verschlechterung der Pumpleistung des Herzens. »Das Herz kann bei diesen Patienten nicht mehr genügend pumpen, aber das ist erst der Beginn der Probleme«, sagt Peterson. »Herzinsuffizienz wird ein Problem des ganzen Körpers. Die Veränderungen im Stoffwechsel erhöhen das Risiko für Erkrankungen wie Insulinresistenz und Diabetes und führen generell zu schwächeren Muskeln im gesamten Körper.«

Kann Nitrat die Muskelkraft im Alter erhalten?

Die Nitrate in Rote-Bete-Saft, Spinat und anderen grünen Blattgemüsen wie Rucola und Sellerie werden im Körper in Stickstoffmonoxid umgewandelt, das die Blutgefäße entspannt und weitere gesundheitsfördernde Wirkungen auf den Stoffwechsel hat. Mit dem zunehmenden Beweis für die positive Wirkung des Nitrats bei gesunden Menschen, Leistungssportlern und nun Herz-Patienten, wollen die Forscher jetzt die Wirkung bei Senioren untersuchen. »Ein Problem des Alterns ist, dass die Muskeln schwächer werden, langsamer und weniger kraftvoll«, sagt der Sportphysiologe Coggan. »Jenseits eines gewissen Alters verlieren Menschen etwa ein Prozent pro Jahr ihrer Muskelfunktion. Wenn wir die Muskelkraft stärken können wie in der Studie, wäre das für Senioren

ein bedeutender Vorteil.«

Rote Bete: 5 Gründe für das gesunde Wurzelgemüse

1. Reich an Vitaminen und Mineralien

Magnesium, Kalium, Ballaststoffe, Phosphor und Eisen: das alles steckt in Roter Bete. Darüber hinaus sind sie eine reichhaltige Quelle für die Vitamine A, B und C, Betakarotin und Folsäure.

Zudem enthält die rote Knolle auch bestimmte Zuckerarten - Arabino-Oligosaccharide - die eine probiotische Wirkung haben und das Wachstum der nützlichen Darmbakterien anregen. Optimal

für Verdauung und Immunabwehr.

2. Wirkt entgiftend

Entgiftet und kann dank dieser Eigenschaft kurzen Prozess mit Blässe, Erschöpfung und Blutarmut machen. Außerdem reinigt Rote Bete das Blut und die Leber und unterstützt sie die Behandlung von Depressionen.

3. Reich an Antioxidantien

Rote Bete enthält Phytochemikalien oder sekundäre Pflanzenstoffe. Diese pflanzlichen Bestandteile haben einen günstigen Einfluss auf unsere Körperfunktionen. So kann Rote Bete den Körper

vor freien Radikalen schützen, die unter anderem für die Entstehung von Arterienverkalkung und Krebs verantwortlich gemacht werden.

4. Senkt Blutdruck und Cholesterin

Laut dem renommierten Fachjournal »Hypertension« kann ein Glas Rote-Bete-Saft Menschen mit einem erhöhten Blutdruck helfen. Die Nitrate der Roten Bete sorgen dafür, dass der Stickstoffmonoxid-Gehalt im Blut steigt. Dieses Gas weitet die Blutgefäße, wodurch der Blutfluss beschleunigt wird. Außerdem schützt Rote Bete vor Herz- und Gefäßkrankheiten und senktcat

die Blutfette.

5. Erhöht die Ausdauer

Der hohe Nitratgehalt in Roter Bete regt nicht nur die Produktion von Stickstoffoxid im Blut an, sondern auch in den Muskeln. Das sorgt zum Beispiel beim Sport für eine bessere Regulierung des Sauerstoffverbrauchs in den Muskeln. Und je weniger Sauerstoff wir bei Anstrengungen benötigen, umso länger können wir durchhalten. Außerdem zeigten neuere Studien entzündungshemmende Wirkungen.

 

 

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