Juglans spp.

 

Vergleich: Siehe: Fagales

 

Juglans regia (Jug-r) = Walnuß/= Noyer/= Walnut BB/= Nüsse + Blätter

 

Thema: Verborgenes Wesen/Ahnen; Lösung: positiv: Auf eigene Position/Weg beharren; negativ: Als „Puffer“ fungieren;

Verbirgt: Emotionen, zeigt Rationalität,

Positiv: Neubeginn/Veränderung/Geduld, Verändert sich dauernd/sucht nach den letzten Grund auch unter schwierige Bedingungen/Vergangenheit ist überwunden + Unbekannte zieht an + finden sich mit Neuem zurecht, entspannen/Gleichgewicht, zielgericht/Pionier/Erfinder/nimmt Veränderung leicht;

Negativ: In Situation gefangen/grübelt über Vergangenes, verwirklicht Plänen nicht/nicht verwirklichte Plänen = quälend, Verfolgungsträume, SensiTIV/Eifersucht auf Erfolg anderer/ Streber/Modefreak, „Als ob unter äußere Kontrolle“, übergeht Konventionen, Vergangenes bestimmt Gegenwart, widerspenstig/Gespräch abgeneigt, beschäftigt mit Sex, Routine ändern, Geist/Hirn, Stirnschmerz, Appetit + wegen voller Magen essen unmöglich, DURST (kaltes Wasser), Gebärmutterblutung/Menses zu früh + reichlich + schwarze Klumpen, < essen/Bewegung/Periode/ reichhaltige Speisen, JuckREIZ (nachts/kann nicht schlafen)/Haut + Drüsen in Achselhöhle/ Milz, Lebensabschnittübergang;

1. Verdauung gestört (Magen-/Darmkatarrh), 2. Akut: Kopfschmerz/Beschwerden, 3. Chronisch: Hautbeschwerden;

Baumessenz.:

Abgrenzung

Ursprünglich als Fruchtbäume angebaut, sind heute auch häufig verwildert als Einzelbäume im Feld oder den Waldrändern entlang anzutreffen.

Als Heil- und Schutzmittel ist der Nussbaum bis in die heutige Zeit bekannt.

In allen Situationen hilfreich, wo wir uns aus falschem Pflichtgefühl zuviel Verantwortung aufladen lassen.

[Peppler/Albrecht]

Eine kleine Arznei. Es sind insgesamt circa 250 Symptomtexte in den gängigen Repertorien zu finden.

Wir finden Hautausschläge, Kopfschmerzen, Mensesbeschwerden, Herpes, Drüsenabszesse, Akne, Furunkel und Pubertätsprobleme. Erst in der Deutung all dieser

Symptome erschließt sich die Symbolik, die eigentliche Bedeutung und Lebenssituation, die hinter der Walnuß steht. In dem Erscheinungsbild der

Walnuß wie auch in ihren Lebensgewohnheiten sind interessante Aspekte zur Erkenntnis der Bedeutung zu finden.

Betrachten wir einmal die Frucht, die Walnuß selbst. Die Nuß hat eine harte Schale, die exakt zweigeteilt ist mit eigenartiger Maserung.

Wenn wir die Nuß öffnen, erscheint der Kern, der ebenfalls in zwei Teile fällt. Der Kern erinnert in seiner Struktur an ein Gehirn. Die Nußschale eher an einen Schädel, der das Gehirn schützt.

Tatsächlich ist im Symptomenbild von Juglans regia Kopfschmerz zu finden. Stechender, brennender Kopfschmerz an der Stirn. Auch Hautausschläge am Kopf erscheinen bei der

Arzneimittelprüfung der Walnuß. Im Gerhard Madaus "Lehrbuch der biologischen Heilmittel" ist einiges über die Lebensweise des Walnußbaumes zu finden.

Der Walnußbaum liebt warmen, tiefgründigen Boden und mildes Klima.

In der Symbolik von Juglans regia muß also das Bedürfnis nach Tiefgründigem auch wieder zu finden sein. Ebenso ist im Madaus nachzulesen, daß die Römer der Meinung waren, daß der Baum keine andere Pflanze in seiner Nähe hochkommen lasse, daß die Erde dort sogar unfruchtbar sei. Die Lebenssituation, mit der Juglans regia in Resonanz tritt, muß etwas Ausschließendes haben,

etwas Abgrenzendes.

Schauen wir uns konkret einmal einige Symptome genauer an.

Zum Beispiel Beschwerden in der Pubertät:

Diese bedeuten, daß ein Mensch in seiner Wandlungsphase zum Erwachsenen durch die vorgehende Anpassung an Andere in der Entwicklung zur Selbständigkeit, zur Individualität gehemmt ist.

Er erlaubt sich nicht, in die Eigenverantwortlichkeit zu gehen und nimmt für sich das Recht der Selbstbestimmung nicht in Anspruch.

Ein weiteres Symptom ist zum Beispiel das Stechen in der Stirn. Die Stirn: im Sprachgebrauch jemandem die Stirn bieten, symbolisiert das Durchhalten, vielleicht auch das trotzige Durchhalten in einer Situation. Der stechende Schmerz symbolisiert eine Infiltration, das Beeinflußt sein von anderen, ohne sie selbst wahrnehmen zu können oder zu wollen.

Hautausschläge symbolisieren Verletzungen.

 Das Ekzem in der Achselhöhle deutet darauf hin, daß derjenige darunter leidet, daß er nicht so handeln kann, wie es ihm gemäß wäre, wie er es wollte. Schuppen auf dem Ellbogen sagen aus,

daß derjenige sich nicht traut, sich zu wehren.

Eitrige Geschwüre beschreiben schwelende Wut, die nicht ins Bewußtsein kommen darf. Die Gesichtsakne sagt aus, daß jemand wütend darüber ist, daß er sein wirkliches Gesicht nicht zeigt.

Das Lähmungsgefühl am Knie deutet auf die Unwilligkeit hin, sich weiter einer Situation zu beugen.

Die Deutung der Symptome zusammengenommen beschreiben einen Menschen, der sich in einer Lebenssituation befindet, in der er sich nicht traut, seine Individualität durchzusetzen.

Er scheint sich von einer anderen Person bestimmen zu lassen, gegen die er sich allerdings nicht wehrt. Darüber ist er zornig, aber er versäumt es, für sich selbst zu handeln.

Die Person wünscht sich Tiefgründigkeit und Sicherheit. Wir können vermuten, daß wenig Selbstsicherheit vorhanden ist.

Ein interessanter Aspekt, den wir ebenfalls im Madaus finden, ist die Aussage, daß der Walnußbaum eine enge Freundschaft zur Eiche hat.

[Dr. V. Krishnamurthy]

For addictions, more particularly CHAIN SMOKERS, drinking ALCOHOL DAILY, drug addicts etc. For these addicts we give Walnut and after a period of time (depending upon the individual) soon they AUTOMATICALLY gave up the bad habit. But we tell the parents of the addicts not to stop the remedy because we have to find out why he became an addict.

In all cases of addicts, where the remedy Walnut was continued (even after they had given up the bad habit completely), sooner or later they AUTOMATICALLY started going to evening classes to learn INSTRUMENTAL MUSIC. After a year of learning and practice, they started performing in stages earning a few thousand rupees for each day's performance whereas they earned the same amount only after 30 days of monotonous office work and because of dissatisfaction with that office work, spent the money on alcohol, drugs etc.) We do not mean to say working in an office is useless. It is useful for 3% of persons, but at the present day we find more than 70% of persons go to office.

What has smoking to do with instrumental music? In both, the person does one and the same thing repeatedly over and over again. (HAND MOVEMENT in playing violin & smoking cigarette)

Smoking: Loss of health, loss of money etc.

Playing Violin: Others listen with satisfaction. Also more income for the performer;

Baumorakel:

Der Walnussbaum - Die Stabilität (21.04.-30.04. / 24.10 - 11.11.)

Der Nussbaum liebt sichere Verhältnisse. Er strebt nach Besitz und wird diesen auch unter allen Umständen verteidigen.

Die zweite große Konstante in seinem Leben ist die Familie. Nur wenn Familie und Besitz, ihm den Rücken stärken, kann er zur Höchstform auflaufen.

Wankelmütigkeit ist für ihn ein Fremdwort - hat er eine Entscheidung getroffen oder eine Lebensphilosophie entworfen, trennt er sich nur selten von ihr.

Greift man den Nussbaum oder seine Überzeugungen an, muß man die Konsequenzen ertragen.

Wird er vor die Wahl gestellt, wird er sich immer für die dauerhafte Lösung und den sicheren Weg entscheiden.

Erst die nötige Stabilität, Vertrauen und Übereinstimmung in den wesentlichen Ansichten über das Dasein, können bei dem Walnuss-Geborenen die Liebe richtig entfachen. Er gibt und fordert in einer Partnerschaft absolute Treue und Loyalität und ist dann der Fels in der Brandung.

Repertorium:

Juglans regia

Gemüt: erregt [abends (im Bett)/“Wie durch Wein“]

Faul/geistige Anstrengung abgeneigt/gleichgültig, Apathie/schweigsam/Konzentration schwierig

Mürrisch/reizbar, gereizt (abends)

Ruhelos (Herumwerfen im Bett)

Unzufrieden (abends)

Verwirrt geistig (morgens/> Essen)

Wahnideen [sei berauscht/schweben (in der Luft)/schwindlig zu sein/vergiftet worden]

Weinen

Widerspenstig

Schwindel: im Allgemeinen

Kopf: Hautausschläge - Favus/Furunkel/Tinea capitis

Hitze - abends/< hinlegen/mit kalte Glieder

Jucken der Kopfhaut (in Stirn)

Pulsieren in Schläfen

Schmerz [morgens/abends (brennend)/< Augenbewegung/< essend/< nach Mittagessen/< Sprechen/Hinterkopf/in Schläfen (pulsierend)/seitlich vormittags/Stirn/lanzinierend/schneidend/< im Zimmer/über den Augen]

Schweregefühl – nachmittags/< nach Essen

Auge: Schmerz (brennend)

Gerstenkörner

Ohr: Absonderungen (eitrig)

Entzündete Ohrmuscheln/rot (l.)

Hautausschläge [Pickel im Gehörgang/hinter den Ohren (Ekzem)]

Schmerz [l./brennend/Wehtun/wund schmerzend/äußere Ohren]

Geschwollene (r./l.)

Völlegefühl

Nase: Nasenbluten - Blut dunkel, schwarz

Gesicht: Aphthen an Lippen

Beschwerden der Kieferhöhlen

rot

Hautausschläge [Akne (am Kinn)/Komedonen (am Kinn)/Pickel

Geschwollene Oberlippe

Mund: Abszess des Zahnfleisches

Zunge weiß/mit Schleimansammlung

Furunkel am Zahnfleisch

Geschmack – bitter/schleimig morgens

Geschwollenes Zahnfleisch

Zähne: Abszess der Zahnwurzeln

Schmerz < im warmen Bett

Innerer Hals: Schleim

Äußerer Hals: Hautausschläge - Pickel

Magen: Appetit - fehlend/vermehrt

Aufstoßen/Art des Aufstoßens: laut, geräuschvoll

Durst

Schluckauf (durch fette Speisen)

Schmerz (brennend/drückend)

Übelkeit/erbricht/Art des Erbrochenen: Speisen (erwachend)

Bauch: Aufgetrieben (< nach Essen)/Flatulenz/Rumoren, Kollern

Jucken

Schmerz [> Aufstoßen/bei < Bewegung (ziehend)/brennend/während Durchfall/krampfartig/< lachen/vor Stuhlgang/wandernd/ziehend/in Hypogastrium (< bei Bewegung/stechend)/in Milz]

Überfunktion, übermäßige Aktivität der Leber

Hart/Spannung/Völlegefühl

Milzerkrankungen

Rektum: Jucken (abends < im Bett/brennend/muss herumgehen)

Schmerz [brennend/stechend/< nach Stuhlgang (brennend/drückend)]

Stuhldrang plötzlich

Stuhl: Groß/hart/häufig/spärlich/wässrig/weich

Blase: Lähmungsartige Schwäche der Schließmuskel/Harndrang häufig durch Verlust des Tonus des Schließmuskels

Schwäche in Schließmuskel

häufig tagsüber und nachts

tröpfelnd unwillkürlich

Urin: dunkelrot/reichlich vormittags/spärlich

Genitalien und Sexualität: Hautausschläge - Herpes

Männliche Genitalien: Eiterung unter Vorhaut

Erektionen - häufig (tagsüber/nachts/lästig)

Harte Geschwüre in Penis/Hautausschläge auf Vorhaut - herpetisch

Schmerz in Penis beim Koitus (brennend)

Weibliche Genitalien: Menses – dunkel/geronnen (in dunkle Klumpen)/lange sich hinziehend/reichlich/schwarz

Metrorrhagie - dunkles Blut mit Klumpen

Schmerz in Uterus < vor Menses (drückend/ziehend)

Brust Abszess in Achselhöhlen

Beschwerden der Achseldrüsen (entzündete)

Hautausschläge - Achselhöhlen (Ekzem/feucht/Krusten/schuppig)

Jucken [in Achselhöhlen (< Schweiß)/an Mammae]

Beklemmung

Schmerz [< bei Bewegung/Achselhöhlen (brennend)/hinter Brustbein]

Rücken: Hautausschläge [Akne in Zervikalregion/Pickel (in Zervikalregion)]

Schmerz [Schulterblätter/Sakralregion (stechend)]

Glieder: Hautausschläge viele

Jucken [Arme (nachmittags)/Beine (< Entkleiden, Ausziehen)/Finger (nachmittags)/Füße/Hände/Handrücken/Unterschenkel]

Kälte

Knie „Wie gelähmt“/Schwäche in Hände

Rucken in Hände („Wie durch elektrische Schläge“)

Schmerz viele

Schlaf: Gähnen (nachmittags/mit Kopfschmerz)

Ruhelos

Schlaflos (durch Jucken)/schläfrig (während Kopfschmerz)]

Träume: Ruhelos/schrecklich/Viele

Frost: < nach Menses

Haut: Erysipel

Geschwüre

Hautausschläge viele

Intertrigo

Jucken

Purpura (idiopathica)

Allgemeines: l./21 h.

Abszesse, Eiterungen in Drüsen

> Aufstoßen/< Bewegung/< nach Essen

Entzündete Drüsen/erschlaffte Muskeln; von

> Flatusabgang/> nach Stuhlgang

Hitzewallungen

Pubertätsbeschwerden

Schanker

Speisen und Getränke: Abgeneigt: Wein; <: Fett; Verlangt: kalte Getränke, kaltes Wasser;

zu schnelles Längenwachstum (bei Mädchen)

Ausstrecken nachmittags

Schwäche

Geschwollene Drüsen

Skorbut

Syphilis

Tabak abgeneigt (Rauchen der gewohnten Zigarre)

 

Komplementär: Ars (Jug-r = pflanzliches An).

 

Folgt gut: Elaps. Grind. Sulph.

 

Vergleich: Enthält Argin + Ba;. grüne Schalen enthält: Cit-ac + Oxal-ac;

Nusslikör.

Carpellum Mali comp. w Apfelkernhaus + Nußkernhaut: Herz. verstopft . Corn-a. (= Swamp Walnut).

Siehe: Baumgruppe + Nussgruppe + Schlaggruppe + Zeus-iovisgruppe + Anhang (Victor Hantel)

 

Unverträglich: Nierenbeschwerden

 

Antidotiert: Anac.                                         Antidotiert von: Rhus-t.

 

Wirkung: lymphatisch/syphillitisch/tuberkulin                     

Allerlei: Ursprung: Persien            = Speise der Götter           

kälteempfindlich/lichtbedürftig/braucht geschützter Standort        

Jupiter-/Mars-/Donar geweiht/Sonnegeprägt, Demeter/Persephone

Jupiter = Tagesgott/Dispater Pluto = Nachtgott

Hexenbesen/Junge Mädchen verwandeln sich zu Katze in Weide/Weidenblüte = Frühlingsfest/Wahrsagen/Liebeszauber/-orakel/Fruchtbarkeit, Neuanfang

Blättersaft enthält I. Windbestäubung            enthält 60% Fett/18% Eiweiß

Einzelgänger/Nie im Wald

Querc + Jug-r ertragen sich nicht/Querc verliert

ätherisches Öl

„Wann der Wallnussbaum zum 1en Mal Früchte trägt, bringt er den Tod“

 

Phytologie: Sammeln: Blätter (Mai - Juni/sofort im Sonne trocknen/müssen grün bleiben)/grüne Nussschalen (Aug - Okt)/unreife Früchten (etwa 1 Juli)/reife Früchten (Sep)

Nieren

Ausscheidung anregend/Strafft Muskeln/stärkt Knochen

Reinigt Darm/Nieren/Lungen/Haut/Lymphdrüsenschwellung/Drüsen/ Krampfader/ Diabetes/Rachitis (Bäder/Umschlägen)

Tee aus Blätter (1/2 h. kochen) für Wunden/skrofulöse Beschwerden/ Knocheneiterungen/Diabetes/Haarfärbung (Schalen)

Blätter + grüne Schalenauszug vertreiben Wanzen/Fliegen/Mücken

Frische Blätter zur Abstillen

Sympathie: Absonderung unter Baum begraben.

Gelbe Zwischenhaut bei Herzbeschwerden

Walnussbaumblätter für sanfte, angenehme Träume.

 

 

Juglandinum (Jugin) = Juglon

 

= Lawsone. (= Farbprinzip von Henna)-ähnLICH;

Repertorium:

Rektum: Durchfall - gallig

 

Allerlei. Gewonnen aus grüne Schalen o. getrocknete Schalen/= schwarze Farbstoff

Juglon kann aus Walnussschalen isoliert/synthetisch erzeugt werden. Walnussbäume geben Jugin in den Boden ab/behindern damit die Wurzelbildung anderer Pflanzen/Jugin hat antibakterielle/fungitoxische/

blutungsstillend (antihämorrhagisch) Juglon = mutagen = C.I. Natural Brown 7 or C.I. 75500

 

 

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