Keimblätter

 

Vergleich: Siehe: Organen

 

Ars: = Acidum arsenicosum Angst, Schwäche, Wechsel der Symptome, periodisch. Viel brennende Schmerzen. Stark reinigende Wirkung. Einziges Mittel, von dem eine reinigende Wirkung auf alle drei Keimblätter beschrieben ist. Geizig, pünktlich und zuverlässig. Psora, luesinische, neuropathische, dyskratische Diathese. Ars. ist zur Behandlung akuter und chronischer Leiden geeignet.

 

Die Zuordnung der Mikrobenarten zu einzeln Geweben wie folgt:

Ektoderm verbunden mit Viren

Spinnen.: haben Bezug zu innere Ectoderm = Nerven.

Milben.: haben Bezug zu äußere Ectoderm = Haut.

 

Aus dem Ektoderm entwickeln sich im Folgenden Oberflächenstrukturen (Haut, Hautanhangsgebilde, Schweißdrüsen , Haare, Nägel), Teile der Zähne (Zahnschmelz), wesentliche Teile der Sinnesorgane, Sinnesepithelien, sowie das Nervensystem (ZNS).

Die Entwicklung des Ektoderms wird durch die Signalmoleküle Chordin und Noggin aus der Chorda dorsalis gesteuert. Im Ektoderm bildet sich darauf hin das zentral und kranial gelegene Neuroektoderm, das wiederum die Neuralplatte formt. Aus der Neuralplatte wird sich das zentrale Nervensystem (ZNS) entwickeln.

Nach außen entwickelt sich das Oberflächenektoderm, aus dem sich Epidermis und Anhangsgebilde differenzieren. Im kranialen Anteil des Oberflächenektoderms entstehen Epithelverdickungen,

die Plakoden, die sich an der Bildung der Kopfsinnesorgane und der dazugehörigen Nerven beteiligen. Im besonderen sind zu erwähnen:

Neuroektoderm

Das Neuroektoderm ist der Teil des äußeren Keimblatts (Ektoderm), aus dem sich in der Embryonalzeit das Nervensystem entwickelt.

2 Embryologie

Aus dem Neuroektoderm entwickelt sich die Neuralplatte, aus dem im Rahmen der so genannten Neurulation wiederum das Neuralrohr und die Neuralleisten entstehen. Darüber hinaus entstammen dem Neuroektoderm die Zellen des diffusen neuroendokrinen Systems (DNES).

 

Entoderm verbunden mit Pilze/Tb./Mykobakterien

 

Entoderm

Das Innerste der drei Keimblätter, die während der Embryogenese entstehen. Aus dem Entoderm geht unter anderem der überwiegende Teil des Gastrointestinaltrakts hervor.

Zu den Organen, die vollständig oder zu großen Teilen aus dem Entoderm entstehen, gehören unter anderem:

    Gastrointestinaltrakt (mit Ausnahme der Mundhöhle und des Afters)

    Verdauungsdrüsen (Leber, Pankreas)

    Respirationstrakt

    Schilddrüse

    Harnblase

    Harnröhre

The parasympathetic nervous system is of endodermal (= entodermal) origin,

 

Synonym: Embryonales Bindegewebe

Englisch: mesenchyme

Inhaltsverzeichnis

    1 Definition

    2 Hintergrund

    3 Embryologie

    4 Differenzierung

    5 Aufbau

 

Das Mesenchym ist in der Embryonalzeit ausgebildetes pluripotentes Füll- und Stützgewebe. Es geht im Wesentlichen aus dem Mesoderm hervor.

2 Hintergrund

 

Die Begriffe "Mesenchym" und "Mesoderm" sind nicht deckungsgleich. Mesenchym bezeichnet einen bestimmtem histologischen Gewebtyp, Mesoderm einen Stammzellcluster (Keimblatt), der während der Embryogenese entsteht.

3 Embryologie

Man unterscheidet in der Embryologie das intraembryonale Mesenchym, welches als Ursprung für andere Gewebearten dient, und das extraembryonale Mesenchym, das als Stützgewebe der Umhüllung der Leibesfrucht dient.

Das Mesenchym lässt sich im menschlichen Embryo ab der 3. Entwicklungswoche nachweisen. Es entsteht aus den verschiedenen Keimblättern des Embryos, in erster Linie aus dem Mesoderm, aber in geringeren Anteilen auch aus dem Ektoderm und dem Entoderm.

4 Differenzierung

Aus dem Mesenchym entstehen verschiedene Gewebe des Körpers, darunter:

    Bindegewebe

    Knorpelgewebe

    Knochen

    Sehnen

    Muskelgewebe

    Blut

    Fettgewebe

5 Aufbau

Das Mesenchym ist aus sternförmig verzweigten Zellen aufgebaut, die über Fortsätze und Nexus miteinander in räumlicher Verbindung stehen. Zwischen den Zellen befindet sich eine sehr lockere Interzellularsubstanz. Im Mesenchym finden als Ausdruck eines schnellen Wachstums viele Mitosen statt. Im Gegensatz zum Epithel besitzen Mesemchymzellen keine oder nur geringe Zellpolarität.

Mesoderm ist nicht gleichbedeutend mit Mesenchym. Mesoderm ist ein ontogenetischer Begriff, Mesenchym dagegen ein histologischer.

Aus dem Mesoderm bilden sich folgende Strukturen:

    Chorda dorsalis und daraus entstehende Nuclei pulposi der Bandscheiben

    Auskleidung des Coeloms

    Knochen

    Skelettmuskulatur

    Bindegewebe

    glatte Muskulatur der Eingeweide

    Herz

    Blutgefäße

    Blutkörperchen

    Milz

    Lymphknoten

    Lymphgefäße

    Nebennierenrinde

    Nieren

    Keimdrüsen

    innere Geschlechtsorgane

    Mikroglia

 

Mesoderm

Das Mittlere der drei Keimblätter, die während der Embryogenese entstehen. Es bildet sich im Lauf der dritten Entwicklungswoche durch Einwanderung von Zellen zwischen Epiblast und Hypoblast im Rahmen der Gastrulation.

Aus dem Mesoderm entstehen unter anderem die Knochen, die Muskeln, das Herz, die Gefäße, das Blut, die Nieren und die Keimdrüsen.

Nach seiner Lage zum Embryo unterscheidet man das intraembryonale Mesoderm, und das extraembryonale Mesoderm, das die Chorionhöhle auskleidet.

Das intraembrayonale Mesoderm lässt sich weiter unterteilen in:

    Axiales Mesoderm: Chorda dorsalis

    Paraxiales Mesoderm: Somiten

    Intermediäres Mesoderm: Urogenitalsystem

    Seitenplattenmesoderm (laterales Mesoderm): Serosa, d.h. Peri- und Epikard, sowie Pleura und Peritoneum

the ortho sympathetic nervous system is of mesodermal origin .

                                                Neu-Mesoderm verbunden mit Bakterien

Alt-Mesoderm verbunden mit Pilze/Tb./Mykobakterien

Spenglersan Lactococcus comp.-Om zur Behandlung von Lebensmittelallergien, vor allem Milcheiweissallergie. Ausserdem wird es zur Mesenchymentgiftung eingesetzt.

 

 

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