Kind Fieber:

 

Das Continua-Fieber = anhaltendes Fieber, ohne wesentliche Schwankungen.

Meist über 39° C und nicht um mehr als 1° schwankend.

Sehr wichtig: Hier hilft kein Belladonna!

Phos. Gels. Bry. Rhus-t.

Dieser Fieber-Typus gehört nicht zur Hausapotheke (z.B. Typhus)

Spenglersan comp.-M

[Melanie Grimes]

 Dulc.: for the sudden onset of high fever and when a cough hurts because of the muscular soreness. This condition can be brought on by damp, cold changes in the weather.

 Ars.: burning fever with chills and restlessness. The child is thirsty, restless, and often nervous.

 Bell.: fever comes on rapidly with lots of heat, inflammation, and redness. The child may also experience burning pains and be thirsty for drinks in small sips.

 Acon.: early stages of an illness, with sudden onset of intense symptoms. Especially triggered by exposure to cold winds or a sudden chill.

 Ferr-p.: low-grade fever. It is also useful in the early stages, or at onset, of a cold or flu– within first 24 hours.

 Eupat.: fever caused by influenza. The high fevered condition causes chills and a thirst for cold drinks. Eupatorium fevers can produce a sensation of bone pain as well.

 Nux-v.: high fever with chills. The child < from movement and worse from air under the covers.

 Puls.: fever without thirst. Especially when the child is feverish but the body temperature is normal.

 Pyrog.: high fever with aching and restlessness and a sore feeling that the bed is too hard.

 Rhus-t.: fever comes on rapidly (10 h.) especially if it is aggraded by wet weather and < from getting wet.

 

Aconitum/China comp., Globuli velati und Aconitum/China comp., Suppositorien für Kinder wirken sanft fiebersenkend.

Um den Heilungsverlauf nicht unnötig zu verzögern, sollte das Kind bei Fieber unbedingt Bettruhe einhalten, nach Möglichkeit ohne Musik, Radio und Fernseher.

Erzählte Geschichten, Reime, Lieder oder kleine Spiele helfen zu gesunden. Der nach einer Grippe noch lang andauernde Husten oder Schnupfen geht oft auf nicht ausreichende

Ruhe während der akuten Krankheit zurück.

Fiebertee

Anwendungsmöglichkeit. Erkältung, Fieber, Reizhusten, Stärkung der Abwehrkraft.

Wirkung. Schweißtreibend, immunstimulierend.

Rezept. 1 TL Holunderblüten, 1 TL Lindenblüten, 1 Salbeiblatt mit 1 Liter kochendem Wasser überbrühen und 10 Minuten ziehen lassen. Mit Honig oder Holunderblütensirup

süßen.

Dosierung 3- bis 5-mal täglich 1 Tasse.

 

[Heike Dahl]

Die Wirkung von Fiebersenkung auf das Immunsystem

Sep 2012

Viele Eltern geben ihren Kinder bei einem Infekt aufgrund von falschen Überlieferungen oder unnötigen Ängsten vorschnell fiebersenkende Medikamente.

Studien zufolge werden Abwehrzellen jedoch bei hohen Temperaturen besser und schneller aktiviert. Das fiebersenkende Paracetamol soll sogar die Genesung verzögern.

Fieber aktiviert im Körper das Immunsystem und minimiert Erreger

Dringen Erreger (Viren, Bakterien...) in den Körper ein, reagiert unser Immunsystem normalerweise, indem die Körpertemperatur erhöht wird. Fieber ist keine Krankheit,

Fieber ist ein Symptom dafür, dass im Körper eine "Störung" vorliegt. Warum diese physiologische Reaktion sinnvoll, ist wurde inzwischen besser erforscht.

Nehmen die Fiebernden fiebersenkende Medikamente ein, bremsen sie damit eventuell ihr Immunsystem aus. Wenn Fieber unterdrückt wird dauern Infekte oft länger, oder

verlaufen schwerer.

So fanden Wissenschaftler vom University College London (2010) heraus, dass, setzte man einen gefürchteten Erreger im Labor hohen Temperaturen (40° C) aus, dieser um 90%

minimiert werden konnte. Blieb die Temperatur jedoch auf normalem Körpertemperaturniveau, gediehen die Bakterien weiter. Hiernach wurde die Empfehlung aufgestellt, dass

vor allem zu Beginn einer Erkrankung, die Temperatur möglichst nicht unterdrückt werden sollte, damit die Erregerpopulation dezimiert werden kann.

Fiebersenkung erhöht die Todesrate!

Kurze Zeit später wurden aufgrund dieser Forschungsergebnisse 400 Patiendaten im Yorkshire Hospitals NHS Trust ausgewertet. Dabei kam man zu dem Ergebnis, dass von den

Patienten mit Lungenentzündung, bei denen die Temperatur auf 36° C gesenkt wurde, ca. 30% innerhalb von 30 Tagen verstarben. Lag die Temperatur leicht erhöht, verstarben

immer noch 18%. Die Patienten, deren Fieber nicht gesenkt wurde (40° C) überlebten alle!

Der Grund hierfür scheint in der Aktivierung der T-Killerzellen zu liegen. Diese sind ein wichtiger Bestandteil unserer Immunabwehr. Man fand heraus, dass durch eine hohe

Körpertemperatur von mind. 39,5° C die Mobilität der Leukozyten steigt und ein schnellerer Abtransport der Erreger und dessen Gifte erfolgte.

In einer weiteren Studie wurde zudem der Zusammenhang zwischen Paracetamolgebrauch bei Schwangeren und Kindern und deren späterem Asthma beobachtet.

Paracetamol soll der Studie zufolge zusätzlich die Immunantwort abschwächen. Die Antikörperkonzentration war bei den Paracetamol-Patienten deutlich geringer als bei der

Kontrollgruppe. An hohem Fieber stirbt man?

Falsch: Viele Eltern haben Angst um ihre fiebernden Kinder. In den seltensten Fällen steigt jedoch in unseren geographischen Breiten das Fieber so hoch, dass diese Angst

berechtigt wäre. Hohes Fieber entsteht meist nur bei "exotischen" Erkrankungen wie Malaria, oder nach Unfällen mit Hirnschäden. Zwar kann hohes Fieber auf gefährliche

Krankheiten hinweisen, diese werden jedoch durch Fieberunterdrückung nicht weniger gefährlich, oder geheilt.

Sinnvoll ist bei unklarem, hohen Fieber, welches länger anhält, ärztlichen Rat einzuholen und labortechnische Untersuchungen durchführen zu lassen.

Für "normales" Fieber gilt, dass der Körper eine Notbremse eingebaut hat. Er schüttet ab einem bestimmten Punkt selbstständig Antipyretika (Stoffe, die die Körpertemperatur

bei Fieber senken) aus. Ein intaktes Temperaturregulationszentrum lässt einen Temperaturanstieg über 42° C nicht zu. Die Denaturierung des Eiweißes beginnt jedoch "erst"

bei 42,6° C. Die Zellen des Körpers schützen sich überdies mit einer Hitzeschockantwort. Diese ist evolutionär noch älter als die Fieberreaktion selbst und kommt bei allen

Lebewesen vor. Sogar Bakterien schützen sich so. (Feder und Hofmann, 1999).

Grundsätzlich gilt, dass der Einsatz von Fiebersenkern beim Kind abhängig von dessen Zustand und nicht vom Thermometer gemacht werden sollte. So ist entscheidend,

wie sich das Kind verhält. Trinkt es? Lässt es sich, wenn es schreit und weint, wie sonst auch beruhigen? Ist es weckbar und reagiert es auf die Eltern? Oder wirkt es fremd,

apathisch, unruhig, schwer krank? In dem Fall sollte kein Fiebersenker eingesetzt, sondern der Notarzt gerufen werden.

Fieber ist enorm anstrengend für den Kreislauf. Pro Grad erhöhte Temperatur verdoppelt sich die Stoffwechselleistung. So erhöht sich die Atem-, Herz- und Pulsfrequenz,

sowie der Sauerstoffbedarf. In den meisten Fällen reagiert der Kranke auf diese Mehrarbeit mit Schwäche und erhöhtem Schlafbedürfnis. Kinder sind meist quengeliger,

atmen schnell und ihr Herz rast. Sie bedürfen einem höheren Pflegeaufwand und Ruhe.

Fiebersenkung verlängert die Krankheitsdauer

Oft geben Eltern Fiebersenker aus Unsicherheit und Angst. Manchmal aber auch, weil sie selbst keine Zeit für ein krankes Kind haben. Doch gerade in Kranksein und Pflege

können Eltern sowie Kinder Vertrauen schöpfen, benötigte Ruhe einfordern, sich auf das Wesentliche konzentrieren und vermitteln, was Umsicht und Fürsorge heißt.

Gibt man Kindern Fiebersaft oder Zäpfchen, toben sie schnell wieder herum und fühlen sich scheinbar gesund. Doch die benötigte Schonung, Erholung, Regeneration und

damit Gesundung findet nicht statt. Länger andauerndes (ab 3 Tage) hohes Fieber kann den Organismus schwächen. Gerade bei Älteren, Säuglingen und chronisch Kranken

kann dies gefährlich werden. Daher wird hier empfohlen, das Fieber zu senken und ärztlichen Rat einzuholen.

Hohes Fieber verursacht Fieberkrämpfe

Falsch: Fieberkrämpfe treten nur bei 1-3% aller Kinder zwischen 6 Monaten bis 5 Jahren auf und sind fast immer dispositionell bedingt. Dass heißt, es gibt eine genetische +/o.

familiäre Veranlagung dazu. Die Krämpfe treten in den meisten Fällen nur in einem bestimmten Zeitraum der (oben genannten) kindlichen Hirnentwicklung auf und können

auf eine vorhandenen Epilepsie hinweisen. Dass Kinder Epileptiker geworden sind, weil ihre Fieberkrämpfe nicht wirkungsvoll unterbunden wurden, stimmt nicht.

Entgegen der vorherrschenden Meinung verhindern fiebersenkende Medikamente keine Fieberkrämpfe, auch nicht prophylaktisch gegeben, bei Kindern, die schon

Fieberkrämpfe erlitten haben.

Fieberkrämpfe selbst sind in der Regel nicht gefährlich. Zwar wird das Kind plötzlich bewusstlos, hat eine veränderte Atmung, wird evtl. blau und zeigt eine schlappe oder

zuckende Muskulatur. Doch in den meisten Fällen ist solch ein Anfall innerhalb von 1-3 Minuten vorbei, ohne dass das Kind schädliche Folgen davon trägt.

Auch wenn die Eltern das Gefühl haben, das Kind stirbt, ist in dem Moment am wichtigsten, Ruhe zu bewahren und auf die Uhr zu schauen. Tritt ein Fieberkrampf erstmalig auf,

sind die Kinder unter einem Jahr, oder hält der Krampft länger als 5 Minuten an, muss der Notarzt gerufen werden (= 112). In der Klinik wird anschließend geklärt, ob es sich um

ein harmloses, oder behandlungsbedürftiges Geschehen handelt.

Homöopathie bei Fieber

Homöopathisch lässt sich "Fieber" gut begleiten. Es gibt über 200 verschiedene Fieberarzneien. Individuell verordnet helfen diese den Allgemeinzustand zu stabilisieren.

Doch auch hier gilt: die Behandlung muss das Immunsystem des Kranken unterstützen und darf nicht das Fieber unterdrücken. Denn auch homöopathisch kann Fieber ebenso

wie mit Fieberzäpfchen und Co unterdrückt werden.

 

[Bruno Seemann]

“What do you mean, she's still sick ... I gave her something for her fever?" Mrs. Brown (not her real name) was flabbergasted when she was confronted by the fact that her little

daughter's cold was lingering into its third week. She was used to giving Tylenol for even the slightest fever or body ache. "The symptoms keep changing! First it's a runny nose,

then a sore throat, and now she's coughing."

Fever, it turns out, is not an illness in an of itself, but a sign that our bodies are attempting to work through an illness. Suppressing fever is like pinching a fire hose shut when the

firemen are trying to save your house.

A fever, for an adult and for a child, is actually beneficial for our body. It is an opportunity for our immune system to respond to a challenge.

Parents today are much more uncomfortable with fevers than parents fifty years ago. A fearfulness surrounds them because of the risk, albeit extremely low, of a febrile seizure.

The medical establishment has generated a pervasive culture of paranoia, by not clearly stating that

1) seizures are extremely rare,

2) the seizure itself is harmless, does not lead to a subsequent permanent seizure disorder, and does not cause brain damage.

Anthroposophical remedies exist which can help support our body during times of acute fever. These do not suppress the fever, but rather help to integrate its functions so that

the body can be returned to the balance which we call health.

 

[Dr. Thomas Cowan]

We actually have four “bodies,” each of which participates in every inflammation and each of which is activated when we are sick.

1.      The physical or earth body becomes red,

2.      the fluid or etheric body takes on more fluid which we call swelling,

3.      the emotional body or astral body experiences a heightened sense of feeling, which we call pain,

4.      the warmth body or mental body gets involved and raises our temperature.

This activation of the four bodies is particularly acute in children because the whole process of being a child is to grow into and reshape our bodies to “fit” our individual purpose in life.

1. a child with a fever must stay in bed or in a comfortable, relaxed place.

2. To encourage the elimination through the kidneys, he should take warm liquids as often as possible.

3. The child should be kept warm as the fever needs to do its job and be allowed to “burn out” the illness.

4. The bowels should be kept open if need be with a gentle laxative or herbs that encourage bowel movements.

 

Ferr-p.: First in fever of unknown origin.

Ferr-met.: red face during chill

 

A sick child can listen to stories read out loud, but otherwise the only other appropriate activity is rest.

The less mental stimulation in the form of computer games, movies, etc., the better. Illness is a serious and energy-consuming task; there is no room for anything else in their lives, only rest and recovery. If parents followed just this simple advice, nothing to bring down the fever, just warmth, calm resolve, careful observation, lots of fluids, keeping the bowels open, and rest, we would

have far fewer problems with chronic disease than we have now.

 

There are also other interventions that we can use that work with the processes I just described.

Erysidoron 1. w (Apis D2 und Belladonna D2) Works with the four bodies that are involved with inflammation. The whole activity of the bees speaks of its relationship to warmth and physical structure. It is said that the temperature in the center of a naturally made beehive is exactly 98.6° F, the same as the healthy human temperature. The hive, which encases this warmth, is made of perfect hexagonal crystals. It is as though the bees are saying to us, “We are the picture in nature of the perfect relationship to warmth encased in the perfect physical structure.

You, my friend, are struggling to find this relationship, I will help you find the way.”

Belladonna is a plant that lives in the damp, dark swampy undergrowth, and out of this fluid realm it develops a poison that makes us wake up. It was given the name belladonna because women used it to instil an extract of the berries into their eyes to cause their pupils to dilate, which was considered a sign of beauty, hence bella (beautiful) donna (lady). The poison literally wakes us up, opens our eyes, and makes our emotions and feelings more acute. Belladonna treats the emotional body struggling with the damp, fluid realm of the swamp to bring a resolution of all that swelling, mucus, pus and other wateriness that is the hallmark of so many childhood illnesses. This medicine is given in the dose of 5 to 10 drops every 2 hours in the case of a fever and serves as our basic

aid to guide the child through the illness.

Remember that the common thread in treating any inflammatory illness is to help the child work off the infection. Just as in a compost pile, or a pond that has had some garbage or pollution dumped into it, an infection is nature’s way of digesting unwanted debris. If you put the wrong stuff in a compost pile, it will get an “infection” as the new, probably more powerful bacteria try to digest this unwanted stuff. Similarly, a polluted pond will produce algae growth to digest the pollution. We call the algae an “infection” but it is really a kind of digestive process. In the child with a fever, the white blood cells do the internal digestion, helped along with the fever.

Our task is mainly to keep the elimination channels–sweat glands, kidneys and the bowel–open to allow the body to efficiently remove digested debris. When this goes wrong, the child becomes “congested” and ends up with more serious infections (pneumonia).

We can help prevent an “infection” getting out of hand by increasing elimination.

1. increase the sweating, a major avenue our bodies use in eliminating any debris. In former times, sweating herbs such as peppermint, yarrow and elder flower teas were given to all sick children as these diaphoretic (sweat inducing) herbs help the child to “sweat it out.” We all know that many illnesses are gone the morning after a good sweat. These herbs should be given in hot water as the warmth further encourages the sweating process.

We also know that the elder flower has its own anti-viral, immuno-stimulating effect while yarrow helps the liver detoxify poisons and peppermint soothes the GI tract. These herbs and other diaphoretics are found in the formulation called Diaco by Mediherb, which is given at the dose of 1/8 to 1 teaspoon every 2-4 hours to encourage sweating.

2. Andrographis comp [wa (mixture of Andrographis, Echinacea angustifolia root, and Basil. (If they can’t swallow tablets, I use plain Echinacea liquid)].

Andrographis comp is Andrographis helps activate a very important principle of natural medicine, that is to support what the body is already doing. We help the sweating along with warmth and herbs, we encourage elimination with gentle laxatives. Andrographis enhances the normal exit strategy of the body for poisons, which is to conjugate (make soluble) the poison in the liver and then

excrete it through the bile. It is sort of like bagging garbage and then taking it out to the curb. Bitter herbs help stimulate the flow of bile, thereby making it easier to eliminate the poisons and the bacteria that our white blood cells have digested. This is why bitters are included in virtually every traditional herbal formula. All healing involves elimination and Andrographis is the king of this process. (It is also very bitter!)

Echinacea is an immune enhancer that helps our white blood cells recognize and move to the site of the infection. It should be used in virtually all infections at any site.

Holy Basil is known as an adaptogenic herb, that is, an herb that helps us adapt to stress, including the stress of an illness. Adaptogenic herbs work by increasing cortisol production, which has a

mild anti-inflammatory effect, thereby keeping the inflammation from getting too intense. The dose of Andrographis comp is 1-2 tablets every 2 to 4 hours depending on the intensity of the illness. For those children who can’t swallow tablets it can be dissolved first in hot water and then disguised by honey or apple sauce. If this doesn’t work, use plain Echinacea possibly mixed with licorice root to sweeten it. My experience with treating children with nasty-tasting medicine is that when they need it, they will take it as long as the parents are convinced it is right. When they get better, they refuse to take any more, as if to say, ‘Now I don’t need the help, I’m OK on my own.” That is when I stop the medicine.

3. Congaplex from Standard Process. This preparation is a mixture of natural, whole food sources of vitamin C, which helps the activity of the white blood cells. I also give thymus extract, as the thymus is the organ that makes T cells, which participate in overcoming infections. This preparation helps keep the illness brief as the thymus gland is responsible also for making the antibodies that are part of the recovery process.     

The dose is 1-2 tablets every 2 hours for about 1 week, or until completely better.

The rest of the medicines are specific to the site of the infection. There is Bronchafect for bronchitis/pneumonia, Urico for infections of the urinary tract, Apis/Levisticum for ear infections, and Euphrasia comp. for throat and sinus infections. These herbs are available through Mediherb.

Food and Drink

Diet for sick children. The food and drink should all be warm to hot, to encourage the warmth principle. During sickness, the protein content should be reduced because the waste that we are eliminating during illness is coming from the protein in our diets. However, fats encourage the healthy production of needed warmth. Fat transports vitamin A, the main nutrient needed to help our immune system. Healthy fats and soup broth should be the mainstays of our “sick” diet. Hot chicken soup, based on homemade broth –the famous “Jewish penicillin”– with cooked vegetables and a bit of cream or coconut milk is perhaps the ideal sick meal. Generally sick children are not very hungry so the warmth and nourishment of frequent bowls of hot soups is the perfect diet for them. Smoothies made with egg yolks, fresh fruit and whole yoghurt, cream or coconut milk are another good choice, although they should not be served cold. Children should be given ½ to 1 teaspoon high-vitamin cod liver oil at all times, but especially when they are sick. It can be mixed with a little water or fresh orange juice, or given with an eye dropper.

We started this exploration of the proper treatment of illness in childhood by examining the difficulty in changing some of the ways in which we think, or in today’s parlance, the paradigms in which we believe. In my view, there is perhaps no paradigm that is in such urgent need for revision as our approach to the illnesses of children. In our almost messianic quest to wipe out childhood disease–through vaccinations, antibiotics and fever-reducing drugs–we have produced a wasteland of children who are literally chronically sick and tired, spending lives feeling uncomfortable in their untransformed skins. It is as if we have prevented caterpillars from becoming butterflies because the time of immobility as a chrysalis can be dangerous. Well it is dangerous, at least a little, but it is more dangerous–in fact deadly–to never allow a child to fullfill his or her destiny and become a butterfly.

We urgently need to respect the transformative power of illness, to pluck up our courage and not succumb to those who promise better health through injecting us with poisons, or harsh anti-life medicines that become less and less effective. And more than anything we need to believe in the healing powers of our children’s bodies, so we can give them the gift of confidence in their own strength as they embark on the challenges of adulthood.

 

[Dr. Alexander Meisinger]

„Mein Kind hat Fieber, was soll ich dagegen tun?“, eine häufige Frage in der homöopathischen Praxis. Viele besorgte Eltern glauben, Fieber sei eine Krankheit, gegen die es anzukämpfen gilt.

Das stimmt jedoch nicht. Fieber tritt im Rahmen einer körperlichen Entzündungsreaktion auf und ist ein wichtiger Mechanismus, die Krankheit schneller zu bewältigen: Denn durch die erhöhte Körpertemperatur werden nicht nur sämtliche Stoffwechselprozesse, sondern auch die Immunabwehr beschleunigt und die Entzündung kann effektiver besiegt werden.

Die Fähigkeit von Organismen, fieberhafte Reaktionen im Rahmen einer Immunantwort zu bilden, ist etwa 600 Millionen Jahre alt und hat sich in der Evolution deshalb bewährt, weil Fieber das Ausheilen verschiedener Infektionen bzw. das Überleben deutlich verbessert hat.

Fieber hat noch einen anderen Vorteil, den man auf den ersten Blick nicht so leicht erkennt: Bei fieberhaften Infekten kommt es ja häufig zu Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kraftlosigkeit oder zu Kopf- und Gliederschmerz. Diese Begleitsymptome sind für den Erkrankten zwar sehr unangenehm, haben aber ihren Sinn: Man fühlt sich nicht gut, geht ungern außer Haus, hat keine Lust auf Gesellschaft und hütet lieber das Bett. Dadurch steckt man Andere nicht so leicht an und erholt sich auch schneller!

Ab welcher Temperatur hat man nun Fieber? Von Fieber spricht man ab 38° C (gemessen im After) bzw. ab 37,5° C (gemessen in der Achselhöhle). Bei der Messung in der Achselhöhle muss man also 0,5° C zum Messergebnis addieren, um die Körperkerntemperatur zu erhalten. Ist die gemessene Temperatur niedriger, spricht man von „erhöhter“ oder „subfebriler“ Temperatur, nicht jedoch von Fieber. Gerade bei Kindern kann das Fieber schnell auf 40 oder 41° C steigen! Höheres Fieber als 41° C ist sehr selten, da der Körper das Fieber zu begrenzen weiß, bevor es gefährlich wird.

Wenn die Temperatur schnell auf 39° C oder höher ansteigt, kann es zu einem Fieberkrampf kommen. Ein Fieberkrampf betrifft in unseren Breiten 2-5% aller Kinder und tritt eher bei viralen als bei bakteriellen Infekten auf. Er beginnt mit einem plötzlichen Bewusstseinsverlust, gefolgt von einem Zusammenziehen der gesamten Muskulatur. Nach 10–30 Sekunden folgen regelmäßige Zuckungen. Es gibt auch Anfälle, bei denen die Muskulatur ihre Spannung verliert und die Kinder vollkommen schlaff sind. Nach dem Anfall sind die Kinder müde und benommen. Man spricht von einem „unkomplizierten“ oder „einfachen“ Fieberkrampf, der harmlos ist und keinen Schaden im Gehirn des Kindes hervorruft.

Ein Fieberkrampf dauert meist nur wenige Minuten. Deshalb bleibt für Sie als besorgte Eltern in dieser Situation kaum Zeit, ein Medikament wie Stesolid (Diazepam) oder eine homöopathische Arznei zu geben. Lockern Sie die Kleidung des Kindes und legen sie es auf den Boden oder ins Bett, um Verletzungen zu verhindern. Kommt es zu Erbrechen, dann drehen Sie ihr Kind auf die Seite. Versuchen Sie nicht, die Zuckungen zu unterdrücken und geben Sie nichts in den Mund: Ein Zungenbiss ist harmloser als ein Zahnschaden!

Wie behandelt man also Fieber? Leider ist es eine häufige Praxis, Fieber sofort senken zu wollen, um einen möglichen Schaden abzuwenden. So gibt man schnell ein Medikament (Mexalen®/Parkemed®/Nureflex®) oder eine homöopathische Arznei wie Ferr-p., Acon. und Bell. Das ist jedoch nicht sinnvoll, da Fieber ja dem Kranken hilft, seine Entzündung schneller zu überwinden! Außerdem kann man den Krankheitsverlauf schlechter beurteilen, da die Krankheitssymptome verschleiert oder unterdrückt werden! Besser ist es, den Kranken zunächst fiebern zu lassen und bewährte Hausmittel (siehe Artikel „Begleitende Maßnahmen bei Fieber“) zu verwenden. Dann muss die Ursache des Fiebers geklärt und behandelt werden.

In der Homöopathie gibt ca. 250 verschiedene Arzneien, die sich bei Fieber bewährt haben. Wichtig ist es, bei der Wahl der Arznei die individuellen Krankheitssymptome zu berücksichtigen und nicht einfach nur gute bekannte Fiebermittel wie Ferr-p., Acon. und Bell. zu verabreichen!

Behandelt man Fieber mit herkömmlichen Medikamenten, sollte man folgendes beachten: Kleinen Kindern sollte kein Aspirin® gegeben werden, da ein geringes Risiko besteht, am Reye-Syndrom zu erkranken. Das ist eine seltene, aber ernsthafte Erkrankung mit Schädigung von Gehirn und Leber. Vorsicht ist auch bei Paracetamol® (Mexalen) geboten: Eine große Untersuchung in 31 Ländern mit mehr als 200.000 Kinder zwischen 6 und 17 Jahren, die sog. „International Study of Asthma and Allergies in Childhood“, veröffentlicht im Fachjournal „The Lancet“ (2008 Sep 20;372(9643):1039-48.) kam zu dem Ergebnis, dass zwischen der Verabreichung von Paracetamol bei Fieber im ersten Lebensjahr und Asthma-Symptomen bei den sechs- und siebenjährigen Kindern ein Zusammenhang besteht: Nach Paracetamol-Einnahme erhöhte sich das Asthma-Risiko um bis zu 38%!

Chamomilla Cupro culta, Radix

Fieberkrampfprophylaxe – 2. bis 7. Lj.

Dosierung: Kinder 2.–7. Lj. 25–35 Tr. Rh

D3 in 1/4 Liter Wasser, davon während des Fieberanstiegs bis 1/2-stdl. 1/2 TL, danach 1- bis 2-stdl. 1 TL.

Bemerkungen: Bei entsprechend disponierten Kindern wird bei Fieberanstieg die sofortige Gabe empfohlen.

 

[Dr. Friderike Gubo]

Begleitende Maßnahmen bei Fieber

Wenn Kranke das Fieber nicht gut verkraften, so erschöpft sind, dass sie nicht mehr trinken können (v.a. Säuglinge), sehr unruhig sind oder Kopfschmerzen haben, dann kann man mit bewährten Hausmittel das Fieber etwas senken und den Kreislauf stärken.

Dazu will ich auf den Pulswickel näher eingehen, die schon bei Neugeborenen gemacht werden können und das Fieber sanfter als Wadenwickel senken.

Anzuwenden bei Müdigkeit und Kopfschmerzen im Fieberanstieg (im Gegensatz zu Wadenwickel, die nicht im Fieberanstieg gemacht werden sollen), zur Stärkung des Kreislaufs in allen Fieberphasen, zur Fiebersenkung, aber auch bei Kreislaufproblemen (da vor allem an Handgelenken) und kindlichen Kopfschmerzen unabhängig von Fieber.

Anleitung:

2 handgelenksbreite Streifen Leinen oder Seide, die 3x um die Hand- oder Fußgelenke gewickelt werden können

2 warme Socken oder Wolltücher oder Pulswärmer, etwas breiter als die Leinen oder Seidestreifen

10 ml Arnikatinktur oder einige Spritzer Zitrone oder Essig in

100 ml Wasser

Die Hälfte der Streifen tränken, 1½ mal ums Handgelenkwickeln, überschüssige Flüssigkeit ausdrücken, dann mit dem trockenen Rest weiterwickeln. Darüber die wärmende Wolle. Wickel 3x alle 10 Minuten erneuern, dann mehrstündige Pause einlegen

Die Temperatur des Wassers sollte der Körpertemperatur angepasst sein, bei frierenden Patienten oder kalten Händen und Füßen 35-40° C, bei heißen Patienten 20-31° C, bei Säugligen max. 5° C unter der Körpertemperatur.

Bitte beachten Sie, dass diese Anwendungen begleitende Maßnahmen sind, und dass bei zunehmenden oder starken Krankheitsbeschwerden die Ursache des Fiebers abgeklärt werden muss.

Tipps wie diese finden Sie auch in dem noch erhältlichem Buch: Wickel & Co, Bärenstarke Hausmittel für Kinder von Ursula Uhlemayr Urs-Verlag, und gelten genauso für Erwachsene.

 

 

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