Abies nigra o. Picea nigra (Abies-n) = Schwarztanneharz/= Gatchell

 

Thema: Verdauen; Negativ: Stumpfsinn tagsüber + nachts wach/unruhig, verlangt Fleisch + Gewürztes, Verdauungsbeschwerden (verstopft/Magen) + andere

(Herz), Geist = „Wie veraltet“,  Magenschmerz nach essen/„Als ob Kloß/Ei in Magenmund festsitzt“, kein leeres Empfinden, Magen überlastet, Appetit: morgens keinen/nachmittags Heißhunger

/nachts da; Mensesfluss nur tagsüber, fröstelt; Verstopfung, Darmentzündungen (Darmkoliken/Blähungen) und Gastritis/Schleimhäute des Magen-Darmkanals (Hyperacidität/Dyspepsie/saures Aufstoßen; Schmerz am Mageneingang/Sodbrennen). Herzrasen – Bradykardie; Unterzuckerung/Meteorismus; Lungen; Gicht/Rheuma;

Ursache: Rauchen/Tee trinken;

 

Folgt gut: Asaf. (wenn versagt).

 

Vergleich: Lac-ac. („Als ob alle Nahrung unter oberen Ende des Brustbeins sitzen bleibe“).

DD: Abies-c. Asaf. Bry. Chel. Ign. Nux-v. Thuj.

Siehe: Tracheobiontha + Nux vomicagruppe + Lebensbäume + Baumgruppe

Empfindung eines Steines im Magen:

            Abies-n sofort nach dem Essen,

Graph beim leerem Magen + muss essen

Nux-v eine Stunde nach dem Essen. 

 

Unverträglich: Kali-c. Nux-v. Zing.                         Tee       

 

Antidotiert: Tab. Thea.

Antidotiert von: Acon.

 

Wirkung: lange

Allerlei: Schutz/Magnetismus; Artemisia/Poseidon geweiht/Tod,

Frühling-/Weihnachtsbaum              ätherisches Öl

Balsamtanne enthält Juvabian = Hormon was Larve wachsen und nicht verpuppen lässt.

Im Weihnachtsbrauchtum dient die Tanne seit einigen Jahrhunderten als Wintermai, als Lebensbaum der Sippe und als Apotropäum, das über Fenster und Türen gehängt vor allen dunklen Mächten schützt. Wie alle Immergrünen so liebt auch die Tanne stickstoffhaltigen Boden, sprich: Blutdüngung. Daher gedeihen Tannen auf Friedhöfen oder auch auf ehemaligen Schlachtfeldern wie etwa Verdun besonders prächtig. Im Totenkult findet man das Reis gelegentlich ab Allerheiligen auf den Gräbern, wenn die Gräber von den Angehörigen gereinigt und mit Tannenzweigen für den Winter fest gemacht werden. Die Tannenzweige auf den Gräbern dienten ursprünglich als Bannzauber, der unruhige Seelen im Grab bannen soll (vergleiche "Buchsbaum").

Im 19. Jahrhundert hatte die Tanne in manchen Gegenden noch eine andere Bedeutung im Totenkult, wie Martha Sills-Fuchs berichtet: So war es noch üblich, "dass man unter die Zunge eines gestorbenen Menschen einen Tannensamen legte, bevor man den Sarg verschloss". Für manche Menschen ist die Vorstellung, dass aus dem verwesenden Leichnam ein Baum hervorsprießt makaber. Doch Bäume wurzeln in der Erde und ihre Wipfel reichen in den Himmel. Aus diesem Grund ist der Baum wie ein Tunnel zu sehen, durch den hindurch die Seele reinkarnieren kann. Dieses Sujet findet man von Salvador Dali in einer Version des Labyrinths bearbeitet: Zypressen wachsen aus einem Totenkopf heraus. Der Baumstamm ist also der Tunnel in die andere Welt, denn er stellt das verbindende Element dar zwischen Erde und Himmel, Toten- und Götterwelt.

Heilkundlich wird von der Tanne fast nur noch das Harz gebraucht. Mit dem Harz heilt der Baum seine Wunden und schützt sich vor dem Eindringen von Parasiten und Mikroben. Wir Menschen haben unendliches Glück, dass diese wunderbar aromatischen Selbstheilstoffe der Pflanzen auch uns dienen. In Salben verarbeitet, fördern Harze die Durchblutung und die Wundheilung und sind besonders bei ausgesprochen schlechter Wundheilung indiziert. R.S.: Tannenharz der Signatur entsprechend bei Zuckerkrankheit (Diabetes), die zu den typischen Altersleiden gehört und stets mit schlechter Wundheilung einhergeht.

 

Repertorium:

ABIES NIGRA

verstimmt/>> strickt Diät, zusammengeschnürt (Magen/irgendwo)

Geist/Gemüt: Schwermütig.

Ohren: Schmerz im l. äußeren Gehörgang.

Schlund: „Als stecke etwas im untern Ende des Ösophagus“.

Magen: Appetit abwesend morgens, aber verlangt Nahrung nachmittags und nachts.

- Beständig ein quälendes Gefühl um Magen herum „Als ob etwas verknotet wäre“; < Schwächezustand. - - „Wie vom unverdauten, hart gekochten Ei im Magen“. - - Schmerz nach üppigem Mahlzeit.

Respiration: Dyspnoe.

Chest: Schwerer, langsamer Herzschlag; scharfe, schneidende Schmerzen.

 

ABIES NIGRA (abies-n.)

   *   Gastro-intestinal system.

MIND: - -   Hypochondriacal. Fear of cancer. Sad.

  -   Feels mentally aged. Mind feels blocked. Difficulty in 'digesting information.

GENERALITIES: - -   Sensation of a lump (throat, lungs, stomach).

   -   Indigestion with heart complaints or dyspnea, esp. in old people.

FOOD AND DRINKS: - -   Desire: Cucumber.

HEAD: - -   Kongestion.                    FACE: - -   Flushed.

STOMACH: - -   FEELING OF A LUMP (egg, stone) or constriction in top of stomach.

       < Immediately after eating.

   -   Want of appetite in the morning; but excessive at night .- -   Indigestion, < tea/tobacco.

CHEST: -  -   As if something hard had to be coughed up. - -   Heart works slow/feels heavy.

SLEEP: - -   Restless. Sleeplessness with hunger.

 

Abies-n

Gemüt: Beschimpfen, beleidigen, schmähen

Bulimie

Erregt (nervös)

Gedanken vergehen, schwinden/< geistige Anstrengung (unmöglich)/stumpf [tagsüber (aber hellwach nachts)/bei alten Menschen]/geistig verwirrt

Hypochondrie/Hysterie

Ruhelos (nachts)

Traurig

Verwirrung; geistige

Traurig/stumpf (nachts +) tagsüber munter

Ruhelos (nachts)

Hypochondrie

Geistige Anstrengung </unmöglich

Schwindel: im Allgemeinen

Kopf: Hitze

Auge: Tränenfluss < Gähnen

Gesicht: rot

Mund: Übel riechend/Gesicht rot

Magen: im Allgemeinen

Verdauungsstörung alte Menschen/“Wie eines Steines“/Schweregefühl (nach Essen)

Schmerz - (wund schmerzend/drückend „Wie durch Gewicht“/während Hitze/Essen)

Auftreibung/Art des Aufstoßens: Hochsteigen von Wasser in Mund/husten nach  Sodbrennen (leer/von Flüssigkeit)

Appetit - vermehrt (nachts/mittags)/Appetit (nachts/mittags)/Appetitlos (morgens)/Heißhunger (mittags/nachts)

Brechreiz, Würgen

Entzündung/Geschwüre

Hiatushernie

Katarrh

„Wie Klumpen (nach dem Essen/schmerzhaft/Epigastrium/in Kardia/“Wie Kugel“/„Wie Klumpen“ in Cardiac/nach Essen/„Als ob ein hart gekochtes Ei verschluckt“

Leeregefühl

Schmerz (brennend/drückend „Wie durch Gewicht“/< nach Essen (bald +/o. unmittelbar danach)/während Hitze/krampfartig/nagend/neuralgisch/wund schmerzend/ziehend/Epigastrium

Schweregefühl(<  (< nach Essen)

Verdauungsstörung (bei alten Menschen/nach Tabak/nach Tee)

Bauch: Flatulenz

Rektum: Obstipation

Innerer Hals - Würgen/Zusammenziehen/“Wie Klumpens“/„Wie Fremdkörper“ (Kardiac)/< essen/< trinken/Ösophagus

Blase: Urinieren/verzögert, muss warten, bis Urin zu fließen beginnt/muss lange pressen, bevor er damit beginnen kann/schmerzhaftes und häufiges Urinieren - sitzen und zu pressen, (wonach wenige Tropfen abgehen; mit Tendenz lange zu)/häufig

Weibliche Genitalien: Menses nur tagsüber/allmählich abnehmend

Atmung: Atemnot, Dyspnoe, erschwertes Atmen (< liegen/< hinlegen)

Husten: Ursache „Wie Klumpen in der Brust“

Stuhl hart

Brust: „Wie Knoten“

Zusammenschnürung (Lungen)/Beklemmung - Herz

Herzklopfen + Verdauungsstörung

Schmerz - drückend/< hustend/Herz (schneidend)

Rücken: Schmerz (Lumbalregion)/dumpf

Schlaf: Schläfrig tagsüber + abends munter, nachts schlaflos/schlaflos + ruhelos o. hungrig/gestört durch Hunger

Träume: Unangenehm/ängstlich

Fieber: Intermittierendes, chronisches Fieber, Wechselfieber/# Frost (verdorben durch falsche Behandlung)

Allgemeines: morgens/5 h.

bei alten Menschen

Blutung

< beim o./+ nach Essen/< nach Überessen/< hustend/< liegen

Matt/schwach

„ Als ob innerlich Verknotet“ (Brust)

Schmerz/“Wie durch eine Last“/innerlich (schneidend)/ Knochen

Speisen und Getränke: <: (übermäßiger Genuss von) Tee/Tab;                 Verlangt: (grünes) Gemüse/Gurken;

Schmerz

< Morgens/Liegen/Husten/Essen/Tee/Tabak

 

 

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