Ätherische Öle

https://www.ätherisches-öl.com/lavendeloel

http://www.aetherische-oele.net/aetherische-oele/index.html Nachtkerze

 

Vergleich: Naphta (= Rohstoff aus Rohöl für Farb-/Geruchsstoffen). Räucherwaren.

Siehe: Parfum + Öle + Aetherische Öle Repertorium + Einnahme

 

Allgemein:

    Vermischbar mit anderen Ölen oder Fetten (Sahne, Milch, Wachs)

    Wirken auf physischer und psychischer Ebene

    Reichhaltig an den verschiedensten Inhaltsstoffen

    Intensiv duftende Stoffe

    Nicht wasserlöslich

    Alkohollöslich

Die Wirkstoffe haben eine so kleine Molekülstruktur, dass sie durch die Haut in den Körper gelangen können.

 

Alcea rosea = Althaea rosea = Stockrose

 

TCM:

Tumeric tastes quite like ginger, but perhaps slightly more bitter (which has a cooling energy). It compliments the hot tastes found in the Pepper family (also contain Curcumin).

Poales, in contrast taste sweet because they contain carbohydrates. The sweet taste signifies enjoyment of the good things of life, however in excess it is damaging because sweetness

is damp and heavy, which is an antidote to the fire qualities.

The Asparagales contain pungent tasting sulphur compounds -dry, light and hot- the opposite of sweet

 

[Maria M. Kettenring]

Mit Düften aus der Natur Wohlbefinden schenken

Die Nase des Menschen ist wohl eines der am meisten unterschätzten Organe. Der Geruchssinn wirkt direkt auf das limbische System, eines der ältesten Regionen des Gehirns - verantwortlich

für die Entstehung von Gefühlen und für die Bildung bestimmter Hormone. Düfte können nicht nur eine wohltuende Wirkung auf die Psyche und den Körper des Menschen haben, sondern

bei bestimmten Beschwerden auch als unterstützendes Heilmittel eingesetzt werden.

Das Wissen um die Heilkraft der Naturdüfte und Kräuter ist sehr alt. Die ersten Aufzeichnungen reichen über 5000 Jahre zurück.

Prof. Paolo Rovesti, der Begründer der Osmotherapie (Therapie des Riechens), entdeckte in den 1970er-Jahren in Taxila (Pakistan), in einem Museum ein Destillationsgerät aus on. Bereits damals wurden aus Kräutern ätherische Öle hergestellt. Wahrscheinlich sind sie zu religiösen, medizinischen und zu Schönheitszwecken hergestellt worden. Die heutige Aromatherapie folgt diesem alten Vorbild und dient dem Menschen zur Gesundheitsvorsorge, hilft bei entsprechenden Krankheitsfällen und wird ganzheitlich angewendet.

Auch im Land der Pharaonen entwickelte sich eine viel gepriesene Aromamedizin und Duftkultur. Duftstoffe waren im alten Ägypten wertvoller als Gold und Silber, denn man glaubte,

dass sie einen Hauch des ewigen Lebens in sich trugen. Im Tempel von Edfu (Oberägypten) befindet sich ein Raum, an dessen Wänden Rezepturen heiliger Salböle aufgemalt wurden.

Den Namen Aromatherapie verdankt sie in der Neuzeit dem französischen Chemiker René- Maurice Gattefossé, der sich intensiv mit den Pflanzenessenzen beschäftigte.

Seine Erkenntnisse über deren Heilwirkungen veröffentliche er 1936 mit dem Buchtitel „Aromatherapie“. Experten betrachten die Aromatherapie heute als sichere und zuverlässige

Naturheilmedizin, sie ist Teil der modernen Phytotherapie.

Die ätherischen Öle der Aromatherapie können vor allem bei psychosomatisch mit verursachten Beschwerden wie Schlafstörungen, Verstimmung, Nervosität o. Stress verwendet werden.

Auch als unterstützende Heilmittel bei Erkältungskrankheiten, Wechseljahr- oder nervösen Magen-Darm-Beschwerden sind die ätherischen Öle anerkannt.

Kleine Dosis, große Wirkung

Bestimmte ätherische Öle wie etwa Lavendel, Bergamotte oder Zitrone wird eine ausgleichende und entspannende Wirkung zugeschrieben, Zitrone hat auch eine höchste Konzentration fördernde Eigenschaft. Andere Düfte wie z.B. Eukalyptus, Rosmarin oder Orange haben eine aufbauende und anregende Wirkung. Rose kann wiederum balancieren und ausgleichen, das ätherische Rosenöl kann harmonisierend auf den Blutdruck wirken.

Welchen Duft man jedoch letztendlich verwendet, entscheidet aber vor allem auch die eigene Nase. Sympathie oder Antipathie hängt ganz von unserer Erfahrung ab. Ein Duft, den wir mit schwierigen Erlebnissen verbinden, z.B. „Uralt Lavendel“, der an die Tante erinnert, die wir nicht mochten. Die zu erwartende entspannende Wirkung eines feinen Lavendelöls wäre nicht gegeben, selbst wenn das Lavendelöl aus Wildsammlung oder aus Bioanbau kommt. Die negative Abspeicherung käme zuerst ins Spiel. Es würde Noradrenalin ausgeschüttet und ein regelrechter Fluchtreflex kann ausgelöst werden. Eine wunderbare Erinnerung hingegen an schöne Urlaubstage in Süditalien mit Orangenhainen und dem überwältigenden Neroliduft ist wie ein Jungbrunnen für die Psyche.

Diese angenehmen oder störenden Informationen, die der Duft uns unbewusst vermittelt, lassen uns fühlen, ob wir beruhigt, entspannt, aktiv oder abgeschlagen sind. Leiden wir an Schlaflosigkeit und fühlen wir uns gestresst, vermögen Lavendel fein oder Kamille römisch uns zu entspannen oder zu beruhigen. So kann der Einsatz von wohlriechenden naturreinen ätherischen Ölen sowohl unseren Körper pflegen als auch die Seele nähren und kann so Beschwerden auf eine sehr sanfte Weise lindern. Die ätherischen Öle enthalten die „Lebensenergie“ der Pflanzen.

Düfte, die unser limbisches System erreichen (das sogenannte Riechhirn), haben die Fähigkeit, durch einen elektrischen Umwandlungsprozess körpereigene Botenstoffe auszuschütten. Serotonin beispielsweise wird durch Kakao- oder Vanilleduft aktiviert, Endorphine können durch Grapefruit ausgelöst werden. Der Geruchssinn ist ein weiterer Mechanismus, über den die ätherischen Öle

in der Lage sind, direkten Einfluss auf Psyche und Körper zu nehmen.

Aufgenommen werden die ätherischen Öle über drei Hauptwege: Über das Riechsystem gehen die Duftstoffe direkt in das limbische System. In dieser Gefühlszentrale spielen sich komplexe Vorgänge ab. Die Inhaltsstoffe der ätherischen Öle wiederum gelangen über die Atmung, die Lunge, ins Blut, sodass sie über das Herz-Kreislauf-System einen deutlichen Effekt erzielen.

Sie können allerdings auch topisch über die Haut oder Schleimhaut aufgenommen werden. Die Inhaltsstoffe sind nach ca. 20 Minuten im Blut nachweisbar.

Die Wirkungsmöglichkeiten sind vielfältig: Vanilleextrakt ist wie ein Nerventonikum, das Angst stoppen kann und auch Heißhunger auf Schokolade mildert. Es steigert die körpereigene Serotoninproduktion, die sowohl Angstreaktionen steuert als auch Heißhungerattacken auf Süßes beeinflusst.

Pfefferminze und Rosmarin dagegen regen den Kreislauf an und machen körperlich leistungsfähiger. Doch wo Wirkungen sind, gibt es auch Nebenwirkungen. Pfefferminze sollte bei Kindern

unter sechs Jahren nicht eingesetzt werden, auch sehr kampferhaltige ätherische Öle wie Eukalyptus globulus sind für sie nicht geeignet.

Cajeput können auch Kleinkinder in der Erkältungszeit gut vertragen und sorgen für eine gute Belüftung der Atmungsorgane, da dieses inhaltsstofflich ausgewogen ist.

Asthmatiker und Epileptiker profitieren von diesem milden Myrtengewächs – aber bitte immer vorsichtig mit wirkungsstarken ätherischen Ölen für diese Menschen umgehen.

Ätherische Öle vermischen sich nicht mit Wasser. Verwendet man sie pur (Duftlampe), sind sie meist farblos mit einigen Ausnahmen wie die Zitrusöle: Orange oder Limette schimmern leicht orange bzw. gelb oder grünlich. Da ätherische Öle nicht wasserlöslich sind, benötigt man Stoffe, die sie miteinander verbinden. Sie können sich Ihr aromafeines Bad mit natürlichen Emulgatoren wie Honig, Sahne, Eigelb, fetten Ölen oder Lecithin zubereiten, gleichzeitig sind diese Trägerstoffe ausgesprochen hautfreundlich.

 

Für die praktische Anwendung vermischen Sie das ätherische Öl mit 2 EL Sahne und 2 EL Honig oder einem Eigelb, die Zutaten sind rückfettend und eignen sich deshalb besonders gut für die trockene Haut. Auf ein Vollbad zur Entspannung am Abend rechnet man für die Gesundheitsvorsorge 2 EL Sahne und 2 EL Honig, 3 Tropfen Rosenholz, 2 Tropfen Vanilleextrakt und 5 Tropfen Lavendel fein.

Vorsicht bei der Dosierung

Der Umgang mit ätherischen Ölen erfordert Achtsamkeit und durchaus Vorsicht. Wie immer gilt auch hier: Die Dosis macht‘s.

Normalerweise werden die Naturdüfte nicht unverdünnt am Körper angewendet. Deshalb ist die Anwendung in der Badewanne ideal und die Wirkung der wertvollen Essenzen kann sich mit der wohligen Wirkung des warmen Wassers verbinden.

Nie unverdünnt anwenden

Ätherische Öle sind natürliche Produkte, die -richtig dosiert- in der Regel keine Nebenwirkungen auslösen. Es gibt Inhaltsstoffe aus der Gruppe der Phenole (Einzelstoff Thymol) und Ketone (Einzelstoffe Campher und Menthon), die in hohen Dosen allerdings auch toxisch sein können, je nach den entsprechenden Inhaltsstoffen. Ätherische Öle wie Eukalyptus globulus, Pfefferminze, Kampfer, Kamille oder Lavandin kommen deshalb bei einer homöopathischen Behandlung nicht zum Einsatz. Deshalb ist es wichtig, sich an die Dosierungsrichtlinien zu halten. Schwangere sollten auf einige ätherische Öle, die stark Durchblutung fördernd sind, verzichten.

Aromatherapie ganz praktisch

Kräuter und Gewürze verströmen einen starken Geruch und geben diesen an die Umwelt ab. Dies sind die ätherischen Öle, die eine Vielzahl an Inhaltsstoffen aufweisen und als Vielstoffgemische gelten. So enthält ein echtes Rosenöl nachweislich bis zu 400 Inhaltsstoffe, Lavendel fein aus der Haute Provence bis zu 200 Inhaltsstoffe im Gegensatz zu seiner hybriden Form, dem Lavandin, der nur noch 80 Inhaltsstoffe nachweist und eher anregend wirkt durch seinen kampferhaltigen Anteil.

 

Öl ist nicht gleich Öl

Ätherische Öle sind hoch konzentrierte und leicht flüchtige Pflanzenstoffe, die je nach Zusammensetzung ein differenziertes Vielstoffgemisch darstellen.

Naturidentische Stoffe sind sogenannte Erdölderivate, Abfallstoffe der Mineralölindustrie, deren Inhaltsstoffe noch in der Natur vorkommen, dennoch nicht aus nachwachsenden Rohstoffen erzeugt werden. Sie werden aus fossilen Rohstoffen aus der Retorte gewonnen. Die voll synthetischen Düfte enthalten sogar Inhaltsstoffe, die zum Teil noch nicht einmal in der Natur vorkommen und sich von den Pflanzeninhaltsstoffen zum Teil stark unterscheiden. Damit entstehen oft preiswertere Duftöle.

Beim Kauf ist zu beachten:

Auf der Etikette sollten klare Angaben zu der Pflanze stehen:

    Erklärung, dass es sich um ein 100-prozentiges ätherisches Öl handelt

    aus welchen Pflanzenteilen es gewonnen wurde

    der lateinische Name

    aus welchem Land es kommt

    die Milliliter-Angabe

    die Gewinnungsart

    falls es verdünnt wurde: mit was zu wie viel Prozent

Ätherische Öle sind höchst flüchtig und haben deshalb nichts mit fetten Ölen, den sogenannten Trägerölen wie Jojoba-, Mandel-, Sonnenblumen- oder Traubenkernöl, zu tun. Deshalb hinterlassen sie auf einem Fließpapier keinen Fettfleck. Sie lösen sich allerdings hervorragend in genau jenen Ölen wie auch Alkohol. Sie kommen in den Pflanzen in den sogenannten Öldrüsen in winzig kleinen Öltröpfchen vor. Nur bei den Zitrusfrüchten können wir es direkt in den Schalen sehen. Für die Aromatherapie gewinnt man aus dem Bitterorangenbaum drei verschiedene Sorten von ätherischen Ölen: Aus der Blüte stammt das Orangenblütenöl – das sogenannte Neroliöl, das Rescue der Aromatherapie. Aus dem kleinen Fruchtansatz und den Blättern gewinnt man das sogenannte

Petit Grain Öl und in der ausgewachsenen Bitterorangenschale kommt das zart orange bis helle Bitterorangenschalenöl vor.

Drei bis fünf verschiedene Gewinnungsarten sind heute üblich, um eine gute Qualität ätherischer Öle für die Aromatherapie herzustellen:

Wasserdampfdestillation

Die gebräuchlichste Form und Verfahrenstechnik ist die Wasserdampfdestillation. In einer Inoxstahldestille auf einem entsprechenden Rost wird das Pflanzenmaterial geschichtet und angestampft. Abgestimmt auf die jeweilige Pflanzenart wird der Wasserdampf über das Pflanzengut zugeführt, der das ätherische Öl herauslöst und an den Wasserdampf bindet. Der essenzialhaltige Dampf wird im Kondensor gekühlt und im Florentinertopf wird das ätherische Öl-Wasser-Gemisch aufgefangen - da das ätherische Öl in der Regel leichter ist als Wasser, schwimmt es auf dessen Oberfläche.

Für jede Pflanze gibt es unterschiedliche Parameter und Zeiten, um eine herausragende Qualität zu bekommen. So wird ein bestes ätherisches Lavendelöl über eine Stunde destilliert, um die wertvollen Cumarine zu erhalten. Billigprodukte werden oft mit mehr Druck und kürzeren Destillationszeiten produziert.

Kaltpressung

Die schonende Kaltpressung mit Wasser kann nur für die Zitrusöle angewendet werden, da die ätherischen Öltropfen relativ oberflächlich mit dem bloßen Auge sichtbar gelöst werden können.

Im Anschluss wird das Öl-Wasser-Gemisch zentrifugiert und mehrmals gefiltert. Bei hochwertigen Zitrusölen wie Bergamotte, Mandarine, Orange, Zitrone etc. kann es zu Trübungen durch die natürlichen Wachsanteile kommen, dies zeigt lediglich ihre Naturbelassenheit. Sie sind sehr lichtempfindlich. Bitte niemals unverdünnt auf die Haut auftragen und niemals ein Sonnenbad mit Pflegeprodukten aus Zitrusölen nehmen!

 

Cave: Zitrusöle haben fototoxische Eigenschaften, vor allem Bergamotte. Kühl lagern (jedoch niemals im Kühlschrank) bei ca. 12 bis 18°.

 

Absoluegewinnung

Kostbare Blütendüfte wie Jasmin, Tuberrose oder Mimose lassen sich weder durch Wasserdampfdestillation noch durch Alkoholextraktion gewinnen. Diese Absolues sind hochkonzentrierte Duftstoffe, die in speziellen Lösungsverfahren -der Enfleuragemethode- bis in die 1970er-Jahre noch hergestellt wurden. Diese intensive Handarbeit ist äußerst kostspielig und wird heute

vorwiegend mit Hilfe von Lösungsmitteln wie Petroläther oder Hexan vorgenommen. Zunächst erhält man das salbenartige Concrete. In einem weiteren Arbeitsschritt wird dann das

Lösungsmittel mit Alkohol unter Vakuum abdestilliert.

Bräuchte man für die Wasserdampfdestillation vier bis fünf Tonnen frisch gepflückte Rosenblüten für ein Kilogramm Rosendestillat, genügen bei diesem Verfahren zwei bis drei Tonnen.

Ein Milliliter Rosenöl kann daher zwischen 20 bis 40 Euro kosten, die Verdünnung mit biologischem Alkohol hat sich deshalb im Kosmetikbereich durchgesetzt und ist entsprechend günstiger.

 

Anwendungen in der Aromatherapie und in der Wohlfühlpflege

Duftlampe und Duftsteine

Die beliebteste Form der Beduftung von Räumen sind Duftlampen oder Duftsteine. In der mit Wasser gefüllten Schale werden einige Tropfen ätherischer Öle auf die Wasseroberfläche geträufelt –

es ist sozusagen eine umgekehrte Destillation. Sie wird mit einem Teelicht oder mit einer elektrischen Birne betrieben. Die Flamme erwärmt das Wasser und an die Wassertropfen binden sich wie feine Aerosole die ätherischen Öltröpfchen, verteilen sich fein im Raum und desinfizieren die Raumluft.

Monoterpenhaltige Zitrusfruchtschalenöle wie Zitrone können keimtötend wirken, sie haben eine raumluftreinigende Wirkung, auch die alpha- und beta-Pinen enthaltenden Holzöle wie Weißtanne, Douglasfichte und Riesentanne können raumreinigend wirken.

 

In der Regel rechnet man für diese Raumgröße mit 8 bis 10 Tropfen.

Kleine Massagen und Körpereinreibungen

Die Verbindung von Massage und duftenden Körperölen ist wohl die angenehmste Form der Aromatherapie. Der wunderbare Duft und die körperliche Berührung führen zu einer allgemeinen Entspannung und helfen, die heilende Wirkung zu verstärken. Reine kaltgepresste Pflanzenöle wie Aprikosenkern, Jojoba, Mandel, Macadamianuss, Nachtkerze etc. sind wahre Luxusträger für die reinen Naturdüfte. Sie enthalten einfach, zweifach und sogar bis zu dreifach ungesättigte Fettsäuren, sodass die Feuchtigkeit der Haut noch zusätzlich gestärkt werden kann. Somit werden vorzüglich auch kosmetische Eigenschaften gestärkt.

Mandelöl gehört zu den Klassikern der Aromamassage und wird oft im Verhältnis 2:1 mit Aprikosenkernöl und einem Teil Jojobaöl für die Ganzköperbehandlung gemischt. Mandelöl eignet sich für jeden Hauttyp, besonders empfindliche und trockene Haut profitiert davon.

Jojobaöl wird aus den Nüssen. Es ist eigentlich gar kein Öl, sondern ein flüssiges Wachs. Es wird daher nie ranzig und ist unbegrenzt haltbar. Jojobaöl dringt recht rasch in die Haut ein, reguliert die Hautfeuchtigkeit und macht die Haut geschmeidig.

 

• Streicheleinheit für Körper und Seele

100 ml Mandelöl, 4 Tropfen Vanilleextrakt, 10 Tropfen Lavendel fein und 8 Tropfen Rosenholz oder Linaloeholz

• Wohltat Haut und Seele

50 ml Mandelöl, 20 ml Aprikosenkernöl und 30 ml Jojobaöl, 5 Tropfen Rose damascena 10%ig persisch oder türkisch, 5 Tropfen Rosengeranie, 3 Tropfen Sandelholz indisch, 2 Tropfen Neroli

10%ig, 3 Tropfen Bergamotte oder Litsea

• Vitaldrink zur Stärkung

50 g Akazienhonig, 3 Tropfen Bergamotte, 2 Tropfen Vanilleextrakt, gut vermengen; davon 1 TL in einen Verveinetee oder Kräutertee einrühren

 

Unter Aromapflege versteht man die Anwendung von ätherischen Ölen in der Kranken-/Altenpflege. Sie ist ein Teilbereich der Aromakunde.

    Lavendel (Lavandula angustifolia) bei Unruhe, Angst und Schmerzen

    Mandarine (Citrus reticulata) bei Unruhe, Angst, Aggression, Wut

    Petit Grain (Citrus aurantium) bei Angst, Alpträumen, Unruhe, Konzentrationsproblemen, Infektionen der Atemwege, Infektionen der Haut

    Kamille (Chamaemelum nobile, Anthemis nobilis) bei Ängsten, Alpträumen, Verlust-Ängsten, Gefühl der Verlorenheit und des Ausgeliefertseins, ergänzend bei starken Schmerzen

    Lorbeer (Laurus nobilis) bei Schmerzen, Infektionen, Verwirrtheit sowie zur seelischen Stabilisierung

    Cajeput (Melaleuca leucadendron) bei Schmerzen und Infektionen bzw. Verschleimung der Atemwege

    Rose (Rosa damascena) bei Schmerzen, Entzündungen (Schleimhäute), Angst, Unruhe sowie zur Sterbebegleitung

    Weihrauch bei Schmerzen, Entzündungen, Angst, Unruhe sowie zur Sterbebegleitung

    Kanuka (Leptospermum scoparium) +/o. Teebaum (Melaleuca alternifolia) bei Infektionen, Schwellungen der Schleimhäute, zur Vorsorge und lindernd bei Schäden durch Radiotherapie

    Pfefferminze (Mentha piperita) bei Übelkeit, Schluckstörungen, Gewichtsabnahme, Kopfschmerzen, Verschleimung der Atemwege, Konzentrationsstörungen, Schwäche/Müdigkeit sowie zur Vorsorge bei Radiotherapie-Schäden.

Kontraindikationen

    Schwangerschaft (evtl. Wehen auslösende Wirkung)

    Allergien

    Bluthochdruck

    Epilepsie (krampfauslösende Wirkung)

    Psychische Erkrankungen

    Säuglinge und Kleinkinder

    Akute Infektionskrankheit

    Wechselwirkungen mit der bestehenden Medikation

Zielsetzung

Die Aromapflege soll die Selbstheilungskräfte aktivieren und Stimmungsstörungen harmonisieren. Sie kann das Allgemeinbefinden verbessern und dient der Unterstützung von ärztlichen Therapien bei körperlichen Beschwerden.

 

In Metaanalysen konnte die Wirksamkeit von Aromatherapie nicht nachgewiesen werden, daher kann sie nach derzeitiger Datenlage nur als Hilfsmittel für eine intensivere Zuwendung zum Patienten dienen.

Ein ätherisches Öl ist eine hydrophobe Flüssigkeit, die gelöste Extrakte aus Pflanzen oder Pflanzenbestandteilen in einem organischen Lösungsmittel enthält. Das Öl hat meist einen für die Pflanze charakteristischen Geruch.

Das eigentliche ätherische Öl ist ein sekundärer Pflanzeninhaltsstoff, den die Pflanze in Öldrüsen produziert und speichert um zum Beispiel Schädlinge fernzuhalten, Insekten anzulocken oder sich gegen verschiedene Krankheiten zu schützen. Dieser kann in Blättern, Rinde, Wurzel, Blüten etc. enthalten sein. Eine Pflanze kann auch unterschiedliche Öle produzieren - zum Beispiel Zimt. Zimtrindenöl und Zimtblätteröl haben ganz unterschiedliche chemische Zusammensetzungen.

Ätherische Öle sind aus vielen verschiedenen Verbindungen zusammengesetzt. Unter anderem enthalten sie:

    Terpenen = stark heterogene und sehr große Gruppe von chemischen Verbindungen, welche als sekundäre Inhaltsstoffe in Organismen natürlich vorkommen. Sie leiten sich formal vom Isopren

ab und zeichnen sich dabei durch eine große Vielfalt an Kohlenstoffgerüsten und geringer Anzahl an funktionellen Gruppen aus. Es sind über 8.000 Terpene und über 30.000 der nahe

verwandten Terpenoide bekannt. Meisten sind Naturstoffe, hauptsächlich pflanzlicher und seltener tierischer Herkunft. In der Natur kommen überwiegend Kohlenwasserstoff-, Alkohol-,

Glycosid-, Ether-, Aldehyd-, Keton-, Carbonsäure- und Ester-Terpene, aber auch Vertreter weiterer Stoffgruppen sind unter den Terpenen zu finden. Terpene sind Hauptbestandteil der in

Pflanzen produzierten ätherischen Öle.

Terpene sind vielfach biologisch und pharmakologisch interessant; ihre biologischen Funktionen sind allerdings nur lückenhaft erforscht. Sie können als umweltfreundliche Insektizide

verwendet werden, indem sie als Pheromone Insekten in Fallen locken. Außerdem wirken viele antimikrobakteriell. Viele Terpene werden als Geruchs- oder Geschmacksstoffe in Parfümen

und kosmetischen Produkten eingesetzt.

Wegen der Vielzahl und ihrer vielfältigen Strukturvarianten gibt es mehrere Klassifikationsmöglichkeiten für Terpene. Die IUPAC etwa zählt nur Kohlenwasserstoffe zu den Terpenen, wohingegen alle sauerstoffhaltigen Isoprenabkömmlinge als Terpenoide gelten. In der Praxis haben sich für die Kohlenstoffgerüste Trivialnamen eingebürgert, welche häufig von dem wissenschaftlichen Namen des Organismus der ersten Isolierung abgeleitet sind.

    Sesquiterpene

    aromatische Verbindungen.

Jedoch enthalten sie keine Fette. Ätherische Öle verdampfen deshalb rückstandsfrei. In Wasser sind sie beinahe unlöslich. Meist ist ihre Dichte geringer als Wasser, deswegen bildet sich am Wasserspiegel meist eine schwimmende Schicht.

Die Gewinnung erfolgt durch Wasserdampfdestillation. Dazu wird heißer Wasserdampf verwendet, der in einen Kessel mit Pflanzenteilen eingeblasen wird. Nach der Kondensation kann das Öl von der wässrigen Phase getrennt werden. Die Ausbeute aus dem Ausgangsmaterial ist leider nicht sehr hoch und liegt im Promillebereich. Die Gewinnung von ätherischem Zitrusöl erfolgt durch Kaltpressung. Blütenöle werden durch Extraktion (meist mittels dem Lösungsmittel Hexan) gewonnen.

Auch werden ätherische Öle gewonnen durch Pflanzeteilen in Butter oder andere Fette zu betten und das Fett vom ätherisches Öl zu lösen.

Ätherische Öle sind oft in Arzneimitteln enthalten. Hier einige Beispiele:

    Eukalyptusöl oder Pfefferminzöl zur Schleimlösung

    Fenchel, Kümmel und Anis gegen Magenprobleme, Darmkrämpfe und Blähungen

    Salbei und Kamille bei Entzündungen im Mund oder Rachen

    Liebstöckelwurzel bei Störung der Funktion der ableitenden Harnwege

Ätherische Öle gelangen über ihre kleine Molekülstruktur leicht über die Haut, Magen oder die Lunge in das Gewebe und in den Blutkreislauf. Über die Riechsinneszellen gelangt die Duftinformation ins Gehirn und kann dort über das spezifische Auslösen von Gefühlen Einfluss auf das vegetative Nervensystem, die Hormonproduktion und das Immunsystem nehmen.

Viele ätherische Öle reizen jedoch die Schleimhaut, und dürfen nur stark verdünnt angewendet werden. Auch können gefährliche Unverträglichkeitsreaktionen und Allergien auftreten.

In der Aromatherapie werden ätherische Öle verwendet um Empfindungsstörungen oder Erkrankungen durch Duftstoffe zu lindern. Die Anwendung von ätherischen Ölen kann durch Badezusätze, Tees, Duftlampen, Aufgüsse etc. erfolgen.

 

Terpenoids and Essential Oils

Plant fragrance is carried in the so-called essential oil component. These oils are secondary metabolites that are highly enriched in compounds based in isoprene

structure (Marjorie, 1999). They are called terpenes and their general chemical structure is C10H16. If the compounds carry an additional element, usually oxygen,

called terpenoids.

Terpenoids synthesised from acetate units and as such they share their origin with fatty acids (Marjorie, 1999). They differ from fatty acids in that they have

extensive branching and they are cyclized. Some examples of common terpenoids include methanol and Camphor (monoterpes), farnesol and Artemisin

(sesquiterpenoids) (Marjorie, 1999).

Terpenoids are reported to be active against bacteria (Ahmed et al., 1993; Akpata and Akinrimisi, 1977). In 1977, it was reported that 60% of essential oil derivatives examined to date were inhibitory to fungi while 30% inhibited bacteria (Chaurasia and Vyas, 1977). It is speculated that the mode of action of the terpenes

revolves around the membrane disruption by the lipophilic compounds (Marjorie, 1999). Food scientists have found the terpenoids present in essential oils of plants to

be useful in the control of Listeria monocytogenes (Aureli and Zolea, 1992).

Terpenes a class of hydrocarbons usually produced from plants. They are the building blocks of many essential oils used in perfumes and other fragrances.

 

[Matthew Wood]

In addition to water, the body needs oil. Burdock increases the bile secretion to digest oily foods better, increases oil uptake and liver processing of lipids, and distributes lipids to the skin, hair, tissues, adrenals, and steroids and hormonal system.

 

Vergleich: Siehe: Vergleich: Volatile oils/Wax/Cholesterinum + Anhang (Gina Tyler/Peter Germann)

 

Quelle: Bahnhof-Apotheke in Kempten

http://shop.bahnhof-apotheke.de/

 

Ätherische Ölen enthalten alle C + H.

Ambra. selbst so gut wie geruchlos/war begehrt, weil sie als Trägersubstanz die Moleküle der Geruchstoffe besonders gut bindet.

Civet (= Duftstoff Civetkatze)

Mosch.x

Ol-a.x

Tungöl = ätherisches Öl aus Holz von Tea/= 73900/gebraucht in Schiffsbau.

 

Wirkung:

Anregend eventuell beruhigend (Kreislauf)

Anti-mikrobiell/anti-phlogistisch

Diuretisch

Durchblutung fördernd

Krampflösend, spasmolytisch, secretolytisch

Wirkung auf Hypophyse: steigert Libido/Wohlbefinden: Pogostemon (= Patchouli/Lamiales). Salv. Ylang (= Cananga. odorata).

Wirkung auf Serotinin: steigert Entspannung: Cham. Lav. Neroli. (aus Citr-aurantium). Orig. (= Majoran)

Wirkung auf Noradren: anregend: Card. Juni-c (= Wacholder). Lemongrass (= Cymbopogon citratus). Rosm.

Wirkung auf Thalamus (stellt Enkephaline her): steigert Wohlfühlen/hebt Stimmung an: Citr-max. Jasm. Rosa.

Wirkung auf Gemüt: lindert Depressivität/Gemütsschwankungen/Mangel an Vertrauen: Citr-max. Jasm. Rosa  

Hemmend auf Staphylokokken/Streptokokken/Candida: Eucal. Melal (= Teatree). Thymian. Cit-l. Cymbopogon (= Zitronengras). Cary (= Nelke).

Wirkung auf Leber: Anis, Fenchel, Engelwurz, Liebstöckel, Orange, Mandarine, Zitrone, Bohnenkraut, Lavendel, Majoran, Minze, Quendel, Rosmarin, Salbei, Thymian, Ysop, Geranium, Palmarosa, Rose, Ingwer, Pfeffer.

Zum Sedieren: milde Öle,

Zum Tonisieren: scharfen Öle.

 

Guai. im Harz enthaltenem Öl wird wegen seines Tee o. veilchenartigen Geruches zu Parfümeriezwecken verwendet.

 

Aromatherapie: Ätherische Öle werden in der Spagirik als „Merkur des Sulfur“ definiert, müssten also theoretisch gute Leberheilmittel sein. Größere Mengen innerlich gegeben belasten die Leber.

 

[Rabea Weihser]

Verarbeitete Menge Pflanzenteilen pro Kilo: Absolue: 4 Tonnen Tuberosenblüten, 2 Tonnen Veilchenblätter, 1 Tonne Rosenblütenblätter, 600 Kilogramm Jasminblüten, 50 Kilogramm Eichenmoos; Preis pro hochwertigem Kilo Jasmin Absolue: circa 3.500 Euro

 

Agrumen: auch Hesperiden, Duftstoffe aus der Familie der Citrici allgemein

Aldehyde: chemische Verbindungen mit starkem Duft; natürliches Vorkommen in Rose oder Zitrusöl, allerdings gering konzentriert; heute synthetisch hergestellt;

            pudrig, sauber, seifig bis süßlich stechend;

Ernest Beaux schuf 1921 das 1e Parfum, in dem Aldehyde die floralen Noten von Jasmin und Rose dominierten = Chanel No. 5

Ambra: ursprünglich Ambergris genannte duftende Darmabsonderung des Pottwals; heute nachempfunden in einer Mischung aus Vanille und Labdanum oder durch

            synthetisches Ambroxan; holzig, warm, balsamartig; oft als Basisnote eingesetzt.

Animalisch: tierische Drüsensekrete wie Moschus, Zibet oder Bibergeil (Castoreum) werden viel in der Parfumerie verwendet, heute allerdings aus ökologischen

            Gründen als synthetische Nachbildungen; unverdünnt riechen animalische Noten oft scharf und stallartig, sie tragen aber zur Ausgewogenheit einer wohlriechenden Komposition bei.

Aquatisch: frische, leichte, maritime, ozeanische Duftnoten; kamen in den Neunzigern in Mode

Aromenhersteller: Givaudan (Schweiz), Firmenich (Schweiz), IFF (USA), Symrise (Deutschland) und Takasago (Japan); diese Großkonzerne kontrollieren mehr als die Hälfte des Handels mit Duft- und Aromastoffen; sie verkaufen eigens entwickelte molekulare Duftbausteine oder komponieren gleich das ganze Parfum für eine externe Mode- oder Luxusmarke

Ätherisches Öl: durch Wasserdampfdestillation aus Pflanzen gewonnen; verarbeitete Menge pro Kilo Ölerzeugnis: 5 Tonnen Magnolienblüten, 4 Tonnen Rosenblüten,

1 Tonne Bitterorangenblüten, 120 Kilogramm Lavendelblüten

Basisnote: letztes Stadium der Parfumpyramide ; was nach etwa acht Stunden vom Duft übrig bleibt und auf der Haut, den Haaren, in der Kleidung hängt; die schwersten

            Moleküle im Parfum, meist holzig, harzig oder balsamisch; zum Beispiel Patschuli, Moos, Zeder, Vanille, Tonka

Bergamotte: Frucht des gleichnamigen Zitrusbaums; wichtigster Bestandteil von Eau de Colognes ; Kopfnote der meisten Parfums; frisch und herb; verwendet auch zur

            Aromatisierung von Earl Grey

Chypre: Parfumfamilie benannt nach dem Prototyp Chypre von François Coty (1917); zitrische Kopfnote trifft auf holzige Eichenmoos -Basis, gern mit floraler

            Herznote aus Rose oder Jasmin; enthält oft Patschuli und Labdanum oder Vetiver

Concrète: lösungsmittelfreie Paste als Produkt der Extraktion frischer Pflanzenteile

Coty, François: französischer Begründer der modernen Parfumindustrie (1874-1934); schuf Anfang des 20. Jahrhunderts zahlreiche Klassiker wie z.B: Chypre de Coty;

            sein Erbe ging auf in dem heute weltumspannenden Kosmetikkonzern Coty

Destillation: Unter Dampfeinwirkung geben viele Pflanzen ätherische Öle frei, die als Essenz aufgefangen werden. Das abgeschiedene Wasser ist nach der Destillation

            ebenfalls parfumiert und kann auch für die Parfumerie verwendet werden

Duftorgel: an der Duftorgel versammelt der Parfumeur seine Rohstoffe in kleinen Fläschchen; am Arbeitsplatz davor testet und mischt er sie; umfassende Duftorgeln

            enthalten bis zu 1.000 verschiedene Rohstoffe, in der Praxis sind sie aber auf die meistbenutzten reduziert

Eau de Cologne: leichtes Duftwasser mit 2 – 5% Parfumanteil, Originalrezeptur aus Köln; der Apotheker Johann Maria Farina schuf dort 1709 ein

            stärkendes Duftwasser, dessen pflanzliche Inhaltsstoffe an seine italienische Heimat erinnerten: Bergamotte , Zitrone, Orange, Limette, Pampelmuse, Zeder; bis heute haben

die meisten Eaux de Colognes eine zitrische Kopfnote und ein kräuteriges, holziges Herz; sind zur Erfrischung am Morgen gedacht und können aufgrund ihrer geringeren Konzentration

großzügig aufgetragen werden; die übrigen Bestandteile sind Alkohol und Wasser

Eau de Parfum: Duftwasser mit 8 – 14% Parfumanteil, in Extrême- oder Intense-Varianten bis zu 30%; sollte sparsam aufgetragen werden, ein Tropfen am Handgelenk und einer an der Halsschlagader genügen

Eau de Toilette: Duftwasser mit 5 – 9% Parfumanteil; durchläuft seine Pyramide schneller als ein Eau de Parfum ; je nach Komposition relativ flüchtig

Evernia prunastn = Eichenmoos/= dammar Räucherwaren: strauchförmige Baumflechte aus Osteuropa; Basisinhaltsstoff für Chypre -Akkorde; Verwendung wurde aufgrund von Gesundheitsauflagen 2005 in der EU stark eingeschränkt, weshalb viele Parfumformeln verändert werden mussten; kann durch unbedenkliche Synthetika ersetzt werden, die aber gerüchlich

vom Original abweichen EU-Richtlinie: Seit 2004 gilt Deklarationspflicht für 26 Allergene auf Kosmetikverpackungen; aktuell ist eine stärkere Einschränkung natürlicher Inhaltsstoffe geplant

Extraktion: Blätter, Holz, Blüten oder Wurzeln werden mit einem flüchtigen Lösungsmittel versetzt (zum Beispiel Ethanol, Hexan), das die Duftstoffe aus den Pflanzenteilen löst. Anschließend

wird das Lösungsmittel verdampft, zurück bleibt das Concrète . Nach weiteren Lösungs- und Filtervorgängen erhält man das Absolue. Da die Extraktion schonend bei niedriger Temperatur vorgenommen werden kann, riechen die Erzeugnisse naturgetreuer als die der Destillation. Eine andere Methode ist die Extraktion durch flüssiges Kohlenstoffdioxid, ebenfalls bei niedriger Temperatur; die Methode ist schadtstoffrei und bewahrt den natürlichen Duft der Rohstoffe

Fougère: Parfumfamilie benannt nach dem Prototyp Fougère Royale von Houbigant (1882); abstraktes Abbild des duftlosen Farns; meist maskulin; Komposition aus Lavendel, Eichenmoos und Cumarin (Heugeruch); die Familie der Fougère wird auch als universell bezeichnet, weil sie Aspekte aller anderen Familien vereint

Gourmand: Duftnoten, die man am liebsten essen möchte; Obst, Vanille, Karamell, Nuss, Kokos, Kakao, Früchte; in zuckrig-fruchtiger Form in letzter Zeit vor allem in

            Popstar-Parfums für eine Teenager-Zielgruppe

Grasse: Kleinstadt an der Côte d’Azur; gilt als Geburtsstadt des Parfums seit dem 16. Jahrhundert; aufgrund der klimatischen und geologischen Verhältnisse traditionelles

            Anbaugebiet für Rosen, Jasmin, Orangenblüten, Lavendel und andere mehr; im 18. Jahrhundert erste Parfumfabriken und Plantagen; heute nur noch Speziallieferanten und Zweigstellen

der Aromakonzerne ansässig, ansonsten Tourismuszentrum; Handlungsort des Romans „Das Parfum“ von Patrick Süskind

Harz: beispielsweise Weihrauch, Myrrhe, Elemi ()

Iris: Schwertlilienart mit Erdknollen; Irisbutter ist der wohl teuerste Rohstoff in der Parfumindustrie, kostet oft mehr als 70.000 Euro/Kilogramm. Nach der Ernte müssen

            die Knollen drei bis fünf Jahre trocknen, erst dann entfalten sie den vollen Duft und werden zu einem gelblichen Öl destilliert, der Irisbutter; duftet pudrig, veilchenartig mit ledrigen Aspekten

Jicky: gilt als erstes modernes Parfum, da es neben natürlichen Rohstoffen auch synthetische Inhaltsstoffe enthielt; 1889 von Aimé Guerlain

Kopfnote: die flüchtigsten Inhaltsstoffe der Parfumpyramide ; man riecht sie zuerst; sie verfliegen innerhalb der ersten Minute, zum Beispiel Agrumen oder Lavendel

Kosmetikkonzerne: Abgesehen von einem wachsenden Nischenmarkt gehören die meisten Parfummarken zu einem der großen Kosmetikkonzerne.

Labdanum: Harz der Zistrose; honigartiger Duft

Maiglöckchen: hat keinen extrahierbaren Geruch und muss deshalb abstrakt nachgebaut werden; Referenzparfum: Diorissimo (Christian Dior) von Edmond Roudnitska,

            1956; synthetisch seit 1908 als Hydroxycitronellal und seit 1960 patentiert als Lyral (HICC)

Moschus: siehe auch animalisch; pheromonähnliche Molekülstruktur; angeblich aphrodisierend; bezeichnet ursprünglich das Drüsensekret vom Moschushirsch,

            aufgrund ähnlichen Dufts angewandt auf Moschusochse, Bisamratte, Moschusente, Moschusbock; heute in vielfacher Variation synthetisch hergestellt; warmer, hautähnlicher

Geruch

Neroli: ätherisches Öl aus der Blüte der orangenähnlichen Pomeranze; traditionell aus Italien, heute vor allem im arabischen Mittelmeerraum angebaut; vor allem als

            Herznote eingesetzt; erster Eindruck erinnert an Malerfarbe und Lösungsmittel (Terpen), dann an weiße Blüten, frisch, süßlich-herb

Ol-an.:

Orientalisch: Parfumfamilie , die sich auszeichnet durch Verwendung von Harzen, Balsamen, Hölzern; intensiver, warmer, würziger Duft; mit blumigen Noten als

            Floriental bezeichnet; das Haus Guerlain galt im 20. Jahrhundert als König dieser Duftrichtung, sein Shalimar (1925) ist noch heute ein Klassiker der o. Parfums

Oud: auch Adlerholz oder Agarholz genannt; Baum aus dem asiatischen Raum, der erst durch Pilzbefall sein charakteristisch duftendes Harz entwickelt; bis zu 50.000

            Euro/Kilogramm reines Harz, daher oft synthetisch nachgebildet; besonders im Orient beliebt; duftet harzig , würzig, animalisch , medizinisch, erinnert bisweilen

an Motoröl

Parfumfamilien: das Portfolio aller Parfums wird in einzelne Kategorien unterteilt, diese fallen je nach befragten Experten anders aus. Die Familien dienen Produzenten

            und Konsumenten zur Orientierung. Der Aromakonzern Symrise ordnet Parfums in folgende Gruppen ein: zitrisch, floral, grün, fruchtig, orientalisch, holzig, Chypre, Fougère; interaktiv

und anschaulich hat sie der amerikanische Parfumexperte Michael Edwards aufbereitet

Petitgrain: leicht gelbliches Öl aus den Blättern und Zweigen der Bitterorange; wird extrahiert, wenn die Früchte noch klein wie Körner sind, daher der Name; vereint

            citrische Frische mit holzigen und erdigen Aspekten

Pyramide: die Pyramide eines Parfums besteht aus Kopfnoten , Herznoten und Basisnoten ; bildliche Bezeichnung für die zeitliche Ablaufstruktur eines Parfums

Rohstoffe, natürliche: weisen eine wesentlich komplexere Molekular- und Duftstruktur auf als synthetische Rohstoffe; so enthält natürliches Rosenöl beispielsweise bis zu

            400 einzelne Moleküle; die Wahrscheinlichkeit, dass darunter auch mögliche Allergene sind, ist größer als bei gut kontrollierbaren Synthetika; daher versucht die EU aus

gesundheitlichen Gründen, die Verwendung natürlicher Rohstoffe einzuschränken

Rose: im Parfum meist Rosa Centifolia resp. Mairose (Provence) oder Rosa Damascena respektive Bulgarische Rose (Vorderasien, Nordafrika); jährlich werden in Grasse

            etwa 60 bis 80 Tonnen Mairosen geerntet; in Bulgarien, Marokko und der Türkei etwa 10.000 Tonnen Damaszenerrosen

Roudnitska, Edmond: französischer Parfumeur (1905-1996); gilt als einer der größten Meister des 20. Jahrhunderts; schuf Klassiker wie Femme (1944, Rochas),

Eau D’Hermès (1951), Diorissimo (1956), Eau Sauvage (1966) oder Diorella (1972); regte in Reden und Schriften einen Diskurs über die Duftkunst an

Sillage: Nachklang eines Parfums im Raum; was vom Duft bleibt, wenn ihn der Wind herüberweht

Thymusöl  Percentage composition of the essential oil of Thymus vulgaris

a-Pinene                         1.12%

A-Thujone                      2.00%

Camphene                  0.59%

l-Octen-J -ol                 0.75%

Myrcene                      3.31%

0.- Terpinene                    3.16%.

0-Cyrnene                      10.64%

1,8-Cineol                         1.16%

r-Terpinene                    30.95%

Cis-o-menten-l-ol             0.75%

Camphor.                 0.33%

Linalool                       2.57%

Borneol                       0.68%

Terminen-é-cl             1.26%

Thymol.                      33.74%

Carvacrol                   1.73%

The essential oil of Thymus vulgaris is the most common preparation; it is distilled from the fresh herb. The essential oil, due to its toxicity, is diluted to 5% v/v maximum with carrier oil. (Chevalier, 1998: 99.) It is widely used in aromatherapy for I its mood enhancing properties in the treatment of low spirits, fatigue, mental stress and premenstrual tension (Pierce, 1999: 631).

An extract of the volatile oil in thyme - thymol - appears in numerous cough syrups, gas remedies, counterirritant skin preparations, mouthwashes (it is the main ingredient in Listerine®), antifungal medicines, dental preparations (e.g. Colgate® Herbal Toothpaste) and cosmetics (Pierce, 1999: 631), as well as inhalations for the treatment of respiratory infections (Evans, 1991: 118).

The chemotypes of Thymus vulgaris essential oil from plants grown from seed, or collected in the wild, are diverse in their properties. They fall into two main groups, 'red' thymes being skin irritant and 'sweet' thymes being without hazard - even on children. (Price, 1993: 77.)

Red thyme oil is strongly antiseptic, therefore extremely useful in cases of colds, flu, and sore throats etc. In aromatherapy, red thyme essential oil tonics are effective in severe cases of depression

or fatigue. Red thyme essential oil can be irritant to the skin because of its high phenol content. (price, 1993: 77.)

Sweet thyme essential oil contains alcohol as its main constituent; it is antibacterial and antifungal (this makes sweet thymes useful against Candida albieansi. Sweet thyme essential oil is used in aromatherapy to make a tonic that has effects on the nervous system and is an immunsystem stimulant. (Price, 1993: 77.)

Kulevanova et al. (2000), investigated the antimicrobial activity of essential oils of several Macedonian Thymus vulgaris L. species. Agar diffusion and broth dilution methods were used and the inhibition of growth examined on three Gram-positive bacteria, Staphylococcus aureus, Streptococcus pyogenes and Streptococcus pneumoniae. It was found that despite a great variation in essential oil composition, all the samples examined possessed strong antibacterial activity. The zones of inhibition were between 10-54 mm in diameter. MIC's ranging from 0.012-0.l% were measured.

A study conducted by Cosentino et al. (1999) determined the chemical composition and antimicrobial properties of Thymus vulgaris essential oils. The antimicrobial activity of four essential oil samples from Sardinian Thymus vulgaris was determined against a panel of standard reference strains and multiple strains of food-derived spoilage and pathogenic bacteria, using a broth dilution method. The results of the antimicrobial assay showed that the essential oils of Thymus vulgaris native to the area (Sardinia) have an antimicrobial activity that was comparable to other essential

oils of Thymus vulgaris. The study also confirmed that the antimicrobial property of the essential oils of Thymus vulgaris is related to their high phenol content. The results of this study confirmed

the possibility of using Thymus vulgaris essential oils or some of their components in food systems to prevent the growth of food borne bacteria and extend the shelf life of processed foods.

Several antimicrobial effects of thymol were investigated on Porphyromonas gingivalis, Selenomonas artemidis and Streptococcus sobrinus by Shapiro and Guggenheim (1995).

The MIC and MBCs were investigated. It was found that thymol caused an extremely rapid efflux of intracellular constituents and it was postulated that the cause of the

antimicrobial activity of thymol was due to membranotropic effects. It was also found that thymol induced a decline in intracellular ATP in Streptococcus sobrinus that could

be attributed to this leakage. The decline in intracellular ATP observed in Porphyromonas gingiva/is was attributed to a thymolinduced inhibition of the ATP-generating pathways.

In 1994 Didry, Dubreuil and Pinkas investigated the antimicrobial activity of thymol, carvacrol, cinnamaldahyde and euganol by micromethods on eight oral bacteria.

All the compounds were found to have inhibitory effects, alone and in combinations.

In 1995, Twetrnan, Hallgren and Petersson investigated the effect of an antibacterial dental varnish containing 1% thymol and 1% chorhexidine on the levels of Streptococcus mutans in plaque adjacent to bonded orthodontic brackets in 18 children. The split-mouth technique with a placebo varnish control was used. The proportion of mutans streptococci within the plaque microflora

was significantly (p < 0.05-0.01) lower on the test sides than on the opposite sides at the one-week and one-month examinations. The results suggest that topical applications of the antibacterial

varnish can effectively inhibit Streptococcus mutans proliferation in plaque.

A further study conducted by Twetman and Petersson in 1999 investigated the effects of the same antibacterial varnish on the incidence of interdental caries in 110 children (8-10 years) anticipated to be at caries risk. It was found that the reduction of caries incidence and progression was strongly dependant on the use of antibacterial varnish.

It was concluded that the suppression of Streptococcus mutans in interdental plaque might be an important event in the prevention of approximal caries development in children at risk.

Tonka: Samenbohne des Tonkabaumes, mandelförmig, duftet nach Nuss, Karamell und Vanille; hochwertiges Absolue ab circa 1.600 Euro/Kilogramm

Vetiver: tropisches Gras, aus dessen meterlangen Wurzeln ein bräunliches Öl destilliert wird; beliebte Herz- oder Basisnote in Herrenparfums; riecht holzig, grün, erdig,

            rauchig, hat aber auch zitrische Nuancen

Zibet: moschusartiges Analsekret der Zibetkatze, einer Schleichkatze aus Asien oder Afrika, heute nur noch synthetisch nachgebildet, für animalische Noten

Zuckerwatte: nachgeahmt durch Verwendung von Ethylmaltol und Vanillin, Referenzparfum: Angel von Thierry Mugler

 

Zedernöl (Juniperus virginiana und Cedrus atlantica)

 

Zeder, besser gesagt das Holz der Zeder, war im Altertum der Baustoff, den die Könige liebten. Es war ein beliebtes Baumaterial, das für Prestige und Stärke stand. Viele Tempel im Mittleren Osten wurden damals aus Zedernholz gebaut. Im früheren Ägypten stellte man aus diesem Holz Schmuck, aber auch Möbel und Schiffe her, man verwendete das Holz auch in den Sarkophagen der toten Pharaonen.Zeder

Das Zedernöl im Altertum

 

Man nimmt an, dass das Zedernholzöl das erste Öl war, das man aus Pflanzen hergestellt hat. Es wurde zum Beispiel auch für allerlei Kosmetika verwendet, als Schutz vor Insekten oder zur Imprägnierung von Holz bzw. Papier. So nimmt man zum Beispiel an, dass die alten Papyrusrollen der Ägypter mit diesem Öl imprägniert wurden, damit sie länger hielten. Und so nebenbei sei auch erwähnt, dass dieses Holz auch zur Mumifizierung der Toten verwendet wurde, wohl ebenfalls aus Haltbarkeitszwecken.

Anwendung u.a:

 

Atemwegserkrankungen, Harnwegserkrankungen, Bluthochdruck, Angstzustände, depressive Verstimmungen, Nervosität, Aggressionen, fehlende Stabilität, Wechseljahresbeschwerden, Geburtsvorbereitung und Geburt, Schlafstörungen, Hautausschläge, Akne, unreine Haut, Schwangerschaftsstreifen, Haarausfall, Schutz vor Insekten

 

Die Zeder war im alten Ägypten so beliebt, dass man den heutigen Libanon dem ägyptischen Reich angliederte, weil dort besonders viele Zedern wuchsen. So wollte man den Nachschub an Zedernholz sichern. Leider hat man das damals aber etwas übertrieben, denn heute findet man kaum noch Zedern im Libanon, es sind nur einige Exemplare übrig geblieben.

 

Das Zedernöl, das wir heute kennen, wird aus der sogenannten Atlaszeder hergestellt, einer Zedernart, die in Nordafrika wächst. Das Öl hat aber die gleiche Wirkung wie das Öl der ursprünglichen Zeder.

 

Die Zeder wird bis zu 30 m hoch und kann sehr alt werden, wohl bis zu 2000 Jahre alt.

Das Öl, das man heutzutage überwiegend für Parfums verwendet, stellt man durch eine Wasserdampfdestillation her. Das Zedernöl hat eine ähnliche Farbe wie Honig, ist zähflüssig, wirkt balsamisch und duftet süßlich und warm.

 

Wegen seines warmen und maskulinen Duftes setzt man Zedernöl häufig zusammen mit Sandelholz ein.

 

Das ätherische Öl der Zeder hat eine wärmende und harmonisierende Wirkung, man sagt, es soll Leben spenden. Es hat zudem eine beruhigende Wirkung auf unsere Psyche, es vertreibt Angst und löst Spannungen, es tröstet uns in schwierigen Lebenslagen, es hilft auch gegen Angst und Ärger, gegen Aggression, es bringt uns wieder ins Gleichgewicht, es verleiht uns wieder mehr Stärke und Würde.

 

Das ätherische Öl hat eine antiseptische Wirkung, es löst Schleim und es löst auch Krämpfe, man kann es dazu zum Beispiel in einer Duftlampe verdunsten lassen. Wie alle Baumöle wirkt es besonders auf unser Atemsystem ein, intensiviert wird die Wirkung zum Beispiel dadurch, dass man Ysop oder Salbei bzw. auch Zitrone beigibt.

 

Das Zedernholzöl wirkt besonders auf die Niere und die Blase, zum Beispiel wenn man unter einer Blasenentzündung leidet, wenn man Brennen und Schmerzen beim Urinieren hat oder unter einer Nierenbeckenentzündung leidet. Hierzu kann man Sitzbäder und Kompressen mit Zedernholzöl anwenden.

 

Die Zeder hat auch eine sehr erotische Wirkung auf uns, d. h. sie macht Lust auf die Lust. Verstärkt wird diese Wirkung zum Beispiel dadurch, dass man Jasminöl oder Rosenöl zugibt, es eignet sich aber auch Ylang-Ylang und Tuberose.

 

Zedernholzöl schenkt neue Kraft und unterstützt den Geist, es entspannt, beruhigt, stärkt die Lunge, hilft auch bei Arteriosklerose und stimuliert das Lymphsystem. Es hilft bei fettiger oder auch trockener Haut, auch bei Haarausfall.

 

Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet ist die besondere Wirkung auf die Haut, so kann man dieses Öl zum Beispiel bei unreiner und fettiger Haut verwenden, es hilft also bei Akne. Man kann es aber auch bei Ausschlägen und Entzündungen verwenden, es hilft bei Schuppen, schuppiger Haut, fettigen Haaren oder auch bei Haarausfall. Zudem findet es Verwendung bei Cellulitis, Wasseransammlungen unter der Haut, auch Ödeme genannt, und bei gestauten Lymphen.

 

 

Steckbrief von Zedernöl

Herstellung

Wasserdampfdestillation des Holzes

30 kg ergeben einen Liter Öl.

 

Affirmation

Ich ruhe zentriert und stark in mir selbst und handle aus meiner Mitte heraus.

Wirkung auf die Seele von Zeder

Ermöglicht den Kontakt zu den eigenen Wurzeln.

Stärkt Menschen, die zart besaitet sind.

Wirkt beruhigend bei Hyperaktivität.

Duftrichtung

Holzig

Warm

Balsamisch

Leicht herb

 

Harmoniert mit

Benzoe, Bergamotteöl, Jasminöl, Lavendelöl, Lindenblüte, Neroliöl, Rosenöl, Rosmarin, Sandelholz, Tuberose, Wacholderöl, Weihrauch, Ylang-Ylang, Zimt, Zirbelkiefer, Zitrone, Zypresse

 

Element und Sternzeichen

Die Zeder ist dem Element Erde und dem Sternzeichen Steinbock zugeordnet.

 

Eigenschaften

Stärkend

Harmonisierend

Zedernöl - Inhaltsstoffe

U.a. Widorol, Cedrol, Cedren, Cedranol, Terpene, Thujopsen, Atlanton, Cadinen, Cedrol, Thujon

Anwendungsarten

Als Balsam

Als Bäder

Für Cremes

Als Duftlampe

Als Inhalation

Als Kompressen

Als Massageöl

Als Parfüm

In der Sauna

 

Therapeutische Eigenschaften

    Insektenschutz

    Diuretikum -bringt Entlastung für Lymphe und Venen

    Adstringierend - strafft das Gewebe

    Strafft Venen und Lymphe

    Antiseptisch - hilft gegen Keime und Krankheitserreger

    Antiinfektiös - hilft den Körper zu stärken und die natürliche Immunität gegen Krankheiten aufzubauen

    Schleimlösend - entfernt überschüssigen Schleim aus den Atmungsorganen

 

Emotionale und energetische Eigenschaften

    Bringt Erdung.

    Fördert die Fähigkeit festzuhalten und beharrlich zu bleiben.

    Erhöht Stärke und Ausdauer in schwierigen Zeiten.

    Unterstützt Vertrauen in sich selbst in schwierigen Situationen.

 

Anwendungsgebiete von Zedernöl

Körperliche Wirkung

    Adstringierend

    Akne

    Allgemeine Blasenleiden

    Allgemeine Hautprobleme

    Ameisenabwehr

    Angst

    Antiallergisch

    Antihistaminisch

    Antiseptisch

    Ärger

    Arteriosklerose

    Arthritis

    Asthma bronchiale

    Blasenentzündung

    Blasenschmerzen

    Blasenschwäche

    Bronchitis

    Depressionen

    Duftlampe zur Insektenabwehr

    Ekzeme

    Feines Haar

    Fettige Haut

    Fettiges Haar

    Frühjahrsmüdigkeit

    Gewichtszunahme

    Gonorrhö

    Harnwegdesinfektion

    Harnwegsinfektionen

    Hautausschläge

    Hautberuhigung durch Waschungen und Umschläge

    Hautentzündung

    Hautjucken

    Hautpflegend

    Hautregenerierend

    Husten

    Infektionen der Atemwege

    Infektionen des Urogenitalbereichs

    Irritationen

    Körperliche Erschöpfung

    Kräftigend

    Lymphflußanregend

    Lymphstau

    Mangelnde Zentrierung

    Mottenabwehr

    Nässende Hautausschläge

    Nervenschmerzen

    Nervosität

    Nierenbeckenentzündung

    Ödeme

    Pickel

    Rekonvaleszenz

    Schleimlösend bei Atemwegsinfektionen

    Schleimlösend

    Krampflösend

    Schmerzhafte Harnentleerung

    Schuppen

    Schuppenflechte

    Stärkend auf Blase und Nieren

 

Psychische Wirkung

 

    Aggressionen

    Angst

    Angstlösend

    Aufbauend

    Beruhigend

    Depression

    Konzentrationsmangel

    Nervöse Spannung

    Niedergeschlagenheit

    Stärkend

 

Wirkung auf die Haut

 

    Adstringierend

    Akne

    Antiseptisch

    Cellulitis

    Fettige Haut

    Hautausschläge

    Reinigend

    Schuppige Haut

    Wunden

 

Äußere Anwendung von Zeder

Kompressen und Waschungen mit einer Lösung von maximal 20 Tropfen in einem Glas mit abgekochtem Wasser.

 

Zum Einreiben eine maximal 5 - 10%ige Öllösung verwenden.

 

Gurgelwasser

Ein bis zwei Tropfen in Gurgelwasser.

 

Zur Ameisenabwehr

 

Tür- und Fensterrahmen mit dem Öl bestreichen.

 

Antimottenmittel

Tränken Sie Wattebäusche oder Holzkugeln mit einigen Tropfen Zedernholzöl, und legen Sie diese in Ihren Schränken aus.

 

Duftlampe

Eine Mischung zur Zentrierung und Klärung:

 

Zutaten: 4 Tr. Zeder und 3 Tr. Bergamotte.

 

Innere Anwendung von Zeder

 

Akne

Atem- und Harnwegsinfekte

Hautprobleme und Hautentzündungen

Husten

Juckreiz

Nervosität

Raumluftreinigend

Schnupfen

Verschleimung

 

Dreimal täglich bis zu fünf Tropfen mit einem Teelöffel Honig vermischt in eine Tasse lauwarmes Wasser oder Tee geben.

Sportmassage

Zutaten: 6 Tr. Zeder, 6 Tr. Rosmarin und 4 Tr. Eukalyptus auf 50 ml Sesamöl

 

Vorsicht

 

Die Sorte Juniperus virginiana sollte nicht während der Schwangerschaft und bei Epilepsie angewendet werden.

 

Cedrus atlantica nicht innerlich anwenden, es enthält Thujon und kann das Zentralnervensystem reizen!

 

Schwangere und Epileptiker sollten dieses Öl nicht anwenden!

 

Man sollte das Zedernöl innerlich nicht hoch dosiert anwenden, da es das zentrale Nervensystem reizen kann.

 

Kinder unter zehn Jahren sollten dieses Öl nicht bekommen.

 

 

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