Serotinin (Serot)

 

hat Ephin.-ähnliche Wirkung/= Hist.-ähnlich;

Funktion: Unbewusste Lebensabläufe/Appetit/Schlaf/Thalam/Hyperthalam;

Oft als Glückshormon bezeichnet, wirkt . Serotonin im Gehirn erst einmal beruhigend: Es hemmt die Impulsivität und aggressives Verhalten. Unter Serotoninmangel wiederum kann es zu Angststörungen und Depressionen kommen. Daher werden verschiedene Medikamente, die die Serotoninkonzentration erhöhen, sehr häufig als Mittel gegen Depressionen und vereinzelt auch gegen Angststörungen eingesetzt;

Positiv: hoffnungsvoll/angetrieben/unbeschwert;

Negativ: Angstgeprägt/ruhelos/schwermütig/antriebslos/naiv/selbstbezogen

chemical mediator of nervous system.

Serotoninergic syndrom: corresponds to troubles caused by antidepressiva

    - confusion or hypomania/restlesness/myoclonias.

    - hypereflexy/abundant sweats/tremors and thrills.

    - diarrhea/incoordination/fever;

 

Vergleich: Enthalten in: Ch-fl + Fic-c + Fic-i/Krebstumoren;. Serot. + Glutamat. + Dopamin. (gebrauchen LSD. rezeptoren) + Hir.;

Siehe: Hormonen allgemein + Neurotransmittergruppe + Biochemie des Gehirns. + Griffonia simplicifolia.x

 

Allerlei: Trypt. wird tagsüber in Serot gewandelt

Weniger bei Verliebtheit

 

ZEIT ONLINE

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Glückshormon steuert Heuschreckenplagen

A small molecule, rapidly acting neurotransmitter that acts as an inhibitor of pain pathways in the spinal cord. It is also believed to assist in mood regulation, perhaps causing sleep (Guyton, 1992:335).

Der Botenstoff Serotonin veranlasst Einzelgänger, sich zusammenzuschließen. So werden aus harmlosen Wüstenheuschrecken gefährliche Schwärme

"Glückshormon" wird Serotonin oft genannt, weil dieser Botenstoff des Gehirns Depressionen und Angstzustände lindert – und weil verliebte Paare mehr davon im Blut haben als Singles.

Wenn irgendwo in Afrika wieder einmal Schwärme der Wüstenheuschrecke Schistocerca gregaria die Felder kahl fressen, werden die Hungernden diesen Botenstoff wohl eher in "Unglückshormon" umtaufen. Denn Serotonin verwandelt die Insekten, die normalerweise als Einzelgänger leben, in gefürchtete Wanderheuschrecken, die in Massen übers Land ziehen und alles kahl fressen.

Michael Anstey und seine Kollegen (Oxford Universität) haben jetzt  herausbekommen, was diese Veränderungen auslöst. Ihre Entdeckung beschreiben sie im Magazin Science. Als die Forscher wenige Tiere in kleine Gehege setzten, gingen sich die Heuschrecken eher aus dem Weg und handelten praktisch nie gemeinsam. Sobald aber auf einem Quadratmeter Versuchsfläche mehr als 25 Heuschrecken hüpften, änderte sich ihr Verhalten und sie bildeten Schwärme.

In der Natur wird dieses Verhalten ausgelöst, wenn die Nahrung knapp wird und deshalb viele der Insekten auf engem Raum zusammenkommen. Dann wird im Körper der Tiere in den ersten Stunden des Schwarmverhaltens deutlich mehr Serotonin in Teilen des Nervensystems ausgeschüttet. Der Botenstoff bewirkt, dass plötzlich sogar der Nachwuchs anders aussieht: Statt der unauffälligen, grün-braunen Krabbeltiere schlüpfen schwarz-gelb gefärbte Heuschrecken, die längere Flügel haben, als ihre Eltern und so bestens an das Leben im Schwarm angepasst sind. Die beiden Varianten unterscheiden sich so stark, dass man sie lange für zwei Arten hielt.

Ein wenig wie Engelchen und Teufelchen sitzen sich die zwei Wüstenheuschrecken gegenüber. Rechts hockt die grüne Unschuld, links hat ein Serotonin-Schub die Verwandlung zum "Schwarmtier" bereits vollendet Verabreichten die Forscher den Heuschrecken zusätzliches Serotonin, schlossen sie sich viel schneller zu Schwärmen zusammen. Hemmten sie dagegen die Serotonin-Produktion mit Chemikalien, blieben die Heuschrecken auch bei hoher Bevölkerungsdichte Einzelgänger. Ob solche Serotonin-Hemmer aber auch als Mittel gegen Heuschreckenplagen taugen, muss erst noch untersucht werden. Die Wüstenheuschrecke richtet regelmäßig die größten Schäden an und lebt in einem Gürtel zwischen Nordafrika und Indien im Süden – sowie Südeuropa und Kasachstan im Norden.

Ähnlich wie hier im afrikanischen Niger Grashüpfer zur Plage werden, schwärmen auch Wanderheuschrecken meist millionenfach über das Land

Was aber löst die Verwandlung der Tiere genau aus? Offensichtlich sind es Berührungen mit ihren Artgenossen: Die Biologen brauchten den Heuschrecken nur mit einem Pinsel über die Hinterbeine zu streichen, schon begann die Verwandlung. Und weil Berührungen sich häufen, wenn mehr Tiere auf der gleichen Fläche leben, gibt es eine bestimmte Bevölkerungsdichte, ab der sich Schwärme bilden. Die Schwarm-Heuschrecken scheiden mit ihrem Kot dann auch noch flüchtige Verbindungen aus, die dem Schwarm signalisieren: "Bleibt zusammen!"

Während im Labor einfach mehr Tiere auf die Versuchsfläche gesetzt wurden, um die kritische Bevölkerungsdichte zu simulieren, lässt in der Natur einer der seltenen Regenfälle mehr Insekten schlüpfen. Bis der Nachwuchs nach fünf verschiedenen Larvenformen erwachsen wird, sind große Teile der Halbwüste längst wieder vertrocknet. Auf den wenigen Flächen mit noch grünen Pflanzen drängen sich daher die Heuschrecken und die kritische Bevölkerungsdichte wird leicht überschritten.

Wenn das passiert, dauert es nicht mehr lange, bis wieder eine schwarze Wolke aus Millionen, manchmal Milliarden Insekten den Himmel über Afrika verdunkelt - und dort, wo sie niedergeht, Hunger und Elend zurücklässt.

 

Several drugs are listed for the treatment of PTSD, including dopaminergic agents, serotonergic agents, tri-cyclic antidepressants, benzodiazepines, anticonvulsants,

anti-manics and opioid antagonists (Donnelly and Amaya-Jackson, 2002: 167).

The selective serotonin re-uptake inhibitors (SSRIs) are considered broad spectrum agents in the treatment of PTSD. Serotonergic agents may be important in psychiatric symptoms commonly associated with PTSD such as aggression, obsessive/intrusive thoughts, panic attacks and suicidal behaviour. Although controlled trials suggests that most adult drug responders will show general improvement within 2 weeks of SSRI treatment and that SSRIs will ameliorate all symptom clusters of PTSD, optimal results may entail high doses at relatively long duration (8-12 weeks), and side effects such as nausea, vomiting, diarrhea and constipation pose clinical problems (Brent, 1995: 209-15).

Although Benzodiazepines (BDZ) are effective e in the treatment of adult anxiety disorders and have been widely utilized in the treatment of PTSD in adults, studies indicate that they have little effect on core PTSD symptoms of re-experiencing, avoidance or numbing and pose the risk for rebound effects such as anxiety, sleep

disturbance and prominent rage reactions. Clinicians should be aware of the troublesome and sometimes serious adverse effects of dis-inhibition, sedation, irritability as well as withdrawal syndrome in patients given BDZs even for short periods (Donelly and Amaya-Jackson, 2002: 167).

High dose opiate antagonist, naltrexone, therapy has been utilized with mixed results in treating PTSD. Naltrexone blunts the tendency to self-mutilate and reduces rates of relapse in alcoholic patients who have achieved sobriety. Unfortunately, high dosages of naltrexone carries risk of he patotoxicity, thus is not recommended for clinical use (Donelly et al, 2000: 168).

Tri-cyclic anti-depressants (TCA’s) appear to reduce symptoms of re-experiencing and depression related to PTSD, but their diverse affect profile (dry mouth, blurred vision, urinary retention, tachycardia and postural hypotension) is considerable.

Dopaminergic agents are reserved for patients with refractory PTSD who exhibit paranoid behaviour, para-hallucinatory phenomena, self-destructive behaviour, explosive or overwhelming anger or psychotic symptoms. Their risks of adverse effects such as extra-pyramidal symptoms and tardive dyskinesia reserve them for only the most debilitating cases when other agents have failed or when symptoms of psychosis, severe mutilation or aggressiveness are limiting recovery (Donelly and Amaya-Jackson, 2002: 164).

 

 

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