Glücksgruppe

 

Vergleich: Siehe: Orakel + Fee/Elf + Anhang + Schatzgruppe.

 

„Genug zu haben ist Glück, mehr als genug zu haben ist unheilvoll. Das gilt vor allen Dingen, aber besonders vor Geld.“

                                                Lao-tse

„Wer dauernd glücklich sein will, muss sich oft verändern.“

                                                Konfuzius

 

[Eckart von Hirschhausen]

1. Menschen sind gerne unglücklich

Davon kann jeder Arzt berichten: Hypochonder zum Beispiel – denen geht es nicht gut, wenn es ihnen gut geht. Masochisten tut es weh, wenn es nicht wehtut.

 Singles fehlt der Partner. Wozu? Na, zum Glück!

Offenbar lieben wir Schmerz, der nachlässt, mehr als neutrale Gefühle. Das erklärt auch, warum Frauen so gerne Schuhe kaufen, die einen Tick zu eng sind –

für den kontrollierbaren Glücksmoment am Abend, wenn der Schmerz beim Ausziehen nachlässt.

2. Wir sind nicht auf der Erde, um glücklich zu sein

Das Ziel der Evolution war immer: überleben. Wenn Sie diesen Text hier lesen, hat Ihr Hirn seinen Job erfüllt! Glücksmomente sollen uns antreiben, unsere Überlebenschancen zu verbessern.

Deshalb macht Essen Spaß. Deshalb macht Sex Spaß. (Einige erinnern sich.) Aber auf Dauer glücklich sein? Nein – das wäre der Tod!

Die Urmenschen, die nach Mammutsteak und Orgie glücklich über die Wiese liefen, hat der Säbelzahntiger gefressen. Von denen stammen wir nicht ab.

Wir überleben, weil Glück vorbeigeht und wir weiter dazulernen.

3. Kein anderer Mensch ist dafür da, uns glücklich zu machen

Die romantische Idee, dass es einen Richtigen gibt, den du nur finden musst, dann ist das Glück auf Dauer garantiert, macht seit Jahrhunderten die Menschen nur eins: unglücklich!

Mal ehrlich: Wie wahrscheinlich ist es, unter sechs Milliarden Menschen den einzig richtigen zu finden – innerhalb der ersten 80 Lebensjahre?

Weil es Perfektion nicht gibt, wir sie aber trotzdem erwarten, halten wir den Partner, den wir womöglich gerade haben, fest – und suchen heimlich weiter.

4. Shit happens

Mal bist du die Taube, mal bist du das Denkmal. Glück kommt und geht. Unglück auch. Aber im Unglück denken wir automatisch: Das bleibt jetzt für immer so.

Eine der schönsten Nachrichten aus der Traumaforschung ist, dass über 80 Prozent der Menschen, die brutale Schicksalsschläge erleben, gut damit klarkommen.

Es braucht eine Zeit, aber auch ohne therapeutische Intervention sind sie zwei Jahre später nicht dauerhaft beeinträchtigt, oft sogar noch gestärkt. Unfälle, Krankheit,

Trennung und Tod sind Teil des Lebens. Wenn das Leben endlich ist – wann fangen wir endlich an zu leben?

5. Go for Bronze!

Wer ist Ihrer Meinung nach glücklicher, Silber- oder Bronzemedaillen-Gewinner? Richtig: Bronze gewinnt! Glückstechnisch.

Nicht das Ergebnis macht uns glücklich oder unglücklich – es ist die Bewertung, vor allem die Frage: Mit wem vergleiche ich mich? Mit wem vergleicht sich Silber?

Er schielt nach oben und flucht: Drei Hundertstel - und du hättest Gold!

Bronze denkt: Drei Hundertstel - und du hättest gar keine Medaille! Bronze ist glücklich, denn er weiß: Richtig doof ist Vierter.

6. Wenn du wirklich was für dich tun willst, tu was für andere

Wir können uns nicht selbst kitzeln. Denn bevor die Finger die eigenen Füße berühren, ist das Hirn vorgewarnt. Es fehlt einfach die Überraschung.

Das ist beim Sex so ähnlich. Sinnlichkeit miteinander zu teilen, macht mehr Spaß als allein. Glück auch.

Glück kann man sogar weitergeben, ohne es selbst vorher gehabt zu haben! Glück ist ansteckend. Und jemand anderen glücklich zu machen und glücklich zu sehen,

bringt dir viel mehr, als deinen eigenen Bauch zu pinseln.

Dafür haben wir sogar Nervenzellen im Kopf, die Spiegelneuronen. Lachen steckt an, also umgib dich mit lebensfrohen Leuten. Lache – und die Welt lacht mit dir.

Schnarche, und du schläfst allein!

7. Liebe dich selbst, dann können die anderen dich gernhaben

Frauen fühlen sich nachweislich schlechter, nachdem sie eine Modezeitschrift durchgeblättert haben. Warum? Weil sie sich vergleichen: "Oh Gott, ich seh ja gar nicht so aus!" Was für eine Überraschung. Das Leben ist ungerecht, aber normal verteilt.

Es ist normal, kein Supermodel zu sein. Und unter uns: Ich war schon mit solchen Top-Schönheiten in Talkshows eingeladen. Ich habe die vor und in der Maske gesehen.

Und  was dort mit denen gemacht wird – dafür kommt jeder Gebrauchtwagenhändler in den Knast!

Männer vergleichen sich nicht automatisch mit den Typen aus "Fit for Fun". Wenn sie Zweifel an ihrem Körper haben, gehen sie in die Sauna, schauen sich um und denken: Ach, so schlimm ist es ja doch noch nicht. In der Sauna siehst du Menschen ungeschminkt, so wie Gott sie schuf und wie McDonald’s sie formte. Es ist normal, über die Lebensspanne zuzunehmen: Ich habe mal drei Kilo gewogen!

 Wie steht eine Frau vor dem Spiegel? Immer in Bewegung. Sie lässt nicht locker, bis sie etwas entdeckt, was nicht perfekt ist.

 Liebe Frauen, in dem einen Punkt könnt ihr etwas von uns Männern lernen. Wir zerfleischen uns nicht mit Selbstkritik. Wie steht ein Kerl vor dem Spiegel? Frontal, regungslos und kurz. Und nach zwei Sekunden ist er mit sich im Reinen – "passt schon". Mehr will er gar nicht wissen. Natürlich hat ein Mann irgendwann auch einen Bauchansatz. Aber kein Mann ist so doof und dreht sich vor dem Spiegel ins Profil!

Eckart von Hirschhausens neues Buch "Die bessere Hälfte. Worauf wir uns mitten im Leben freuen können" ist seit September im Buchhandel. Rowohlt, 160 Seiten, 18 Euro.

 

Achat. Alte Ägypten: Skarabäen aus Achat geschnitten, dienen als Glücksbringer und Schutzsteine

Adam. LARGE diamonds attract misfortune/power of Adam can only work when it is freely given/would lose its power when stolen or taken by force.

A six-sided diamond was considered the most lucky; a square to be handled with care. A large triangular shaped diamond was thought to create disharmony in the household/

losing a diamond was BAD luck.

Agar. = Glückspilz/= Narrenschwamm

Aur-met. = Goldfarben bringt Glück.

Bambuskreuze als Glücksbringer aufgestellt.

Brachychiton rupestris = Australischer Flaschenbaum./= Glücksbaum Malvales. Bonsaigruppe.

Caretta caretta. = Schildkrötenpanzer/tortoise at the back door of a house/in the backyard by a pond is said to attract good fortune and many blessings.

Coc-s. Marienkäfer.

Cor-r. bringt Glück/schützt.

Corvus. = Unglücksraabe

Cygnus bringt Glück wann begegnet.

Eichhörnchen bringt Glück wann begegnet.

Erinaceus europaeus. = Glückssymbol Sinti und Roma

Dianthus caryophyllus = Carnation betrothal. or engagement/= Mary’s tears. at Jesus' plight/in France and Francophone culture symbol of misfortune and bad luck/used in Greek ceremonial crowns Caryophylalles.

Drachen. bringt Glück.

Drogen. allgemein

Elefanten. = in der Mythologie Wächter und Träger des Alls (Elefanten und Ganesha = Glückszeichen und Hüter).

Serotonin und Endorphin = Glückshormone

Eric-vg. Glück bringend in Schotland

Erythrina lysistemon. = Common coral Tree/= Lucky Bean Tree.

Fortuna (römisch/= Tochter des Oceanos = Tyche (griechisch) = Göttin. des Orakels = „Lady Luck“/= Göttin des Balls

Fossilien. sind Glücksbringer in viele Kulturen

Glückstiegel = letzte Tiegel. am Tag hergestellt/bekam Inschrift.

Grün. wird als Glückbringende Farbe auf Spiel-/Biljarttische gebraucht

Grus grus. = Kranich/= Glücksvogel

Hans. = der ehrliche Tölpel mit viel Glück

Hufeisen

Kleeblatt vierblättrig

8 Kostbarkeiten: = Glücksbringer

            Goldene Fischen = Glücksbringer

Kupferne Geldstücke = Glücksmünze.

Luck stones: Draws luck in your favor or give you something that you value, wear the stone in your left pocket. Green Aventurine (Jupiter), Pyrite. (Mars) and Tiger's Eye (Sun).

Mangi. (wish granting tree).

Meteoreneinschläge o. Sternschnuppen als Glücksbringer gesehen

Münze. wurde unter Mast. eingebaut als Glücksbringer

Myotis.. = Fledermaus Glück; fünf Glückseligkeiten (Gesundheit, langes Leben, Reichtum, Tugendhaftigkeit, ein schneller natürlicher Tod)

Beim Glückspiel wurde auf Münzen gespuckt

Narc. China

Oxalis tetraphylla = Oxalis deppei = Glücksklee Oxydales.

Der glückliche Besitzer, so hieß es schon seit altersher, durchschaue jeden Zauber. Davon weiß sogar ein Märchen der Gebrüder Grimm „Der Hahnenbalken” –

zu berichten: Ein Hexer band Stroh an den Fuß des Hahns und machte dem staunendem Volk weis, das Tier trage einen riesigen Balken.

Eine Magd, in deren Graskorb sich ein vierblättriges Kleeblatt befand, ohne dass sie es wusste, ließ sich nicht täuschen und deckte den Zauber auf.

Perisoreus infaustus = Unglückshäher (Lappen: = Glücksvogel.).

Pica pica. = Elster Vogelart aus der Familie der Rabenvögel/germanischen Mythologie Götterbote (Todesgöttin Hel)/„diebische“ Elster = Hexentier

Asien = Glücksbringer/nordamerikanischen Indianern = mit Mensch befreundet.

Pyr-d. = Golden pyrite/= Katzengold (bedeutet falsches Gold)/=  fool’s gold/= witches gold/= good luck  in business/= blue billy

Rechts bringt Glück

Rose. Perle. [wird in Strombus gigas = Schnecke/= Queen. Conch/= Glücksymbol (Buddhismus.)]/Molluscae..

Swastika = Hakenkreuz./= Glückssymbol/= Sonnenrad/= Feuerrad

Schwarze Mann = Schornsteinfeger/bringt Glück

                        Odezia atrata = Chimney Sweeper/= Kaminfegerle = Nachtfalter Lepidoptera.

Schwein.

Serotonin. = Glückshormon

Spinne. die sich am Faden herablässt, bedeutet „Glück kommt vom Himmel herab“

Thev. = lucky nut

Trif-p. = Rotklee/vierblättriges Kleeblatt = Glückssymbol

1-Cent.-Münze (früher: 1-Pfennig-Münze bzw. 1-Groschen-Münze):

X = Glückssymbol

Schwalben/Störche. Glücksbringer fürs Haus Aves.

China: Spiegel – Glück, Eheglück, Geburt eines Sohnes; erlaubt das Sehen von Geistern und Dämonen sowie -im Buddhismus- der nächsten Existenzform

 

Luck stones: Draws luck in your favor, or to give you something that you value, wear the stone in your left pocket. Green Aventurin.e (Jupiter), Pyrite (Mars) and

Tiger's Eye (Sun). 

 

Glückspilz.

„Mit dem Helm. geboren. sein“ = von Adel sein/Glück haben/Wer mit einem "Helm" (Eihaut über dem Kopf) geboren wird, kann nach seinem Tod als

Vampir auferstehen

 

W. Afrika: Yoruba religious traditions Africa and religions of the African diaspora, one of the central deities (orishas) is Eshu/Elegba, the guardian of the crossroads,

the arbiter of good fortune or misfortune, life or death.

 

 

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