Schriftgruppe

 

Vergleich: Siehe: Brennstoffen.

 

Buchstabieralphabet, Buchstabiertabelle oder Buchstabiertafel:

A wie Anton                         O wie Otto

Ä wie Ärger                          Ö wie Ökonom

B wie Berta                         P wie Paula

C wie Cäsar                         Q wie Quelle

CH wie Charlotte             R wie Richard

D wie Dora                         S wie Samuel

E wie Emil                         SCH wie Schule

F wie Friedrich             ß scharfes s (Eszett)

G wie Gustav             T wie Theodor

H wie Heinrich             U wie Ulrich

I wie Ida                         Ü wie Übermut

J wie Julius                         V wie Viktor

K wie Kaufmann             W wie Wilhelm

L wie Ludwig             X wie Xanthippe

M wie Martha             Y wie Ypsilon

N wie Nordpol             Z wie Zacharias

 

www.eso.li/runen/

                                               

„Die Tinte. der Gelehrten wiegt so schwer wie das Blut der Martyrer“

 

Alst-s. Holz als Schreibvorlage gebraucht

Anac. = marking-nut/= Nierenbaum/= golden acorn (Galen and Avicenna)

Aranea diadema [Andres Krüger] Menschen mit Spinnentätowierungen

Betu-a. birch bark scrolls used by the Ojibwa (Anishinaabe) people of North America to write down history, rituals etc.

Blattspiegel. = einheitliche Gestaltung einer Seite o. Datei

Brosimum guianensis = snakewood/= Letternholzbaum Rosales.

Buchdruckkunst = Schwarze Kunst/Hexen üben Schwarze Kunst aus

Calc. als chalk

Charta alba = weißes Papier quelle: remedia.at

Clusia rosea = Balsamapfel/= Baumwürger/= Autogrammbaum/= Parasit./Bonsaigruppe/Malphigiales

x

Eichengalletinte. (= Ferr-s. + Gerbstoff. + Mur-ac.)

Fagus. = Buchen = Holz der Runen

Ganesh. = Gott des Schrifts (I)

Geheimtext

Gänsekiel als Schreibwerkzeug benutzt

Glückstiegel = letzte Tiegel am Tag hergestellt/bekam Inschrift.

Graph. verarbeitet in Bleistifte

Griffel gemacht aus Schiefer.

Leder = Grundstoff Pergament

Gyrinus natator = Taumelkäfer/= schrijvertje Insekten. zieht sich bei Verschmutzung zurück

Incunable = the anglicised singular form of "incunabula", Latin for "swaddling clothes" or "cradle”/= wiegendruk

Ips typographus = letterzetter/= Buchdrucker/= Borkenkäfer Arthropoda

Kaolin = Ton

Luf-act. = Gourd/used to record events (Peru)

Merkur/Hermes Erfinder der Magie, des Schreibens und des gesprochenen Wortes

Panaeolus mushrooms [= Düngerlinge/= Gattung giftiger o. giftverdächtiger Pilze (= Tinterlinge/= Coprinaceae)]/an grasbewachsenen Standorten mit Dungablagerungen

(auf Weideflächen mit Viehzucht)/Kulturfolger Fungi

Papier Tauschwährung/hergestellt aus Cann-s. (= Hanf)/Crot-t. (Lumpen aus Baumwolle)/Papyrus (Cyperus papyrus = Echte Papyrus Poales aus Mark hergestellt)/Holz

Plb-met. = Blei Druckbuchstaben aus Blei gegossen

Runen = germanische Schriftzeichen (Thurisaz = Torweg =Stärke/= Ruhe/= Rückblick/= Innehalten/= Umsetzung des Willens in Handlung)

            http://www.secondwindhealing.com/articles/article-medorrhinum.pdf Medhorrinum entziffert mit Runen

Schlüssel = Zugang zu Geheimtext

Schrift in Islam sind Bilder verboten, darum werden Texte aus dem Koran zum Dekorieren verwendet

Schriftgranit = Verwachsung Quarz + Feldspat/sieht aus „Wie arabische Schriftzeichen“

Schwarze Kunst = Buchdruckkunst

Siegel.

Sylvanit (Au + Ag + Te) = Schreiberz

Tattoox

Tetrapanax papyriferus = Tung-tsau/= Rice-paper Plant/rice paper = pith paper Apiales

Ton gebraucht um Schrift festzuhalten

Vespinae = Papierwespen

X = Buchstabe/= römische 10/= Geheimnisvolles/= Verbotenes/X+X+X = Symbol der 3 Schicksalsgöttinnen (später K+M+B/= Schutz der Hausschwelle)/

= Malzeichen in Rechenkunst/= cross/= Ortsangabe/= Unterschrift Analphabet

Zwiebel-fisch. = eine in andere Schrifttypus gesetzte Buchstaben in einem Text.

Vergleich: Siehe: Farbstoffen.+ Kind Anhang

Allerlei: Buchdruckkunst = Schwarze Kunst/Hexen. üben Schwarze Kunst aus

Egypte: Toth = Gott der Schrift/Symbol: Ibis/Erfinder der Hieroglyphen/Mondgott/Gott der Zeit(abschnitte)/innewohnende Geist der Ordnung und der Gesetzmäßigkeit/

Protokollant des Totengerichts (Petrus).

False friends (or faux amis): pairs of words in two languages  or dialects  (or letters in two alphabets) that look or sound  similar, but differ in meaning.

False cognates, by contrast, are similar words in different languages that appear to have a common historical linguistic origin (whatever their current meaning) but actually

do not.

Festhalten von Daten:

Spider wove the web that brought humans the first picture of the alphabet. The letters were part of the angles of her web. Deer asked Spider what she was weaving and

why all the lines looked like symbols. Spider replied, "Why Deer, it is time for Earth's children to learn to make records of their progress in their Earth Walk."

Deer answered Spider, "But they already have pictures that show through symbols the stories of their experiences." "Yes," Spider said, "But Earth's children are growing

more complex, and their future generations will need to know more. The ones to come won't remember how to read the petroglyphs."

So it was that Spider wove the first primordial alphabet, as she had woven the dream of the world that had become manifest. Spider's dream of the physical world had

come to fruition millions of years before. Spider's body is made like the number eight, consisting of two lobe-like parts connected at the waist, and eight legs. Spider is

the symbol for the infinite possibilities of creation.

[Peter Morell]

Cognate (= verwandt mit) animals are those that are sessile/have reduced motility, which put down roots or attachments to rocks or which have large shells, calcareous

deposits around them or which leave a hard skeleton. They leave these hardened or sclerotized parts behind them after their death as evidence of their strong plant-like

urge (molluscae/some marine worms/barnacles/crinoids/sea-urchins/tortoises/turtles/foraminiferans/crustaceans/bryozoans). Here we find the most plant-like animals

(those that must keep records/build up traces of their life). Keeping a record/leaving deposits/shells/bones/traces of one's existence is a plant-like drive (tree-rings: an

expression in the lignified cellulose as a record of the passing years/represent the life record of that tree) that is much more diminished within the animal world.

[Rosina Sonnenschmidt]

Die Sykose ist DAS Miasma der Presse. Es wird etwas hochgespielt, schlecht gemacht und zwar durch Pauschalurteile. Mit einem Wimpernschlag werden alte Erfahrungen, ehrwürdige Heilmethoden oder Traditionen weggewischt. Es wird sich als Allwissender aufgebläht, obgleich nichts dahinter ist. Passend zum Buch

erschien im Spiegel Nr. 31/2013 ein Artikel „Erlösung ohne Erlöser“, ein Rundumschlag gegen den Yoga. Ein paar tausend Jahre Kultur werden in einem Bogen abgekanzelt. Angebliche Fachleute wollen die Wurzeln des Hāṭha-Yoga kennen und sie in der Turnvater-Jahn-Ära vor 100 Jahren entdecken. Das Schlimme solcher Pamphlete sind die Halbwahrheiten einerseits und die einseitig negative Gesinnung andererseits. Typisch für die Sykose ist auch die Frage, wenn über die Medien solche mittelmäßigen „Forschungsergebnisse“ hinausposaunt wurden: Was hat es gebracht? Hat sich dadurch irgendetwas positiv verändert? Hilft es den Menschen?

Was ist überhaupt die Intention der Veröffentlichungen gegen eine Heilpflanze, gegen Homöopathie oder wie jetzt gegen den Yoga? Erliegen die Autoren wirklich dem Wahn, alle Leser ließen jetzt ab von Homöopathie, Bachblüten, Yoga oder Küchenkräutern?

Bäume.

Fossilien.

Mollusca.

Pica pica. = Elster sammelt

Schriftgruppe keeping of records requires writing

Sciurus vulgaris = Squirrel sammelt 

Steinkohl

[Katrin Zeug]

Mehrere Studien aus den letzten Jahren haben ergeben, dass mit der Hand geschriebene Texte kreativer sind und komplexere Sätze haben. Eine Erklärung dafür könnte sein, dass die Bewegungen, die der Körper beim Schreiben von Buchstaben mit der Hand vollzieht, auch Regionen im Gehirn anregen, die für das Denken und Sprechen zuständig sind. Beim Tippen dagegen drücken die Finger die immer gleiche Oberfläche. Nur über elektronische Verschaltungen lässt diese die ihr zugeordneten Zeichen auf einem Bildschirm erscheinen: Buchstaben, Punkte, Zahlen. Auf dem Touchscreen kann aus einer einzigen Fingerbewegung ein A werden, ein Smiley, ein Lied oder ein Date – je nach dem dahinterliegenden elektronischen Muster. Der Körper aber spürt keinen Unterschied. Eine andere Erklärung dafür, dass man beim Handschreiben auf mehr Ideen kommt als beim Tippen, ist, dass man sich besser konzentrieren muss, weil das Korrigieren nicht so leicht geht. Auch die Verlangsamung hilft: So bleibt mehr Zeit, um gedankliche Verbindungen herzustellen.

Als Wissenschaftlerinnen der Uni Cádiz Studenten in einer Vorlesung mitschreiben ließen, die einen mit der Hand, die anderen am Computer, konnten sie anschließend deutliche Unterschiede feststellen: Diejenigen, die ihre Notizen getippt hatten, waren schneller gewesen und hatten sich eher einzelne Begriffe gemerkt. Die anderen gaben

die inhaltlichen Zusammenhänge besser wieder. Andere Untersuchungen zeigen, dass Menschen, die Wortlisten oder ihnen fremde Schriftzeichen mit der Hand abschreiben, sich diese besser merken können. Wenn das Gehirn das Wort nicht nur als Bild, sondern zusätzlich als motorische Bewegung abspeichert, hat es später eine Erinnerungsspur mehr zur Verfügung.

Martin Lotze ist Neurologe an der Universität Greifswald. Dort hat er in einer Studie die Gehirne von Menschen im Kernspintomografen untersucht, während sie schrieben.

Er sah, dass nicht nur ein Areal aktiv war, sondern viele in einem komplexen Zusammenspiel: die für Motorik und Sensorik zuständigen, die für Sprache sowie die für das kreative Denken. Areale für das Planen und Strukturieren, aber auch die, die gedankliche Vorstellungen mit dem abgleichen, was passiert. "Das Gehirn ist kein modularer Apparat", sagt er, es laufe vieles gleichzeitig ab. Lotze machte noch eine zweite Untersuchung, für die er Studierende des Studiengangs Kreatives Schreiben der Universität Hildesheim einlud. Menschen also, die professionell und viel schreiben. Hatte das ihre Hirne verformt? "Es ist schwierig zu sagen, was zuerst kam. Fakt ist, dass ihre Gehirnaktivitäten sowohl anders vernetzt als auch effizienter waren", sagt Lotze. Macht ein Mensch etwas sehr oft, egal ob Basketballspielen, Geigen, Singen oder eben Schreiben, prägen sich jeweils eigene Pfade im Gehirn ein: Sie verknüpfen die für die Tätigkeit besonders wichtigen Areale mit den Basalganglien, die für Routinen und Automatismen sorgen. Bei den Studierenden gingen diese starken Verbindungen zum Sprachareal. Auch hatten sie mehr graue Substanz im präfrontalen Kortex.

Der dient der Kontrolle, dem Planen, Strukturieren und auch der Kreativität. Er gilt als der Teil im Gehirn, der den Menschen am stärksten vom Tier unterscheidet.

"Und was", fragt Martin Lotze, "könnte weiter vom Tier entfernt sein als ein Schriftsteller, der im stillen Kämmerchen versucht, alles auf einen Punkt zu bringen?"

Für diejenigen, für die das irgendwie erstrebenswert klingt, hier eine gute Nachricht: Man kann das lernen. Silke Heimes sagt sogar, man lernt es, wenn man es nur tut.

Wie Sport, möglichst regelmäßig. Heimes ist Ärztin, Professorin, Buchautorin, Schreibtherapeutin und Dozentin für kreatives Schreiben. Wir alle, sagt sie, hätten einen weisen inneren Schreiber in uns, der allerdings von einem inneren Zensor blockiert wird – und befreit werden müsse. Bestimmte Übungen helfen dabei.

Zum Beispiel aus den Buchstaben des eigenen Namens neue Wörter zu kombinieren. Oder diese Sätze weiterzuschreiben, eine Seite lang: "Als ich heute erwachte ..." und

"Das Kreischen der Motoren ...". Oder schreiben Sie mal einen Text ohne I. Oder sich reimende Wörter untereinander ans Zeilenende, und dann füllen Sie die Zeilen auf.

Oder diese Übung: Erfinden Sie ein banales Alltagserlebnis. Zum Beispiel an der Supermarktkasse in der Schlange stehen. Dann schreiben Sie es in verschiedenen Perspektiven und Textsorten auf: als kleines Märchen, Kurzkrimi, Traum, Liebesgeschichte.

Katrin Zeug wäre manchmal lieber ein Tier, als im stillen Kämmerchen zu sitzen und zu versuchen, alles auf einen Punkt zu bringen. Oder an einem Ort, wo nicht geschrieben und auch nicht gedacht wird. Wo es keine Worte gibt, nur das Sein.

Und noch etwas helfe, sagt Heimes: den Trugschluss begraben, dass das mit dem Schreiben aus dem Stegreif klappt. Weder bei Anfängern noch bei Profis. Musiker spielen sich ein, Sportler wärmen sich auf, Heimes versteht nicht, warum beim Schreiben alle denken, sie müssten sofort loslegen können. "Übung bedeutet, man muss es kontinuierlich machen", sagt sie. Nur so komme man weg von sprachlichen Klischees und abgedroschenen Formulierungen, hin zu einer scharfen, differenzierten Wahrnehmung.

Könne lernen, Perspektiven zu wechseln, Ich-Kreisel zu überwinden.

John Irving, Bestsellerautor, Oscarpreisträger und Ringer, hat gesagt: "Schreiben ist wie Ringen. Man braucht Disziplin und Technik. Man muss auf eine Geschichte zugehen wie auf einen Gegner."

Gustave Flaubert war der Meister dieses Ringens. Wie ein Besessener feilte er an seinen Worten, Sätzen, Texten, bis sie zu Werken wie Madame Bovary wurden, unübertroffen in ihrer Präzision. Seinen Schüler Guy de Maupassant lehrte er: Es geht darum, alles, was man darstellen möchte, lang genug zu betrachten, um darin einen Aspekt zu entdecken, der noch nie von jemandem erkannt und ausgesprochen wurde. In allem liegt Neuland, weil wir gewohnt sind, unsere Augen nur mit Erinnerung an das zu nutzen, was vor uns über den Gegenstand unserer Betrachtung gedacht wurde. In der geringsten Sache steckt etwas Unbekanntes. Finden wir es.

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