Betula alba (Betu) = Birke/= Berk/= Frühlingssaft/= Hua-mu-pi/= Besenbirke, Frühlingsbaum, Hängebirke, Nierenbaum, Raubirke, Sandbirke, Warzenbirke, Weißbirke/= Maibaum/in Rutenbesen.

 

The Birch

The arabesque of a poet's dreams would not show finer branches, give itself more easily to the wind, nor rise into the blue with greater glory.

Tender, young and over slender you let your light, long branches droop, a little timid, letting them move with every breath of air.

Moving gently as you sway, the shimmering, shivering movements may bring to mind the tenderness and purity of love's young days. –

Hermann Hesse

Pot-e. = Natter(n)wurz/= Rotwurz/= Ruhrwurz/= Siebenfinger/= Tormentill/= Bauchwehwurz/= Birkwurz/= Christuskrone/= Dilledapp/= Aufrechtes Fingerkraut/= Mooreckel/= Potentilla         

Baumessenz.:

Eigenständigkeit, Schönheit

Mit ihrem dünnen, weißen Stamm und dem Blätterschmuck, der an Zapfenlocken erinnert, wirkt die Birke auch optisch sehr mädchenhaft.

Sie ist äußerst ansprechend und gilt als typischer Baum des Frühlings.

Sie hilft uns zu lernen, dass wir uns auch als Gefühlswesen bedingungslos annehmen. Sie stärkt den in jedem Menschen vorhandenen weiblichen, empfangenden Teil und die Fähigkeit,

aus dem Bauch heraus, spontan seinen Gefühlen entsprechend zu handeln und auch die Gefühle anderer aufzunehmen. Sie lehrt uns empfindsam zu sein.

Verhilft in zu einer klarer Beurteilung von belastenden Situationen, Sachverhalten und Mitmenschen. Die Analyse und richtige Einschätzung lässt uns Lösungen finden.

Dadurch können wir mit stressigen belastenden Situationen besser umgehen. Auch der Umgang mit unliebsamen Menschen fällt uns weniger schwer. Hilft, mit Stress und Belastungen fertig zu werden.

 

Thema: Neubeginn;

Positiv: Licht/Stille/Genügsamkeit/Pioniersgeist, gute Laune/heiter/spontan/heilend/vertrauenswürdig;

Negativ: Düster/unfreundlich, Unruhe/Verspannung, Schweiß färbt/Verstopfung;

Zählzwang

Gicht/Rheuma/Sklerose/Gelenke/Haut/Gefäße.

Heimat: Mittel- und Nordeuropa, in Südeuropa nur im Gebirge

Inhaltsstoffe:

Blätter: Flavonoide, ätherisches Öl, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Saponine, Vitamin C

Birkensaft: Invertzucker, organische Säuren, Salze, Eiweißstoffe, pflanzliche Wuchsstoffe

Birkenrinde: Betulin ("Birkenkampfer"), Phytosterin, Gerbstoffe, Bitterstoffe, ätherisches Öl, Harze

Eine Aristokratin unter den Bäumen ist die Birke: Die schlanke Gestalt in ein weißes Rindenkleid gehüllt, steht sie hoch aufgeschossen und lässt elegant die Zweige in sanften Bogen hängen. Leicht spielt der Wind darin und bewegt die biegsamen Äste wie wehendes Haar. Inbegriff des Frühlings ist das zarte Grün der kleinen rautenförmigen Blätter, das deshalb im Brauchtum des Maibaumes nicht mehr wegzudenken ist. Wie verwandelt steht dagegen die Birke im Herbst im goldenen Blätterkleid, das weithin anmutig leuchtet. Weniger erfreut sind allergisch reagierende Menschen, wenn im April/Mai die Birken ihre Kätzchenblüten öffnen und der Wind den gelben Blütenstaub der männlichen Blüten weit über das Land verstreut. Wie mit gelben Puderzucker überhäuft sehen in dieser Zeit Straßen und Plätze aus, an denen Birken stehen. Im Gegensatz zu ihrer kleinen Schwester, der Moorbirke, wächst

die Hängebirke auch auf trockenen Standorten. Als einer der ersten Bäume besiedelt sie kahle Flächen, eine wahre Pionierleistung. So war sie auch nach der Eiszeit eine der Ersten, die nach dem Rückzug der Gletscher die frei werdenden Flächen besiedelte.

Verwendung: Anregung der Nierenfunktion die Harnmenge zu erhöhen und damit Blase und Nieren durchzuspülen. Wegen dieser Eigenschaft setzt man sie bei Harnwegsinfektionen und zur Vorbeugung von Harngrieß und Harnsteinen ein. In Teemischungen gegen Stoffwechselerkrankungen wird sie auch gegen Rheuma und Gicht verwendet. Wegen ihrer stoffwechselanregenden Wirkung ist sie Bestandteil von Frühlings- und Herbstkuren, die auch entschlackend und so reinigend auf die Haut wirken.

Birkenteer, der bei der sogenannten trockenen Destillation der Zweige und Stammrinde entsteht, setzt man hauptsächlich in der Tiermedizin gegen Räude und andere Hautschäden ein. Birkensaft, der im März und April durch Anbohren der Stämme gewonnen wird,

soll Haarausfall stoppen, Schuppenbildung entgegenwirken und das Haar entfetten.

Wissenswertes: Im Kreislauf des Lebens verkörpert die Birke das Wachsen und Entstehen. Als Frühlingsbote war sie Symbol des wiedererwachenden Lebens, der Reinheit und der Jugendlichkeit. Durch ihre Anmut erschien früher den Menschen der Geist dieses Baumes als eine in Licht gehüllte Jungfrau, voller Zauber und Heilkraft. Das Fest der Birke war für die Menschen der nördlichen Länder jedes Mal eine Freudenfeier der Wiedergeburt und der Hochzeit von Himmel und Erde. Dieser Tradition folgt noch heute der beim Maifest aufgestellte Maibaum.

Die Verwendung: scheint unendlich: Schon die Steinzeitmenschen fertigten Kleidung aus Rindenbast, Schuhe und Behältnisse aus Birkenrinde und befestigten mit Birkenteer Pfeilspitzen und Harpunenam Schaft. In Lappland wurden aus der jungen Birkenrinde,

die weich und geschmeidig wie Leder ist, Umhänge und Gamaschen hergestellt. Aus den dünnen Zweigen bindet man Reisigbesen.

Birkenrinde wurde zum Gerben und als Papier verwendet. Wegen ihrer Wasserundurchlässigkeit deckten Bewohner nördlicher Breiten Dächer mit ihr. Weil sie reich an Luftpolstern ist, bauten die Indianer Nordamerikas aus ihr leichte Kanus. Der isolierenden Eigenschaft von Luft in der Rinde verdankt die Birke übrigens die Tatsache, der winterhärteste bekannte Baum zu sein.

Birkenteer lässt Birkenholz sogar im frischen, noch feuchten Zustand brennen und ist die Grundlage des Parfums "Russisch Leder".

Schon bei den Germanen galt der Birkensaft als Schönheitstrunk. Die Knospen und jungen Blätter eignen sich übrigens auch als

Zugabe zu einem Frühlingsquark.

Die durstige Birke wird heute häufig auf feuchten Böden zur Entwässerung angepflanzt.

Auszüge aus Birke sind enthalten in Dr.Hauschka Birken Arnika Pflegeöl, Schlehenblüten Pflegeöl, Neem Haartonikum, Regeneration Augencreme, Regeneration Hals und Dekolletécreme und Regeneration Körperbalsam.

In WALA Arzneimitteln findet sich die Birke in nierenstärkenden Präparaten wie dem WALA Nierentonikum*, in Präparaten zur Behandlung von Gelenkerkrankungen (z.B. WALA Birken Rheumaöl) sowie gegen Hautunreinheiten (WALA Akne-Kapseln*).

Akne-Kapseln

Anregung des Intermediärstoffwechsels zur Entlastung der Haut von gesteigerten Stoffwechselprozessen, z.B. Acne vulgaris, übermäßige Absonderung der Talgdrüsen (Seborrhoe). Dieses Arzneimittel enthält Glucose und Lactose.

Birken Rheumaöl mit Arnika

Schmerzhafte, traumatisch, entzündlich oder rheumatisch bedingte Muskel- und Gelenkerkrankungen.

Birken Rheumaöl ohne Arnika

Schmerzhafte, traumatisch, entzündlich oder rheumatisch bedingte Muskel- und Gelenkerkrankungen.

Nierentonikum

Auszug aus Betula, Folium; Juniperi pseudo-fructus

Anregung der ausscheidenden Nierenfunktion bei Harnwegsinfektionen und bei Stoffwechselerkrankungen, die zu Ablagerungen und degenerativen Veränderungen führen, wie Gicht, Rheumatismus, Sklerose. Dieses Arzneimittel enthält Sucrose (Saccharose/Zucker) sowie eine Mischung aus Glucose und Fructose (Honig). Hinweis für Diabetiker: 1 Teelöffel (5 ml) enthält ca. 2 g einer Mischung

aus Glucose und Fructose, entsprechend ca. 0,2 Broteinheiten (BE). Nierentonikum kann schädlich für die Zähne sein (Karies).

Repertorium:

Magen: Entzündung

Urin: Sediment

           

Vergleich: Enthält: K in Rinde; liebt + enthält Fe; flieht + enthält Ca; Agar (gesellt Betu).

Quelle: remedia.at: Betula verrucosa Allergen = Betu-v. 1

Betula lenta (Öl Betula alba = Öl Betula lenta-ähnlich + weniger giftig)

Beta foliae for metabolic disorders/Betula cortex for cephalic pole disorders

Birch bark scrolls used by the Ojibwa (Anishinaabe) people of North America to write. down history, rituals etc.

Birkenteer (als Klebstoff gebraucht). Carb-betu. (w)  Corn-f. (enthält Betu-ähnliche Substanz). Coryl-a (enthält Betulin).

Piptoporus betulinus. = Birkenporling.

Propl. (gewonnen aus Betula-arten = beste Sorte). Visc-betu.

Xylit [= Süsmittel./Birkenzucker/gewonnen aus (Maiskolben/Birkerinde/Stroh].

Vergleich: Fagaceae + Betulaceae.

Siehe: Fagales + Baumgruppe + Lebensbäume + Teergruppe + Anhängsel (Walther Cloos) + Ruderal-/Pionierpflanzen

 

Wirkung: lithämisch                         

Allerlei: Eurasien Gemäßigtes bis kaltes Klima            Wahrheit/Anfang/Wiedergeburt Staats.symbol Finnland/Rusland

Toleranz/Mitgefühl, Symbol der Macht/Strafe, Druiden weihten ein mit Birkenzweigen, bleibt jung + stirbt früh, Venusgeprägt/Birgit geweiht, Frühlingsbaum = Birke/= Freude/= Hochzeit/Jugend/Wachstum,

Verliert Rinde.

Lada [O. Europa Birke(saft = Blut. der Lada) Göttinnen.]

Neusiedler auf brach liegendem/ausgenutztem Boden, letzte Baumsorte vor Baumgrenze,

Pinus folgt Betula, ätherisches Öl

Hat kein Kernholz/Holz brennt frisch geschlagen/Rinde gebraucht als Dachdeckung

Zarte gelbe Innenrinde = essbar

Wächst auf öden/Moor Boden, entwässert/Frost + Dürre unempfindlich

Findhorn Flower Essences.: Betula pendula: VISION - Open the mind and broaden your perceptions. Worry, uncertainty and introspection can obscure your vision. Exercise the imagination

and see ‘the bigger picture’. Gain understanding and peace of mind.

 

Phytologie: Sammeln/gebrauchen: innere gelber Rinde/Wurzel (Herbst)/

Klebrige Blattknospen (April/Mai, sofort ausspreizen + trocknen)/Blätter (Mai - ½ Juli im Schatten)/Saft (Anfang Mai bei größere Bäume)/Kohle + Teer (durch schwelen von Holz)

Rezept: Aufguss

Blasen/Gicht/Rheuma/Kolik/colic./Harn fördernd/Steinen

Rheuma: Gelenk mit frischen Blättern einwickeln

DurchFALL: Kohle mit Weingeist/Kornbrand anfeuchten + einnehmen

Blutreinigend, desinfizierend, entgiftend, belebend und regt die Blasen- und Nierentätigkeit an. Fördert die Wasserausscheidung und wird erfolgreich bei Gicht, Rheuma,

Arthritis und bei Grieß- und Steinleiden eingesetzt.

Wirkstoffe u.a.: Saponin, Gerbstoffe, Bitter- und Schleimstoffe, ätherisches Öl, Betulinsäure, Fruchtzucker, Mineralsalze (K. Ca), Vitamin C, Flavonoide, Harz, Methylsalicylat, außerdem enthält ihre Rinde Birkenkampfer.

Öl:

Viele Heilwirkungen gegen eine ganze Reihe verschiedener Beschwerden. Das Öl ist auch gerade Gegenstand zahlreiche klinischer Studien, die weitere positive Effekte

zu finden versuchen:

Neurodermitis:

Der im Birkenöl enthaltene Wirkstoff Betulin hilft nach neuesten Forschungsergebnissen Neurodermitis und Psoriasis wirksam zu bekämpfen. Unter Neurodermitis leidende Menschen  empfinden an den betroffenen Hautstellen einen äußerst starken Juckreiz und durch ständiges Kratzen reisst die Haut stellenweise auf. Diese aufgerissenen

Hautstellen können sich entzünden. Birkenöl lindert den Juckreiz und somit auch den Drang, sich zu kratzen. Dadurch reisst auch die Haut nicht mehr. Birkenöl wirkt zudem

stark entzündungshemmend und hilft somit durch Neurodermitis bereits ausgelöste Entzündungen wieder abklingen zu lassen.

Atemwegserkrankungen und chronische Verschleimung:

Das Öl hat zum Beispiel einen extrem starken antibakteriellen Effekt, wodurch Bakterien in unseren Atemwegen bekämpft werden. Andere Verursacher können Pilze oder Viren

sein. Da Birkenöl auch stark antifungal und antiviral wirkt, können auch diese gefährlichen Auslöser von Atemwegserkrankungen behandelt werden. Ein weiterer positiver Effekt

von Birkenöl ist, dass es stark schleimlösend wirkt. Dies hilft Menschen, die an chronischer Verschleimung leiden. Das Öl verflüssigt in der Lunge festsitzenden Schleim und hilft

den Betroffenen, diesen besser aushusten zu können.

Gelenk- und Muskelschmerzen:

Schmerz lindernde und Durchblutung fördernde Wirkung. Dies kommt uns sehr zugute, wenn wir an temporären Gelenk- oder Muskelschmerzen leiden (nach dem Sport).

Birkenöl eignet sich hervorragend als Massageöl an den schmerzenden Körperstellen, denn es verhindert die Ausschüttung diverser Neurotransmitter in den Nerven.

Diese Stoffe sind für die Signalweiterleitung innerhalb der Nervenbahnen verantwortlich und so ein Signal kann zum Beispiel Schmerz sein. Fehlen diese Neurotransmitter, verschwindet auch der Schmerz. Durch seine durchblutungsfördernde Wirkung führt das Öl zu einer Erwärmung an den massierten Stellen, was für die Schmerzlinderung

gut ist. Somit hilft Birkenöl gleich auf 2 verschiedene Arten gegen Gelenk und Muskelschmerzen.

Hexenschuss, Ischias und Neuralgie:

Unter einem Hexenschuss versteht man einen plötzlich auftretenden Schmerz im Lendenwirbelbereich. Betroffene empfinden beim Hexenschuss einen derart heftigen Schmerz, dass massive Bewegungseinschränkungen die Folge sind. Da Birkenöl allgemein sehr schmerzlindernd ist, können regelmäßige Einreibungen mit Birkenöl den Hexenschuss relativ schnell wieder beseitigen, zumindest seine Schmerzen spürbar lindern.

Das Öl hilft aber nicht nur gegen Hexenschuss, sondern auch gegen Beschwerden mit dem Ischiasnerv. Dieser Nervenstrang ist der größte in unserem Körper, und verläuft von der Lendenwirbelsäule bis in die Beine. Menschen, die an Ischias-Beschwerden leiden, verspüren heftige Schmerzen in der Lendenwirbelsäule und Taubheit in den Beinen. Auch  hier greift wieder die allgemeine schmerzlindernde Wirkung des Birkenöls. Zusammen mit der richtigen Bewegungstherapie kann das Öl bei diesen schmerzhaften Beschwerden sehr gut unterstützend wirken. Auch andere Neuralgien - das ist das medizinische Fachwort für plötzlich auftretende Nervenschmerzen - können mit Birkenöl gut behandelt werden. Meistens reicht es dabei aus, die betroffenen Körperstellen leicht mit Birkenöl zu massieren.

Birkenöl gegen Gicht

Die Gicht ist eine sehr schwerwiegende und vor allem schmerzhafte Stoffwechselerkrankung. Betroffene leiden an einem zu hohen Harnsäuregehalt im Blut. Diese lagert sich in Form von Kristallen in unseren Gelenken ab und führt dort zu schmerzhafter Reibung und Entzündungen. In weiterer Folge werden auch die Nieren geschädigt. Birkenöl gilt als harnsäurelösend und hilft somit direkt gegen den Auslöser der Gicht. Das Öl kann die Krankheit zwar nicht beseitigen, es kann jedoch die Symptome mildern. Durch seine harnsäurelösende Wirkung werden die Kristalle besser aus unseren Gelenken gelöst und über die Blutbahn abgeführt. Durch die ausgeprägte schmerzstillende Wirkung des Öls werden auch die Schmerzen bekämpft.

Schuppen und Haarausfall:

Schuppen entstehen oft durch eine zu trockene Kopfhaut, die dann Juckreiz auslöst. Betroffene kratzen sich daraufhin und lösen dadurch die oberste Hautschicht ab. Dies sind

die Schuppen. Birkenöl wirkt stark feuchtigkeitsspendend und durch diesen Effekt kann die trockene Kopfhaut gepflegt und die Schuppenbildung unterbunden werden.

Haarausfall kann die unterschiedlichsten Ursachen haben. Diese reichen von fortgeschrittenem Alter über hormonelle Probleme bis hin zu temporären Gründen. Gegen einige Ursachen für Haarausfall kann Birkenöl sehr gut helfen, nämlich gegen zu schwache Haarfollikel. Grund ist seine durchblutungsfördernde Wirkung.

Offenen Wunden und Verletzungen:

Offene Wunden sind ständig der Gefahr ausgesetzt, sich zu entzünden oder sich mit Bakterien zu infizieren. Da Birkenöl eine ausgeprägte entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung besitzt, wirkt es genau diesen beiden Gefahren entgegen. Sie müssen dabei jedoch beachten, dass Birkenöl auch durchblutungsfördernd wirkt. Es sollte deshalb nicht bei noch blutenden Wunden eingesetzt werden, da dadurch die Blutung womöglich nicht gestillt werden kann. Warten Sie deshalb vor der Behandlung mit Birkenöl stets ab, bis die Blutung der Verletzung stoppt.

Haut und gegen Cellulite:

Birkenöl hat mehrere positive Wirkungen auf unsere Haut. Es wirkt zum Beispiel stark adstringierend, also hautstraffend. Diese Eigenschaft kann man sich zur Behandlung von Cellulite zunutze machen. Cellulite entsteht durch Wassereinlagerungen im Bindegewebe unter der Haut, was insbesondere bei Frauen zur sogenannten ‘Orangenhaut’ führen kann. Durch die straffende Wirkung des Birkenöls werden diese Wassereinlagerungen aus dem Bindegewebe herausgedrückt und die Cellulite wird gelindert. Außerdem kann Birkenöl aufgrund seiner antibakteriellen und entzündungshemmenden Wirkung sehr gut gegen Akne und Pickel eingesetzt werden.

Rheuma:

Das im Birkenöl enthaltene Methylsalicylat ist für die extrem schmerzstillende Wirkung des Öls verantwortlich. Chemisch gesehen ist Methylsalicylat die Vorstufe von Aspirin und somit ein natürlicher ‘Schmerzkiller’. Diese Eigenschaft kann man sich in Form von heißen Bädern mit Birkenöl zunutze machen: Das Öl kann Rheuma zwar nicht heilen, aber es kann zumindest die Schmerzen lindern.

Nebenwirkungen:

Nur in absoluten Ausnahmefällen und nur bei extrem hoher Dosierung über einen langen Zeitraum zu befürchten. Der für die Nebenwirkungen verantwortliche Stoff ist wiederum das Methylsalicylat. Bei Überdosierung führt dieses zu Reizungen von Magen und Nieren. In der Schwangerschaft sollte deshalb auf Birkenöl verzichtet werden, da die Dosis

für eine toxische Wirkung bei ungeborenen Kindern stark herabgesetzt ist.

    Birkenöl: Das eigentliche Birkenöl wird aus der Rinde der Zuckerbirke durch Wasserdampfdestillation gewonnen. Das Öl ist leicht gelblich bis durchsichtig und riecht fein balsamisch. Sein Hauptinhaltsstoff ist das Methylsalicylat mit einem Gesamtanteil von über 99%.

    Birkenteeröl: Birkenteeröl wird aus dem sogenannten Birkenteer -einer Vorstufe von Birkenpech- gewonnen. Das Öl erzeugt man in einer klassischen Destillation. Es ist eine dunkelbraune Flüssigkeit und riecht leicht terpentinartig. Seine Hauptwirkstoffe sind Phenol, Kresol, Betulin, Xylenol, Brenzcatechin und Guajacol

    Birkenknospenöl: Wird in Nordeuropa aus den getrockneten Knospen der Hänge-Birke gewonnen. Seine wirksamsten Inhaltsstoffe sind Betulin, Terpene und Caryophyllen

 

Birkenasche = Cinis betulae esko

 

Schwere/Trägheit, typisch für Kohlenstoff? Es befindet sich wenig C in Asche!/Stagnation/dumpf im Kopf/Schwindel/Gedächtnisschwäche/verlangt frischer Luft.

Thema:  Zweifel:

Negativ: A. Träge/Anschluss verpasst/denken + handeln nicht synchron;

 

Repertorium:                                                            [Christiane Drews/Hanne Wölfle]

Gemüt: verzögert/schwarz/hell-dunkel/Kontraste/verwirrt (morgens leicht/muss sich stärker konzentrieren, anstrengen, mehr in Gedanken/“Wie auf Droge“/wach/klar/gelassen/Konzentration/ungeschickt/unsicher/Dumpf/Schwere/vergessen (kann mir kaum noch Namen merken)/Erinnerungsprobleme).

Unruhe/Ruhelos/Angst (Herzerkrankung)/Gefahr/Kälte/Elektrizität/Geld/

Kasperig + Sprache kommt nicht hinterher + unsicher über schon Gesagtes/„Als ob nicht im Körper“/“fremd gesteuert“/“spricht wie automatisch“/“Wie benebelt“/“Wie Roboter“/Fährt Auto ohne

richtige Wahrnehmung/“Wie abgeschnitten, getrennt“/Muss sich trennen o. ein Ende daran machen“/“Wie Beobachter“

Unruhige Hände + „Wie getrennt“/dumpfes Brummen, permanent, keine klare Wahrnehmung 

 „Abblitzen lassen“ /„Wie ein Baum, ich stehe alleine, will mit den anderen nichts zu tun haben. Die sollen mir nicht zu nahe kommen“

Wie abgeschnitten“/“fremd gesteuert“/WACH (+ dumpf)/verwirrt über Ziele/Sinnen verstärkt/Kontraste zu hell, dunkel schärfer. Klar/Abgrenzung = Sicherheit/“Wie auf Droge“/verzögert/Körper schwer/Gedanken schneller als sprechen/geistige Unruhe nicht /gelassen/vergesslich/Konzentration schwierig (verursacht gefährliche Situationen). Verlangt in Kälte zu spazieren + Hitzewallungen.

Elektrizität beeinflusst (Geräte nicht mehr funktionierten/Computer stürzten ab)/Verwirrten Darstellungen von Sachverhalten/

Träume: schärfer/heftig/mit Unterbrechung/Reisen/unterwegs sein/Gefahr/Tumoren

Kopf: Drückend (am Scheitel erstr. Innen/Schläfen erstr. nach unten)/Druck

Kopfschmerz allg (+ Herzbeschwerden)/“Wie Bewegungen im Kopf“/Kongestion/Heiß + Körper kalt

Kopfschmerz (dumpfer Druck von außen/auf Scheitel + empfindliche Schädelnähte/Hitze innerlich/> frische Luft/

Schwindel: < aufstehen/schnelle Bewegung/nach langes sitzen/> durch langsame Bewegung an frischer Luft.

< aufrichtend/durch Bewegung/< liegen (Augen öffnen)/“Wie betrunken“

Auge: ödematöse Schwellungen und Juckreiz

Augen: Juckreiz Lider/Schwellung allg.

Sehen: schärfer/Kontraste erhöht o. unscharf, „Wie verzögert“/Intensiv/fixiert/Kontraste verstärkt/verzögert

Ohren: Druck innerlich/Geräusch/Tinnitus allg. (Kiefer bewegend/kauend/brummen/Geraune)/Heiß allg. r./rot r.

Geräusche lauter/vermindert/Intensiv

Gehör: Überempfindlich/scharf

Nase: Absonderung Krusten o. Borken innerlich/wässrig/brennen

Niesen allg. häufig/innerlich kitzeln/Absonderungen allg. Aus Choanen/empfindlich gegen Geruch von Speisen

Schnupfen „Wie Heuschnupfen“/Niesen/Juckreiz innerlich

Geruch intensiviert

Gesicht: Druck der Kiefergelenke/Kiefer taub/SCHWELLUNG; allgemein; Umgebung der Augen/Schmerz; Drücken; Kiefer(gelenk)/Sprechen: schwerfällig (

Mund: schlechter Geschmack durch Schleim bei Halsschmerz bzw. durch einen nicht entfernbaren, unangenehmen

Bläschen auf der Mundschleimhaut/Sprechen und Artikulation schwierig.

Belegte/dicke Zunge/Geschmack ekelhaft

Äußerer Hals; SCHWELLUNG; allgemein; Halslymphknoten

Hals: Schmerz > Kälte/> kalte Getränke/> nach Essen/Eng/dumpfem Druck/Schmerz (brennen/stechen)/geschwollenen Lymphknoten. >: frische Luft/Bewegung an frischer Luft/kalte Halswickel tagsüber/Wärme nachts; Verlangt: kalten Getränken/fester Nahrung/Brot und Obst, Zunge dick belegt/nicht abwischbar.

Magen: Schmerz durch Rotwein/Sodbrennen/verminderter o. vermehrter Appetit/häufiges, zum Teil übel riechendes Aufstoßen

Schmerz allg. nach Wein

Bauch: Auftreibung/Blähungen (nachmittags)/empfindlich auf Hosendruck/kurzzeitige Schmerz/

Rektum: Durchfälle (schmerzlos)/Verstopfung (wässrig/unvollständig/übel riechend/schmerzlos)

Flatus allg./stinkend/nach verdorbenen Eier/

Obstipation allg. schwierige Stuhlentleerung/Stuhldrang wirkungslos/allg. mangelhafte, unvollständige, unbefriedigende Stuhlentleerung

Stuhl: übel riechend/zäh/massig/reichlich/grün/scharf/fressend/wund machend/geruchlos/gewaltsam/plötzlich/schwallartig

Blase: Häufiges Wasserlassen (nachts)/Harnstrahl schwächer

Urin: Übel riechender Urin

Weibliche Genitalien: Scheidenpilz/Stiche im Eierstock r./Schmerz allg. Ovarien r.

Brust: Beklemmungen/latentem Druck/ziehendem Schmerz vom Herz ext l. Schulter/unregelmäßiges Herzklopfen

>: Sauna und Dusche, körperliche Bewegung, tiefes Atmen

Herzklopfen paroxysmal/Beklemmung Herz (> Bewegung/gehen)/Schmerz Herz erstr .Arm l. (>Bewegung/gehen)/Wärme im Umgebung Herz

Rücken; Frostgefühl; abends

Glieder: Hitze allg brennend Beine/Fußsohlen

Kälte allg. Beine; Unterschenkel  erstr. Knie

Schwellung: ödematös Arme/Hände/Beine; Schweiß Hände und Füße/Arme/Hände/Handflächen/Beine/Füße/Fußsohlen 

Schlaf: Unruhig erwachend + dauert bis aufsteht/Körper „Wie gelähmt“/Denken + sprechen gehen nicht synchron „Wie zerfahren“ = scatterbrained/

Schlaflos + ruhelos/+ schläfrig nachmittags/abends/durch Gedanken/erwacht frisch

Gähnen < nachmittags

Träume: Abgetrennt/Gefahr/Reisen/fahren/zwischenmenschlich/Beziehungen/Tumore/Tiere/unvollständige Behausungen

Schweiß: übel riechend/nachts im Schlaf

Haut: Juckreiz wandert/> Kratzen/harte Pickel/eiternde Hautausschlag

Allgemein: Körper schwer/träge/unruhig/

 > (heftige) Bewegung im Freien/verlangt Bewegung/

Speisen und Getränke: Verlangt Süßes; <: Rotwein/alkoholische Getränke berauscht, leicht (4)

Seitlich r.

> Schnee

Ödeme

Herzbeschwerden > Sauna

 

Vergleich: Enthält: Viele Mineralien + Mo; Meteorit. Tunguska (Fundort: Sibirien, verkohlte Lärchenrinde, Meteorit als solcher existiert nicht). Calc. Carb-an. Carb-v. Graph. Petr.

 

Allerlei: Birke = Lichtbaum/Maibaum im Norden/1e Grün im Frühling

am 1. Mai die geheimnisvolle Hochzeit von Himmel und Erde gefeiert, ein Fest der Fruchtbarkeit. (Tantra)

Rinde ist Luft gepolstert/bietet einen guten Kälteschutz/= wasserundurchlässig (Abdeckung der Dächer/Schuhe/Taschen).

Blätter und Saft zur Frühjahrskur. Regt Blase/Nieren an, hilft bei Rheuma/Wassersucht/Gicht/Arthritis/Nieren-/Blasensteinen.

Waschmittel für schlecht heilende Wunden

Haarwuchs förderndes Mittel

Asche = Verbrennungsrückstand organischen Materials von  Pflanzen o. Tieren.

Chemisch betrachtet den Mineralstoffinhalt = anorganischen Teil

Asche symbolisiert Büße und Reinigung.

Quelle: www.enzian-apotheke.de

 

Phytologie: Lappland. Qualität der Asche = > aus dem Norden mit hellen Sommernächte und schadstoffarmen Umgebung. Birkenasche: Kaliumsalze + Al2O3, CaO +  Fe2O3 +  MgO +  MnO +  P2O5 + K2O +  SiO2 +  Na2CO3 +  NaHCO3 + Phosphate + Sulfate + ?Carbonate? + Mo. Wegen der Kaliumsalze ist die wässrige Lösung der Asche basisch.

Mo = Baustein wichtiger Enzyme im Eisenstoffwechsel/Fluorideinlagerung in Zahnschmelz/Kalkeinlagerung in Knochen/Nervensystem/Haut/Haare. Als Kupfer-Antagonist verbessert die Muskelleistung +  mobilisiert Eisen und steigert dadurch die Sauerstoffversorgung der Muskelzellen sowie die Durchblutung.

In der finnischen Volksheilkunde eingenommen als Substanz eingerührt in Moltebeerensaft/Joghurt/Wasser. Gebraucht als Nahrungsergänzung bei: Krebs/Lungen-/Dickdarm-/Nierenbeschwerden /Gicht/Rheuma/Krampfader

Die von uns für die Prüfung verwendete Birkenasche stammt aus Finnland + wurde aus den Fjällbirken um den Inarisee gewonnen und wird vom Heiler Esko Jalkanen vertrieben.

Am Morgen des Treffens zur Potenzierung hatten wir beide Halsschmerzen und jede für sich hat überlegt +  das Treffen abzusagen.

Wir haben uns dann doch getroffen +  und alles vorbereitet.

Weiter entsteht noch einige Verwirrung in Organisation.

Die 13 taucht immer wieder auf/steht für „Transformation +  Abschied +  Neubeginn und Höheres Wissen“. Die Birke ist eine Pionierpflanze und steht als Baum des Neubeginns.

 

 

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