Islam

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-04/islam-religion-fragen-video-islam-heute

           

Vergleich: Siehe: Religionen + Anhang (Mouhanad Khorchide + Leserkommentare)

 

Suffering.

Dead.

 

Islamic tradition, the whale is seen as a bearer of the cosmos, a symbol of the Earth's foundations. Other creatures, such as the elephant, tortoise and crocodile, may also

play this role. "Islamic tradition relates that once the Earth had been created, it floated on the waters. God sent down an angel who took the Earth on his shoulders. God

then created a green rock to give him a firm footing and rested the latter upon the horns and back of a bull with forty thousand heads and hooves which stood upon a huge whale. As Tha'labi said: 'God created Nun, the great whale.' Given that the Earth rests on the angel, the angel on the rock, the rock on the bull, the bull on the whale, the

whale on the waters, the waters on air and air on darkness, and that the whole structure depends upon the whale's movements, the Devil, Iblis, is supposed to have tempted

the whale to rid itself of its burden and earthquakes are caused by the whale's wriggling. The whale was, however, brought under control. 'God promptly sent a little creature down to the whale. It went into one of its nostrils and reached its brain. The great whale groaned and besought God who let the little creature out. However, it remained facing the whale and threatening to go in once again every time the whale was tempted to move about." Magical attributes of the whale include "the sea, music, long life, family, friends, trust. Developing psychic and telepathic abilities. Using sound and music to balance and heal."

Achat.-perlen schwarz-weiß eingefärbt islamischen Raum

Azrael = Psychopomp. in Islam

Celt. = Hackberry/= islamische lote tree/= European Nettle/= Honeyberry/= Zürgelbaum/= Schattenbaum.

Ciconia nigra = Schwarzstorch = die Seele von gestorbene Moslim. (Marokko)/Germanen: der Schwarzstorch brachte die Seelen der Krieger im Walhalla Aves.

Croc-s. Der Himmel ist ausgelegt mit Safran und Moschus

Grün. = Farbsymbol Islams

Kabba = heilig/enthält Meteorit.

Kefir. Herstellung des Kefirs mit der Hirse des Propheten´

Luna. Mondsichel = Symbol Islams/= Schwert Mohammeds/= Zeichen des Sieges

Der Himmel. ist ausgelegt mit Safran. und Moschus

Narc-po. Mohammed declared the narcissus = yellow daffodil, which grows abundantly throughout western Asia, to be his favorite flower. His counsel was: "Who ever has two loaves of bread let him trade one for a blossom of narcissus, for bread is nourishment for the body, while the narcissus is food for the mind/soul”.

Nasrudin o. Nasreddin steht zwischen Fritzchen und Till Eulenspiegel

.

Opium.

Paliurus spina christi = Christusdorn Rosales./in Islam werden Toten gewaschen mit Sud aus dessen Blätter

Schrift. in Islam sind Bilder verboten darum wird mit Schriftzeichen dekoriert/sie = wichTIG

Weiße. Spinnen = gut/schwarz.e Spinne.n = böse

 

Wann wir Pläne machen bringen wir Allah zum Lachen.

„Ich schwöre bei dem Barte des Propheten“

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-04/islam-religion-fragen-video-islam-heute

http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-05/ist-der-islam-noch-zu-retten-buch-hamed-abdel-samad-mouhanad-khorchide-streitgespraech

http://dokumonster.de/thema/islam/

 

ZEIT ONLINE

[Syed Qamar Afzal Rizwi]

Die Terroristen haben den Islam nicht verstanden. Mehr noch: Sie haben durch ihre rigide ultraorthodoxe Auslegung seine Bedeutung entfremdet. Der Kampf gegen den Fundamentalismus kann nur gewonnen werden, wenn man diese falsch verstandene Ideologie durch eine Annäherung an den wahren Islam ersetzt.

Muslime sollten sich auf die friedliche und tolerante Auslegung des Islams konzentrieren, zum Beispiel, indem sie sich auf den Sufismus besinnen. Bisher findet das vielfältige Repertoire des Sufimus, seine Rituale und künstlerischen Werke in den Debatten über die richtige Reaktion auf den extremistischen Islamismus zu wenig Beachtung.

Die aufgeklärtesten Jahrhunderte der muslimischen Zivilisation waren vom Sufismus gekennzeichnet. Daher sollte man heute die Verbreitung seiner Lehren in Schulen und Moscheen global fördern. Denn der Sufismus verkörpert einige wichtige Grundwerte der islamischen Lehre: Humanismus, Mitmenschlichkeit und Philanthropie.

Mit der stärkeren Förderung der Ideen des islamischen Sufimus könnten wir nicht nur ein Gegengewicht zum Extremismus schaffen, sondern auch zur zunehmenden Islamfeindlichkeit.

Die Lehre des Islam ist von zwei Denkschulen geprägt: Die erste beruht auf dem Schariat, jenen Vorgaben und Mustern, die von orthodoxen Denkern des Islam übernommen wurden und strikt verpflichtend sind. Die zweite beruht auf dem Tariqat, einer spirituellen Methodologie, die der Sufismus, der als Vorläufer einer liberalen Auslegung des Islams gilt, für sich übernimmt.

Dschihadistische Terrorgruppen berufen sich auf die erste, also die politische Auslegung des Islam. Viele Muslime wissen um die kulturellen Auswirkungen der Globalisierung. Sie fürchten, dass aus dem Westen Vorstellungen und Lebensweisen in die eigenen Gesellschaften eindringen könnten, die vor allem die jungen Leute negativ beeinflussen könnten. Sie empfinden einige Einflüsse aus Musik oder Film als bedrohlich für die eigenen Traditionen, die eigene Identität.

Die sufistische Auslegung des Islam gilt dagegen als moderat. Sie konzentriert sich nicht auf den Staat, sondern auf die inneren Dimensionen des Islam und die Reinigung der Seele. Das Tariqat vertritt liberale Werte, die sich in Begriffen wie Bruderschaft und Gemeinschaft widerspiegeln.

Die Vereinigung mit Gott als höchstes Ziel

Weltweit gibt es heute rund 15 Millionen Sufis, die Umayyaden-Moschee in Damaskus gilt als ein wichtiges Zentrum dieser Richtung. Historisch ist Bagdad die Wiege des Sufi-Islams. Der persische Gelehrte Abdul Qadir Jilani (1088–1166) gründete dort die Qadri-Schule, einen Orden, der sich in der islamischen Welt weit verbreitete. Seine Anhängerschaft findet sich noch heute von Westafrika bis nach Indien.

Der intellektuelle Sufismus wurde von den großen Mystikern Ibn al-Arabi (1165-1240) und Celaleddin Rumi (1207-1273) geprägt. Rumi, der bedeutendste persische Dichter des Mittelalters und Gründer des Ordens der tanzenden Derwische, ist der populärste Vertreter. Rumi fungierte als Brücke zwischen der westlichen Ethik und einem islamischen Verständnis von Moral. Dichter und Denker des Islams haben Rumis Poesie immer wieder aufgegriffen, um religiöse Differenzen zu beleuchten oder um mit Hilfe seiner Verse Zugang zu Fragestellungen der Moderne zu bekommen. Im Westen ist Rumis Botschaft zum Synonym für die spirituelle Vereinigung mit dem Geliebten, mit Gott, geworden.

Für Rumi war Allah der Schöpfer und der Gott aller Menschen und aller Religionen. Trotz seiner äußerst toleranten Haltung gegenüber anderen Religionen bezog er sein Gottesbild allein aus dem Koran.

Im Sufismus ist der Islam seit 1.500 Jahren eine gelebte Erfahrung mit vielen kulturellen und intellektuellen Variationen. Seine Praxis umfasst viel mehr als die Wörter eines heiligen Textes.

Das Einssein mit Gott kann im Sufismus auf unterschiedliche Weise erreicht werden: über rhythmisches Tanzen und Singen, mit einer asketischen Lebensweise oder durch Andachtsübungen. Auch Praktiken, die andere Muslime als haram, als verboten ansehen, können dazugehören, der Konsum von Drogen zum Beispiel.

Jenseits rationaler Dogmatik

Die Sufis gehen über den traditionellen Gottesbegriff radikal hinaus. Ihnen zufolge sollen sich die Mystiker aus dem herkömmlichen Glaubensbekenntnis lösen und zu einer inneren Mitte gelangen, in der alle die gleiche Gotteserfahrung machen. Ibn al-Arabi zufolge ist Gott umfassender als jede streng fixierte Vorstellung von ihm in einer heiligen Schrift und damit auch größer als der im Koran vorgestellte Gott.

Weil er andere Religionen toleriert und den Absolutheitsanspruch der Orthodoxie kritisiert, wird der Sufismus in einigen Ländern der islamischen Welt unterdrückt und verfolgt. In Pakistan verüben Fundamentalisten immer wieder Anschläge gegen Sufi-Schreine, im Iran hatte Revolutionsführer Khomeini Sufis wegen angeblicher Sittenlosigkeit hinrichten lassen.

Die Verfolgung hat die Bedeutung des Sufismus indes nicht geschmälert. Die islamischen Mystiker haben viel zur Entwicklung nationaler und regionaler Literatur beigetragen, in der Türkei ebenso wie in den Punjabi-, Sindhi- und Urdu-sprechenden Regionen Südasiens. Die erste religiöse Dichtung wurde von Sufis geschrieben, die darin islamische Motive mit klassischen Volksmythen vermischten. Die Sufi-Dichtung, die über die göttliche Liebe und mystische Vereinigung mit Gott reflektierte, ähnelte oft weltlichen Liebesgedichten. Auch die nicht-mystische Dichtung nutzte das Vokabular des Sufismus und schuf so eine literarische Vieldeutigkeit – was bis heute die persische, türkische und Urdu-sprachige Literatur auszeichnet. So blieben die Ideen des Sufismus lebendig.

Rumi und Al-Arabi werden heute vor allem von Westlern und Muslimen im Westen in ihrer Bedeutung gewürdigt. Aber auch in der Türkei, wo die Derwischorden zwar seit 1925 verboten sind, wächst die Zahl der religiös Gebildeten, die den Sufismus schätzen, weil er zwischen den verschiedenen religiösen Denkschulen vermitteln kann. Und Marokkos König ist mit sufischen Bruderschaften in Kontakt, damit sie ihn im Kampf gegen die Fundamentalisten ideologisch unterstützen.

Kein Gott außer Allah

Die Sufis verfolgen, wie alle anderen Muslime auch, zwei Leitgedanken: die Einheit Gottes, tawḥīd, sowie die Bezeugung, dass es keinen Gott gibt außer Allah. Vor allem der frühe Sufismus vertrat die Vorstellung einer Annäherung an Gott durch Liebe und freiwilliges Leiden, das zur Einheit des Willens führen soll. Ferner geht es um die Fähigkeit, Gott und die Schöpfung als zwei Aspekte einer Realität zu verstehen, die sich gegenseitig reflektieren und aufeinander beruhen (waḥdat al-wujūd). Für Sufis ist der universelle Referenzrahmen selbst der Beweis für die Existenz Gottes.

Den Mystikern zufolge muss man, um Gott kennenzulernen, zunächst sich selbst kennenlernen. Nur durch intuitives Wissen kann der Mensch zur Erleuchtung gelangen; der reine Verstand hat dazu keinen Zugang. Das Konzept des Dhawq als das "Kosten von der Gotteserfahrung" gilt als essenziell, um in die Welt der Metaphysik einzutreten. Doch die Inspirationen und Enthüllungen, die Gott diesen Mystikern gewährt, dürfen nicht im Widerspruch zum Koran stehen.

Auch wenn die Mystiker in ihrer Dichtung ihr Desinteresse oder gar Verachtung für eine traditionell-formale Auslegung der Religion ausdrücken, vergessen sie nie, dass der Islam die höchste Offenbarung der göttlichen Weisheit ist. Diese Offenbarung bleibt verbunden mit der Person des Propheten Mohammed. Auch wenn der frühe Sufismus sich sehr auf die Verbindung zwischen Gott und der Seele besonnen hat, entwickelte sich ab 700 n. Chr. eine Richtung, die sich stark auf die Figur des Propheten Mohammed konzentrierte.

Mit der Globalisierung wird das spirituelle Erbe der Sufi-Orden von vielen Menschen weitergegeben, die zu zeigen versuchen, dass die mystische Erfahrung auch mit moderner Wissenschaft zusammengeht. Heute ist der Sufismus im Westen als Teil spiritueller Praxis durchaus populär.

Gegenpol zum religiösen Extremismus

Die große Stärke des Sufismus liegt darin, dass er einen nachhaltigen Dialog zwischen den verschiedenen Glaubensrichtungen anstoßen kann. Zudem verkörpert er den Geist des säkularen Islams, dessen Ausbreitung in diesen Zeiten wichtiger ist denn je. 

Weil der Sufismus jede Form von Gewalt ablehnt, kann er als Gegenpol zum gewaltorientierten Extremismus wirken. Seine Konzepte sollten in die Bildungsprogramme der westlichen und arabischen Welt einbezogen werden. So kann der negative Einfluss von Fundamentalisten eingedämmt werden, die den wahren Geist des Islams zerstören.

Außerdem müssen westliche und arabische Denker gleichermaßen die vielen Vorurteile über den Islam dekonstruieren. Religiöse Ghettos sind gefährlich, denn sie führen zu Polarisierung und befeuern die Islamophobie im Westen. Wir brauchen eine neue Annäherung an den Islam. Das kann nur gelingen, wenn wir versuchen, den Islam wirklich zu verstehen. Die Bedeutung des Sufismus zu erkennen, wäre dafür ein wichtiger Schritt. 

ZEIT ONLINE

[Sonja Hegasy]

Allah ist kein speziell muslimischer Gott

Dass der Islam uns so fremd -und sogar abweisend- vorkommt, hat auch mit einer falschen Übersetzung des muslimischen Glaubensbekenntnisses zu tun. Üblicherweise wird der Satz mit "Ich bezeuge: Es gibt keinen Gott außer Allah" zitiert. Warum aber wird das arabische Wort Allah nur einmal übersetzt? Korrekt müsste es heißen: "Es gibt keinen Gott außer Gott." Denn hier geht es um das Bekenntnis zum Monotheismus - nicht zu einem speziell muslimischen Gott namens Allah. Dieser Allah ist auch der Gott Jesus, Marias und Moses. Der Islam baut auf den Erzählungen des alten und neuen Testaments auf. Juden und Christen sind Empfänger der göttlichen Offenbarung dieses einen Gottes. So sieht es die islamische Orthodoxie. Und natürlich beten auch arabische Christen zu Allah, wenn sie ihre Liturgie in arabischer Sprache abhalten.

Jede Übersetzung ist bereits Interpretation. Der Asymmetrie in der Übersetzung folgt eine gravierende Verzerrung der Grundauffassungen der Gläubigen. Der Islam wird verfremdet; sein Gott wird zu einem ganz speziellen Gott, den man als Antithese der eigenen Religion definieren kann. In Wirklichkeit geht es im Glaubensbekenntnis um die wahrscheinlich einzige gemeinsame Überzeugung aller Muslime weltweit.

Die drei Buchreligionen mögen sich über die Jahrtausende unterschiedlich entwickelt haben, teilen aber weiterhin einen gemeinsamen -auch ethischen- Wesenskern. Diesen Kern zu negieren, würdigt die jeweils anderen Religionen herab. Seit 2000 Jahren gehören Europa, Nahost und Nordafrika auch kulturell zueinander. Das Römische Reich in seiner größten Ausdehnung in den fünf Jahrhunderten nach Christi Geburt umfasste genau diesen Raum. Daher die römischen Tempelruinen in Tunesien, Libyen, Ägypten oder Syrien. Wir berufen uns auf Cäsar und Cicero, vergessen aber das sich wechselseitig beeinflussende Gemeinwesen dieser Zeit und die gegenseitige Rezeption.

Muslime, Juden und Christen glauben, dass es nur einen Gott gibt, und daran, dass sie von Abraham und Adam abstammen. Am Donnerstag beginnt das höchste muslimische Fest, das an Abrahams Bereitschaft erinnert, seinen erstgeborenen Sohn Ismael Gott zu opfern. Heutzutage bekommen Kinder in der muslimischen Welt an diesem Fest neue Kleider und Taschengeld geschenkt.

Gemeinsame Wurzeln, gemeinsame Zukunft.

Christian Wulffs Satz vom Islam als Teil Deutschlands nimmt an Bedeutung zu. Dabei geht es nicht um die von Sarrazin als banal bezeichnete Tatsachenbeschreibung, die in Deutschland lebenden Muslime seien natürlich ein Teil des Landes, sondern es geht um ein Bewusstsein für die gemeinsamen heilsgeschichtlichen und kulturellen Wurzeln – und für die gemeinsame Zukunft.

Die engen Verbindungen zwischen Judentum, Christentum und Islam werden nicht nur in der hier zitierten Übersetzung des Glaubensbekenntnisses wegdefiniert. Wer den Islam insgesamt als fortschrittsfeindlich bezeichnet, grenzt Einwanderer aus, die sich selbst -mit ihrer Religion- integrieren wollen. Wir sollten uns deshalb auch davor hüten, die Flüchtlinge, die bei uns ankommen, auf ihre Religion zu reduzieren.

Der Islam ist nicht statisch, genauso wenig wie das Leben der Muslime.

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Islam heute

Keine Religion ist mit so vielen Vorurteilen behaftet wie der Islam. In Deutschland ist die Stimmung spätestens seit der Ankunft der Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak und Afghanistan aufgeheizt. Muslime sind für viele zum Feindbild geworden. In vielen Kommentaren, die auch ZEIT ONLINE erreichen, zeigen sich unverhohlen Ressentiments.

Zugleich scheinen die wenigsten zu wissen, was der Islam eigentlich ist. Lässt sich mit ihm die Gewalt von Terroristen legitimieren? Begründet er die Benachteiligung der Frau? Unterdrückt er die Sexualität? Diesen Fragen gehen wir in dieser Serie nach.

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