Opium (Op) = getrocknete Milchsaft aus unreife Fruchtkapseln Pap-s./= Sacred Anchor. of Life/= Milk of Paradise/= the Hand of God/= Destroyer of Grief.

 

            Nodding in Nothingness

Where Sleep and Silence guard the soft abodes,

In sullen apathy Papaver nods.

Faint o’er her couch in scintillating streams

Pass the thin forms of Fancy and of Dreams.

Erasmus Darwin, The Loves of the Plants, 1789

(Vermeulen and Johnston 2011b: 923)

 

= Chin. + forcierte Träume/Op. = Kortison. des Altertums und war damals in fast allen Arzneimitteln im Einsatz;

Thema: Schock; Lösung: Vertuschen/unterdrücken/täuschen;

Vergiftung: 1. Euphorie/Gedanken lebhaft (Delirium), 2. Schwereempfinden im Kopf/Hirn empfindLICH, Schwindel, ERbrechen, trocknen Rachen, Urin/Schweiß vermindert,

2. SchläfRIG/atmen langsam, 3. Langsamer Puls/unempfindLICH7Temp. niedrig, blaue Verfärbung;

Gebrauch: schaltet Angst/Schmerz aus

1. Einbildungskraft lebhaft + Verstand langsam, still/sanft/FANtasie, zärtlich/weniger aktiv/weniger geschwätzig/ehrgeizig, verbrüdert/optimistisch, SCHWEIß/trocknen Mund/ SexVERlangen/Sinnen geschärft/mutig/waghalsig,

2. Versagt/wenig Einbildungskraft + Verstand Angeregt; Entwöhnung: Paprikakur für Alkohol-/Opiumsabhängigen;

Opiide pectiden = eigene im Körper hergestellte Schmerzstiller lindern Schmerz/warnen vor Gefahr

Akut: Beantwortet Fragen karg; 1. “Ich bin nicht krank/es geht mir prächtig”, beantwortet Fragen wenn wach gemacht, heißen Schweiß, enge Pupillen o. WEIT;

2. Delirium + weit geöffneten Augen, zittern/zucken/Krämpfen;

Kind/Anhang:

Negativ: A. Reaktionsmangel (Lack of reaction.)/empfindungslos/gleichgültig, B. Eindrucke reizen nicht o. waagemutig + angstlos, Empfindungsmangel ganzen Körper, C. SCHLAF (TIEF/schnarchen + rotem Gesicht + heißer Schweiß/ immer + überall + Beschwerden) tagsüber müde, D. < Hitze + > Kälte, E. Ausscheidungen vermindert außer Schweiß (+ <), F. Warmblutig +

< Wärme/> Kälte, G. Schmerzlos wo Schmerz zu erwarten (+ schläfrig + Beschwerden)/Reizen beeindrucken nicht/waagemutig/ furchtlos, H. Zieht sich zurück nach Schock (Scham/Furcht/Unfall/Ermahnung/ Kopfverletzung/Operation), will nichts/beschwert sich nicht, I. Verstopfung./Darmverschluss (Lähmung von Darm +/o. Blase nach Operation);

 

Helles Komplexion/alte Menschen mit schlaffem Gewebe/Trinkern. Versucht krankhaft das Leben zu bewältigen/akzeptiert eigene Beschwerden nicht/möchte Säugling sein o. werden, gegensätzlichen auf einander folgenden Zuständen, zum überleben wird: traurig à fröhlich, ängstlich à übermütig, willen à willenlos, Trauer à nicht klagen, Schreck à Gleichgültigkeit/lebt im Traum; träumt sich das Leben/Antriebsarmut/stumpf/bewegt langsam, schnarchen; lügt (weiß nicht was er sagt), sexuell erregt, sanftes Delirium/ständiges Reden;

Augen weit geöffnet/glasig/halb geschlossen/enge Pupillen/blutgefüllt;

Gesicht rot und gedunsen o. blass; denkt, er sei nicht zu Hause; später - bewusstlos,

Furcht vor drohendem Tod.

Blutwallung zum Gehirn;

Schlaflos, das Bett fühlt sich so heiß an, daß der Patient nicht darin liegen kann.

Schlaf tief/dumpf; stertoröses Atmen; die Haut mit heißem Schweiß bedeckt.

Flash Backs bei Kriegs-/Gewaltopfern mit Angst. wenn die Betroffenen immer wieder Gewalt/Kriegsszenen vor ihrem inneren Auge erleben, aber auch nach schweren Unfällen wenn Peinlichkeit

im Spiel ist und die Betroffenen schlimme Dinge vertuschen mussten;

normalerweise sehr schmerzhafte Prozesse wie Ohren- o. Halsentzündung, bei denen der Kranke keinerlei Schmerz äußert [sichtlich schwere Verletzung (nicht nur im ersten Schock wie Arn.)].

Fieberkrämpfe +/o. schläfRIG während Fieber drohender Schlaganfall mit Röte und Hitze des Gesichtes und Schläfrigkeit

Teilweise o. vollständige lokale Lähmung; Hirnlähmung durch plötzliches Zurückgehen eines akuten Exanthems.

Untätigkeit aller Organe [Verdauungstrakt (verstopft/kein Stuhldrang/festsitzende Faeces/eingeklemmte Winde)];

Stuhl: hart/rund/schwarz/nach langzeitigem Gebrauch von Abführmitteln und Einläufen/unwillkürlich/schwarz/stinkend.

Keine Vitalreaktion;

Harnverhalten bei voller Blase. Niedriges Fieber.

< nachts/während + nach Schlaf/Hitze/Schweiß/Stimulantia/Angst/Wutanfall/Freude/Alkohol;

> Kälte/Kühlen/im Freien/frische Luft/langem Gehen;

Krummen Rücken, Atemwegen/Verdauungstrakt (Durchfall + schießen/drehender Schmerz/Krämpfen);

Beschwerden mit ausgeprägtem Sopor (kein Schmerz/keine Beschwerden/wunschlos)/von Schreck (wenn Furcht übrig bleibt);

[remedia.at]

Ursache:

oft nach Entbindungen für Säuglinge nötig, wenn der Mutter während der Entbindung Periduralanästhesie/Vollnarkose gegeben wurde, wenn sie während der Schwangerschaft in einem Schreckzustand war (durch Unfall, Überfall etc.) oder Drogen genommen hat. Nach seelischem Trauma mit tödlicher Bedrohung durch gewalttätige +/o. suchtkranke Angehörige. Unterdrückung

von Absonderungen oder Hautausschlägen.

Symptome:

Flash Backs bei Kriegs- oder Gewaltopfern mit Angst, wenn die Betroffenen immer wieder Gewalt- oder Kriegsszenen vor ihrem inneren Auge erleben, aber auch nach schweren Unfällen

wenn Peinlichkeit im Spiel ist und die Betroffenen schlimme Dinge vertuschen mußten

normalerweise sehr schmerzhafte Prozesse wie Ohrenoder Halsentzündung, bei denen der Kranke keinerlei Schmerzen äußert, auch nicht bei sichtlich schweren Verletzungen (nicht nur im ersten Schock wie bei (Arn.) Fieberkrämpfe und/oder sehr schläfrig während Fieber

drohender Schlaganfall mit Röte und Hitze des Gesichtes und Schläfrigkeit

Lähmung des Darmes, völlige Stuhlverstopfung bis zum Darmverschluß (bei Verdacht Notarzt rufen!), Lähmung von Darm und/oder Blase nach Operation

<: Freude/Alkohol/Hitze;

>: Kühlen;

[Kent]

Complaints from fear when the fear remains, or the idea of the fear remains, or the cause of it comes before the eyes. Epilepsy dating back to fright. The object of the fright comes up before the eyes prior to the attack. Great sensibility to sound, light and faintest odors. < heat/during and after sleep;

[Saptarshi Banerjea]

TRANQUIL: Self-satisfaction and unusual tranquility of mind

COURAGEOUS: Opium inspires courage and resolution in one who is afraid of a surgical operation. Criminals (in India) lose their fear of death and go courageously to execution. It imparts courage & increased strength but in larger doses causes rage & fury.

[Dr. Gauvon, in Vol. L., of Allg, Horn, Zeitung]

Sensitivity to remedies

H.: Nux-v., the best remedy to allay the general hyper sensitiveness of patients who always complain of aggravation of their condition even on receiving very small doses.

Per contra H. recommends a dose of Opium in cases of blunted sensibilities of some patients to excite their receptivity or responsiveness to the truly indicated remedy.

[Sigrid Haase]

Bombx. (= Opium extrem ähnlich).

Rückzugstendenzen. Das Schockmittel par excellence, nicht nur bei Katastrophen, nach Gedächtnisverletzungen durch Unfall, Sonnenstich, Krieg, Apoplexie o. Meningitis, Schreck, wenn Mama zu streng ge­schimpft hat (sehr sensible Kinder können sich dann völlig in sich zurückziehen und die wahrgenommenen Gefühle bis zur Gefühllosigkeit unterdrücken), Schock durch Impfungen, was zu mangelnden Reaktionen auf gut gewählte homöopathische Mittel führen kann.

Als „Milch der reinen Denkungsart“ macht es unsere Empfindungen und die darauf folgenden Reaktionen wieder rein und ursprünglich, kindlich, wenn man so will.

Schmerzlose Lähmungen, Heißhunger ohne Geschmack, sexuelles Erleben nur im Schlaf, das sind Beschreibungen von Zuständen, die Opium benötigen. Doch es gibt noch eine häufige Indi­kation, die nach Opium verlangt:

Schlaf­apnoe, also wenn wir so tief schlafen, daß wir vergessen, wie man Luft holt. Diese Zu­stände bewirken kurzfristigen Sauer­stoffmangel im Gehirn und, wenn sie gehäuft auftreten, eine massive Ta­gesschläfrigkeit.

Opium hilft in solchen Fällen sofort.

Opium als Rauschmittel unterdrückt vi­tale Empfindungen und Reaktionen, und in China wird die durch eine staatlich verordnete Ge­burtenkontrolle, denn hier wird die vitalste Äußerung von Leben gewaltsam unterdrückt. Leid und Schmerz werden bis zum Nicht-mehrwahrnehmen weggedrückt. Doch die Kinderseelen, die es schaffen in China geboren zu werden und aufzuwachsen, sind Kronprinzen und Kronprinzes­sin­nen und werden innerfamiliär gehütet, wie ein Augapfel – diese Generation wird sich ganz gewiß nicht in ein soziales Korsett pressen lassen, dazu wurden ihre Egostrukturen zu sehr gefördert. Das System zerstört sich selber, wie Opium einen Opiumraucher;

1. Angeregt/Wohlempfinden/angenehme Gedanken/Gesicht gerötet/Redeschwall, 2. Schläft ein/Kopfschmerz/übel/Erbrechen/Schwindel/verengte Pupillen, Delirien (Alkohol/sieht Geister + Tieren), reizbar/nervös, Sonneempfindlich, 3. Koma/Ausscheidungen gehemmt/ Gesicht blass, Hirnschlag;

  - 1st LACK of Reaction with insensibility and sleepiness

  - 2nd opposite, HYPERestesia, OVERexcitement and sleeplessNESS.

  - Both states seen separately, but also #

Ursachen: Schreck + Kummer/nach Entbindung für Säuglinge nötig, wenn der Mutter während der Entbindung Periduralanästhesie/Vollnarkose gegeben wurde, wenn sie während der Schwangerschaft in einem Schreckzustand war (durch Unfall/Überfall etc.)/Drogen genommen hat/nach seelischem Trauma mit tödlicher Bedrohung durch gewalttätige +/o. suchtkranke Angehörige/Unterdrückung von Absonderungen (Hautausschlägen);

 

Komplementär: Alum. Ant-t. Bar-c. Bry. Cars. Cupr-met. Daph. Phos. Plb-met. Tab. Tub. Zinc. (= metallisches Op ).

 

Folgt gut: Apis. Arn. Cadm-s. Calc-an. Cann-i. Cann-s. Cimic. Cocc. Coff. Gamb. Glon. Hyos. Laur. Nux-v. Plb-met. Samb. Sep. Stram.

Gut gefolgt von: Acon. Agar. Apis. Arn. Ars. Bell. Calad. Coff. Con. Dig. Hell. Hyos. Nux-m. Nux-v. Raph. Samb. Sulph.

 

Interkurrent: Canth. + Nux-v. + Papin + Plb-met. Verstopfung; Sulph.

 

Vergleich: Enthält: Ammonium + Bor + Ca + Mg + gereinigte Opium Alkaloid Morphin (etwa 5 – 10%) + Codein (0,5-3 %) + Papaverin (0,1-0,5%) + Narcotin (1,5-12%) +

Thebain (0,3%) + Narcein (0,2%) + andere Alkaloide;

Geschichte.

Papaver somniferum or opium is the thickened latex collected from the outside of poppy seed capsules. It originates from Western Asia and contains the alkaloid morphine which has strong analgesic effects, causing both euphoria and sedation (Gruenwald, Brendler & Jaenicke, 2007: 666).

Argemone mexicana. (getrocknete Milchsaft wird auch Chicalote-Opium genannt).

Chel. (= Schöllkraut/= Eclaire/= Calandine/= Augenkraut/= Swallowwart/= stinkende gouwe/= Opium of the Gall-bladder).

Heroin. (aktiviert opiumeigene Rezeptoren).

Lac papaveris somniferi. (= Milchsaft/= Op-ähnlich). Saxi.

Mag-p. “homoeopathic asprin.”/”homoeopathic opiate.”

Nel. Enthält Opium ähnliche Substanzen

Commons. in Opium and Crocus sativus

Comparison. Cladonia-p. and Op.;

Comparison of Psychoactive Plant Drug Group to General Drug Remedy Themes. (Ruth Heather Hall)

Comparison. between Sacch and Op.

Vergleich. Indium mit Op.

DD.: Acon. Alum. Bapt. Carb-v. Coff. Hell. Laur. Nux-m.

Siehe: Ranunculales + Teste Belladonnagruppe + Drogen allgemein + Opiumderivaten + Anhang (Ulrike Sommer/Didier Grandgeorge/Tanja Hofmann/H.C. Allen) + Opium and dragons (Javier Antonio Mena Chiriboga) + Anhang 2 (Ruth Heather Hull/Christa Ari/Ursula Sommer/Dr. Ajit Kulkarni) + Homeopathic treatment in Post Traumatic Disorder (Deborah Collins)

Bell (Hirnreizung/erweiterte Pupillen/verstopft) ó Hyos (Hirnreizung/erweiterte Pupillen/beruhigend/nicht verstopft) ó Op (beruhigend/verstopft)

 

?Aur-met. Goldtopas Op.?

Opium [Schockmittel (durch Sonne)/Erinnerungsvermögenverlust vor Örtlichkeiten] Glonoinum Thea [berstende Kopfschmerz/Halluzinationen (Funken sehen, Lichtblitze)]

Op (schmerzlos) Clad (wohlbehagen/trocken/schwerfällig/Verdauung/ Haut/Drüsen Carbn-s (< Nässe)

 

Cann-i/Op (Schmerzlos wo Schmerz zu erwarten) Bapt (stinkt) Bell (Delirium)

 

Cann-i./Op Dub-h. Tab

Von Opium abgeleitete o. Opium-ähnliche Mittel

Arge.-mex Saft als Opiumersatz gebraucht

Chel.. = Lyc - Feigheit + > nach essen/enthält Op-ähnliche Substanzen

Cod. = OP + Wärmeempfinden + tuberkuLIN/= Morph + Husten

Cryp.

Esch.: enthält Morph/= Valer-ähnlich Substanzen

Heroin. = Op + verachtet + gejagt//= Staph + nicht edel/= hergestellt aus Morph, 1898

Ham. = Puls + Druck/stellt eigene Bedürfnisse hinter Pflicht/= Acon für Venen /Blutung/ Hämorrhoiden

Hyp. = Arn für nervenreiche Teilen/= Arsen + intensive

Liliales. Schmerz-Vermeidungs-Mechanismus

Luminal.: Schlaflos mit Hautbeschwerden + Migräne

Lup. = Morph-ÄHNLICH

Mag-p.. “homoeopathic opiate

Morph. = Op + weniger aufgeweckt + mehr Schlafbedürfnis + Schwindel + Übelkeit

Narcein + Narcot. (= Husten dämpfend) + Papaverin = ähnlich

Thebin. = Strych-ähnlich

Tela. haben penicillin- und opium-ähnliche-Qualität

                                               Opiumgruppe

Bufo. (shares the most fundamental themes with Op. + Conv-d. + Cann-i. + Pip-m.);

Cham. = Calc-p + heftig + Angst vor Wind/= Opium of homoeopathy

Croc-s. = Calen-ähnlich/als Op-Ersatzgebraucht (Kinder)/blüht wie Colch im Herbst + trocknes-warmes Klima/= „rotes“ Gold

Lactrm-l. = Op-ähnlich + sofort beruhigend + harntreibend/siehe

Lact-v.

Morph. = Op + weniger aufgeweckt + mehr Schlafbedürfnis + Schwindel + übel/= Cod-ähnlich

Morph-m. = Op-ähnlich + ÜBEL + erbrechen, kaum Schweiß/Hautjucken

Nuph. = Nymph-ähnlich/= Yohimbinum-ähnlich/= Op-ähnlich/= Atro-ähnlich/enthält Dig-ähnlicher Substanz

Op.

Pap-r. = Klatschmohn/= Poppies/= Feuerblume

Phos-c.

Pip-m. = Op-ähnlich/ = Caps = stärker akut + schwächer chronisch /= Benzodiazepam-ähnlich

Polys. = expanded polymer of phenylethene (CH5CH=CH2)/= Schaumstoff

Prim-v. = Op-ähnlich + schwächere Wirkung/hat Seneg-ähnliche Wirkung

Saxi. = Op-ähnlich/= Acon-ähnlich/= Calc + empfindLICH

Syzyg. = Op-ähnlich

Zinc.-met. = für Nerven wie Ferr-met. für Blut/ = metallisches Op

 

Unverträglich: Gels. Ip. Nux-v.

 

Antidotiert: Aeth. Aloe. Amyg. Ant-t. Ars. Atro. Bell. Brom. Bufo. Camph. Carv. Castm. Cham. Cic. Cinnb. Chinin-s. Cinnm. Coff. Coll. Coloc. Croc. Crot-h. Cupr-met. Dig. Eup-per. Euph.

Gamb. Gels. Hura. Hura c. Hydr ac. Indg. Iod. Ip. Lach. Lac-s. Laur. Led. Lyc. Merc. Nit-sd. Nat-m. Nux-m. Nux-v. Ol-an. Phos. Phyt. Plb-met. Sang. Sec. Stram. Strych. Stry-n. Tab. Ter. Verat.

Kohlenmonoxyde. Holzkohlenrauch. Alkoholismus.

 

Antidotiert von: Acet-ac. Aeth. Alum. Ant-t. Arg-n. Atro. Aven. Bell. Berb. Bry. Calc. Camph. Cann-i. Caps. Cars. Cham. Chinin-s. Cic. Cinnb. Cinnm. Cob. Coff. Con. Cupr-met. Cupr-act. Dig.

Gels. Gins. Hell. Hep. Hyos. Ip. (weaning the system of Morphine habit). Kali-n. Kali-per. Lach. Mang-met. Merc. Morph. Mur-ac. Nat-m. Nat-s. Nux-v. Passi. Picro. Plb-met. Puls. Sang. Sars. Stram.

Strych. Sulph. Vanil. Verat. Verat-v. Vinc. Zinc-met. Ip + Mur-ac für Folgen von Opiumgebrauch.

starker Kaffee (mit Essig o. Zitronensaft).

Sauerstoffinhalierungen. Tea. Vinum. Alkohol.

Ipecac is the antidote to Opium poisoning and has been of great value in. Hahnemann Materia Medica of Dasgrupta p. p473

 

Wirkung: 7 Tage destruktiv/typhoid/psorisch/asthenisch

Allerlei: Ursprung Euphrat/Tigrisdelta.    

History and Mythology of Papaver somniferum

It is unknown from exactly where the Papaver somniferum first originates, its cultivation dates back to Asia Minor, 3000BC, where it was known as gil hul = the ‘joy plant’. Its cultivation was continued by the Assyrians, Persians and Ancient Egyptians, although its use by the Egyptians was restricted to magicians, priests, and warriors. It has played a prominent role in medical history, with Hippocrates (460 BC) using it in wine; the Greeks mixing it with hemlock when executing condemned individuals; the Romans using it as both a medicine and a poison; Paracelsus (1493-1541) employing it as an analgesic; Thomas Syndenham (17th Century) used it as a treatment for the plague; and even 19th Century mothers adding poppy seeds to their baby’s pacifiers in order to calm them and induce sleep (Barceloux, 2012: 546).

The popularity of the ‘joy plant’ is due to its ability to not only induce a deep analgesia, but also to suppress many drives such as those for hunger, anger and sexual gratification. Hence, “a state of total satiation ensues, so there is no drive. Nothing needs to be done because all things are as they should be. There are no cares and nothing is the matter....

Such a state can be exceptionally pleasant” (Vermeulen and Johnston, 2011b: 924).

At the end of the 19th Century a cough suppressant and analgesic that was considered to be safer than morphine, was developed. Due to its ‘heroic’ properties it was called ‘heroin’ and was even used to treat morphine addiction (Vermeulen and Johnston, 2011b:927).

However, as the old adage goes, ‘out of the frying pan and into the fire’.

Due to the addictiveness of heroin and its strong association with crime, the cultivation of opium poppies (Papaver somniferum) is now restricted by the International Narcotics Control Board of the U.N. and India is currently the only country involved in their legal cultivation and international trade (Barceloux, 2012: 546).

Although Cannabis is the most commonly used illicit drug in South Africa, heroin use is increasing. According to Peltzer, Ramlagan, Johnson and Phaswana-Mafuya (2010) the use of heroin was relatively unknown in the 1980s, yet the South African Community Epidemiology Network on Drug Use (SACENDU, 2015: 1-2) published a report in May 2015 saying that it is a growing problem in South Africa. It is smoked or injected or mixed with Cannabis and taken as “Nyaope/Whoonga”.

Poppies also have a long association with war. During the American Civil War morphine was widely used for pain relief for soldiers wounded in battle. It was also used to treat those soldiers suffering from dysentery. However, many veterans returned to civilian life with a new condition dubbed the ‘Soldier’s Disease’: a dependency on morphine (Vermeulen and Johnston, 2011b: 925).

Poppies symbolize the brave soldiers who died on the battlefields of World War I and are worn by millions of people world-wide to commemorate the 11th of November, the anniversary of the end of the First World War.

Morpheus erschafft Papaver somniferum um Demeter’s Kummer wegen das Gehen ihrer Tochter Persepone in der Unterwelt zu lindern.

Symbol vor Morpheus (= Gott der Nacht./Tantalos = Tod.esgott/göttliche Kraft. Mord/Selbstmord/Shiva geweiht, Mohnsamen verwendet um Wehrwolf zu werden

am Niederrhein 6000 in Ägypten 5000 Jahre bekannt = politisch bestimmt/wird manipuliert.

Opiumsaft wird gewonnen durch Verletzung unreifer Kapsel Papaver somniferum/junge Pflanze enthält noch keine Alkaloiden/alle Teilen außer Samen enthalten Alkaloiden/Pflanze wächst im Anfang sehr langsam + blüht kurz/Vierfüßler meiden + Blattläusen/Gallmücke/ eine Rüsselkäfer/Schnecken weiden sich

bringt leicht Bastarde hervor

User: Edgar Allen Poe/Charles Baudelaire/Novalis/Coleridge/Jean Cocteau

Religion. ist Opium für das Volk“ Karl Marx

= heilige Substanz der Aphrodite/Venus./Holda

 

Repertorium:

Vermeulen (2004: 1018): Hahnemann first proved Opium with 5 provers. This was followed by Jörg with 10 provers in 1825 and Eidherr with 10 provers in 1861.

OPIUM (op.)             [Hahnemann]

Geist/Gemüt: Trunken mit Stupor, Augen brennend und trocken.

- Bewusstlos, mit glasigen, halbgeschlossenen Augen; blassem Gesicht; tiefes Koma.

- Lebhafte Einbildungen, Exaltation des Gemütes. - - Hält einige Körperteile für groß.

- Delirierendes Schwatzen, wobei Augen weit offen sind, das Gesicht rot und gedunsen ist.

- Säuferwahnsinn: mit Benommenheit der Sinne, und in Intervallen Sopor mit Schnarchen; bei alten abgemagerten Personen; sieht Tiere; hat Schreckensausdruck im Gesicht.

- Willensschwäche, wie vernichtet. - - Nervös und reizbar.

- Beschwerden von: außerordentlicher Freude; Schreck, Ärger. o. Scham.

- Zum Schreck bleibt noch die Furcht vor dem Schreck.

Schwindel: Empfindlich gegen Geräusch, Licht und (schwächsten) Gerüche.

- Apoplexie mit Schwindel, Ohrensausen, Bewusstlosigkeit, rotem, gedunsenem Gesicht; tetanische Starre. - - Blutkongestion zum Kopf mit Pulsieren in demselben.

- Schwere im Kopf. - - Ohnmacht beim Aufstehen.

- Schwindel und ein Empfinden von Angst beim Aufstehen; nach Typhus; auch von

Kopf: Kopfverletzung - - Benommen, betäubt, „Wie berauscht“. Kopfschmerz < Augenbewegung. - - Chronische Hydrozephalus.

Augen: Pupillen sind erweitert und gegen Licht unempfindlich.

- Pupillen sind kontrahiert. Cholera infantum. - - Verdunkelung des Gesichts.

- „Als ob Augäpfel für Augenhöhlen zu groß“.

- Augen glasig, hervortretend, unbeweglich. - - Stierer Blick.

- Rote, halbgeschlossenen Augen, mit erweiterten, unbeweglichen Pupillen; Augen brennend, heiß und trocken. - - Geschwulst der unteren Augenlider.

- Lider hängen herunter wie gelähmt.

Ohren: Kongestion zu Ohren; Hämatorrhoe.

- Gehör scharf; Glockenschlagen/Hähne krähen in weiter Ferne hält sie wach.

Nase: Verlust des Geruchs. - - Nase verstopft; trockene Coryza.

-         Stechen im rechten Nasenloch, wenn man einen langen Atemzug tut.

Gesicht: Gedunsen, dunkelrot und heiß; rot; blass erdfarben, Gesicht und Augen

 eingefallen mit roten Flecken auf Backen; bläulich (purpurn) geschwollenes Gesicht.

- Gesichtsmuskeln sind schlaff, die Unterlippen hängen herunter.

- Zittern, Zucken und krampfhafte Bewegung der Gesichtsmuskeln.

- Mundwinkel zittern; der Mund ist verzerrt. - - Venen im Gesicht aufgetrieben.

- Gesicht eines 3 o. 4 Wochen alten Säuglings sah aus wie das eines alten Mannes.

- Unterlippen/-kiefer hängen herunter. - - Schaum vor dem Munde.

Zunge etc: Lähmung der Zunge und schwieriges Sprechen. - - Schwärzliche Zunge.

- Zunge zittert, ist schmutzig-gelb belegt/klebrig. - - Geschwüre im Mund und auf Zunge.

Mund: Trocken. - - Speichelfluss: Blutspeien. - - Speichelabsonderung ist vermindert.

Schlund: Kann nicht schlucken; tägliche Anfälle von Erstickungsgefahr, die durch unvollkommene Lähmung der Schlundmuskeln bedingt wird. - - Trocken.

Magen: Durstlos. - - Durst; Nahrung abgeneigt o. Heißhunger ohne

Appetit. Verlangen nach Spirituosen; Verstopfung.

Übelkeit und Erbrechen: Erfolgloses Brechwürgen bei Trinkern.

- Erbrechen erst von Speisen, dann von einer fäzal riechenden Substanz; Schluckauf; Durst; Kälte der Glieder; verzerrtes Gesicht; Ileus; eingeklemmter Bruch.

- Erbrechen: grün, blutig o. bitter mit heftiger Kolik/colic.

 und Konvulsionen; von Fäces.

- Schwere und Druck im Magen. - - Untätigkeit der Verdauungsorgane.

Bauch: Anschwellung der Milz.

- Aufgetrieben, dabei Blähungen; anti-peristaltische Bewegungen, Aufstoßen und Erbrechen; Gedärme scheinen ganz verschlossen, dabei ist beständiger Stuhl- und Harndrang

vorhanden; Angst; innere, fliegende Hitze; Betäubung.

- Quetschende Schmerzen, „Als ob etwas durch enge Stelle gezwängt“; plötzliche Schmerzen schießen durch bis in Hoden und Blase; unruhig und ängstlich verändert er fortwährend die Lage;

das Gesicht ist heiß, der Puls langsam; Nephralgie. - - Krampfhafte Bewegungen der Gedärm; ballen sich wie um einen harten Körper zusammen, im r. Hypochondrium.

Ileus. Eingeklemmter Nabel- und Leistenbruch; Erbrechen von Fäces.

- Bleikolik. - - Bauch ist hart, aufgetrieben, tympanitisch.- - Schlaffheit der Unterleibsorgane.

Stuhl etc: Wässerig/schwarz/stinkend/schaumig mit Brennen im Anus verbunden mit Tenesmus/unwillkürlich/übel riechend/dünn/nach Schreck unwillkürlich.

- Cholera infantum. - - Cholera mit typhoiden Symptomen, o. nach KamferGEbrauch

- Verstopfung bei Korpulenten, gutlaunigen Frauen und Kindern. - - Stuhl geht in harten, runden schwarzen Kugeln ab; Verstopfung: von Untätigkeit des Gedärms; dadurch, dass der

Inhalt im Dünndarm krampfhaft zurückgehalten wird, mit dem Empfinden, das letzterer auseinander gepresst wird. - - Stuhlverhaltung durch Ileus o. Parese der Intestina bedingt.

Harnorgane: Unwillkürlicher Harnabgang. - - Harn: unterdrückt, dabei ist sie schläfrig, wie betäubt; Harnverhaltung: Blase voll, nachdem Amme, die leidenschaftlich erregt, gestillt hat; infolge

von Sphinkterkontraktionen o. Lähmung des Fundus vesicae; geht schwer wie von Atonie; ist selten und spärlich, dunkelbraun, mit ziegelmehlartigem Sediment.

- Strahl durch Krampf im Blasenhals unterbrochen; Schneiden in Urethra. - - Hämaturie.

Männliche Geschlechtsorgane: Geschlechtsteile erregt mit Erektionen; o. Impotenz.

Weibliche Geschlechtsorgane: Weiche Beschaffenheit des Uterus.

- Profuse Menses, heftige Kolik, welche zwingt, sich zu krümmen; Drängen zum Stuhl.

- Amenorrhoe von Schreck; unbezwingliche Schlafsucht; Eklampsie.

- Prolapsus uteri von Schreck. - - Stinkender Ausfluss aus dem Uterus. Nach Metritis.

- Nach Schreck droht Abortus, (im letzten Teil der Schwangerschaft).

- Während Geburt: hören Wehen auf; Koma; Stuhl- und Harn-Verhaltung; oft nach Schreck.

- Während und nach Wehen, Krämpfe mit Bewusstlosigkeit und Schlafsucht, offenem Munde, Koma zwischen den Paroxismen. - - Nach Schreck: Lochien unterdrückt, dabei Sopor.

- Neugeborene sind blass, atemlos, Pulsieren im Nabelstrang. - - Ein mehrwöchentlicher Säugling war nicht gewachsen, hatte aber ein greisenhaftes Aussehen. Glieder waren

schlaff, Haut runzelig; Schädelknochen waren während Geburt übereinander geklappt, Parietalbeine übereinander und über Okkiput. - - Starke Bewegungen des Fötus.

Larynx: Heiser mit trockene Mund und Schlund, wobei die Zunge weiß ist.

- Stimme schwach und es bedarf bedeutender Anstrengung, um laut zu sprechen.

- Laryngismus stridulus.

Atmung: Kurze Inspiration, lange/langsame Exspiration, wobei Epigastrium eingezogen ist; feines Rasseln/beständiger Husten/Sopor/bläuliche Gesichtsfarbe; Angst und Furcht zu ersticken; sieht aus wie Sterbender; > etwas kalter Luft und Vornüberbeugen,

< Rauchen/Wein. - - Erstickungsanfälle im Schlaf wie Albdrücken. Diphtherie.

- Schwere, intermittierende Respiration „Wie bei Lungenlähmung“. -- Rasselndes Atmen; o. tiefes, schnarchendes Atmen mit weit offenem Munde; stertoröse Respiration.

Husten: Anfälle von trockenem Kitzelhusten, < nachts, schläfrig mit Gähnen, dabei schlaflos; o. mit Lungenkrampf und bläulichem Gesicht; beim Trinken; mit schwierigem Auswerfen, worauf Gähnen folgt; Sputa sind schaumig und besteht aus Blut und Schleim.

- Husten mit Atemnot und bläulichem Gesicht. Diphtherie.

- Husten mit Schweiß am ganzen Körper. Diphtherie.

Lungen: Brust gespannt/zusammengeschnürt. - - Hitze in Brust.

Blut dick/schaumig/mit Schleim gemischt; starke Beklemmung; Brennen am Herzen, Zittern, schwache Stimme; ängstlicher Schlaf mit Auffahren; Kälte in Beinen, Hitze in Brust; besonders

bei Trinkern.

Brust: Brennen am Herzen. - - Pulsieren der Arterien und Anschwellung Halsvenen

- Puls: wechselt; ist voll und langsam mit Schnarchen; schnell, hart mit ängstlichem Atmen; unregelmäßig + -gleich/unmerklich; purpurne Färbung des Gesichts (Zyanosis neonatorum).

Hals, Rücken: Rücken krampfhaft nach hinten gebeugt.

Glieder: Paralyse der Arme. - - Venen an Händen aufgetrieben.

- Zuckungen und krampfhafte Bewegungen der Arme und Hände „Wie bei Trinkern“.

- Zuckungen und krampfhafte Bewegungen der Beine.

- Schwäche, Taubheit und Lähmung der Beine. - - Schwere und Geschwulst der Füße.

- „Als ob Unterglieder vom Körper getrennt und Jemand anders gehörten“.

- Konvulsivische Bewegungen der Glieder. - - Kälte der Extremitäten.

- Nach Schreck zittern Glieder. - - Krampfhaftes Zucken und Taubheit der Glieder.

Nerven: Krämpfe: von Gemütsbewegung, Schreck, Ärger etc.; von Annäherung Fremder (bei Kindern); vom Weinen. Wirft die Glieder umher o. streckt die Arme rechtwinkelig zum Körper; o. tetanische Starre, Opisthotonus mit seitwärts Rollen. Krampf beginnt mit lautem Schreien; dann Schaum vor dem Munde; Glieder zittern; Erstickungsgefahr; die Augen sind halboffen und nach

oben verdreht; Pupillen sind groß und gegen Licht unempfindlich. Zum Anfall ein tiefer Schlaf, Gesicht bleibt dunkelrot und heiß; Stupor zwischen den Krämpfen.

- Zuckungen, Zittern Kopf/Arm/Hand; hin und wieder Zuckungen der Flexoren; Körper kalt; Stupor; > Körperbewegung und Entblößung des Kopfes

- Wird jede 15 Minuten ohnmächtig; schließt Augen; Kopf hängt herunter; bewusstlos; Zuckungen; Seufzen. - - Starrheit und Empfindungslosigkeit.

- Mangel an Empfänglichkeit für Arzneimittel; Mangel an vitaler Reaktion. - - Paralyse und Unempfindlich nach Apoplexie; auch bei Trinkern/Greisen; Stuhl- und Harnverhaltung.

Schlaf: Schwerer, betäubter Schlaf mit rotem Gesicht.

- Schläfrigkeit o. Sopor; mit stertorösem Atmen, warmem Schweiß.

- Ist schläfrig, kann aber nicht schlafen gehen; mit gedunsenem Gesicht.

- Betäubter Schlaf mit halboffenen Augen und Schnarchen.

- Während des Schlafes zupft er an den Betttüchern; Seufzen; wollüstige Träume.

- Vor Mitternacht betäubte Schlaflosigkeit mit schrecklichen Visionen.

- Schlaflos mit verschärftem Gehör; in großer Entfernung schlagende Glocken und krähende Hähne halten sie wach. - - Bewusstlosigkeit im wachen Zustand.

Zeit: Remission während des Tages und Abends.

- < Nachts und Morgens sich der Zustand.

Temperatur und Wetter: Empfindlich gegen kalte Luft.

- Bett kommt ihr so heiß vor, dass sie kaum darauf liegen kann; > Kälte; < Hitze.

Frost, Fieber, Schweiß: Ist steif und kalt; Frost und verminderte Wärme, Stupor, mit schwachem, kaum merklichem Puls. - - Nur die Glieder sind kalt.

- Später in der Nacht: Frost, Durst, Gliederschmerzen; heißer Kopf, schläfrig; nachher Hitze mit Schlaf, Kopfschmerz; blassem Gesicht, galligem Erbrechen; dann Schweiß, am meisten an den

Beinen mit brennend heißem Empfinden.

- Fieber, ganze Körper brennt, selbst wenn er in Schweiß gebadet ist, Gesicht rot; Stupor; Schnarchen, bei offenem Mund; Glieder zucken; möchte sich aufdecken.

- In den klaren Intervallen klagt er über große Hitze im Kopf. Typhus.

- Erhitztes Gesicht, kalte Beine; ist schläfrig, kann aber nicht schlafen.

- Schwitzt am ganzen Körper, welcher brennend heiß ist; Schlaf und Schnarchen. Warmer, Morgens Schweiß, muss sich aufdecken.

- Schwitzt am Oberkörper; Unterkörper heiß und trocken.

- Kalter Schweiß an Stirn. - - Typhoider Typhus des Fiebers, Stupor, kaum zu erwecken; sprachlos; halboffene Augen, mildes Delirium o. lautes Sprechen; Wut, Singen, Wünscht zu entfliehen;

je dunkelroter das Gesicht ist, um so mehr ist Op. indiziert; drohende Gehirnlähmung von starken Kongestionen.

Anfälle: Nächtliche epileptische Anfälle; verbunden mit Geistesstörung.

Gewebe: Plethora. - - Morbus coeruleus. - - Schmerzlose Eiterung, + Geschwüre.

- Brennen o. Kälteempfinden in Venen. - - Zuckungen, wobei nur Flexoren in Aktion treten.

- Gesteigerte Reizbarkeit und Tätigkeit in Bezug auf Muskelbewegung.

- Wassersüchtige Anschwellung am ganzen Körper.

Haut: Trockene Haut ohne Fieber. - - Sehr lästiges Jucken am ganzen Körper, feines Stechen, selten empfindlich gegen Berührung.

- Röte mit Jucken der Haut. - - Blaue Flecke auf der Haut - - Blasse Färbung der Haut.

Lebensalter und Konstitution: Passt besonders für Kinder und alte Leute.

- Passt oft für Personen, welche dem Genuss von Spirituosen ergeben sind.

 

OPIUM (op.) * Two stages are seen in the provings:

MIND: - - Peaceful, dreamy. Sensation of happiness, carefulness.

 - Forgetful of sufferings. Painlessness of complaints usually painful.

 - Stupor and Koma. Koma from injury, fright, apoplexy.

 - AILMENTS from fright (convulsions, chorea, and neurological disturbance).

 - Complaints in children from FRIGHT of the mother during PREGNANCY.

 - Excitement, great flow of ideas, vivid imagination.

 - Impatience, irritation, nervousness. - - Want of moral feeling.

 - Beautiful or frightful delusions and dreams.

 - Desire to escape from reality (Anh/Cann-i)

GENRALITIES: - - WARM-BLOODED. - - << from heat.

 - Ailments from fright, apoplexy. injury of the head. - - Lack of vital reaction.

 - Convulsions < heat, night, light, fright. - - Ailments from drug withdrawal.

HEAD: - - Pain in back of head, great weight Tere.

FACE: - - Flushed face, deep red, hot, swollen, veins distented. - - Looks dull, besotted.

 - Hanging down of lower jaw.

MOUT: - - Paralysis of tongue.

ABDOMEN: - - Colic, tympanitis, post-surgical ileus (Raph).

AFTER: - - SEVERE CONstiüpation, NO desite for stoll (Alum).Receding stool.

 - Diarrhea from fright or joy. - - Constipation of newborns.

STOOL:- - Round, hard, black balls.

BLADDER: - - RETAINED URINE or involuntary urination after fright.

 - Retention of urine in newborns.

FEMALE GENITALIA: - - Suppressed menses, threatened abortion from fright.

 - Cessation of labor with Koma and twitchings.

RESPIRATION: - - SNORING. - - Breathing STOPS on going to sleep (Grind, Lach). Wakes suddenly or has to be shaken to start again.

 - DIFFICULT, SLOW and intermittent RESPIRATION, as from paralysis of lungs.

EXTREMITIES: - - Trembling and twitching of all limbs < after fright.

SLEEP: - - NARCOLEPSY, falls into a heavy stupid sleep.

 Sleepiness on reading or concentrating.

 - Sleepy but cannnot sleep. - - Sleeplessness from slight noises. - - Bed feels too hot.

PERSPIRATION - - Hot perspiration.

 

Op.

Repertorium:

Gemüt: Abwesend/will nicht teilnehmen

Abweisend (eigene Kinder/Arbeit/Pflichten)

Angst [vor Zukunft/was passieren wird/alleine (nachts)/ausspioniert zu werden/Forderungen nicht zu erfüllen zu können/nachts]

Auffällig

Depressiv # hilarious

Empfindlich

Enttäuscht

Fahren in Auto - schnell + in Konkurrenz mit anderen

Irritiert (und will alleine sein)

Gesellschaft verlangt

Gespannt

Gesprächig (+ kindisch)

Schnelligkeit liebt (Autofahren/Rutschbahnen im Schwimmbad)

Sexuelle Unterton/Fantasien

Sorglos # sorgenvoll

Starren

Unattraktiv selbst

Unkomunikativ

Wahn „Als ob äußere Schalen brechen wird und innen Leere ist“/Gesichter werden gefühlt/“Als ob im Treibsand“/“Als ob irgendwas o. jemand im Raum nachts“/ “Als ob 2 Personen,

andere Person steht neben mir”

Verlassen/im Stich gelassen

Vertrauensmangel

Weinerlich (+ >)/Weint

Träume: Sorgenvoll

Allgemein: „Als ob Stuhl zu hart“

 

Repertorium:

Gemüt: akut/+ körperlichen Symptomen/+ Ohnmacht/+ Schwäche

Abergläubisch

Abscheu gegen das Leben

Aktivität verlangt danach (beim Schweiß)

Albernes Benehmen (bei Kindern)

< Alkohol/Alkoholismus (akut)

Angesprochen zu werden abgeneigt

Angst [nach Abort/mit behinderter Atmung/während Fieber/mit Furcht/über Geschäfte/während Hitzewallungen/während Menses (mit Zorn)/im Schlaf/nach Schreck (wenn die Furcht nach

einem Schreck zurückbleibt)/während Schwangerschaft (Furcht vor Abort in 2en Hälfte)/treibt von einer Stelle zur anderen/i.B. auf die Zukunft]/Qualvolle Angst (mit Beklemmung/bei Verletzungsschock)/Furcht [nachts (durch Krämpfe im Darm)/Amenorrhoe aus Furcht/auffahrend/chronisch/durch Diarrhoe (mit Furcht)/vor Dunkelheit/ermordet zu werden/erwachend (aus

einem Traum)/essend/vor Extravaganz/vor Gespenstern/mit Herzklopfen/während Menses/vor Näherkommen, Annäherung von anderen/plötzlich (gefolgt von Diabetes mellitus)/Ratten/vor Schlaflosigkeit/wegen eines vorangegangenen Schrecks/vor Schwindel/vor Skorpionen/vor dem (drohendem) Tod/treibt ihn von einem Ort zum anderen/überfahren zu werden gehend ins Freie/Harnverhaltung durch Furcht/vor dem Verhungern/Vögel/während Wehen/zittrig]

Furchtlos

Antworten abgeneigt/antwortet falsch, unrichtig/antwortet nicht, wenn gefragt/langsam/Stupor kehrt schnell nach dem Antworten wieder/unfähig zu antworten (wenn verletzt wurde)

Aphasie (mit typhusartigem Fieber )

Argwöhnisch, misstrauisch

Auf-/Zusammenfahren [erwachend (“Als ob erstickt”)/während Hitze/durch Geräusche/während Hitze/leicht, bei geringem Anlass/aus dem Schlaf/einschlafend/im Schlaf/durch Schreck und

“Wie durch Schreck”]

Aufstehend vom Bücken

Begreifen, Auffassungsvermögen - leicht

Behendig, beweglich geistig

Beißen (im Arm/beißt in Finger/beißt Hände/Kindern/während Konvulsionen/beißt Menschen/beißt sich selbst)

Leicht beleidigt (durch frühere Beleidigungen)

Beschwerden durch – Alkoholismus/Angst/Beleidigungen, Beschimpfungen/betrogen werden/Enttäuschung/Gemütserregung (Kinder erkranken dadurch auf bestimmten Zeiten)/Freude (plötzliche/übermäßige)

Gemütsbewegungen

Heimweh

Kränkung, Demütigung

Kummer

Nach Missbrauch, Misshandlung [nach sexuellem Mißbrauch (bei Kindern)]

durch Verlust der Position

Scham

seelischen Schock

Schreck (mit Furcht/bei Kindern/während Menses/durch Anblick eines Unfalls/durch frühere Schreck)

Tadel

Tod von geliebten Personen (bei Kindern)

Durch (angenehme) Überraschungen

Verlegen

Vorwürfe

Zorn (mit Angst/mit Schreck)

 

Bestimmt

Betäubung [erwachend/während Fieber/Frost/Hitze/zwischen den Anfällen/”Wie durch Rauch im Gehirn”/beim Schweiß/bei Schwindel/wacht nur schwer auf)

Beten (morgens)

Bewusstlos viele Formen

Bittet um nichts

Blasphemie, Gotteslästerung (und Fluchen)/boshaft

Brütet, grübelt

Bulimie

Delirium <(<(<( viele Formen )>)>)>

Demenz [mit Masturbation/Dementia senilis (mit albernem Gerede)]

Denken abgeneigt

Destruktiv, Zerstörungswut

Eifersucht (auf Personen in der Umgegend)

Ekstase (erotisch/während Frost)

Empfindlich [gegen Berührung/gegen (geringste) Geräusch/gegen Gerüche/Mangel an Empfindlich (während Frost)/gegen Schmerz/vor Umgebung/von falsche Einschätzung]

Entmutigt (und mürrisch)

Entrüstet, empört (durch allgemeines Unbehagen)

kindliche Entwicklungsstillstand

erkennt eigene Verwandten nicht

< Ermahnungen

Ernst

Erotisch (anfallsweise)

Erregt (</nachts/während Fieber/während Hitze/nervös)

Erschöpft geistig (erwachend)

Erschrickt leicht (erwachend/während Fieber/Augen schließend)

< nach Erwachen

weigert sich zu Essen

Extravaganz, maßlos/exzentrk, überspannt (nachts)

Macht Fehler; macht [i.B. auf Orte/schreibend (läßt aus Buchstaben aus)/i. B.- auf Zeit]

Feige

versucht zu Fliehen (im Delirium/während Fieber/bei Kindern/auf die Strasse/bei Wahnideen/um wegzulaufen)

Flucht (nachmittags/bemerkenswerte Freiheit zu tun, was er tun muss)/grausam/grob/hartherzig, unerbittlich/Hass/hinterhältig, hinterlistig, falsch, verschlagen

Froh (nachts/# Kummer/# traurig/bei Betrunkenheit/während Frost/gefolgt von Reizbarkeit/während Hitze)

Während Frost

Gedächtnisschwäche (für was er gelesen hat/für Personen/für Worte)/Gedächtnisverlust/Gedächtnis gut, aktiv (während Fieber)/Gedächtnisverwirrung

Gedankenandrang, einstürmende Gedanken, Gedankenfluss (nachts/verursacht Schlaflosigkeit)

Gedanken hartnäckig (an Mord)/schnell/überlegt, bedacht (die ganze Nacht)/unstet/Vergehen, Schwinden (lesend)/wandernd, umherschweifend

In Gedanken versunken

Kein Gefühl für Gefahr

Gefühllos, hart

Geheimnistuerisch, verschlossen

Gehobene Stimmung

Geistesabwesend (verträumt)

Geisteskraft erhöht

Geisteskrankheit, Wahnsinn (# Stupor/bei Alkoholikern/bei Augenentzündung/und dumm/mit Verlangen zu fliehen/während Frost/mit rotem Gesicht/mit Hitze/mit Lachen/mit Lähmung/

durch Masturbation/und schlaflos/durch Zorn)

Geistige Anstrengung abgeneigt/< (unmöglich)/Verlangen danach

Geräusche abgeneigt/Neigung Krach, Lärm zu machen

Gerissen, schlau

vernachlässigt sein Geschäft

Geschäftig, betriebsam (während Fieber/während Hitze)

Gesellschaft abgeneigt (während Hitze/verlangt nach Einsamkeit)

Gesicht heiß

Macht Gesten, Gebärden [mit großer Ausdauer/unwillkürliche Fussbewegungen – stampft/unwillkürliche Handbewegungen (fährt mit den Händen durch die Luft/Greifen/zupft an Bettwäsche/

zupft an Bettwäsche während Frost/im Schlaf/beim Schweiß)/konvulsivisch/lächerlich o. albern/sonderbare Posen und Haltungen/”Als ob tastet (in der Dunkelheit)/wunderlich]

sagt, er sei gesund wenn sehr krank

Gleichgültig, Apathie [gegen alles/gegen Angenehmes/gegen Äußerlichkeiten, Äußerliches/nach Delirium/bei Epilepsie/gegen feinere Empfindungen/während Frost/gegenüber Freude anderer Menschen (und deren Leiden)/freudlos/während Frost/klagt nicht/gegen Leiden/gegen Reizendes, Unangenehmes/gegenüber Schmerz/stoisch gegenüber dem, was geschieht/gegen Vergnügen]

Glückseliges Gefühl

Grimassen (im Schlaf)

Zu großzügig

Hast, Eile (vor der Arbeit/bei geistiger Anstrengung/bei dem womit er gerade beschäftigt ist)

Verlangt nach Hause zu gehen

Heftig, vehement (vor Schlaf)

Heimweh

Hellsehen

Während Hitze

Hochgefühl [nachts/# Kummer/# Sorgen/glückselig/bei Kindern/beim Schweiß]

Hoffnungsvoll (# Entmutigung)

Hypochondrie

Hysterie (mit Hypochondrie)

Mangel an Ideen, Einfälle/Reichtum an Ideen (nachts/während >Hitze)

Idiotie/imbezil (Raserei, stampft mit den Füßen)

Krankhafte Impulse, Triebe (gewalttätig zu werden)

Indiskret, taktlos

Intellektuell

Irrational

Heulen

Heulen/jammern (im Schlaf)

Kindisches Verhalten

Klagen [niemals/im Schlaf (komatös)]

Klammert sich/hält sich an anderen fest

Klarer Verstand (während Frost/beim Schweiß)

Kleptomanie

Koma mehrere

Konzentration - gut, aktiv/schwierig (bei Kindern/Studieren/unmöglich)]

Kühn

Kummer, Trauer (durch lange vergangene Beleidigungen/durch Betrug, Täuschung/über Kränkungen/mit Seufzen)

Kurz angebunden

Lachen (nachts/delirös/über Kleinigkeit/krampfhaft/laut/unwillkürlich)/Lächeln

Langsam

Lasziv, lüstern (mit Erektionen/mit Impotenz)

Launenhaft, launisch (weist Dinge zurück, die er haben wollte, sobald er sie bekommt)

Lebensüberdruss

Lebhaft, munter (während Fieber/beim Schweiß)

Liebevoll, voller Zuneigung, herzlich

Lügner (lügt, sagt nie die Wahrheit, weiß nicht, was sie sagt)

Lustig, fröhlich (# Zorn)

Manie (Besessenheitswahn/mit Raserei/mit unschicklichem, ungehörigem Verhalten)

Meditieren, Nachdenken (nachts)

Milde

Moralischem Empfinden; Mangel an

Morphiumsucht

Murmeln [während Fieber/im Schlaf/beim Schweiß/in sich selbst)

Mürrisch (nachmittags/bei Kindern/durch Träume)

Mutig (# Entmutigung)

Nymphomanie

Orientierungssinn vermindert

Phantasien – angenehm/lasziv (mit Impotenz)/lebhaft/verhindert Schlaf/beim Schweiß/übertrieben, hochfliegend (nachts/während Hitze/und schlaflos/schrecklich/unangenehm

macht, schmiedet viele Pläne (gigantische Pläne/rachsüchtige Pläne, plant Racheakte)

spielt Possen (# Traurigkeit/im Delirium/bei Kindern)

Raserei, Tobsucht, Wut [abends/erneuert durch Berührung/mit Epilepsie/nach epileptischem Anfall/beim Schweiß]

Redegewandt

Redselig, geschwätzig (im Schlaf)

Zerreißt Gegenstände

Reizbar, gereizt[Tag und Nacht/nachmittags/# Freude/wenn aufgeweckt/wenn gestört wird/bei (Kopf)schmerz/während Zahnung]

Rollt, wälzt sich auf dem Boden herum

Ruhe - Verlangen nach

Ruhelos [nachts/# Stupor/ängstlich/durch Bettwärme/Herumwerfen im Bett/bei epidemischem Fleckfieber/während Hitze/innerlich/bei Kindern/während Menses/beim Schweiß]

Schamlos (bei Kindern)

Beschwerden im/nach Schlaf/Schlafmangel/Schlafwandeln

Schlagen [schlägt um sich auf eingebildete Objekte ein/bei Kindern/schlägt sich (seinen Kopf gegen die Wand und gegen Gegenstände)]

Schließen der Augen <

Schmollen

Schnell im Handeln

Schreckliches und traurige Geschichten greifen sie stark an

Schreiben - Talent zum flüssigen Schreiben

Schreien [anfallsweise/während Fieber/< Husten/bei Kindern/vor/während Konvulsionen/im Schlaf/beim Schmerz/beim Schweiß]

Schüchtern, zaghaft (Geschäften durchführend/schamhaft)

Schweigsam (während/beim Schweiß)

Seelenruhe, gelassen/Selbstbetrachtung

Selbstkontrolle - Verlust der Selbstkontrolle/Mangel an Selbstvertrauen

Seufzen (im Schlaf)

Simuliert krank zu sein (bei Kindern)

Singen (ausgelassen, fröhlich/während Fieber/monoton)

Sinne - abgestumpft, stumpf/pervertiert/scharf/Vergehen, Schwinden (mit Schwindel)/verwirrt, durcheinander

Sitzen geneigt

Sonderbar, fremd, merkwürdig - alles erscheint

Sorgenvoll

Spaßen

Spät - zu spät; ist immer

Sprache - beeinträchtigt, unnatürlich/delirös (mit weit offenen Augen)/hastig, eilig/kurz und bündig/langsam/laut/Schwatzen/schweift von einem Thema zum anderen, abschweifend (nachts)/überzeugend/undeutlich/unverständlich (mit Schwindel)/unzusammenhängend (erwachend/nach Schlummer)/verworren

Spricht – vom Geschäft/lernt langsam/im (komatösem) Schlaf/mit sich selbst

Springen (aus dem Bett)

Starrt gedankenlos

Stilles Wesen

Stimmung, Laune - veränderlich (beim Schweiß)/wechselnd, wechselhaft

Stöhnt – im Schlaf/und schlaflos

Streitsüchtig (abends)

Stumpfheit (“Wie betrunken”/bei Betrunkenheit/bei Diabetes/erwachend/während Frost/Hitze/durch Gemütsbewegungen/bei Kindern/lesend/beim Schweiß/bei Schwindel)

Stupor (apoplektisch/Gehör überempfindlich/mit herunterfallendem Kiefer/nach Konvulsionen/bei durch Schreck unterdrückten Menses)/Torpor

Suizidneigung; Neigung zum Selbstmord (durch Erschießen/durch Gift/durch Traurigkeit)

Tadelt sich selbst, macht sich Vorwürfe

Theoretisieren

Tod - Gedanken an den Tod/Gefühl des Todes/verachtet den Tod; Todesverachtung/wünscht sich den Tod, möchte sterben/verlangt zu töten

Tollkühn, verwegen

Tourette-Syndrom

Trance

Traum; wie in einem

Traurig [morgens/nachmittags/bei Diabetes/erwachend/während Fieber/während Hitze/mit Beschwerden des Kopfes/während Kopfschmerz/mit Suizidneigung]

trübsinnig

Überaktiv

Unanständig, unzüchtig (Lieder)

Unaufmerksam/unaufrichtig/unbarmherzig/unbeständig

Unbehagen

Unbekümmert

Unbesonnen, unachtsam (bei Geistesgestörtheit/aus Überschwenglichkeit)

Unentschlossen, schwierig Entscheidungen zu treffen (wankelmütig)

Ungeduld

Ungeschickt (stößt gegen Sachen)

Untätig

Unverschämt/unzüchtig, obszön (Lieder)

Unzufrieden (nachmittags)

Unzuverlässig (bei Versprechungen)

Vergeßlich [vergessliche Alkoholikern/durch Gemütsbewegungen/vergisst den Zusammenhang aufeinanderfolgender Gedanken (nach Apoplexie)

Verlangen, Wunsch nach - nach nichts/voller Verlangen (nach Unerreichbarem, nicht Erhältlichem)

“Wie verlassen zu sein”/”Wie isoliert”

Vernachlässigt - Geschäft

Versteckt sich (bei alten Menschen)

Vertrauensvoll

Verwegen

Verweilt bei vergangenen unangenehmen Ereignissen

Verwirrt geistig [morgens/nachmittags/”Wie nach einem Rausch”/erwachend/nach Essen/während Hitze/i.B. auf eigene Identität (Gefühl der Dualität)/nach Kopfverletzung/nach Schlaf/beim Schweiß/mit Schwindel/sitzend]

Verzogene, mißratene Kinder

Verzweiflung (bei Masturbation)

Vorsichtig

Wachsam

Wahnideen <(<(<( viele )>)>)>

Weint [nachts/nach Erkältung/erwachend/nach Husten/kann nicht weinen, obwohl er traurig ist/über Kleinigkeiten/während Konvulsionen/leicht im Schlaf/mit Schluchzen (im Schlaf)/während Schmerz/beim Schweiß/unwillkürlich]

Verlangt zu weinen (immer/die ganze Zeit)

Wimmern, Winseln [nachts/im Schlaf (komatös)]

Widerspenstig/verträgt keinen Widerspruch

Widerstreit mit sich selbst

Wildheit

Will nichts

große Willenskraft, Anstrengung des Willens/Verlust der Willenskraft/Willensschwäche

Witzig, geistreich

Wohlwollen, Güte

Zeit scheint kürzer; vergeht zu schnell

Zerstreut

Zorn [abends/# Fröhlichkeit, Frohsinn/# Hochgefühl/# Possenreißen, Possenspiel/ergreift die Hände der Umstehenden/heftig /beim Kinde/über Schmerz/und weint vor Schmerz/durch Widerspruch/wirft mit Gegenständen]

Zufrieden (nachts/und still/vergisst alle Beschwerden und Schmerzen

Zurückhaltend, reserviert

Schlaf: Ängstlich

Benommen, dumpf

Coma vigile

Dösen (während Fieber)

Durcheinander, verworren

Einschlafen – mittags/mit Erstickungsgefühl/während Frost/während Hitze (alten Menschen/beim Kinde)/nach Konvulsionen/beim Schweiß/spät

Gestört [durch einen Alptraum/bei Delirium/während Erektionen/durch Erstickungsgefühl/durch

das geringste Geräusch/leicht/mit Schwindel/durch Träume/durch (schreckliche) Visionen, Phantasiebilder/durch Zuckungen]

Komatös (anhaltend/bei Apoplexie/mit Atmungsbeschwerden/mit Durst/mit Hitze/während/zwischen Konvulsionen/mit Schnarchen/mit Schweiß in der Nacht/durch Sonnenstich/bei Urämie)

Schwer

Tief [morgens/nach Mitternacht > gegen Morgen/bei alten Menschen/während Frost/während Hitze/nach (epileptischen) Konvulsionen/zwischen Konvulsionen/bei Urämie]

Träumt im Wachen

Unterbrochen (durch Auffahren, Aufschrecken)

Betäubend, “Wie betäubt” beim Schweiß

Erwacht - nach Mitternacht - 3 h – durch Husten/5 h mit Stuhldrang/mit Erstickungsgefühl/durch geringes Geräusche/häufig/durch Husten/”Wie durch Schreck (durch Träume)/schwierig/

wegen Schwindel/durch Träume/durch Übelkeit/unmöglich

Gähnen [anhaltend/+ anderen Beschwerden/während Hitze/nach Husten/bei Konvulsionen/beim Schweiß/nach Stuhl]

Halbschlaf (hört alles)

Lage - Beine – angezogen/in Rückenlage/l. Seitenlage unmöglich

Leicht, nicht tief (hört jedes Geräusch)

Ruhelos (vor Mitternacht/mit Abdecken, Entblößen/durch Träume)

Schlaflos (<(<(< viele >)>)>)

Schläfrig (<(<(< viele >)>)>)

Stupor, schläfrig

Unerquicklich (morgens)

Verlängert

Träume: Alpträume, Alpdrücken/angenehm/ängstlich/Bürgerkrieg/sich verändernde Dinge/Drachen/erfolglose Anstrengungen/erotisch (mit Pollutionen)/erschöpfend/erstochen zu werden/zu fallen,

zu stürzen (von einer Höhe herab)/schreckliche Fratzen/fröhlich/fürchterlich/geistige Anstrengung/Gespenster/schwarze Gestalten/Bürgerkrieg/lasziv, lüstern/lebhaft/von Lethargie/lustig/phantastisch/Reisen/ruhelos/Schläfrigkeit/Schlangen/Schneiden/schrecklich/Skelette/Streitigkeiten/Teufel/Tiere/traurig/unangenehm/Unglück/verdrießlich/von Versagen, Fehlschlägen/viele/Visionär/Wecken den Patienten/Wild (Emotion)/wundervolle/Zorn

 

Repertory:        [Janet Snowdon]

Sensitivity (very contented with life/calm/vague/detached/ohne Empfinden/verbessert Beziehung zu Kindern/möchte nicht berührt o. angeschaut werden)/Carefree (sagt Verabredungen ab/kocht für Familie nicht, wie üblich)/überzeugt das alles richtig sein wird/nicht berührt bei Emotionen anderen) /Anxiety (Erwartungsspannung)/Isolation/ Shame/Apathy/Confusion/Industry/Self Hatred/Anger/Truth/Religion/Lies/Death

Mind: Abrupt/rough/absorbed/abstraction of mind/desires activity (# lassitude/creative activity/restless/+ sleepless)/affectionate/mental agility

Ailments from: [offending/wounded honor/mental shock/humiliation (+ anger)/reproaches/shame)]/alcoholism/amative/amorous/desires amusement

Anger (# tranquility/from contradiction/about disorder/easily/with self/morning on waking/wiolent/on waking)/aversion to answer/answers slowly/antisocial

Anxiety [when alone/# contentment/indifference(„As if all her conscious anxiety had gone into her subconscious and her conscious was anxiety free)/about his children +/o. family/of conscience/in darkness/on waking from frightful dreams/about future (coming day)/on waking]/Fear: [of bed/losing control/of dark/neglects duty/of failure/“As if something will happen“/of misfortune/in narrow places/opinion of others/to go to deep sleep (+ dreaming)]/frightened easily/fearless (in spite of danger)

Audicity/aversion to her own children/awkward (drops things/strikes against things)/biting (during coition/nails)/busy

Carefree/aversion o. desire for caresses/censorious (of oneself)/chaotic/must check twice or more/childish behaviour/clairvoyance/clarity of mind/cleanliness/coma/company [desires/aversion (desires solitude/of intimate friends/loaths company of men)]

Complaining/concentration (active/difficult)/confident/want of self-confidence/confuse (time)/>

consolation/content (forgets ailments and pain/with self/morning/with the world)/cruel (towards cats)/has no sense of danger

Delusions [is accused/being alone (in the world)/is not appreciated/is betrayed/body looks ugly/committed a crime/is a criminal (+ others kn ow it)/is criticized/dead/is despised/everything is dirty/being doomed/being double/one's space is being invaded/being laughed at and mocked at/legs too long/is lost/living things are creeping into his mouth at night/neglected his duty/is neglected/is poisened/is poor/is ruined/= seperated (from self/world)/sees skeletons/stands besides self/strange (everything/“As if in a strange land“/familiar things/surrounded by strangers)/is tall/walking into a trap/is trapped/everything seems unreal/the other world seems close to her/is in a parallel woorld/woems/wrong (has done wrong/everything/has sufferd)/

Depersonilized/full of desire (for grandeur/unattainable things)/despair (of life/of social position)/detached/determined/dictatorial/discontent/disgust for self/sensitive to disorder/personal disruption/doubtful/sceptical//“As if in a dream“/dresses (indecently/womanly)/drinks more than she should/“As if has taken drugs“/dull

feeling at ease/womanish/efficient/organized/suppressed emotions/ennui/teddum/euphoria (# sadness)/(desires) excitement/lascivious fancies/fastitidious

Wants to fight/forebodings/forgetful/forsaken („As if isolated“/joyless)/frivolous/giggling/jesting/laughing (at trifles)

Hardhearted/inexorable/hatred (of persons who offended him)/haughty/“As if heavy (somewhere)“/heedless/honest/humiliated/ideas abundant/clearness of mind/impatience (+ anger/about own children/about trifles)

Inactive/indifference o. apathy [+ desire for feeling/to agreeable things/to business affairs/to own children/to own condition/to (domestic) duties/+ ennui/to everything/to external impressions/to external things/to own family/to usual intellectual occupation/to irritating, disagreeable things/joyless/to life/to loved ones/toward others/to pain/to parents/to pleasure/to suffering)/

Indignation/industrious/mania for work/mental insecure/intolerant/irresolute/indecision/irritable (afternoon/+ discouragement/when disturbed/to own family/before menses/when questioned/taciturn)/

Jealous/lascivious/lustful/longing for good opinion of others/loquacity/mania (# depressed/sexual in women)/manipulative/materialistic/meditating

Memory weak (for dates/for what has happened/where has put objects/words)/before menses/mischievous/makes mistakes in names/mood changeable/wants moral feeling (without remorse; disposition to become a criminal)/morose/taciturn/morphinism/mutilating his body/> occupation/easily offended/desirs order/patience/peaceful/playful/desires to play (in water)/

Positive/Sensation of power/prays/quarrels/rage o. fury (+ cursing)/occuPIED with religion (melancholic)/remorse/reproaches (self/others)/reserved/resignation/cannot rest when things are not in the proper place/

Restless (anxious/of conscience/on waking)/desires to be rocked/rude/sad (after coition/on waking)/loves seaside/secretive/self-destructive/selfish/egoism/senses acute/

Sensitive (to criticism/to nature + natural objects/to noise/to opinion of others/to sensual impression/desires)/sentimental/shameful/sighing/slow/space-out feeling/speech (slow/hesitating)/staring/thoughtless/easily startling/everything seems strange/strikes (himself/knocks head against wall and things)/stupor/succeeds/suspicious/taciturn (about trifles)/talking (about sex/in sleep)/mental tension/

Thoughts (sexual intrude and crowd around each other/rapid/quick/rush of flow/sexual/vacant/vague)/time = appears longer; passes too slow)/torments himself/aversion to be touched/tranquil, serene; calm (from heavy rain)/tells the plain truth/unconscious/unfeeling/hardhearted

feels unfortunate/Inattentive/“As if everything seems unrel/violent/(>) weeps (easily/after slight emotion)/contradiction of will/“As if he has 2 wills)/writes indistinctly

Vertigo: + head = heavy/lying/+ nausea/standing/

Head: Congestion/constriction (band o. hoop/ext neck/forehead)/“As if scalp contracts“/full/heavy (forehead)/“As if light“/“As if numb“ [forehead (evening ext to bridge of nose)/vertex)]/pain

Pulsating (ext to ear/vertex)/“As if shaking“/tingling (vertex (l./r.)

Eye: Heavy lids/itching/lachrymation/opening lids = difficult/pain (l./sore)/photophobia/pupils conracted (pinpoint)/“As if tired“

Vision: Sees blue (halo of fie)/blue fire/foggy (> closing)/rays/objects swim

Ear: Heat (r.)/Noises (humming/singing/r.)/pain l./“As if stopped“)

Hearing: Acute/impaired („As from cotton in ear“/r.)

Nose: Catarrh/cold/coryza (l./morning)/heavy/itching (l./morning)/obstruction (l./r./morning on waking)/smarting, burning ar root/perspires in/complaints of sinuses/acute smell/sneezing (after rising)/tingling in tipp

Face: Cracks in corners of mouth (l.)/eruptions [cheeks (r.)/herpes about (upper) lips/red on cheeks/Urticaria/Nesselsucht.]/ heat (flushes)/pain/swollen upper lip (ext to nose)

Mouth: Biting on cheek talking o. chweing/Bleedin gums (cleaning them)/discolored tongue (heavily white coated/yellow)/heat/itching (palate)/pain/saliva (cool/frothy/sour)/salivation/wanting loss of taste)/ulcers (inside of lips/painless)

Teeth: Chattering/“As if corroded“/sore, bruised/sensitive (brushing)

Throat: Choking/coated/“As if cold“ (esophagus/“As from peppermint“)/constricted/dry/heat (after cough/ext stomach)/inflamed (r.)/“As if a lump“/“As if mucous“/mucous (thick/yellow)/“As if narrow“/pain/deire to swllow constantly (from thick mucous)

External throat: Cervical glands (pain/swollen)

Stomach: Appetie [dimished/increased (+ nausea/after eating/perspiring/on waking/< walking)/wanting (morning)]/“As if a ball“/empty (without hunger/during nausea)/eructations/“As if full“ (after eating/+ oppression of breathing)

Stomach: Heartburn/hernia, hiatus/nausea [after eating (temporarily)/before eating/while riding in a carriage or on cars/pain/thirst (on waking)/vomiiting [easy/after eating (late at night)/r./painless]

Abdomen: Distension/elongated/eruptions (eczema)/pain/restless, uneasiness/tension (> pressure/> bending double)

Rectum: Constipation (ineffectual urging and straining/insufficient/from lack of peristaltic action/diarrhea/pain/urging (painful)

Kidney: pain r./stitching

Urine: Pale

Male genitalia: Sexual desire dimished/increased/wanting

Female genitalia: Menses (absent/copious/dark/too frequent/painless/scanty/traces of menses inbetween periods/orgasm wanting/pain/scratching with hands during coition/ Sexual desire [diminished/increased (morning in bed)/wanting]

Larynx: Cold sensation in Larynx/constricted/voice croaking

Respiration: Anxious/arrested/difficult („As if burned“)/impeded, obstructed with anxiety

Cough: Afternoon 15 h./in general/dry (from tickling in larynx)/< lying/on first lying down/talking/rickling (< lying down)

Chest: Anxiety/internal cold/conscious of heart's action/constricted (after coition/ext throat/l./sighing)/

Heat (flushes/inflamed axilla glands (r.)/pain/palpitation of heart [ext throat/morning (after breakfast)]/

mammae (sensitive/soft/swollen)

Back: pain/stiff ervical region (bending forward)/lumbar region

Extremities: Awkward (drops things)/“As if legs will buckle“/cold (hands and feet/hands/feet)/felon = inflammation)/heat [foot/hand (dry)]/heavy (lower limbs)7inflamed joints in fingers/itching (lower limbs/thigh/wrist)/nails brittle (fingers)/pain/scratcching with hands (during coition)/stiff (ankle)/tingling [foor (while standing)/hand/leg/upper limbs/twitsching [foot/lower limbs (r.)/thigh]/warts on foot-soles/weak [leg (afternoon)/lower limbs]

Sleep: Anxious/disturbed (from anxiety/by cough)/heavy/light/curled up like a dog/prolonged/restless/sleepy (afternoon/13 h./driving/evening)/sleepless (from anxiety/from coldness)/unrefreshing/waking [too early/frequent (+ anxiety)/night/after midnight (2 h. (from chill)/2.30 h./after 3h./after 3.30 h./4 h.]

Dreams: Being sexually abused/accidents (with a car)/alarms/amourous (gentle/raw)/angel (crying about one)/anger/anxious „As if all her conscious anxiety had gone into her subconscious“)/barren land/beetles (black/eating)/boat/old boyfriend/cats (black/having sex)/baby sitting/clairvoyant/cleaning/confused/contamination/cooking (meat)/dancing (in a circle)/danger (from water)/dead (bodies/mother)/difficulties on journeys/disguise/drowning/drug dealers/eating insects/excrements/falling fire/flood (sweeps away and dismembers)/flying/old friends/funerals/guilt/hair (shaving of in axillae/having cut)/hiding/horrible/house (moving)/humiliation (sexual)/insects/jealous/lizard/money/participates in her dreams rather than observing (= lucid)/taking photographs/being pregnant/prosperity/has sex with several people/sexual identity (ambiguous about it)/shameful/shopping/stool/submarines/being in the sun/swimming/trees/tunnel/unremembered/vivid/water (muddy)

Chill: In general/afternoon 16 h./body = icy cold

Skin: „As if bitten by insect“/“As if skin would burst“/contracted/eruptions [blisters (itching)/like fleabites/itching/< use of soap/from sun/urticaria]/itching (without eruptions)/stinging „As from pins and needles“/unnaturally radiant/sensitive (to touch)/warts

Generals: Afternoon (15 h./16 h./17 h.)/> open air/analgesia/anaesthesia (= unsensibility)/> hot bathing/> after coition/> after eating/physical euphoria/euthanasia/faint/

Foods and drinks: <: alcoholic drinks (excessive hangover)/choc; Aversion to: diary products/meat/milk/meat/tea/tabac; Desires: alcoholic drinks/carbonated drinks/cold drinks/(cold) water/warm drinks/hot drinks/bacon/carrots/choc/coff/fruits/fruit juice/ginger/meat/pastry/raw food/soda water/spices/wine;

Flushes of heat (evening/+ perspiration/in room)/lack of vital heat/“As if hot“ (# with cold sensation)/heavy (afternoon)/inflamed sinuses/after intoxication/lack of physical irritability/“As if internal knotted“/desires to ly down/addicted to allopathic medicine/morning/narcotics (desires/from ailments)/numb (affected parts/internally)/pain/complaints usually painful are painless/kack of reaction/body sluggish/stiff/trembling externally (+ coldness/> eating)/> warm/desires warm stove/weak (+ nausea/+ lack of reaction)/weariness (afternoon)/> rainy weather/desire to be in the wind/wounds without reaction

 

Allerlei: Opium poppies have been cultivated in many areas/dating back to the 4th Millennium BCE in Mesopotamia/Switzerland/cultivation in Egypt by 2.000 BCE and used as medicine

 

Opium - Tagebuch eines Entwöhnten

Von Jean Cocteau

Ich schreibe diese Zeilen nach 12 schlaflosen Tagen und Nächten. Der Stift wird meine Pein besser ausdrücken: das, wozu die Unzulänglichkeit der Heilkunst die Kranken verurteilt, welche ein Mittel fortwerfen, das sich zum Herrn über sie macht. In dem Blut des Opiumsüchtigen ist keine Spur Opium nachweisbar. Man träumt: eines Tages werden die Ärzte das Versteck auffinden, das Gift durch einen wahlverwandten Stoff herausziehen, wie die Schlange durch Milch. Dann muss man aber auch noch den Körper einschläfern und dabei doch tüchtig zu erhalten verstehen.

Wie soll er sonst jähen Übergang Herbst - Frühling ertragen!

Solange sie solches nicht vermag, läuft die Wissenschaft ähnliche Gefahr wie einst bei der Hypnotisierung von Hysterikern. Erst der Doktor Sollier hat Versuche in Richtung einer Erkenntnis der Hysterie als eines Schlafzustandes gemacht. Er bringt die Kranken allmählich zum Wachen. Er kuriert nicht, sozusagen, den Morphinismus mit Morphiumgaben. Legt uns nicht die Natur das Gesetz Spartas und des Termitenhaufens auf? Darf man dieses dann verkehren? Wieweit reichen denn überhaupt unsere menschlichen Vorrechte? Wo ist die Grenze, die man nicht überschreiten darf?

Nur allein unsere geistige Blindheit, das Vorurteil, alles nach eigenem Mass zu betrachten, hat uns die Trägheit der Pflanzen in lächerlicher Weise als stille Einfalt interpretieren lassen. Was aber bei einer Entgiftung vor sich geht, das erraten wir vielleicht aus den Zeitlupefilmen des Pflanzenreiches, aus den Verzerrungen, Gebärden und Krämpfen. Einen Schritt weiter auf dem Tongebiet - und wir wollen die Blumen schreien hören!

Das Zerstörerische im Opium gehört der euphorischen, der wohlbehaglichen Gattung an. Die Qualen aber kommen aus der gewaltsamen Rückkehr in das normale Leben. Ein ganzer Frühling tobt dann in den Adern; die Eisblökke wie die Lavastücke werden mit fortgerissen. Wer erst seit acht Tagen entwöhnt ist, der mag seinen Kopf in den Arm nehmen, das Ohr anlegen und auf die Geräusche da drinnen lauschen. Katastrophen, Aufstände, in die Luft gehende Fabriken, geschlagene Armeen, die Sintflut - alles das vernimmt das Ohr, die ganze Apokalypse der gestirnten Nacht des Menschenleibes.

Die Wiederkehr der sinnlichen Klarheit, das erste unzweideutige Anzeichen der Entgiftung, beginnt mit wiederholtem Niesen, mit Gähnen, Verschleimung und Tränenabsonderung. Ein weiteres Zeichen: Das Geflügel des Hofes mir gegenüber macht mich immer wütend, die Tauben laufen über ihre Zinkplatten hin und zurück; halten sie nicht die Hände auf dem Rücken? Am siebenten Tag aber hat mich der Hahnenschrei erfreut. Ich schreibe jetzt zwischen sechs und sieben Uhr morgens. Mit Opium aber fängt der Tag erst um elf Uhr an.

Manche Organismen scheinen dazu bestimmt, Drogen zu unterliegen. Sie brauchen vielleicht ein Hilfsmittel, um die Aussenwelt in sich aufzunehmen. Diese leben, träumen in einem Dämmerzustand. Für sie ist die Welt ein Gespenst, solange nicht irgendeine fremde Substanz ihnen Körperlichkeit verleiht so wie das Wismut den Röntgenstrahlen. Diese Wesen finden selten Erleichterung. Oder die Erleichterung, die sie sich verschaffen, bringt sie gar um. Für sie bedeutet das durch das Opium erzeugte besondere Gleichgewicht einen Glücksfall. Es rüstet ihre leichten Korkseelen mit einem Tauchergewand aus. Für sie ist das Übel des Opiums geringer als das der anderen Gifte und vielleicht geringer als das Grundleiden, das sie also heilen wollen.

Die Wiedergesundung der Sinne zeigt sich bei dem Manne mehr physiologisch, bei der Frau vor allem moralisch. Das Opium ändert nicht die Gesinnung des Mannes, es ändert sein Geschlecht. Bei der Frau wiederum erweckt es das Geschlecht und bringt das Gefühl zum Schweigen. Am achtzehnten Tag der Entwöhnung wird das Weib zumeist zärtlich, zum Heulen gestimmt. Darum scheinen in den Sanatorien auch die Weiber alle in den Arzt verliebt.

Trotz allem, was ich erlitten, bleibe ich bei meiner Überzeugung, dass das Opium gut ist; es liegt nur an uns, es freundlich zu stimmen. Man muss damit umgehen können. Wir aber sind so ungeschickt wie möglich. Eine strenge Ordnung mit Abführmitteln, Leibesübungen, Ruhe, Leberdiät, unter anderem auch keine Attentate auf den Nachtschlaf, würde ein Mittel zulässig machen, das jetzt durch Unverständige in Verruf geraten ist. Man wende nicht ein, der Gewohnheitsraucher müsse die Dosen stets vergrössern. Es gehört zu den Geheimnissen des Opiums, dass der sachverständige, vorsichtige Raucher die Dosen nicht vergrössern muss.

Das Problem des Opiums ist für mich kein anderes als das auch sonst unlösbare des Bequemen und Unbequemen. Was bequem ist, bringt um, das Unbequeme ist schöpferisch. Ich rede ebensowohl von der körperlichen wie von der geistigen Bequemlichkeit. Opium nehmen und doch der verlockenden letzten Bequemlichkeit nicht nachgeben heisst, in ein geistiges Bereich den stumpfsinnigen Scherereien entfliehen, die wahrhaftig nichts mit Bequemlichkeit und Unbequemlichkeit auf dem sinnlichen Gebiet zu tun haben.

Es heisst immer, das Opium versklave. Das Gebot der zeitlichen Regelmässigkeit verleiht nicht bloss Disziplin, es verleiht auch Freiheit. «Das Bequeme bringt um», die Wahl geht also zwischen völlig Bequemem und dem völlig Unbequemen. Nun wird man frei vom Besuchszwang, von der Gesellschaft herumsitzender Leute. Nur der Hedonist findet diese sitzenden Leute mit ihren Liebesgeschichten und Geschäften spasshaft. Ich erwähne noch, dass das Opium im Gegensatz zur Spritze steht. Es macht den Menschen ruhig. Ruhig durch seinen Luxus, durch seine Zeremonien, den Geschmack der Lampen, der Zünder, der Pfeifen - durch die ganze weltliche Maschinerie um das altheilige Gift.

Auch wenn keinerlei Bekehrungseifer sich einmengt, kann ein Opiumraucher nicht mit einem Nichtraucher zusammenleben. Beider Welten sind getrennt. Diese Verantwortlichkeit bildet eine der ganz wenigen Hemmungen des Rückfalles. «Ich bin innen mit Ruhe gepolstert.» Solches bringt vielleicht ein lebendig Geschundener zu seiner Ehre vor.

Ein Bekannter schimpft: «Wer nicht leben kann, der verrecke! Alle Halbheit ist unmöglich, es sei denn an Frauen.» - Das Opium aber ist keine Flucht, es ist im Gegenteil ein Entschluss. Einen Fehler begeht nur, wer rauchen und dabei doch in den Umständen der Nichtraucher verbleiben will. Ein Raucher gibt selten sein Opium auf. Das Opium gibt ihn auf und zieht das andere mit sich. Es ist ein Stoff, der sich der Analyse entzieht, es ist lebendig, geradezu launisch und kann sich ganz plötzlich gegen seinen Raucher kehren. Das Opium ist ein Barometer von krankhafter Empfindlichkeit. Bei einem gewissen Feuchtigkeitsgrad in der Luft wird die Pfeife zum Giftrohr. Der Raucher reist ans Meer: die Droge läuft dort und will nicht sieden. Vor einem Schneefall, einem Gewitter, vor dem Mistral verliert sie an Kraft. So auch, wenn einer in der Nähe gar zu schwatzhaft ist. Mit einem Wort: keine Geliebte kann höhere Ansprüche stellen als dieses Mittel. Es treibt seine Eifersucht bis zu der richtigen Entmannung seines Rauchers.

Die Symptome der Sucht ordnen sich nirgendwo ein und sind unbeschreiblich. Von ihnen haben nur die Wärter in den Sanatorien einen Begriff. Es sind ganz ernsthafte Störungen. Man stelle sich vor, der Mond nähere sich etwas der Erde, oder die Erde drehe sich ein wenig schneller, und man wird die Unruhe begreifen. Das Rad ist das Rad. Opium ist Opium. Alles andere ist kulturelle Erfindung. Ungefähr so, als hätte die Menschheit ohne die Kenntnis des Rades ihre Wagen auf künstlichen Pferdefüssen laufen lassen.

Ich kann wirklich nicht schlafen. Ich will darum das Unmögliche versuchen, will die Sucht beschreiben. Byron sagt irgendwo: «Seekrankheit ist gewaltiger als Liebe.» Wie die Liebe und die Seekrankheit, so ist auch die Sucht allgegenwärtig. Widerstand ist nutzlos. Zu Anfang fühlt man Unbehagen. Dann wird die Sache peinlicher. Man denke sich eine Stille gegen ein Gequäke von Milliarden Kindern, die alle vergeblich nach der Brust schreien. Es ist die Unruhe der Liebe, übertragen in das Greifbare. Ein Nichtdasein, das Herr über einen ist, eine Tyrannei des Negativen. Danach werden die Erscheinungen deutlicher. Elektrische Seiden, Sekt in den Adern, Eiswasser und Gliederkrämpfe, Schweiss an den Haarwurzeln, der Mund fliesst, die Nase wird schleimig, in die Augen treten Tränen. Seid nun nicht länger beharrlich, oder alle Tapferkeit war vergeblich. Wenn du noch länger zögerst, wirst du deinen Stoff nicht hervorziehen, die Pfeife nicht mehr stopfen können. Rauche nun! Der Leib war gespannt auf diese Neuigkeit. Eine Pfeife und nicht mehr!

Es ist leicht zu sagen: Das Opium unterbricht das Leben durch Unempfindlichkeit. Sein Wohlbehagen stammt aus dem Nichtsein. Doch ohne das Opium fröstle ich, erkälte mich, bin ich appetitlos, nervös, meine Einfälle sogleich loszuwerden. Wenn ich rauche, fühle ich mich erwärmt, kenne ich keine Erkältung, bin ich bei Appetit, gänzlich unnervös. Die Ärzte mögen das Geheimnis aufklären. - «Die Wissenschaft ist nicht neugierig», sagt Anatole France. Das ist wohl so.

Das Opium ist das Schicksal, die Parze. Die Wärter heissen es auch das Luder. Es entzündet die Laternen vor den Pagoden. Ich bin nicht in der Lage, Enthüllungen zu machen. Wenn sogar die Wissenschaft hier die Heilkräfte nicht von den zerstörenden trennen kann, muss ich wohl stille sein. Niemals aber bedauerte ich so sehr, dass ich nicht Dichter und Arzt zugleich war - wie einst Apollon.

Der Raucher wird eins mit den Gegenständen um ihn. Ihm fällt ein Finger aus der Hand, es war die Zigarette. Der Raucher ist stets auf gar schräger Bahn. Er kann seinen Geist nicht stramm halten. Elf Uhr, man raucht seit fünf Minuten. Man sieht nach der Uhr: es ist fünf Uhr morgens.

Picasso sagte mir einmal: «Nichts in der Welt riecht so wenig dumm wie Opium. Vielleicht noch etwa der Zirkus und ein Hafen.»

Bei seinem Individualismus, so aristokratisch, überflüssig, so unnatürlich jedes Meisterwerk sein mag, so bleibt es doch immer sozial gerichtet. Anderen zugänglich, dem Gefühl der Masse zu ihrer geistigen wie materiellen Bereicherung erreichbar. Das Bedürfnis, sich auszudrücken, in Beziehung zu der Aussenwelt zu treten, es verschwindet bei dem Hedonisten. Dieser will kein Meisterwerk herstellen, er will selbst zu einem solchen werden. Zu einem unbekannten, als ein hundertprozentiger Egoist.

Man kann von einem Raucher, in seinem dauernden Zustand der Euphorie, nicht behaupten, er erniedrige sich. So wenig, wie man einen Marmorblock von Michelangelo ruiniert nennen kann oder eine Leinwand von Raphael befleckt, ein Blatt von Shakespeare beschmutzt. Und so wenig wie Bach ein Störer irgendeiner Stille ist. Nichts also ist weniger unrein als ein solches Meisterwerk, der Opiumraucher. Doch ist auch natürlich, dass die Gesellschaft, auf Teilung aufgebaut, es verurteilt als eine Schönheit, die allen unsichtbar bleibt, die sich nicht im mindesten verkauft.

Der Maler, der mit Vorliebe Bäume malt, ist selbst zum Baum geworden. Kinder tragen ihr Opium in sich. Der Untergang der Heuchelei ist das Kind, bei seinem Pferdchenspiel selbst zum Pferd geworden. Kinder verfügen über die Zauberkraft, sich nach ihren Wünschen zu verwandeln. Dichter, grosse Kinder, leiden sehr unter dem Verlust dieser Fähigkeit. Und offenbar darum greifen Dichter auch zum Opium. Der Alkohol bewirkt Anfälle von Wahnsinn. Das Opium ruft Anfälle von Weisheit hervor.

Diese Aufzeichnungen habe ich wahllos während meines Aufenthaltes in dem Sanatorium niedergeschrieben. Ich bin nicht vor Widersprüchen zurückgescheut, ich wollte nichts anderes als die Phasen der Behandlung wiedergeben. Es lag mir daran, frei weg vom Opium zu berichten, ohne literarische Ansprüche und auch ohne medizinische Kenntnisse oder Vorurteile.

Die Psychiater scheinen die Kluft nicht zu kennen, die die Opiumsucht von den Opfern der anderen Gifte trennt, die Droge von den Drogen. Auch hat mein Arzt zugegeben, ein Kranker, der sich offenbart, könne der Medizin von grossem Nutzen sein. Ich will das Opium nicht im mindesten rechtfertigen. Ich will nur ein Licht in diese Dunkelheit werfen, die Füsse auf festen Boden setzen, Dinge, die man zu umgehen gewohnt ist, geraden Blicks ins Auge fassen. Ich nehme an: die jüngste Richtung der Medizin will das Joch abschütteln, einige lächerliche Vorurteile beiseite setzen. Sehr merkwürdig: Unsere körperliche Gesundheit vertrauen wir Ärzten einer Gattung an, die unsere sittliche Gesundheit auf dem Kunstgebiet zurückweisen würde.

Werden die jungen eine wirksame Art der Entwöhnung entdecken, da die jetzige nicht viel leistet, oder wenigstens einen Weg, der die Wohltaten des Mohns zu geniessen ermöglicht?

 

Quelle: Der Querschnitt - Das Magazin der aktuellen Ewigkeitswerte

September 1930

Jean Cocteau (1889-1963)

Französischer Künstler und Schriftsteller beschäftigte sich mit Poesie, Prosa, Film, Ballett, Malerei und Oper. Seine Werke beeinflusst von Surrealismus, Psychoanalyse, Katholizismus und Opium.

J.C. war das Kind einer wohlhabenden Familie. Sein Vater war Anwalt und malte in seiner Freizeit. Er starb, als Jean 10 Jahre alt war. Als Neunzehnjähriger veröffentlichte Cocteau seinen ersten Gedichtband, Lamp d'Aladin (1908) und wurde durch seine Mitarbeit am Ballett Parade (1917) bekannt. Er schrieb den Text, Serge de Diaghile produzierte, Pablo Picasso machte die Bühnengestaltung und Erik Satie die Musik. Während des Ersten Weltkriegs diente Cocteau als Ambulanzfahrer an der belgischen Front. 1919 erschien das Fantasiestück Le Potomak, das Cocteaus Ruf als Schriftsteller festigte. Bald nach dem Krieg traf er den futuristischen Lyriker und Schriftsteller Raymond Radiguet, dessen früher Tod ihn in die Opiumabhängigkeit und eine Entziehungskur trieb.

In den 20er Jahren wendete er sich mit Thomas l'Imposteur (1923) und Les enfants terribles (1929) dem psychologischen Roman zu, ausserdem arbeitete er mit Igor Stravinsky am Opernoratorium Oedipus-Rex. 1929 wurde er wegen einer Opiumvergiftung hospitalisiert. 1930 drehte Cocteau mit Le sang d'un poète seinen ersten Film. Sein grösstes Werk, La machine infernale (1934), schrieb er ebenfalls vor dem Zweiten Weltkrieg. Aufgrund einer Wette vervollständigte Cocteau das von Jules Verne in Around The World in 80 Days erdichtete Tagebuch unter dem Titel My First Voyage (1936). Seine enge Freundschaft mit dem jungen Jean Marais begann 1937, als Marais die Hauptrolle in Knights of the Round Table spielte, und seitdem schrieb er in seinen Werken Rollen speziell für ihn.

In den 40ern kehrte Cocteau zum Filmemachen zurück, produzierte La belle et la bête (1946) und später Orphée (1950). Aufgrund gesundheitlicher Schwierigkeiten begann sich Cocteau 1953 zurückzuziehen, liess sich sein Gesicht liften und begann Lederhosen und Matador-Capes zu tragen. 1955 wurde er in die Belgische Akademie und in die Académie Française gewählt. Als er eine Radiosendung über Edith Piaf vorbereitete und von ihrem Tod hörte, sagte er: «Ah, la Piaf est morte, je peux mourir» und starb wenig später.

Die Opium-Generation des letzten Jahrhunderts war eine romantische, sie proklamierte den Künstler als Figur außerhalb der Gesellschaft. Leben und Werk sollten eins werden und sich von der breiten Masse abheben. Die Ersatz- und Phantasielandschaft war der Orient – und die Reise dorthin, die der Opium-Dichter in seinem Traum antrat, wurde im anschließend geschriebenen Text zum Kunstwerk.

 

Sadeq Hedayat schrieb 1936:

„...ich wollte mich konzentrieren, und nur der feine Rauch des Opiums konnte meine Gedanken sammeln und mir Ruhe spenden. Ich rauchte, was mir noch an Opium geblieben war, damit diese wunderwirkende Droge mir alle Hindernisse und Schleier von den Augen nehme, all die aufgetürmten fernen und aschgrauen Erinnerungen vertreibe. Und der Zustand, auf den ich wartete, kam in noch stärkerem Maße als erhofft: Langsam nahmen Gedanken eine große Schärfe, eine zarte Reinheit an. Ich fiel in einen Zustand, der halb Schlaf war und halb Ohnmacht.

Dann war mir, als ob eine Last von meiner Brust genommen würde. Mir schien, das Gesetz der Schwere gelte für mich nicht mehr, und frei flog ich hinter meinen Gedanken her, die reich und weit und überdeutlich klar waren. Eine tiefe, unaussprechliche Wollust erfüllte mich. Ich war frei von der Last meines Leibes. Mein ganzes Sein fühlte sich der still in sich dahintreibenden Welt der Pflanzen zugehörig, einem beruhigten Dasein und doch voll zauberisch lieblicher formen und Farben. ...“

 

                      

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