Morphinum spp.

 

Vergleich: Siehe: Papaverales + Drogen allgemein + Opiumderivaten

 

Morphinum (Morph) 

 

= Op. + weniger aufgeweckt + mehr Schlafbedürfnis + Schwindel + übel/= Cod.-ähnlich;

Vergiftung: 1. Kurze Erregung/ schnelle + starke Puls, 2. Matt/schläfrig/enge Pupille/ langsame + schwache Puls, 3. Schlaffe Muskelnniedrige Temp. Haut kalt/feucht/blass, weite Pupille;

Negativ: Leicht emotionell (weint)/depresSIV/ängstlich (Tod), schlechter Launen/nörglig, plötzliche Zorn/Aufregung (Nichtigkeit), weint während Beschwerden erzählen, schaut unschuldig + lügt mit stumpfsinniger/langsamer Stimme, lügnerisch (weiß nicht was er sagt)/manupilativ/unmoralisch/leiht Geld + gibt nicht zurück, empfindlich + heftige Reaktion (Beinen), Schmerz + verzweifelt, Nasenjucken/niesen, Erbrechen = grün, Unruhe (Beinen + sensibel), Verstopfung.:, Beschwerden plötzLICH, Auge; Morphine in an oversensitive patient, may relieve her pain for a little while,

but on will come the awful eructations, and she will retch and vomit, and continue to retch when there is nothing to vomit. Chamomilla will stop that, the first dose, in a few minutes, and it is the

only remedy you will need;

[Cicely Saunders]

84 Jahre alt und hat ihr ganzes Leben dem Sterben gewidmet. Sie ist die Mutter der Hospizbewegung., die von hier aus um die ganze Welt ging. „Palliativmedizin“, ein Amalgam von Morphium

und Nächstenliebe. Cicely Saunders wird neben den Entdeckern von Insulin, Penicillin und der Polioimpfung zu den großen Bahnbrechern der Medizin im 20. Jahrhundert gesehen. Sie leistete die Vorarbeit für die routinemäßige Verwendung von Morphium als Schmerzmittel. Morphium, sagt sie, sei eine hervorragende und außerordentlich sichere Medizin, die so gut wie keine Nebenwirkungen habe. 40% aller richtig auf Morphium eingestellten Patienten könnten ihr Hospiz sogar wieder verlassen und die letzten Tage zu Hause verbringen.

Die Schwester Oberin eines katholischen Hospitals vertraute Cicely Saunders an, dass sie schon seit 1935 Morphium zur Schmerzlinderung bei Krebspatienten verwende. Da beschlich die protestantische Frau Saunders das Gefühl, dass die katholischen Ordensschwestern etwas taten, das das sozialistische Gesundheitswesen Großbritanniens seinen Patienten vorenthielt.

1962 bewies sie, dass Patienten bei einer geeigneten Dosis oft ein ganz normales Leben führen können und dass es bei richtiger Verwendung keine Suchtprobleme gibt. Und sie stellte das Prinzip einer Palliativmedizin – Morphium-Dauereinnahme, um Schmerzen gar nicht erst aufkommen zu lassen – auf eine wissenschaftliche Grundlage. Am besten war demnach das Ziel durch orale Morphiumgaben zu erreichen. Das bewahrt den Patienten lange ihre Unabhängigkeit;

[Christiane Petras]

Morphium war und ist noch immer Bestandteil von vielen Schmerzmitteln, von denen manche früher sogar rezeptfrei gehandelt wurden. Unter anderem für Kriegsverletzungen war es außerdem oft unverzichtbar.

Dieses Nervengift hat also in sehr vielen Menschen, teilweise schon durch Vererbung, seine Spuren hinterlassen. Wir brauchen uns deshalb nicht zu wundern, dass es relativ häufig gebraucht wird.

An- und Entspannung sind das zentrale Thema von Morphinum, in jedem denkbaren Bereich. Es kann sowohl die Geistes- oder Gemütsverfassung als auch sämtliche inneren Organe, äußere Extremitäten oder die Haut betreffen. Meistens ist dauerhafte Anspannung ein übergreifendes Problem, das sich auf mehreren Ebenen in den unterschiedlichsten Symptomen äußert.

An Morphinum muss gedacht werden, wenn Tetanus oder Lyssinum, obwohl sie zur Lebensgeschichte passen, nicht den gewünschten Fortschritt bringen.

Die Patienten leben häufig in einer Traumwelt, von der sie kaum jemandem erzählen. Um ihre alltäglichen Aufgaben zu bewältigen, ziehen sie sich zwischendurch wie zur Erholung in ein erdachtes Leben zurück, das viel erfolgreicher, positiver, aufregender und anerkannter ist als das reale. Dort werden tatsächliche Ereignisse zu persönlichen Erfolgsgeschichten "umgebaut". Dabei ist den Betroffenen die fehlende Verbindung zur Realität jederzeit bewusst, und sie sind im Stande, bei Bedarf sofort auf die Wirklichkeit umzuschalten, ohne dass jemand etwas bemerkt.

Ein solches Rückzugsbedürfnis kann sich unter dem Einsatz von Morphinum erheblich und dauerhaft bessern oder gar verschwinden. Damit geht oft auch die wachsende Fähigkeit einher, das reale Leben positiver zu gestalten, so als könnten die Menschen ihre Energie aus einem abgeschlossenen Raum befreien und endlich für ihr tatsächliches Dasein nutzen.

Morphinum ist ein sehr tiefes Mittel, das wiederum -ähnlich wie z. B. Lyssinum- sämtliche Problemfelder des Patienten früher oder später noch einmal aufrufen wird, sodass sein Anteil daran entschärft werden kann und die allgemeine Besserung vorankommt.

"Morphinum hebt den Schleier", so formulierte kürzlich eine Patientin. Es schafft Klarheit, auch im körperlichen Bereich. Das bedeutet, dass diffuse Symptome sich durch seine Einwirkung in bestimmten Bereichen zentrieren und die nachfolgend benötigten Arzneien deutlich erkennbar werden.

Allgemeine Spannungszustände, möglicherweise jedes Organ betreffend.

Fanatischer Ehrgeiz, eng verflochten mit Existenzängsten, die überhand nehmen, sobald den eigenen Ansprüchen  nicht genügt werden kann.

Schlafstörungen; die Patienten liegen nachts wach und können sich nicht entspannen. Damit gehen die unterschiedlichsten körperlichen Symptome einher:

Kreislaufprobleme: Herzrasen oder Herzpoltern, unregelmäßiger Puls, Blutdruckschwankungen, oft in Verbindung mit Angst.

Verkrampfte Muskulatur: Bauchkrämpfe, Regelkrämpfe, Muskelkrämpfe allgemein.

Morphinum hat großen Einfluss auf die Harnwege:

Chronisch wiederkehrende Blasenentzündung, schlimmer durch Stress.

Verdauungsstörungen: gespannte Bauchdecke, Gefühl als wäre die Weiterleitung der Nahrung blockiert

Quälender Juckreiz der Haut oder auch Schleimhäute, der mit großer Unruhe und Anspannung einhergeht.

Cyanose; Blaufärbung der Haut und/oder der Lippen, auch ohne Frostgefühl

Bläuliche Gefäße an den Beinen, berührungsempfindlich

Kombinationen:

Häufig im Wechsel mit Tetanus oder Di-Tet-Pol;

Morphinum ergänzt sich besonders gut mit der Darmnosode Dysenterie-Co;

Ursache: Schock/Drogen;         

Repertorium:

Morphinum and salts (old abbr.)

Gemüt: verlangt Aktivität

Angst (> Kaffee)/Furcht (vor Dunkelheit)

Argwöhnisch, misstrauisch

Auf-/Zusammenfahren (nachts/im Schlaf)

Beschwerden durch Schreck

Betäubung (< nach Essen)

Bewusstlos (unvollständig)/Koma (bei Urämie)/Stupor

Delirium (flieht und springt plötzlich aus dem Bett auf/während Fieber/rasend/im Schlaf)

Destruktivität, Zerstörungswut

Verlangt zu diskutieren

Disziplinmangel

Eigensinnig, starr-/dickköpfig

Empfindlich

Erregt (über Kleinigkeit/nervös)

Geistig erschöpft

Erschreckt leicht

macht Fehler (schreibend)

Froh

Gedächtnisschwäche (sich auszudrücken)/vergesslich (vergisst Worte sprechend)

Gedankenandrang, einstürmende Gedanken, Gedankenfluss/verlangt geistige Anstrengung/Reichtum an Ideen, Einfälle, Klarheit des Geistes/Kontrolle über die Gedanken verloren (entkleidend)/Gedanken schnell/Gedanken vergehen, verschwinden

Geistesabwesend (verträumt)/geistige Anstrengung (</unmöglich)/Konzentration schwierig

macht Gesten, Gebärden (konvulsivisch)

Gleichgültig, Apathie/stumpf

Hast, Eile/heftig, vehement/ungestüm

Herausfordernd

Hinterhältig, hinterlistig, falsch, verschlagen/Lügner (lügt, sagt nie die Wahrheit, weiß nicht, was sie sagt)/unaufrichtig

Hysterie

Jammern/Heulen/Seufzen

Läuft umher (im Zimmer)

Lebhaft, munter/spontan, impulsiv

Mangelt an moralischem Empfinden

Murmeln (im Schlaf)

Mürrisch

Phantasien - lebhaft

Reizbar, gereizt

Ruhe - Verlangt

Ruhelos (nachts/innerlich/bei Kindern/bei Kopfschmerz)

Schlagen

Seelenruhe, Gelassen (unverständlich, unbegreiflich)

Selbstvertrauenmangel

Sinne - abgestumpft, stumpf/scharf

Spricht - erregt/hastig, eilig/langsam/nicht zusammenhängend/verlegen/zögernd

Springt [aus dem Bett (während Fieber)]

Stimmung, Laune - veränderlich

Streitsüchtig

Suizidneigung; Neigung zum Selbstmord (und traurig)

Tadelsüchtig, krittelig

Gefühl des Todes

“Wie im Traum“

Traurig (mit Suizidneigung)

Unbehagen

Ungehorsam/unverschämt

Verwirrt geistig (mit Kopfschmerz)

Verzweiflung

Wahnideen [sitzend im Nassen sitzen/er stirbt/hat Visionen/sieht Babies in ein Zimmer voller weißer und farbiger Menschen]

Weint (unwillkürlich)

Widerspenstig/zu Widerspruch geneigt/verträgt keinen Widerspruch

Verlust der Willenskraft

Schwindel: im Allgemeinen

Anfallsweise

< Aufstehen

+ Verlust des Sehvermögens

< geringste Bewegung 

Kopf drehend/< Kopf heben/Kopf schüttelnd

Gegenstände scheinen sich im Kreis drehen

Kopf: Werfen des Kopfes nach hinten

Gehirnblutung

Hitze/Kälte, Frösteln etc.

Pulsieren in Stirn

Schmerz [morgens erwachend/dumpf/< essend/< geistige Anstrengung/heftig/< lesend/pulsierend/ruckend/durch Säuren/< nach Schlaf/plötzlich zunehmend/Gehirn (drückend/“Wie fest“ gebunden, zusammengeschnürt/“Als ob Schädel zu klein“/Hinterkopf/Stirn/über den Augen (drückend)]

Schweregefühl

Auge: Entzündet/Hitze im Auge

blaue Ränder der Augen/rot

Injiziert Bindehaut voll von dunklen Blutgefäßen

Lähmung in Muskeln der Augäpfel - Rectus internus

Lider gelähmt (Oberlid)/herabfallend/blau/Jucken (Ränder)

Offene Augen, geöffnete Lidspalte - halb offen

Schmerz - supraorbital (neuralgisch)

Völlegefühl/Vorwölbung/eingesunken, eingefallen

Krämpfe in Ziliarmuskeln

Verlangt die Augen zu reiben

Starren, Stieren/unsteter, unruhiger Blick

Schwäche

Strabismus, Schielen (divergens)/verdreht nach außen/verdreht nach oben

Pupillen - unempfindlich gegen Licht/ungleich/zusammengezogen

Sehen: Akkommodation - gestört/vermindert/Verlust des Sehvermögens

Diplopie, Doppeltsehen

schwarz, schwebende Flecken vor den Augen

Optische Halluzinationen

Hemianopsie (vertikal)

Nebelig

Schwach, Schwachsichtig

Wanken, Schwanken

Weitsichtigkeit

Gegenstände Zittern

Ohr: Geräusche im Ohr, Ohrgeräusche wenige

Schmerz (l.)

Nase: Jucken (in Nasenspitze)/Kribbeln in Nasenspitze

Niesen anfallsweise

Spitz

Gesicht: Ausdruck - abgehärmt/ängstlich

Blutandrang/heiß

Eingefallen

aschfahl/blass/bläulich/dunkel/rot (bläulichrot/dunkelrot)

Hautausschläge

Jucken

Kälte

Kiefersperre

Konvulsionen, Spasmen

Schmerz

Schweiß (kalt)

„Wie Spinnwebe“

Steife Unterkiefer/Kiefer fest zusammengebissen

Zusammenziehung

Mund: Zunge eingedellt/blass/blau/bläulich/braun/blauschwarz/Spitze rot/

Gaumen - rot/Schmerz (Wehtun)

Offen

Schleimhaut - blass/dunkelrot

Speichel schaumig

Trocken (Zunge)

Geschmack bitter

Spricht mühsam (durch Chorea/durch geschwollene Zunge)/stotternd/undeutlich

Zähne: Zähneknirschen

Innerer Hals: Rachen entzündete < Schlucken von Speisen/> warme Getränke/gelähmt/zusammengeschnürt

Reizung

Schlucken - schwierig/unmöglich

Trocken (erwachend)

Magen: Ameisenlaufen

Appetit vermindert

Aufstoßen/Schluckauf

Durst

Leeregefühl

Schmerz (drückend)

Übel (< essend/tödlich, „Wie zum Sterben“)

Würgen

Zusammenschnürung

Erbricht (abends/nach Milch)/Art des Erbrochenen: Galle/grün

Bauch: Aufgetrieben - tympanitisch

Schmerz [ausstrahlend/erwachend/krampfartig/mit Rückenschmerz (krampfartig)]

Rektum: Blutung aus dem Anus + Obstipation

Durchfall (akut)

Fissur

Jucken

Obstipation (schwieriger Stuhlgang)

Schmerz [bei Durchfall (Tenesmus)/< beim Stuhlgang (brennend/Tenesmus)

Stuhl: Knotig, klumpig/“Wie Kugeln“/schwarz/spärlich/trocken/wässrig/weich

Nieren: Entzündet + Urämie

Harnsperre

Nierenversagen - akut

Blase: Harnverhaltung (durch vergrößerte Prostata)

Lähmung/lähmungsartige Schwäche

Schmerz (morgens/abends)/Tenesmus

Dysurie [schmerzhaft (nervös)]

Harndrang (anhaltend/häufig/vergeblich)

Urin: Alkalisch/eiweißhaltig/blass/dunkel/spezifisches Gewicht - erhöht/vermindert

Reichlich/spärlich (nachts)/wolkig

Sediment - flockig/schleimig

Enthält Zucker/enthält Wachszylinder

Männliche Genitalien: Erektionen - fehlend/lästig/unvollständig

Schmerz - Hoden r./in Samenstränge (r.)

Sexverlangen fehlend/vermehrt/vermindert)

Weibliche Genitalien: Abort

Menses schmerzhaft/unterdrückt

Sexverlangen fehlend/vermehrt

Sterilität

Kehlkopf und Trachea: Stimme - heiser, Heiserkeit (< Sprechen)

Bösartige Tumoren

Atmung: Asthma, asthmatische Atmung/Atemnot, Dyspnoe, erschwertes Atmen (einschlafend)

Beschleunigt/langsam/laut, geräuschvoll/rasselnd/seufzend/tief ist unmöglich/unregelmäßig/nicht Wahrnehmbar

Husten: Anfallsweise/trocken

Auswurf: Spärlich/zäh

Brust: Aneurysma (der großen Arterien)

Angina pectoris

Zusammenschnürung

Herzklopfen (stürmisch, heftig, vehement, ungestüm)

Lähmung der Lunge

Schmerz [(hinter dem) Brustbein/Zwischenrippengegend (neuralgisch)]

Schwäche - Herz

Rücken: Hautausschläge - masernartige Flecken in Zervikalregion

Jucken - Lumbal-/Zervikalregion

Opisthotonus

Schmerz (dumpf/Wehtun/in Lumbalregion/in Wirbelsäule)

Schwäche in Lumbalregion

Schweiß (morgens/kalt)

Steifheit in Zervikalregion

Zucken

Glieder: Ameisenlaufen in Fingerspitzen/in Unterschenkel

Arme bewegen nach hinten und vorne

Arme blau/Beine livid/Fingernägel dunkel/Hände blau/livide/blaue Flecken auf Oberschenkel

Arme gebeugt (über der Brust)

Gefühllos, taub (Beine/Finger)/Kribbeln (in Arme)

Hautausschläge - Pickel (Beine/Unterschenkel)

Hitze in Beine/in Füße/in Hände

Juckende Arme

Kälte [Füße/Hände (blau)/Hüfte]

Kontraktion von Muskeln und Sehnen der Finger (nachmittags)/Konvulsionen

Lähmung [Arme/Beine (+ klonischen Konvulsionen der Knöchel)]/Unterschenkel „Wie gelähmt“

Schmerz in Arme (< nach Schlaf)/in Ischiasnerv (r./l./wahnsinnig machend/> Wärme)/in Gelenke/in Handgelenke (ziehend)

Schwäche (in Gelenke)

Schwankender Gang

Schweiß - kalt (Hände)

Geschwollene Unterschenkel

Schweregefühl

Steifheit (< nach Schlaf)

Unsicherheit der Handgelenke < Schreiben

Zittern [Finger/Hände (< nach Schlaf/< Schreiben)/Zucken (< im Schlaf/in Arme/in Unterschenkel (nach oben)]

Schlaf: Delirös/verlängert

Schläft ein (< Sprechen/< Stehen)

Gestört/schlecht/schwer/tief/unterbrochen/kurz/ruhelos

Schlaf mit bewusster Wahrnehmung der Umgebung im Schlaf

Erwacht zu früh/zu spät

Gähnen (mit Strecken)

Halbschlaf/in Rückenlage

Schlaflos (vor Mitternacht bis 2 h/erschwert/+ schläfrig)/schläfrig (mit Schwere/< Sprechen/< Stehen)

Träume: Angenehm/phantastisch/schrecklich

Fieber: Nachts (22 - 6 h)

Hitze

Intermittierendes, chronisches Fieber, Wechselfieber - Milz, mit vergrößerter

Frost: Frösteln

Schweiß: im Allgemeinen

Kalt/klamm, feucht/reichlich

Haut: Ameisenlaufen

livid (Flecken)

Hautausschläge (Herpes zoster/Urtikaria während Menopause)

Jucken

Runzelig, geschrumpft/schlaff/unelastisch

Allgemeines: Abmagerung/Kachexie

Ameisenlaufen in äußere Teile

Apoplexie

Cheyne-Stokes-Atmung

Diabetes mellitus (schnell entwickelnd)

Beschwerden durch Elektroschock

Entzündete Nerven - Polyneuritis

Matt/erschlafft körperlich/Muskeln

Bett „Wie hart“

Hitzewallungen (# Frost)

Kimmelstiel-Wilson-Syndrom

Kollaps

Konvulsionen (tetanische Starre; Starrkrampf)/konvulsivische Bewegungen/Chorea (+ geschwollene Zunge)/Katalepsie

Krebsleiden

Laborergebnisse - Creatinin erhöht

Ohnmacht mehrere

Psora

Rausch, nach

Reflexe verloren/vermehrt

übermäßige körperliche Reizbarkeit

Ruhelos

Schmerz [erscheint plötzlich/nach Herpes zoster (neuralgisch)/bei Krebsleiden/neuralgisch/wund schmerzend/Gelenke/Muskeln (krampfartig/ziehend)]

Schweregefühl innerlich

Speise und Getränke: Abgeneigt: Gebäck/Fleisch;    >: heiße Getränke/Kaffee;   <: Essig/feste Speisen/Kaffee/Milch/saure Speisen, Säuren;     Verlangt: Fleisch;

„Wie Spinnwebe“

Empfindlich gegen Schmerz

< am Meer/< nach dem Schlaf

Schaudern, nervöses

Schwäche (morgens/angenehm/nach Fieber/< während Fieber/< gehend/durch Schweiß/Gelenke)

Tetanus

Urämie

< Gewitter/nach Gewitter/Beschwerden durch Blitz

Zittern äußerlich (bei Gewitter)/Zucken (< Berührung/< im Schlaf)

 

Folgt gut: Atro.

 

Vergleich: Enthalten in: Pap-s + Pap-s; Med. Morph + Cod + Thebin = ähnlich;

Twilight Sleep (= Morphinum hydrochloricum cum Scopolaminum hydrobrom).

Siehe: Lupulusgruppe

Morph ó Catha ó Coffn

Morphiumgruppe

Alle Drogen werden antidotiert/Beschwerden gelindert von Aven.

 

Lob-i. antidotiert ganze Gruppe.

Aether.: = Alkohol-ähnlich/= Aethyl-ähnlich + SCHNELL

Anh. = Ergot + LSD + Meskalin-ähnlich/= Coc-c-ähnlich

Apon-m.

Barbit. (= Veronal) hat Effekt wie Alkohol auf Gehen

Cann-i.

Chlf.

Chlol. = Alkohol-ähnLICH

Cocain. = Coca + intensiv

Cod. = OP + Wärmeempfinden + tuberkuLIN/= Morph + Husten

Conus marmoreus. als Morph-ersatz gebraucht

Corydalis gariana. (Cory-gariana) = Morph-ähnlich + 100fach geringere Wirkung

Echi. = homöopathisches Morphium./= Aza.- + Eup-per.- + Okou.-ähnlich/= Borra-o.-ähnlich

Eup-per.= Bry + unruhig - Schweiß/hat Morph-ähnliche Eigenschaft

Gardenal = Phenob. = Luminal

Halo.

Ham. = Puls + Druck/stellt eigen Bedürfnisse hinter Pflicht/= Acon für Venen (Blutung/Hämorrhoiden)/statt Morph nach Operationen,

Hyp. = Arn für nervenreichen Teilen/statt Morph nach Operationen,

Lup. = Morph-ähnLICH

Lup-f. = Morph-ähnLich + endgültig an die Grenze gestoßen/= Kali-c + ignoriert Problemen

Methadon. = künstliches Opiat/= Morph-ähnlich/= Heroin-ähnlich + schwach/= Cod-ähnlich.

Morin.-citrifolia = Uncaria-ähnlich/hat Morph-ähnliche Wirkung

Morph. + Cod. + Thebin. = ähnlich

Narkot.

Psid.= Morph-ähnlich

Tela.: = Op-ÄHNlich

Thioproperazin.

 

Unverträglich: Chin.       Essig. 

 

Antidotiert: Dub. Elec. Morph-act. Op.                  Iodgebrauch.

Antidotiert von: Acon. Atro. Aven. Bell. Cham. Ip. Lob. Nast. Oxyg. Sulph.       

starker Kaffee. Sauerstoffinhalierungen.      

Vergiftung: Nat-p.

 

Wirkung: Mag-s als Zusatz zu Morph erhöht dessen Effektivität                 Psorisch

Allerlei: = Alkoloid Op/entdeckt 1804/Morpheus = Hypnossohn (= Schlaf)/= Tantalos Zwillingsbruder (= Tod.)

 

 

Morphium aceticum (Morph-act)  

 

Gebrauch: Teilnahmelos/Wachträume, übel/appetitlos/Durchfall, blass/Gesicht rot, Pupillen klein, schläfrig, Wärme-/Schwindel-/Durstempfinden;

Negativ: Auszehrung = schmerzhaft/braucht Schlaf, Kopfschmerz + Schwindel bei Bewegung;

Repertorium:

Bauch: GallenKolik/colic

.

Nieren: NierenKolik/colic.

Allgemeines: Krebsleiden

 

Vergleich: Astrag wirkt wie Alkohol/Tab/Morph. Cory-gariana. (= Morph-ähnlich)

 

Unverträglich: Essig

 

Antidotiert von: Atro. Aven. Bell. Camph. Ip. Cocain. Cof-t. Cupr-ar. Sulph.

Abhängigkeit. Serum wird aus (mit einem Cantharispflaster) eine Blasen gezogen.. Diese  Flüssigkeit kann geschüttelt/injiziert werden

 

 

Morphinum muriaticum (Morph-m)  

 

= Op.-ähnlich + ÜBEL + erbrechen;

Negativ:  Kaum Schweiß, Hautjucken;

Repertorium:

Schwindel: im Allgemeinen

 

 

Morphium sulphuricum (Morph-s)  

 

Repertorium:

Schwindel: im Allgemeinen

Auge: Injizierte Bindehaut voll von dunklen Blutgefäßen

Strabismus, Schielen - divergens

Sehen: Schwach, Schwachsichtig

Magen: Erbricht

Rektum: Durchfall/Schmerz/Tenesmus

 

Vergleich: Morind-citrifolia.  (Uncaria-ähnlich/hat Morph-ähnliche Wirkung)

Siehe: Sulphur

 

 

Vorwort/Suchen                                Zeichen/Abkürzungen                                   Impressum