Lyssinum (= Hydrophobinum) (Lyss) = Tollwut/= Speichel. eines tollwütigen Hundes

 

= Staph. + Chin. + intensiv;

Krankheit: Bissen (mit Wasser + Seife auswaschen/mit Alkohol desinfektieren) im Gesicht = tödlicher als in Glieder.

1. Kopfschmerz/wenig Appetit/Fieber

2. Schluckbeschwerden (Schlund verkrampft + Speichel läuft aus dem Mund)/Halluzinationen/Schwindel,

3. Depressiv/UNruhe/aggressiv, Atembeschwerden, schlaflos, Unruhe + schlaff, Reizen (Geruch/Licht) lösen Kehlkrampf aus, Geschwollene Lymphdrüsen in Nähe des Wundes, Fieber/Erbrechen/SpeichelFLUSS;

1. eine gewisse Ängstlichkeit, Kopfschmerzen, Fieber, Unwohlsein und die Veränderung der Wahrnehmung im Bereich der Bißstelle. Gewöhnlich Nervosität, Halluzinationen und einer Aerophobie, in einigen Fällen gefolgt von Angstzuständen vor Wasser (Hydrophobie) aufgrund von Spasmen der Schluckmuskeln.

2. Nach Delirium und Krämpfen tritt wenige Tage nach Krankheitsbeginn der Tod ein. Weniger häufig die paralytische Tollwut mit Störungen der Sinnesempfindung, Schwäche, Schmerzen und Paralysen.

Keine Behandlungsmöglichkeit. Lediglich die Symptome können durch völlige Ruhe, gedämpftes Licht, Sedierung und Atemhilfe gelindert werden.

Da Speichel, Tränen und Urin des Patienten hoch ansteckend sind, muß der Patient isoliert werden;

Thema: Abhängigkeit; Lösung: Zerstören;

Kind/Anhang: Weigert Wasser zu trinken (aus der Flasche), aber ist doch durstig wann angehalten zu trinken;

Negativ: A. Gewaltausbrüchen + destruktiv [schneiden/beißen/stechen/kaputt machen/töten (Ehepartner im Schlaf)] + schnelle Reue, B. Empfindet/empfindlich vor Belästigung/Behinderung/ Neckerei (= Quälerei) von Personen (Gegenständen) von denen abhängig ist, C. < laufendes Wasser/glänzende Gegenständen/Lichter/gleißendes Licht/Wasseroberfläche, D. Sonnenwärme = unerträglich, E. Ohne Unterstützung, F. SpeichelFLUSS (+ Faden ziehend + spuckt);

 

Folgen von Hundebissen (der Mutter). Periodisch, Angst. (Hunden/Wölfen/verrückt werden), beißt/beleidigend, Sexverlangen, verlangt Hitze + >, Haut, Borderline Syndrom [[Dr. Birger Dulz]  Borderline-Persönlichkeitsstörung (abgekürzt BPS) = emotional instabile Persönlichkeitsstörung des Borderline-Typs = durch Impulsivität und Instabilität in zwischenmenschlichen Beziehungen, Stimmung

und Selbstbild gekennzeichnet ist: Lyss. scheint fast ein Synonym zu sein]. Sight or sound of running or pouring water < all complaints. Wounds bluish. Cannot bear heat of sun. Convulsions from light, from slightest touch or current of air.

Desire to urinate on seeing or hearing running water. Difficulty swallowing. Violent temper. Defends against imaginary insults, imagines he is abused. < fließendes Wasser hören o. sehen/erregt/Kränkung/Luftzug/Sonnenhitze/fahren/bücken/Glänzendes sehen, > leichtes reiben/rückwärts beugen;

[Andreas Krüger]

Tollwut drückt sich bei erkrankten Tieren durch Nervenreizung mit wutartiger Raserei aus, die in tödlicher Lähmung endet. Wie ist das Bild ihrer homöopathischen Nosode beim Menschen?

"Wütende Mütter" - Frauen, die als Kinder selbst misshandelt wurden und deren Schmerz sich in bisweilen unbändiger Aggression gegenüber dem eigenen Kind äußert. Diese "tolle Wut" führt

zum typischen Impuls, das Kind aus dem Fenster werfen zu wollen. Schwierig sich ihnen offen zu stellen ohne auf ihre Impulse verächtlich zu reagieren.

Passt andererseits auch bei Therapeuten, die zu mitleidig sind. Lyssinum ist das mitfühlendste der syphilitischen Arzneimittel. Er hat es erfolgreich bei Therapeuten eingesetzt, die am Leid ihrer Patienten selbst erkrankten und sich in Alkohol oder Drogen flüchteten;

[Louis Klein]

Relates Hydrophobinum to compulsive disorders, family abuse issues and feelings of torment, ridicule and isolation. Agoraphobia and other phobias (dogs). History of animal bite or anti rabies vaccination.

[Christiane Petras]

Für die Bewertung einer Arznei ist auch die Entwicklung der Krankheit, für die sie steht, zu bedenken. Der Wandel im Symptomenbild, die Beständigkeit ihrer Gefahr im Verlauf der menschlichen Geschichte, geben Aufschluss über die Kraft der dazugehörigen Nosode. Manche Seuchen, wie die Pest, sind aus weiten Teilen der Welt einfach wieder verschwunden, genauso unberechenbar, wie sie gekommen sind.

Andere sind gefährlicher geworden, wie die Kinderlähmung, oder verträglicher, wie die Masern.

Die Tollwut gibt es in ihrer heute bekannten Form schon seit Jahrtausenden, und sie befällt Mensch und Tier mit gleichermaßen aussichtsloser Prognose. Schon vor über 4000 Jahren wurde im babylonischen Eschnunna-Kodex die Strafzahlung festgeschrieben, die der Besitzer eines tollwütigen Hundes zu zahlen hatte, wenn durch dessen Biss ein Mensch ums Leben gekommen war.

1885 impfte Louis Pasteur erfolgreich einen infizierten Jungen, der ohnehin verloren schien, mit dem von ihm entwickelten Impfstoff, der sich bei Hunden bereits mehrfach bewährt hatte.

Passend zu dieser Geschichte und dem nach Krankheitsausbruch immer tödlichen Verlauf, ist Lyssinum eine unserer potentesten Arzneien überhaupt. Seine Wirkung geht durch "alle Instanzen", es ist in seiner Kraft vergleichbar mit Nosoden wie Carcinosinum (Krebsnosode) oder sogar X-Ray (Röntgenstrahlen).

Wir setzen es ein, wenn es zur Patientensituation und Lebensgeschichte passt oder passen könnte und wenn nach einer längeren Phase mit vielen Erfolgen ein Stillstand eintritt, der meist mit aggressiver oder hartnäckiger Symptomatik verbunden ist. Oft bringt es einen entscheidenden Fortschritt, aber in der Folge werden fast alle von früher bekannten Symptome davon berührt, mit einer Beständigkeit, die wir bei kaum einem anderen Mittel beobachten.

Was auch immer wir von früher kennen, vielleicht längst vergessen hatten, meldet sich noch einmal zur Stelle.

Lyssinum wird sehr viel häufiger gebraucht, als man denkt, nicht nur bei Patienten mit Hundebissen in ihrer Geschichte, sondern auch bei Haustierhaltern ganz allgemein. Eine kleine Schramme durch die spitzen Milchzähne eines gegen Tollwut geimpften Hundewelpen z.B. bleibt nicht unbedingt im Gedächtnis, aber der Körper erinnert sich. Wahrscheinlich reicht auch schon intensiver Kontakt, um den Einfluss der Impfung vom Tier auf den Menschen zu übertragen.

Außerdem ist auch für diese Nosode bei entsprechender Vorgeschichte eine ererbte Belastung möglich, ähnlich wie z.B. bei Vaccininum (Pocken), dessen Spuren aufgrund der früher bestehenden Impfpflicht jeder in sich trägt. Beide sind deshalb auch als Erbnosoden zu verstehen.

Auch die wiederholten Maßnahmen zur Impfung von Wildtieren durch Auslegen präparierter Hühnerköpfe müssen in unsere Überlegungen mit einbezogen werden, denn es ist durchaus denkbar, dass durch Zeckenbisse oder andere Blut saugende Kleintiere die Folgen dieser Impfmaßnahmen auch auf uns Menschen übertragen werden. Diese Zusammenhänge könnten auch für die Zunahme allergischer Reaktionen auf Insektenbisse von Bedeutung sein.

Das sind nur einige der möglichen Erklärungen für die Beobachtung, dass Lyssinum gerade jetzt, im Zusammenhang mit Pollenflug, eine der wichtigsten Arzneien ist, um Allergikern zu ruhigen Nächten zu verhelfen (Frühjahr 2010).

Lyssinum wird häufig im Wechsel mit Impfnosoden gegeben. Dabei spielen Impfungen, die schon aus vorangegangenen Generationen übertragen wurden, eine wichtige Rolle.

Alle Symptome zeigen eine gewisse Aggressivität oder quälende Hartnäckigkeit, die sich auch in der Gemütsverfassung widerspiegelt. Der Patient ist reizbar und zornig, geht in die Luft, sobald man ihn nur anspricht, oder er verliert allen Lebensmut.

Im weiteren Behandlungsverlauf, wenn Lyssinum bereits eingesetzt wurde und offensichtlich gut passt, kündigen sich diese Zustände gemäßigter an, Verdrossenheit z. B. oder Ungeduld, schon bevor Verzweiflung oder Zorn von dem Patienten Besitz ergreifen. Mit rechtzeitiger Gabe des Mittels kann man dann Schlimmeres verhindern und den weiteren Verlauf auf einen guten Weg bringen.

Zwänge mit selbst zerstörerischen Tendenzen, ergänzend zu konstitutionell wirksamen Nosoden.

Schlafstörungen; auch bei Kleinkindern. Liegt stundenlang wach, findet keine Ruhe.

"Schreikinder"; Säuglinge, die sich nicht beruhigen lassen, wenn die Vorgeschichte der Eltern eine Belastung durch Tierkontakt oder z.B. Zeckenbefall vermuten lässt.

Angst und Unruhe; schon bevor die Symptome schlimmer werden, fürchtet sich der Patient davor, wälzt sich nachts hin und her, kann nicht ruhig liegen und schon gar nicht schlafen.

Oft kommen Beschwerden schubweise, in Anfällen, auch im Zusammenhang mit Rheuma oder Allergien.

Wiederkehrende Nasennebenhöhleninfekte mit rasenden Kopfschmerzen. Unausstehlich, schon bevor die Krankheit ihren Höhepunkt erreicht hat.

Quälende Schmerzen in allen denkbaren Körperteilen, meist dort, wo der Patient schon immer eine Schwachstelle hatte.

Engegefühl im Kehlkopf, Einschnürung, die Beklemmungen verursacht.

Krampfartiger trockener Reizhusten; wenn Radium bromatum oder andere Nosoden hier keinen Fortschritt bringen, ist an Lyssinum zu denken.

Eine  Patientin litt seit mehr als fünfzig Jahren unter morgendlichem Reizhusten; jeden Tag hustete sie ca. eine halbe Stunde bis zur erleichternden Absonderung. Im Alter von sechs oder sieben Jahren war sie schwer an Keuchhusten erkrankt, einige Zeit davor war sie von einem Hund gebissen worden. Pertussinum (Keuchhusten) brachte Linderung, aber das Problem verschwand erst mit dem Einsatz von Lyssinum.

Speichelfluss.

Nervöses Klopfen im Bauch aus Anlässen, die Außenstehenden nichtig oder unverständlich erscheinen. Andere Arzneien besserten zahllose Beschwerden einer Patientin dauerhaft, blieben aber über Jahre ohne Einfluss auf dieses spezifische Symptom. Die Patientin war nie gebissen worden, aber mit Hunden aufgewachsen.

Sexuelle Verkrampfung, die den Patienten dauernd beschäftigt fehlender Orgasmus.

Allergien mit explosiver Symptomatik; z.B. heftige, krampfartige Niesanfälle.

Bauchkrämpfe nach unverträglichen Nahrungsmitteln oder bei Stress; Unruhegefühl im Bauch, aufgetrieben, Übelkeit und Krämpfe, schmerzhafte Blähungen auch nach einer leichten Mahlzeit.

Krampfartige Zustände allgemein; heftige Wadenkrämpfe an einer kleinen umschriebenen Stelle, noch nach Tagen spürbar.

Lyssinum hat großen Einfluss auf den Wasserhaushalt:

Hitzewallungen, Schweißausbrüche, kalter Schweiß.

Ödeme, aufgedunsene Glieder, Wasser versackt im Gewebe, geschwollene Hände und Füße; wenn Dys-Co versagt.

Nahezu unstillbarer Durst.

Seit Jahren bestehende Taubheit von begrenzten Hautbereichen nach Verletzung.

Schmerzhaftes Kribbeln an den Knien, "wie von Brennnesseln, nur schlimmer", < Bewegung, bei einer Patientin mit intensivem Kontakt zu Haustieren.

Hautkrankheiten mit anfallsweise beißendem Juckreiz, der Patient kratzt sich blutig im Schlaf, erwacht von Kratzern und Schrammen übersäht.

Starke Reaktion auf Insektenstiche; Schwellung, Brennen, beißender Juckreiz.

Eine Patientin fühlte sich seit der ergänzenden Gabe von Lyssinum subjektiv weniger von Mücken belästigt. Die Reaktion auf Stiche verlief gemäßigter als sonst, Schwellung und Juckreiz verschwanden oft schon nach weniger als einer Stunde. Zuvor hatte sie heftig auf Stiche reagiert, kein anderes Mittel hatte daran etwas verändert.

Lyssinum ist immer zu bedenken, wenn ein Fall nicht vorangeht und eine Belastung aufgrund der Vorgeschichte möglich ist, wobei wir diese Belastung nicht immer erkennen können. Auch die Familiengeschichte ist zu berücksichtigen. Hatten die Eltern Haustiere? Waren sie Jäger, Bauern, Tierärzte usw.?

Lyssinum darf am Anfang oder nach Erhöhung der Potenz nicht zu schnell wiederholt werden. Es wirkt oft leicht verzögert, und der Einnahme-Rhythmus unterliegt großen Schwankungen.

Ich kombiniere es bisher nur in Ausnahmefällen mit anderen Mitteln im selben Glas.

Ähnlich wie Tetanus verursacht Lyssinum manchmal einen Würgereiz nach der ersten Einnahme.

Der Bedarf erhöht sich auffällig im Frühjahr und bei Sturm oder Wetterwechsel;
1. Wut/Ungeduld/heftig/spricht schnell/mehr Speichel; 2. Wandert ziellos/beißt/beleidigend; empfindliche/aktive Sinnen, 3. Krämpfen;

Ursache/Cause: Tierbissen;

 

Komplementär: Chin. Analogue zu tierische Giften. Lac-c (Lyss = C). Nat-m.

 

Folgt gut: Arg-n. Bar-c. Con. Gels. Hyos. Lach. Stram. Tab.

Gut gefolgt von: Gels. Lach. Stram.

 

Vergleich: Agav (wenn Beschwerden lange Zeit nach Biss auftreten). Fagu-fr. (aus Bucheckern).

Rabies wird als Akut gesehen und als behörend zu Vaccinosis

Hirnmücke (= Tollheit). Per.

Solanaceae. [Stram. (= Gemeiner Stechapfel/= Saunuss/= Thorn apple/= Jimson weed/= Stinkweed/= loco weed/= angel's trumpet/= devil's snare/= crazy tea/= malpitte/= zombie cucumber/

= Donnerkugel/= Tollkraut)].

Tanac. (= Lyss-ähnlich/= Thuj-ähnlich ). Scut. (= Helmkraut/= Skullcap/= Mad dog weed).

Xanthium spinosum (= Cockle/said to be specific for hydrophobia, recommended for chronic cystitis in women/Asterales/Heliantheae).

Comparison. Belladonna and others

Comparison: Lyssinum, Bufo und Thuja

DD.: Ars. Bell. Canth. Hep. Hyos. Merc. Stram.

Siehe: Canes- + Lac caninum- + Lachesis- + Verstoßenengruppe + Anhang. (H. Allen)

Lac-c (Lyss = Lac-c‘s negative Seite immer) Lyss (langsamer Verlauf) Lach (schneller Verlauf)

 

Unverträglich: Wunden (außer Bissen),

 

Antidotiert: Bissen von nicht tollwütigen Tieren,

Antidotiert von: Agn. Bell. Cedr. Fagu. Hyos. Lach. Led. Stram. Tanac. Verat.

 

[Elaine Lewis]

4 rabies remedies following bites of dogs (also non rabinous dogs): Bell. Stram. Hyos. and Lyssin; there is a lot of over-lap in these remedies; consequently what seperates them?:

Bell.: high fever (repeated), perhaps better mentally only during high fever, perhaps the case started with a high fever or a fever that was suppressed with fever-lowering drugs.

Bell. the great fever remedy in children. Here’s the picture: high fever that comes on suddenly, red face, bright glassy eyes with dilated pupils, no perspiration, no thirst, an intense heat

radiating from the body but the feet, and perhaps the hands as well, cold. The Bell. acute is so intense and urgent that the parents will be frantically trying to find some medicine that will help!

Since we’re always so quick to rush in with aspirin and Tylenol and cut the legs out from under these fevers instead of letting them do their job (incinerating the germs and viruses that are present),

a permanent Bell. mental state may be the price that one pays.

Other characteristics: desire for lemons or lemonade, ultra-sensitivity to noise and light, and like Stram., there is the delusion of wild animals, imaginary things, and the need to run away, escape. However, Stram. is more likely to look for someone to cling to while Belladonna simply feels the need to escape. Spits in the face of other persons.

Hyos.: unmistakable in its silly inappropriate laughter, inappropriate touching, lewd remarks and references, obnoxious disgusting gross behavior like urinating in public and running around naked (Tarent.), invading people’s personal space, making faces and engaging in overall shameless behavior. Talking loud and talking non-stop may also be present

Lyssin.: violent behavior and a dog bite in the history, think of Lyssin: anger, raging, swearing, followed by non-stop apologizing; fear of water, bathing, dogs, the dark; also,

dog-like behavior such as barking and growling.  None of this was reported in the above case but the etiology (the cause) was apparent and sufficient.

Stram.: known for extreme fear of the dark, fear of being alone, and night terrors; also, forcibly stuttering the first syllable of a word in some cases.

Tollwut: Acon. Agav-a. Bell. Canth. Ceto. Chin. Cur. Fagus. Hyos. Lach. Mand. Stram. Strych. Xanth.

Vorbeugend: Bell. Canth. Hyos. Spiraea ulmaria. Stram. Tanac.

Bei Biss tollwütige Tiere OFT geben bis Reaktion eintritt (schläfrig/müde usw.)

[Georg Royal]

Stramonium the best remedy for threatened hydrophobia. Even after the symptoms have developed, I would give Stramonium tincture in five-drop doses till I obtained some kind of result. For in addition to all the symptoms which belong to the hydrophobia group, we have ”expressions of terror” under face and dribbling of glossy saliva “under mouth.’

Tollwut: 1 Teelöffel frische Wurzel von Spirae zerkaut auf Bissstelle 4 Tagen lang

Bei tollwütige Tieren schließt Biss schnell/bei nicht-tollwütige Tieren langsam

 

Lyssinum, Bufo und Thuja. Alle drei finden sich in den Rubriken "Furcht vor hellem Licht" oder "Furcht vor glänzenden Gegenständen", die sich für Glücksverleugnung als besonders typisch erwiesen haben.

 

Zum vorliegenden Teil der Reihe - Lyssinum

Am ersten Sonntag dieser Reihe erläutert Krüger einleitend die Verbindungen zwischen Avatäterarbeit (ATA) und Homöopathie, bevor Michael Antoni den Schöpfungsprozess pointiert und kenntnisreich aus astrologischer Perspektive beschreibt.

Zentraler Gedanke dabei ist, dass wir uns dem Lebensstrom hingeben können, anstatt uns im Widerstand dagegen zu erschöpfen. Roxana Schulz und Volkmar Preuß untersuchen im weiteren die Arzneien Cantharis, Cannabis Indica, Belladonna und Stramonium hinsichtlich ihrer Glück verhindernden Spezifität. Ein Beitrag zur Ethymologie des Wortes "toll" von Roxana Schulz und interessante Details zur Tollwut als Krankheit von Stefan Trittmann führen in die Lyssinum-Thematik ein. Andreas Krüger befasst sich zunächst mit merkuriellen Tricksern, Zauberern und Narren und geht auf spezielle ATA-Formeln zu den bereits besprochenen Arzneien ein. In solchen Formeln werden die arzneispezifischen Ängste beschrieben, die eine Entfaltung des eigenen Potenzials blockieren - und Korrekturmöglichkeiten dieser Ängste.

 

Im Schlussteil stellt er die Tollwutnosode Lyssinum in den Mittelpunkt - eine der destruktivsten und widersprüchlichsten Arzneien der homöopathischen Materia Medica. Charakteristisch ist die extreme Zerrissenheit zwischen wilder Animalität einerseits und extremem Mitgefühl bis hin zur sensitiven Medialität andererseits. Zentrales Leitsymptom dieses Heilmittels ist die Furcht vor glänzenden Gegenständen. Wie lässt sich diese Angst verstehen?

Nachvollziehbar arbeitet Krüger heraus, dass es in Wirklichkeit um die Furcht vor dem eigenen Glanz geht - der Heilungsweg führt über das Akzeptieren und Zulassen animalischer Kraft zur eigenen inneren Schönheit.

 

Behandlung: Hydrophobia Immediately after the bite suck the wound?, and whilst sucking, press the parts around in the direction of the wound. After everything possible has been drawn from the wound, the best remedy is heat -whatever is handiest- red-hot iron or coals, or alighted cigar, to be brought as near the wound as possible without causing violent pains and without burning the skin - as close, in fact, as the patient can bear it. Several pieces should be put in the fire so that one can be used as another cools. The skin around the wound may be smeared with oil, or fat, or soap, or saliva to protect it. All that oozes from the wound should be wiped away. The applications should be repeated 3 - 4 x a day, for an hour each time or until shuddering appears, and this should be repeated several days. Afterwards the patient should take daily one or more Turkish or Russian baths for a fortnight. Lyss 30 C should be taken 3x daily 1 week, and then Bell. 3 night and morning for 6 months at least. If, in spite of all precautions, the disease should show itself, the patient should at once be removed to a Turkish bath, or placed in a russian bath and kept in it.

Bell. 1x should be given hypodermically every half-hour, and afterwards, should Bell. not succeed,

Stram. 1x - 12 every 1/2 hour in the same way.

Lach. sensitiveNESS and the patient wants to tear the clothing away from his throat.

Lyss. If the characteristics spasm of the throat at the sight or sound of water, bright objects or draught of air is marked.

Other remedies are Agav/Hyos/Canth/Fagus.

[Joseph D. Laurie]

Hydrophobia

Bell.:  repeatedly proved to be equally and powerfully efficacious, both as a preventive and curative medicine.

Hyos.: convulsions are severe and long, not much inclination to bite or spit, but a desire to injure those round. Threatening of suffocation on attempting to satisfy the thirst.

Stram.. severe convulsions whenever the eye becomes fixed on bright objects, or whatever reminds the patient of water,

Gels.: Rigidity of the muscles, spasm and clutching at the throat.

 

Wirkung: akut/hydrophobisch/syphillitisch                                          periodisch

 

Allerlei: Hubertus = Helfer gegen Tollwut;

 

Repertorium:

LYSSINUM (lyss.)                                 (Hydrophobinum)

MIND: - -   Feelings of being TORMENTED, esp. by someone on whom he depends.

   -   Feels ridiculised, isolated. - -   Mental awareness. Impressions long retained in memory.

   -   Critical. Abusive.  - -   Compulsive, violent thoughts. aggressivE.

   -   Acts like a raving dog. Destructive. Violent. Biting, kicking.

   -   FEARS:    Agoraphobia, claustrophobia, insanity, water or running water,

                 glistening surfaces (also <) (Canth, Stram), something bad will happen,

                 suffocation, choking, being alone,    animals.       

   -   ACUTE SENSES: Noise, light, odors, etc.  - -   Clairvoyance.

   -   Compulsive disorders. Ritualistic. (Tub)  - -   Mania. Psychosis. Erotic insanity (Hyos).

GENERALITIES: - -   INTENS (Bell, Lach, Stram) symptoms or persons.

   -   << hearing or seeing running water/glistening objects (mirror, water, etc.), light.

     . < Liquids/Sun

   -   Ailments from rabies vaccine, sexual excess. - -   History of physical or sexual abuse.

   -   Convulsions. Epilepty. < Light/strong odors or noise/touch/swallowing/liquids/hearing or

       seeing water.

FOOD AND DRINKS: - -   Desire: Chocolate, tobacco. - -   Aversion: WATER (Hyos/Stram).

   -   Strange desires or aversions during pregnancy. - -   < Mutton.   

 HEAD: - -   Maddening headache < running water/light/sun/noise. Presses head against wall.

EYE: - -   Wild (Bell, Nux-v). - -   Photophobia.  - -   Sensitive to light, glistening objects.

EAR: - -   Clairaudient.

NOSE: - -   Sensitive to odors. - -   Sneezing when looking at shining objects.

MOUTH: - -   Salivation Constant spitting. - -   Cold sensation, like peppermint (Camph).

TEETH: - -   Toothache during pregnancy (Sep).

THROAT: - -   Gagging on swallowing water, pills.

   -   Inclination to swallow, which is difficult. Spasms of throat, esophagus.

RECTUM: - -   Diarrhea. Urging from hearing or seeing running water.

BLADDER: - -   Urging or involuntary urination from hearing or seeing running

       water, putting hands in water. Can only urinate when hearing or seeing running water.

MALE GENITALIA: - -   Desire increased.

FEMALE GENITALIA: - -   Desire increased.

   -   Sensitive uterus. Conscious of uterus (Helon). - -   Sensitive vagina. Painful coition.

   -   Strange notions, desires or aversions during pregnancy.

COUGH: - -   Barking like a dog (Bell, Stram).

BACK: - -   Opisthotonos.

EXTREMITIES: - -  Twitching. Chorea. - -  Pain in hips, < r. - -  Sciatica, < rising from sitting.

SLEEP: - -   Sleeplessness, inspite narcotics.

SKIN: - -   Bluish discoloration of wounds. Wounds close too quickly.Keloid.

 

Lyss

Gemüt: Wasser abgeneigt

Angst [im Bett/treibt aus dem Bett/durch Erwartungsspannung (vor einer Verabredung)/durch Geräusche (Wasserrauschen)/Hören von Kirchenglocken/mit Kopfschmerz/während Schwangerschaft)

Kleidet sich unanständig

Antworten abgeneigt/beleidigend/bissig, schnippisch (während Kopfschmerz)/irrelevant, nicht zur Sache Gehörendes/schnell/weigert sich zu antworten

Verlangt andere Anzugreifen

Auf-/Zusammenfahren (nachmittags/durch Geräusche)

Begreifen, Auffassungsvermögen leicht

Beißen (im Delirium/beißt in das Kissen/während Konvulsionen/beißt in den Löffel/beißt sich selbst)

Leicht beleidigt

Bellen

Beschimpfen, beleidigen, schmähen (Ehemann beschimpft Ehefrau und Kinder)

Beschwerden durch - Alkoholismus/Gemütserregung/Erwartungsspannung/Kränkung, Demütigung/nach Missbrauch, Misshandlung (in der Ehe/körperliche/sexuellem Missbrauch)/schlechte Nachrichten/Schreck/Verachtung; verachtet zu werden/(unterdrückten) Zorn

Erwartungsspannung (Lampenfieber)

Erhöhte Bewusstheit

Betäubung (nachmittags/abends/nachts)/Bewusstlos (vorübergehend)

Beten (fleht andere möchten für ihn beten)

Bittet (für ihn zu beten und ihn nicht allein zu lassen)

Delirium (nachts/verlangt zu Beißen/und redseelig/bei Tollwut)/Delirium tremens

Ekstase

Empfindlich [gegen äußerliche Eindrücke/gegen Geräusche (wenn andere Äpfel essen, sich räuspern o. Schnäuzen/gegen Stimmen/gegen das Geräusch von plätscherndem Wasser)/gegen Gerüche/gegen Licht/gegen Musik (gegen Kirchenmusik)/gegen Singen/für Umgebung]

fühlt sich Energiegeladen (bei Kindern)

Ernst

Erregt (</Gesprächen hörend/konvulsivisch/durch Hören von Wasser, das ausgegossen wird)

Erschöpft geistig

Exzentrik, überspannt

Macht Fehler [Sprechend (Worte/falsche Worte)]

Fluchen

Froh (abends)

Frühreife, altkluge Kinder

Furcht [allein zu sein/Anfall zu bekommen/kann Furcht nicht aushalten/auszugehen/in engen Räumen/vor dem Ersticken/erwachend/Auto zu Fahren/zu fallen, zu stürzen (abends/gehend)/Feuer/Dinge würden Feuer fangen/vor dem Fliegen (in einem Flugzeug)/vor Flüssigkeiten mit Durst/gebissen zu werden/vor Geisteskrankheit/durch Geräusche (rauschendem, fließendem Wasser)/etwas werde geschehen (erwachend/Grauenhaftes, Furchtbares, Schreckliches, Unangenehmes, Unheil werde geschehen/vor glänzenden Gegenständen o. sie sind unerträglich/durch Hitze/vor Hunden/in Menschenmenge/vor Messern/vor Näherkommen, Annäherung von (von Fahrzeugen)/vor offenen Plätzen/Schicksalsprüfungen/Hören von schlechten Nachrichten/vor Spiegeln im Zimmer/überfahren zu werden gehend ins Freie/unerträglich/vor Unglück/vergiftet zu werden/verkauft zu werden/selbst verletzt zu werden/verraten zu werden/Vögel (hält einen Vogel für eine Maus)/vor (fließendem) Wasser (aus Wasserhähnen)/wütend zu werden]

Gedächtnisschwäche (für Familie/für Freunde/für Worte)/Gedächtnis gut, aktiv

Gedanken < an Flüssigkeiten/geisteskrank/hartnäckig/schrecklich/sonderbar, merkwürdig (während Schwangerschaft)/vergehen, schwinden/2 Gedankengänge gleichzeitig/zwingend, nötigen ihn, etwas zu tun

Geistesabwesend

Geisteskraft erhöht

Geisteskrankheit, Wahnsinn (erotisch)

< Geistige Anstrengung (unmöglich)

macht Gesten, Gebärden [unwillkürliche Handbewegungen (falsche Bewegungen/Greifen/Greifen nach dem Falsche]

< Glänzende Gegenstände (Wasseroberfläche)

Gleichgültig, Apathie (beim Koitus)

Gefühllos, hart/grausam/grob/hartherzig, unerbittlich/kurz angebunden (schroff)

Hellhörig/Hellsehen

Hochgefühl (tagsüber)

Hypochondrie (abends)

Ideen, Einfälle - Reichtum an, Klarheit des Geistes

Krankhafte Impulse, Triebe (sich mit dem Messer, das er hält ins Fleisch zu stechen/fühlt sich gedrängt Unbesonnenes zu tun)

Jammern

Knurren

Konzentration gut, aktiv/Konzentration schwierig

Lächeln (albern)/Lachen

Lasziv, lüstern [nachmittags/mit (schmerzhaften) Erektionen/mit Gefühl von Schwäche in einzelnen Teilen nach dem Essen)

Manie

Meditieren, Nachdenken

Mitgefühl, Mitleid (spürt den gleichen Schmerz über den sein Bruder klagt)

Mürrisch (morgens/abends/nachts/erwachend/> Gespräch)

Nachdenklich

Phantasien - lasziv/sonderbar, merkwürdig (während Schwangerschaft)

Raserei, Tobsucht, Wut (danach Reue/und gewalttätig)

Redselig, geschwätzig (nachts)

Verlangt nach Reisen

Reizbar, gereizt (abends/durch Kleinigkeit/bei Kopfschmerz/Wasser sehend o. hörend)

Reue (schnell)

Rituelles Verhalten, Rituale

Ruhelos (vormittags/mittags/nachts/bei Kopfschmerz/und treibt von einem Ort zum anderen/treibt umher)

Satyriasis

Schlafwandeln

Schlagen

Verlang zu schneiden, zu verstümmeln, zu aufzuschlitzen

Schreien

Schweigsam/Seelenruhe, gelassen während der Schwangerschaft

Seufzen

Singen (unwillkürlich)

Sinne scharf

Glaubt andere würden ihn verspotten

Spricht - barsch/beleidigend/hastig, eilig/pathetisch/< sprechen anderer

Springt (aus dem Bett)

Spuckt (krampfhaft/in alle Richtungen)

Streitsüchtig [nachmittags (16 h)]

Stumpf [nachts (erwachend)]

Suizidneigung; Neigung zum Selbstmord (stürzt sich in die Tiefe)/Gefühl des Todes/“Als ob sterbend“/Vorahnung des Todes

Tadelsüchtig, krittelig

Tollwut, Hydrophobie (Gedanken an Wasser verursacht Anfälle/ kann das Wort "Wasser" nicht hören ohne vor Furcht zu erschaudern/Prophylaxe dagegen)

Verlangt zu Töten (plötzlicher Impuls, das Kind aus dem Fenster zu werfen/plötzlicher Impuls, das Kind ins Feuer zu werfen)

Traurig (tagsüber/abends/ängstlich)

Umherstreifen, Streunen

Unanständig, unzüchtig

Unbesonnen, unachtsam

Unentschlossen, schwierig Entscheidungen zu treffen (i.B. auf Kleinigkeiten)

Unfälle verwickelt; oft in

Ungeduld (tagsüber/bei Kopfschmerz)

Unverschämt/unzüchtig, obszön

Unzufrieden

Vergesslich (i.B. auf Freunde und Verwandte)

„Wie verlassen“/“Wie isoliert“

„Als ob sich leicht, schnell verletzen kann“ (aus Wut/Raserei treibt ihn dazu, sich zu verletzen)/verstümmelt seinen Körper

Verwegen (bei Kindern)

Verwirrt geistig

Verzweifelt (schreit aus Verzweiflung)

Wahnideen [angegriffen zu werden/verteidigt sich gegen eingebildete Angriffe und Beschuldigungen/beschäftigt mit einer Tätigkeit/beschimpft zu werden/würde das Bewusstsein (vorübergehend) verlieren/würde einen epileptischen Anfall bekommen/würde fallen/Wände fallen (die Wände scheinen vor einem

epileptischen Anfall nach innen zu stürzen/Fenster müsse geschlossen werden/Feuer/2 verschiedene Gedankengänge beeinflussen ihn gleichzeitig/i.B. auf eingebildete Gegenstände/würde gequält/sei eine hochgestellte Persönlichkeit/erleidet die Qualen der Hölle, ohne sie erklären zu können/in der Hölle zu sein/ist in der Hölle/Einbildung; etwas zu hören/sei ein Hund (knurrt und bellt)/habe fröhliche Intelligenz erhalten/würde kritisiert/man würde über ihn lachen und spotten/könne nichts tun/sieht Menschen/Unterkiefer ist steif und schmerzhaft, kann den Mund nicht öffnen/erwartet frohe Nachrichten/erwartet unangenehme Nachrichten/habe frohe Nachrichten gehört/habe unangenehme Nachrichten gehört/könne nichts tun/Phantasiegebilde, Illusionen/kann nicht schlucken/während Schwangerschaft/alles sei

sonderbar, merkwürdig (während Schwangerschaft/Begriffe/Vertrautes scheint fremd/würde gleich sterben/Tiere/Unrecht erlitten zu haben/sei verlassen, aufgegeben worden/sei verletzt worden/würde versinkt/“Als ob er ein Vogel sei, läuft zirpend und zwitschernd umher bis er in Ohnmacht fällt/die Wände würden (nach innen) einstürzen/etwas würde sie im Kreis herum ziehen und könne den Kopf nicht geradehalten]

Wandern, Herumwandern - Verlangt zu wandern

Weinen (abends/mit Kopfschmerz/mit Schluchzen)

Wild/wirft mit Gegenständen um sich (nach Personen)/Wutanfälle/zerbricht Dinge (helle Gegenstände)

Zerstreut

Zorn (# Hysterie/# mit schneller Reue/erwachend/heftig/über Kleinigkeiten)

Schwindel: im Allgemeinen

Morgens (6 - 9 h)

< Aufstehend (vom Bücken)/< nach Aufstehen (vom Sitzen)

+ Taumeln

Zu fallen, stürzen nach r. geneigt/Schwanken nach r.

Während Frost

< nach Gehen

vom Scheitel

mit/nach Übelkeit

< Überqueren einer Brücke/fließenden Wassers

Kopf: Wirft Kopfes nach hinten + Niesen

Blutandrang (< Aufstehen/beginnt in Brust/< Liegen/< während Schwangerschaft)

Gefühllos, taub [nach dem Mittagsschlaf/(l.) seitlich]

Gehirnerschütterung + Schluckauf

Hirndurchblutungsstörung

Hitze (aufsteigend von der Brust/< im warmen Zimmer)

Jucken der Kopfhaut morgens

„Als ob Kugel“ rollt im Gehirn

„Wie leicht“ nach Übelkeit

„Als ob Hirn lose, locker“/“Als ob Kopf mit Luft gefüllt“

Pulsieren - Hinterkopf/Scheitel/Schläfen/Stirn (über den Augen)

„Als ob etwas/Bleikugel im Kopf Rollen würde“/“Wie Wogen“

Schmerz <(<(<( viele )>)>)>

Zusammenschnürung/Kopfhaut „Wie zusammengezogen“/“Wie Kappe über den Schädel gezogen“

Schläge (in Scheitel)

Sonnenstich

< sprechen anderer

Haare fettig

Auge: Verklebt/Absonderungen eitrig

Rollen/ruhelos

Ekchymose

Entzündet (Bindehaut/Hornhaut)

Glänzend/glasig

Hitze im Auge

Injizierte Bindehaut voll dunklen Blutgefäßen/rot

Jucken

Lähmung in Oberlid

Offene Augen, geöffnete Lidspalte - krampfhaft

Photophobie (glänzende Gegenstände)

Pulsieren in den Augen

Schmerz [brennend/drückend/stechend/Wehtun/wund schmerzend/ziehend/Augenbrauen (r./nachts/< nach Gehen)

Empfindlich gegen glänzende Gegenstände

Starren, Stieren/Strabismus, Schielen/wilder Blick

Geschwüre in Bindehaut/in Hornhaut

Schwäche

Geschwollene Lider nach Hundebiss

Pupillen - erweitert/ungleich/zusammengezogen l. (+ Erweiterung des r. Auges)

Sehen: etwas scheint sich zu bewegen/Buchstaben tanzen/Worte springen lesend

Diplopie, Doppeltsehen (< Lesen)

Funken

Trübsichtig,  trübes Sehen/Verschwimmen von Gegenständen

Verlust des Sehvermögens (< Sitzen/vergeht, schwindet)

Ohr: Blutandrang zum r. Ohr

Geräusche im Ohr, Ohrgeräusche einige

Hitze (r.)

Schmerz [r./brennend/drückend/reißend/stechend/Wehtun/morgens/nachmittags/abends/erstr. nach innen/erstr. Zähne/Ohrmuschel/hinter den Ohren/über den Ohren]

Verstopfungsgefühl

Hören: Taubheit, Verlust des Gehörs

Gehör überempfindlich gegen Geräusche (fließendes Wasser)

Nase: Absonderung - dick/grünlich/wässrig/zäh aus den Choanen

Nasenbluten (Blut (Eigenschaften) geronnen, klumpig)

Schnupfen

Riechsinn überempfindlich (starke Gerüche/Tabak)

Jucken (innerlich)

Niesen (morgens/abends/anfallsweise/auf glänzende Gegenstände blickend/Ursache. Staub

Schmerz [< Berührung/wund schmerzend]

Gesicht: Ameisenlaufen

Ausdruck - ängstlich/dumm, einfältig/erschrickt/leidend

Beben

Blass/braun/gelb/rot (dunkelrot/bei Kopfschmerz)/zyanotisch

Hautausschläge - Pickel (bläulich)/Stirn

Hitze (r./morgens)/„Wie Hitze“/< geistige Anstrengung/< Kaffee/Hitzewallungen

Konvulsionen, Spasmen/verzerrt/Zucken

Kribbeln

Schmerz [r./brennend/drückend/reißend/ruckend/stechend/ziehend/beißend/nagend/wund schmerzend/< geistige Anstrengung/erstr. Ohr/Jochbein r./Kiefer/Unterkiefer/Lippen]

Schweiß

Geschwollen l.

Steife Unterkiefer

Mund: Entzündete Gaumensegel/Zahnfleisch

Zunge - blass/braun an der Basis/gelb - weiß/rot - seitlich/weiß (dicker Belag)

Jucken in Gaumen

„Wie Kälte“ („Wie durch Pfefferminze“/in Zunge)

Knotige Schwellungen

schabendes, scharriges Kratzen in Gaumen

Prickeln, Kribbeln (unter der) Zunge

Ranula, Froschgeschwulst (periodisch)

Schaum vor dem Mund (während Konvulsionen) - während

Zunge schlaff/geschwollen/vergrößert/trocken

Schleim, Schleimabsonderung - zäh

Schmerz (wund schmerzend)

Schmerz erstr. durch den Kopf und nach unten in den äußeren Hals/in Zahnfleisch (ziehend)/in Zungenwurzel

Speichel - dünn/Fäden ziehend/gelb/schaumig/wässrig/“Wie Watte“/zäh

Speichelfluss (häufiger Auswurf/reichlich/mit ständigem Verlangen zu spucken)

Trocken (mit Durst)

Geschmack - bitter morgens (erwachend)/fade (Suppe schmeckt fade, obwohl sie wie gewohnt gesalzen ist/fettig/geschärfter Geschmackssinn/“Wie Pfeffer“/Speisen schmecken nicht salzig genug/schlecht

Zahnfleisch geschwollen (schmerzhaft)/“Wie geschwollen“

Sprechen schwierig (durch Krämpfe des inneren Halses)

Zähne: Empfindlich

Schmerz mehrere

< während Schwangerschaft

„Wie stumpf“

Zähneknirschen

Innerer Hals: Entzündet (r./Rachen/Uvula)

Erstickungsgefühl

rot (in Rachen/dunkelrot in Rachen)

Flüssigkeiten kommen schluckend in die Nase

Hitze

„Wie Kälte“ (in Ösophagus)

Rauheit

Schleim (zäh)

Schlucken von feste Speisen behindert/schwierig (von Flüssigkeiten/von großen Tabletten/unmöglich)/ständige Neigung zu Schlucken (durch Klumpen im Hals)

Schmerz [r./tagsüber/vormittags 10 h/< Schlucken/< Trinken/brennend/wund schmerzend/fein stechend] 

Spasmen [< Schlucken/beim Anblick von o. Gedanken an Wasser/Ösophagus (periodisch/< Schlucken)]

Steifheit

Striktur des Ösophagus

Verlängert - Uvula

Würgen, Zusammenziehen [nachmittags - 15 h/durch Schaum/< Schlucken (von Flüssigkeiten/von Tabletten)/< beim Anblick von o. Gedanken an Wasser/< Wasser trinken/in Ösophagus]/Zusammenschnürung in Ösophagus

Äußerer Hals: Schmerz seitlich/steif r.

Magen: Appetit fehlend (abends)/Heißhunger/vermehrt (morgens)/vermindert morgens

Aufstoßen (vormittags/anfallsweise)/Art des Aufstoßens: sauer nachmittags

„Wie Bewegung innerlich“/“Wie blubbern, glucksen“/„Wie Kugel“ in den Hals aufsteigend

Brechreiz, Würgen < hustend

DURST/Durst und unfähig zu Schlucken/Durstlos

Gluckern; Gurgeln

Kälte

Kleidung stört

Leeregefühl

Schluckauf

Schmerz [< nach Essen/drückend]

Übel (nach Eier/nach Fett/nach Fleisch/< nach Stuhlgang)

Erbricht (nachts/krampfhaft/durch Anblick von Wasser)/Art des Erbrochenen: Flüssigkeiten < Trinken gefolgt von ohnmachtartiger Schwäche/Galle/“Wie Kaffeesatz“/Speisen

Bauch: aufgetrieben abends

Bewegungen innerlich

Bubo

Fettige Degeneration der Leber

Kälte

Pulsieren in Hypochondrien/Milz

Schmerz [nach Mitternacht/r./l./l. erstr. rechts/

Reißend/abwärtsdrängend, zerrend/brennend/drückend/krampfartig/stechend/wund schmerzend/ziehend/pulsierend/< Atmen/> Gehen/< beim Stuhlgang/Hypochondrien/Hypogastrium/Leistengegend/-drüsen/Milz/seitlich]

Schwellung in Leistengegend r/nachmittags - 14 h/der Leistendrüsen

Starre, Rigidität der Muskeln

Rektum: Blutung aus dem Anus (< während Menses)

Durchfall (morgens/nachts/+ schlaffe Zunge/+ blasse Zunge/bei Typhus abdominalis/bei Kleinkindern/< Hören von fließendem Wasser)/Dysenterie

Flatus schwierig

Hämorrhoiden < während Menses

Obstipation - schwieriger Stuhlgang

Pulsieren (während Menses)

Schmerz [brennend/stechend/< beim/nach Stuhlgang (Tenesmus)/Tenesmus/fließendem Wasser hörend]

Stuhldrang plötzlich/durch Anblick +/o. Geräusch fließendes Wasser

Unwillkürlicher Stuhl (< im Stuhl)

Stuhl: Blutig/dunkel/reichlich (abends)/schleimig - blutig/unverdaut/wässrig/weich

Nieren: Entzündet/Schmerz (r.)

Prostata: Abgang von Prostatasekret (ohne Erektionen/< nach Stuhlgang/< nach Wasser lassen)

Schmerz (brennend)

Harnröhre: Entzündet

Jucken (< nach Urinieren)

Schmerz [brennend/drückend/< nach Urinieren/in Meatus]

Urin: braun (dunkel/gelblich)/farblos/reichlich (abends)/spärlich/wolkig (morgens)

Sediment - gelb - weiß/rot/weiß/enthält Zucker

Genitalien und Sexualität: Sexverlangen vermehrt

Männliche Genitalien: Atrophie der Hoden

Ejakulation - schwierig/zu spät/unvollständig/versagt beim Koitus (tritt danach im Schlaf auf)

Entzündete Eichel

Erektionen - nachmittags/abends/anhaltend (mit Pollutionen)/fehlend nachmittags/fehlend mit Sexverlangen/häufig bei Kindern/heftig (ohne sexuelle Gedanken)/bei Kindern/nach Koitus mit sexueller Gleichgültigkeit/entkleidend im kalten Zimmer/schmerzhaft/ohne Sexverlangen/unvollständig (beim Koitus)

Erregbar

Skrotum hochgezogen, an den Körper gezogen

Hydrozele

Jucken in behaarte Teile/in Penis(wurzel)/in Eichel

Kitzeln in Eichel/Kitzeln in Eichel

Koitus - Genuss abwesend/schmerzhaft

Masturbationsneigung bei Kindern

Pollutionen - häufig/nach Koitus/< im Schlaf/mit Träumen/unbemerkt

Schmerz in Hoden (nach sexuelle Erregung)/Wehtun in Hoden/Eichel (brennend)

Schwäche/“Wie Schwäche“

Sexverlangen exzessiv (durch Beschwerden)/fehlend (beim Koitus)/heftig/vermehrt (nachmittags/mit Erektionen/ohne Erektionen/nach dem Essen)/bei Kindern

Sexverlangen vermindert mit Erektionen

Trockene Eichel

Weibliche Genitalien: Aphthen in Vagina

Ist sich Uterus bewusst, nimmt ihn wahr

Entzündete Uterus/Vagina

Fluor - nach dem Aufhören der Lochien/< nach Menses/reichlich (Oberschenkel nach unten)/mit Rückenschmerz/mit Schwäche/übel riechend/weiß

Koitus abgeneigt seit letzten Entbindung

< Koitus/Genuss fehlend/schmerzhaft

Lochien unterdrückt

Zu Masturbation geneigt bei Kindern

Menses - zu häufig (alle 2 Wochen)/lange sich hinziehend/reichlich/übel riechend/kehren wieder nachdem der normale Menstruationszyklus aufgehört hat

Metrorrhagie - dunkles Blut/periodisch - jeden Tag etwas dunkles Blut/spärlich

Prolaps - Uterus

Schmerz - Ovarien (r./l.)/in Uterus (reißend/< während Schwangerschaft/stechend/wund schmerzend/erstr. Mammae (und r. Seite des Bauchs)/erstr. nach Oben (und r. Seite des Bauchs)/erstr. Schamlippen/in Uterus und Uterusregion (abwärtsdrängend, zerrend)/in Vagina (brennend/beim/nach Koitus (wund schmerzend/brennend)/stechend/nach oben

Beschwerden während Schwangerschaft

Vagina trocken/empfindlich

Uterus verlagert/vergrößert/verhärtet/empfindlich/Geschwüre/geschwollen

Sexverlangen heftig/vermehrt (bei Kindern)/vermindert

Vaginismus (Vagina empfindlich/Koitus schmerzhaft)

Kehlkopf und Trachea: Stimme - heiser, Heiserkeit/rauh/schrill/schwach/verändert

Trockene Epiglottis

Atmung: Angehalten, versetzt, unterbrochen

Asthma, asthmatische Atmung/Atemnot, Dyspnoe, erschwertes Atmen

bei Konvulsionen

< Liegen/> Seitenlage

spasmodisch/beschleunigt/rasselnd

Heißer Atem

Schnappen nach Luft

Seufzend

Stöhnend

Unregelmäßig

Husten: Bellend („Wie ein Hund“)

Krampfhaft, spasmodisch

< schluckend

> warme Anwendungen

Rücken: < Kopf nach vorne beugen in Zervikalregion

Empfindliche Wirbelsäule

Opisthotonus

Pulsieren in Zervikalregion (> Kopf nach hinten halten)

Schmerz [anfallsweise/mit Fluor/< Geräusch fließenden Wassers/brennend/Lahmheit/stechend/Wehtun/wund schmerzend/drückend/(fein) stechend/pulsierend/reißend/erstr. Hüfte/erstr. Beine/erstr. Füße/erstr. Ohr/erstr. Stirn/in (r./unter/zwischen) Schulterblätter/Lumbalregion/< während Schwangerschaft/< nach Stuhlgang/< Sitzen nahe der letzten Rippe/Lumbosakral-/Sakral-/Zervikalregion/Wirbelsäule/> Kopf nach hinten Beugen]

Schwäche (< Sitzen/in Lumbalregion)

Schwere „Wie eine Last“ zwischen den Schulterblättern;

Steifheit in Zervikalregion (morgens)

Schlaf: Gestört durch Träume/vor Mitternacht - 23.30 h/häufig/durch Hunger/durch Träume

Gähnen (bei einem Gespräch zuhörend/häufig/ohne Schläfrigkeit)

Kurz/ruhelos

Schlaflos (vor Mitternacht bis 2 h - bis morgens/nach Mitternacht - 2 h/aus Angst/< Er-/Aufregung/durch Jucken/< Liegen/trotz Narkotika/und reizbar/bei Tollwut/aus Verzweiflung)

Schläfrig (morgens/nachmittags/abends - 21 h/< nach Essen)

Träume: Aufregend/erotisch (mit Pollutionen)/erschöpfend (sehr ermüdend)/gebissen zu werden von Tieren/hochgelegene Orte/Hunde (beißen)/Irrenanstalt/Kämpfe/Kirchen/Menschen (einflussreiche Personen)/schrecklich/spricht lateinisch/unangenehm (einschlafend)/Unterwürfigkeit wie ein Diener/unzusammenhängend, zusammenhangslos (mit gestörtem Schlaf)/verworren, wüst/wecken den Patienten

Schweiß: Kalt/klamm, feucht (mit Frost)

Haut: Beißen

Brennen in Teile, auf denen er liegt

Empfindlich

bläulichrote Knötchen

Geschwüre (krebsartig)

Jucken - nachts/< Kratzen/Warmwerden < im Bett

Kälte

Keloid

Narben - blau/schmerzhaft

Allgemeines:  3 h/13 h/21 h/23 h

einseitig/r.

Abmagerung

Aktivität vermehrt/Bewegung abgeneigt/Übermaß/-schuss an Energie bei Kindern

Anämie (durch Menorrhagie)/Chlorose

< Angefächelt zu werden, Luft zugefächelt zu bekommen <

Baden, Waschen </abgeneigt

Bebend am ganzen Körper

> nach hinten Beugen, Drehen und Strecken der Glieder/Ausstrecken

< nach vorne Beugen, Drehen

< Blicken auf sich bewegende Gegenstände/< Blicken auf helle Gegenstände/< durch Licht (helles Licht)

Entzündete Gelenke

> nach Essen

< Fahren mit der Straßenbahn, Tram

Aufenthalt im Freien abgeneigt/< im Freien

Gefühllos, taub äußerlich - ganzkörperlich

Guillain-Barré-Syndrom

„Wie Hitze“/Hitzewallungen (mit Schweiß)

> Kälte/< kalte Luft/“Wie kalter Luft“/< Zugluft, Luftzug/< Staub/

> beim Schweiß/>/< Dampf/< nach Schweiß

> heißes Bad/< warm werden/< Anblick o. Geräusch von fließendem Wasser/< Übergießen mit Wasser/< nasses Wetter

Aufenthalt in der Sonne

Konvulsionen viele/Chorea

Persönliche Krankengeschichte von Bissen von Tieren (immunisierten Tieren)

Lähmung (erstr. nach oben)

>: sanftes Reiben;

<: (geringe) Berührung/Bücken;

Matt (nach dem Essen)

Parkinson-Syndrom/Ohnmacht

Pulsieren äußerlich/Rucke der Muskeln

Schmerz [morgens/neuralgisch/wund schmerzend/reißend/“Wie zerbrochen“/äußerlich/in Gelenke/in Knochen]

Speisen und Getränke: Abgeneigt: Äpfel/Fett/Gemüse/Getränke/Salz/Wasser/kalte Getränke, kaltes Wasser;  <: Eier/Fett/Fleisch/Getränke/Hammelfleisch/Kaffee;  Verlangt: Äpfel/merkwürdige Dinge (während Schwangerschaft)/warme Milch/Salz/saure Speisen, Säuren/Schokolade/Tee/Weinbrand, Brandy;

Verletzungen mit traumatischem Fieber

Empfindlich äußerlich

Heftige Beschwerden

Beschwerden neurologisch/durch glänzende Gegenstände/nach Impfung gegen Tollwut/durch Reisen/nach Sexexzessen

< Schlucken (Getränke)/ < Unterdrückung Sexverlangen

Schwäche (tagsüber/nachmittags - 15 h/mit Fluor/< gehend/und ruhelos/< nach Wasser lassen)

empfindlich gegen Tabakgeruch/verlangt nach Tabak

Tetanus

Wind/“Wie (kaltem) Wind“

Wunden - Bisswunden, Bisse - giftiger Tiere/von (tollwütigen) Hunden/tollwütigen Tieren

Wunden - bläulich/Heilungstendenz - langsam/schnell

Zittern äußerlich (nachmittags/< Schreiben)/Zucken (tagsüber)

 

 

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