Dysenteriae Co. o. Shygella faecalis (Bach) (Dys-co/Shyg-f) = Shigella/= Bacterium dysenteriae Nos/= Dysentery compound/= Ruhr Nos/= Dysenteriae bacillus (Bach)/=

Shiga Kruse Nos/= Shigella dysenteriae 

 

Vergleich: Miasma: Cancerinic

Comparison.x of Carcinosinum and others

Siehe: Darmnosoden

 

= Hypoth.-ähnlich + < Trost + wachsam;

Thema: Verwahrlosung; Lösung: negativ: Sich auf Ohnmacht berufen; positiv:  ;

Beschwerden: Anfang plötzlich + FieBER in Stufen ansteigend/schneller Verfall (Säuglinge/Kinder)/Kopfschmerz matt, Semi-akut:  DEliröse BenommenHEIT/graugelbe Zunge/Roseolen auf dem Bauch/Erbsenbreistühle/verstopft/Haarausfall/stufenweise Entfieberung;

Unlike the other bowel nosodes Dys. Co. is unable to form gas, it only forms acid. Has a special action on nervous system/heart (heart nosode)/duodenum.

Thin, fair hair, dark lashes/pale skin/tense and nervous, full of fears/shy/lacks confidence, apprehensive, worries, blushes easily, claustrophobia, face looks anxious, fear of the future, sensitive to criticism,

carry much on their shoulders, hypersensitive, lack initiative, feeble powers of concentration, impatient because fears not to be able to accomplish the task, lose the power to relax, very restless, fears felt in cars/buses/lifts, fear of thunder/storms, wants to be alone + fears, brain fag, depressed/tired/worn out, fidgets all the time, headache over eyes or vertex, periodic headache (7 - 14 days), blinding headache,

scalp painful, anaemia, bluish pallor, twitching muscles, eye inflammations, colours and spots before eyes, hay fever, frequent nose colds, enlarged thyroid, recurrent tonsillitis, pertussis like cough, desires sweets/milk/fat/salt, indigestion > eating, distension/heartburn/nausea morning on waking, acrid vomiting, thirst > cold drinks but < stomach > lying down, wakes 12 - 1 h. with acute stomach pan > vomiting, duodenal ulcers, palpitations with fears, valvular heart disease, menses irregular, morning. Diarrhoea with burning (constipation), bruises and bleeds easily, trouble sleeping (sudden shock) herpes and scaly eruptions/flat warts/gummy discharge/dry brittle hair, cold and chilly > warmth, > air and space, perspires easily, < 15 h. - 18 h.

Kind: Sensitiv/scheu/zurückgezogen mit Spannung + Wachheit im Gesicht bei Fremden, Haut = blass + 1. Errötet (bei Kompliment), 2. Muskelzucken;

Positiv: Haben freiwillig ein hohes Arbeitspensum;

Negativ: A.  Angst (Zukunft/dunkel/Gewitter/Sturm/alleine/Fremden)/Erwartungsspannung (gefühlt in Magen-/Herzgegend),

 

Driven by anxiety of conscience - self worth

Phosphorisch/blond + rote Backen/schwarze Augen + Wimpern, kleinlich, kein Selbstvertrauen/empfindlich vor Kritik; Vorahnungen/nervöse Spannung (Erwartung)/Klaustrofobie (muss auf Toilette im Zug/Flugzeug/Arzt), sensiTIV (Kritik)/scheu, wachsam/ängstlich/unruhig/zurückhaltend + unsicher (bei Fremden), übergewissenhaft + überladen mit Arbeit (nicht beenden zu können bedeutet Ungeduld

+ Eile), erregt = übel/“Burn-out“/Durchfall/Schweiß, Herz;

Schlüsselsymptom: "Nervöse Anspannung" bzw. ängstliche Erwartungsspannung. Es lässt sich umschreiben mit Lampenfieber oder Prüfungsangst. Die Menschen, die dieses Mittel benötigen schleppen eine

Last mit sich herum, die sie gar nicht tragen müssten.

Gemüt: Verträgt keinerlei Kritik/Angst oder Scheu in Gegenwart fremder Personen, was sich in Ruhelosigkeit (kann nicht stillsitzen) ausdrückt/Mangel an Selbstvertrauen.

Zu schwach für Anstrengungen, halten sie keine bestimmte Linie ein und sind leicht abzulenken.

Lebt in der Furcht vor Schwierigkeiten, die eintreten könnten. Furcht vor der Zukunft, Dunkelheit, Donner und Sturm. Fühlt sich elend, aus lauter Angst seine Pflichten nicht erfüllen zu können (Ungeduld

und Eile). Verlangen allein zu sein bei gleichzeitiger Furcht vor dem Alleinsein.

Vergisst, was er gerade sagen oder holen wollte. Ermüdung durch ständige Anspannung; wegen des Gefühls, Dinge nicht zu vollenden, tritt Niedergeschlagenheit und Depression ein.

Trost < Trauer und führt zur Reizbarkeit.

Kopf: Kopfschmerz < morgens/durch Obstipation

Gesicht: Blässe mit aufgeschwemmten Wangen und dicken Augenlidern.

Erweiterte Venen im Gesicht. Bläuliche Lippen, mit der Neigung zu Trockenheit und Rissen.

Brust: Herzklopfen, Wallungen und Schweiße durch Aufregung und Furcht, zuweilen mit Atemnot oder Schmerz in der Herzgegend. Myocarderkrankung/-schwäche. Tachycardie und Arhythmie.

Verdauungsorgane: Ausgesprochene Wirkung auf den Pylorus. Spasmen und Retension von Verdauungsbestandteilen. Fehlender Appetit morgens. Angst und Aufregung werden im Epigastrium empfunden.

Übelkeit o. Durchfall nach Aufregung. Übelkeit und Schwäche in warmen Räumen, > frische Luft.

Magen:erweiterung. Langsame Verdauung. Magen- und Darmgeschwüre

Schmerz > durch Essen. Verlangt: 1. kalten Getränken, 2. > Magenbeschwerden.

[Dr. Donald Foubister]

Cyclical vomiting, useful both in attacks and between attacks that I almost came to regard it as a specific. ‘Nervous tension’, which Dr. Paterson stresses as the characteristic mental state of Dysentery Co., is frequently found among these highly-strung children who get an attack on excitement.

In an old paper by Dishington, Dysentery Co. is noted as having a clinical record in recurrent bilious vomiting.’

Sodbrennen einige Stunden nach dem Essen. Erwachen nachts 0 - 1 h., mit akuten Magenschmerzen > Erbrechen von reichlichen Schleimmassen. Erbrechen von Galle.

Häufig hilfreich bei angeborener Pylorusstenose.

Rektum: Durchfällige Stühle, die schwer zu entleeren sind. Durchfall kann # Obstipation.

Hämorrhoiden, treten zum Teil beim Gehen heraus. Analfissuren.

Glieder: Absterben der Finger durch Kälte (vgl.: Proteus: weiße Finger infolge Gefäßspasmen, selbst wenn die Hände in warmen Wasser gehalten werden).

Dilatierte Venen durch Stase des Pfortadersystems.

Ulcus cruris infolge Varizen.

Rheumatische Schmerzen

Schlaf: Spätes Einschlafen durch Gedankenandrang oder durch Aufregung mit Herzklopfen.

Einschlafend plötzliche Zuckungen durch den ganzen Körper.

Schweiß: Schwitzt schnell und kühlt sich schnell wieder ab.

Haut: Trocken. Rissige Fingerspitzen. Risse in der Haut brechen schnell auf und heilen schnell ab (bei Proteus sind die Risse tiefer, mit verhärtetem Grund).

Raue brüchige Nägel.

Trockene sich langsam entwickelnde Hautausschläge (vgl.: Bei Morgan sind es rasch entstehende Ausschläge, mit großer Hitze und Juckreiz).

Schuppende und krustige Hautausschläge (wenn Sekret auftritt, ist es klebrig; vgl. Graphit).

Allgemeines: Choreatische Bewegungen der Gesichts- und Gliedermuskulatur (häufig ist ein periodisches Auftreten in 7 o. 14tägigen Abständen).

Allgemein < 3 - 6 h.

Folgen von Kummer und Sorge.

Frösteln mit Verlangen nach Wärme, doch wird es ihnen rasch heiß nach Aufregung und im warmen Zimmer.

Verlangen nach frischer Luft.

Anämie;

[Philipp Zippermayr]

Unsicher, verwirrt, kommt mit Anpassungsdruck, Geltungsbedingungen nicht zurecht (Kopfschmerz Kämmen; Brustschmerz Heben; Angst mit Atemnot), weil es sich aus Angst vor Kritik zurückhält,

nicht exponiert, übertrieben pingelig ist (Kopfschmerz + Verstopfung); Kopfschmerz + Sehstörungen; Wahnidee, kritisiert); sich aus Anpassungsproblemen nicht zeigen, auf nichts einlassen, nicht für

sich einstehen (Pförtnerkrampf, Gesichtsneuralgie, Rheuma Kiefergelenk, Herzstolpern, Wirbelentzündung, Osteoporose); pingelig; fürchtet Kritik; öffentliches Auftreten; wichtige Ereignisse;

Ärzte: stammelt, wenn es zu Fremden spricht;

* Psoriasis (sich verbergen), Heuschnupfen, Neigung Masturbation (Konfrontationsangst); Erbrechen, Magengeschwür, Durchfall Fettes (Schweres überfordert); Schwielen, Warzen Hände („Es falsch

anzupacken); Schilddrüsenüberfunktion (ständig auf der Hut);

Unsicher, verwirrt, kommt mit Anpassungsdruck, Geltungskriterien nicht zurecht, weil es sich aus Angst vor Kritik zurückhält, nicht exponiert, übertrieben pingelig ist;

Strategie: weicht öffentlichem Auftreten, Konfrontationen aus;

Drug toxicity is the underlying etiology. Overworked/-conscientious and driven by insecurity.

Symptoms include endocrine (thyroid) disturbances, fatigue, all levels of gastrointestinal pathology and respiratory or cardiovascular issues;

Ursache: Folgen von Kummer und Sorgen;

1. Präzision erzeugt Spannung, 2. Nach zu lange Spannung Verlust der Entspannungsmöglichkeit  3. Müde/Versagungsempfinden/depressiv/verlangt alleine zu sein + weinen + < Trost;

1. SensiTIV (Kritik) + selbstkritisch, 2. Kann nicht entspannen, 3. Depressiv/versagt/wälzt in Selbstmitleid;

 

Prototyp: Phos

Komplementär: Bac. Cars. Nat-m.

Associated remedies: Ammc. Anac. Arg-n. Arn. Ars. Cad-met. Carb-v. Chinin-ar. Chin. Coff. Dig. Gels. Graph. Kali-c. Kalm. Lach. Led. Lyc. Mag-m. Nat-c. Phos. Plat. Puls. Sang. Sep. Tub. Verat. Verat-v.

In dysentery: Merc. constant urging; Merc-c. tenesmus with great desire to urinate.

[Christian Petras]

Vielleicht die Darmnosode mit der tiefsten, dauerhaftesten Wirkung; von allen am ehesten zu vergleichen mit Mitteln wie Carc. o. Rad-br.

Die Nosode für Erwartungsängste, Beschwerden im Vorfeld von schwierigen Terminen, Prüfungen usw. Dabei geht es nicht darum, ein Mittel gegen Nervosität einzunehmen, wie Baldrian o.ä., sondern um den Versuch, die organischen Folgen einer Nervenbelastung abzufangen, auf jeder Ebene.

Das gilt auch für alle anderen "Stressnosoden", wie Morgan-B., Proteus oder No 7.

"...Und da kam mir meine eigene Schulzeit wieder hoch. Diese Angst, vom Lehrer aufgerufen zu werden...!" Diese Aussage war vor Jahren bei einer Rheumapatientin der entscheidende Hinweis für den Einsatz von Dys-Co, das den Fall dauerhaft voranbrachte. Die Verdauung regulierte sich, und die Regel setzte wieder ein. Bis heute ist es eines der wichtigsten Mittel für ihre Begleitung.

Die Patienten haben meist ein ausgeprägtes Pflichtbewusstsein und laden sich die Last der Welt auf die Schultern. Niemals würden sie ohne höhere Gewalt z.B. den Kassenabschluss auf morgen verschieben oder einen Kunden zwei Minuten warten lassen. Sie definieren sich über Pflichterfüllung, Zuverlässigkeit und Leistung und stehen unter einem Dauerdruck, der von innen kommt, der aus ihren Erwartungen an sich selbst entsteht, auch wenn sie ursprünglich anerzogen wurden.

Ausgeprägter Ordnungssinn. Besonders im Vorfeld eines neuerlichen Krankheitsschubes verkrampfen sich die Patienten oft in der Sichtweise alltäglicher Kleinigkeiten. Die Zeitung auf dem Stubentisch oder ein paar Schuhe im Korridor sind ein Problem, über das stundenlang diskutiert wird, an dem man sich festbeißt und "vom Hundertsten ins Tausendste" kommt.

Zwanghafte Betriebsamkeit, "erledigen" ist ein wichtiges Wort. Die Patientin muss unbedingt noch ein paar Sachen erledigen, deren Dringlichkeit für Außenstehende nicht ersichtlich ist, z.B. schneidet sie mit der Handschere die Rasenkante gerade und klagt anschließend über Rückenschmerzen.

Diese Zustände passen zu Dys-Co; meistens handelt es sich nicht nur um eine mehr oder weniger lästige Macke, sondern um eine Äußerung von organischem Stress, der sich  kurz darauf oder parallel auch körperlich manifestiert. Patienten, auf die eine der obigen Beschreibungen passt, weisen in ihrer Vorgeschichte oder in der Gegenwart fast immer auch körperliche Symptome auf, die für den Einsatz von Dys-Co sprechen. Es kann in vergleichbaren Situationen deutlich zur Entkrampfung des Gemütsorgans beitragen, und es hat die Kraft, die körperliche Fortsetzung der seelischen Verspannung abzufangen.

Nervöses Vibrieren, im ganzen Körper spürbar.

Unruhiger Schlaf mit wilden Träumen, in denen der Alltag verarbeitet wird.

Nervöse Tics.

Periodische Beschwerden, z.B. Rheumaschübe, kommen langsam, setzen sich allmählich fest und bleiben dann hartnäckig, bis sie genauso langsam wieder abziehen, wie sie gekommen sind.

Unruhige Beine, "restless-legs-syndrom"

Auch als "Herznosode" bezeichnet (Dr. Wolfgang Mettler, "Die Darmnosoden") und fast immer angezeigt, wenn der Patient infolge Herzbeschwerden mit Ödemen zu kämpfen hat; das Wasser versackt im Gewebe; allgemeine Müdigkeit und Schwäche, geschwollene Augenlider, Füße und Beine.

Aus dem Einfluss auf den Wasserhaushalt ergibt sich auch der Einsatz von Dys-Co beinervösem Harndrang; häufiger Harndrang allgemein.

Nackenverspannungen, die oft auf eine überlastete Leber hinweisen, und daraus entstehende Kopfschmerzen.

Schluckbeschwerden; Patienten, die Dys-Co brauchen, haben oft eine Vorgeschichte von wiederholten Mandelentzündungen. Zu häufige Einnahmen zeigen sich dann auch in diesem Bereich. Der Patient bekommt Halsweh und mag das Mittel nicht mehr nehmen.

Übelkeit mit Würgereiz

Symptome wie von verdorbenen oder unbekömmlichen Nahrungsmitteln, Erbrechen und Durchfall, wenn Ars. versagt.

Neigung zu Verstopfung, träge Verdauung, Analjuckreiz.

Schmerzhafte Hämorrhoiden, eingerissen.

Schmerzhafte rissige Haut an Händen und Füßen (kalte Jahreszeit). Dieses Symptom kann bei disponierten Patienten nach zu häufiger Einnahme auftreten.

Stress bedingtes exzessives Schwitzen, an Händen und Füßen.

Morbus Raynaud, dann oft zusammen mit Proteus +/o. Tetanus.

Neurodermitis, Hautreaktionen, < Stress; atopisches Ekzem bei Kleinkindern, auch hier in Kombination mit Proteus, häufig auch Syc-Co und den entsprechenden Impfnosoden. Kleinkinder und ihre Eltern sind durch unsere modernen Lebensformen von Anfang an multiplen Stressfaktoren ausgesetzt. Durch die entsprechenden Darmnosoden können körperliche Folgen davon gemildert oder abgefangen werden.

Beschwerden vom Wetter abhängig: < spürbar bei feuchter Kälte/Sturm/Wetterumschwung.

Dys-Co vermag für Mensch und Tier in den letzten Stunden des Lebens die quälende Unruhe zu erleichtern, wenn Ars. versagt. Dann hohe Potenzen geben.

Häufig abends besser, wenn das Tagwerk bewältigt ist.

Entzündungen mit pochendem Schmerz, die sich im Vorfeld eines aufregenden oder beängstigenden Ereignissen deutlich verschlimmern, z.B. Zahnschmerzen oder entzündete Verletzungen, mit klopfenden Schmerzen. Der Puls wird schmerzhaft spürbar.

DD.: Dys-Co oft sehr gut mit Carcinosinum ergänzt und wird, wenn die Behandlung schon einige Zeit andauert, bei Bedarf mit in dasselbe Glas gegeben,  evtl. sogar zusammen mit No 7 und Nux vomica, das die Aufgabe hat, die Ausscheidung zu stimulieren. Diese Kombination muss natürlich zur Patientensituation und -vita passen. Sie ist besonders bei  sehr verantwortungsbewussten Frauen häufig angezeigt, sie nehmen sie als "Notfallfläschchen" * mit an den Arbeitsplatz, wenn mehrere Gläschen zu umständlich sind. Oft sind Zwischengaben von Tetanus erforderlich, das zum Teil ähnliche oder gleiche Symptome abdeckt.

 

Gut gefolgt von: Lyc. Nux-v.

 

Vergleich:

Levo. Prot.

DD.: Chin. Ars. and salts, Tub. Carc. Gels. Puls. Spong. Abies-n. Abies-n.

Siehe: Pulsatillagruppe

 

Repertorium:                                               [Dishington]

Gemüt: Verträgt keinerlei Kritik.

Angst (mit behinderter Atmung/um Kleinigkeit/i.B. auf Zukunft)/[Scheu in Gegenwart fremder Personen = ruhelos (kann nicht stillsitzen)]/Furcht [allein zu sein (und verlangt allein zu sein)/vor Ärzten/vor dem Auftreten in der Öffentlichkeit/vor Aufzügen/auszugehen/im Bus/vor der Dunkelheit/in engen Räumen (Gewölben, Kirchen und Kellern/Zügen und geschlossenen Orten/vor wichtigen Ereignissen/kann nichts fertig stellen, beenden/vor Fremden/in Gebäuden/vor Gesellschaft/vor Gewitter/wenn fertig um auszugehen/vor Kleinigkeit/in Menschenmenge (auf öffentlichen Plätzen)/voller Furcht/vor Winde/zittrig]/vor Schwierigkeiten, die eintreten könnten/vor Zukunft, Dunkelheit, Donner und Sturm

Fühlt sich elend, aus lauter Angst Pflichten nicht erfüllen zu können (Ungeduld und Eile).

Mangel an Selbstvertrauen.

Zu schwach für Anstrengungen (hält keine bestimmte Linie ein/leicht abzulenken).

Verlangt allein zu sein und gleichzeitiger Furcht vor dem Alleinsein.

Vergisst, was er gerade sagen o. holen wollte.

Ermüdung durch ständige Anspannung (wegen des Gefühls, Dinge nicht zu vollenden niedergeschlagen/depressiv)

Trauer < Trost und führt zur Reizbarkeit.

Geistig angespannt

Beschwerden durch Erwartungsspannung/Tadel/Verlegenheit

Empfindlich (gegen alle äußerliche Eindrücke)

Erregung [</in Erwartung von Ereignissen/und stammelt (sprechend zu Fremden)]

Erschöpft geistig

Feige

Gedächtnisschwäche

Gesellschaft abgeneigt (Anwesenheit von Fremden abgeneigt)/verlangt Gesellschaft

Gewissenhaft, peinlich genau i.B. auf Kleinigkeiten

Konzentration schwierig

Ruhelos (< Anwesenheit von Fremden)

Schüchtern, zaghaft (in Anwesenheit von Fremden)/in der Öffentlichkeit auftretend)

Selbstvertrauenmangel

Sorgenvoll (um Kleinigkeit)

Tadelsüchtig, krittelig

Traurig (durch Pollutionen/durch Spannung/weil ein Ziel nicht erreicht ist)

< Trost

Ungeduld

Unsicher geistig/verwirrt geistig

Wahnideen (würde kritisiert)

Weinen (grundlos)

Kopf: Schmerz [periodisch (jede Woche/alle 2 Wochen/alle 4 Wochen)/< morgens/anhaltend, fortgesetzt/+ Obstipation/macht blind/drückend/< Kämmen der Haare/in Kopfhaut/im Stirn [< Er-/Aufregung/ über den Augen/Stirnhöcker]

Schweiß der Kopfhaut im Schlaf

Haare - spröde, brüchig/trocken

Auge: Bebende Lider

Entzündete - Bindehaut/Lider/Gerstenkörner

Photophobie

Schmerz - infraorbital (neuralgisch)/supraorbital (neuralgisch)

Zucken - Lider

Sehen: Farben vor den Augen - Gegenstände erscheinen gelb/schwarze. schwebende Flecken

„Wie flockige Wolle“

Schwebende, leuchtende, wellenförmig sich bewegende Gegenstände

Ohr: Absonderung eitrig

Entzündet/geschwollen (plötzlich)

Nase: Schnupfen/Heuschnupfen

Schmerz (in Nasenwurzel)

Gesicht: Ausdruck ängstlich/blass (mit aufgeschwemmten Wangen und dicken Augenlidern)

Hautausschläge - Herpes

Erweiterte Venen im Gesicht.

Lippen - bläulich mit der Neigung zu Trockenheit und Rissen

Schmerz (neuralgisch/in Kiefergelenk - rheumatisch)

Zucken

Innerer Hals: Entzündete Rachen/Tonsillen

Trocken

Äußerer Hals: Geschwollene Schilddrüse

Mund: Schmerz (in Zunge/brennend/“Wie verbrannt“)

Geschmack - schlecht

Magen: Aufstoßen/Auftreibung (im Epigastrium nach Mitternacht - 2 - 3 h)

Leeregefühl

Schmerz [Epigastrium (nachts)/in Pylorus (krampfartig)

Sodbrennen

Übel nach Erregung

Verdauungsstörung [< fette Speisen/für lange Zeit (durch Süßigkeiten)]

Zusammenziehung in Pylorus

Erbricht (bei Kindern/periodisch)

Geschwüre (im Pylorus - bösartig)

Bauch: Auftreibung (mit Flatusabgang)/Flatulenz

Entzündete Colon

Geschwüre - Duodenum

Pulsieren im Becken

Schmerz (um Mitternacht/erbricht/Gallenblase)

Wirkung auf den Pylorus/angezeigt bei Spasmen und Retension von Verdauungsbestandteilen.

Appetit fehlend morgens.

Angst und Aufregung werden im Epigastrium empfunden.

Übelkeit o. Durchfall nach Aufregung (und Schwäche in warmen Räumen/> durch frische Luft).

Magenerweiterung

Langsame Verdauung.

Magen- und Darmgeschwüre

Schmerz > Essen

Sodbrennen einige Stunden nach dem Essen.

Erwacht nachts zwischen 0 - 1 h. mit akuten Magenschmerzen > Erbrechen

von reichlichen Schleimmassen

- Häufig hilfreich bei angeborener Pylorusstenose.

- Erbrechen von Galle.

Rektum: Durchfall (morgens/< Er-/Aufregung/durch Sorgen/nach fetten Speisen/< Süßigkeiten/Entleerung schwer/# Obstipation)

Pulsieren (im Perineum)

Hämorrhoiden, treten zum Teil beim Gehen heraus.

Analfissuren.

Stuhl: Schleimig/dünn, flüssig (häufig)

Männliche Genitalien: Kindern zur Masturbation geneigt

Weibliche Genitalien: zur Masturbation geneigt bei Kindern

Menses - schmerzhaft/unregelmäßig

Kehlkopf und Trachea: Entzündetes Trachea

Atmung: Atemnot, Dyspnoe, erschwertes Atmen

Husten: Keuchhusten

Auswurf: Blutig

Brust: Hautausschläge - Herpes

Herzklopfen, Wallungen und Schweiße durch Aufregung und Furcht, zuweilen mit Atemnot/Schmerz in der Herzgegend.

Myocarderkrankungen, Myocardschwäche.

Tachycardie und Arhythmie.

Herzklopfen (mit Angst/nach Erregung/durch Erwartungsspannung/Extrasystole/nervöses Herzklopfen)

Schmerz (< bei Anstrengung/< Heben einer Last/Zwischenrippenmuskeln)

Schweiß in Achselhöhlen

Herzbeschwerden nach Überfunktion der Schilddrüse

Rücken: Entzündete Wirbel

Hautausschläge - Herpes in Zervikalregion

Schmerz (in Zervikalregion - rheumatisch)

Steifheit in Zervikalregion

Zusammenschnürung - erstr. Rippen; untere

Glieder: Entzündung in Füße - Knochen/in Knöchel//Periost/in Hände (Handflächen)

Hautausschläge an Fußsohle - Windpocken/zwischen den Fingern - Blasen/Windpocken

Kalte Finger/rissig

Osteoporose

Rissige headacheut -  Fingerspitzen/Hände/Handflächen

Schmerz - Hände/Handflächen/Knie/Knöchel/Schultern rheumatisch

Steife Schultern

Trockene Hände/Handflächen

(flache) Warzen an Hände

Absterben der Finger durch Kälte (Prot. weiße Finger infolge Gefäßspasmen,

selbst wenn die Hände in warmen Wasser gehalten werden).

Dilatierte Venen durch Stase des Pfortadersystems.

Raue brüchige Nägel.

Ulcus cruris infolge Varizen.

Rheumatische Schmerz

Schlaf: Erwacht nach Mitternacht - 2 oder 3 h

Ruhelos/schlaflos

Spätes Einschlafen durch Gedankenandrang o. durch Aufregung mit Herzklopfen.

Einschlafend plötzliche Zuckungen durch den ganzen Körper.

Schweiß: Nachts (22 - 6 h)

Bei Angst

Schwitzt schnell und kühlt sich schnell wieder ab.

Haut: Schwielen, „Wie Hornhaut“

Hautausschläge - Blasen/Ekzem/Herpes (ringförmig)/mit Krusten - Flecken/Psoriasis/schuppig/Urtikaria

Flache Warzen

Trocken

Risse in der haut brechen schnell auf und heilen schnell ab (bei Prot. sind die Risse tiefer, mit verhärtetem Grund).

Trockene sich langsam entwickelnde Hautausschläge (bei Morg.: rasch entstehende Ausschläge, mit großer Hitze und Juckreiz).

Schuppende und krustige Hautausschläge (wenn Sekret auftritt, ist es klebrig; vgl. Graphit).

Allgemeines: Nach Mitternacht  - 3 h - 3 - 6 h

Choreatische Bewegungen der Gesichts-/Gliedermuskulatur (periodisches Auftreten in 7- oder 14tägigen Abständen).

Frösteln mit Verlangen nach Wärme, doch wird es ihnen rasch heiß nach Aufregung und im warmem Zimmer.

Verlangt frische Luft.

Anämie

Dunkel/hell, blond/mager

Blutung - leicht, schnell

Chorea

Entzündetes Fasergewebe/Gelenke = Osteoarthritis/Knochen

Erkältungsneigung

Hitzewallungen < Er-/Aufregung

Hyperthyreose

< kalte Luft/< durch Licht/< im warmen Zimmer

Persönliche Krankengeschichte von wiederkehrendem Bronchitis/von wiederkehrender Tonsillitis

Osteoporose

Schmerz - Periost

Speisen und Getränke: <: Fett/Süßigkeiten; Verlangt: Fett/Milch/Salz/Süßigkeiten/Zucker/kalte Getränken (< Magenbeschwerden);

Müde

 

Antidotiert von: Bdellovibrio bacteriovirul (= unschädlich für Menschen)

Akut: Arn. gleichgültig/Starre/Stuhl + Urin unwillkürlich/“Als ob geprügelt“/Hautblutungen,

Bapt. Alles stinkt/Ausdruck dumpf/Delirium “Als ob in Stücke auseinander gefallen“/ headacheutblutung.

Bry. Alles schmerzt bei geringste Bewegung/möchte nach Hause

Canth. Ursache: verunreinigtes Trinkwasser; Durchfall/Leibschmerz, DauerKRAMPF,  weiße/blutige/schleimige Schabsel als Stuhl

Colch. Kolik + Afterkrampf nach Stuhl, Stuhl wässrig/blutig.

Coloc. Krampf nur während Stuhl, Stuhl blutig/schleimig.

Rhus-t. unwillkürliche Stuhl/Kinn zittert/RuheLOS/Zungespitze mit rotem Dreieck

 

Fortgeschritten: Ars. ruhelos, wenig Stuhl unverdaut/schleimig/blutig).

Bapt. schmerzlose Krampf/ hinfälliger Zustand/stinkender Stuhl

Lach. Afterkrampf, Stuhl stinkend/dunkelblutig.

Merc-c. Messerscharfe Krämpfe/“Als ob nie fertig“/Stuhl blutig/wund machend/anstrengend)

Nux-v. häufiger Stuhldrang/ Krämpfe > nach Stuhl.

Rhus-t. SCHMERZ erstr. Oberschenkel/wässrige nach Aas stinkender Stuhl).

Sulph. (so lange verabreichen bis Schweiß ausbricht/Dauerkrämpfe, Stuhl plötzlich/spärlich/wässrig/blutig);

Bei Dysenterie wird Kali-bi. nachdem Canth. drängen beseitigt headache oft vollenden.

 

Wirkung: Tuberkulin/ringwormoid

Allerlei: = schon lange im Darm vor Krankheit wahrgenommen wird/reagiert auf Änderung im Darm und wird krankhaft

Dys-Co kann bei Bedarf mit allen anderen Darmnosoden im Wechsel gegeben werden, v. a. No 7, Prot und Morgan-Bach. Diese Zusammensetzung kann helfen, die körperlichen Folgen einer erhöhten Nervenbelastung abzufangen. Andere Mittel können bei entsprechenden Symptomen als Zwischengaben o. ergänzend gegeben werden.

 

* "Notfallfläschchen":

Für Patienten, die mit der Wirkung der Mittel bereits vertraut sind, haben sich in letzter Zeit zweierlei Kombinationen für die Unterstützung im nervenaufreibenden Alltag bewährt, siehe dazu auch "Bacillus Proteus", "Stressfläschchen".

Dys-Co empfehle ich zusammen mit Bacillus Morgan-Bach (siehe dort) in einem Glas, wenn sich die Unterstützung vor allem auf die Belastbarkeit des PatientIn beziehen soll, als eigene persönliche Disposition.

Es geht also weniger darum, den Menschen durch bestimmte Situationen zu helfen, als darum, Energie fressende Eigenheiten auszugleichen, z. B. die Neigung, sich ständig über alles Sorgen zu machen. Die Menschen haben Angst vor Krankheiten, Verkehrsunfällen, Verlusten... Diese Angst begleitet sie auf Schritt und Tritt, unabhängig von den äußeren Umständen, sie ist organisch begründet und nicht willentlich beeinflussbar! (Morgan-Bach)

Dazu gehören Versagensängste, Prüfungsangst, die ständige Sorge, etwas nicht gut genug zu machen,  nicht ordentlich genug zu sein, die Kontrolle über sich oder das Umfeld zu verlieren usw.

Beides bezieht sich eher auf in die Zukunft projezierte Ereignisse. Die Betroffenen stehen damit unter einem Dauerdruck, der durch eine Veränderung der äußeren Situation nicht zu beheben ist, denn die Angst vor kommenden Problemen bleibt.

Nach meiner Erfahrung hat diese Arzneikombination ausgleichende Wirkung auf die Persönlichkeit und den allgemeinen Gesundheitszustand von Patienten,  die  sich in diesen Beschreibungen wiederfinden. Sie muss langfristig immer wieder gegeben werden, denn die nervliche Disposition ändert sich nicht von heute auf morgen.

Beide Arzneien haben eine ausgeprägte Wirkung auf das Herz/Kreislaufsystem, das von nervlicher Anspannung oft vorrangig betroffen ist. (siehe oben)

 

 

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