Murex purpurea = truncata (Murx) = frischer Saft der Purpurdrüse/= Imperial. purple/= Herkuleskeule

 

= Sep. + Sexverlangen + verzweifelt/verabscheut Sex + MensesFLUSS/= Lil-t.-ähnlich;

Positiv: Lebhaft;

Negativ: A. Depressiv (= > bei Ausfluss). B. Schmerz diagonal. C. Weibliche Sexorganen (Gebärmutter bewusst/vor Menses/„As if bones of pelvis are getting loose“/„As if internal reproductive organs were pushed to the outside“/„As if female genitals were enlarged“), D. Frau. E. (Appetitlos)/Appetit/sinkend Gefühl im Magen;

 

Mutlos/nervös/schwach/verwirrt/sexerregt + erschöpft. Brüsten empfindlich Berührung + nicht Erschütterung. Weakness/exhaustion/dullness and lack of power are prominent (Sep).

DD.: Murx. more intens (sex DRIVE/bleeding, abdominal PAIN during menses) depressiv + hypochondria then Sep.

Angst vor Kontrollverlust. Fühlen sich zu schwach um etwas zu ändern. Gefühl, dass alles was sie tut, so gut wie nichts bringt. Möchten unabhängig sein, brauchen aber die Unterstützung.

Das Leben ist eine Last.

Under this drug sexual excitement is very marked and there is („As if“) a sore spot somewhere in the pelvis/nervous lively affectionate women.

Pain from right side of womb to r. or l. breast. Shift of uterus + has to keep the legs crossed or give counter-pressure. Also pressure in rectum with dragging and relaxation

In times of changes like menopause, pregnancy, miscarriage, etc.;

Müde, SCHWACH + erschöpft (i.B. auf Familie, muss aber trotzdem aktiv sein, immer noch etwas tun), depressiv, bearing down (sinking sensation) wie Sep. + sexuell schnell erregbar.

Starke Menses (Sep.: schwache Menses); Beckenschmerz und Gelenkschwäche (Gefühl loser Knochen) während Schwangerschaft; Blutung (Aster./Cor-r.);

SEX von Mangialavori nicht bestätigt, aber partielles Einlassen auf Beziehungen, die Energie kosten/kann nicht die richtige Distanz finden.

<< stehen + gehen; < während Menses/Ovulation; >> Beine kreuzen;

Partielles Einlassen auf Beziehungen, die Energie kosten/erschöpfen/zermürben; Versuch unabhängig zu werden, was wegen des Sicherheitsbedürfnis nicht gelingt (aber nicht Zerstend wie Aster.);

Groll und unbefriedigt wegen des Gefühls an andere Energie zu verlieren, nicht verstanden zu sein.

Schneiden/schießen/stechen/wund/zerschlagen, nach unten drückend; ausdehnen, erschlaffen, zusammenziehen; Leben als schwere Last;

Cannot say no

Yielding disposition

Amorous disposition

Thoughts, lasciviousness, lustful when touched

Hypochondriasis

Dreams of the sea

[A.C. Allen]

Least contact of parts causes violent sexual excitement. Bearing down sensation, “As if internal organs would be pushed out”. One must sit down and cross limbs > pressure (without sexual desire = Sep.);

 

Repertorium:

Gemüt: Angst (mit Furcht)/Qualvolle Angst (tagsüber/vor Menses/> Mensesanfang/vor Schmerz in Hypogastrium)/Furcht

Auf-/Zusammenfahren [aus dem Schlaf/in Träumen/aus einem Traum]

Bewusstlos (vor Menses)

Empfindlich

Erotisch

Erregt [nervös (bei Frauen)]

Macht Fehler (sprechend)

Gedächtnisschwäche (sich auszudrücken/für Worte)

Gedanken an die Krankheit

> gehalten zu werden

Geisteskrankheit, Wahnsinn

Gemütssymptome (+/# Fluor/# körperlichen Symptomen)

Geschäftig, betriebsam

Gesellschaft abgeneigt/Gespräche abgeneigt

Lasziv, lüstern (Frauen werden bei jeder Berührung lüstern)/sexuelle Perversion/Nymphomanie (während Menopause/nach unterdrückten Menses/bei Metrorrhagie)/Satyriasis/schamlos/unzüchtig, obszön

Lebhaft, munter (bei Frauen)

Liebevoll, voller Zuneigung, herzlich (bei Frauen)/milde

Manie

vor Menses

Raserei, Tobsucht, Wut

Reizbar, gereizt

Schweigsam

Traurig (abends/> Fluor/Gesellschaft abgeneigt, verlangt Einsamkeit/während Menopause/vor/während Menses/und schläfrig)/Melancholie

Ungeduld (durch Schmerz)

Vergesslich (vergisst Worte sprechend)

Verwirrt geistig (morgens/abends)

Wahnideen (bedrückend/krank zu sein)

Weinen (verlangt zu weinen (immer, die ganze Zeit)]

Schwindel: im Allgemeinen

Kopf: erwachend/> nach Aufstehen vom Bett

Kopf nach hinten Beugen > Hinterkopf

< während Menses

Schmerz [morgens (> Aufstehen/< im Bett/erwachend)/abends/anfallsweise/> Kopf nach hinten Beugen/< während Menses/Hinterkopf (mittags)/Scheitel (drückend)/in Schläfen (intermittierend)/einseitig/l./in Stirn (morgens/< Bücken)]

Schweregefühl (nachmittags/# klarem Verstand/in Scheitel)

Zusammenschnürung (Hinterkopf/abends)

Ohr: Geräusche im Ohr, Ohrgeräusche mehrere

Schmerz [spasmodisch/hinter den Ohren (krampfartig/krampfhaft)

Nase: Beschwerden in Nasenspitze

Kalt/“Wie Kälte

Gesicht: rot l.

Hitze einseitig/brennend und Röte der l. Seite

Schmerz (l./brennend)

Mund: Schmerz in Zunge (stechend)

Magen: Appetit fehlend (mittags/abends)/vermehrt (tagsüber/morgens/nach Essen)/vermindert

Flaues Gefühl/Leeregefühl (< vor Frühstück)

Bauch: Aufgetrieben

Beschwerden in unteres Abdomen/erstr. nach oben r.

< vor/während Menses

Schmerz [abends

abwärtsdrängend, zerrend/drückend/lanzinierend/schneidend/stechend/wund schmerzend/ziehend

< während Menses/„Als ob Menses erscheint“/< Stehen/> Übereinanderlegen der Glieder/Hypogastrium/Leistengegend (r./erstr. l. Mamma/erstr. Hüfte/seitlich]

Schwere

Spannung in Hypochondrien (abends)

Zucken und Rucken

Rektum: Obstipation (vergeblicher Stuhldrang und vergebliches Pressen)

Schmerz (drückend)

Stuhldrang

Stuhl: Geronnen

Blase: Entzündet

Schmerz erstr. Brust/erstr. Mammae/erstr. nach oben

Wasser lassen - Harndrang - nachts erwachend/anhaltend/häufig (nachts)/plötzlich

Wasser lassen - häufig (nachts)/unwillkürlich < hustend

Urin: Blutig/farblos/riecht „Wie Baldrian“/übelriechend

spezifisches Gewicht vermindert/Sediment weiß/enthält Zucker

Reichlich (nachts)/wässrig, klar wie Wasser

Harnröhre: Blutung

Männliche Genitalien: Hautausschläge - Pusteln auf Penis

Sexverlangen vermehrt

Weibliche Genitalien: im Allgemeinen

Abort

ist sich Uterus Bewusst, nimmt ihn wahr

Blutandrang zur Uterus

Entzündete Uterus (+ Blutandrang/chronisch/Zervix)/entzündete Vagina

Exkoriation, Wundheit (Uterus)

Fluor [(<) tagsüber/morgens/blutig (< beim Stuhlgang)/dick/dünn, wässrig/gelb/grünlich (morgens)/grünlichgelb/< nach Menses/scharf, wundfressend/< während der Schwangerschaft/spärlich]

Jucken (durch Fluor während Menopause)

Gebärmutterkrebs

< Liegen

Menopause

Menses - „Als ob Menses erscheint“/geronnen (in große Klumpen)/zu häufig (3 Tage/2 Tage zu früh/alle 2 - 3 Wochen/3 Wochen zu früh)/intermittierend/lange sich hinziehend (10 bis 12 Tage)/reichlich (abends)/schmerzhaft/spärlich/beim Stuhlgang verstärkt/unregelmäßig/vor/während Menses (< Schamgegend/< Uterus/< Vagina/< Vulva)/kehren wieder nachdem der normale Menstruationszyklus aufgehört hat

Metrorrhagie [geronnen/während Menopause/zwischen den Perioden/reichlich/< beim Stuhlgang]

„Als ob Uterus +/o. Vulva offen“

Uterusprolaps (> Übereinanderlegen der Beine)

Uterus pulsieren/gereizt/vergrößert/zusammengeschnürt/Geschwüre (Zervix)/geschwollen (Zervix)

Schmerz <(<(<( viele )>)>)>

Beschwerden während Schwangerschaft

Schweregefühl (während Menses/in Uterus/in Vagina)

Uterusverlagerung (nach r.)

Zusammenziehung, Kontraktionen (Uterus)

Empfindlich

Sexverlangen heftig/vermehrt (beim geringsten Kontakt der Geschlechtsteile/während Menopause

„Wie Symphysendehnung

Zysten an Ovarien

Vaginismus - Empfindliche Vagina; durch

Beschwerden der Ovarien erstr. Mammae

Kehlkopf und Trachea: Stimme - heiser, Heiserkeit/verändert

Atmung: Atemnot, Dyspnoe, erschwertes Atmen

Giemen, keuchend pfeifendes Atmen (abends)

Husten: > nach Frühstück/< vor Frühstück

Nach Masern

< im Schlaf

Trocken

Brust: Beklemmung mit Prolaps des Uterus

Herzklopfen (abends)

während Menses < Mammae

Schmerz [abends (brennend/roh, „Wie wund“)/brennend/in Mammae [< vor/während Menses (wund schmerzend + geschwollen)/stechend/unter Mammae]/seitlich r. (stechend)]

Mammae - geschwollene (< vor/während Menses)/Tumoren/Beschwerden r.

Rücken: Sakrum > Fluor

Gehen < Lumbalregion

Schmerz [mit Fluor/Lumbalregion (abends/Wehtun/brennend/< Liegen)/Sakralregion (brennend)]

Schwäche (in Lumbalregion)

Glieder: Geschwüre in Beine/Unterschenkel

Hautausschläge (Beine/Unterschenkel)

Hitze in Hände (abends)/Oberschenkel

Pulsieren in Oberschenkel

Schmerz < Liegen/abends/wund schmerzend/erstr. nach unten/Mitte/tagsüber/mehrere

Schwäche in Beine/Gelenke (< während Schwangerschaft)/in Hüfte/in Knie/in Unterschenkel

Schweregefühl in Beine („Wie durch Ermüdung“/< nach Gehen)/Füße < nach Gehen/in Oberschenkel

Beine übereinander gelegt/> Übereinanderlegen der Beine

Zitternde Arme

Schlaf: Gestört durch Träume

Mit Träumen gefolgt von Kopfschmerz

Erwacht „Wie durch Schreck“/durch Träume

Gähnen während Frost

Ruhelos

Schläfrig (nachmittags - 15 h/abends/und müde)

Träume: Alpträume, Alpdrücken/ängstlich/vom Meer/unangenehm gefolgt von Kopfschmerz/verdrießlich/Wasser/Wecken auf/Wiesen

Schweiß: Übelriechend

< während Menses (reichlich)

Haut: Brennen nach Kratzen

Hautausschläge - Masern

muss kratzen bis es blutet

Trocken „Als würde sie gleich aufspringen“

Allgemeines: r./diagonal, kreuzweise

< körperliche Anstrengung/> Druck

Blutung

Diabetes insipidus/Diabetes mellitus (< während Schwangerschaft)

Erschlaffte Muskeln/matt

< lange Zeit nach dem Essen/> nach Essen

> Fluor

Beschwerden während der Genesung, Rekonvaleszenz nach Abort

Verlangt sich hinzulegen (dadurch <)

Leeregefühl

Mager

> vor Menses/>/< während Menses

Ohnmacht häufig/beim Koitus (bei Frauen)/< vor/während Menses/nervös/aus Schwäche/bei Uterusbeschwerden

Psora/Sykose

Pulsieren innerlich

Schleimhautabsonderung - blutig/dick, schleimig/grünlich/wässrig

Schmerz erstr. kreuzweise, quer etc./in Drüsen (stechend)/innerlich (drückend)

Speisen und Getränke: <: Zwiebeln;

> Übereinanderlegen, Überkreuzen der Glieder/< Hinsetzen/< Stehen

< Berührung/< Gehen/verlangt zu gehen

Müde (abends)

< nach dem Schlaf

Schwäche (abends/< gehend/während Menses/< während Schwangerschaft/in Gelenke

Aufenthalt in der Sonne

Zittern äußerlich - nervös

 

Verreibung:

Vor Verreiben: Ich finde einen Purpurschnecke mit Riss. Aus dem Riss quellt ein purpurfarbnen Schleim hervor.

Traum:  An dem Tag worauf ich ein Pärchen frage Murx-p. zusammen zu verreiben. Sie weigern sich.

Einen Man und eine Frau gehen eine Treppe hoch. Sie begegnen in/an eine Pforte einen hagern/alten Mann gekleidet in grauvioletten Kapuzenmantel. Sie bekommen was gesagt o. angekündigt.

Sie gehen die Treppe herunter und begegnen eine venusähnliche/fröhliche junge Frau im gelbem Bikini mit orangefarbenem Borte abgesetzt. - - - -

Traum: Ich kaufe mit eine mir bekannte Dame ein in einem Bioladen. Alles wird in eine Plastiktüte mitgetragen.

Wir fahren mit einem Bus und müssen umsteigen. Im 2en Bus bemerke ich die Einkaufstüte vergessen zu haben. Die Dame meint die Einkaufstüte wird weg sein.

Wir fahren zurück und die Einkaufstüte ist weg. Bei der Haltestelle sitzen lustige Frauen und einen schwarz gekleidete Mann. Ich entscheide mich noch mal einkaufen zu gehen - - - -

 

Verreiben:

C 1/1 Ich habe gewartet bis genau halb sieben/ich werde attackiert von Ameisen/Wespen/Fliegen/Mücken. Der Verreibung riecht widerlich/

Murx-p. stinkt mehr als alles andere am Strand. Ich gebe nicht auf/Bedecke mich und den Mörser mit Tüchern.

C 1/2 Ich nehme mich vor in Ruhe zu arbeiten ohne Hast. Habe meinen Zeitplan genau festgelegt.

            l. Hand wird taub (bin r. Händler) erstr. Schulter und strahlt über Schulterblatt.

C 1/3 Frage mich ob es sinnvoll ist, ich habe diese Verreibung Zuhause.

C 1/4 Prickeln im Kopf = Schädel/Empfinden „Kopf ist wie Birne hochgezogen“

            „Als ob 2 Teilen in mir“. 1e Teil = praktisch/will alles richtig machen/achtet auf Zeit, 2e Teil: Ist vornehm/möchte aufhören/sieht der Sinn des Verreibens nicht

C 1/5 Leeres Aufstoßen/übel/Schleim kommt aus Lungen hoch

C 1/6 Ich lache um die Späher der Wespen und Ameisen

 

Nach Verreiben:

SchwinDEL aufstehend + in Bewegung + stehend/Ich lache wegen der Ratschlag mich hinzusetzen/“Als ob Beine hin und her schwanken“/“Beinen wie aus Gummi“/Beinen schwach + Oberkörper stark

+ Kopf benommen. Schwäche erstr. ganzen Oberkörper = > sitzen/Ich muss noch Berg hoch- und herunter laufen, mach mich darüber keine Gedanken

Toilette spülen lässt l. Ohr zufallen mit einem Pfeifton.

Ich singe öfter

Schwäche > Beschäftigung/Ablenkung

Gäste streiten sich schon 10 Tagen REGELmäßig/Ich will Frieden und empfinde mich machtlos.

Habe Kaffee getrunken/Empfinden im Vertex bleibt „Wie hochgezogen“

Urin = rot + ätzend + riecht wie Verreibung Murx-p.

Hände zittern nach Anstrengung in Ruhe.

Schwäche + Müdigkeit halten mich nicht davon ab Arbeiten zu erledigen, die auf den nächsten Tag hätte verlegt werden können.

 

Nächsten Tag:

Traum:  In frühere Träume über Jahren hinweg lief ich alleine durch leere Dachgeschossen.

Nun laufe ich o. radle durch einen großen Raum mit vielerlei Geräte (Motoren/Anhänger/Maschinen). Ich muss vieles aus dem Weg gehen. Außen stehen 2 rockerartige Männer mit 3 Tagen Bärte/fettige

Haut/zigeunerhaft mit Räder o. Motorräder und fragen ob ich mitkomme. Ich gehe zurück in den Raum und frage Anwesenden ob ich noch eine Weile bleiben kann, bis sie weg sind - - - -

Traum: wiederholt sich. Ich gehe an einem Mann vorbei, der in eine Ecke wartet. Ich frage ihn auf wen er wartet. Er sagt auf I. (= Besitzerin des Hauses)

Traum: Ich lasse neben einem Ozean eine Badewanne vollaufen. Ich will in die Badewanne steigen, aber der Ozean überspült langsam die Wanne. Das Wasser = türkisgrün macht meditieren leicht. - - - - - -

Ich wasche meine Hände viel öfter

2en Tag:

Traum: Ich sehe ein Insekt (kommt so in die Natur vor). Es sieht an der Wand aus „Wie schwarze Seeigel“, wann es sich beweg wird es lang. Ich bin vor dieses Insekt gewarnt worden. Ich will es mit dem

Staubsauger wegsaugen. - - - -

Empfinde mich morgens als wertlos. Erinnerungen an Situationen worin ich mich abgewertet gefühlt habe, kommen hoch.

Ich wasche mich meine Hände gründlich mit Seife (UNgewöhnlich).

Nachts DRANG zum wasserlassen mit Druck auf Blase + wenig Urin. Urin ätzt noch immer, aber weniger.

Ich bin MÜDE + kann nicht schlafen.

1. Pfeifen im l. Ohr nach hinlegen (in l. Seitenlage)

2. Jucken im l. Ohr.

Abends dumpfe Schmerz im Lebergegend = > liegend r. Seitenlage/Druck

In r. Seitenlage l. Fingerkuppen taub erstr. Über ganze l. Seite inkl. Gesicht/l. Seite „Wie geschrumpft“ „Wie Schlaganfall“/l. Seite „Wie nicht lebendig“ + r. Seite lebendig.

3en Tag:

Morgens unERfrischt wach geworden/Körper + Geist bleischwer/ich will schlafen, bin aber in einem Garten eingeladen und arbeite dort 2 Stunden mühelos mit einem Heugabel.

Urin ätzt noch/Schlafe gut ein

4en Tag:

Ich werde auf übliche Zeit wach. Empfinde mich als fit und gehe zum Strand. Nach 3 h. dauernd hin und her gehen/bücken usw. während Ruhe danach tut l. Knöchel weh + ist steif.

Während weitere Spaziergang schmerzfrei, in folgende Ruhepause wieder schmerzhaft + steif

5en Tag:

Ich wache unerfrischt auf und Körper ist bleischwer. Ich nehme mich einige Aktivitäten vor und führe sie auch aus.

Pfeifen im Ohr.

Alle Beschwerden > Beschäftigung/Bewegung/Ablenkung

Stuhl brennt im After schon seit einigen Tagen

Urin brennt noch (weniger)

Traum: Meinen Sohn hat einen 2CV (= Ente). Er hat es an alle Seiten isoliert mit Pappe. Von Windschutzscheibe ist es weggenommen. Ich möchte auch von den anderen Fenstern die Pappen wegnehmen,

aber mir wird gesagt ihm erst zu fragen. - - - - -

6en Tag:

Wetterumschwung von 36° auf 23° mit REGEN. Ich werde wach mit Kopfschmerz (wie Migräne)/Hüften + Knöchel steif/alles > Ablenkung.

7en Tag:

Traum: Ich wickle rote Gegenstände in weißes Papier o. Stoff - - - -

Ich finde in Realität eine 6 von Karo Spielkarte auf der Strasse. Sie ist weiß mit roten Symbolen.

Tränen + Urin ätzen.

In Ruhe steife Gelenken + > Bewegung/Ablenkung

 

Repertorium:

MIND: - -   Lively. affectionate. - -   Sensitive. nervous  - -   Yielding.

   -   LASCIVIOUS at LEAST touch       Nymphomania. < menopause/suppressed menses.

   -   Mental-emotional symptoms > during leucorrhea. - -   Sadness. melancholy. < menses.

   -   Forgetful of words while speaking.

GENERALITIES: - -   < Touch  - -   > Leucorrhea.

STOMACH: - -  Sinking. all-gone sensation (Sep). - -  Hungry + empty feeling. (after meal).

RECTUM: - -   Sensation of heavy weight pressing on rectum.

FEMALE GENITALIA: - -   SEXUAL DESIRE. Nymphomania.

       LEAST CONTACT causes violent sexual excitement (Plat) or pain.

   -   Conscious of uterus (Helon).  -    -   Cervix sensitive to touch; bleeding when touched.

   -   Uterine prolapsus. Feeling of protrusion. Supports abdomen with hands.

       > Pressing vulva (Lil-t/Sep). < lying (Puls). Must keep legs tightly crossed (Lil-t/Sep).

   -   Cancer of uterus. - -   Menses irregular. too frequent. profuse. clotted.

   -   Leucorrhea > mental-emotional symptoms. - -   Pain from right side of uterus. ovarian

       region to left breast. Pains shooting upward from uterus.

CHEST: - -   Tumors of mammae. - -   Pain in mammae during menses.

 

[R. Sankaran / S. Baldota]

Schnecken , Stachelschnecken

Anatomie der Stachelschnecken

Die Radula besitzt nur drei Zähnchen pro Reihe. Sie eignet sich zum Zerreißen von Fleisch.

Stachelschnecken    haben    wie    viele    andere    Meeresschnecken    eine Hypobranchialdrüse im Mantel nahe den Kiemen. Diese sondert zusammen mit Schleim  eine  durchsichtige  Substanz  ab,

die Chromogene enthält, welche sich purpurn färben, wenn die Substanz Licht und Sauerstoff ausgesetzt wird.

Die  Hauptfunktion  des Schleims der  Hypobranchialdrüse  ist,  Partikel,  die  bei der  Atmung  in  die  Mantelhöhle  gelangen,  zu fangen. Er  erleichtert  auch die Bewegung. Die Hypobranchialdrüse sondert diesen Schleim ständig zusammen mit den Chromogenen ab, aber wenn sie stimuliert wird, kann sie die Menge drastisch steigern. Wenn das Tier sich kräftig zusammenzieht, die Zellen in der

Drüse auf und so gelangt ihr Inhalt - Muricin - in die Mantelhöhle, wo  er  sich  mit  Schleim  und  Meereswasser  vermischt  und  anschließend ausgestoßen wird.

Der Fuß der Stachelschnecken ist muskulös und wird zur   Fortbewegung   auf dem Meeresboden verwendet.

Wellen von Muskelkontraktionen bewirken    eine gleitende, fließende Bewegung.   Sie kriecht auf   der   Suche nach    Futter    und    einem Fortpflanzungspartner.

Die chemischen Eigenschaften der Stachelschnecken-Sekrete

Das Sekret der hypobranchialen Drüse der Stachelschnecke erscheint zunächst farblos,  wird  dann  unter  Einwirkung  von  Sonnenlicht  zunächst  hellgrün, dann dunkelgrün, dann blau und schließlich purpurrot. Das liegt daran, dass es 6,6'-Dibromindigo und zusätzlich Indigotin enthält. Brom.

Brom (rötlich-braun) als auch Indigo (dunkelblau) bewirken die purpurne Farbe. Brom und Indigo haben beide antimikrobielle Eigenschaften. Brom, eine bei  Zimmertemperatur  rötlichbraune  Flüssigkeit,  wird  von  Menschen  zur Desinfektion  im  Wasser  und  in  Pflanzenschutzmitteln  benutzt.  Es  wird ebenfalls als Flammhemmer, in Bohrspülungen, als chemischer Bestandteil der Entwicklerflüssigkeit  in  der  Fotografie  und  bei  der  Herstellung  von  Gummi verwendet. Das Wort Brom kommt vom griechischen 'bromos', was so viel wie 'Gestank' bedeutet.  Es  riecht  sehr  stark  und  Augen  und  Atemwege  enorm. Wenn  es  eingeatmet  oder  verschluckt  wird,  kann  es  sogar  tödlich  wirken.

Außerdem  schädigt  es  die  Haut.  Brom  ist  nicht  völlig  wasserlöslich.  Darüber hinaus findet man Brom im Meerwasser und unterirdischen Salzablagerungen als Natriumbromid und Kaliumbromid.

Die  Drüse  der  Stachelschnecken  produziert  jedoch  außerdem  eine  aktive organische  Verbindung,  das  sogenannte Murexin, ein  Cholinderivat von   Urocyansäure   und 5-Hydroxytryptamin.   Urocyansäure hat   cholinerge Auswirkungen,   das   bedeutet,   es   verursacht   die Kontraktion der Skelettmuskulatur   und   verringert   die   Kontraktion   des   Herzmuskels. 5-Hydroxytryptamin

ist  ein  wichtiger  Neurotransmitter  im  menschlichen Gehirn (Serotonin), beeinflusst die Stimmung, kann zu Gefühlen von Depression und Isolation führen und es bewirkt auch den Herdentrieb.

Murex  brandaris  [Bolinus  brandaris] kennt  man  wegen  der  "Meeresfrüchte-Vergiftung",  da  sie  aufgrund  ihrer  lähmenden  Wirkung  Muskelschwäche verursacht. Kurz nach dem Verzehr ihres Fleisches, kann das Opfer Parästhesien empfinden;  Kribbeln,  Taubheit  oder  Brennen  im  Mund,  auf  der  Zunge  oder den Lippen. Dann breiten sie sich in Richtung Kopfhaut und Extremitäten aus.

Die  Sinneswahrnehmung  und  Eigenwahrnehmung  verändern  sich  und  die Bewegungen  verlieren  an  Koordination.  Danach  treten  allgemeine  Schwäche und Unwohlsein auf, begleitet von vermehrter Schweiß- und Speichelbildung,

Kopfschmerzen, Durst, Übelkeit und Erbrechen. In schwereren Fällen können Gangstörungen,  unzusammenhängende  Sprache  und  Aphonie  auftreten, mit  Schwindel,  Engegefühlen  in  Hals  und  Brust  sowie  Schmerz  beim  tiefen Einatmen. Die Vergiftung kann sogar zur tödlichen Atemlähmung führen. Wenn der Patient die ersten zehn bis zwölf Stunden überlebt, hat er eine gute Prognose.

Plicopurpura pansa sowie Plicopurpum patula sind zwei weitere Stachelschnecken, die ebenfalls Purpur produzieren.

Fortpflanzung und Lebenszyklus der Stachelschnecken

Sie  sind  getrenntgeschlechtig  und  die  Paarung  erreicht  einen  jährlichen Höhepunkt  im  Frühjahr,  wenn  viele  Einzeltiere  zusammenkommen.  Die Befruchtung  erfolgt  innerlich  und  die  Eier  werden  im  April  und  Mai  in gelben Kapseln in Felsspalten entlang der Küste abgelegt. Die Jungen fressen unbefruchtete  Eier  innerhalb  der  Kapseln  und  schlüpfen  dann  meistens  als

vollständig ausgeformte Miniaturausgaben der Erwachsenen. Sie laufen Gefahr ausszutrocknen, wenn  sie  bei  Ebbe  oberhalb  der  Wasserlinie  sind  und  viele sterben so. Die Überlebenden sind nach drei Jahren voll ausgewachsen.

Verhalten und Ernährung der Stachelschnecken

Alle Stachelschnecken sind Fleisch- oder Aasfresser. Sie fressen häufig andere Schnecken.     Stachelschnecken    ernähren    sich    ebenfalls    von    Krabben, Schwämmen und  Algen.  Sie  sind  dafür  bekannt,  dass sie Löcher in Muscheln bohren,  um  sie  zu  fressen.  Die  Stachelschnecken  leben  lieber  auf  felsigem Untergrund  als  auf  Sand,  so  sind  sie  auch  zu  ihrem Namen  'Felsenschnecke'

gekommen.

Angriffsarten der Stachelschnecken

Sie   jagen   andere   Weichtiere,   insbesondere   Muscheln wie  Klaff-  oder Miesmuscheln und Austern. Stachelschnecken kennen drei Methoden, um in  das  weiche  Tier  im  Inneren  heranzukommen:  Ein korrosives Sekret,  das Löcher in die Gehäuse frisst, Löcher bohren, indem mit der Radula die Schale abgeraspelt wird oder das kraftvolle Aufkeilen oder Aufzwingen mithilfe von Gehäuse und Fressrüssel. Während  die  Zähne  sich  in  das  Gehäuse  des  Opfers hineinmahlen, gibt  ein weiteres Organ eine Flüssigkeit ab, die das Calcium carbonat der Muschelschale langsam auflöst.

So bohrt die Stachelschnecke ein Loch in das Gehäuse, schiebt dann  ihren  Rüssel hinein und  verdaut  den weichen  Körper, indem  es  ihn aussaugt.

Eine Studie an Purpura lapillus hat gezeigt, dass die Säuredrüse zum Bohren eine Carbon-Anhydrase produziert, die das Calciumcarbonat auflöst,

Höhere Konzentrationen von Kohlendioxid, Natriumchlorid oder Kaliumchlorid im  Meerwasser  beschleunigen  die  auflösende  Wirkung  der  Carbon-Anhydrase auf das Calciumcarbonat und dadurch geht das Bohren schneller.

Diese in der traditionellen Homöopathie geprüfte Art kann heute nicht mehr genau  identifiziert  werden.  Man  könnte  sie  mit Murex  brandaris vergleichen, das heute Haustellum brandaris heißt, oder mit

Murex trunculus, heute Hexaplex trunculus genannt. Das Wort 'purpurea' bedeutet Purpur auf Latein.

Hexaplex trunculus Synonyme: Murex trunculus, Phyllanotus trunculus, Trunculariopsis trunculus

 

Überleben . Die Mollusken

Fälle von Murex purpurea

Murex purpurea:

Fall l

Aus Dunhams Vorlesungen über die Materia Medica

'Ich habe in meinen Unterlagen einen Fall von einer großen Zyste, es wurde vermutet, dass sie am linken Eierstock saß und den Raum zwischen Rektum und Uterus und Vagina ausfüllte,

sodass sie den Douglas-Raum verlegte und fast die Vagina verschloss. Darüber hinaus blähte sie das Abdomen etwas auf. Die Patientin war seit über einem Jahr auf ihr Zimmer und ihr

Bett beschränkt. Die subjektiven Symptome wiesen so deutlich auf Murex hin, dass ich die sechste [Potenz] gab ... innerhalb von drei Wochen sonderte der Tumor eine helle Flüssigkeit durch

die Vagina ab und die lokalen als auch die Allgemeinsymptome verschwanden vollständig, sodass die Patientin einen Monat später wieder einwandfrei laufen und ihren Haushalt versorgen

konnte, sie hat seitdem (in fünf Jahren) keinerlei Beschwerden mehr gehabt.'

Fall 2

Aus Kents Klinischen Fällen

Frau K., 40 Jahre alt, Hebamme.

Sie klagte über Abdominalbeschwerden; sie glaubte, sie habe einen Tumor. Schwere schneidende Schmerzen in der Uterusgegend erstr. l. Brust ; undefinierbare Schmerzen, die nach oben und durch das Becken liefen, schlimmer beim Hinlegen, Schmerzen im Kreuzbein, herabdrängen in der Gebärmuttergegend, als ob der Uterus herausfallen würde. Leeres "Wie alles weg" im Magen.

Grünlich-gelbe Leukorrhoe, mit Jucken der Schamlippen und des Schamhügels; starkes sexuelles Verlangen. Der Muttermund war angeblich geschwürig und zerfressen und er war berührungsempfindlich. Der Kontakt des Fingers mit dem Muttermund erzeugte einen scharfen Schmerz, von dem sie sagte, dass er bis zur linken Brust liefe. Die Gebärmutter war vergrößert und verhärtet. Sie war Mutter mehrerer Kinder; hatte mehrere Fehlgeburten gehabt und war harte Arbeit gewohnt. Ihr Menstruationszyklus war relativ normal.

Um die wichtigen und leitenden Merkmale dieses Falls aufzunehmen, müssen wir mehrere Arzneien miteinander vergleichen, hauptsächlich jedoch Murex und Sepia. Der schneidende Schmerz im Uterus findet sich bei Curare, Murex und Sepia. Aber Murex ist die einzige Arznei, die einen schneidenden Schmerz im Uterus hervorruft, der sich zur linken Brust erstreckt.

Das "Wie-alles-weg" Leeregefühl im Magen ist charakteristisch für Murex, Phosphor und Sepia.

'Klopfen im Uterus' gehört ausschließlich zu Murex. Beide haben gelblich-grünen Ausfluss. Die Schmerzen im Kreuzbein kennt man von Murex, Sepia und vielen anderen. Bei > durch hinlegen und die Schmerzen wechseln den Ort.

Sie bekam eine Einmalgabe Murex C200.

Einige Tage lang ging es ihr viel schlechter. Dann kam eine Besserung, die zwei Wochen lang anhielt. Die Arznei wurde wiederholt. Ein Jahr später klagte sie über eine Rückkehr ihrer Symptome. Eine Gabe der Arznei brachte ihr sofort Erleichterung und seitdem hat sie keine Beschwerden mehr gehabt.

Fall 3 Anne Wirtz

Der Fall ist gekürzt und grammatikalisch zur besseren Lesbarkeit verändert.

Erstanamnese: September 2003

Eine 27-jährige Muslimin kam in einen langen Mantel gekleidet und mit einem Kopftuch in meine Praxis. Sie hat ein rundes, freundliches Gesicht.

Hauptbeschwerden: Gesichtsakne seit dem Alter von sechzehn Jahren und weichen Flaum im Gesicht.

 Die Akne blüht bei 'Anspannung' auf. Sie ermüdet schnell und kann Hunger nicht aushalten. Sie ist verheiratet und hat eine sechsjährige Tochter. Sie hätte gern ein weiteres Kind, hat aber Angst vor den Wehenschmerzen. Während der ersten Geburt hatte sie 24 Stunden lang Wehen ohne Erweiterung des Muttermunds. "Ich hätte nicht gedacht, dass es so schlimm sein würde. Die letzten Presswehen waren einfach und sie kam innerhalb von 8 Minuten. Ich war etwas gerissen, was genäht wurde.

Ich bin sehr schmerzempfindlich. Während meiner Regel habe ich Schmerzen am Rand der Vagina, ich kann nicht darauf sitzen, alles drückt nach unten als sollte etwas herausgepresst werden. Manchmal habe ich diese Schmerzen auch, wenn ich erkältet bin. Ich muss mich mit einer Wärmflasche unter meinen Füßen hinlegen, was mir hilft, einen kalten Fußboden spüre ich sofort. Nach einer Erkältung habe ich Stiche in der Vagina und einen auf getriebenen Bauch, das kann mehrmals im Jahr ziemlich schlimm werden. Ich bin auch beim Sex

ziemlich empfindlich. Ich mag die sexuelle Befriedigung. Ich könnte nicht mehr ohne Sex auskommen, jetzt, wo ich das kenne. Vor meiner Hochzeit spielte es keine Rolle in meinem Leben. Selbst während meiner Schwangerschaft hatten wir bis zum letzten Tag Sex. Mein Mann ist sehr rücksichtsvoll. Wir führen eine gute Ehe. Ich habe ein bisschen Angst, dass er untreu werden könnte. Das Wichtigste in meinem Leben ist meine Familie, mein Mann und mein Kind."

Sie hatte schon mehrmals Blasenentzündungen. Wenn sie Zwiebeln isst, bläht sich ihr Magen auf. Wie ist es mit Stress? "Reisen, ich habe Angst vor dem Fliegen. Im Auto bekomme ich Reiseübelkeit.

Draußen wird es schlimmer. Wenn ich müde bin, wird mir schwindelig, < essen, nur > hinlegen.

Sie trinkt viel; Wasser, Tee, etc. Träume: nicht erinnerlich. Hobbys: Kochen und Backen.

Sie kann schwimmen, aber unter Wasser zu sein macht ihr ziemliche Angst. Sie mag ruhige Bewegung.

Wegen der klassischen Wehenschmerzen und ihrem starken sexuellen Verlangen war es recht einfach, Murex purpurea MK auszuwählen.

Bemerkenswert fand ich, wie offen und frei sie über ihr Sexualleben sprach, auch wenn sie etwas schüchtern schaute. Die Ganzkörperverhüllung machte es noch auffälliger. Wegen der Analogie zu diesem Meerestier, das fest in seinem panzerartigen Gehäuse eingeschlossen lebt, nur mit einer engen ventralen Öffnung, beschloss ich, diesen Fall im Detail wiederzugeben und zu unterstreichen, was in meinen Augen typische Symptome für die Arznei sind.

Follow-up nach drei Wochen

Sie war im Urlaub. "Mir hat die Schönheit gefallen, aber ich bin lieber zu Hause.

Es geht mir gut. Meine Haut ist jetzt gut. Meine Energie ist besser. Die Hände und Füße sind weniger geschwollen und der Achselschweiß ist auch weniger geworden."

Keine Verschreibung.

Ich sah sie noch zwei Mal in den nächsten sechs Monaten und wiederholte ein Mal Murex MK.

Follow-up im März 2004

Sie erzählte mir, dass sie schwanger sei. Ihr war übel und sie hatte ein Verlangen nach Saurem.

Follow-up im Juni 2004

Die Schwangerschaft verläuft gut, aber ihre Hände und Füße sind ziemlich geschwollen. Zeitweise hat sie Krämpfe in den Beinen. Sie will nicht dick sein: "Das ist nicht schön. Ich will das Baby, nicht aber

 die Schwangerschaft."

Sie hat eine Abneigung gegen Milch entwickelt und mag gern saure Apfel.

"Wenn ich barfuss laufe, spüre ich wieder den herabdrängenden Schmerz, genau wie früher."

Ich gab ihr Murex purpurea LM-1, einzunehmen nach Bedarf.

Anfang November 2004 brachte sie einen gesunden Jungen zur Welt. Die Geburt war viel leichter als die erste. Innerhalb von sechs Stunden war das Kind da.

Etwa acht Monate später sah ich sie wieder. Es ging ihr gut, auch wenn sie gern abnehmen wollte.

Fall 4 Resie Moonen

Frau E., 31 Jahre alt

Erstanamnese im März 1999:

Die Patientin ist Lehrerin und arbeitet Vollzeit an einer Grundschule. Sie ist in der 29. Woche schwanger, es ist ihr erstes Kind.

Es war schwierig für sie, schwanger zu werden. Schließlich nahm der Gynäkologe eine intrauterine Befruchtung mit dem Sperma ihres Mannes vor und so wurde sie schließlich schwanger.

Zusammenfassung der Stachelschnecken

Stachelschnecken werden auch Felsenschnecken genannt, weil sie hauptsächlich auf felsigem Untergrund leben, an dem sie haften, während die Gezeiten sie überspülen. Die ausgeprägten morphologischen Merkmale dieser Schnecken sind der äußere Besatz mit langen Stacheln und ihre Hypobranchialdrüse, die ein übelriechendes, pigmenthaltiges, schleimiges Sekret erst in die Mantelhöhle und dann nach außen absondert, wenn man auf das Operculum drückt. Diese Absonderung erfolgt häufig als Verteidigungsreflex. Das Sekret wird unter Einwirkung von Sauerstoff purpurfarben und wurde jahrhundertelang von Menschen zur Herstellung von Farbstoff genutzt.

Stachelschnecken sind Fleischfresser, sie jagen oft andere Weichtiere. Sie greifen Muscheln an, indem sie ein Loch in deren Gehäuse bohren, dann ihren Fressrüssel hineinschieben und den weichen Körper im Inneren verdauen und aussaugen.

Manchmal können Stachelschnecken auch die Kanten der Muschelschale mit ihrer eigenen Lippe abblättern.

Haustrum haustorium umhüllt Seepocken und Käfer Schnecken mit ihrem Mantel und erdrückt sie so. Sie sehen sich ähnlichen Bedrohungen wie andere Meeressschnecken gegenüber - herausgezogen oder von Räubern zerschmettert oder  zerbrochen zu werden, auszutrocknen und zu verdorren, wenn sie zu lange außerhalb des Wassers sind.

Sie jagen häufig Muscheln, die auch auf felsigem Substrat wachsen und während sie die Muschel anbohren, bindet diese sie gegebenenfalls mit ihren Byssusfäden fest und verurteilt sie so zur Bewegungs-losigkeit. Dies führt dazu, dass sie verhungern und/oder austrocknen. Stachelschnecken sind außerdem anfällig für die toxische Wirkung von Tributylzinn im Wasser, wodurch der

Eileiter des Weibchens blockiert wird, was sie zur Ausbildung männlicher Geschlechtsorgane veranlasst. Dieses Phänomen nennt man Imposex.

 

 

 

[R. Sankaran/S. Baldota] ÜBERLEBEN Die Mollusken

Schnecken,     Stachelschnecken

Anatomie der Stachelschnecken

Die Radula besitzt nur drei Zähnchen pro Reihe. Sie eignet sich zum Zerreißen von Fleisch. Stachelschnecken haben wie viele andere Meeresschnecken eine Hypobranchialdrüse im Mantel nahe den Kiemen. Diese sondert zusammen mit Schleim eine durchsichtige Substanz ab, die Chromogene enthält, welche sich purpurn färben, wenn die Substanz Licht und Sauerstoff ausgesetzt wird.

Die Hauptfunktion des Schleims der Hypobranchialdrüse ist, Partikel, die bei der Atmung in die Mantelhöhle gelangen, zu fangen.

Er erleichtert auch die Bewegung. Die Hypobranchialdrüse sondert diesen Schleim ständig zusammen mit den Chromogenen ab, aber wenn sie stimuliert wird, kann sie die Menge drastisch steigern.

Wenn das Tier sich kräftig zusammenzieht, die Zellen in der Drüse auf und so gelangt ihr Inhalt -Muricin- in die Mantelhöhle, wo er sich mit Schleim und Meereswasser vermischt und anschließend

ausgestoßen wird.

Der Fuß der Stachelschnecken ist muskulös und wird zur Fortbewegung auf dem Meeresboden verwendet.

Wellen von Muskelkontraktionen bewirken eine gleitende, fließende Bewegung. Sie kriecht auf der Suche nach Futter und einem Fortpflanzungspartner.

Die chemischen Eigenschaften der Stachelschnecken-Sekrete

Das Sekret der hypobranchialen Drüse der Stachelschnecke erscheint zunächst farblos, wird dann unter Einwirkung von Sonnenlicht zunächst hellgrün, dann dunkelgrün, dann blau und schließlich purpurrot. Das liegt daran, dass es 6,6'-Dibromindigo und zusätzlich Indigotin enthält. Sowohl Brom (rötlich-braun) als auch Indigo (dunkelblau) bewirken die purpurne Farbe. Brom und Indigo haben beide antimikrobielle Eigenschaften. Brom, eine bei Zimmertemperatur rötlichbraune Flüssigkeit, wird von Menschen zur Desinfektion im Wasser und in Pflanzenschutzmitteln benutzt. Es wird

ebenfalls als Flammhemmer, in Bohrspülungen, als chemischer Bestandteil der Entwicklerflüssigkeit in der Fotografie und bei der Herstellung von Gummi verwendet. Das Wort Brom kommt vom griechischen 'bromos', was so viel wie 'Gestank' bedeutet. Es riecht sehr stark und Augen und Atemwege enorm. Wenn es eingeatmet oder verschluckt wird, kann es sogar tödlich wirken.

Außerdem schädigt es die Haut. Brom ist nicht völlig wasserlöslich. Darüber hinaus findet man Brom im Meerwasser und unterirdischen Salzablagerungen als Natriumbromid und Kaliumbromid.

Für das 6,6'-Dibromindigo sind bisher noch keine toxischen Eigenschaften bekannt. Die Drüse der Stachelschnecken produziert jedoch außerdem eine aktive organische Verbindung, das sogenannte

Murexin, ein Cholinderivat von Urocyansäure und 5-Hydroxytryptamin. Urocyansäure hat cholinerge Auswirkungen, das bedeutet, es verursacht die Kontraktion der Skelettmuskulatur und verringert

die Kontraktion des Herzmuskels.

5-Hydroxytryptamin ist ein wichtiger Neurotransmitter im menschlichen Gehirn (Serotonin), beeinflusst die Stimmung, kann zu Gefühlen von Depression und Isolation führen und es bewirkt auch den Herdentrieb.

Plicopurpura pansa sowie Plicopurpum patula sind zwei weitere Stachelschnecken, die ebenfalls Purpur produzieren.

Fortpflanzung und Lebenszyklus der Stachelschnecken Sie sind getrenntgeschlechtig und die Paarung erreicht einen jährlichen Höhepunkt im Frühjahr, wenn viele Einzeltiere zusammenkommen.

Die Befruchtung erfolgt innerlich und die Eier werden im April und Mai in gelben Kapseln in Felsspalten entlang der Küste abgelegt. Die Jungen fressen unbefruchtete Eier innerhalb der Kapseln

und schlüpfen dann meistens als vollständig ausgeformte Miniaturausgaben der Erwachsenen. Sie laufen Gefahr auszutrocknen, wenn sie bei Ebbe oberhalb der Wasserlinie sind und viele

sterben so. Die Überlebenden sind nach drei Jahren voll ausgewachsen.

Verhalten und Ernährung der Stachelschnecken

Alle Stachelschnecken sind Fleisch- oder Aasfresser. Sie fressen häufig andere Schnecken. Stachelschnecken ernähren sich ebenfalls von Krabben, Schwämmen und Algen. Sie sind dafür bekannt,

dass sie Löcher in Muscheln bohren, um sie zu fressen. Die Stachelschnecken leben lieber auf felsigem Untergrund als auf Sand, so sind sie auch zu ihrem Namen 'Felsenschnecke' gekommen.

Angriffsarten der Stachelschnecken

Sie jagen andere Weichtiere (Muscheln wie Klaff- oder Miesmuscheln und Austern). Stachelschnecken kennen drei Methoden, um in das weiche Tier im Inneren heranzukommen: Ein korrosives Sekret,

das Löcher in die Gehäuse frisst, Löcher bohren, indem mit der Radula die Schale abgeraspelt wird oder das kraftvolle Aufkeilen oder Aufzwingen mithilfe von Gehäuse und Fressrüssel.

Während die Zähne sich in das Gehäuse des Opfers hineinmahlen, gibt ein weiteres Organ eine Flüssigkeit ab, die das Calciumcarbonat der Muschelschale langsam auflöst.

So bohrt die Stachelschnecke ein Loch in das Gehäuse, schiebt dann ihren Rüssel hinein und verdaut den weichen Körper, indem es ihn aussaugt.

Eine Studie an Purpura lapillus hat gezeigt, dass die Säuredrüse zum Bohren eine Carbon-Anhydrase produziert, die das Calciumcarbonat auflöst,

Höhere Konzentrationen von Kohlendioxid, Natriumchlorid oder Kaliumchlorid im Meerwasser beschleunigen die auflösende Wirkung der Carbon-Anhydrase auf das Calciumcarbonat und dadurch geht das Bohren schneller.

Murex purpurea

Diese in der traditionellen Homöopathie geprüfte Art kann heute nicht mehr genau identifiziert werden. Man könnte sie mit Murex brandaris vergleichen, das heute Haustellum brandaris heißt,

oder mit Murex trunculus = Hexaplex trunculus. Das Wort 'purpurea' bedeutet Purpur auf Latein. Hexaplex trunculus Synonyme: Murex trunculus, Phyllanotus trunculus, Trunculariopsis trunculus

Purpurschnecke

Familie: Muricidae

Gattung: Hexaplex

Art: H. trunculus

Auch ihr Sekret wurde von den Bewohnern von Tyros verwendet. Ihr Farbton wird mehr von Indigo bestimmt und ist daher etwas bläulicher als der von H. brandaris. Hexaplex trunculus

ist eine Art von Stachelschnecken, die zur Entwicklung von Imposex neigt.

Murex purpurea in der homöopathischen Literatur

Die Arznei wird aus einem 'zähfluessigen Saft' hergestellt, der in einem kleinen Beutel zwischen Herz und Leber zu finden ist. Es ist weder in Wasser noch in Alkohol oder Äther löslich; dementsprechend musste die Arznei durch Verreibung hergestellt werden/

(Lectures on Materia Medica - C. Dunharn)

Es folgen die Prüf Symptome aus Allens Enzyklopädie, Allens Schlüsselsymptomen, Clarke's Lexikon, Dunhams Materia Medica, Herings Leitsymptomen,

Phataks Materia Medica und Vermeulens Prisma.

Allgemeines: Äußerste Mattigkeit... Überdruss ... Kraftlosigkeit... Schwäche.

Schmerzen < sitzend als gehend', und die, welche ich bei Bewegung nicht mehr spüre, kommen beim Stillsitzen fast sofort wieder.

Gemüt: 'Es machte mich elend; ich war so niedergeschlagen, dass ich alles aufgab; ich hatte keine Kraft mehr.' Große Depression des Gemüts.

Schlaf mit beunruhigenden Träumen: 'Ich floh vor einer stürmischen See und fand mich doch wieder in einem Anger voll Wasser.'

Körperliche Symptome:

Schweregefühl des Kopfes, > Beugen des Kopfes nach hinten.

Zusammenschnürung im Kopf, Enge und krampfartiges Zusammendrücken im Hinterkopf.

Summen in den Ohren mit vermehrter Schwere des Kopfes.

Nach heftiger Betätigung herabdrängendes Gefühl.

Heftiger Hunger; Hunger sogar nach einer Mahlzeit.

Ein besonders bekümmertes sinkendes Gefühl im Epigastrium.

Sinkendes Gefühl im Magen. Alles-leer Gefühl im Epigastrium.

Heftiges Lanzinieren ... im Abdomen, nach unten; es stieg senkrecht auf. Spitzes Stechen im Abdomen, wie von einer scharfen Spitze in der linken Seite.

Scharfer Schmerz wie von einem Schnitt im Hypogastrium. Gewicht im Hypogastrium.

Druck im Anus, wie schmerzhaftes Lanzinieren.

Gefühl eines schweren Gewichts, das auf das Rektum drückt, Schwellung von Hämorrhoiden.

Schwellung und Empfindlichkeit der Eingeweide.

Brüste sehr schmerzhaft... scharfe und schmerzhafte Stiche darin.

Wundes, brennendes Gefühl und Verletzungsgefühl in der Brust.

Beißendes Brennen unter den linken falschen Rippen ... anfallsweise.

„Als ob eine Schlange über den Bereich der kurzen Rippen kriecht“.

Scharfe Schmerzen, die von der Leiste bis zur Gelenkpfanne der rechten Hüfte laufen.

„Als ob die Beckenknochen locker wären“.

Ein nicht aushaltbarer, schleichender Schmerz in meiner rechten Hüfte.

Durchdringender Schmerz in den unteren Extremitäten.

Prellungsgef ühl in der Brust, in den Oberschenkeln, im Brustkorb, „Wie gebrochen“.

Empfindlich gegenüber Berührung.

Pochen der Zervikalarterien; Klopfen im Uterus.

Dringendes und häufiges Verlangen die Blase zu entleeren. Weißes Sediment im Urin.

Abgang von Schleim nach dem Urinieren.

Urin riecht wie Baldrian.

Geschlechtsorgane: Bis zum Erscheinen der Menses Angst und häufige Ohnmachtsanfälle.

Bewusstsein der Gebärmutter.

Gefühl von Trockenheit und Zusammenziehung im Uterus.

Plötzliche scharfe Schmerzen in der rechten Seite des Uterus, die durch den ganzen Körper gehen und sich nach oben zur linken Brust erstrecken.

Lanzinierende Schmerzen in der Gebärmutter. Wunder Schmerz im Uterus.

Während Menses heftige abdominale Schmerzen, „Als ob etwas auf eine wunde Stelle drückt“. Herabdrängendes Gefühl, „Als ob die inneren Organe herausgedrückt wurden“,

muss sitzen und die Beine gekreuzt halten, um den Druck zu bessern.

Schmerz im Uterus, als ob er durch ein schneidendes Instrument verletzt sei.

Messerstiche im Uterus, „“Als ob der Muttermund durchschnitten würde“. Nach oben stechende Schmerzen.

Zerren und Entspannung im Perineum, Schmerz in den Hüften, Leisten und die Oberschenkel hinab.

Berührung verursacht Blutung der wunden Stelle am Muttermund.

Brennende, schießende und stechende Schmerzen im Muttermund.

Mehrere tiefe Fissuren im geschwollenen Muttermund, Körper der Gebärmutter ist vergrößert und stark nach vorn geneigt, der Muttermund liegt auf der hinteren Beckenwand.

„Wie Schwere und Erweiterung der großen Schamlippen“.

Schweregefühl in der Vagina während Schmerzen im Abdomen.

Grünliche oder gelbe Leukorrhoe ... mit Blut vermischt.

Abgang von Blut durch die Vagina.

Sehr reichliche Menses. Sehr starke Blutung mit großen Klumpen.

Heftiges sexuelles Verlangen; eine Erregung, die ihr Wille und ihre Vernunft kaum kontrollieren können. Die leiseste Berührung der Geschlechtsteile verursacht heftige sexuelle Erregung.

Während Schwangerschaft: Leukorrhoe, Gefühl die Beckenknochen lockern sich.

Depression besser wenn Leukorrhoe schlechter.

 

Alle Mollusken: isoliert, bei Problem Rückzug und sich Verbergen; unbeweglich, einsam + eingeschlossen aber sicher im eigenem sicheren Schalenhaus.

 Self centered/Self Contained

 In my own world/My space

 Distance, disconnected from others, detached

 Isolated, excluded

 Lost touch, lose contact

 Lose excitement, life and liveliness

 Confined/Caged

 Claustrophobic/Suffocated

 Smash, Crunch, Break, Bash, Crack, Split Open, Shatter

 Fall, Hit, Beat, Strike, Bang, Thump, Bruise

 Hammer/Punch/Pound/Batter

 Pierce, Jab, Prod, Stab, Penetrated, Poke

 Break in, Break through

 Boring, Drilling

 Eating into, Corroding

 Swallowed up

 Sucked out, sucked in

 Drying out, left high and dry

 Float, Drift, Swim

 Not grounded

 Anchor, Fasten, Secure

 Renewal

 Sinking, pulled downward

 Sea, Quicksand, Whirlpool

 

[Peter Morell]

Calcium manifests as the shells of Molluscae/some marine worms/corals/many crustaceans/bryozoans, crinoids (kommen vor in Arduin)/sea-urchins/calcareous spicules of sponges.

Many of these (like the typical Calc patient) are IMmobile/crustacea (crabs) use their calcareous shells to protect themselves from change/to survive. Very few of these animals are adapted for swift movement. Don't forget the calcareous shells of birds' eggs. As with all other vertebrates, in the human body, Ca manifests as the skeleton/teeth/is also important in fat metabolism

(linking it to Vit. D). Ca subthemes like ossification/time/deposits/layers/roundness/plumpness/hardness/enclosedness (refuge)/whiteness/immobility/alkalinity and others. These subthemes are found in minerals/in the body/in the provings of calcium salts and in the Calc mentality.

A clear link exists between Ca as a medicinal agent and its use in cement, concrete, house building and an agent of defences and protection.

Theme: defensive structures/hard/ossifications/stubborn/hard/immobility/unwilling to change/longevity. Limestone/chalk are both porous/permeable rocks/not very soluble in water/render water `hard' and calcareous.

These rocks hollowed out by the erosive action of water/contain vast interconnecting systems of underground caverns. Lime is also used in agriculture to render more permeable the heavy clay soils of the eastern counties.

Calcium has the same Saturn Qualität: slowness as in lead/trees/mountains/earth itself. It has slowness to develop/longevity/sluggishness/obstinacy/stubbornness/inability or unwillingness to change/lumbering (= schwerfällig) immobility (mentally and physically) of molluscae.

Dull lethargic children who do not want to play. They live “As if in a different time-frame” from the rest of creation. Little wonder then that the classic Calc type is so often described as overweight/pale/cold/slow/breathless.

DD.: Plb-met/Sil/Silicates/Alum-met/Lyc. broad parallels to the Calc state of slowness.

Turning next to the psychological aspects of the Calc type: introverted/too sensitive/defensive/insecure (seeks security in shells/deposits)/seek security in the womb/egg/mother's milk

(disagreeing), seek refuge in castle-like interiors protected by vast shell-like stone ramparts (große Häuser?)/< cold/water/winter; want to be immobile; eat uncontrollably and compulsively, without knowing why/hate activity/sweats easily/becomes breathless/flustered.

They appear to be locked in a heavily protected, stone-like shell of armour that greatly reduces their mobility, a crab-like carapace or shell/seem to 'clam-up' and 'go into their shell', become agoraphobic, turn inwards to the detailed phantasmogoria of an inner world of visions/dreams/nightmares to seek refuge/security from the transient, unpredictable/painful events of the outer world. Prefer the greyness of their refuge to the stark unbearable contrasts of black and white outer reality. They fear/resist change. Even their recording of time is like a clinging on to things and not wanting to let them go. It is like a form of attachment.

Disappointed and constipated. Air of failure and withdrawal to this mentality/tendency to lick one's wounds in a private refuge/stuck in a peculiar limbo-land (neither one thing or another/hovers in fact between night and day, an eternal twilight/ianus

.). Following the moon/suffer menstrual irregularities for the same reasons/reproductive problems/problems related to the link between outer world-cycles and inner world constancy. They retreat into the greyness of their shell as they dislike change of day-night/high-low rhythms of movement of planets/change of cycles/highs and lows/attempt to regulate this outer change into a vastly attenuated realm of stillness/greyness/no change/into precious secret dreams and visions. There is ossification of emotions and inner-outer world, thoughts and aspirations as well as the outer processes of the body. Sluggish = general rubric for Calc. = Molluscan features + general slow.

We all contain a bit of Calc./must resist the temptation to judge over Calc as archetype (our skeletons/must acknowledge these qualities of Ca in ourselves). We are all stubborn/resist change to some degree/all at times we find difficulty of going with the flow or want to control the outer world's more painful twists and turns. Clearly it finds its ultimate expression in the imbalance of the typical Calc person (= pathological).

Calc patient = fat/chilly/congested/sensitive in every possible way/bony growths/ossifications/encrustations/polyps/cysts/warts/exostoses and peculiar deformities of bones/skin/nails/lacks stamina/an inclination to sit rather than work/get breathless/sweaty easiLY. Get gouty and rheumatic/joint problems/arthritis. Generals: slow/weak/dull/debiliTY/TIRED. Symptoms of eyes/ears/nose/throat are typical/showing congestions/catarrhs/loss of smell/sight and hearing dim/“As if the consciousness would prefer to withdraw from the sensory world altogether“. Stomach and digestion impaired/bowels very sluggish and constipated. LOVES or averSION to eggs. In general they adore eggs/hate milk (disagrees).

Calc urge is more of pausing/rest/putting down roots/leaving traces/keeping records/collecting memories/dwelling in matter and time/making deposits/attachment to things/life/surroundings. (diary/filme/photo's/stuffed animals). So the link with the past/time/matter/records/traces/memories/old. Cognate animals are those that are sessile/have reduced motility, which put down roots or attachments to rocks or which have large shells, calcareous deposits around them or which leave a hard skeleton. The fact that they leave these hardened or sclerotized parts behind them after their death is evidence of their strong plant-like urge (incl. molluscae/some marine worms/barnacles/crinoids/sea-urchins/tortoises/turtles/foraminiferans/crustaceans/bryozoans. Here we find the most plant-like animals (those that must keep records/build up traces of their life). Keeping a record/leaving deposits/shells/bones/traces of one's existence is a plant-like drive (treerings are an expression in the lignified cellulose of a record of the passing years/represent the life record of that tree) that is much more diminished within the animal world.

Yet in all plants the record-keeping/sclerotizing tendency is STRONG. While it is true that plants push out green shoots, like to grow and expand, they also tend to consolidate such gains by sclerotizing, hardening, making into wood and laying down harder tissues, thorns and spikes both for protection and to demarcate owned territory. Thus plants are the natural record-keepers and deposit makers of the living world (Bodengruppe/Fossilien).

This plant-like Calc force in extreme forms manifests as shrunken/withered leathery/thorny/spiky plant stems as seen in the Cacti/succulents/in Lithops the stone plant/in trees). But even amongst trees, it manifests most typically in the dry, thorny, withered, hardened and emaciated kind of tree that has adapted to extreme aridity.

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Purpurschnecke

Familie: Muricidae 

Gattung: Hexaplex 

Art: H. trunculus

Auch ihr Sekret wurde von den Bewohnern von Tyros verwendet.

Ihr Farbton wird mehr von Indigo bestimmt und ist daher etwas bläulicher als der von H. brandaris. Hexaplex trunculus ist eine Art von Stachelschnecken, die zur Entwicklung von Imposex neigt.

Murex purpurea in der homöopathischen Literatur

Die Arznei wird aus einem 'zähfluessigen Saft' hergestellt, der in einem kleinen Beutel zwischen Herz und Leber zu finden ist. Es ist weder in Wasser noch in  Alkohol  oder  Äther  löslich;  dementsprechend  musste  die  Arznei  durch Verreibung hergestellt werden/ (Lectures on Materia Medica - C. Dunharn)

Es folgen die Prüf Symptome aus Allens Enzyklopädie, Allens Schlüsselsymtpomen, Clarke's  Lexikon,  Dunhams  Materia  Medica, Herings Leitsymptomen, Phataks Materia Medica und Vermeulens

Prisma.

Allgemeines

Äußerste Mattigkeit... Überdruss ... Kraftlosigkeit... Schwäche.

Schmerzen < sitzend als beim Gehen', und die, welche ich bei Bewegung nicht mehr spüre, kommen beim Stillsitzen fast sofort wieder.

Gemüt

'Es  machte  mich  elend;  ich  war so niedergeschlagen,

 dass ich alles aufgab; ich

hatte keine Kraft mehr.' Große Depression des Gemüt

s.

Schlaf mit beunruhigenden Träumen: 'Ich floh vor ei

ner stürmischen See und

fand mich doch wieder in einem Anger voll Wasser.'

Körperliche Symptome

Schweregefühl des Kopfes,

besser beim Beugen des Kopfes nach hinten.

Zusammenschnürung im Kopf, Enge und krampfartiges Z

usammendrücken im

Hinterkopf.

Summen in den Ohren mit vermehrter Schwere des Kopf

es.

Nach heftiger Betätigung herabdrängendes Gefühl.

Heftiger Hunger; Hunger sogar nach einer Mahlzeit.

Ein besonders bekümmertes sinkendes Gefühl im Epiga

strium.

Sinkendes Gefühl im Magen. Alles-leer Gefühl im Epi

gastrium.

Heftiges Lanzinieren ... im Abdomen, nach unten; es

 stieg senkrecht auf.

Spitzes Stechen im Abdomen, wie von einer scharfen

Spitze in der linken Seite.

Scharfer Schmerz wie von einem Schnitt im Hypogastr

ium.  Gewicht im

Hypogastrium.

Druck im Anus, wie schmerzhaftes Lanzinieren.

Gefühl eines schweren Gewichts, das auf das Rektum

drückt, Schwellung von

Hämorrhoiden.

Schwellung und Empfindlichkeit der Eingeweide.

Brüste sehr schmerzhaft... scharfe und schmerzhafte

 Stiche darin.

Wundes, brennendes Gefühl und Verletzungsgefühl in

der Brust.

Beißendes Brennen unter den linken falschen Rippen

... anfallsweise.

Gefühl, als ob eine Schlange über den Bereich der k

urzen Rippen kriecht.

Scharfe Schmerzen, die von der Leiste bis zur Gelen

kpfanne der rechten Hüfte

laufen.

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Leseprobe von R. Sankaran / Baldota S.: ÜBERLEBEN D

ie Mollusken

Schnecken . Stachelschnecken

Gefühl, als ob die Beckenknochen locker wären.

Ein unaushaltbarer, schleichender Schmerz in meiner

 rechten Hüfte.

Durchdringender Schmerz in den unteren Extremitäten

.

Prellungsgef ühl in der Brust, in den Oberschenkeln

, im Brustkorb, wie gebrochen.

Empfindlich gegenüber Berührung.

Pochen der Zervikalarterien; Klopfen im Uterus.

Dringendes und häufiges Verlangen die Blase zu entl

eeren. Weißes Sediment im

Urin.

Abgang von Schleim nach dem Urinieren.

Urin riecht wie Baldrian.

Geschlechtsorgane

Bis zum Erscheinen der Menses Angst und häufige Ohn

machtsanfälle.

Bewusstsein der Gebärmutter.

Gefühl von Trockenheit und Zusammenziehung im Uteru

s.

Plötzliche scharfe Schmerzen in der rechten Seite d

es Uterus, die durch den

ganzen Körper gehen und sich nach oben zur linken B

rust erstrecken.

Lanzinierende Schmerzen in der Gebärmutter. Wunder

Schmerz im Uterus.

Während  Menses  heftige  abdominale  Schmerzen,  a

ls  ob  etwas  auf eine

wunde Stelle drückt. Herabdrängendes Gefühl, als ob

 die inneren Organe

herausgedrückt wurden, muss sitzen und die Beine ge

kreuzt halten, um den

Druck zu bessern.

Schmerz im Uterus, als ob er durch ein schneidendes

 Instrument verletzt sei.

Messerstiche im Uterus, als ob der Muttermund durch

schnitten würde. Nach

oben stechende Schmerzen.

Zerren und Entspannung im Perineum, Schmerz in den

Hüften, Leisten und die

Oberschenkel hinab.

Berührung verursacht Blutung der wunden Stelle am M

uttermund.

Brennende, schießende und stechende Schmerzen im Mu

ttermund.

Mehrere tiefe Fissuren im geschwollenen Muttermund,

 Körper der Gebärmutter

ist vergrößert und stark nach vorn geneigt, der Mut

termund liegt auf der

hinteren Beckenwand.

Gefühl von Schwere und Erweiterung der großen Scham

lippen.

Schweregefühl in der Vagina während Schmerzen im Ab

domen.

Grünliche oder gelbe Leukorrhoe ... mit Blut vermis

cht.

Abgang von Blut durch die Vagina.

Sehr reichliche Menses. Sehr starke Blutung mit gro

ßen Klumpen.

Heftiges sexuelles Verlangen; eine Erregung, die ih

r Wille und ihre Vernunft

kaum  kontrollieren  können.   Die  leiseste   Berü

hrung  der  Geschlechtsteile

verursacht heftige sexuelle Erregung.

Während Schwangerschaft: Leukorrhoe, Gefühl die Bec

kenknochen lockern

sich.

Depression besser wenn Leukorrhoe schlechter.

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Schnecken , Stachelschnecken

Zusamenfassung der Prüfungen von

Murex purpuraea

Stechende, lanzinierende, schneidende, schießende E

mpfindungen

Gequetschtes, geprelltes, wundes Gefühl, wie verwun

det.

Schweregefühl, Druckgefühl, Herabdrängen, herauspre

ssen.

Erweiterung,       Ausbreitung,       Vergrößerung,

       Ausdehnung,

Entspannung

    Zusammenziehen, krampfen, Kontraktion

    Schleichendes Gefühl

    Summen in den Ohren, klopfen, brennen

    Sinkendes Gefühl, "alles-leer" Gefühl im Epigastr

ium oder Magen

mit Hunger.

    Ein "Bewusstsein der Gebärmutter"

    Scharfe Schmerzen auf der rechten Seite des Uteru

s, die sich zur

linken Brust erstrecken.

    Exzessive Hämorrhagie aus dem Uterus mit großen K

lumpen.

    Leukorrhoe wechselt mit Gemütssymptomen

    Gefühl als ob die Beckenknochen lose werden.

Unterscheidung von Sepia

Sepia hat Abneigung gegen Sex, Murex dagegen ein ge

steigertes sexuelles

Verlangen.

Sepia hat spärliche Menses, Murex dagegen reichlich

e Menstruationsblutungen

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Leseprobe von R. Sankaran / Baldota S.: ÜBERLEBEN D

ie Mollusken

Überleben . Die Mollusken

Fälle von Murex purpurea

Murex purpurea:

Fall l

Aus Dunhams

Vorlesungen über die Materia Medica

'Ich  habe  in  meinen  Unterlagen  einen  Fall  von  einer

  großen  Zyste,  es  wurde

vermutet, dass sie am linken Eierstock saß und den

Raum zwischen Rektum und

Uterus  und  Vagina  ausfüllte,  sodass  sie  den  Douglas

-Raum  verlegte  und  fast

die  Vagina  verschloss.  Darüber  hinaus  blähte  sie  da

s  Abdomen  etwas  auf.  Die

Patientin war seit über einem Jahr auf ihr Zimmer u

nd ihr Bett beschränkt. Die

subjektiven Symptome wiesen so deutlich auf Murex h

in, dass ich die sechste

[Potenz]  gab  ...  innerhalb  von  drei  Wochen  sonderte

  der  Tumor  eine  helle

Flüssigkeit durch die Vagina ab und die lokalen als

 auch die Allgemeinsymptome

verschwanden  vollständig,  sodass  die  Patientin  eine

n  Monat  später  wieder

einwandfrei laufen und ihren Haushalt versorgen kon

nte, sie hat seitdem (in

fünf Jahren) keinerlei Beschwerden mehr gehabt.'

Murex purpurea:

Fall 2 

Aus Kents

Klinischen Fällen

Frau K., 40 Jahre alt, Hebamme.

Sie  klagte  über  Abdominalbeschwerden;  sie  glaubte,

sie  habe  einen  Tumor.

Schwere schneidende Schmerzen in der Uterusgegend,

die sich zur linken Brust

erstreckten;  undefinierbare  Schmerzen,  die  nach  obe

n  und  durch  das  Becken

liefen,  schlimmer  beim  Hinlegen,  Schmerzen  im  Kreuz

bein,  herabdrängen  in

der  Gebärmuttergegend,  als  ob  der  Uterus  herausfall

en  würde.  Leeres  "alles-

weg" Gefühl im Magen.

Grünlich-gelbe Leukorrhoe, mit Jucken der Schamlipp

en und des Schamhügels;

starkes  sexuelles  Verlangen.  Der  Muttermund  war  ang

eblich  geschwürig  und

zerfressen  und  er  war  berührungsempfindlich.  Der  Ko

ntakt  des  Fingers  mit

dem Muttermund erzeugte einen scharfen Schmerz, von

 dem sie sagte, dass er

bis  zur  linken  Brust  liefe.  Die  Gebärmutter  war  ver

größert  und  verhärtet.  Sie

war Mutter mehrerer Kinder; hatte mehrere Fehlgebur

ten gehabt und war harte

Arbeit gewohnt. Ihr Menstruationszyklus war relativ

 normal.

Um die wichtigen und leitenden Merkmale dieses Fall

s aufzunehmen, müssen

wir  mehrere  Arzneien  miteinander  vergleichen,  haupt

sächlich  jedoch  Murex

und Sepia. Der schneidende Schmerz im Uterus findet

 sich bei Curare, Murex

und Sepia. Aber Murex ist die einzige Arznei, die e

inen schneidenden Schmerz

im  Uterus  hervorruft,  der  sich  zur  linken  Brust  ers

treckt.  Das  "alles-weg"

Leeregefühl  im  Magen  ist  charakteristisch  für  Murex

,  Phosphor  und  Sepia.

'Klopfen  im  Uterus'  gehört  ausschließlich  zu  Murex.

  Beide  haben  gelblich-

grünen  Ausfluss.  Die  Schmerzen  im  Kreuzbein  kennt  m

an  von  Murex,  Sepia

und vielen anderen. Bei Sepia geht es der Patientin

 besser durch hinlegen und

die Schmerzen wechseln den Ort.

 

Interkurrent: Carb-v. Laur. Nit-ac. Op. Sep. Sulph.

 

Vergleich: Enthält: 6,6, Dibromoindigo + Murexin + 5-Hydroxy-Tryptamine + Urocyansäure (cholinerg);

Comparison.: Astac. Aster. Calc. Ch-fl. Conch. Cypr-e. Hom. Lim. Medus. Murx. Pect. Sep. Ven-m.;

Comparison.: of Gymnura natalensis and Murex.

DD.: Lil-t. Mosch. Plat. Sep. Sil. Staph.

Gebärmuttersenkung: Sep. + Murx. + Lil-t.

Geschlechtsorganen; Kongestion: Lil-t. + Murx. + Ust.

Siehe: Sepiagruppe + Mollusca + Anhang (Lippe/Sankaran/Foley) + Anhang 2 (Ulrike Schober) + Meeresgruppe

?Rhus-t Murx-p Ars/Staph?    

 

Antidotiert von: Ip.

 

Wirkung: melancholisch/sanguinisch/lymphatisch/choleirisch/psorisch/sycotisch 

Allerlei: Murx = Grundstoff der Farbe womit in Altertum der kaiserliche/königliche Umhang gefärbt wurde/Farbstoff wird hergestellt mit Asche.

lebt in der in Gezeitenzone warmer Meere; gibt eine sich in der Farbe ändernde Flüssigkeit ab, sind Fleischfresser und fressen oft andere Schnecken + Muscheln;

 

 

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