Peloid = Schlamm vom Strand. in Nim, Kroatien/= Fango

 

Gebrauch: Aufgetragen als Packung: 1. leichtes Kribbeln, 2. „Wie betäubt“, 3. „Wie leicht“;

Verreibung:

Vor Verreiben:

Verreiben:

C 1/1 Herzklopfen/Kopfschmerz >/Aufstoßen (kam vom Stelle unter Magen her) = >/übel im Unterbauch

Brennen im Magen/in der Speiseröhre

In der Pause zitternde Hände

C 1/2 Husten/Nase juckt (an Spitze + brennen innerlich)

            l. Ohr juckt/= „Wie getrennt vom Kopf“

            am l. Knie tut alte Zyste weh

            brenNEN steigt vom Magen hoch

            In der Pause Kopfschmerz > frische Luft/< warme Luft

C 1/3 Aufstoßen + >/danach Aufstoßen vergebens + </wiederholtes Aufstoßen

            Aufstoßen + Husten

            Aufstoßen aus Bauch + >

            Kopfschmerz

            Metallischen Geschmack im Mund

C 1/4 teilweises Aufstoßen >/vollständiges Aufstoßen (Flüssigkeit) >/unvollständiges Aufstoßen

C 1/5 nach Essen sofort Brennen im Magen/< nach vorne Beugen/> Oberkörper nach hinten beugen

In der Pause Empfinden >>/klarer Kopf

C 1/6

Nach dem Verreiben: >>/mehr Energie

 

Nach Verreiben:

 

Vergleich: Enthält: Sand (Sil) + Fe (wahrscheinlich Ferr-c) + Meeressalz. + Calc. + Resten Meerestieren;

Pelite (gr. pelos - Ton, Schlamm) ist die Bezeichnung für feinklastische Sedimente mit Korngrößen unter 0,02 mm.

Die wichtigsten Vertreter dieser Gesteinsgruppe sind lockere und verfestigte Tongesteine von tonigen Korngrößen bis hin zum Schluff, Ton. und Tonstein mit zahlreichen Varianten wie Bentonit,

Letten, Lehm- und Lehmgesteine, Mergel und Mergelstein, Löß, Kaolin, Schieferton und Tonschiefer. Hierzu gehört auch der Kupferschiefer, ein verfestigter Tonstein, und Tonschiefer (= unechter

Schiefer).

Siehe: Bodenstoffen

 

Unverträglich: Myomen und akuter Endometriose (gutartige/schmerzhafte/chronische Erkrankung der Gebärmutterschleimhaut). Bei akuten Entzündungsprozessen (Krampfadern) auf Wärmebehandlung verzichten. Nach einer Brustoperation entsteht leicht ein Lymphstau. Bei Durchblutungs-/Sensibilitätsstörung der Haut ist große Vorsicht geboten.

Nicht bei nässenden, großen Ekzemen und Hautverletzungen.

Bei Herz-Kreislauf-Störungen/Bluthochdruck nur unter ärztlicher Aufsicht anwenden.

 

Phytologie: Rheumatische Erkrankung/Arthrose/gynäkologische Erkrankungen/Ischias/Hauterkrankungen/Trauma

 

[SIVASH-Heilerde]

Einzigartiges Peloid (Heilschlamm, Meeresschlick, Sole-Schlick) mit Beta-Carotin-Gehalt (Sivash-Heilerde in Apotheke kaufen PZN: 8881069)

Häufigste Fälle der Heilerde-Anwendung: Schmerzen in Knochen, Gelenken, Rücken; Arthrose, Arthritis, Gicht, Bandscheibenvorfall, Ischias Hammerzehen, Ganglion, Überbein, Tennisarm,

Schleimbeutelentzündung; Fibromyalgie; Muskelverspannungen; Sportverletzungen: Prellungen, Verrenkungen; Hautprobleme: Schuppenflechte, Neurodermitis, Ekzem, Akne, Pickel, unreine Haut,

Rosacea, Cellulite, Hautstraffung

Gebrauchsfertig aus der Natur! Muss nicht mit Wasser vermischt werden!

Der Meeresschlick aus dem westlichen Teil des Siwaschsees wird in der EU unter dem Namen SIVASH®-Heilerde vertrieben.

SIVASH®-Heilerde ist ein gebrauchsfertiges Medizinprodukt zur äußerlichen Anwendung durch Auftragen auf die Haut.

Anwendungsgebiete:

 - Unterstützende Behandlung bei chronischen Erkrankungen der Knochen, Gelenke und Wirbelsäule

- Unterstützende Behandlung bei Akne (verursacht durch unreine, fettige Haut)

- Linderung des Juckreizes bei Neurodermitis und Psoriasis

Rosa Sole des Salzsees SiwaschSIVASH®-Heilerde ist ein wirkungsvolles Peloid (Meeresschlick, Soleschlick, Algenschlamm), das sich in der hochkonzentrierten, rosafarbenen Sole des Salzsees Siwasch

gebildet hat und ein kompliziertes physikalisch-chemisches dynamisches System darstellt. Aufgrund der physikalisch-chemischen Eigenschaften gehört SIVASH®-Heilerde zu den salzhaltigen sulfidarmen

Chlorid-Magnesium-Natrium-Peloiden. Neben den wertvollen Mineralien enthält sie bestimmte organische Substanzen und hat einen schwachen Schwefelwasserstoffgeruch.

Aufgrund der seltenen, einzigartigen Entstehungsbedingungen gehört SIVASH®-Heilerde zu den besten Peloiden auf der Welt.

SIVASH-Heilerde in natürlicher FormSIVASH®-Heilerde wird manuell aus dem See entnommen, unverändert, nur mit der rosafarbenen Sole des Siwaschsees übergossen, luftdicht, ohne Konservierungsstoffe

verpackt. So erreicht sie den Anwender in ihrer ganz natürlichen Form. Die hohe Konzentration des Salzes schützt die Heilerde vor der Verkeimung auf natürliche Weise. Die rosa Farbe hat die stark konzentrierte

Sole des Siwaschsees der Mikroalge Dunaliella Salina zu verdanken, die selbst sehr wertvoll und reich an Beta-Carotin ist. Zum eigenen Schutz in der konzentrierten Sole produzieren Algen viele Carotinoide vor

allem Beta-Carotin.

Wird für die Peloidtherapie bei der unterstützenden Behandlung in oben beschriebenen Fällen verwendet. Die Peloidtherapie, also die Behandlung mit Schlamm (Schlick), als eine Art der Balneotherapie gehört

zu den wirksamsten Methoden der Naturheilkunde. Die wichtigsten positiven Eigenschaften des Peloids sind die besonderen Umweltbedingungen am Siwaschsee, vor allem die Entstehung des Meeresschlicks

in der hochkonzentrierten rosa Sole und die Tatsache, dass das Peloid in der anwendungsfertigen Form in der Natur vorkommt und nicht erst aufbereitet werden muss. So schreibt z.B. der Autor des Buches

„Lehmdoktors Fibel“ Carsten Pohl: „… Einige Autoren berichten, dass erdfeuchter abgebauter Lehm, direkt angewendet, eine bessere Wirkung als getrockneter und erneut angefeuchteter Lehm zeigt“.

Überblick der Eigenschaften: Dunkelgrauer sulfidhaltiger Meeresschlick mit einem leichten Schwefelwasserstoffgeruch. Dichte: ca. 1,6 g/cm3, Feuchtigkeitsgewichtsanteil: ca. 41-42%,  pH-Wert: ca. 7,1-7,3

(neutrale bis leicht alkalische Reaktion), Verunreinigung mit den Teilchen >0.25 mm: ca. 0,5-0,7%, Klebrigkeit: ca. 1,1-1,3 kPa, Gleitwiderstand: ca. 0,6-0,8 kPa, Mineralgehalt der Schlammlösung: ca. 173 g/l

(Salzgehalt des Ozeans liegt bei 30 g/l, Totes Meer-Wasser 320 g/l), Magnesiumgehalt der Schlammlösung: ca. 8 g/l (Totes Meer-Wasser hat ca. 1,3 g/l), Calziumgehalt der Schlammlösung: ca. 0,8 g/l

(Totes Meer-Wasser hat ca. 0,5 g/l).

Wirkungsweise der SIVASH®-Heilerde: ein guter Wärmespeicher und kann warm oder kalt in Form von Schlamm-Packungen angewendet werden. Der Körper muss den Temperaturunterschied ausgleichen,

was zum Beginn des Heilprozesses führt. Bei warmen Anwendungen der Heilerde wird die Wärme langsam und schonend an die Haut abgegeben und es kommt zur Erwärmung nicht nur der oberen, sondern

auch der tiefer gelegenen Schichten des Körpers.

Beim Trocknen der Heilerde entsteht eine Saugwirkung auf die Hautporen. Die Poren öffnen sich, die Schad-, Talg- und Schmutzstoffe werden beseitigt. Die Haut kann besser mit Sauerstoff und

Nährstoffen versorgt werden.

Dank der sehr feinen Struktur der SIVASH®-Heilerde kommt es beim Auftragen des Peloids auf die Haut zur mechanischen Reizung der Hautoberfläche. Dies führt zur therapeutischen

Durchblutungssteigerung und Aktivierung des Schwitzens. Die Hautschuppen und Hornbildungen werden auf die sanfte Weise entfernt. Dadurch wird der Juckreiz reduziert. Die Heilerdeteilchen entfernen

auch die Fettreste und Bakterien, sie reinigen die Haut und befreien die Poren. Damit wird eine bessere eigene Funktionen der Haut ermöglicht.

Durch den Ionenaustausch bereichert der Meeresschlick die Haut zusätzlich mit Mineralien.

Der Heilschlick hat einen mineralischen Charakter mit einem Hauptanteil von Chlorid-, Natrium- und Magnesiumionen. Dabei spielt der hohe Magnesiumgehalt (4 g/l) bei dem niedrigen Calciumgehalt (0,4 g/l)

die wichtigste Rolle. Mit der Penetration der Mineralien werden der psoriatischen Haut die fehlenden Magnesiumsalze zugeführt und es tritt eine Linderung der Krankheitssymptome wie Juckreiz ein.

Dabei vermögen die Magnesiumionen die Calciumionen aus ihren Bindungsorten zu verdrängen. Diesen Effekt kennt man aus der Behandlung der Hautkrankheiten im Toten Meer. Im Wasser des Toten

Meeres ist der Magnesiumgehalt auch hoch (1,3 g/l) bei dem niedrigen Calciumgehalt (0,5 g/l).

Art und Dauer der Heilerde-Anwendung

Die SIVASH®-Heilerde wird äußerlich kalt oder warm angewendet. Die warmen Anwendungen (38-42°C) werden bei chronischen Erkrankungen der Knochen, Gelenke und Wirbelsäule empfohlen.

Generell kann der kalte/warme Hand-Test durchgeführt werden: Wird die kalte Hand auf der betroffenen Stelle angenehmer empfunden als die warme, soll die Heilerde kalt angewendet werden.

Die Erwärmung der Heilerde soll indirekt, am besten im Wasserbad erfolgen. Sehr hohe Temperaturen und Mikrowellenstrahlen wirken negativ auf die biochemische Substanz der Heilerde und reduzieren

ihre therapeutischen Eigenschaften.

Die Behandlungen sollten am besten abends durchgeführt werden, da die Heilerde auch nach der Anwendung einwirkt und der Körper sich dann in einer Ruhephase befinden sollte.

Bei der Behandlung von Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates sowie Akne wird die Behandlungsstelle nach dem Auftragen der Heilerde mit einer Folie oder einem nassen Wickeltuch

abgedeckt. Darauf kommt ein trockenes Tuch und eine warme Decke.

Bei Neurodermitis und Psoriasis wird die Behandlungsstelle nach dem Auftragen der Heilerde nicht abgedeckt.

Die Dauer der Anwendung ist unterschiedlich und hängt von der Erkrankung oder dem Zweck der Anwendung ab. Bei kurzen Behandlungen bleibt das Peloid 10-30 Minuten (z.B. bis die sie

trocken ist), bei längeren 30-60 Minuten und bei guter Verträglichkeit bis 90 Minuten auf der Behandlungsstelle. Nach der Behandlung wird die Heilerde mit warmem Wasser abgewaschen.

Tipp: Wir empfehlen, die benötigte Menge an Heilerde mit einem ausreichend großen Streifen Frischhaltefolie aus der Dose zu entnehmen und die Folie dann zu einem Säckchen zu formen. Das Säckchen

wird in auf ca. 60°C temperiertes Wasser getaucht, bis die Heilerde die benötigte Temperatur erreicht hat. (nicht mit Mikrowellen) Die Heilerde wird direkt von der Folie auf die Haut aufgetragen und die

Stelle mit dieser Folie abgedeckt.

Vor der ersten Behandlung empfehlen wir, die Heilerde 2-3-mal auf die Fußsohlen für jeweils 10 Minuten aufzutragen. Das hilft dem Körper, sich an die Heilerde zu gewöhnen.

Beispiele der Heilerdepaste-Anwendung:

Unterstützende Behandlung mit Heilerde-Paste bei chronischen Erkrankungen der Knochen, Gelenke und Wirbelsäule (z. B. Rheuma: Arthrose, Arthritis, Gicht)

 

 

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