(Lyme) Borreliose

 

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/borreliose.html

Genus epidemicus: Lyss.

[remedia.at]

Aur-ars.:

- neu geprüftes homöopathisches Arzneimittel, das sich bei der Behandlung Borreliosekranker sehr oft bewährt hat

- da ein Arzneimittel, das in Fällen epidemischer Krankheiten oft heilsam ist, dieser Krankheit auch wirksam vorbeugen kann, sollte Aurum arsenicosum das bestmögliche Vorbeugungsmittel

(Genius epidemicus) der derzeitig herrschenden Borreliose ­Epidemie sein (an Borreliose erkranken jährlich mehr Menschen in Deutschland als an allen anderen meldepflichtigen Infektionskrankheiten zusammengenommen)

Anwendung:

nach Zeckenstich 3 Tage lang 1 x tgl. 1 Teelöffel von einer Lösung aus 1 Glob. Ledum palustre, dann am 6. und 12. Tag nach dem Zeckenstich je 1 x 1 Teelöffel von einer Lösung mit 1 Glob. Aurum arsenicosum (die Lösungen können jeweils zugedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden)

[Peter Alex]

Bekannte Ursachen der Borrelioseerkrankung

Wir wissen, daß bestimmte Lebensumstände die Entstehung infektiöser Erkrankungen begünstigen. Dazu gehören Einflüsse, die unser Immunsystem stark und nachhaltig schwächen, einige bekannte Faktoren, die als Streß für das Immunsystem bekannt sind, seien hier kurz erwähnt:

• Fehlernährung, Mangel an Schlaf, körperliche und geistige Überforderung;

• Vergiftungen mit anorganischen (z.B. Schwermetalle) und organischen (PCB, Pestizide) Umweltgiften;

• Emotionale Anspannung (Sympathikotonie) über längere Zeit, hierzu gehören insbesondere anhaltende gesellschaftspolitische Probleme;

• Starke seelische Traumata, wie sie während Kriegen und Katastrophen auftreten. Nicht zufällig hängen alle größeren Seuchenausbrüche der Medizingeschichte mit solchen Ereignissen zusammen.

• Einnahme immunschwächender Medikamente (Immunsuppressiva, ironischerweise Antibiotika, auch die diversen Hormonpräparate zur Schwangerschaftsverhütung gehören hierher).

• Aufenthalt im Krankenhaus (nach einer DPA-Meldung aus dem ]ahr 2009 erkranken jährlich 500.000 Deutsche in Krankenhäusern an Infektionen, die sie zuvor nicht hatten).

• Anhaltende oder häufig wiederholte Belastung mit niedrigdosierter radioaktiver Bestrahlung, wie sie zu medizinischen Zwecken oder im Zusammen hang mit der Kernenergienutzung alltäglich geworden ist.

In Bezug auf die (von Fachärzten) als Borreliose diagnostizierten Fälle meiner Praxis sind mir 4 Faktoren aufgefallen, die in den meisten Fällen -einzeln oder in Kombination- die eigentlichen

Ursachen der Immunschwäche waren, die zur Erkrankung geführt hatten (in Klammern die Häufigkeit der Beobachtung in der Praxis des Verfassers - daß die Summe mehr als 100 % ergibt, liegt daran, daß bei manchen Kranken mehr als ein Faktor vorlag):

• Impfungen (in ca. 40 % der Fälle)

• Schwermetallvergiftungen (ca. 65 % der Fälle)

• Belastung mit ionisierenden Strahlen (5 %)

• Einwirkung von gepulsten Hochfrequenz-Feldern (3 %)

In der Literatur wird außerdem die Anwesenheit giftiger Schimmelpilzsporen (sogenannter Mycotoxine) in der Raumluft als das Immunsystem schwächender Faktor diskutiert, der wiederholt zu Borrelioseerkrankungen geführt haben soll. Der Fakt, daß viele Heilungen Borreliosekranker mit Arzneimitteln aus dem Reich der Pilze gelingen (sowohl homöopathisch, als auch chemisch),

verweist auf die Wahrscheinlichkeit, daß Pilzgifte nicht nur Borreliose heilen, sondern sie -nach dem bekannten Gesetz der Ähnlichkeit- auch verursachen können (vgl. Abschnitt 10).

5.1 Das Problem der künstlichen Krankheiten in der Homöopathie

Eine einfache Borrelioseerkrankung (nach H. Definition eine »natürliche Krankheit«) muß prinzipiell anders gesehen und behandelt werden als eine komplexe Erkrankung aus künstlich herbeigeführter Vergiftung/Autoimmunreaktion/Strahlenkrankheit und (natürlicher) Borrelieninfektion.

Dazu schrieb Samuel Hahnemann im »Organon der Heilkunst« (6. Auflage, verfaßt um 1840) im § 74 Folgendes:

»Zu den chronischen Krankheiten müssen wir leider! noch jene allgemein verbreiteten rechnen, durch die allöopathischen Curen erkünstelt, wie auch den anhaltenden Gebrauch heftiger, heroischer Arzneien, in großen und gesteigerten Gaben, den Mißbrauch und Calomel, Quecksilbersublimat, Quecksilbersalbe, Opium, Baldrian, ..., jahrelange Abführungsmittel, ... usw., wovon die Lebenskraft theils unbarmherzig geschwächt, theils, wenn sie ja nicht unterliegt, nach und nach (von jedes besondern Mittels Mißbrauche, eigenartig) dergestalt innormal

verstimmt wird, daß sie, um das Leben gegen diese feindseligen und zerstörenden Angriffe aufrecht zu erhalten, den Organism umändern, und diesem oder jenem Theile entweder die Erregbarkeit oder die Empfindung benehmen, oder sie übermäßig erhöhen, Theile erweitern oder zusammenziehen, erschlaffen oder verhärten, oder wohl gar vernichten, und hie und

da im Innern und Aeußern organische Fehler anbringen (den Körper im Innern und Äußern verkrüppeln) muß, um dem Organism Schutz vor völliger Zerstörung des Lebens gegen die immer erneuerten, feindlichen Angriffe solcher ruinirenden Potenzen (gemeint sind hier chemische bzw. allgemein stoffliche, Symptome unterdrückende Arzneimittel, Anm. d. Verf.)

zu verschaffen.«

Das bedeutet für die Prognose, daß z.B. eine vakzinotische Borreliose (= Kunstkrankheit) homöopathisch meist schwieriger und langwieriger zu behandeln ist als eine natürlich erworbene Borreliose. Meine Praxiserfahrungen bestätigen das. Nicht zufällig enthält dieser Paragraph einen Hinweis auf Quecksilber-Vergiftungen, ein Problem, das nach mittlerweile 170 ]ahren nichts

von seiner Aktualität eingebüßt hat, wie wir im Abschnitt 5.3 beleuchten werden.

Im § 75 nahm Hahnemann eine Erfahrung heutiger Homöopath(inn)en vorweg:

»Diese, durch die allöopathische Unheilkunst, (am schlimmsten in den neueren Zeiten) hervorgebrachten Verhunzungen des menschlichen Befindens, sind unter allen chronischen Krankheiten die traurigsten, die unheilbarsten und ich bedauere, daß, wenn sie zu einiger Höhe getrieben worden sind, wohl nie Heilmittel für sie scheinen erfunden oder erdacht

werden zu können.«

Hier bestätigt uns der Begründer der Homöopathie das geflügelte Wort, daß die eigenen Probleme immer als besonders schwierig und unüberwindbar empfunden werden. Ebenso bestätigt er die Erkenntnis, daß es für neue medizinische Herausforderungen - also Krankheitsbilder, die bisher nicht bekannt waren bzw. nicht vorkamen, notwendig sein kann, aktiv auf die Suche nach neuen

Heilmitteln zu gehen. Der Verfasser hat sich gemeinsam mit zahlreichen Kolleginnen und Kollegen dieser Aufgabe angenommen und in den vergangenen 7 Jahren 4 homöopathische Arzneimittel (Aur-ars., Borrelia burgdorferi, Ruth-met. und Ciclosporin A) geprüft, die sich zum Teil bereits bei der Behandlung chronisch Borreliosekranker bewährt haben. Alle 4 Arzneimittelprüfungstexte erscheinen, jeweils mit Fallberichten illustriert, unter dem Titel »Neue Torgauer Arzneimittelprüfungen« (zu beziehen unter www.hahnemann-torgau.de).

Schließlich gab Hahnemann uns im § 76 eine Prognose, verbunden mit konkreten Behandlungsanweisungen mit auf den Weg:

»Nur gegen natürlich Krankheiten hat uns der Allgütige Hülfe durch die Homöopathik geschenkt - aber jene, durch falsche Kunst schonungslos erzwungenen, oft jahrelangen Schwächungen (durch Blut-Verschwenden, Abmergelung durch Haarseile und Fontanelle) so wie die Verhunzungen und Verkrüppelungen des menschlichen Organisms im Innern und Aeußern durch schädliche Arzneien und zweckwidrige Behandlungen, müßtem (bei übrigens zweckmäßiger Hülfe, gegen ein vielleicht noch im Hintergrunde liegendes Miasm) die Lebenskraft selbst ieder zurücknehmen, wenn sie 5 nicht schon zu sehr durch solche Unthaten geschwächt worden und mehrere Jahre auf dieses ungeheure Geschäft ungestört verwenden könnte.«

(Hervorhebungen vom Verf.)

Es ist also nicht nur möglich, einen Komplex aus natürlicher und künstlicher Krankheit -als der die meisten Borreliosefälie in der Praxis des Verfassers sich erwiesen- homöopathisch zu heilen.

Wir kennen dank Hahnemann auch die Konditionen, zu denen dieser Heilerfolg zu haben ist. Aus seinen Hinweisen zum miasmatischen Aspekt bei der Behandlung der Kunstkrankheiten folgt,

daß diese komplexen Fälle nie mit einem einzigen Arzneimittel geheilt werden können. Neben Mitteln für die natürliche (»Original-«) Krankheit braucht es Mittel, die der Lebenskraft helfen, die verschiedenen künstlichen Störungen der natürlichen Lebensvorgänge zu regulieren sowie Mittel für ererbte und erworbene Schwächen, die genetisch fixiert sind, sogenannte »anti-miasmatische

Heilmittel«.

Wie die praktische Erfahrung lehrt, führt das Weglassen von Medikamenten (die einen bestimmten Krankheitszustand hervorgerufen haben) allein in vielen Fällen nicht zur spontanen Wiederkehr des natürlichen (Krankheits- bzw. Gesundheits-) Zustandes. Ganz besonders deutlich wird dies am Bild des »Künstlichen Hormon-Syndroms«, einem häufigen chronischen Krankheitsbild bei Frauen, das als Folge längerer Hormoneinnahme entsteht und dem wegen seiner enormen Praxisbedeutung eine eigene Publikation gewidmet wird.

Vakzinotische Borreliose

Ein Betroffener machte mich 2003 auf den Zusammenhang zwischen Tetanusimpfungen und Borreliose aufmerksam. Wie wir wissen, ist die Tetanusimpfung, die gern von allopathischen Medizinern verabreicht wird, ursächlich beteiligt an der Entstehung chronisch-neurologischer Erkrankungen. In der Praxis des Verfassers sind in allen 4 Fällen von Multipler Sklerose, die in den vergangenen 7 ]ahren zur Behandlung kamen, die ersten Krankheitszeichen unmittelbar nach Impfungen erschienen. Wie wir wissen, werden regelmäßig Fälle von Neuroborreliose, auch von Fachärzten, als Multiple

Sklerose fehldiagnostiziert. Auch nach anderen Impfungen wurden von mir mehrfach Krankheitszustände beobachtet, die mit neurologischen Störungen einhergehen, wie wir sie von Neuroborreliose +/o. MS kennen.

Fall 4 legt den Verdacht nahe, daß durch Impfung vorgeschädigte Kinder schwerere Formen der Borreliose ausprägen. Im Fall 7 gingen drei Hepatitis-B-Impfungen der schweren Borreliose unmittelbar voraus.

Auf den bislang nicht wissenschaftlich belegbaren Nutzen von Impfungen zur Prophylaxe von Infektionskrankheiten wird an anderer Stelle eingegangen bzw. ist einigen empfehlenswerten Publikationen Wissenswertes zu entnehmen.

Viele Ärzte und Heilpraktiker in Deutschland haben darüber hinaus die Beobachtung gemacht, die ich in 15 jähren Praxis bestätigen konnte, nämlich,

[Peter Alex]

Borreliose - Hintergründe und Heilung aus homöopathischer Sicht

Neben Krebs- und Herz-Kreislauf-Leiden zählt mittlerweile auch die Infektion mit Borrelien zu den Spitzenreitern Angst auslösender Krankheiten. Dass für die Borreliose ein entsprechender Nährboden vorhanden sein muss, stellen klassische Homöopathen in der Praxis immer häufiger fest. Die Immunschwäche als Ursache dieser Erkrankung zu heilen, ist die Grundlage jeder erfolgreichen Behandlung

Größere öffentliche Aufmerksamkeit fand die Borreliose erst, als so mancher Prominente seine Karriere infolge von mit Borreliose einhergehenden massiven Beschwerden wie Kopf- und Gliederschmerzen, Konzentrationsstörungen usw. frühzeitig beenden musste. Mittlerweile rechnet der Borreliose und FSME Bund Deutschlands für Deutschland mit mehr als 700.000 Neuerkrankungen pro Jahr. Das wirft einige Fragen auf:

Wie konnte eine so häufige Infektionskrankheit unserer modernen Medizin bis in die 1980er-Jahre verborgen bleiben? War die Krankheit schon immer da - so wie offenbar auch das sie verursachende Bakterium namens Borrelia burgdorferi? Oder wurden die „heimtückischen Keime“ irgendwoher „eingeschmuggelt“? Hat sich möglicherweise in unserem kollektiven Immunsystem etwas grundlegend verändert, sodass es erst neuerdings gegenüber Borrelien-Infektionen empfindlich wurde?

Epidemien brauchen bestimmte Voraussetzungen

In der Tat ist es kein Zufall, dass in der Menschheitsgeschichte immer wieder an einem bestimmten Ort zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Epidemie zu ihrem Ende kam. Warum sind Pest, Cholera und Typhus aus Mittel- und Westeuropa verschwunden - obwohl es gegen diese Seuchen nie Impfprogramme gab? Meine Forschungen zu diesem Thema haben ergeben, dass es einer spezifischen epidemischen Situation bedarf, damit eine bestimmte Bakterienart in einer bestimmten Gruppe Menschen zur massenhaften Vermehrung eingeladen wird. Dabei muss das kollektive Immunsystem einer ähnlichen bestimmten Art von Schwächung unterliegen, damit es zur Ausbreitung unter vielen Menschen kommen kann.(2) Solche Situationen traten historisch immer im Gefolge von

„sozialen Stresssituationen“ (Hungersnöte, Kriege, Naturkatastrophen) auf. Hier einige Beispiele:

Die Kanalisationsgase in den Wohnungen mittelalterlicher Städte schädigten das Lungengewebe derart, dass sich das Bakterium Yersinia pestis darin einnisten und vermehren konnte. Auch heute noch gibt es immer wieder Ausbrüche von Pest in Slums ohne Kanalisation, die von Ratten bevölkert sind.

Die durch anhaltenden Hunger und Unterkühlung hervorgerufene Immunschwäche führte bei der Napoleonischen Armee 1813 zu massenhaften Ausbrüchen von Hungertyphus unter den von Läusen heimgesuchten Soldaten durch den Einzeller Rickettsia prowazekii.

Das Massenmorden und infolgedessen der kollektive weltweite Kummer über verlorene oder verstümmelte Angehörige zusammen mit der Angst um das eigene Leben und Nahrungsknappheit lösten die Influenzaepidemie am Ende des Ersten Weltkrieges aus. In westlichen Ländern starben zusätzlich viele vermeintliche Grippeopfer in Wahrheit am sogenannten Reye-Syndrom, das ausgelöst wurde durch die in Panik eingenommenen, massiven Überdosen an Acetylsalicylsäure, die eigentlich die Grippe verhindern sollten, stattdessen aber Leber und Hirn schädigten.

Infektiöse Krankheiten, für die kein (individueller oder kollektiver - je nach Art der Krankheit) Nährboden existiert, können sich nicht ausbreiten - ebenso wie sich bestimmte Bakterien nur auf speziellen Nährböden vermehren. Obwohl Bakterien wie Yersinien, Einzeller wie Rickettsien oder Grippeviren keinesfalls ausgestorben sind, beobachten wir heute keine derartigen Epidemien mehr

in Deutschland. Von den „zehntausenden Grippetoten“, die alljährlich durch die Boulevardpresse geistern, kennt das Robert-Koch-Institut erstaunlicherweise pro Jahr nur etwa zehn „Todesfälle mit klinischem Bild und Virusnachweis“.

Die wahrscheinlichste Möglichkeit, warum wir erst seit den 1980er-Jahren Borreliose-Epidemien kennen, ist folgende: Die Voraussetzungen in unserem kollektiven Immunsystem waren dafür bis zur 2en Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht gegeben. Welche Faktoren beeinflussen nun aber unser Immunsystem kollektiv in einer Weise, die es ausgerechnet in den letzten Jahrzehnten Borrelien erlauben, massenhaft in unseren Körpern einen günstigen Nährboden zu finden?

Kollektive Botschaft

Die Entdeckung der Borrelien war ein wichtiger Schritt, aber nicht der letzt Notwendige für das Verständnis des dynamischen und weltweiten Phänomens „Borreliose“. Vorerst dürfen wir hypothetisch annehmen, dass die Borrelien-Infektion etwas mit unserer Lebensweise zu tun hat, nämlich mit einem Ungleichgewicht in unserer sozialen, emotionalen, psychischen oder geistigen Hygiene. Das führt dazu, dass diese Kleinlebewesen es einfach haben, sich mit unserem System zu verbinden und unseren genetischen Code zu „manipulieren“. Jede Krankheit, auch jede epidemische, hat Entsprechungen auf anderen Ebenen - sozusagen eine kollektive Botschaft bzw. ein Signal an die betroffene Menschengruppe, dass etwas nicht stimmt.

Vielfach gelten Erkrankungen solchen Umfangs wie das epidemische Auftreten von Borreliose lediglich als Feind, der vernichtet werden muss. In diesem Rahmen liegt die höhere Bedeutung einer infektiösen Erkrankung bestenfalls darin, sie als Feld für die Entwicklung neuer Leben abtötender Substanzen („Anti-Biotika“) zu betrachten.

Aus ganzheitsmedizinischer Sicht drängt sich hingegen immer die Frage auf, wohin uns die Krankheit führen, was sie uns lehren will. Eine mögliche Herangehensweise ist die Betrachtung des Wesens der Borreliose, die wiederum vom Wesen einer bestimmten homöopathischen Arznei ausgeht, die in chronischen Borreliose-Fällen häufig erfolgreich verordnet wurde:

das potenzierte Aur-ars. Es ist historisch belegt, dass Goldarsenit einen medizinischen Bezug zur Geschlechtskrankheit Syphilis hat, wurde es doch Anfang des 19. Jahrhunderts in die Medizin als Alternative zur üblichen Quecksilberbehandlung eingeführt, um Tuberkulose- und Syphiliskranke zu heilen. Will man den Weg der Heilung einer Borreliose-Infektion durch Aur-ars. verstehen, führt der Weg über das Periodensystem, das die Elemente genau aufschlüsselt. Dr. Jan Scholten entwickelte in den 1990er-Jahren ein System, mit dem das Wesen der chemischen Elemente des Periodensystems in Bezug zur krank machenden Situation im Leben eines Menschen definiert werden kann. Dadurch wurde es möglich, bestimmte Kombinationen von Elementen -wie zum Beispiel Gold und Arsen- vorherzusagen, die für genau diesen Menschen oder besser diese Menschengruppe in homöopathischem Sinn wirksam sein können, weil ihre Merkmale dem Leiden ähnlich sind (Simile-Prinzip). Mit dieser sogenannten Gruppenanalyse (benannt nach den Gruppen des Periodensystems der Elemente) können wir theoretisch bei einer Kollektivkrankheit Rückschlüsse auf die krank machende Situation bei der betroffenen Bevölkerungsgruppe ziehen.

Gruppenanalyse nach Jan Scholten

Für die Goldserie („Gruppe der Goldmetalle“) stehen Themen, die sich im menschlichen Verhalten widerspiegeln, wie: „Organisation, Struktur, Macht, Verantwortung, schwer, ernsthaft, Verteilen, Scheitern, allein/Isolation, reiferes Alter, die Ebene des ganzen Landes“.

Für die Eisenserie stehen Themen wie: „Aufgabe/Arbeit/Pflicht, Handwerk/Nutzen, Perfektionismus, Routine/Ordnung, Kontrolle, Scheitern/Schuld, Erwachsener, Dorf“.

Für das Element Arsen wiederum, das zur Eisenserie gehört, stehen folgende Themen: „Hinübergehen/Verlust/Ende, Bankrott/Entlassung, unnötig/überflüssig, weigern, quer“.

Aus den genannten Begriffen wird deutlich, wie eine epidemische Krankheit eine bestehende soziale Disharmonie widerspiegeln kann.

Die Problematik, die sich aus einer Kombination der Themen für Arsen und Gold ergibt, zeigt uns die aktuellen gesellschaftlichen Probleme für Deutschland und die anderen von Borreliose stark betroffenen Länder: Es geht um das Ende des durch mühsame Arbeit erworbenen Reichtums. Die goldenen Jahre des „Booms“ sind vorbei. Viele Banken und mancher Staat sind bankrott.

Die Regierung scheitert an ihrer Pflicht, eine funktionierende Organisation herzustellen, und lässt die Bevölkerung dafür geradestehen. Viele Menschen, besonders im reiferen Alter, sehen ihren Lebensplan als gescheitert. Der Verfall der überkommenen Familienstrukturen tut sein Übriges und treibt besonders ältere Menschen in die Isolation.

Hierher gehört auch die Beobachtung des Autors Heinrich Pennekamp, dass nämlich das potenzierte Aur-ars. angezeigt sei für „Kinder, die unter unsicheren Familienverhältnissen leiden und die wegen Alkoholismus und Gewalttätigkeit der Eltern Ängste entwickeln“. Letzteres Phänomen tritt massenhaft in dem Land auf, von dem die aktuelle Borreliose-Epidemie ausging: Mehr als eine Million ehemaliger Kriegsteilnehmer in den USA belasten mit ihren seelischen Traumata ebenso viele Familien. Und nicht zufällig ist Connecticut -der Bundesstaat, von dem die Borreliose ihren Ausgang nahm- der Staat der USA mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen. Hier leben die Menschen, die am meisten zu verlieren haben …

Scholtens Modell zeigt, dass

a) das Periodensystem eine weitere Ebene ist, auf der sich das hermeneutische Prinzip von „Wie oben, so unten“ und „Wie innen, so außen“ verwirklicht.

b) wir mithilfe von Naturwissenschaft und Homöopathie medizinische Probleme erfolgreich durch Anwendung bekannter philosophischer Prinzipien unter ganzheitlichem Blickwinkel und entsprechender Bewusstwerdung lösen könnten.

Aus dem Gesagten folgt, dass es für die Entstehung einer Borreliose-Epidemie nicht genügt, dass es in einem Land Zecken und Borrelien gibt, es muss auch ein für die Borreliose-Ausbreitung günstiges geistig-soziales sowie kollektiv-immunologisches (Problem-)Feld vorhanden sein. Obwohl es im Süden Europas deutlich wärmer ist und es folglich mehr Zecken gibt, berichten dortige Epidemiologen (noch) nicht über Borreliose als Massenproblem. Hingegen scheint die gesellschaftliche Problemsituation in Deutschland der in Nordamerika zunehmend zu ähneln. Wer im Einklang mit den Gesetzen des Lebens handelt - diese Gesetze werden auf unserem Planeten seit zweieinhalb Milliarden Jahren von Bakterien geschrieben -, hat weniger zu befürchten. Wer mittels Antibiotika nur die Überbringer der genetisch verschlüsselten Botschaft (die Bakterien) zur Strecke bringen will, hat die Tragweite des Problems für sich als Individuum wie für die Gesellschaft nicht erkannt.

FSME - von Zecken übertragene Infektionskrankheit

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) spielt zahlenmäßig in Deutschland inzwischen eine untergeordnete Rolle. Waren 1997 noch 5% aller Zecken in Deutschland mit dem FSME-Virus befallen, so war dieser Anteil binnen zehn Jahren auf ein 1/2% gesunken.

An dieser Stelle sei ausdrücklich vor der immer noch angebotenen FMSE-Impfung gewarnt. Nach meinen Hochrechnungen stehen in Deutschland jährlich etwa 25 schweren FSME-Erkrankungen

mit anhaltenden Beschwerden mehr als 4000 schwere Impfschäden durch die Impfung gegenüber. Die Impfgeschädigten haben zeitlebens unter den Folgen zu leiden und keine angemessene Behandlung zu erwarten, da universitär ausgebildeten Therapeuten nicht einmal der Fakt häufiger Impfschäden geläufig ist, geschweige denn Methoden zu deren Heilung. Wegen der ohnehin geringen Akzeptanz der Impfung kann diese auch keinen Einfluss auf den Rückgang der Krankheit gehabt haben.

Labornachweis oft nicht eindeutig

Borrelia burgdorferi ist ein höchst empfindlicher Keim, der so spezielle Ansprüche an seine Umgebung stellt, dass er sich nicht mit vertretbarem Aufwand (wie die meisten anderen Bakterien) auf Nährböden anzüchten lässt. Daraus resultieren die Schwierigkeiten eines Labor-Nachweises:

Ein Direktnachweis ist möglich, aber nicht zu einem angemessenen Preis, daher beruhen alle routinemäßig verwendeten Tests auf einem indirekten Nachweis, z.B. dem ELISA-Antikörpertest,

der eine stattgefundene Infektion nachweist. Problematisch ist dabei jedoch Folgendes:

Oftmals hat ein positiver Befund keinen Bezug zu tatsächlich bestehenden Krankheitssymptomen, d.h., man kann eine Borreliose spontan oder durch Behandlung überwunden haben, und der Titer bleibt dennoch für Jahre im Blut bestehen.

Der Test wird an anderen Borrelia-Stämmen (nicht an Borrelia burgdorferi) geeicht, die natürlicherweise in unserer Mundflora vorkommen. Daher sind viele falsch-positive Resultate zu verzeichnen.

Jüngere Forschungen ergaben neue Erkenntnisse: Der Augsburger Laborarzt Dr. Armin Schwarzbach berichtete von einer messbaren Verminderung einer Fraktion der weißen Blutzellen bei chronisch Borreliose-Kranken. Er empfiehlt die Bestimmung dieser Zellfraktion (CD 3-/CD57- und NK-Zellen) im Bluttest, sie soll sich „nach erfolgreicher Antibiotika-Therapie normalisieren“. Gleichzeitig erwähnt er, dass Borrelien das Immunsystem schwächen und deshalb diese Zellen im Blut abnehmen. Ich empfehle diesen Test bei Vorliegen nicht eindeutiger Symptome, die auf Borreliose hinweisen könnten. Mittlerweile wird der Test standardmäßig von allen Labors angeboten, aber nicht von allen Krankenkassen erstattet, obwohl er ähnlich viel kostet wie der oben genannte unzuverlässige Test.

Therapiemöglichkeiten einer akuten Borreliose

Allopathische Behandlung

In der Borreliose-Behandlung haben sich die allopathische und homöopathische Therapie insofern aufeinander zu entwickelt, als insbesondere aus dem Reich der Pilze Heilmittel gefunden wurden. Diese Mittel sind ursachenbezogen homöopathisch wirksam, denn Pilze sind bekanntlich an der Reduktion von Schwermetallen und radioaktiven Isotopen aus dem Boden beteiligt. Wohl deshalb sehen allopathische Mediziner oft deutliche und anhaltende Besserungen unter dem Medikament „Rocephin“, einem antibakteriellen Pilzextrakt, der - über lange Zeit intravenös angewendet - in der chemischen Medizin zu Heilungen geführt hat. Da das Mittel aber nicht in allen Fällen „ähnlich dem Leiden“ (= homöopathisch) ist, versagt die Rocephin (oder Doxicyclin)-Therapie ebenso oft.

Homöopathische Sofortbehandlung (Metaphylaxe) nach Zeckenstich

Es empfiehlt sich, die genannten Arzneimittel und eine Zeckenfasszange vorab in einer Taschenapotheke zusammenzustellen, um sie im Notfall und zur Prophylaxe parat zu haben.

1. Die Zecke sollte sofort vollständig entfernt werden (mittels Zeckenfasszange). Ist der Kopf der Zecke dennoch in der Haut stecken geblieben, ist es nicht hilfreich, ihn herauszuschneiden. Wundinfektion und Narbenbildung würden dadurch unnötig riskiert. Durch Silicea C 12 oder C 30 wird meist der Zeckenrest von allein herauskommen. In einer kleinen Flasche Wasser wird dazu

ein Kügelchen aufgelöst und mehrmals täglich nach kräftigem Verschütteln über zwei Tage teelöffelweise eingenommen.

2. Am Tag des Stiches und an den zwei darauffolgenden Tagen empfiehlt sich die Einnahme von je einer Gabe Ledum C 30. Hierfür wird wieder ein Globulus in einer kleinen Glasflasche mit

Wasser aufgelöst und täglich ein Teelöffel daraus entnommen. Die Flasche mit der Lösung über die drei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Vor jeder Einnahme die Lösung kräftig schütteln.

Ledum ist ein bewährtes Mittel sowohl für Insektenstiche als auch für infizierte Wunden. Außerdem entspricht das Arzneimittelbild von Ledum den Gelenkbeschwerden der Borreliose nach dem Ähnlichkeitsgesetz. Sind schon Gelenkschmerzen aufgetreten, kann Ledum bis zum Abklingen der Schmerzen einige Tage (!) weiter genommen werden.

3. Am 6. und 12. Tag nach dem Stich je eine Gabe Aur-ars. C 200 einnehmen (wie bei Ledum beschrieben herstellen). Aur-ars. ist das Mittel für die kollektive Borreliose-Empfindlichkeit (siehe oben). Dieser Schritt ist bei Kindern erfahrungsgemäß entbehrlich.

Ist der an der Einstichstelle nächstgelegene Lymphknoten geschwollen (beim Stich in die Kniekehle z.B. der Leistenlymphknoten derselben Seite), nehmen Sie anstelle von Ledum und Aur-ars.

nur Merc. C 30 oder C 200 wie beschrieben über einige Tage, bis dieser Lymphknoten wieder abschwillt.

Achtung: Von einer Selbstbehandlung chronisch Borreliose-Kranker (ab einer Krankheitsdauer von mehr als drei Wochen) mit homöopathischen Potenzen wird abgeraten, da eine umfangreiche Ausbildung und klinische Erfahrung dazugehören, chronische Krankheitsfälle zu behandeln!

Homöopathische Vorbeugung (Prophylaxe)

An Jagdhunden fand man einen Rückgang des Zeckenbefalles um 90%, nachdem man den Tieren eine Woche lang Ledum D 30 verabreicht hatten, der Effekt hielt ein bis drei Monate an. Entsprechend empfehle ich exponierten Personen (Waldarbeitern, Wanderern, Gartenbesitzern) pro Saison 1 - 2x je eine Dosis Ledum C 30 einzunehmen: An zwei aufeinander folgenden Tagen jeweils einen Teelöffel voll wie oben beschrieben. Aus der Flasche lässt sich wahlweise auch eine ganze Familie, Wandergruppe oder Schulklasse versorgen.

Vor häufiger Wiederholung der vorbeugenden Gaben (öfter als alle 6 Wochen) sei gewarnt! Es besteht die Gefahr, dass eine homöopathische Arzneimittelprüfung provoziert wird, wobei

(Prüfungs-)Symptome der jeweiligen Arznei erscheinen können. Sprechen Sie wiederholte prophylaktische Gaben mit dem Homöopathen Ihres Vertrauens ab.

Homöopathische Behandlung der chronischen Borreliose

Die Kombination von flächendeckender Schwermetallbelastung (besonders Quecksilber-Amalgam aus Zahnfüllungen, Blei aus den Böden), massiver Irritation des Immunsystems durch die Aluminiumsalze in allen Impfstoffen, die zunehmend häufiger verabreicht werden, sowie die chronische Niedrigdosis-Strahlenkrankheit durch Radioaktivität zusammen mit der spezifischen sozialen Stresssituation der westlichen Gesellschaft bilden einen Komplex von Faktoren, den es so in der Menschheitsgeschichte noch nie vorher gegeben hat und der den Boden für die chronische Borreliose bereitet. Wir haben es also bei der chronischen Borreliose bzw. dem Post Lyme Syndrome mit einer Umweltkrankheit im weitesten Sinne zu tun. Behandelt werden muss entsprechend unter Berücksichtigung aller im Laufe der Anamnese ermittelten Ursachen. Diese können nach meiner Erfahrung sein:

Folgen von Impfung

Wie unbeabsichtigt als Ergebnis einer großen WHO-Studie bewiesen wurde, kommt es infolge von Impfungen zu einer Verschiebung des Th1/Th2-Lymphozyten-Gleichgewichtes, das für eine intakte Immunabwehr ausschlaggebend ist. Bei ca. 120 Borreliose-Kranken beobachtete ich Folgendes: Etwa ein Drittel der Patienten hatte nach dem Zeckenstich monate- bis jahrelang keine Symptome,

sie erkrankten jedoch schwer - unmittelbar nachdem sie sich einer Impfung unterzogen hatten. Symptome aus dem Borreliose-Spektrum, die hierbei häufig gefunden werden, sind chronische Entzündungen des Rückenmarks oder der von der Wirbelsäule ausgehenden Nerven mit Missempfindungen, chronischen Muskelfaszien-Schmerzen (auch als Fribromyalgie bekannt), die teilweise auf herkömmliche Schmerzmittel kaum ansprechen, Koordinationsstörungen (deshalb oft Verwechslung mit Multipler Sklerose), aber auch Autoimmun-Entzündungen an verschiedenen Organen.

Intoxikation mit giftigen Schwermetallen

Im Zweifelsfall lasse ich einen DMSA-Provokationstest auf Schwermetalle anhand einer Urinprobe im Labor durchführen. Problematisch ist die Kombination einer gleichzeitigen Quecksilber- und Bleibelastung, da diese sich auf die hundertfache Giftigkeit des Einzeltoxins potenzieren. Hier muss eine homöopathische oder naturheilkundliche Behandlung zwingend von einer Schwermetallentgiftung begleitet werden, wenn bleibende Erfolge erreicht werden sollen.

Quecksilbervergiftung

Immer, wenn Quecksilber im Organismus nachweisbar ist, wäre es wissenschaftlich korrekt, von Quecksilbervergiftung zu sprechen, da dieses Element Organismen in jeder noch so kleinen Dosis schwer und dauerhaft schädigt. Vergiftungssymptome, die auch als typisch für Borreliose gelten und daher die tiefere Ursache verschleiern können, sind: Lernschwierigkeiten durch Konzentrations- und Gedächtnisstörungen (auch bei Kindern), Depressionen, chronische Kopfschmerzen, Hörsturz und Tinnitus, rheumaähnliche Gelenkschmerzen, Herzmuskelentzündungen, Herzrhythmusstörungen, Nervenschmerzen und Missempfindungen (Parästhesien) sowie Lumbalgien und Ischialgien bis hin zu Lähmungen.

Bleivergiftung

Auch bei der häufig gefundenen Bleivergiftung treten bekannte Symptome auf, die oft als Borreliose fehldiagnostiziert werden: u. a. chronische Müdigkeit und Erschöpfung, Desorientiertheit, Schlaflosigkeit, chronische Kopfschmerzen und schlaffe Lähmungen.

Folgen radioaktiver Bestrahlung

Diese begegnen mir zunehmend häufig in der Praxis als Ursache von Symptomen, die (irrtümlich) auf eine Borreliose-Infektion zurückgeführt werden. Die heute als „Klassiker“ angesehenen Vertreter der Homöopathie kannten keine Schädigung durch Radioaktivität. Hier steht die derzeitige Generation von Homöopathen vor einer großen Aufgabe, denn die gesundheitlichen Folgen radioaktiver Niedrigstrahlung sind weltweit seit 60 Jahren, insbesondere aber seit dem Reaktorunfall in Tschernobyl 1986 im Zunehmen begriffen. Sie drohen alle homöopathischen Heilungsbemühungen zunichte zu machen, wenn keine Wege gefunden werden, diese Schäden zu überwinden. Symptome der Strahlenkrankheit, die wir ebenso bei Borreliose-Kranken regelmäßig finden, sind vor allem eine 10- bis 15-fach erhöhte Anfälligkeit gegenüber Infektionen. Das heißt, Menschen mit einer chronischen Strahlenbelastung gehören zu den zehn Prozent der Borrelia-Infizierten, die überhaupt krank werden. Ferner gehören Parästhesien (klinisch: Polyneuropathie) und andere neurologische Störungen sowie chronische Schmerzen und Schwäche zum Krankheitsbild.

Praxisbewährte Arzneimittel in Borreliose-Fällen

Je nach der überwiegenden Ursache der jeweils individuell zu betrachtenden Borreliose-Erkrankung muss zunächst ein passendes Arzneimittel ausgewählt werden. Für chronische Fälle, die den weit überwiegenden Teil in der homöopathischen Praxis ausmachen, sind nach Hahnemann mindestens zwei Heilmittel notwendig, die dem Miasma der Psora*** entgegenwirken, um eine erfolgreiche Kur zu erzielen.

Die häufig von Laien gestellte Frage „Welches Mittel empfehlen Sie denn bei Borreliose?“ kann nach dem oben Gesagten so nicht beantwortet werden - diese Frage beruht auf Unkenntnis über die Grundlagen homöopathischen Behandelns in chronischen Krankheitsfällen. Im „Klinischen Repertorium der Homöopathie“ des Homöopathen Robin Murphy werden im Kapitel „KLINISCHES“ die Mittel Ars., Merc., Tarent. und Thuj. erwähnt (13). Nach meinen Erfahrungen und Literaturrecherchen können in einer klinischen Repertoriumsrubrik „Borreliose“ die folgenden Mittel ergänzt werden: Agar. Alum-p. Alum-sil. Anac. Aur-ars. Bamb-a. Borr. Calc. Cand-a. Caust. Crot-h. Lac-c. Lach. Led. Lyc. Med. Nux-v. Phos. Plb. Rhus-t. Ruth. Sulf. Syph. Thal. Tub. X-ray. (Mittel, die in mindestens zwei Fällen homöopathisch wirksam waren, sind einfach, und Mittel, die in mindestens fünf Fällen große Heilungsfortschritte gebracht hatten, sind kursiv gesetzt).

Die Behandlung Borreliose-Kranker erfordert also ein gewisses Spektrum an Mitteln, ist aber wahrscheinlich nicht mit beliebig vielen Mitteln erfolgreich zu versuchen. Insbesondere bewährte Antimiasmatika finden sich gehäuft, und es ist ein besonderes Augenmerk auf die im Beitrag ausgeführten möglichen Vorschädigungen des Immunsystems zu richten, die oftmals dem Ausbruch einer Borreliose vorausgehen.

Die allgemein häufig zur Vorbeugung und Behandlung empfohlene Borrelien-Nosode führt nach meinen Erfahrungen nur selten zum Schutz bzw. zur Heilung. Eine pauschale Einnahme von Borrelia burgdorferi nach Zeckenstich oder bei chronischen Beschwerden wird nicht empfohlen, da wie oben geschildert, zahlreiche Mittel für die Heilung der Borreliose infrage kommen.

Da mir in den vergangenen zehn Jahren Hunderte von Berichten homöopathisch geheilter Borreliose-Kranker aus der ganzen Welt zugegangen sind, möchte ich Betroffenen empfehlen, sich an einen qualifizierten Homöopathen ihres Vertrauens zu wenden. Ich wünsche ihnen auf diese Weise bestmögliche Heilungsergebnisse.

 

[Peter Alex]

At the beginning of the 70's an unusual number of cases of juvenile rheumatoid arthritis were reported from the region around Old Lyme, Connecticut. From this town was derived the English

name of the disease.

Many of those affected said that they had noticed a skin outbreak before the joint pains set in, and a portion of these recalled tick bites in the past - in the very place where the skin lesions later made their appearance. In the beginning the disease manifested prominently in the late summer, during the period when ticks were normally at their maximum. Earlier reports of a skin disease that ran a similar course, called acrodermatitis, are available from the 19th Century.

The bacterium infesting the ticks was named Borrelia burgdorferi after Dr. Willy Burgdorfer, the researcher who isolated the spirochete in 1981.

This gave rise to its present name, borreliosis.

Subsequently cases began turning up all around the world with the exception of Australia. Even arctic birds carried the borrelia pathogen. Borrelia burgdorferi, the genospecies found in the USA, is associated chiefly with the arthritic form of the disease, termed "Lyme arthritis."

Prevalent at more northerly latitudes, B. afzelli is thought responsible for the progression into acrodermatis chronica atrophicans. B. garinii, the strain which appears in western Europe, is associated with a particularly severe neurological progression. However, the zones of contagion overlap. Initially, the warmer regions of southern Germany were the more heavily infected, since ticks below a temperature of 10° C. are barely active, and most will freeze during the winter? Some biologists have claimed that the less severe winter weather of the past years is a cause for the explosive

increase of borrelia-infected ticks.

In the meantime the contagion has since spread to all of Germany. This is verified by an official enumeration of recent infections state by state, which (without considering the considerable number

of unreported or false negative cases) may lie around 250.000 instances per year. The region around Kraichgau in North Baden is most heavily affected, with 'Translators note.

In this text with rare exception borreliosis is rendered as Lyme disease, the former disease-term being unfamiliar to English-speaking readers.

Hassler et al. Unding fully 17% of the population infected. Regarding the official count, a statistical artifact arises in the fact that after the initial skin manifestations, the condition often continues untreated on a subclinical basis, only to break out under immunodeficient conditions months or years later with aggravated symptomatology.

In her monograph on the subject, Fust warned in strong terms about the possibility of tick bites in the winter months. That is the season when people gather Christmas boughs in which living ticks may have taken up residence. The general reaction to this and similar warnings was one of denial. Indeed, the epidemiological concern with Lyme disease suffered a setback, such that in the majority of German states there was no official obligation to report the disease until mid-2002. Anyone who came down with an exotic infectious disease, after (say) a ten-year sojourn in the tropics, was obliged to report to the health authorities, but not so for those who had fallen prey to the epidemic Lyme phenomenon.

People shouldn't count on their physician or naturopath to know more about Lyme disease than they do themselves. Even today, twenty years after the identification of the Borrelia spirochete and more than 30 years after the first modern description of the disease, it often happens that patients may consult a doctor who is completely uninformed about the disease.

Unfortunately, such encounters still occur with some frequency.

For those who have been recently bitten, blood tests are taken to identify antibodies, while at the same time antibiotic therapy is initiated. After two weeks a further antibody test is made and -this proving negative- another success for antibiotics is announced. Of course this is pure humbug. Even in lay magazines it is plain to read that antibodies appear at the earliest four weeks and even later following a tick-bite. This means that any money spent either for the test or for the antibiotic treatment (let alone the damage to health) is simply thrown out the window.

During the summer of 2001, at a clinic specialized in neurology it could still happen that a sick person with clear indications of neuroborreliosis could spend six weeks there, undergoing every conceivable (and expensive!) examination, without anyone thinking to perform a comparatively simple test for Lyme antibodies.

Since the Lyme spirochete (as with many other infectious diseases) confers no immunity after a bout with the disease, a person can be newly infected with the microbe on each further exposure.

The transmission route of the infected tick leads from small rodents or ungulates (American name, deer tick), through grass-stalks and bushes, etc., to which the ticks adhere. It finally reaches humans either directly or via the rambling of a dog or other domesticate. To be sure, among humans exposed skin surfaces make access easier for the ticks (see also the discussion

of Prevention), but they also succeed amongst thickly haired animals, where they can find, as in the teat area, a place to make a puncture.

The notion, previously widespread, that ticks drop from above onto their victims, has now been discarded. In no field study have ticks been found higher than one meter above the ground.

In their most active mode the creatures crawl from below to above. Ticks prefer thin, hairless places on the skin, which are hard to reach by affected humans or animals.

When a suitable animal presents itself to the parasite, they are led via chemical and thermic pathways to these sites.

In Germany as well as N. America people ordinarily speak of "tick bites." More accurately the tick actually stings its victim. Ticks have no teeth, but rather pierce the skin like a mosquito. While sucking blood the tick buries its sucking apparatus so firmly in the skin that any careless pulling or scratching will more likely tear off the body, while leaving the head behind). As with most blood-sucking parasites, ticks inject an anti-coagulant enzyme into the puncture site, allowing them to suck for an extended period (if undisturbed, the tick's feast can last for 1-2 days.)

Laboratory research in the USA has established that it takes 48 hours at the earliest for the borrelia bacteria to transfer from the tick to the host organism. In my experience none of those affected observed such a long period of infestation. More than 1/3 of the patients seen in my practice are quite sure that they were never bitten by a tick at all. On account of these conflicting Claims, I am

of the opinion that among humans the time-span from the tick bite to the transference of bacteria is either shorter than in the laboratory, or else there are pathways of transmission other than by tick puncture. The latter conjecture gains support from observations that a Lyme-type erythema migrans can appear at the site of a mosquito bite (Melhom 2000). Other observers contend that the tiny

millimeter-long tick larvae, whose bite is rarely noticed, could be the cause for infections that are not apparently due to ticks. Since mosquitoes in our latitudes are also known to carry other epidemic diseases (for example, myxomatosis amongst rabbits), the suspicion arises that they also have their part to play in spreading Lyme disease. It is to be hoped that this might be researched from the epidemiological side. (Of course, to look for Lyme disease in a swarm of mosquitoes would not be a labour of love!)

Yet to be researched is the role of cat fleas as a disease vector. For the time being we may assume on a conjectural basis that Lyme disease has something to do with our modern lifestyle, with some sort of imbalance in our social, emotional, physical, or mental hygiene, which makes it so easy in turn for these minuscule beings to attach themselves to us and then infest our System. Every disease, every epidemic has its correspondences on other planes, which is, so to speak, a collective message or signal to the affected group that something is not right. What that might

be exactly requires further research, conducted -as Susan Sontag would urge- in a spirit of compassion rather than censure. I invite interested colleagues to work together to that end.

An essential step towards understanding this phenomenon could be to prove the Borreliosis nosode as well as the chief vector, the Ixodes ricinus tick, in homeopathic potency. Further, we have the interesting observation by Edward Whitmont, that -at least in the USA until the mid-90s- the Lyme zone is to be found encircling the conurbations. Urban as well as industrial centres,

together with extensive unsettled regions, show no evidence of Lyme infestation. On this matter Whitmont's theory was that humans in their striving to live in nature - without, however, actually allying with her (reckless suburbanization has caused immense damage to the biotopes that had previously been unaffected)- unleashed this disturbance in the balance of nature. Unfortunately our colleague died before he had the opportunity to substantiate his theory.

The accelerating destruction through heedless sprawl (paving-over of open spaces, channeling or diverting rivers, clear-cutting of forests, destruction of animal habitats) left a surviving biotope that served as a sensitive indicator - and one that swung in our disfavour. Not by chance does the initial expression of Lyme disease take the form of circular skin outbreaks! As above so below:

the fundamental hermetic law cannot be more clearly expressed. As it goes with nature as a whole, so it goes with each and every one of us. We mustn't forget that those of us who want to go live in the woods, who want to live on the outskirts of the city or beyond, do so because they love nature. They want to hear frogs croaking and bluebirds singing, and to watch how the fox and the hare say goodnight. But they also want to roll smoothly into the garage with the second car, answer their mobile phone on the terrace, and have a supermarket nearby, where a mango costs less than a dollar. All of this is obviously too much for our environment. That too-muchness we know in homeopathic terms as sycosis. Many Lyme patients manifest sycotic Symptoms, as the case descriptions in Part 3 will make clear. Possibly in this way we draw closer to the root of all evil than we would like.

The natural balance threatens to tip, analogous to one of the head. Symptoms of Lyme disease in its neurological form. There one finds a tremendous reeling vertigo, such as

appears in only a few other diseases.

Synergistic Factors in the Origin of Lyme Disease

Several instances of Lyme disease, which resisted a successful resolution for some time, provided significant insights that I would like to bring to the attention of the reader, in order to establish whether other patients or therapists have had similar experiences.

In four neurological cases of Lyme disease I have ascertained that the affected person, right at the point when the pains began, used a mobile phone employing pulsed high-frequency transmissions. Either that, or directly in or near their home a transmitter such as this had been put into Service. The patients found themselves in neurological treatment for months or years with no benefit.

In no case was neuro-borreliosis diagnosed, before I initiated the research, so that it cannot be said what came first: the electromagnetic field pollution, or the Lyme infection.

In those cases where the patients installed a telephone with above-ground equipment, the homeopathic treatment brought about a sudden improvement).

We are afforded an astonishing parallel here between, on the one hand, the typical close-meshed web of the mobile phone network creating neuro-pathogenic wave-patterns in our environment; and, on the other, the demonstrated efficacy of homeopathically-prepared spider poisons among Lyme patients. Pointing in the same direction is the fact that the chief vector of Ixodes

ricinus happens to be a spider.

Several cases point to a link between Lyme disease and vaccination.

An American microbiologist has recently isolated a botulin-like toxin as a metabolic product of the borrelia bacterium. Botulin toxin is better known as the metabolic product of Clostridium botulinum, a spore-forming bacterium; it is moreover the strongest bacterial poison known to man. Another bacterium of the same genus, Clostridium tetani, plays an accompanying (not causative) role in tetanus. As we know, tetanus vaccine, which is administered with increasing frequency by allopathic medicine, is involved as a causal agent in the origin of chronic neurological diseases.

The connection with multiple sclerosis has been frequently demonstrated. In a case from my own practice a young woman became ill with multiple sclerosis shortly after receiving a second tetanus shot. As we know, many neurological cases of Lyme disease are misdiagnosed by specialists as multiple sclerosis. It would thus be desirable to establish which of these factors exerts an influence. But here we need more accurate observations using a consistent recording format.

 

Zecken-Abwehr mit Kokosöl

Die auf Zecken abstossende Wirkung des Kokosöls beruht auf einer besonderen Fettsäure, der sog. Laurinsäure. In naturbelassenem Kokosöl befindet sich Laurinsäure bis zu einem Anteil von 60%, während in Butter beispielsweise nur etwa 5 Prozent Laurinsäure enthalten ist.

Laurinsäure gehört zu den gesättigten Fettsäuren, den sog. MCT (Medium Chained Triclycerides = Mittelkettigen Triglyzeriden). Schon seit den 1960er Jahren weiss man um ihre antimikrobiellen

Eigenschaften. Laurinsäure ist wirksam gegen Bakterien, Hefen, Pilze und bestimmte Viren.

Versuche liefen bereits in Bezug auf Therapien gegen Herpes, Masern und andere Virusinfektionen. Laurinsäure wirkt schnell und effektiv. Viren beispielsweise inaktiviert sie, indem sie kurzerhand deren Hüllmembran auflöst.

Zecken hassen Kokosöl

Mitarbeiter der FU Berlin (Hilker, Kahl und Dautel) entdeckten erst vor kurzem die abschreckende Wirkung von Laurinsäure auf Zecken. In konkreten Labortests wiesen sie nach, dass 81 - 100% der Versuchs-Zecken bereits bei einer zehnprozentigen Laurinsäure-Lösung das Weite suchten.

Trug man die Lösung auf die Haut von Versuchspersonen auf, dann fühlten sich immer noch bis zu 88% der Zecken abgestoßen. Das ging soweit, dass sich die auf die behandelte Haut gesetzten

Zecken vom betreffenden Menschen so schnell wie möglich herunterfallen ließen. Diese Schutzwirkung hielt ausserdem sechs Stunden lang an. Damit ist Laurinsäure deutlich länger wirksam als

andere Mittel.

Anwendung von Kokosöl beim Menschen

Kokosöl wird einfach wie ein Körperöl aufgetragen. Bei Zimmertemperatur ist Kokosöl fest, verflüssigt sich jedoch sofort, wenn ein Stückchen davon in die warme Handfläche gelegt wird und kann jetzt in die Haut einmassiert werden. Kokosöl duftet angenehm, fühlt sich auf der Haut wundervoll weich an, desinfiziert sanft, pflegt und schützt die Haut. Es eignet sich daher nicht nur in der Zecken- und Stechmückenzeit, sondern das ganze Jahr über als hochwertiges und naturbelassenes Körperpflegeprodukt.

 

Ärzte Zeitung, 28.01.2013

[Beate Schumacher]

Die neun häufigsten Irrtümer zur Lyme-Borreliose

Falsche Vorstellungen über Verlauf und Nachweisbarkeit der Lyme-Borreliose sorgen für Fehldiagnosen und Übertherapie. US-Experten haben zusammengefasst, was wissenschaftlich wirklich belegt ist. Ein Erythema migrans ist ein deutliches Zeichen einer Borrelien-Infektion.

SUMMIT. Das unabhängige wissenschaftliche Institute of Medicine (IOM) äußert sich "besorgt" über "die weite Verbreitung von falschen Vorstellungen und Missverständnissen" in Bezug auf die Infektion mit Borrelia burgdorferi.

Als besonders problematisch erachten die Experten um Dr. John Halperin vom Overlook Medical Center in Summit, dass manche Ärzte zur klinischen Diagnose auch andere Symptome als das Erythema migrans heranziehen und die Serologie wegen "fehlender Aussagekraft" außer Acht lassen (American Journal of Medicine 2013; online 14. Januar 2013).

"Dadurch lässt sich die Liste der klinischen Störungen, die der Borreliose zugeordnet werden, beliebig erweitern", warnen Halperin und seine Kollegen.

In einem Review haben die US-Mediziner nun die häufigsten Irrtümer in Bezug auf die Borreliose sowie die entsprechende evidenzbasierte Datenlage zusammengestellt:

Irrtum Nr. 1: "Bluttests sind unzuverlässig, viele Patienten sind trotz einer Borreliose seronegativ." Weil sich die Immunantwort langsam aufbaut, fallen IgG-Antikörper-Tests in den ersten vier bis sechs Wochen tatsächlich oft negativ aus.In späteren Stadien einer Borreliose besteht jedoch, wenn überhaupt, nur äußerst selten Seronegativität. Daher ist bei seronegativen Patienten mit Symptomen, die seit mehr als einem Monat bestehen, eine Borreliosetherapie normalerweise nicht zu rechtfertigen.

Irrtum Nr. 2: "Bei manchen Patienten mit monatelanger Erkrankung sind nur IgM-Antikörper gegen Borrelien nachweisbar." Patienten mit einer Krankheitsdauer von mehr als vier bis sechs Wochen sollten IgGpositiv sein. Der Befund von isoliertem IgM in solchen Patienten ist fast immer falsch positiv. Tests auf spezifisches IgM sollten überhaupt nur in der Frühphase der Erkrankung verwendet werden.

Irrtum Nr. 3: "Positive Antikörper-Tests nach antibiotischer Therapie zeigen an, dass nicht ausreichend behandelt wurde." Eine Persistenz der humoralen Immunantwort nach dem Abklingen einer Infektion ist normal und kein Zeichen für ein Fortbestehen der Infektion. Bei Patienten mit starker IgG- oder IgM-Reaktion können das Serum und sogar der Liquor selbst nach Jahrzehnten noch seropositiv sein. Die langjährige Seropositivität kann bei älteren Personen in Hochrisiko-Gebieten zum diagnostischen Problem werden: Bei akuten Symptomen muss immer hinterfragt werden, ob tatsächlich ein kausaler Zusammenhang mit dem erhöhten Antikörper-Spiegel besteht.

Irrtum Nr. 4: "Nach einer Antibiotikatherapie (wegen einer anderen Infektion) können Bluttests negativ ausfallen." Es gibt keinerlei Hinweise, dass eine bestehende Antikörper-Antwort durch eine nicht kurative Antibiotikagabe supprimiert wird.

Und selbst nach einer wirksamen Frühtherapie auf der Basis eines Wandererythems kommt es bei den meisten Patienten noch zur Serokonversion.

Irrtum Nr. 5: "Die Lyme-Borreliose ist eine klinische Diagnose, die auf der Basis verschiedener Symptome zu stellen ist." Es gibt nur ein einziges Symptom, das in Endemiegebieten eine so hohe Spezifität aufweist, dass keine Labordiagnostik erforderlich ist - und das ist das Erythema migrans.

Eine beidseitige Lähmung des Gesichtsnervs ist zwar zu 96% mit einer Borreliose assoziiert, trotzdem ist eine serologische Bestätigung anzuraten. Bei anderen Symptomen wie radikulären Schmerzen ohne mechanische Ursache oder wiederkehrender Oligoarthritis der großen Gelenke ist das Labor unverzichtbar.

Eine Diagnosestellung aufgrund noch weniger spezifischer Symptome wie Kopfschmerzen, Fatigue und kognitiven Schwierigkeiten ist laut IOM-Publikation "untragbar".

Selbst unter der Annahme, dass jeder zweite Borreliose-Patient kognitive Probleme entwickelt, hätte dieses Kriterium einen positiven Vorhersagewert unter 1%.

Irrtum Nr. 6: "Patienten mit Fatigue und Gedächtnisproblemen haben eine Borrelieninfektion des zentralen Nervensystems." Bei ungefähr 10 Prozent der Patienten mit B.-burgdorferi-Infektion kommt es zu einer ZNS-Beteiligung, meistens einer Meningitis. Unabhängig davon entwickeln manche Patienten mit aktiver Borreliose Fatigue +/o. Probleme mit Gedächtnis und Kognition.

Dahinter steckt keine ZNS-Infektion, vielmehr handelt es sich um eine metabolische Enzephalopathie.

Sie ist auch bei anderen Infektionen zu beobachten und wahrscheinlich auf neuroaktive Effekte von löslichen Immunmodulatoren zurückzuführen.

Irrtum Nr. 7: "Eine Borreliose kann tödlich sein." Eine Borreliose kann zwar das Herz oder das Gehirn schädigen, ein tödlicher Verlauf ist nach den vorliegenden Daten trotzdem extrem unwahrscheinlich.

Irrtum Nr. 8: "Wenn die Symptome nach einer Antibiotikatherapie fortbestehen, muss länger behandelt werden." Eine Nachbehandlung ist höchstens gelegentlich notwendig - in aller Regel ist eine Antibiotikatherapie von zwei bis vier Wochen ausreichend.

In kontrollierten Studien hat eine längere Therapie auch bei anhaltenden Symptomen keinen Zusatznutzen erbracht.

Irrtum Nr. 9: "Wenn es unter der Therapie zu einer schnellen Besserung der Symptome kommt, beweist dies die Richtigkeit der Diagnose auch bei negativer Serologie."

Eine Besserung der Symptome kann auch auf das Abklingen einer anderen Infektion, auf einen Placeboeffekt der Behandlung oder auf andere nicht antimikrobielle Wirkungen der Antibiotika zurückgehen. Genauso wenig wie nach der Behandlung persistierende Symptome gegen die Diagnose sprechen, kann die Besserung unspezifischer oder neurologischer Symptome als Beweis dafür angeführt werden.

 

[Cornelia Richardson-Boedler]

Lyme Disease: First noted in the northeastern U.S. in 1975, Lyme disease has spread through most parts of the country. Caused by Borrelia burgdorferi (spirochete),mostly Ixodes-transmitted, it is initially treated with tetracycline. The incubation time is usually 1 to 2 weeks, when the local erythema chronicum migrans (often also smaller secondary lesions) and systemic symptoms appear, including malaise, headache, fever, myalgia, arthralgia, and lymphadenopathy. Weeks later, a second stage of illness manifests with neurological and cardiac symptoms, followed weeks or years later by arthritis (third stage)

(Anonymous, 1986).

In contrast to the main = first lesion, which forms a growing circular area (red on the outer border, clearing in center), secondary lesions are smaller, less prone to expand, and may form several days after onset of the main lesion. In some patients with Lyme disease, the erythema chronicum migrans may develop within hours or days of the bite and have a vesicular or necrotic center and bluish discoloration. Malaise, fever, and arthralgia may also commence during the days following the bite, thus moving the manifestations closer to those of local and (mild) systemic loxoscelism. Yet, atypical for systemic loxoscelism, the clinical course in the two reported cases, such as in regard to the arthralgic pains, was prolonged (Osterhoudt, Zaoutis, & Zorc, 2002/Rosenstein & Kramer, 1987). In regions endemic for Ixodes dammini, but nonendemic for Loxosceles spiders, Lyme disease should be suspected before brown recluse bite (Rosenstein & Kramer, 1987).

Lesen Sie mehr unter: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/borreliose.html#ixzz3urmGCUKA

Negativ: Lyme disease is a typical expression for the family Ericaceae.

Aurum arsenicosum: hat sich bei der Behandlung chronisch Borreliosekranker oft bewährt.

da ein Arzneimittel, das in Fällen epidemischer Krankheiten oft heilsam ist, dieser Krankheit auch wirksam vorbeugen kann, kann Aur-ars. ein wirksames Vorbeugungsmittel (Genius epidemicus)

der derzeitigen Borreliose-Epidemie sein (an Borreliose erkranken jährlich mehr Menschen in Deutschland als an allen anderen meldepflichtigen Infektionskrankheiten zusammengenommen)

Borreliosemetaphylaxe nach Zeckenstich: 3 Tage lang 1 x tgl. 1 Teelöffel von einer Lösung aus 1 Glob. Ledum palustre (am besten in einer Flasche halbvoll Wasser), danach am 6. und 12. Tag

nach dem Zeckenstich je 1 x 1 Teelöffel von einer Lösung mit 1 Glob. Aurum arsenicosum (die Lösungen können im Kühlschrank aufbewahrt werden) siehe auch Merc.!

 

Repertory:

Head: Headache < motion/touch;

bones, skull, vertex, forehead, eyes above, occiput, sides, temples, brain; pressing, tearing, hot, heavy, loose

Eyes: inflammation, itching, burning, pain

Vision: COLORS before the eyes, weak.

Nose: coryza, obstruction, sneezing

Mouth: pain, dry, burning, salivation/Taste: bitter. Teeth weak, crumbling

Larynx/trachea: tickling, scraping, hoarse.

Respiration: asthmatic.

Heart: pain, palpitation.

Stomach: nausea, vomiting, pain, retching, eructation

Abdomen: pain, rumbling, noises, distension, liver pain.

Rectum: constipation, diarrhea

Bladder: cystitis, gonorrhoea, nefritis, ureteritis, pain, neck, < urge.

Urging, dribbling

Urin: albuminous/bloody/green/pale/red/yellow/profuse/scanty, sediment/sand.

Uric acid diathesis, stones.

Urination: frequent, less, burning pain urethra.

Prostrate: Prostatitis, prostate enlarged

Male sexorgans: Testis pain, penis itching,

Female sexorgans: Vaginitis, leucorrhea.

Menses: frequent, too early, too soon, profuse, painful, Dysmenorrhea

Extremities: pain, fibromyalgia, stiff, gouty, muscle, joint, bone

Aching, drawing, gouty; joints, pressing, rheumatic; sprained, stitching, tearing, wandering, heavy, tired

Paralytic, wandering

Back: ache: spine, cervical, dorsal, between scapulae, lumbar aching, pressing, rheumatic, tearing, stiff.

Skin: Dermatitis: red, itching, eczema, herpes, vesicles, crawling, ulcers.

Generals: Weather: chilly, < open air/< cold/< wet/< uncovering.

thirsty

Food: > drinks/alcohol;

Physical: <: motion/exertion/ascending/turning/over lifting/straining of muscles and tendons; >: rest;

Localisation: left, crosswise.

Abscess, cancer, ulcer, dropsy, faint

 

DD.: Ironseries: hard working, perfectionist/Silicium: family oriented.

 

 

Lyme disease

1. local skin eruption that grows circumferentially with central clearing (not always), suggestively termed a target rash. Borrelia can be isolated from this eruption, but is disseminated systemically from the moment of initial infection.

2. highly individually variable, and Lyme disease is known as a great imposter for its ability to mimic many disease conditions. The most common presentations involve inflammation of the large joints and peripheral nerves.

3. Neurologic and Cardiac complications may follow.

 

Lyme disease is a typical expression of Ericaceae. 1. Kalm. 2. Led. 3. Rhod. 4. Gaul (Ericales im Allg).

Fibromyalgie: Beschwerden ähneln Lyme disease.

 

Group Anamnesis

A. heart symptoms + arthralgias/neuralgias (inflammatory rheumatic myocarditis +/o. pericarditis)

B. “pace” of Lyme disease = the migratory nature of its arthralgias/neuralgias/rapid change

C. symptoms alternating/periodic

 

Face: The neuralgias are most typically facial or sciatic:

Throat: sore

Rheumatic pain in the neck + headache

Chest: complaints of the heart after rheuma/pain rheumatic heart/inflamed heart (Endocardium/Pericardium)

Extremities: rheumatic pain in shoulders/hips/knees/joints

Lower limbs - sciatica

Pain wandering/symptoms change rapidly

Arthralgias in shoulders/hips/knees, and may be of acute and/or chronic nature:

inflamed joints (# heart symptoms)/pain rheumatic (acute/chronic)

Back: Cervical region (Rheuma)/ rheumatic pain

Skin: ERysipelas

Generals: inflamed joints/nerves

Neuralgic pain

 

 

Behandlung: Hanta/Parvovirus/Spirochete in Potenzen

? Lat-m ?

 

Vergleich: Chara intermedia. Ix. (= Hauptübertrager Borreliose). Malaria Podarcis dugesii (= Mauereidechse ist immun gegen Borreliose burgdorferi).

Rhynchophorus ferrugineus (= Rote Palmen-Rüssler. Coleoptera. Ist im Organismus unauffindbar./zeigt sich durch Zerstörung wie Malaria/Borreliose).

Podarcis dugesii (= Mauereidechse ist immun gegen Borreliose burgdorferi. Reptilia).

Ser-a-v (Abstrich enthält Borrelien). Syph (Borrelien verwandt mit Syphilliserreger).

Siehe: Nosoden allgemein + Schiebegruppe + Verborgen Gruppe + Anhängsel (Dr.med. John D.Bleiweiss/Übersetzung und Links von Dr. Joachim Gruber) + Homeopathy and Lyme Disease (Ronald D. Whitmont) + Homeopathy and Lyme Disease 2 (Frans Vermeulen) + Anhang (Frans Vermeulen/Will Taylor) + Anhang 2 (Ronald D. Whitmont)

 

Antidotiert von: Lat-h.

 

Allerlei: kann von Mutter auf Fötus übertragen worden

Behandlung: Um unnötige Antibiotika zu vermeiden, ist es möglich die Zecke auf Borreliose und andere Krankheiten untersuchen zu lassen.

 

Version: November 10, 2005.

Die Adresse dieser Seite ist http://www.lymenet.de/lymchckd.htm.

Die home page dieser website ist http://www.lymenet.de.

 

 

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