Husten/Croup

 

[Ravi Roy]

Um die Mittelsuche zu erleichtern, habe ich die Mittel wie schon bei »Schnupfen« nach den unterschiedlichen Wetterlagen geordnet.

Aber man sollte nicht zu schematisch nach dieser Anordnung vorgehen, da immer andere Faktoren mit hineinspielen können.

Um genauer verordnen zu können, ist Flexibilität im Denken unerläßlich. Wenn z. B. der Husten als Folge eines Schnupfens auftritt oder von Fieber begleitet ist, schauen

Sie bitte auch unter den Kapiteln »Schnupfen« und »Fieber« nach. Da Sie den Husten homöopathisch behandeln wollen, verabreichen Sie, bitte, weder andere Medikamente,

noch legen Sie Brustwickel an.

Beide Maßnahmen verschleiern die Symptome und verhindern das Erkennen des optimalen homöopathischen Mittels (Simillimum).

Wenn Sie allerdings mit der homöopathischen Behandlung nicht vorankommen, dann können Sie den Husten durch äußere Anwendungen lindern. Heiße Brustwickel oder Wickel mit

in Schweineschmalz gedünsteten Zwiebeln fördern und lösen den Auswurf.

Eine Kompresse mit warmem Öl auf den Fußsohlen kann die Krämpfe beim Husten nehmen.

Erkältungskrankheiten

Diätetische Wirkungen bei Husten

1. Folgende Maßnahmen < den Husten:

a) Sauermilchprodukte,

b) Zitrusfrüchte,

c) Milch (verschleimt).

2. Verzögerung der Heilung durch:

a) Süßigkeiten,

b) fette Speisen,

c) starke Gewürze.

3. Gut vertragen werden Teigwaren.

4. Besonders günstig sind:

a) Gemüse, roh oder gekocht,

b) Salat.

Behandlung

Plantain Spruce Cough Syrup w                   Great-tasting cough syrup, flavored with organic cane sugar, wild cherry extract and organic vanilla extract, temporarily relieves symptoms of cough

and chest congestion. With lanceleaf plantain, fresh spruce tips, and makes gallons of its own plantain and spruce extracts for this popular syrup.

4x daily, up to every hour. Age 12 and older: 1 tablespoonful. Ages 2-11: 1 teaspoonful.

 

Mittel bei trockener, kalter Wetterlage

Acon.: häufig bei trocken-kalter Wetterlage angezeigt.

Bry.: Husten tritt gerne im Herbst auf. Die Bronchitis fängt mit einem kleinen, trockenen Husten an, der sich langsam steigert. Wie wir es schon vom Schnupfenverlauf her

kennen, wird Bry. immer unbeweglicher. Die Hustenstöße fangen bald an wehzutun. Beim Husten entsteht ein stechender Schmerz, so stark, daß er den Betroffenen richtig schüttelt und er sich

die Brust halten muß. Jegliche Bewegung kann Hustenstöße auslösen, die lange anhalten.

Essen, wo ein Hustenanfall dem nächsten folgt und ihn durch die Schmerzen wie am Boden zerstört zurückläßt. Er darf auch nicht zu tief einatmen, weil diese geringe Bewegung des Brustkorbes ausreicht, Husten auszulösen. Am Anfang, wenn er noch nicht durch den Husten das Bett hüten muß, tritt der Husten beim Eintreten in ein warmes Zimmer auf. Er hat Verlangen nach kalten Getränken, sollte diese jedoch nicht trinken, weil sie den Husten verschlimmern. Sein Durst ist groß.

Warme Getränke lindern den Husten. Auch vorkommend, daß Bry. keinen Durst hat, obwohl seine Schleimhäute charakteristischerweise für ihn sehr trocken sind. Bry. hat oft

Kopfschmerzen beim Husten. Dann wird es richtig qualvoll, weil sich der Kopfschmerz < Husten sodaß er den Kopf am liebsten pressen möchte. Dies kann er aber nicht, da er sich schon die Brust halten muß. So sieht man ihn vornübergebeugt im Bett knien, den Kopf auf die Matratze gepreßt.

Caust.: Der Causticum-Mensch mag kalte Tage im Herbst und kalten, trockenen Wind nicht, weil ihm dieses Wetter auf die Bronchien schlägt, sie trocken und rauh werden. Ein harter Husten setzt schnell ein, und bis zum Abend ist Caust. heiser. Am nächsten Morgen kann er kaum sprechen.

Der Husten foltert ihn, die Lungen fühlen sich an, als ob sie voller Schleim wären. Er hat nicht die Kraft, den Schleim hochzuhusten, obwohl er kämpft und kämpft. Alle stehen ratlos und besorgt um ihn herum, bis einer auf die Idee kommt, ihm ein Glas Wasser zu reichen. Nach einem Schluck schon hört der Husten schlagartig auf. Je kälter das Wasser, um so besser hilft es ihm.

Hep.: Es herrscht kaltes, trockenes Wetter, und Hepar hat sich lange draußen aufgehalten. Abends spürt er noch keine Veränderung, aber am nächsten Morgen wacht er mit Husten auf, der die charakteristischen Hepar-Schmerzen hat: „Als ob Splitter unterhalb des Kehlkopfes bis hin zu den oberen Bronchien stecken würden“. Die Schmerzen nehmen langsam zu. In den ersten Tagen

[E.A. Farrington]

Rumx.: tickling cough from an annoying tickling in the supra-sternal fossa. Wants to breathe warm air, and anything disturbing the temperature of the respired air excites the tickling and the cough.

 

Tub-b.: täglich, bis der Husten deutlich nachläßt, danach alle 2—3 Tage.

Es ist ratsam, nach Beendigung des Hustens Tub. ca. 2 Wochen lang alle 3 Tage zu geben, um die Erkältungsneigung zu verringern.

 

Archangelica comp. (= Hyos. + Arg-n. + Archangelica + Salvia) wa

Trockenem Reizhusten/Dämpft den Hustenreiz

Aus potenziertem Bilsenkraut (Hyoscyamus niger) und potenziertem Silbernitrat (Argentum nitricum) dämpft die erhöhte empfindliche Schleimhäute und damit den Hustenreiz. Engelwurz stützt als Heilpflanze das Lymphsystem, das Träger der Immunabwehr ist. Der entzündungshemmende Salbei (Salvia officinalis) ergänzt die Komposition.

Soweit nicht anders verordnet, Erwachsene und Kinder ab 6 Jahre 1- bis 3-mal täglich 5 – 10 Globuli unter der Zunge zergehen lassen. Kinder bis 6 Jahre nehmen 1 bis 3x täglich 3 – 5 Globuli ein. Bei Säuglingen empfiehlt es sich, vor der Verabreichung die angegebene Menge Globuli in einer kleinen Menge Wasser oder ungesüßtem Tee aufzulösen.

Anwendungsgebiete: Entzündliche Veränderungen der Luftwege [Kehlkopfentzündung (Laryngitis)/Luftröhrenentzündung (Tracheitis), Reizhusten.

 

[Willard Pierce]

In membranous as well spasmodic croup, Hep. is given later in the disease, when there is little or no fever, the child is weak and perspires easily and the cough is loose. Allen: “ should be given very cautiously even in a late stage of membranous croup as over-dosing with it is apt to cause recurrence of the more acute symptoms, to lessen the secretion of mucus, rendering the cough dry and tight, and increase the difficulty in breathing.”

 

Akupunktur

Kombinationen

Husten und Laryngitis

Dü 1 + Lu 5

 

Hustenarten:.

- trockener Husten akuter Infekt: Acon. Bell. Bry.

geht von Nase-Rachen zu Bronchien: Phos. Stict. Cor-r. Rumx.

- Krampf- + Reiz-Kitzelhusten: Bell. Dros. Ip. Rumx. Hyos. (< gleich nach Hinlegen)

- feuchter Husten:      

Auswurf leicht: Puls.

Auswurf schwierig: Ip. Ant-t. Stict.

Auswurf zäh: Hydr. Kali-bi.

- Husten nachts: Consider the use of opium and its derivatives for the suppression of coughs. If this is continued for any length of time…we find the patient has become subject to a condition far more serious,

- for he has developed a chronic state of night cough; each time it is suppressed it is driven still deeper, and the patient soon develops fever, night sweats, and a general hectic condition. The danger of this suppression is very great, as can easily be noticed, especially in pneumonias, where the least suppression is often fatal.

Vergleich. Anisum with others

[Bernhard Baehr] Croup

H. regards Spongia as the main remedy in croup and directs to resort now and then to an intermediate dose of Aconite or Hepar. He does not consider Spongia indicated until the respiration has become embarrassed and

exudation has commenced. In the first night, it may not matter much which of these remedies is given in alternation with Aconite. It is certain that catarrhal croup will be modified by a few doses of Acon. within 12 hours.

Influrodon® w Husten mit headache

 

Acon.: from exposure to a dry cold wind takes a cold today and, comes down with croup to night in the first sleep. Before midnight has a dry spasmodic cough; hoarse cough;

Spongia has taken a cold yesterday or the day before. < Every mental excitement or increase of cough. First roughness and dryness of the mucous membranes, sneezing.

Acon. + Spong. have croup before midnight with dry, hoarse, barking cough, sawing respiration and dry air passages. They are so similar that when Aconite only partially controls the condition and it returns the next

night, or lasts on beyond midnight, Ambra.: cough followed by eructation of wind from the stomach. Ambra grisea is one of the best. Another is Sulphur and a third is Veratrum album.

Am-c.: [H.R. Arndt] cough of elderly people, rattling, loose, yet difficult to raise anything; after much effort raises mucus, at times slightly tinged with specks of blood. Night cough < 3 or 4 h. from tickling in the throat,

as though there were dust in it.

Am-m.: dry in the morning and loose in the afternoon +/o. evening. Keynotes: coldness between the shoulder blades/sciatica > when lying down

Spong.: follows naturally/because it was probably the remedy in the beginning. < each succeeding night, hoarse barking and crowing before midnight, though it also has a croup after midnight. Deep-acting/sometimes

come on suddenly. Paroxysmal anxiety in croup, heart and throat disease. Dry, with no rattling/< warm room/heat. Dry, Croupy, Seal’s cough, saw thru wood. > warm drinks Hep. < at night/in the morning.

And when Acon. has apparently controlled, but the croup returns the next morning, Hep. comes in. Or if croup comes on again the next evening with rattling Hep. will also be suitable. If the child wants to be covered

or says that it is chilly.

[W. A. Dewey]

When the cough begins to loosen and becomes rattling, fatiguing and choking, with moist rales, “Coughing into a choke”. It corresponds more closely to sub-acute cases.

Calc-s. Child says the room is too warm and kicks the covers off.

Caps. A common ingredient of many cough mixtures. Coughs are often of an intermittent and attacking nature.

Iod. Wants to be “cool”

Ars./Nux-v./Lyc. > from warm drinks

Cor-r. close cousin to the sponge. May be thought of as a sponge that’s sharpened itself with calcium, but nevertheless experiences an inner fragility and lack of strength relative to its environment. = Spong-ähnlich in croup and spasmodic cough (and sometimes even nose-bleeds during the cough) + outward pressure. Face red.

Verb.: Bed wetting/teasing cough at bedtime. lies down at night and starts to cough, a dry, teasing cough that is hard to stop, mullein has proved helpful.

[Elaine Lewis]

Ant-t.: Think of “loose”, think of “rattling”, and think of “expectoration very difficult!”  We call this “Difficult Cough”.  In babies and children, they will be < lying down and > carried. 

They may seem stuporous, lifeless with an overwhelming desire to sleep like Gelsemium.  Better cold/outside air, worse warmth.  They are irritable, complain-y and whiny.  This is our drowning remedy, it’s our “swallowing wrong” remedy.  Any time there’s fluid in the lungs and it needs to come out, give Antimonium tart.

Phos.: Main remedy for pneumonia and bronchitis. Dry cough, hoarse cough, tightness of the chest and oppression of the chest.  Dry hacking cough.  Can be painful.  You may also observe the famous symptom: major thirst for ice cold drinks.  Cough <: talking/laughing/exertion/cold air;  >: sitting/lying on the right side;

Bry.: Severe symptoms. Sharp, stitching pain; so, here’s what you can expect from a Bryonia cough–a hard, dry cough that hurts the patient’s chest and his head.  He may have to hold his chest or hold his head when he’s coughing.  (Nux-v. holds his head too.)  The least motion < cough (breathing: will try not to breathe deeply).  He appears irritable because he does not want to talk to you.  Talking involves taking a deep breath and he cannot do that without exciting a cough, which is painful; so, he may refuse to talk to you.  He is very dry, mucus membranes dry, and so he’s very thirsty but will not want to sit up to drink, so, will ask for water only rarely but will drink the whole glass down when he does.  >: rest/firm pressure/cool open air;

Spong.: Another really important dry cough remedy.  The cough can be barking, hollow, metallic or can sound like fabric ripping or a carpenter sawing through wood.  <: talking/sweets;

>: eating/drinking;  Can feel suffocating, as if breathing though a sponge.  Gasping breathing.  Fearful of suffocation.  <: warm room/lying down/wind/exertion; >: warm food;

Puls.: Switching over again to loose coughs: loose in the day, dry at night.< Evening. Thirstless.  Wants to be propped up.  Better for company.  Desires butter, ice cream and creamy foods.  Discharges are thick, yellow or green.  Nose is stopped up.  Child may be weepy and pathetic sounding. >: sympathy/consolation/in outside open air/walking slowly; <: warm, stuffy rooms;

Dros.: One of our main whooping cough remedies.  Violent fits of coughing, can hardly breathe!  Cough is hard, painful, dry, barking and ends in gagging or vomiting.  He may say there is a crumb or feather sensation in his throat.  Worse lying, worse after midnight, worse cold drinks.  Cough may result in nosebleed.

Ip.: Almost any complaint +  nausea and vomiting.

DD.: like Pulsatilla, it is thirstless and > open air; <: warm stuffy rooms. 

Like Ant-t. it will have a loose, rattling cough with great difficulty to bring up mucus.  The tongue is clean, no coating.  There may be coughing up of bright red blood or nosebleed. 

Asthma remedy.  < smell of food.  Breathing is difficult.  Very disgusted by everything, hard to please unlike Pulsatilla.

Hep.: Dry or loose cough, can’t expectorate.  Very cold, may be shivering.  Any exposure to cold excites cough, must stay completely covered.  Worse cold air, cold draft.  Very sensitive to cold.  Thick yellow mucus.  Cough is worse from cold drinks.  Weak with rattling in the chest.  Very hypersensitive to pain, to touch of any part that’s painful.  Suffocative attacks forces patient to sit up and bend head backwards.  Worse after midnight.

Rumx.: Dry, incessant, violent, tickling cough.  Tickle in throat.  Rawness sensation in trachea.  Worse from uncovering.  Even just sticking the hand out of the covers excites a cough.  Cough prevents sleep.  Coughs as soon as his head hits the pillow.  Mucus in throat.  Worse inhaling cold air, so, he may pull the covers over his head.

Lach.: < after sleep, as if the child were dying; commencing paralysis of the lungs.

Stict.: tuberculous subjects attacked by the grip/incessant, wearing, racking cough.

 

[Dr. E.A. Farrington]

I warn you not to use Pulsatilla for a loose cough unless you are sure that all the symptoms of the case call for it. It often tightens such a cough, without curing it.

Cocc.:

• Paroxysms, cold drinks

• Copious thick ropey mucus with retching suits almost any paroxysmal cough when the attacks are violent, but not very close together, and are attended by much redness of the face and

a general sense of feeling too hot. If irritation of the kidneys, with scanty, thick heavy urine, passed pretty often also attends, it is doubly indicated and the results will be brilliant

Rumx.:

• Sensitive any cold air, inhalation, undressing, chg rhythm breath, Dry tickling

• Little, no expectorant

• Anti-Tartar  

• Death rattle

Dros.:

• Violent, Painful

• Paroxysm, cannot catch breath

• Makes nosebleed, vomit

Bad.:

• Spasms, forceful

• Mucus flies from mouth

Pert. = Keuchhusten Nosode/?hergestellt aus Schleim eines Kranken?/= Haemophilus pertussis/= Bordet-Gengou bacillus/= Coqueluchinum/= Whooping Cough/= tosse canina (= dog’s bark, Italy)/

= Wolfshusten (= howling of wolves)/= Eselshusten (= braying of donkeys)

Krupphusten

Acon.: plötzlicher heftiger Krankheitsbeginn nach trockener (windiger) Kälte; kurzer, harter trockener, schmerzhafter Husten; Frösteln, UNRUHE + Angst (Kind klammert an Eltern);

Spong.: trockener, hackender, bellender oder SÄGENDER, erstickender, rauer Husten; Hals berührungsempfindlich; heiser raue Stimme; wenig heller Auswurf; > (warmes) essen + trinken (> Bonbon-Lutschen)

Hep.: schwächender, erstickender, krampfhafter Larynx husten, der zu rasseln beginnt; expektoriert dicken Schleim; << Kälte + Abdecken; Folgen von trockener kalter Luft (Acon); < nachts/Sprechen/Liegen;

> feuchte Luft (Regen/Nebel/Inhalation).

Bell.: plötzliche Beginn; bellender Husten mit hochrotem Gesicht.

Brom.: Krupp im Sommer; Heiser beim Krupphusten; << einatmen, << schlucken; < Hitze + warme Räume (Bry./Ip.); > frische Luft;

Andere: Ip. Calc-s. Coc-c. Jod. Kal-bi. Lach. Phos. Rumx. Samb.

Aus eigener Erfahrung (macht Schleim flüssiger):
Rizinusölpackung: Auf weiches, oft gewaschenes Baumwolltuch (so groß wie die zu bedeckende Hautstelle) träufeln/direkt auf Haut auflegen. Mit passendem Plastik bedecken und fixieren. Lange sitzen lassen

(wenigstes übernacht). Für Husten/Bronchitis/Schmerz in Gelenken.

In croup without fever, think of Kali-bi. or Brom. the latter with cyanosis.

[Dr. D. Weber]

Ant-s.: Lem-m.: also should be considered in postnasal drip.

Bry.: < on entering a warm room from the cold

Cimic.: DRY short, cough, with irritation from a dry spot in the larynx and << talking.

Cast-v.: short, tight, 'ringing' cough;

Coc-c.: spasmodic cough, > in the cold air;

Cor-r.: continuous "minute gun" type cough during the daytime and whooping-type cough at night. Profuse postnasal drip, keynote for this remedy.

Cycl.: Cough at night while asleep without waking (child)

Dios.: > only when lying down.

Hyos.: Spasmodic coughs/frequent urination from bladder irritability.

Ign.: nervous cough of globus, a lump sensation in the throat.

Mang-met. or Mang-p.: > lying down. It also has the hoarseness, < cold and damp (Dulc.) and > lying down.

Meph.: severe, suffocative coughing spasms at night, with contraction of the glottis, < expiration. Boericke: Cough "till blue in the face".

Napht.: hay fever remedy that is efficacious in long-continued paroxysms of cough, < at night, with tenacious mucus, and inability to catch the breath, < inspiration,

Stann-met.: Most coughs < lying on the left side. A patient who complained of a recurrent severe cough every fall, often progressing to pneumonia. His strongest modality < lying

on the right side. Stann-met. cured the case. Remember the sweet tasting sputum of Stann-met. which has helped me to find the right remedy in several cases.

Sang.: Coughs of gastric origin/> after eructations or passing flatus.

Seneg.: IRRitating, scraping sensation high up in the throat and fauces, often elderly people with chronic coughs, with difficult expectoration. Catarrh of the chest # diarrhea.

Stict.: Profuse postnasal drip

Verat.: cough coming from deep in the abdomen, > eructations or with concomitant diarrhea. < in/entering warm room

Verat-v.: rapidly progressing lung congestion, dyspnea, heaviness of the chest, livid and bloated fauces, and drop in blood pressure.

 

Most coughs < lying on the left side. I believe there is a physiologic explanation for this. I had a patient who complained of a recurrent severe cough every fall, often progressing to pneumonia. His strongest modality

< lying on the right side. Stann-met. cured the case. Remember the sweet tasting sputum of Stann-met. which has helped me to find the right remedy in several cases.

 

[Edmund Carlton]

It is needless to dwell upon spasmodic croup. It scares the family and may lead to unnecessary dosing, but seldom does any additional harm. If it is not related to Aconitum (with fever), or Spongia

(sudden attack at night), at a glance, I study up the similar medicine.

Membranous croup, pseudo-membranous laryngitis, croupous laryngitis, has killed many a victim and demands careful attention. The exudation upon the mucous surface is fibrinous. Although rated with diphtheria,

it differs from diphtheria in that it has no penetrating odor and leaves no scar.

It tries a physician’s nerves to see a child perish under the torture of membranous croup. He may in consequence err in judgment and do too much, and thereby lose a case that might otherwise have been saved.

 

Acon.: a potent weapon in my hands when there were fever, hot, dry skin, thirst, fear and restlessness. From numerous cases I select the worst one for illustration. After a struggle lasting twenty-four hours, the attending physician had said to the family that there was no chance whatever for the little boy. He welcomed their suggestion to call me in, and expressed a wish to be free of responsibility. The prospect was most discouraging.

Membrane covered the throat and invaded the larynx. The symptoms first named above were all present. I made a solution of Aconite two-hundredth, and began to give it every fifteen minutes. After two hours of this there seeming to be a slight amendment, the doses were placed twenty minutes apart, and so on. It was about sunset when we began. About eight o’clock the next morning the patient was evidently improving, and the medicine was given every hour. I had ordered every dose myself and now took a recess. Subsequently the same plan of abatement of doses as improvement was seen was followed. After two days of this work the cure was complete.

Ant-t.: often indicated in my practice. The demand for it is so definite that none should fail to comprehend. Face cold, bluish, covered with cold sweat, pulse frequent, voice soundless, sawing respiration, rattling respiration, as if the air passages were full of mucus, without expectoration; larynx painful to touch, great prostration, beginning paralysis of pneumogastric nerves. Aggravation in the morning. Tartar emetic has helped me out with some desperate cases having the foregoing peculiarities. If it has been indicated and failed to cure, then nothing else, not even tracheotomy, has been of any use.

Bell.: needed in spasmodic croup. It is also occasionally the remedy in the more serious malady. It serves me best for a sensitive nature, with hot head, large pupils, flushed face, dry and hot skin, full and sharp pulse, dry, barking cough, swollen red tonsils, patches of exudation on fauces. < 15 h. Midnight attacks.

Hep.: loose, rattling, choking cough, < morning [Ant-t.]. My cases have more frequently demanded Hepar by virtue of a hoarse, dry, barking cough. The child cries when coughing. Whistling respiration. Swelling of neck in region of trachea. < before midnight. [Boenninghausen] < east and north wind. [Dunham] confirms this for Germany, and reminds us that the American west and north-west wind corresponds with the other of Germany. The west and northwest wind (dry and cold) has figured in all my Hepar cases. When indicated, this remedy is mighty.

Kali-bi.: Dyspnoea, hoarse, rough cough, breathing sounds as if the air were passing through a metallic tube. Often needed in the worst cases of membranous croup and diphtheritic croup. (See Diphtheria.)

Lach: Occasionally needed in true croup. Patches on fauces. Larynx painful to touch. I have always insisted upon having a number of the grand, general characteristics of Lachesis shown by the case, before giving it.

Phos.: hoarseness persisting and the disease exhibited a tendency to relapse after most of the work had been done by other remedies. Others had cases that needed Phos. from the start. Then the tout ensemble was that of a typical Phos.

 

I no longer do tracheotomy upon short necked, fat children having membranous croup, unless solicited to do it. Aside from the difficulties attending the operation upon such patients -and they are not to be despised- tracheotomy has disappointed me after faithful trial. It gives temporary relief, but the disease nevertheless extends downwards. The system shows more and more the effects of poison, and the patient succumbs to asphyxiation or exhaustion. Of course, I have not operated until driven into a corner. “Just so,” says my surgical friend, “I operate earlier and save a number.” “Exactly,” say I “but a good proportion of such cases as you operate upon I cure with the indicated remedy, and without operation. Shall we compare statistics of the sums total?”

 

Intubation was hailed as a great boon and I have no desire to belittle its claim, but I observe a falling off in enthusiasm for it and an increasing catalogue of detraction. I have never done intubation, and do not own a set of tubes.

I am, perhaps, too apathetic, but it is not easy for me to understand why intubation should save a desperate case that tracheotomy cannot save. Did some say “begin early?” I thought so. It is not a strong argument with a Hahnemannian. Since learning the futility of tracheotomy in the specified class of subjects, I also wish to be allowed to begin early with the similar medicine. My percentage of cures is greater than it was formerly.

If operation must be early or fail, let me rely upon the more mighty early prescription.

 

Vergleich: Vergleich.x Mephitis mit Drosera

Siehe: Tuberkulose Anhang 2 + Repertory + Krankheiten

 

Phytologie: Rezepte. aus dem Papyrus Ebers

Even if the main cold or flu symptoms are gone, annoying dry cough may linger for a long time. You may try the following Russian recipe to help clear up the chest:

 Simmer 2 table spoons of whole flaxseed in 2 cups of water for one hour.

 Strain and discard the seeds.

 Add juice of 2 lemons and 1/4 cup of honey to the liquid and stir well.

 Take 1 table spoon every hour.

 

[Martin Straube]

Präparaten der anthroposophischen Medizin

Damit sind Zäpfchen ideal, um beginnende Erkrankungen zu mildern und Begleitsymptome von Übergangssymptomen zu mildern, den Schlaf zu fördern und Kräfte zu sammeln.

Leider hat das BfArM bei der Namensänderung (zuvor Chamomilla comp.) die Zulassung für das erste Lebensjahr verweigert, da es Sorge hat, dass zu lange echinaceahaltige

Arzneimittel gegeben werden.

Die angedeuteten Indikationen aber legen es nicht nahe, diese Zäpfchen länger als 3-4 Tage zu geben, so dass die Sorge unberechtigt ist.

Dennoch steht das Mittel nun leider nicht in dem Alter zu Verfügung, in dem die Zahnungsbeschwerden am Häufigsten sind...

Nutzen:

hilft schnell und zuverlässig bei Fieber und Schmerzen

beruhigt und fördert den gesundenden Schlaf

unterstützt Regenerations- und Aufbauprozesse

Alternativpräpate:

Viburcol mit Belladonna, Chamomilla, Calcium carbonicum, Plantago und Pulsatilla beansprucht eine ähnliche Indikationsbreite.

Es ist noch ab dem ersten Lebenstag zugelassen.

Während dies auch für die Weleda Fieber- und Zahnungszäpfchen galt, wurde die Alterseinschränkung bei der Wiederzulassung ausgesprochen.

Eine solche ist für Viburcol bislang nicht beantragt.

Solange sind Viburcolzäpfchen ein Ersatz im ersten Lebensjahr.

 

Der Husten ist ein Symptom.

Der Reiz der Schleimhaut löst einen Hustenreiz ebenso aus, wie zu viel Schleim, wie er im Rahmen des Infektes entsteht.

In der ersten Phase einer Bronchitis kann er quälend,

in der akuten Phase einer Bronchitis kann er sinnvoll sein, wenn sich die Bronchien mit Schleim reinigen.

Bei einer chronischen Bronchitis wird der Schleim zäher und fester, der Husten wird spastisch und wenn der Infekt schwellt, kann es zu endelnden Infekten,

z.B. zur gefürchteten und lange währenden Sinubronchitis.

Husten ist ein Reinigungsvorgang.

Hierzu müssen sich Sekrete lösen können.

Dazu bedarf es eines Flüssigkeitsüberschusses.

Viel Trinken ist daher eine der wichtigsten egeln.

Besonders warme Geträke sind hier wichtig und dazu bieten sich viele Tees an.

Teedrogen:

Eibischwurzeln antitussiv

Spitzwegerichbläter antiseptisch und adstringierend

Isländisch Moos reinigt und expectorierend

Fenchelsamen sekretolytisch, expectorierend und spasmolytisch

Süßholzwurzel antiphlogistisch und expectorierend

Primelblüten expectorierend und sekretolytisch

Königskerzenblüten Schleim lösend und expectorierend

Die Wärme des Tees tut ein Übriges zur Ausscheidung.

Zusätzlich können ätherische Öle von Außen auf die Brust aufgetragen helfen.

Ätherische Öle werden von der Haut aufgenommen, gelangen über das Blut in die Atemwege und werden dort ausgeschieden, wirken lösend,

nehmen Schleime mit und besitzen eine milde antibiotische Wirkung.

Das WELEDA Bronchialbalsam enthält ätherische Öle, die anders als bei vielen Konkurrenzprodukten in Öl gelöst sind und ohne das plötzliche

Kältegefühl beim Auftragen auskommen, sondern wärmen und die Wärme auch gut halten.

Wegen der Minzöle ist die Anwendung bei Kindern unter 2 Jahren nicht zugelassen.

Hier kann man besonders bei Reizhusten Ölwickel mit Lavendelöl machen.

Dazu tropft man 40-50 Tropfen WELEDA-Lavendelöl 10% auf ein Leinenläppchen, das man in Alufolie abgeschlossen zwischen 2 Wärmflaschen

erwärmt, um es dann (ohne Alufolie) auf die Brust zu legen, mit Wollfließ abdeckt und mit einem Handtuch einpackt.

Die Wärme ist ohnehin wichtig.

Wärme löst und entspannt.

Auch ohne warme Füße wird es nicht gelingen, Infekte auszuheilen; besonders bei chronischen Erkrankungen ist es eine nicht zu unterschätzende

Maßnahme durch Fußbäder (mit Senf- oder Ingwermehl) rasch, oder durch Kupfersalbe (Cuprum met. Praep. 0,4% Ungt.) anhaltend die Füße zu

wärmen.

 

 

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