Miasma Sycosis = Gonorrhoe Anhängsel.

Mysterie

 

Vergleich: Comparison Psora and Sycosis (Y.R. Agrawal)

(Tuberkulinie Nat-p. Sykose)

 

[Sankaran]

Fixed Covered-up Guilt Hide Secretive Warts Tumours Gonorrhoea Neurosis Fixed weakness Avoidance Accepting Middle age

 

The sensation of the Sycotic miasm is of a fixed, irremediable weakness within the individuals self which he/she attempts to cope with by hiding this weakness from

others. He/she employs egotism, compulsive acts and secretiveness as mechanisms to camouflage this intrinsic weakness (Sankaran 2005: 54).

Symptoms of the Sycotic miasm were evidenced by numerous themes - the themes of secrecy associated with the desire to cover-up and hide these secrets for fear of

discrimination from others; themes of guilt over trivial matters; the theme of being disconnected and separated from others, including from one’s physical self. The overall

expression of the Sycotic miasm is one of “excess” as was noticed by an increase in sebum production during the course of the proving study. The following symptoms correspond

to the Sycotic miasm:

Respiratory affections;

Oily skin;

Guilt;

Disconnected;

Secretive;

Hiding;

Covered-up;

Fragmented;

Cut off.

                                               [Louis Klein]

Thuj. Med. Jab. X- ray

[Rajan Sankaran]

A sycotic person feels there is a weakness inside him which cannot be remedied. The patient has a feeling of being incapable of handling his situation. He feels he must cover up or hide this

weakness. He cannot change his weakness, so he has to learn to live with it and accept it. His inner weakness is covered up by not allowing anyone to come near him physically and psychologically.

He feels safe as long as he is able to cover up his weakness. He fears being exposed. There exists a delusion that his body is thin, fragile and made of glass. He is secretive, very sensitive to

reprimand and criticism.

Has anxiety about time and fears misfortune. He is averse to responsibility, has fixed ideas and is a compulsive handwasher. Pathologies include warts, asthma neuroses.

The keywords he uses for Sycotic miasmatic classification are: Fixed; guilt; hide; secretive; warts; tumours; gonorrhea; neurosis; avoidance; weakness; accepting; covered (Sankaran, 2002: 63).

[Gromier-Heim]

Das Voranschreiten der sykotischen Krankheit erfolgt oft in Stadien. Die hereditäre (nicht die akute) Sykose kann folgende Stadien aufweisen:

Stadium 1: - Dicklich-gelbe Ausfluss/Auswurf

                   - frühe Leukorrhoe bei Mädchen

                   - Ophthalmia neonatorum

                   - Fischgeruch über alle Stadien hinweg

Stadium 2: - Verschwinden der Symptome aus Stadium 1 (ohne homöopathische Behandlung oder durch Unterdrückung)

      - Entzündungen wie Rheuma, Synovitis, Halsentzündungen, Gicht

      - verstopfte Nase

      - Tendenz zur Erkältungen

      - Bronchialasthma mit Schleimbildung...

Stadium 3: - Auftreten der für die Sykose typischen Geschwüre

      - Warzen der sykotischen Art (flach bis blumenkohlförmig, eher hart).

       - Polypen

      - Nierensteine, Galle

                                              Das sykotische Miasma ist blockierend, erstickend. Die sykotischen Krankheiten entwickeln sich meist langsam. Der Patient stirbt aber plötzlich.

      Allgemein zur Sykose gehörend auch: Fisteln, Entzündungen, Abszesse, Geschwüre. Mongolismus, Missbildungen (z.B. 3 Nieren...), Hasenscharte, Herzfehler, Hämangiome,

               Muttermale, Vorfall, Ptose, Ödeme, alle Arten langsam wachsender Tumore, Zysten, Polypen, dicklich-gelber Ausfluß (Nase, Ohr, Scheide, Auswurf...).

      Die Symptomatik im Einzelnen wird stichpunktartig aufgelistet:

Gemüt: Verwirrtheit, Alzheimer-, Parkinson-Krankheit (beide auch syphilitisch), schlechtes Kurzzeitgedächtnis, Suchtneigung, introvertiert, nachtragend, Feigheit, Workalkoholic, Minderwertigkeitskomplexe, Ängste wie Lampenfieber (wegen Feigheit), Angst vor Verantwortung (kann auch syphilitisch oder psorisch sein, dann jedoch mit anderen Konsequenzen ).

[Mohinder Singh Jus] Ist unvollständig

Sykotische Depressionen sind tiefsitzend und hartnäckig. Da sykotische Menschen  Suchttendenzen  haben, werden sie oft von Psychopharmaka abhängig.

Die Mehrheit der Depressionsarten in unserer Gesellschaft gehört zum sykotischen Typ. Aus diesem Grund werde ich dieses Miasma etwas ausführlicher erläutern.

Sykotische Auslöser

Operation

Lipome, Warzen, unnötige OP (Hallux, Polypen, Divertikel, Prostata, Nieren- oder Gallensteine, Myome, Hirntumor)

jede OP ist bei sykotischen Typen problematisch und kann die Sykose wecken

da sykotische Frauen sich durch die Menstruationsblutung besser fühlen, reagieren sie schlecht auf Hysterektomie (Lach, Zinc, Med.)

Stress, zusätzliche Verantwortung

Bsp. Eine Sepia-Frau, alleinerziehende Mutter von 2 Kindern, arbeitet in einem verantwortungsvollen Job. Sie hat alles im Griff, solange nichts aussergewöhnliches in ihrem Leben passiert.

Seit ihre Mutter jedoch erkrankt ist und auf ihre Hilfe angewiesen ist, ist sie depressiv geworden. «Es ist alles zuviel, selbst die Kinder gehen mir auf die Nerven». Sie wird gereizt, lustlos und

träumt davon, ganz alleine sein zu dürfen.

Sucht

Unterdrückung von sykotischen Symptomen/Beschwerden wie z.B. gelb-grünen Scheidenausfluss, der nach Fisch riecht

 

An dieser Stelle ein kurzer Exkurs zum Thema Angst:

- Angst vor Neuem aufgrund fehlenden Vertrauens oder aus Mangel an Vorstellungskraft, aber auch Prüfungsangst, bzw. Angst es nicht zu schaffen ist eher psorisch.

- Bindungsangst i.V. mit Freiheitsdrang ist eher tuberkulinisch .

- Angst vor Blamage (hervorgerufen durch Feigheit bzw. Minderwertigkeitskomplex), Angst im Dunkeln ist eher sykotisch.

- Todesangst, unerträgliche Angst in Verbindung mit Selbstmordgedanken ist eher syphilitisch.

Kopf: Zysten, Warzen, Kopfschmerzen einseitig am Hinterkopf, trockenes Haar.

Augen: Augenliderptosis, Hornhautgschwüre, Tendenz zu Gerstenkörnern.

Ohren: Tubenkatarrh, erhöhte Schmalzproduktion, Fischgeruch, dicklicher, gelber, übelriechender Ohrausfluss, Schwerhörigkeit.

Nase: Chronisch verstopfte Nase, Tendenz zu Erkältungen.

Gesicht: Blaß, gelblich, fleckig (psorisch eher rote Lippen, tuberkulinisch eher Rötung des Gesichtes mit Wallungen zum Kopf)

Mund: Gelbe, verfallende Zähne.

Verdauung: Gicht, Gastritis, übermässiges Verlangen nach warmem Essen, nach fettem Fleisch (gichtartige Beschwerden), Colitis mit gelbem Schleim im Stuhl, Divertikulitis, Diarrhoe mit schleimigem, wässrigen Stuhl.

Harnorgane: Nierenstein, Nierenkolik, Blasenreizung bei der Menstruation, trüber und dunkler Urin (kann Blut enthalten).

Prostata: Prostatitis

Männliche Genitalien: Hämorrhoiden, Hoden- und Nebenhodenentzündungen, Bonjour-Tropfen (gelbeitrig), Sterilität.

Weibliche Genitalien: Eileiterentzündungen, Gebärmutterschleimhautveränderungen. Die Blutungen sind dunkel, klumpig, fadenziehend, übelriechend. Krampfartige, kolikartige Schmerzen. Scheidenentzündungen, Kinderlosigkeit.

Brust: Herz/Kreislauf: Hypertonie, Mikrothrombosierung, Aortenaneurysma.

Glieder: Arthritis, Gicht, eine Knochenabnutzung ist eher psorisch, Entzündungen sykotisch, Auflösungen syphilitisch.

Schmerzen:

 

[Farokh Master]

Many sexual,  rheumatic and   urinary   tract   disorders. < damp weather and by contact with the sea;

Thus  arthritis, rheumatism,  asthma,  catarrhs,  bronchitis, cystitis  and  warts  are  all  regarded  as  partly  or  mainly sycotic  in  character.  The  wart  came  to  be  seen  as  the underlying archetype

of this miasm as it is also held to be responsible for all warty excrescences and growths.

Remedies: Arg-met. Arg-n. Caust. Kali-s. Lyc. Nat-s. Nit-ac. Sep. Staph. Thuja  and others.

Arthritis, cancer, gonorrhea, gout, rheuma, warts.

[Rosina Sonnenschmidt]

Sykose: Mitte im Heilungsprozess. Es wird Rückschau gehalten und gleichzeitig werden Ziele abgesteckt. Warum gesund werden? Ist an die Krankheit ein Vorteil geknüpft? Das Alte ist im Begriff zu gehen, das Neue ist noch nicht da - ein Tauziehen der Lebenskräfte. Die Sykose ist Meisterin der Täuschung und Rechthaberei

und Liebhaberin der glatten Fassade aus Angst. Aber sie ist auch der größte Heilungsimpuls, der Wahrheit ins Gesicht zu schauen. Häufige Leiden sind Ödeme, Entzündungen mit zähen Absonderungen bis zu Tumoren, Steinbildungen und rheumatischen Erkrankungen. Kann über verschiedene Wege ausheilen (Tuberkulinie/Psora). Das neue Mittel Lutum felkeanum (= Felke-Lehm) bewährt, der bei Desorientierung bis zur Demenz zum Einsatz kommt. Das Heilsamste für die Sykose ist das Loslassen, das besonders mit Fasten gut trainiert werden kann. Wichtig das Erkennen der Arzneikrankheit, der Schwester der Sykose, die oft durch dauerhafte Medikamenteneinnahme bedingt wird und u.a. zur Schwächung des Immunsystems führt. Wichtig die Entsäuerung und Mittel wie die Darmnosoden.

 

Das Wort „Sykose“ ist von dem griechischen Wort „Sykos“ abgeleitet und bedeutet „Feige“.

Zum Verständnis, warum H. bei der Sykose von der „Feigenkrankheit“ oder „Feigwarzenkrankheit“ spricht, bedarf es mehrerer Schritte. Ich verdeutliche sie, indem ich die Wesensmerkmale der Pflanze denen der Sykose gegenüberstelle.

[Rosina Sonnenschmidt]

Die Feige bzw. der Feigenstrauch oder Feigenbaum ist eine Ausnahmeerscheinung in der Botanik insofern, als er nicht wie bei Blüten üblich die Geschlechtsorgane (Staubgefäße, Stempel) außen trägt,

sondern in einem birnenförmigen Hohlkörper innen männliche und weibliche gestielte Blüten bildet. Dieser Blütenstand öffnet sich nie der Sonne. Wenn wir von der Feige als Frucht sprechen, ist das nicht

korrekt, denn sie ist weder Blüte noch Frucht.

Sonderstellung

Wesentliche Dinge spielen sich im Verborgenen ab.

Bezug zu Sexualorganen

Täuscht etwas vor, was es nicht ist.

Sieht so aus, als ob...

Identitätsproblematik

Damit eine Befruchtung stattfinden kann, muss der Feigenbaum dort wachsen, wo es auch so genannte „Gallwespen“ gibt. Früher gab es sie nur im mediterranen oder subtropischen Klima, heute auch in den gemäßigten Breiten in Mitteleuropa.

Das Gallwespenweibchen dringt in die Blüte im Hohlraum ein und legt dort die Eier ab. Danach stirbt das Weibchen. Die Larven sind wie in einer Gebärmutter behütet und brüten sich dort aus. Der fleischige Blütenboden schwillt nach dem Kontakt mit der Feigengallwespe an und entwickelt sich zu dem, was wir als Feigenfrucht bezeichnen. Die eigentlichen Früchte sind aber die im rosafarbenen

Fruchtfleisch enthaltenen braunen Körnchen.

Fruchtbarkeit, Schöpferkraft

Schwellung

Kleinheit, sieht aber außen groß aus.

Die von H. beschriebene „Feigwarzenkrankheit“ bezieht sich auf die Geschlechtskrankheit der Gonorrhö mit den Symptomen:

Eiterartiger Ausfluss

Ausfluss von nach Heringslake stinkender Flüssigkeit aus Vagina oder Penis

Leichte bis schwere Schmerzen beim Urinieren (wie bei Zystitis)

Beim Mann Penisschwellung mit Berührungsempfindlichkeit und Schmerz

Blumenkohl- oder hahnenkammähnliche Hauterscheinungen (Warzen) auf der Peniseichel oder an der unteren Vorhaut

Bei der Frau geschwollene Labien

Knotige oder schwammige, flache und empfindliche Schwellungen über Hautniveau

Geschwollene Lymphknoten in den Achselhöhlen

Muskelverhärtung

Sehnenverkürzung an den Fingern (Dupuytren)

Damals klagte H. bereits über die Folgen der Unterdrückung der Gonorrhö. Heute erleben wir von zehn Patienten sechs oder sieben mit den Symptomen der hereditären Gonorrhö, denn sie ist die Geschlechtskrankheit, die nie epidemisch auftauchte, sondern immer im Untergrund überlebte. Die hereditäre Gonorrhö weist Symptome auf, die nie alle zu einer Zeit erscheinen, sondern einzeln

und mitunter in großen Zeitabständen:

Häufige Blasenentzündungen, Schmerzen beim Urinieren (Zystitis)

Fischig riechender Ausfluss

Einseitige Knieschmerzen (Gonarthritis)

Verklebte Augen am Morgen (Konjunktivitis)

So wie die Gonorrhö alle Zeitalter, alle Epochen, alle Altersstufen überlebt, weil sie sich nie im Vollbild zeigt, stellt sie auch das größte Heilungshindernis bei chronischen Krankheiten dar. Wenn wir nur

eine symptomorientierte Homöopathie anwenden, geraten wir in die Falle der Sykose, denn wir können für jedes der genannten vier Symptome Mittel repertorisieren, erreichen aber nie das Ganze.

Heilungsverläufe entwickeln sich zu endlosen Geschichten, wenn wir die hereditäre Gonorrhö nicht erkennen. Andererseits verkürzen sich lange Leidensgeschichten drastisch, wenn wir die vier Kernsymptome abfragen (am besten in einem Anamnesebogen), auch wenn sie sich über Jahre verteilen.

Die kürzeste Behandlung erlebte ich mit einer älteren Krankenschwester, die wegen klimakterischer Beschwerden kam. Sie hatte schon zahllose Arzneien eingenommen, ohne eine erkennbare Verbesserung.

Sie fühlte sich immer mehr oder weniger krank, nie richtig gesund. Wer ein gonorrhoisches Erbe in sich trägt, kennt das Gefühl, dass etwas an einem klebt, man sich wie fremdbesetzt vorkommt und die grandiose Befreiung, wenn „der Tripper aus dem System hinaus komplimentiert wird“.

Nach 10 Minuten war klar, dass die Ursache des schleichenden Leidens bei der Patientin eine hereditäre Gonorrhö war, denn die vier typischen Symptome kamen und gingen in unregelmäßigen Abständen.

Ich verordnete Thuja und Medorrhinum in C30, im wöchentlichen Wechsel. Nach vier Wochen fühlte sich die Dame rundum gesund. Ich schloss mit Sulphur C200 ab und der Fall war erledigt.

So flugs geht es leider nicht immer, aber allein die Tatsache, dass es möglich ist -und dies nicht nur in meiner Praxis!- lässt ahnen, wie wichtig es ist, die Sykose gründlich auf eine Tripperbelastung hin

zu prüfen und immer zuerst diese Belastung zu beheben.

Weiteren Besonderheiten der Sykose.

In der ganzheitlichen Therapie bildet die Sykose die Mitte. Sie dient der Erdung und erneuert im Patienten das Gefühl von Mitte und Heimat dafür. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt, wie ein Heilungsprozess verläuft. In der Sykose wird Rückschau gehalten. Was muss erledigt werden? Was ist erledigt? In der Sykose zeichnet sich ein Ziel ab. Warum gesund werden? Ist an die

Krankheit ein Vorteil geknüpft oder gar ein Lustgewinn? Wohin soll die Reise nun gehen? Manche empfinden diese Situation als Stagnation, andere meinen sich im Kreis zu drehen.

In der Sykose halten sich Patient und Therapeut am längsten auf. Das Alte ist im Begriff zu gehen, das Neue ist noch nicht da. Ein Tauziehen der Lebenskräfte! Wie zu sehen sein wird, ist die Sykose einerseits Meisterin der Täuschung, Rechthaberei aus Schwäche und Liebhaberin der glatten Fassade aus Angst. Aber sie ist auch der größte Heilungsimpuls, der Wahrheit ins Gesicht zu schauen, Klarheit

zu schaffen, eindeutig einen Standpunkt einzunehmen und Glaubenssätze aufzulösen. Die Sykose befreit den Geist in dem gleichen Maße, wie sie ihn belasten kann.

Das tut mitunter weh, weil die Fassade abbröckelt und bisweilen nur ein ängstlicher Mensch im zu kurzen Hemd übrig bleibt, der schamhaft seine Schwächen und Ängste zu verhüllen sucht. Wenn wir aber über unseren kleinen Praxiszaun hinaus einen Beitrag zur Volksgesundheit leisten wollen, führt kein Weg daran vorbei: Weg mit der Verpackung! Weg mit der Selbsttäuschung! Das tut auch in der Homöopathie not.

Die Sykose ist allgegenwärtig; sie bestimmt mit ihren kranken Zügen unser Privat- und Berufsleben: Streit, Missverständnisse oder Neid sind Untugenden, die noch recht harmlos sind im Vergleich zu den

subversiven Kräften wie Verleumdung, Verunglimpfung, Gehirnwäsche, Ungerechtigkeit und Meinungsmache. Damit kommt man schnell in Berührung, sobald man entweder aus der Masse heraus an die

Öffentlichkeit tritt oder anders denkt und handelt als der „Mainstream“.

Ich könnte allein ein amüsantes Buch darüber schreiben, was ich im Laufe der Jahre alles an Anfeindungen, Meinungen, Unterstellungen zu hören und zu lesen bekommen habe. Gottlob bin ich mit einem

starken Humor-Gen ausgerüstet, denn sonst erginge es mir wie vielen Pionieren und wäre verbittert in die Einsamkeit der kranken Sykose geschlichen, um das über andere zu denken, was andere über mich

gedacht haben und immer noch denken.

Es stimmt mich allenfalls nachdenklich, wenn meine homöopathische Arbeit mit Gesundbeten, Scharlatanerie oder Verwässerung der genuinen, klassischen Homöopathie bezeichnet wird, nur weil ich

auch Komplexmittel einsetze. „Wir möchten keine ganzheitlichen Ansätze, nur Fälle von Einzelmitteln“, hieß es in einer Antwort auf das Angebot eines Artikels.

Immer noch rangieren die willkürlich als „klassisch“ festgelegten Regeln, rechts und links mit Stützrädern zahlloser Ängste versehen, über dem Heilungsprozess eines Menschen. Beiträge, die nicht diesen

Regeln entsprechen, sondern ein ganzheitliches Konzept der Behandlung mit dem Zentrum der Homöopathie darstellen, stoßen immer noch auf Ablehnung. Wir nähren eine Hybris und meckern, wenn

man uns Homöopathen nicht würdigt und ernst nimmt. Wenn ich als kleines Rädchen im Getriebe der Volksgesundheit schon solches Gehabe nicht ernst nehmen kann, wie soll das erst im Gesundheitsministerium, in den Medien sein?

Das ist Sykose pur! Es kann nicht sein, was nicht sein darf ! Das Postulat der Inquisition von 1213 lässt grüßen. Mit solchen antiquierten Vorstellungen befinden wir uns im finsteren Mittelalter und noch

nicht mal im Rokoko, in dem Hahnemann geboren wurde, geschweige denn im 21. Jahrhundert, in dem wir alle Hände voll zu tun haben, der immer komplexer und komplizierter werdenden Krankheiten

HerrIn zu werden.

Nach der humorlosen Zeit der Renaissance wurde nun in der sykotischen Zeit des Barock Humor und Witz wieder hineingetragen in das menschliche Miteinander, also heilsame Mittel, um den Gebrechen und Abirrungen des menschlichen Geistes zu begegnen. Das heißt auch, kein Blatt vor den Mund zu nehmen, höflich, aber bestimmt Dinge zu klären. Das ist im Heilungsprozess von Patienten, das ist

auch bei uns Therapeuten angesagt. Das ist vor allem in der Homöopathie angesagt!

Die kranke Sykose ist heute noch viel mächtiger als früher, da man über das Internet Meinungen verbreiten kann, die im Handumdrehen in aller Munde sind, ohne dass sich die Betroffenen wehren

können. Genau das ist es, was die Feigheit im sykotischen Wesen will: dass jemand ohnmächtig vor dieser Macht zusammenbricht. So verhält sich jemand, der sich klein fühlt und nur aus dem Hinterhalt

seinen Pfeil abschießt oder sich aufbläst, um Größe und Macht vorzutäuschen.

Die Sykose ist DAS Miasma der Presse. Es wird etwas hochgespielt, schlecht gemacht und zwar durch Pauschalurteile.

Mit einem Wimpernschlag werden alte Erfahrungen, ehrwürdige Heilmethoden oder Traditionen weggewischt. Es wird sich als Allwissender aufgebläht, obgleich nichts dahinter ist. Passend zum Buch

erschien im Spiegel Nr. 31/2013 ein Artikel

„Erlösung ohne Erlöser“, ein Rundumschlag gegen den Yoga. Ein paar tausend Jahre Kultur werden in einem Bogen abgekanzelt. Angebliche Fachleute wollen die Wurzeln des Hāṭha-Yoga kennen und

sie in der Turnvater-Jahn-Ära vor 100 Jahren entdecken. Das Schlimme solcher Pamphlete sind die Halbwahrheiten einerseits und die einseitig negative Gesinnung andererseits. Typisch für die Sykose

ist auch die Frage, wenn über die Medien solche mittelmäßigen „Forschungsergebnisse“ hinausposaunt wurden: Was hat es gebracht? Hat sich dadurch irgendetwas positiv verändert? Hilft es den Menschen?

Was ist überhaupt die Intention der Veröffentlichungen gegen eine Heilpflanze, gegen Homöopathie oder wie jetzt gegen den Yoga? Erliegen die Autoren wirklich dem Wahn, alle Leser ließen jetzt ab von

Homöopathie, Bachblüten, Yoga oder Küchenkräutern?

„Viel Lärm um nichts“ ist die Tragikomödie menschlicher Schwächen. Damit haben wir täglich Kontakt und sie sind Prüfsteine, wie wir zu uns selbst stehen, wie wir damit umgehen und wie stark unser

gesunder Menschenverstand ist.

Zwei Beispiele aus meinem eigenen Leben mögen das Zwielicht der Sykose, ihren Machthunger und ihren Neidprotest veranschaulichen. 1991, Mozartjahr, Konzert mit dem Freiburger Kammerorchester unter der Leitung des berühmten Geigers Rainer Kussmaul. Ich habe ein Jahr an dem Repertoire von Koloraturarien gearbeitet.

Das Konzert wird „live“ für eine CD mitgeschnitten. Kurz bevor es losgeht, rennt ein Mann, bald als Zeitungsjournalist zu erkennen durch den Saal von 500 Zuhörern wichtigtuerisch in die erste Reihe,

klappt die neue Faksimile-Ausgabe der Mozartarien in DIN-A-3-Format auf. Es handelt sich um die Partitur; der Journalist signalisiert, dass er nicht nur die Sängerin, sondern auch das Orchester ob des

ungewöhnlichen Repertoires genau kontrollieren will. Der Mann sitzt keine drei Meter von mir/uns entfernt und blättert geräuschvoll Seite um Seite. Es ist ja virtuose Musik, folglich geht alles schnell, so

auch das nervtötende Umblättern, das ihm bald böse Blicke der Nachbarn einhandelt.

In mir steigt der Adrenalinspiegel gefährlich an, nicht etwa wegen der Hochleistungsliteratur, nein, wegen der Unverschämtheit des Journalisten. Am liebsten wäre ich zu ihm gegangen und hätte ihm

eine Ohrfeige erteilt. Rainer Kussmaul und ich wechseln einen kurzen Blick und müssen schmunzeln, denn er kennt mein Temperament und weiß, was ich gerade denke.

Doch wir tauchen ganz in den Mozart ein, genießen seine wunderschöne Musik und bieten dem Publikum virtuose Musik vom Feinsten. Auch das Rundfunkteam ist mit der Live-Aufnahme zufrieden.

Am nächsten Tag steht in der Zeitung in der typisch sinnentleerten Weise, dass wir das Konzert in der und der Besetzung gegeben haben. Dann: „Frau Sonnenschmidt sang 4-mal das es ́ ́ ́, 5-mal das d ́ ́ ́ und 3-mal das fis im Pfeifregister“. Das war der ganze Kommentar für zwei Stunden Höchstleistung und ein Jahr Arbeit. Also schrieb ich an den Journalisten: „Wenn ich gewusst hätte, dass Ihnen nur die paar Töne wichtig sind, hätte ich nur sie gesungen, mein Honorar eingestrichen und hätte den Saal verlassen. Das hätte uns viel Arbeit erspart!“

Der Chefredakteur der Zeitung stellte sich hinter seinen Journalisten und schrieb:

„Wo kommen wir hin, wenn jetzt auch schon Sänger anfangen, Konzertkritiken zu kritisieren!“

Ein schönes Beispiel, wie stillos und unseriös man mit der Arbeit anderer umgeht.

Das zweite Beispiel ist aus unseren Tagen.

Da wird die Meinung verbreitet, es ginge nicht mit rechten Dingen zu, dass ich so viele Bücher schreibe. Dies aber subversiv, hinter vorgehaltener Hand und der Täuschung erliegend, ich würde es nicht hören oder erfahren (sykotisch!). Im Vergleich zu Mozart, der unter unwirtlichsten Bedingungen auf Reisen in schwankenden Kutschen in nur wenigen Jahren ganze Sinfonien, Opern und Kammermusiken

aufschrieb, bin ich ein Waisenkind. Was uns aber eint, ist die Inspiration. Sie ist schneller als jeder „Ghostwriter“. Hätte ich einen, läge der schon längst mit blanken Nerven in der Psychiatrie, denn inspiriertes Schreiben verläuft nach ganz anderen Gesetzmäßigkeiten als Gedanken und Sätze ins Laptop zu hämmern. Ein Buch, an dem man 10 Jahre schreibt, eine Sinfonie, an der man 20 Jahre komponiert, ein Bild, an dem man 30 lang Jahre malt, muss nicht besser sein als ein Werk, das in kürzerer Zeit entsteht. Ein schöpferischer Akt ist harte Arbeit und Inspiration. Das Verhältnis beider Aktivitäten zueinander entscheidet über die Qualität.

Die Voraussetzung für Inspiration ist jahrelange Arbeit, Wissen in Zusammenhänge zu bringen. Inspiration bedingt zunächst die Schaffung einer breiten Pyramidenbasis an Beobachtung, Forschergeist, Erfahrung, Lust am Lernen, Lust am Schreiben und Humor. Der „Link nach oben“, zu einer Instanz, die mehr ist als mein Wissen, erfordert meinerseits eine erweiterte Wahrnehmung und Bereitschaft,

im Moment des Schreibens zu vergessen, sondern der Eingebung zu trauen. Dafür habe ich bereits über 30 Jahre regelmäßigen Übens investiert. Das alles ist eine Frage der Disziplin und Hingabe.

Wenn man bereit ist, das alles in die Waagschale zu werfen, um Bücher zu schreiben, kann jeder inspiriert schreiben, malen, komponieren, musizieren - was auch immer und braucht keinen Ghostwriter

„Modell Sykose“. Wenn man nicht dazu bereit ist, halte man besser den Mund, nehme ein paar Kügelchen Lycopodium, trinke eine Tasse starken Mokka, um die Geister zu beleben und lerne, die Arbeit

anderer zu ehren. Das ist der erste Schritt in die Heilung.

Ich denke, jeder Leser kennt die „Spielchen“ der Sykose, hat schon darunter gelitten und gelernt, dass man viel Humor braucht, um mit ihren Schattenseiten umzugehen.

Kehren wir zu den Merkmalen zurück, die für die Therapie sykotischer Krankheiten wichtig sind:

Die Sykose existiert in der Wiederholung, der Chronizität und Periodizität.

Wenn ein Schnupfen immer wiederkehrt und nicht ausheilt, sinkt er tiefer in den Körper hinein und wird sykotisch, indem sich Farbe und Konsistenz der Sekrete ändern. Einen chronischen Schnupfen

kann man daher nicht mit psorischen Mitteln ausheilen, sondern mit sykotischen.

Wenn eine Bronchitis immer wiederkehrt und nicht ausheilt, sinkt sie in die Sykose. Eine chronische Bronchitis kann nicht mit tuberkulinen Mitteln ausheilen, sondern benötigt sykotische Arzneien.

Wenn eine Otitis media oder Halsdrüsenschwellungen immer wiederkehren und nicht ausheilen, sinken sie in die Sykose. Man kann sie nicht mit skrofulösen Mitteln ausheilen, sondern benötigt

sykotische.

Egal, welche Krankheit entsteht, wenn sie unterdrückt wird, sinkt sie in die Sykose und produziert nebenbei noch eine Arzneikrankheit, die Schwester der Sykose.

Diese Gedankengänge müssen einem geläufig sein, um die Logik der miasmatischen Therapie zu verstehen. Krankheit und Heilung sind dynamische Prozesse, keine getrennten Zustände.

Wie Sie sehen, ist die Sykose das Sammelbecken für alles, was wir als „chronisch“ bezeichnen.

Da die Dynamik der Sykose, wie im vorausgehenden Kapitel ausführlich dargestellt, zweifacher Art ist, interessiert uns jetzt, wie sie innerlich strukturiert und aufgebaut ist. In der homöopathischen Ausbildung hören wir von der „harnsauren Diathese“ und von der „lithämischen Diathese“. Beides gehört zur Sykose. Doch werden hierbei nur die erste Ursache und die letzte Folge davon bezeichnet. Dazwischen geschieht aber das Wesentliche. Grieß, Tumore und Steine bilden sich nicht von heute auf morgen. Sie sind das Produkt eines chronischen Prozesses. Zwischen Anfang und Ende dessen,

was wir „Sykose“ nennen, nämlich Übersäuerung und Steinbildung wird eine Schwelle überschritten, die ich als die Mitte von Krankheit und Heilung erkannt habe. Ab einem bestimmten Punkt verlässt

der Patient seine Mitte, seine innere Heimat und dadurch sein Vertrauen zu sich selbst. Andererseits erleben wir in der Therapie, dass der Patient wieder dieselbe Schwelle überschreitet, wieder zu

sich selbst, zu seiner Mitte zurückfindet, Eigenautorität und Selbst-Vertrauen erwirbt. Diesen Prozessen folgt der Körper in bewunderungswürdiger Logik.

Als biologischer Heilungsversuch lagert der Organismus durch die Übersäuerung vermehrt Wasser ein, um die Harnsäure sozusagen zu „verdünnen“.

Es entstehen Ödeme und Aufschwemmung dort, wo sich zu viel Säure angesammelt hat. Diese Phase oder Ebene nennen wir die „primäre Sykose“.

Kommt von außen durch Ausleitung, Wassertrinken und basische Ernährung keine Hilfe, geht die Übersäuerung in ein zweites Stadium über, in dem der Mensch sich maximal näherkommt und sich spürt, nämlich durch Schmerzen infolge von Entzündungen. Nie sind wir uns gefühlsmäßig näher als im Schmerz! Das ist genau die Mitte, von der ich oben sprach.

Der Organismus sendet die Warnsignale von Entzündung, Schmerz und Bewegungseinschränkung: „Halt inne, hör auf mich, entlaste mich!“ Das ist die Phase der „sekundären Sykose

und die Schwelle, an der sich entscheidet, ob man auf die Meldungen des Körpers hört oder sie ignoriert.

Der Schmerz ist eine weise Einrichtung und lädt zur Umkehr ein. Der moderne Mensch nimmt aber lieber Schmerzmittel und unterdrückt damit die Warnsignale, die fälschlicherweise als „Hilferufe“

des Körpers bezeichnet werden. Der Körper ist aber nicht hilflos; er weiß sich dank seiner Kompensationsmöglichkeiten zu helfen. Es ist das Bewusstsein, das dringend einer intelligenten Entscheidung des

gesunden Menschenverstandes bedarf.

Doch haben wir als Menschen die Wahl, uns gegen die Körpersignale zu entscheiden, sie abzuwürgen und so zu tun, als wäre alles in Ordnung. Das ist genau der Punkt, an dem wir uns aus der Mitte nach

außen bewegen und das negative Wesen der Sykose durch entsprechende Verhaltensweisen zum Ausdruck kommt. Selbstverständlich ist es sinnvoll, einen Schmerz erst einmal durch ein Akutmittel zu

mildern, damit der Kopf frei ist, über die Gründe der schmerzhaften Befindlichkeit nachzudenken.

 

Sykosis                                                                                                                                         Weakness is fixed/Excessiveness

              Reacts to a situation that demands that he accepts his own weakness and cover it up to survive.

  Aspects: Supp-/repression vs. explosive proliferation - - Screaming/shouting

 Morbid self doubt

  Introspective. Examining every action - - Senstive to rudeness

 Suppressed grief/loss of family - - Ailments from mental shock

 HEAVY trauma

Sycosis Miasm: Fixed, irremediable weakness within the self. Attempting to cope with it and hide it from others; covers it up with egotism, compulsive acts, very secretive

              etc. fixed; guilt; hide; secretive; warts; tumours; gonorrhea; neurosis; avoidance; weakness; accepting; covered

Hydrogenoid, characterised by over function. Came from (suppressed) gonorrhoea from previous generations, can be acquired induced by vaccination or

antibiotics.

Particularly affects the pelvic and sexual organs (causing appendicitis, nephritis, prostate problems) or generative organs (with ovarian cysts and fibroids, leucorrhoea, salpingitis and dysmenorrhoea).

Can also lead to anaemia and diabetes, and affect kidneys, liver and gall bladder, or the joints with arthritis, rheumatism and gout.

Characteristics: over production, yellow green discharges, growths, blood diseases, fatigue, mind symptoms: cross, irritable (< rainy season) and cruelty

and anger.

Overdoing/want too much/greedy, bad memory, hurried. Skin shiny and greasy. < 4 – 6 h./midday to midnight/rest/rain/damp/cold; > movement/elimination.

      meist gemischt mit Psora +/o. Syphillis

Hahnemann believed that if acute gonorrhea is suppressed with allopathic treatment, it imposes the sycotic miasm on a person (de Schepper, 2001:377). Sycosis is derived from the Greek word ‘sykon’, meaning fig, as a person with a sycotic miasm can produce condylomata that resemble the shape of a fig (Owen, 2007:224). If untreated, the sycotic figwart can produce secondary ailments, affecting the whole individual (O’Reilly, 1991:150), unlike the psoric skin eruptions which can naturally disappear (de Schepper, 2001:378).

 

[Dr. Harimohan Choudhury] Symptoms of Latent Sycosis

Fixed ideas, suspicious, jealous, cruel, fits of anger, can’t remember recent events, forgets words he has just read, suicidal. Alopecia or baldness in circular spots. Redness of nose. Rheumatic diathesis. Thick, ridgety and corrugated fingernails. Leucorrhoea smelling like fish brine. Slow recovery from acutes. < damp weather/spices/meat/wine. > appearance of warts/return of old ulcers, sores.

[Dr. Colin B. Lessell]

The miasm believed to follow gonorrhea and may be inherited or acquired. It may also arise from vaccination (vaccinosis), allergic reactions to drugs or insect bites and chronic infective states. Any patient who has reacted badly to a vaccination should receive a single dose of Thuja C 30, to prevent an acquired sycosis.

 

Sycosis - overfunction/lies/covering/hurry/over-reaction/greed/lust/fixed ideas/phlegm

Negativ: Mutlos/Überproduktion/-forderung/Geschwindigkeit/Sommer/Mittag/heiß/

Erwachsenheit/Absonderungen/Ausscheidungen/Schwellung/Wucherung/abwechselnde Beschwerden zur Schau stellen/Schein/fixed/hiding/masking/“Time = money

Verbirgt: Schwachpunkt, zeigt: Aktivität;

Thema: Nicht heilbar, aber lebbar/ = Antwort auf Schrift + das Rad; Schlüsselwort: Schwäche tarnen/Versteck aufbauen/ Unter- o. Überfunktion (Durchfall/Eile usw.);

Lösung: Aktion und durchhalten;

Negativ: < abends + erste Nachtstunden;

Unsicher/Irgendwas ist falsch mit mir, weil ich nicht mit Stress umgehen kann und ich muss dies vertuschen/Gefahr auf Abstand halten/mich ändern (neurotischer Abwehr)/fixe Ideen. Schwäche kommt von innen und wird meist von ein spezieller Ursache ausgelöst (Allergie) Beschwerden = wenige + gleiche. Verschlossen + hält Beschwerden zurück.

Wenig Verlangen, stiff, sensitiv to insect bites (bugs/mosquitoes/bees).

Langsame + stetige Abwehr ohne Hoffnung auf Wiedererlangung der Gesundheit, Zwangshandlungen/fixierte Ideen. penibel/Sauberkeitsfimmel < Feuchtigkeit (mittlere Jahre), reagiert empfindlich auf operative Eingriffe/Impfungen/Transfusionen/Serumtherapien, Gonorrhea is not life-threatening but shameful/ embarrassing.

Remedies used in gonorrhea/gleet also treat suppressed gonorrhea. All diseases that respond to these remedies are fixed/intractable: They don’t go away + do not progress. The patient spends a great deal of time trying to cover up or compensate for the illness.

Characteristic of the sycotic miasm: secretiveness. Guilt/insecurity/inferiority. Urinary +/o. genital tract. Asthma/ tumors/neoplasms/eczema/genital herpes.

Übertrieben => Kompensation des Mangels

Sykosis wird durch Ausuferung repräsentiert und beinhaltet Überstürzung, Extroversion und anomales Übermaß, hinsichtlich der Häufigkeit, der Dimension, der Intensität und Instabilität. Hierzu gehört alles, was dazu neigt, menschliche Lebensfunktionen ausufern zu lassen = Hyperfunktion, Hyperthrophie.

Charakter: prahlerisch, aufdringlich, unstet, selbstüberschätzend

Tendenz: Anpassung

Farbwahl: grell, gelb

Krankheitsbereiche: Fixe Ideen, Neurosen, Sucht

Mittel: Thuj. Arg-n. Med. Vacc, Vario. Serum equi, Lyss. (isopathische Mittel), Nat-s. Dulc. Hydr. Caust. Staph. Lach.

Nosoden Medorrhinum-Gruppe: Medorrhinum, Meningococcinum, Flavus, Sycoccus (Sycotic Compound), Chlamydia

 

[Aisling Murray]

Sycosis is transmittable (STD)/is highly contagious through promiscuity. In child’s home there is/was sycotic energy. Sycotic energy and lack of education, then possibly gives big families, where fundamentalism is practiced.

They have lots of children – this is a status thing – but there are fears of infertility. Role models are cold, calculating, cruel and manipulative, and the child is given contrasting messages. Everything is permeated by deceit, hidden, subterfuge, clandestine, secret, private, nasty, weird and ugly, because very often they are projecting the exact opposite image to that which they are indulging in.

Masquerading with puritanical piety, the child is being fed messages that sex is dirty and disgusting, while the very things that they are condemning they are indulging in. They externalise their crimes and iniquities, implanting them in the ears of others. It’s like Jimmy Swaggart, impassioned on the pulpit, where he proclaims that there were prostitutes at home. He announces the very things he desires and he condemns it from the pulpit.

These parents are talking about dirt and filth. They never talk about sex. The more the energy is suppressed the more energy it has. All the messages in the family are unpredictable, underhand, under cover.

Sycotic characteristics in a depressive person, are among the positive signs that make suicide less probable. These characteristics obstruct psychotherapy as they contribute to a lack of flexibility.

There’s suppression from all around them. Big factors include low income, overcrowding in homes, absent mother or marital strife, antisocial father (antisocial personality type).

The mother may be the victim. There may be deviousness with the conflict that ensues. The patients dream of confrontation and war. There can be a history of abuse – physical, emotional, sexual. There also may be excessive parental control from authoritarian parents and neglectful suppression from pious puritanical parents.

They develop intrusive thoughts of the obsessive compulsive type. They emphasise the relationship with the mother (all the sycotics). Where the mother is predatory, the perpetrator, this is the worst possible case.

 

Vergleich. PsoraSykoseSyphillinieTuberkulinie

Sankaran: Ant-c. Arg-met. Asaf. Borx. Bov. Calad. Calc-br. Calc-f. Cann-i. Caul. Caus. Cinnm. Coch. Cop. Croc-s. Dig. Gamb. Gels. Helon. Hipp. Kali-bi. Kali-br. Kali-n. Kali-s. Lac-c. Lac-cpr. Lac-del. Lac-f. Lac-lup. Lam. Lil-t. Luf-op. Mang-met. Mangi. Mati. Med. Nat-s. Pall. Pip-n. Polystr. Ptel. Puls. Rhod. Sabad. Sang. Sil. Senec. Sil. Thuj. Til. Trib. Yohim.

Adam. Aethyl-br. Alcoholus. Camph-br. Carb-ac. Kali-f-cy. Kreos. Nat-sal. Sal-ac. Thymol. Zinc-ferr.

Nosode: Med

Sykose: Bry. Med. Lyc. Maland. Nat-s. Rhus-t. Sabin. Sep. Thuj. Vario.

              Sekundäre: Med. Thuj.

              Tertiäre: Benz-ac. Calc-f. Chol. Cinnb. Dulc. Kali-n. Led. Merc-ns. Nar-m. Nit-ac. Nit-mac. Nit-spd. Nuph. Sars. Stry-n.

              Gonorrhoisch: Med.

              Versteckt: Thuj.

Agar. Alum. Alumn. Anac. Ant-c. Ant-t. Apis. Aran. Arg-met. Arg-n. Arn. Ars. Aster. Aur. Aur-m. Bar-c. Bry. Calc. Carb-an. Carb-v. Carbn-s. Caust. Cham. Cinnb. Con. Dulc. Euphr. Ferr. Fl-ac. Graph. Hep. Iod. Kali-c. Kali-as. Kali-s. Lach. Lyc. Mang. Med. Merc. Mez. Nat-p. Nat-s. Nit-ac. Petr. Phyt. Puls. Sabin. Sars. Sec. Sel. Sep. Sil. Staph. Sulph. Thuj.

Most alcohols fall in the sycotic miasm.

 

Meeresgruppe.

 

[Luc de Schepper]

 


 

Vergleich: Siehe: Stadium 6 + 7+ 8 + 9 + 10 + 11 + 12:

 

 

Vorwort/Suchen      Zeichen/Abkürzungen                        Impressum