Polio (Polio)

x!y

= Puls + intelligent + schwieriges sprechen;

Thema: Energiefluss; Lösung: positiv: Sprechen o. laufen;  negativ: Passiv sein;

Krankheit: Übertragen durch Absonderung Nase/Mund/Faeces/Urin, durch Hautkontakt, Mund/Nase;

Kind: Innerlich gelähmt/empfindet sich als unfähig (reden/verursacht Angst)/kann selbst gesteckte Grenzen nicht loslassen/schicksalsergeben/will

auf dem Arm sein/kann nicht allein sein/selbst tätig sein/Kind und Mutter nervös; meldet sich im Unterricht nicht/antwortet nicht auf Fragen/stellt

sich Wettbewerb nicht;

Akut: Haut;

Positiv: Kennt eigene Grenzen/will Ordnung/lässt sich beeinflussen;

Negativ: Angst: (alleine sein/unbestimmten, nicht kontrollierbaren Geschehnissen/Zukunft/ Erwartungsangst (Stuhl)/Platzangst/ Fremden/nicht nach Hause gehen zu können/Zuhause zu verlassen/es nicht zu schaffen/Hindernissen zu GROß/). Empfindet sich schuldig am eigene Existenz/will perfekt sein/reizbar weil nichts zu ändern ist, gibt auf bei Widrigkeiten/handeln = Stress, Anerkennung = Stress weil zukünftige Forderungen folgen, fühlt sich ans Haus gebunden, will Person/Ort + für immer, Unsicher, denkt langsam/Gedanken verschwinden/ Wörter fehlen/ versteht anderen schlecht, Schuldgefühle andere eifersüchtig gemacht zu  haben. reizbar, langsam im Denken, versteht die Worte, nicht ihre Meinung, beobachtet das Tun um ihn herum ohne teilnehmen zu wollen, kann keine Grausamkeiten ertragen, „autistisches Verhalten“, müde, schwach (zum Reden), hat Wörter im Kopf und kann sie nicht aussprechen. ReizBAR/empfindLICH, hektisch/penibel, vergesslich für was er tun wollte, Reizen werden als Schmerz empfunden. „Als ob Beinen gelähmt“, < Menses (SCHMERZ)/nährreiche Speisen/Wind/ Kälte, Schlaf-/Sprachstörungen, juckende Bläschen auf der Haut, Neurodermitis;

[Christiane Petras]

Die Krankheitsnosode der Kinderlähmung verwendete ich bisher nur aus Anlass der Impfung, deshalb ist sie unter Impfnosoden aufgeführt.

Die Virusinfektion, die wir heute Poliomyelitis nennen, hat in verhältnismäßig jüngerer Zeit eine Verwandlung durchgemacht, die Wissenschaftlern offenbar bis heute Rätsel aufgibt. Der Erreger wird über den Verdauungstrakt aufgenommen und von robusten Menschen auch wieder ausgeschieden. Manchmal verursacht er Beschwerden im Rachenraum, die an einen grippalen Infekt erinnern. Bis etwa Ende des neunzehnten Jahrhunderts waren die heute so gefürchteten Lähmungen als Komplikation unbekannt, obwohl die Krankheit selbst wahrscheinlich schon sehr alt ist.

Wichtigste Hinweise für den Einsatz von Polio sind Symptome, die an Lähmungserscheinungen denken lassen:

Eingeschlafene Gliedmaßen, Taubheitsgefühl, lahme und schwere Beine. Erwacht mit eingeschlafenem Arm, sobald er auf der Seite liegt, die Hände schlafen ein, wenn er länger schreibt oder telefoniert. Die Beine werden müde und schwer nach kurzem Spaziergang.

Trägheit der organischen Arbeit in allen denkbaren Körperteilen.

Träge Verdauung, der Bauch ist aufgebläht, als ob der Darm seinen Dienst verweigert.

Paralytischer Ileus(Darmverschluss) in der Patienten- oder Familiengeschichte.

Sodbrennen; Magenreflux

Taubheit und Kribbeln, Empfindungsstörungen auf der Haut oder in Extremitäten.

Ergänzend bei Morbus Raynaud (Absterben der Finger).

Entzündliche Veränderungen am Bewegungsapparat, die mit eingeschränkter Beweglichkeit einhergehen, dann häufig als Zwischengabe mit Tetanus und Variolinum oder Vaccininum abgewechselt oder kombiniert.

Ergänzend bei schmerzhafter Nacken- oder Schultersteife.

Die Nosode kann bei Infektionen im Rachenraum nötig sein, wenn der Patient die Impfung einzeln erhalten hat und die angezeigten Konstitutionsmittel keinen Fortschritt bewirken.

Bei jüngeren Patienten wird Polio oft in Kombination gegeben, so wie geimpft wurde (Diphterie/Tetanus/Polio). In letzter Zeit haben sich aber die Krankheitsnosoden als wirksamer erwiesen, wenn spezifische Symptome festzustellen sind. Das ist gerade bei den "älteren" Impfungen (Pocken, Tetanus, Diphterie, Tollwut) oft der Fall, die schon in der Elterngeneration verabreicht wurden.

Kombinationen:

Sehr oft im Wechsel oder zusammen mit der Tetanus Nosode, wenn die Ausfalls- oder Lähmungserscheinungen einen spastischen Charakter haben.

Vor allem im Bezug auf den Verdauungstrakt muss Polio häufig mit Vaccininum (Pockenimpfstoff) oder Variolinum (Pockensekret) kombiniert werden.

[Richard H. Pitcairn]

Polio

This is another disease for is assumed that vaccination has made a great difference in incidence. However, let’s look more closely at the facts. From 1923 to 1953, before the Salk killed-virus vaccine was introduced, the polio death rate in the U.S. and England had already declined on its own by 47% and 55% respectively.

Statistics show a similar decline in other European countries as well. When the vaccine became available, many European countries questioned its effectiveness and refused to systematically inoculate their citizens. Yet, polio epidemics also ended in these countries as well. Additionally, as with smallpox vaccine, the number of reported cases of polio following mass inoculations with the killed-virus vaccine was significantly greater than before mass inoculations. Though these facts are readily available, the mass vaccination against polio has continued with the result that most of the cases of this dread disease are now attributed to the vaccine. In 1976, Dr. Jonas Salk testified that the live-virus vaccine, used almost exclusively in the U.S. since the early 1960’s, was "the principle if not the sole cause" of all reported polio cases in the U.S. since 1961.

The Federal Centers for Disease Control (= CDC) recently (Feb. 1992) admitted that the live-virus vaccine has become the dominant cause of polio in the U.S. today.

According to CDC figures, 87% of all cases of polio between 1973 and 1983 were caused by the vaccine. More recently, from 1980 through 1989, every case of polio in the

U.S. was caused by the vaccine. During this same time period, three of the five people that caught polio during foreign travel were previously vaccinated against the disease;

[Rolf Kron]

Polio in Nahost

Was sind die wahren Ursachen?

Die Angst, dass Flüchtlinge aus Syrien und anderen Ländern Krankheiten in unser Land einschleppen, die bei uns schon als nahezu ausgerottet galten, ist groß und wird von interessierten Kreisen geschürt. Doch die Ursachen der Erkrankungen in den Herkunftsländern der Flüchtlinge sind bei genauerem Hinsehen oft menschengemacht.

Wird die Polio wieder zu einem weltweiten Risiko?  Mit dieser Überschrift alarmierte ein Sprecher der WHO bereits im Frühjahr 2014 die Welt aufgrund der Tatsache, dass im Oktober 2013 in Syrien zehn Polio-Fälle aufgetreten sein sollen. Bei einem der Erkrankten habe man durch eine Labordiagnose den Virus-Typ I feststellen können, die anderen würden noch untersucht.

„Seit Jahresbeginn 2014 seien in drei Ländern wieder neue Polio-Erkrankungen nachgewiesen worden,“ wird Bruce Aylward, ein Sprecher der WHO von der Wiener PRESSE zitiert. „Dies mache die Anstrengungen, die Krankheit weltweit auszurotten, zunichte. Das WHO-Ziel ist es, die Krankheit bis 2018 komplett ausgelöscht zu haben“.

Syrien galt seit 1999 als poliofrei. Gefeiert und erklärt wird dieser Sieg über die Polio einzig durch die Impfprogramme, weniger sucht man die Erklärung des Rückganges dieser Erkrankung in der verbesserten Ernährung und einem weltweiten Verbot der Schädlingsbekämpfung mit DDT.

Die neuen Fälle versucht man nun, durch die kriegsbedingten, medizinischen Versorgungsengpässe zu erklären.

Zwei Jahre zuvor seien laut Sprecher der WHO-Abteilung für Polio noch alle Kinder geimpft gewesen und jetzt durch den Bürgerkrieg seien vielleicht einige hunderttausend Kinder nicht mehr geimpft worden. Man vermute, dass die erkrankten Personen nie eine Impfung bekommen hatten. Welchen Wahrheitsgehalt nun diese Behauptungen, Vermutungen und Annahmen haben, wissen wir nicht.

Vergleichen wir doch einfach mal mit den Impfquoten Deutschlands. Anhand der Einschulungsuntersuchungen lassen sich ungefähr die Impfquoten für Polio von Kindern errechnen. Unter jenen Kindern im sechsten Lebensjahr, die einen Impfpass vorlegten, lag die Impfquote unter 95 %. Rechnen wir das hoch, bedeutet das für Deutschland bei ca. 670.000 Geburten pro Jahr immerhin eine Anzahl von ca. 200.000 Kinder, die nicht gegen Polio geimpft sind. Dennoch wurden seit Ende der 90iger Jahre in Deutschland keine Fälle mehr gemeldet.

Was bedingt also die Polio in Syrien wirklich?

Bekannt ist, dass es gerade in Kriegszeiten einen Mangel an Hygiene und gesunder Ernährung gibt, die Infektionskrankheiten begünstigen können. Sonst harmlos verlaufende Krankheiten können so in Kriegs- und Notzeiten vereinzelt schwerere Verläufe zeigen. Bei der Kinderlähmung ist schon seit vielen Jahren bekannt, dass sie u.a. eine Erkrankung der Unterzuckerung sein kann, aber auch

als eine Vergiftung mit DDT angesehen werden muss. Dabei handelt es sich um ein Pflanzenschutzmittel und Insektizid, welches aufgrund seiner Giftigkeit seit einigen Jahren weltweit verboten wurde. Ob noch andere Gifte wie DDT die Vorderhornzellen im Rückenmark angreifen und dadurch ein polioähnliches Krankheitsbild auslösen, ist seit der Hypothese, es sei ein Virus Schuld, kaum

mehr Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen.

Gifte und Unterernährung könnten mögliche Erklärungen für das Auftreten vereinzelter „Polio-Fälle“ sein. Doch eine weitaus wichtigere Möglichkeit als Ursache von Kinderlähmung sollte in Betracht gezogen werden, nämlich der Einsatz des Schluck-Impfstoffes.

Denn es ist schon merkwürdig, dass auch in den Nachbarländern von Syrien, in denen kein Krieg herrscht, seit geraumer Zeit Polioviren gefunden werden.

Darüber berichtet im Oktober 2013 die Süddeutsche Zeitung: „In den vergangenen zwölf Monaten wurde das Virus nach Unicef- und WHO-Angaben in Abwasserproben in Ägypten, Israel, Westjordanland und Gazastreifen nachgewiesen“ und dass, obwohl „Polio in diesen Ländern seit knapp fünfzehn Jahren als ausgerottet galt“.

Wie kommen nun die Polioviren ins Abwasser?

Sicherlich nicht durch die Flüchtlinge. Hierzu muss man wissen, dass ein mit „Lebend-Impfstoff“ Geimpfter bis zu acht Wochen Polioviren mit dem Stuhl ausscheidet. Dadurch ist er nach der Infektionstheorie (fäkal-orale Übertragung) hoch ansteckend und kann die Polio, wie oben schon beschrieben, durch die Schluckimpfung auslösen. Das ist der Grund, warum es hierzulande keine

Schluckimpfung gegen Polio mehr gibt. Das Risiko, durch die Schluckimpfung eine Polio zu entwickeln, war größer geworden als eine Erkrankung auf natürlichen Wegen, weshalb ein inaktivierter „Polio-Todimpfstoff“ (IPV) eingeführt wurde. Erst nachdem 1998 in Deutschland die „Lebend“-Schluckimpfung eingestellt wurde, traten hier keine „Polio-Fälle“ mehr auf.

Die Fälle der letzten 25-30 Jahre waren durch den Impfstoff bedingte „Polio-Fälle“. Was hier also als Auslöser von Polio galt und vom Markt verschwand, wird noch in vielen Ländern verwendet, der „Lebend“-Impfstoff.

Was ist der Grund, warum dieser inaktivierte Impfstoff nicht weltweit eingesetzt wird? Die Theorie, die dahinter steckt, besagt, dass Geimpfte zwar sicher vor einer Erkrankung geschützt sein sollen,

aber die Ausbreitung der Infektion wenig effektiv verhindert wird. Für mich ist das zwar nicht ganz logisch, aber so wird argumentiert. Durch deren Einsatz riskiert man weitere Polio-Fälle. Es macht ja zumindest aus Sicht der Impfstoffhersteller Sinn, hin und wieder Poliofälle zu finden, um dadurch erneut große Impfkampagnen durchführen zu können.

Nun hat es sich die WHO wieder einmal zur Aufgabe gemacht, weltweit die Polio und die Masern auszurotten. Ob das mit Lebend-Impfstoffen überhaupt zu schaffen ist, halte ich für fraglich.

Das Ziel der Ausrottung dieser beiden Viren wird schon seit vielen Jahren angestrebt. Immer wieder werden aufgrund vereinzelter Fallberichte riesige Impfkampagnen durchgeführt, die eines auf

jeden Fall sicherstellen: Gigantische Profite für die Pharmaindustrie. So hatte man bereits Mitte 2013 begonnen, in der Krisenregion und den umliegenden Ländern 200 Millionen Kinder mit den „Lebend-Impfstoffen“ gegen Polio und Masern zu impfen. Das Aufflammen einer Polio als Folge dieser Massenimpfungen scheint mir wahrscheinlicher als die geringen Impfquoten oder der schlechte Ernährungszustand.

Geimpfte sind ansteckend

Im April 2014 ging durch die Ärzte-Presse, dass gegen Masern Geimpfte ansteckend sind, da „Masern-Lebend-Impfstoffe“ verwendet werden. Das gleiche gilt für die Polio-Schluckimpfung. Wenn also in einem Land nun die Polio ausbricht, wird als einzige Erklärung die Existenz von Impflücken herangezogen.

Dass die Erkrankung aber durch Lebend-Impfstoffe hervorgerufen sein könnte, wird in der Regel nicht in Erwägung gezogen oder weiter untersucht.

Polio trotz Polio-Impfung?

Worüber nicht so gerne geschrieben wird, ist die Wirkungslosigkeit der Polio Impfung. Es kommen vereinzelte Berichte in die Presse, wie der vom 6. Juni 2011, wonach 78% aller an Polio erkrankten Kinder in Pakistan gegen die Krankheit geimpft waren.

Dort erkrankten im Jahr 2011 136 Kinder, von denen 107 mehrfach gegen Polio geimpft worden waren. Das sind die höchsten Erkrankungszahlen, die seit 2006 von der weltweiten Initiative zur Ausrottung der Kinderlähmung beobachtet wurden.

Wie die Zeitung Pakistan Daily Times berichtet, gab es in den ersten vier Monaten des Jahres 2011 in der Provinz Sindh zehn Polio-Fälle. Jeder einzelne Fall wird dort mit Angabe der Namen der Kinder, sowie die Anzahl der Impfungen, die sie vor dem Ausbruch des Polio-Virus erhalten hatten, beschrieben. In seinem Artikel schreibt Daniel Erickson: “Seit Pakistan im vergangenen Jahr bei den USA und der UNICEF in Ungnade gefallen ist, erkranken immer mehr junge Menschen in dem Land an Polio (Kinderlähmung). Dies weckt Zweifel an den guten Absichten der Impfbefürworter. Noch weit schwerer wiegt, dass die meisten Neuerkrankungen bei Kindern auftraten, die bereits geimpft waren. Versuchen die USA etwa, Pakistan zu bekämpfen, indem Impfdosen verunreinigt werden?”

Polio-Like-Diseases

„Nach den jüngsten Zahlen des CDC sind von August bis 5. Januar in 34 US-Staaten insgesamt 103 Kinder an einer AFM (Acute Flaccid Myelitis) erkrankt“,

schreibt das Ärzteblatt im Januar 2015.  

Schon im Februar 2014 waren mindestens fünf Kinder in Kalifornien an polio-ähnlichen Symptomen erkrankt, die Ärzte standen vor einem Rätsel. Denn was nicht sein darf, darf nicht sein. „Drei der Kinder erkrankten zuvor an den Atemwegen, bei zweien konnte das Enterovirus-68 entdeckt werden (das Poliovirus gehört ebenfalls zu den Enteroviren). Zudem ist das Rückenmark der Kinder befallen – ähnlich den Schäden bei der Kinderlähmung. Allerdings waren alle fünf Kinder gegen Polio geimpft; ein Auftreten der Polio-Krankheit schließen die Ärzte daher aus.“

In den USA werden vielleicht demnächst nur noch die so genannten Like-Diseases diagnostiziert. Da dort die Masern als verbannt gelten, gibt es nur noch Measels-like-Diseases. Das Gleiche gilt für Röteln. Durch das in Amerika verwendete Motto: „no vaccination, no school“, sind nahezu alle Kinder geimpft. Im Aufsatz: Measles- and Rubella-like Illnesses in Measles, Mumps, and Rubella—

Vaccinated Children, der 2014 im Oxford journal erschienen ist, wird über eine finnische Studie aus den achtziger Jahren berichtet, bei denen geimpfte Kinder mit Like-diseases, ein anderes Spektrum an Keimen aufwiesen, aber eigentlich die gleichen Krankheitssymptome wie Masern oder Röteln hatten. Hier wird die Perversion deutlich, die Diagnosestellung dem Labor zu überlassen.

Ärztliches Handeln wird überflüssig;

Steiner (1923a) spoke of the importance of milk plants in the prevention of poliomyelitis, explaining the connection between this and mothers' milk. ;

Ursache: Polioimpfung/Neid anderer;

Repertorium:

Glieder: Schmerz < während Fieber

Allgemeines: Amyotrophische Lateralsklerose/M.S./Polio

 

Komplementär: Nat-m.

 

Vergleich: Ex-can (Kind spricht spät/wenig/nicht). Coxsacky.

Siehe: Lycopodiumgruppe + Nosoden allgemein + Impfungen. + Kinderkrankheit.

Bar-c (irgendetwas = unterentwickelt) ó Polio ó Puls (klammert am Mutter)

 

Antidotiert: M.S.

Antidotiert von: Polioinfektion: Alum. Arn. Ars. Bell. Bung. (Biß richtet physiologisch und histologisch Schäden an, die Polio identisch/ähnlich sind).

Bunga-c. Calc-mittteln. Caus. Chr-s. Cocc. Cur. Gels. Hydroph. Ign. Karw. Lath-s. Nux-v. Phos. Plb. Psor. Rhus-t (kaltes Wetter). Sil. Skorodit w. (= Ferr-ars.).

Sulph. Tub. Vince. Zinc.

Vorbeugend: Lath.

Begleitend zu Polioimpfung: Sagitario sagitifolia.

 

Allerlei:

Poliomyelitis (= Kinderlähmung) - ist eine Infektionskrankheit durch Viren, die in der Regel Kinder unter fünf Jahren befällt. Bei den meisten Infizierten

treten keine Symptome auf, die Infektion verläuft unbemerkt und Antikörper wehren den Erreger ab.

Bei 4 - 7% der Infizierten treten Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Übelkeit auf. Befallen die Viren Nervenzellen im Rückenmark, treten bleibende

Lähmungen auf. Werden auch die Atemwege gelähmt, verläuft die Erkrankung tödlich.

Seit den 1960er Jahren gibt es sehr wirksame Lebendimpfstoffe gegen das Polio-Virus. Heute werden inaktive Polio-Vakzine als Impfstoff verwendet. Durch Reihenimpfungen konnten die Krankheitsfälle weltweit seit 1988 um 99 Prozent reduziert werden.

Als Risikogebiete für Polio galten zuletzt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO noch Nigeria, Pakistan und Afghanistan. Indien wurde 2012

von der Liste der Endemieländer gestrichen. Vor allem in Afrika kommt es jedoch noch zu einer Vielzahl importierter Erkrankungen. Die letzte in Deutschland

erworbene Erkrankung an Poliomyelitis durch ein Wildvirus wurde 1990 erfasst.

Informationen zur Poliomyelitis bietet das Robert-Koch-Institut.

                                               Bis 2018 will die Weltgesundheitsorganisation WHO den Polio-Virus weltweit ausgerottet haben. Doch während seit 2014 Indien als poliofrei gilt, gibt es neue

Polio-Ausbrüche im vom Bürgerkrieg zerrütteten Syrien. Des Weiteren haben Impfkampagnen in Afghanistan und Pakistan einen schweren Stand, seit bekannt

wurde, dass eine CIA-Quelle sich für die Suche nach Bin Laden als Arzt einer Impfaktion ausgab.

 

Frei nach: Kaspar Mittelstrass, M.D.

1992 Poliomyelitis Epidemic - Reflections on the Polio Vaccine

The poliomyelitis epidemic in Holland in September - December 1992 attracted a great deal of attention, as the disease was thought to have been eliminated in developed countries.

Holland 1992

What happened in Holland? Between September and December 1992 52 cases were reported, ranging from one patient less than 1 year old to one aged 40 (40 paralytic,

10 non-paralytic). 6 required artificial respiration.

A 4-week old infant died. In all cases polio type 3 was isolated and/or spe- cific IgM antibodies identified. The epidemic strain, also found in sewage in different parts of Holland, was closely related with a strain isolated in South-East Asia. All those who contracted poliomyelitis belonged to a religious sect which refuses vaccination.

They live in closed communities in different provinces of the country. The sect has about 30,000 members. An epidemic had occurred in the same population group in 1978, when 100 people contracted the disease (80 paralytic), and type 1 was isolated.

It is worth noting that the Salk vaccine, that is, an inactivated vaccine, is largely used in the Netherlands, whereas in Germany and all Eastern European countries the oral method is used. This was introduced in 1962, thanks to considerable personal engagement on the part of Prof. Joppich (Goettingen). Prior to this, epidemics occurred at

4 or 5 year intervals, with numbers gradually rising from the early part of the century (1925 c. 4/1000.000 = c. 2.400 in Germany) to the early 1950's (18/100.000 = c. 10.800), after which the disease almost disappeared with the introduction of the oral vaccine. There were still 296 cases in 1962, but only 14 in 1986-1990, most of them brought in from abroad.

Epidemiology in Germany

1992 also seems to have been a subliminal epidemic year in Germany. It was the year I saw the first case of polio following vaccination (short-term paresis of legs after second vaccination: type in a young child at nursery school.

At the highly efficient virus laboratory of Prof. Enders, Stuttgart, a case of paralytic polio was identified for the first time after many years in 1992 (male aged 46, immigrant, unvaccinated, type 1) and 9 cases of complications following oral vaccination were recorded (3 short-term pareses, 4 cases of post-vaccination fever, 1 "encephalitis" - a boy of 5 with respiratory failure). Viruses of different serotypes were found in all cases. The fact that different viruses have been found in Germany (Enders laboratory) suggests an epidemic situation that makes use of existing pathogens (cosmic influences? nutrition? weather? soil?) and is not due to a single virus strain or vaccine.

R.S. spoke of cosmic influences on diseases and epidemics; these are communicated to the Earth, passed on via the food, which, of course, depends on the soil, and influence the course of an epidemic.

Scientific research has shown that sugar consumption favors an epidemic, +/o. that reactive hypoglycemia may lead to disease becoming manifest.

"Disease entity" When a disease entity rears its head after enforced dormancy to show the disease still exists we consider what the nature of this entity may be.

Can we recognize it in individuals who have overcome the disease but nevertheless bear the marks of it for the rest of their lives, or in those who have died from it?

The 12-year-old girl, top of the class, was celebrated as a winner at the Federal Youth Games. Soon after she was tetraplegic, needed artificial respiration, and finally

died of poliomyelitis.

A boy of about 6 developed quadraplegia, needing artificial respiration, and from then on had to depend on a respirator. He was permanently in hospital and became the soul and moral heart of the hospital. He had to be on his respirator throughout his school years. Nurses and physicians came and went, he remained. The first person to go and see when one had been away for years was this boy. He knew everything that was going on, was pleased to have a visit, and you left feeling all the richer for having seen him. Years later he got a place in the Pfennigparade (Penny Parade) institution in Munich. Many of our older colleagues will know of similar cases.

In the first case we see prior damage during the incubation period, and what might have been a harmless influenza-type illness turned into a fatal illness. In the second case the patient survived. He developed special human and social powers that probably only could develop because of this blow of destiny. I have repeatedly seen similar qualities in people who have had poliomyelitis in the past. (Could Roosevelt have been one of them?)

Prior damage suggests something "getting through" by way of karma. The development of special qualities makes one think that the disease seeks to achieve a metanoia,

an inner change of direction. (The idea may be taken further, for instance, also asking which disease does this disease heal? I am not going to do so, as this may justifiably be called speculation.)

Historical aspects

The disease was first described by Heine, an orthopedic surgeon in Cannstatt, Germany, in 1938. In 1860, Medin, a Swede, realized it was an infectious disease occurring in rhythms during late Summer and in the Fall, its incidence rising. In 1909 transmission was demonstrated in animal experiments (primates) by Landstein. Since then it has been possible to "experiment" with the disease. That year may also be considered to mark the beginning of the disease being "tamed." Finally 3 serotypes of the virus were identified, chemically analyzed and their morphology described (electron microscope, RNA virus).

From 1949, the virus could be grown in tissue cultures in vitro (Enders, Nobel Prize) and not only via animals. These technological advances made it possible to develop vaccines, which were needed as people were helpless in the face of rising incidence. Young mothers also contracted the disease. It became not only a personal and family, but also a social, problem.

The Salk vaccine became available in 1956. It contains inactivated virus with adsorbents and has to be given by injection. Complications were relatively common and not accepted in the German Federal Republic so that this vaccine had no influence on the epidemiology in that country (personal experience).

Sabin's oral vaccine was only generally accepted from 1962. Licensing was delayed due to fears that the viruses might turn "wild" again. Sabin had attenuated the wild virus in repeated animal passages, so that inoculation was not followed by reactions or paralysis. Taken orally, the whole immunization process - with infection, incubation, symptoms such as enteritis and catarrhal changes - runs its course, except that the phenomena such as viremia, meningismus and paralysis developing are drastically reduced. The recorded frequency of complications is 1:10" - 1:3.5 xl0/4.

Immunization process, vaccination method

In the process, the organism conies to terms with the virus, acquiring all phases of immunity via IgM/IgG antibodies (complement binding reaction and neutralizing antibodies) and local immunity as a specific secretory IgA develops. The latter phenomenon cannot be achieved with inactivated vaccine. This method is therefore much more "stable" and confers better immunity than the Salk vaccine. Oral vaccination given during an epidemic has brought this to a stop. It only allows the disease to develop to the level it would normally develop with natural, wild infection, for the disease may be seen as a complication - occurring in 1 of 1,000 cases - of a harmless throat and intestinal infection.

The virus is, however, eliminated by vaccinated individuals for a limited period (c. 2 weeks), and they are therefore infectious for that period, "silently" vaccinating "their environment." As a result, the danger of an epidemic developing is much less in areas where the oral vaccine is used, and gaps can be much larger than in areas where the Salk vaccine is used. The wild virus disappears with this measure and only the vaccination virus circulates among the population.

The method of vaccination comes as close as possible to the natural process, essentially returning to the method used with the first vaccination ever, which was for smallpox. The choice of time is the only arbitrary element compared to the natural process.

Initial resistance to the oral vaccine had to do with concern over the safety. A virus deriving from a person who had developed paralysis was attenuated in animal passages so that its virulence was reduced, apparently due to mutation. The gesture of the method indicates alienation from the human being. The process is, however, reversible, and work is in progress on the problem. The strategy of vaccinating each successive generation serves to protect from reverse mutation.

The vaccination virus' ability to immunize and its ability to mutate back are unequal. This is the reason for further development work on the established oral vaccine. The problems concern:

1 the quantitative relationship between the three serotypes and, hence: the individual power of each to confer immunity;

2 serotype 3 appears to present a particular risk of reverse mutation, and work is in progress to develop a safer strain.

Other aspects

So far we have mainly considered aspects to be taken into account with immunization against polio. They concern the infectious agent and not the host.

We have seen that the infectious agent is merely an indicator for the host's situation and consider it important to keep the host in mind - his karma, life situation and constitution.

We do not know how far immunization intervenes in the karma of the individual, maintaining life situations that karma demands should be changed. Thus immunization, and particularly mass immunization, influences the individual in terms of a uniform collective.

Apart from this there is always the question of whether vaccination makes people healthier. The answer may be said to be in the negative, except for a certain immunostimulation which is a "health factor."

In my view, immunization against polio has no adverse effect on the constitution. If we take the abovementioned immunostimulation to the constitution a health factor, it may even have a strengthening effect. The processes initiated in the metabolic sphere no doubt contribute to this.

The history of vaccination began with smallpox vaccination. It became a legal requirement, for the disease was known to be more than individual destiny. Society, the State, felt that the disease threatened its stability, as evident from the high incidence of the disease, the suffering it caused and the powerlessness experienced in the face of it.

Tb. and diphtheria immunization, both intended to limit the disastrous consequences of these diseases, were of public interest as well as helping to reduce personal suffering. Again, the State recommended immunization from the point of view that "personal suffering is the suffering of society as a whole." With tetanus, the situation is somewhat different. Immunization was initially developed for military reasons - to save the soldiers for the State. With pertussis vaccination we see the focus change more to the child again. It was followed by polio, measles, mumps and rubella vaccination in that order. Poliomyelitis vaccination was the first to combat a dreaded complication of a disease; the same applied to measles. With rubella, the indication became more diffuse. In this case, it is not the patient who is protected from the disease and its consequences, but the next generation. With mumps we are even further removed from the individual and the disease. The main motive is to maintain procreative capacity, i.e. not protecting the patient but possibly only his ability to create the next generation. This ranking order in time for vaccination and the motives behind it shows a growing distance from disease and patient, from coming to terms with the disease entity and preventing suffering.

The question of the meaning of illness arises if the vaccinated individual is included in our considerations of the vaccination process. It appears that the answer to this background question is always in the negative.

 

ZEIT ONLINE

Gesundheit

Ärzte beobachten neue Form von Kinderlähmung

In Kalifornien gibt es eine rätselhafte Krankheitsserie: Kinder leiden unter polio-ähnlichen Symptomen, Arme oder Beine sind gelähmt. Die Ursache ist bisher unbekannt.

 

Es ist kein Polio, doch die Symptome sind ähnlich: Im US-Staat Kalifornien sind Ärzte ratlos angesichts einer Serie von Krankheitsfällen, die sich in den vergangenen anderthalb Jahren ereignet hat. Mehrere Kinder haben bleibende Lähmungen in Armen und Beinen. Jedoch sei der für die Kinderlähmung verantwortliche Polio-Erreger in keinem der Fälle nachzuweisen gewesen, berichtet die Zeitung The Los Angeles Times.

Die kalifornische Gesundheitsbehörde wurde bereits 2012 auf die Krankheit aufmerksam, als ein Arzt einen Polio-Test für ein Kind anforderte, das unter schweren Lähmungserscheinungen litt. Polio gilt in den USA seit Langem ausgerottet, daher sei die Anfrage "beunruhigend" gewesen, erklärte die Ärztin Carol Glaser, die ein Forschungsteam der Gesundheitsbehörde leitet.

Der Test hat zwar gezeigt, dass es sich bei der Erkrankung nicht um Polio handelt. Im folgenden Jahr jedoch tauchten gleich mehrere ähnliche Fälle auf. Während Glaser nicht sagen kann, wie viele Kinder insgesamt betroffen sind, erklärt der Neurologe Keith Van Haren von der Universität Stanford, ihm seien in etwa 20 solcher Fälle in Kalifornien bekannt.

Poliomyelitis – auch Kinderlähmung genannt – ist eine Infektionskrankheit durch Viren, die in der Regel Kinder unter fünf Jahren befällt. Bei den meisten Infizierten treten keine Symptome auf, die Infektion verläuft unbemerkt und Antikörper wehren den Erreger ab.

Bei vier bis sieben Prozent der Infizierten treten Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Übelkeit auf. Befallen die Viren Nervenzellen im Rückenmark, treten bleibende Lähmungen auf. Werden auch die Atemwege gelähmt, verläuft die Erkrankung tödlich.

Fünf davon haben Van Haren und Kollegen in einer Studie untersucht. Die vollständigen Ergebnisse wird das Team auf der Jahrestagung der American Academy of Neurology am 26. April in Philadelphia vorstellen.

Seit sechs Monaten keine Besserung

Gemeinsam sei allen fünf Fällen, dass Arme oder Beine der Kinder trotz einer Polio-Impfung gelähmt sind, sagt Van Haren. Ganzkörperscans liefern laut dem Neurologen Hinweise auf Schäden nahe der Wirbelsäule. Der Zustand der Patienten hat sich laut Van Haren auch nach sechs Monaten nicht gebessert.

Die Ursache für das Leiden ist noch unklar. Bei zwei der jungen Patienten haben Van Haren und sein Team allerdings den Erregertyp Enterovirus-68 nachgewiesen. Der zählt zur gleichen Virenfamilie wie der Polio-Erreger und könnte die Krankheit somit ausgelöst haben. Für die anderen drei fiel der Test negativ aus.

Dennoch schließt Carol Glaser nicht aus, dass das Virus auch bei ihnen für die Erkrankung verantwortlich ist. "Die Proben für die Tests waren nicht optimal", sagte sie der Los Angeles Times. Glaser rief Ärzte auf, ähnliche Fälle zu melden, um die mögliche Ursache rasch aufzuspüren.

 

 

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