Polio (Polio)

 

= Puls + intelligent + schwieriges sprechen;

Thema: Energiefluss; Lösung: positiv: Sprechen o. laufen;  negativ: Passiv sein;

Krankheit: Übertragen durch Absonderung Nase/Mund/Faeces/Urin, durch Hautkontakt, Mund/Nase;

Kind: Innerlich gelähmt/empfindet sich als unfähig (reden/verursacht Angst)/kann selbst gesteckte Grenzen nicht loslassen/schicksalsergeben/will

auf dem Arm sein/kann nicht allein sein/selbst tätig sein/Kind und Mutter nervös; meldet sich im Unterricht nicht/antwortet nicht auf Fragen/stellt

sich Wettbewerb nicht;

Akut: Haut;

Positiv: Kennt eigene Grenzen/will Ordnung/lässt sich beeinflussen;

Negativ: Angst: (alleine sein/unbestimmten, nicht kontrollierbaren Geschehnissen/Zukunft/ Erwartungsangst (Stuhl)/Platzangst/ Fremden/nicht nach Hause gehen zu können/Zuhause zu verlassen/es nicht zu schaffen/Hindernissen zu GROß/). Empfindet sich schuldig am eigene Existenz/will perfekt sein/reizbar weil nichts zu ändern ist, gibt auf bei Widrigkeiten/handeln = Stress, Anerkennung = Stress weil zukünftige Forderungen folgen, fühlt sich ans Haus gebunden, will Person/Ort + für immer, Unsicher, denkt langsam/Gedanken verschwinden/ Wörter fehlen/ versteht anderen schlecht, Schuldgefühle andere eifersüchtig gemacht zu  haben. reizbar, langsam im Denken, versteht die Worte, nicht ihre Meinung, beobachtet das Tun um ihn herum ohne teilnehmen zu wollen, kann keine Grausamkeiten ertragen, „autistisches Verhalten“, müde, schwach (zum Reden), hat Wörter im Kopf und kann sie nicht aussprechen. ReizBAR/empfindLICH, hektisch/penibel, vergesslich für was er tun wollte, Reizen werden als Schmerz empfunden. „Als ob Beinen gelähmt“, < Menses (SCHMERZ)/nährreiche Speisen/Wind/ Kälte, Schlaf-/Sprachstörungen, juckende Bläschen auf der Haut, Neurodermitis;

[Christiane Petras]

Die Krankheitsnosode der Kinderlähmung verwendete ich bisher nur aus Anlass der Impfung, deshalb ist sie unter Impfnosoden aufgeführt.

Die Virusinfektion, die wir heute Poliomyelitis nennen, hat in verhältnismäßig jüngerer Zeit eine Verwandlung durchgemacht, die Wissenschaftlern offenbar bis heute Rätsel aufgibt. Der Erreger wird über den Verdauungstrakt aufgenommen und von robusten Menschen auch wieder ausgeschieden. Manchmal verursacht er Beschwerden im Rachenraum, die an einen grippalen Infekt erinnern. Bis etwa Ende des neunzehnten Jahrhunderts waren die heute so gefürchteten Lähmungen als Komplikation unbekannt, obwohl die Krankheit selbst wahrscheinlich schon sehr alt ist.

Wichtigste Hinweise für den Einsatz von Polio sind Symptome, die an Lähmungserscheinungen denken lassen:

Eingeschlafene Gliedmaßen, Taubheitsgefühl, lahme und schwere Beine. Erwacht mit eingeschlafenem Arm, sobald er auf der Seite liegt, die Hände schlafen ein, wenn er länger schreibt oder telefoniert. Die Beine werden müde und schwer nach kurzem Spaziergang.

Trägheit der organischen Arbeit in allen denkbaren Körperteilen.

Träge Verdauung, der Bauch ist aufgebläht, als ob der Darm seinen Dienst verweigert.

Paralytischer Ileus(Darmverschluss) in der Patienten- oder Familiengeschichte.

Sodbrennen; Magenreflux

Taubheit und Kribbeln, Empfindungsstörungen auf der Haut oder in Extremitäten.

Ergänzend bei Morbus Raynaud (Absterben der Finger).

Entzündliche Veränderungen am Bewegungsapparat, die mit eingeschränkter Beweglichkeit einhergehen, dann häufig als Zwischengabe mit Tetanus und Variolinum oder Vaccininum abgewechselt oder kombiniert.

Ergänzend bei schmerzhafter Nacken- oder Schultersteife.

Die Nosode kann bei Infektionen im Rachenraum nötig sein, wenn der Patient die Impfung einzeln erhalten hat und die angezeigten Konstitutionsmittel keinen Fortschritt bewirken.

Bei jüngeren Patienten wird Polio oft in Kombination gegeben, so wie geimpft wurde (Diphterie/Tetanus/Polio). In letzter Zeit haben sich aber die Krankheitsnosoden als wirksamer erwiesen, wenn spezifische Symptome festzustellen sind. Das ist gerade bei den "älteren" Impfungen (Pocken, Tetanus, Diphterie, Tollwut) oft der Fall, die schon in der Elterngeneration verabreicht wurden.

Kombinationen:

Sehr oft im Wechsel oder zusammen mit der Tetanus Nosode, wenn die Ausfalls- oder Lähmungserscheinungen einen spastischen Charakter haben.

Vor allem im Bezug auf den Verdauungstrakt muss Polio häufig mit Vaccininum (Pockenimpfstoff) oder Variolinum (Pockensekret) kombiniert werden.

[Richard H. Pitcairn]

Polio

This is another disease for is assumed that vaccination has made a great difference in incidence. However, let’s look more closely at the facts. From 1923 to 1953, before the Salk killed-virus vaccine was introduced, the polio death rate in the U.S. and England had already declined on its own by 47% and 55% respectively.

Statistics show a similar decline in other European countries as well. When the vaccine became available, many European countries questioned its effectiveness and refused to systematically inoculate their citizens. Yet, polio epidemics also ended in these countries as well. Additionally, as with smallpox vaccine, the number of reported cases of polio following mass inoculations with the killed-virus vaccine was significantly greater than before mass inoculations. Though these facts are readily available, the mass vaccination against polio has continued with the result that most of the cases of this dread disease are now attributed to the vaccine. In 1976, Dr. Jonas Salk testified that the live-virus vaccine, used almost exclusively in the U.S. since the early 1960’s, was "the principle if not the sole cause" of all reported polio cases in the U.S. since 1961.

The Federal Centers for Disease Control (= CDC) recently (Feb. 1992) admitted that the live-virus vaccine has become the dominant cause of polio in the U.S. today.

According to CDC figures, 87% of all cases of polio between 1973 and 1983 were caused by the vaccine. More recently, from 1980 through 1989, every case of polio in the

U.S. was caused by the vaccine. During this same time period, three of the five people that caught polio during foreign travel were previously vaccinated against the disease.

Steiner (1923a) spoke of the importance of milk plants in the prevention of poliomyelitis, explaining the connection between this and mothers' milk. ;

Ursache: Polioimpfung/Neid anderer;

Repertorium:

Glieder: Schmerz < während Fieber

Allgemeines: Amyotrophische Lateralsklerose/M.S./Polio

 

Komplementär: Nat-m.

 

Vergleich: Ex-can (Kind spricht spät/wenig/nicht). Coxsacky.

Siehe: Lycopodiumgruppe + Nosoden allgemein + Impfungen. + Kinderkrankheit.

Bar-c (irgendetwas = unterentwickelt) ó Polio ó Puls (klammert am Mutter)

 

Antidotiert: M.S.

Antidotiert von: Polioinfektion: Alum. Arn. Ars. Bell. Bung. (Biß richtet physiologisch und histologisch Schäden an, die Polio identisch/ähnlich sind).

Bunga-c. Calc-mittteln. Caus. Chr-s. Cocc. Cur. Gels. Hydroph. Ign. Karw. Lath-s. Nux-v. Phos. Plb. Psor. Rhus-t (kaltes Wetter). Sil. Skorodit w. (= Ferr-ars.).

Sulph. Tub. Vince. Zinc.

Vorbeugend: Lath.

Begleitend zu Polioimpfung: Sagitario sagitifolia.

 

Allerlei:

Poliomyelitis (= Kinderlähmung) - ist eine Infektionskrankheit durch Viren, die in der Regel Kinder unter fünf Jahren befällt. Bei den meisten Infizierten

treten keine Symptome auf, die Infektion verläuft unbemerkt und Antikörper wehren den Erreger ab.

Bei 4 - 7% der Infizierten treten Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Übelkeit auf. Befallen die Viren Nervenzellen im Rückenmark, treten bleibende

Lähmungen auf. Werden auch die Atemwege gelähmt, verläuft die Erkrankung tödlich.

Seit den 1960er Jahren gibt es sehr wirksame Lebendimpfstoffe gegen das Polio-Virus. Heute werden inaktive Polio-Vakzine als Impfstoff verwendet. Durch Reihenimpfungen konnten die Krankheitsfälle weltweit seit 1988 um 99 Prozent reduziert werden.

Als Risikogebiete für Polio galten zuletzt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO noch Nigeria, Pakistan und Afghanistan. Indien wurde 2012

von der Liste der Endemieländer gestrichen. Vor allem in Afrika kommt es jedoch noch zu einer Vielzahl importierter Erkrankungen. Die letzte in Deutschland

erworbene Erkrankung an Poliomyelitis durch ein Wildvirus wurde 1990 erfasst.

Informationen zur Poliomyelitis bietet das Robert-Koch-Institut.

                                               Bis 2018 will die Weltgesundheitsorganisation WHO den Polio-Virus weltweit ausgerottet haben. Doch während seit 2014 Indien als poliofrei gilt, gibt es neue

Polio-Ausbrüche im vom Bürgerkrieg zerrütteten Syrien. Des Weiteren haben Impfkampagnen in Afghanistan und Pakistan einen schweren Stand, seit bekannt

wurde, dass eine CIA-Quelle sich für die Suche nach Bin Laden als Arzt einer Impfaktion ausgab.

 

Frei nach: Kaspar Mittelstrass, M.D.

1992 Poliomyelitis Epidemic - Reflections on the Polio Vaccine

The poliomyelitis epidemic in Holland in September - December 1992 attracted a great deal of attention, as the disease was thought to have been eliminated in developed countries.

Holland 1992

What happened in Holland? Between September and December 1992 52 cases were reported, ranging from one patient less than 1 year old to one aged 40 (40 paralytic,

10 non-paralytic). 6 required artificial respiration.

A 4-week old infant died. In all cases polio type 3 was isolated and/or spe- cific IgM antibodies identified. The epidemic strain, also found in sewage in different parts of Holland, was closely related with a strain isolated in South-East Asia. All those who contracted poliomyelitis belonged to a religious sect which refuses vaccination.

They live in closed communities in different provinces of the country. The sect has about 30,000 members. An epidemic had occurred in the same population group in 1978, when 100 people contracted the disease (80 paralytic), and type 1 was isolated.

It is worth noting that the Salk vaccine, that is, an inactivated vaccine, is largely used in the Netherlands, whereas in Germany and all Eastern European countries the oral method is used. This was introduced in 1962, thanks to considerable personal engagement on the part of Prof. Joppich (Goettingen). Prior to this, epidemics occurred at

4 or 5 year intervals, with numbers gradually rising from the early part of the century (1925 c. 4/1000.000 = c. 2.400 in Germany) to the early 1950's (18/100.000 = c. 10.800), after which the disease almost disappeared with the introduction of the oral vaccine. There were still 296 cases in 1962, but only 14 in 1986-1990, most of them brought in from abroad.

Epidemiology in Germany

1992 also seems to have been a subliminal epidemic year in Germany. It was the year I saw the first case of polio following vaccination (short-term paresis of legs after second vaccination: type in a young child at nursery school.

At the highly efficient virus laboratory of Prof. Enders, Stuttgart, a case of paralytic polio was identified for the first time after many years in 1992 (male aged 46, immigrant, unvaccinated, type 1) and 9 cases of complications following oral vaccination were recorded (3 short-term pareses, 4 cases of post-vaccination fever, 1 "encephalitis" - a boy of 5 with respiratory failure). Viruses of different serotypes were found in all cases. The fact that different viruses have been found in Germany (Enders laboratory) suggests an epidemic situation that makes use of existing pathogens (cosmic influences? nutrition? weather? soil?) and is not due to a single virus strain or vaccine.

R.S. spoke of cosmic influences on diseases and epidemics; these are communicated to the Earth, passed on via the food, which, of course, depends on the soil, and influence the course of an epidemic.

Scientific research has shown that sugar consumption favors an epidemic, +/o. that reactive hypoglycemia may lead to disease becoming manifest.

"Disease entity" When a disease entity rears its head after enforced dormancy to show the disease still exists we consider what the nature of this entity may be.

Can we recognize it in individuals who have overcome the disease but nevertheless bear the marks of it for the rest of their lives, or in those who have died from it?

The 12-year-old girl, top of the class, was celebrated as a winner at the Federal Youth Games. Soon after she was tetraplegic, needed artificial respiration, and finally

died of poliomyelitis.

A boy of about 6 developed quadraplegia, needing artificial respiration, and from then on had to depend on a respirator. He was permanently in hospital and became the soul and moral heart of the hospital. He had to be on his respirator throughout his school years. Nurses and physicians came and went, he remained. The first person to go and see when one had been away for years was this boy. He knew everything that was going on, was pleased to have a visit, and you left feeling all the richer for having seen him. Years later he got a place in the Pfennigparade (Penny Parade) institution in Munich. Many of our older colleagues will know of similar cases.

In the first case we see prior damage during the incubation period, and what might have been a harmless influenza-type illness turned into a fatal illness. In the second case the patient survived. He developed special human and social powers that probably only could develop because of this blow of destiny. I have repeatedly seen similar qualities in people who have had poliomyelitis in the past. (Could Roosevelt have been one of them?)

Prior damage suggests something "getting through" by way of karma. The development of special qualities makes one think that the disease seeks to achieve a metanoia,

an inner change of direction. (The idea may be taken further, for instance, also asking which disease does this disease heal? I am not going to do so, as this may justifiably be called speculation.)

Historical aspects

The disease was first described by Heine, an orthopedic surgeon in Cannstatt, Germany, in 1938. In 1860, Medin, a Swede, realized it was an infectious disease occurring in rhythms during late Summer and in the Fall, its incidence rising. In 1909 transmission was demonstrated in animal experiments (primates) by Landstein. Since then it has been possible to "experiment" with the disease. That year may also be considered to mark the beginning of the disease being "tamed." Finally 3 serotypes of the virus were identified, chemically analyzed and their morphology described (electron microscope, RNA virus).

From 1949, the virus could be grown in tissue cultures in vitro (Enders, Nobel Prize) and not only via animals. These technological advances made it possible to develop vaccines, which were needed as people were helpless in the face of rising incidence. Young mothers also contracted the disease. It became not only a personal and family, but also a social, problem.

The Salk vaccine became available in 1956. It contains inactivated virus with adsorbents and has to be given by injection. Complications were relatively common and not accepted in the German Federal Republic so that this vaccine had no influence on the epidemiology in that country (personal experience).

Sabin's oral vaccine was only generally accepted from 1962. Licensing was delayed due to fears that the viruses might turn "wild" again. Sabin had attenuated the wild virus in repeated animal passages, so that inoculation was not followed by reactions or paralysis. Taken orally, the whole immunization process - with infection, incubation, symptoms such as enteritis and catarrhal changes - runs its course, except that the phenomena such as viremia, meningismus and paralysis developing are drastically reduced. The recorded frequency of complications is 1:10" - 1:3.5 xl0/4.

Immunization process, vaccination method

In the process, the organism conies to terms with the virus, acquiring all phases of immunity via IgM/IgG antibodies (complement binding reaction and neutralizing antibodies) and local immunity as a specific secretory IgA develops. The latter phenomenon cannot be achieved with inactivated vaccine. This method is therefore much more "stable" and confers better immunity than the Salk vaccine. Oral vaccination given during an epidemic has brought this to a stop. It only allows the disease to develop to the level it would normally develop with natural, wild infection, for the disease may be seen as a complication - occurring in 1 of 1,000 cases - of a harmless throat and intestinal infection.

The virus is, however, eliminated by vaccinated individuals for a limited period (c. 2 weeks), and they are therefore infectious for that period, "silently" vaccinating "their environment." As a result, the danger of an epidemic developing is much less in areas where the oral vaccine is used, and gaps can be much larger than in areas where the Salk vaccine is used. The wild virus disappears with this measure and only the vaccination virus circulates among the population.

The method of vaccination comes as close as possible to the natural process, essentially returning to the method used with the first vaccination ever, which was for smallpox. The choice of time is the only arbitrary element compared to the natural process.

Initial resistance to the oral vaccine had to do with concern over the safety. A virus deriving from a person who had developed paralysis was attenuated in animal passages so that its virulence was reduced, apparently due to mutation. The gesture of the method indicates alienation from the human being. The process is, however, reversible, and work is in progress on the problem. The strategy of vaccinating each successive generation serves to protect from reverse mutation.

The vaccination virus' ability to immunize and its ability to mutate back are unequal. This is the reason for further development work on the established oral vaccine. The problems concern:

1 the quantitative relationship between the three serotypes and, hence: the individual power of each to confer immunity;

2 serotype 3 appears to present a particular risk of reverse mutation, and work is in progress to develop a safer strain.

Other aspects

So far we have mainly considered aspects to be taken into account with immunization against polio. They concern the infectious agent and not the host.

We have seen that the infectious agent is merely an indicator for the host's situation and consider it important to keep the host in mind - his karma, life situation and constitution.

We do not know how far immunization intervenes in the karma of the individual, maintaining life situations that karma demands should be changed. Thus immunization, and particularly mass immunization, influences the individual in terms of a uniform collective.

Apart from this there is always the question of whether vaccination makes people healthier. The answer may be said to be in the negative, except for a certain immunostimulation which is a "health factor."

In my view, immunization against polio has no adverse effect on the constitution. If we take the abovementioned immunostimulation to the constitution a health factor, it may even have a strengthening effect. The processes initiated in the metabolic sphere no doubt contribute to this.

The history of vaccination began with smallpox vaccination. It became a legal requirement, for the disease was known to be more than individual destiny. Society, the State, felt that the disease threatened its stability, as evident from the high incidence of the disease, the suffering it caused and the powerlessness experienced in the face of it.

Tb. and diphtheria immunization, both intended to limit the disastrous consequences of these diseases, were of public interest as well as helping to reduce personal suffering. Again, the State recommended immunization from the point of view that "personal suffering is the suffering of society as a whole." With tetanus, the situation is somewhat different. Immunization was initially developed for military reasons - to save the soldiers for the State. With pertussis vaccination we see the focus change more to the child again. It was followed by polio, measles, mumps and rubella vaccination in that order. Poliomyelitis vaccination was the first to combat a dreaded complication of a disease; the same applied to measles. With rubella, the indication became more diffuse. In this case, it is not the patient who is protected from the disease and its consequences, but the next generation. With mumps we are even further removed from the individual and the disease. The main motive is to maintain procreative capacity, i.e. not protecting the patient but possibly only his ability to create the next generation. This ranking order in time for vaccination and the motives behind it shows a growing distance from disease and patient, from coming to terms with the disease entity and preventing suffering.

The question of the meaning of illness arises if the vaccinated individual is included in our considerations of the vaccination process. It appears that the answer to this background question is always in the negative.

 

ZEIT ONLINE

Gesundheit

Ärzte beobachten neue Form von Kinderlähmung

In Kalifornien gibt es eine rätselhafte Krankheitsserie: Kinder leiden unter polio-ähnlichen Symptomen, Arme oder Beine sind gelähmt. Die Ursache ist bisher unbekannt.

 

Es ist kein Polio, doch die Symptome sind ähnlich: Im US-Staat Kalifornien sind Ärzte ratlos angesichts einer Serie von Krankheitsfällen, die sich in den vergangenen anderthalb Jahren ereignet hat. Mehrere Kinder haben bleibende Lähmungen in Armen und Beinen. Jedoch sei der für die Kinderlähmung verantwortliche Polio-Erreger in keinem der Fälle nachzuweisen gewesen, berichtet die Zeitung The Los Angeles Times.

Die kalifornische Gesundheitsbehörde wurde bereits 2012 auf die Krankheit aufmerksam, als ein Arzt einen Polio-Test für ein Kind anforderte, das unter schweren Lähmungserscheinungen litt. Polio gilt in den USA seit Langem ausgerottet, daher sei die Anfrage "beunruhigend" gewesen, erklärte die Ärztin Carol Glaser, die ein Forschungsteam der Gesundheitsbehörde leitet.

Der Test hat zwar gezeigt, dass es sich bei der Erkrankung nicht um Polio handelt. Im folgenden Jahr jedoch tauchten gleich mehrere ähnliche Fälle auf. Während Glaser nicht sagen kann, wie viele Kinder insgesamt betroffen sind, erklärt der Neurologe Keith Van Haren von der Universität Stanford, ihm seien in etwa 20 solcher Fälle in Kalifornien bekannt.

Poliomyelitis – auch Kinderlähmung genannt – ist eine Infektionskrankheit durch Viren, die in der Regel Kinder unter fünf Jahren befällt. Bei den meisten Infizierten treten keine Symptome auf, die Infektion verläuft unbemerkt und Antikörper wehren den Erreger ab.

Bei vier bis sieben Prozent der Infizierten treten Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Übelkeit auf. Befallen die Viren Nervenzellen im Rückenmark, treten bleibende Lähmungen auf. Werden auch die Atemwege gelähmt, verläuft die Erkrankung tödlich.

Fünf davon haben Van Haren und Kollegen in einer Studie untersucht. Die vollständigen Ergebnisse wird das Team auf der Jahrestagung der American Academy of Neurology am 26. April in Philadelphia vorstellen.

Seit sechs Monaten keine Besserung

Gemeinsam sei allen fünf Fällen, dass Arme oder Beine der Kinder trotz einer Polio-Impfung gelähmt sind, sagt Van Haren. Ganzkörperscans liefern laut dem Neurologen Hinweise auf Schäden nahe der Wirbelsäule. Der Zustand der Patienten hat sich laut Van Haren auch nach sechs Monaten nicht gebessert.

Die Ursache für das Leiden ist noch unklar. Bei zwei der jungen Patienten haben Van Haren und sein Team allerdings den Erregertyp Enterovirus-68 nachgewiesen. Der zählt zur gleichen Virenfamilie wie der Polio-Erreger und könnte die Krankheit somit ausgelöst haben. Für die anderen drei fiel der Test negativ aus.

Dennoch schließt Carol Glaser nicht aus, dass das Virus auch bei ihnen für die Erkrankung verantwortlich ist. "Die Proben für die Tests waren nicht optimal", sagte sie der Los Angeles Times. Glaser rief Ärzte auf, ähnliche Fälle zu melden, um die mögliche Ursache rasch aufzuspüren.

 

 

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