Turmalin [(BO3)3Si6O18(OH,F)4] in Kombination von Sil/Y/Bo/O/V/Wo mehrere Mineralien in unterschiedliche Kombinationen/= Asch.trekker

 

Vergleich: Tourmaline lithique (Lithotherapie.) Katzenaugeturmalin

Siehe: Edelsteine + Anhang (Anne Schadde)

http://www.karrer-edelsteine.de/Lexikon/Turmalin.htm

 

Turmalingruppe

 

= Nat-m. + VERschlossen;

Die starken Strukturkräfte des Turmalin (Dreieck = Saturn.x) sorgt vor einem Geistmittel. Zur Anregung der geistigen Leistungsfähigkeit/Gedächtnisschwäche.

Kreislaufstimulans (Sportler äußern sich positiv über die leistungssteigernde Wirkung).

Mittel für "Morgenmuffel" und zur Prüfungsvorbereitung.

Die Verschiedenartigkeit des zusammengetragenen Materials entspricht im Tiefsten dem Wesen des Edelsteins Turmalin, der - eingebettet in Quarz und Feldspat -

in den vielfältigsten Farbkombinationen gefunden werden kann. Farben: schwarzes Schörl, Rottöne der Rubellite, Blautöne der Indigolithe, Grüntöne der Verdelithe,

Brauntöne der Dravite, mehrfarbigen Edelsteinen.

In der Gruppe der Turmaline sind sehr kompliziert zusammengesetzte Silikate zusammengefasst, die sich durch ihren Gehalt an Bor und Fluor auszeichnen. Färbende

Spurenmetalle sind u.a. Eisen, Titan und Chrom. Die Farbskala reicht von farblos über rosa, rot und violett zu blau und grün.

Grüne Töne weisen auf zweiwertiges Eisen mit evtl. Spuren von Chrom, rote Töne auf Mangan und einen Gehalt an Lithium.

Schwarze Turmaline (Schörle) sind am häufigsten. Turmaline sind die farbenreichsten Edelsteine und bilden im Idealfall säulenförmige Kristalle mit einer dreizähligen

Kopffläche. Turmaline finden sich vor allem in sauren Tiefengesteinen (Granit), Ganggesteinen und deren Kontaktzonen. Begleiter sind Zinnerz, Topas, Apatit und Fluorit.

Wassermeloneturmalin. (grüne Schale, roter Kern) 

[Anne Schadde]

Grundthematik aller Turmaline ist die Befreiung (Aufbrechen) tiefer, schmerzhafter Traumata, die unter hohem Druck verborgen und eingeschlossen wurden. Sie können mithilfe

des passenden Turmalins an die Oberfläche gebracht und schließlich artikuliert werden. Häufige Symptome sind tiefe Verzweiflung, Langsamkeit, Lethargie und Erstarrung und

körperliche Beschwerden wie Hauteruptionen, Kopfschmerzen (Migräne), Zahnschmerzen, Verstopfung, bis hin zu schweren Autoimmunerkrankungen (Krebs).

Der grüne Turmalin ist Träger der männlichen Energie.

Der rote Turmalin (= Rubellit) ist Träger der weiblichen Energie.

Der Wassermelonenturmalin ist grün (Schale) und rot (Kern) und enthält die Energie für beide Geschlechter.

Anne Schadde hat eine Verreibung des Wassermelonen-Turmalins und des Chromturmalins vorgenommen.

Bei der Steinenergie geht es um Ordnung, Struktur, Festigkeit.

Anthroposophische Heilkunde verwendet „Rubellit“ - roten Turmalin in niedrigen Potenzen (D10, D20, D30) zur allgemeinen Energiestärkung.

Der Chromturmalin wird anthroposophisch für die Heilung von Krebsleiden eingesetzt. Chromturmalin ist smaragdgrün und wurde oft mit dem Smaragd verwechselt.

Dravit braungelb, unscheinbar versucht seiner emotionalen Erstarrung zu entkommen, indem er unruhig nach Licht und Lebendigkeit sucht.

Indigolith schimmert überirdisch blau und drückt in seiner Farbgebung einen Bezug zu den Nieren und dem Wasserhaushalt aus.

Schörl schwarz, dicht verfügt über ein großes Durchhaltevermögen, neigt jedoch zu Verbissenheit und Verkrampfung.

Uvit ungewöhnlich ist als metamorphisches Kristallcluster gleichzeitig Verschmelzung und Abgrenzung thematisiert.

Regenbogen-Turmalin = vielfarbig ("Christus-Stein" der Anthroposophie) erträgt seine Verletzung still, voller Ruhe und Einkehr, aber auch monotoner Verhärtung.

 

Eine Arzneimittelprüfung existiert (2010) nur vom Wassermelonenturmalin.

Zusammenfassung (12 Prüfer)

Die Stein-Energie war deutlich spürbar:

Das Tempo wurde verlangsamt, es entstand Schwere und nichts ging weiter.

Verlangsamung des Lebensablaufs bis hin zur Trägheit der Zunge und Schwere der Aussprache.

Es bestand kein Bedürfnis bzw. sogar Unvermögen in die täglichen Lebensprozesse einzugreifen.

„Möchte nur noch hier sitzen und nichts mehr tun müssen.“ (Indikation: Burn out?)

Gleichzeitig kam das Edle des Steines ans Licht:

„Ich bin wertvoll und kann mich zeigen.“ sowie das „Innere Lächeln“, das mit dem unergründlichen Lächeln der Mona Lisa verglichen wurde.

Wichtig war auch die Akribie die vorherrschte: Durch die unendliche Suche nach der Ordnung wurde das Chaos oftmals größer als kleiner (fraktale Grundstruktur!?).

Das Thema Wasser spielte sowohl in den Träumen als auch in körperlichen Beschwerden, („Als ob Wasser im Ohr“) eine bedeutende Rolle.

Körper:

Vorherrschend waren Kopfschmerzen (Migräne) r. mit verschiedensten Modalitäten, “schmerzhafter Druck von innen > Druck von außen“.

„Wie einer Kugel“. Kugel im Hals, vor dem Mageneingang, der Bauch wölbt sich als Kugel, kugelige Absonderungen, Murmeln im Darm.

Verstopfung auf verschiedenen Ebenen: Verstopfte Nase, verstopftes Ohr, Rektum verstopft, „Mangel an Fluss im gesamten Organismus“.

 

Achat, Chalcedon, Chrysopras, Heliotrop, Jaspis und Karneol. Härtegrad: 6,5

Beschreibung SiO2 + Na, Al, Fe, Ti + (Ca, Mg, Mg), Rosenquarz gehört zur Quarzgruppe und zur Mineralklasse der Oxide.

Feinste Eisen-Rutil-Nädelchen verleihen ihm seine rosa Farbe.

Stadium 3: Na-Mg-Al-Si (Beziehung + Familien-Thema)

Stadium 4: Titan – Mangan – Eisen Serie (Arbeit, Wille + gewisse Macht + Geltungsanspruch) steht in Widerspruch zu den kindlich schwachen Mineralien: Ca, Mg, Sil, Al.

Na: 2-er Beziehung

Ca: Bedürfnis nach Stabilität + Sicherheit

Mn: Bitterkeit + Groll, aber auch Hilfsbereitschaft, Hang zum Helfersyndrom

Wahnidee, - in einer Kugel zu sitzen, bildlich ihre Gefangenheit in ihrem eigenen steinern-mineralischen

Gedankenkorsett beschreibt und an eine Rosenquarzkugel erinnert.

Das vernachlässigte kleine Mädchen, das nicht in einem beschützenden Zuhause aufwachsen kann, sich anpassen

und unterordnen muss. Ohne Ich-Ansprüche, beweist Stärke und Mut, indem es die von Gewalt bedrohte familiäre

Situation unter seiner Kontrolle zu bringen vermag.

Essenz: In einer Silikatverbindung versteinerte Rose. Grundproblem mit Liebesbeziehungen, um diese kreisen ihre

Gedanken unaufhörlich in einer für siliceatypischen

Fixiertheit.

Sie liebt Edelsteine besonders den Rosenquarz der bekannt ist für seine Heilwirkung in Liebes- und Herzensangelegenheiten. Sie würde gerne therapeutisch mit

Steinen arbeiten. Sie wirkt zart und nachgiebig, gleichzeitig beharrlich-eigensinnig, unentschieden und zweifelnd (Sil) vor allem bemüht, den Erwartungen

anderer zu genügen, gesellschaftliche Normen gerecht zu werden und Konflikte zu vermeiden.

Gegenstand der Fixierung ist der ersehnte Partner ohne ihn und ohne heile Familie fühlt sie sich unvollständig und bekommt alle Krankheiten.

DD.: Rosenfamilie

Liebe, Harmonie, Schönheit, Ästhetik, empfindlich, reizbar, verletzlich, hysterische Züge, Eifersucht und Konkurrenz, der Wunsch bewundert und hofiert zu werden.

Rosa canina: WI hässlich zu sein, Spannungsfeld zw. Stolz u. Minderwertigkeit.

 

[Michael Gienger]

• regt die Gewebsdurchblutung an

• stärkt Herz u. Geschlechtsorgane

• hilfreich bei sexuellen Schwierigkeiten u. wirkt fruchtbarkeitsfördernd

• befreit vor Sorgen u. stärkt die Unterscheidungsfähigkeit (Sympathie + Antipathie)

• lenkt die Aufmerksamkeit auf die Erfüllung elementarer Bedürfnisse

• seelisch stärkt er das Einfühlungsvermögen, Empfindsamkeit

• fördert die Selbstliebe/Herzenskraft/Romantik/Liebesfähigkeit, spirituell macht es sanft

• bestimmt "das Weiche + Sanfte überwindet das "Harte + Starke

• fördert die Hilfsbereitschaft u. Aufgeschlossenheit u. den Wunsch nach einem wohltuenden Ambiente.

 

Heilwirkung auf den Körper

• Herz-Kreislauf, Blut, beugt Thrombosen vor, Herzinfarkt, schützende Wirkung auf Herzmuskulatur + -klappen, Herz + Lungensystem, verbessert Blutzirkulation +

Sauerstoff-Versorgung

• heilende Wirkung auf Blut + Blutgefäße, sorgt für genügend Erys + Leucos, bei Blut-EK

• beugt Anämien + Leukämien vor, durch bessere Sauerstoff-Versorgung ergibt sich eine bessere Entgiftung

• Wirkung auf die Geschlechtsorgane (Hoden/Eierstock/Brust/Gebärmutter)

• bei Depressionen + Schlafstörungen

• Schutzstein: Computerstrahlen, lenken Erdstrahlen um, Sternrosenquarze aus Madagaskar

• haben eine vielfach stärkere Wirkung, es können

fortgeschrittene Herz-EK, Geschlechtskrankheiten,

MS geheilt werden (Rosenquarz mit Bergkristall + Amethyst aufladen)

 

Unverträglich: abends einnehmen/vorsicht bei Hypertonie und Herzrhythmusstörungen.

 

Rubellit = Roter Turmalin/= rotgefärbtes Silikat-Mineral (enthält u.a. Bor. Fe. Ti. Cr) (w: Dilution D10, D20, D30):

"Equisetum limosum - Rubellit" w bei geistiger Leistungsschwäche/ergänzt Phosphorverbindungen [Arg-p (stärkt die Erinnerung)/Stry-p (bei gelähmten Bewusstsein)/Kali-p (Nachlassen der geistigen Spannkraft)].

Die Verschiedenartigkeit des zusammengetragenen Materials entspricht im Tiefsten dem Wesen des Edelsteins Turmalin, der - eingebettet in Quarz und Feldspat - in den vielfältigsten Farbkombinationen gefunden werden

kann. Die Farben variieren vom schwarzen Schörl über Rottöne der Rubellite, Blautöne der Indigolithe, Grüntöne der Verdelithe, Brauntöne der Dravite bis hin zu mehrfarbigen Edelsteinen, wie der von uns ausgewählte

und geprüfte Wassermelonen-Turmalin.

Turmalinfundstellen, sowohl Stellen von Weltrang, wo Turmaline in großer Menge in farbigen Edelsteinqualitäten gefunden werden, als auch Fundstellen für einzelne Steine, meist dunklere Steine, gibt es über die ganze Erde

auf allen Kontinenten und in vielen Ländern verteilt. Das heißt, dass sich dieser Edelstein auf der ganzen Welt findet.

Dem gegenüber sind Saphire, Smaragde, Diamanten sinnliche Einzelexemplare und nicht überall zu finden. Der Turmalin hingegen - mit seinen tausenden von Einzelexemplaren in allen Farben - ist daher ein Symbol für

das Gruppen-Ich, für die Individualität innerhalb der großen Gemeinschaft der Menschen und wird damit zum Stein für das Zeitalter des Wassermanns, in dem Gleichheit und Brüderlichkeit und die Freiheit des Geistes

herrschen sollten.

[Olaf Rippe]

Die starken Strukturkräfte im Turmalin sind eine Signatur für seine klärende Wirkung auf den Geist.

Rubellit = Roter Turmalin; lat. rubellus  (rötlich) - Komplexes, rotgefärbtes Silikat-Mineral; enthält z.B. Bor, Eisen, Titan, Chrom (w: Dilution D10, D20, D30; Injektionslösung  D12, D30):

 

Turmalin - Herz des Herzens

Chemische Zusammensetzung

Die chemische Zusammensetzung ist entsprechend der Farbvielfalt komplexer als bei anderen Edelsteinen. Turmaline setzen sich aus dem Elementen Bor, Sauerstoff und Silizium zusammen. Dazu kommen noch weitere

Elemente wie Natrium, Calcium, Lithium, Magnesium, Eisen, Aluminium, Chrom oder Titan.

Die chemische Formel der Turmaline ist A B C (OH)4(BO3)3[Si6O18].

A steht hierbei für Na2+ oder Ca2+, B steht für Li+, Mg2+ oder Fe2+.

C steht für Al3+, Fe3+, Cr3+ oder Ti3+.

Beschreibung

Diese farbenprächtigen Edelsteine findet man in den Farben Rot bis Grün und Gelb bis Blau. Häufig sind die Turmaline zwei- oder mehrfarbig. Auch gibt es Turmaline, die je nach Bestrahlung mit Kunst- oder Tageslicht

ihre Farbe ändern oder sogar den bekannten Katzenaugeneffekt zeigen.

Turmalin – alle Farben in einem Kristall

Der Turmalin ist das einzige, bekannte Mineral auf der Erde, in dem alle Farben in einem einzigen Kristall auftreten können. Er ist das mit Abstand farbenreichste Mineral der Erde.

Wie bringt er das zustande? Durch die Möglichkeit sich fremde Ionen in sein Gitter einzuverleiben.

Der Turmalin ist einen Elementensammler

Von allen natürlichen Elementen des Periodensystems kommt etwa die Hälfte (50) in Turmalinen vor, wenn auch oft in Spuren. Für keine andere mineralische, aber auch für keine organische Substanz auf der Erde

trifft diese Häufigkeit von verschiedenen Elementen zu, das ist einmalig.

Turmalin als Offenbarung des Lichtes

Die besondere Beziehung des Turmalins zum Übersinnlichen des Lichtes zeigt sich in seiner Farbenvielfalt.

Innerhalb der verschiedenfarbigen Dreiecke eines Querschnittes taucht bei manchen Steinen ein nach Farbe und Form scharf abgesetztes, mehr oder weniger regelmäßiges Gebilde auf, ein Stern, dessen drei Strahlen im Winkel von 120° zueinander stehen.

Mit der Beziehung des Turmalins zum elektro-magnetischen Wellencharakter des Lichtes hängt auch seine besondere Fähigkeit zur Integration der unterschiedlichsten Stoffe zusammen:

Sein Mischkristall enthält in einer komplexen Molekülstruktur mehr als 50 Elemente von den über hundert Elementen des Periodischen Systems!

Dies starke Integrationskraft des Turmalins zeigt sich äußerlich noch in der Erscheinung der Pyroelektrizität, die in der Mineralogie erstmalig an ihm entdeckt wurde: Erwärmt man einen stängligen Turmalinkristall, so lädt

sich der eine Pol positiv, der andere negativ auf und beim Abkühlen wechseln beide Pole ihre Vorzeichen.

Aufgrund dieser elektrischen Aufladung zieht der erwärmte Turmalin leichte Stoffe an, so dass er von Pfeifenrauchern als Reinigungsgerät benutzt wurde und den Namen „Aschesammler“ erhielt.

Novalis: das Phänomen der pyroelektrischen Kräfte des Turmalins ist ein Bild und Gleichnis für die höchste geistig-seelische Lebenskraft genommen und dargestellt im Märchen von Eros und Fabel, das in dem Roman „Heinrich von Ofterdingen“ erzählt wird.

Dem Turmalin „als handelnde Person“ kommt dabei die besondere Aufgabe zu, nach der Katastrophe eines Weltunterganges, den der Intellekt in Gestalt des „Schreibers“ angezettelt hat, die Asche des Opferfeuers zu sammeln, aus der die neue Welt geboren werden kann.

Auf seiner Eigenschaft als Stoffsammler, seiner Souveränität über das Untersinnliche der elektromagnetischen Schwingungen und auf seiner Beziehung zum Wesen des Lichtes beruht die AUFERSTEHUNGSKRAFT des Turmalins, die ihn befähigt, das Zerfallene, Abgestorbene und Verbrannte einem zukünftigen Leben wieder einzugliedern.

Die Turmalinfarben und Ihre Botschaft an die Seele

Die Farben der Turmalinkristalle entstehen erst, wenn im Kristallgitterkomplex bestimmte Metalle als paramagnetische Ionen („Feldlinienverdichter“) eingelagert sind, die selektiv die elektromagnetischen Wellen des Lichtes absorbieren.

Die wichtigsten farbverursachenden Metalle und ihre Wirkungen als paramagnetische Ionen im Turmalingitter sind:

Chrom: grün, rot;

Mangan: violett, rosa;

Eisen: rot/gelb;

Kobalt: rot/blau;

Nickel: grün.

Im darauf beruhenden Farbenreichtum des Turmalins offenbart sich besonders eindrucksvoll sein Wesen.

Mit diesem Begriff umschreiben wir im herkömmlichen Sinne nur die Lebens- Seelen- und Geistäußerungen von Pflanze, Tier und Mensch. Wenn wir aber von der Vorstellung der Entstehung der Erdkruste aus einer lebendigen Ursphäre ausgehen und damit die Mineralien und Edelsteine als zu Ende gekommene Lebensprozesse betrachten, dann ist es nur folgerichtig, in den herrlichen Farben der Turmaline zur Ruhe gekommene seelische Stimmungsqualitäten zu empfinden, in der Kristallform erstarrte geistige Qualitäten wahrzunehmen und in den Eigenschaften von Härte, Gewicht und chemischer Zusammensetzung kondensierte Willensimpulse und Stoffwechselprozesse zu erfahren. Damit aber haben wir über unsere eigenen Seelenfähigkeiten des Denkens, Fühlens und Wollens die Möglichkeit, das kristallin erstarrte Wesen eines Minerals im eigenen Innern wiederauferstehen zu lassen und seine Wirkungen zu erleben. Konzentrieren wir dabei unsere Aufmerksamkeit auf die Farben des Turmalins, so lässt sich empfindend nachvollziehen, dass wir hier Bilder und Gleichnisse für höchste Seelenqualitäten (Tugenden) vor uns haben. Im einzelnen lassen sich unter Berücksichtigung der aus der Farbtherapie bekannten Wirkungen der 7 Farben des Regenbogen-Spektrums folgende Zuordnung treffen:

• Rot: von innen nach außen wirkenden Seelenkraft der Liebe: Rubellit, Realsymbol selbstloser Liebe.

• Blau: meditative Farbe der Verinnerlichung des Seelenlebens. Indigolith, Realsymbol für Andacht und Gebetskraft der Seele.

• Gelb: aktive Farbe der Seelenerhellung durch geistige Kraft. Goldgelber Turmalin: Realsymbol für durchsonnte Seelenharmonie.

• Grün: belebt und beseelt die Gedankenkraft der Seele. Verdelith, grüner Turmalin, Realsymbol für lebendiges Leben im Denken.

• Violett: blau in Rot und Rot in Blau geborgen, die Farbe der Hingabe. Violetter Turmalin, Realsymbol für Hingabe und Opferkraft.

• Rosenrot und Pfirsichblüt: geistige Willenskraft in der Seele, Apyrit, pfirsichblütfarbiger Turmalin: Erleuchtung im Wollen.

• Farblos: Klarheit im Charakter; Wirklichkeitssinn Achroit, farbloser Turmalin

Oben und Unten

Um zu einer annähernden Vorstellung von der strengen Gesetzmäßigkeit in der Erscheinungsweise seiner einzigartigen Farbenvielheit in einem einzigen Kristall zu kommen,

stelle man sich einmal ein hochkant gestelltes, dreikantiges Prisma vor, in dem eine Rose eingeschlossen ist. Eine Pflanze, mit der farbigen Blüte oben und der dunkleren

Wurzel unten, dazwischen dann die grünen Laubblätter, die nach oben zu, in Richtung der Blüte gesehen, immer kleiner werden und sich vergleichsweise unterhalb der ersten Blütenblätter stauen. So wie eine Rose eindeutig ein Oben und ein Unten hat, eine Blüte oben und eine unten.

Phänomen der Elektrizität – Plus und Minus - Polarität

Erwärmung, Hitze, Erkältung. Veränderte Temperatur.

Anziehen, Abstoßen – Polarität, bezieht sich auf die elektrischen Phänomene.

Säulenförmige Gestalt der Kristalle – entgegen gesetzte Polarität an beiden Enden.

Zerbrochene Stangen und Platten erhalten abermals beide Polaritäten.

Turmaline ziehen leichte Körper an.

Der Turmalin wird auch durch Reiben elektrisch, zeigt aber alsdann andere Erscheinungen.

Elektrizität wird nicht allein durch Reiben erregt, sondern auch durch Berühren, Schmelzen. Verdunsten, durch Verbindung besonders metallischer Körper.

Turmalin - Entwicklung der Seele zum „Herz des Herzens„

Überschauen wir zusammenfassend die Entstehung und die Eigenschaften des Turmalins im Mineralreich so haben wir in ihm ein Realsymbol vor uns, dessen Bedeutung

bis zu den Prozessen reicht, die unsere Seele im Lebenslauf erfahren und erleiden muss, um aus ihrem Schoß das „höhere Selbst„, das „Herz des Herzen „ gebären zu können.

Denn Ausgleich und Harmonie zwischen Stoffen und Kräften und ihre Integration in einem übergeordneten Zusammenhang, wie sie im Turmalinprozess durch Umwandlung geschmolzener granitisch-pegmatitischer Gesteine erfolgt, lassen sich im Bereich des Seelenlebens ebenfalls nur durch ein „Aufschmelzen„ alter erstarrter und fixierter

Strukturen“, Verhaltens- und Denkweisen, erreichen, verbunden mit der Orientierung auf einen neuen, dem bisherigen Stand des Bewusstseins übergeordnetem Zustand.

Dieser Entwicklungsprozess der Seele zum “höheren“ Selbst hin, im alchemistischen Sinne dem Turmalin-Bildeprozess entsprechend, beginnt mit dem Streben nach

Selbsterkenntnis, die Novalis meint in seinem Gedicht “Kenne dich selbst” treffend zum Ausdruck gebracht hat, mit den Versen:

“Eins nur ist, was der Mensch zu allen Zeiten gesucht hat:

Überall, bald auf den Höhen, bald in den Tiefen der Welt - Unter verschiedenen Namen - umsonst - es versteckte sich immer,

Immer empfand er es noch - dennoch erfasst er es nie.

Längst schon fand sich ein Mann, der den Kindern in freundlichen Mythen

Weg und Schlüssel verriet zu des Verborgenen Schloss.

Wenige deuteten sich die leichte Chiffre der Lösung, Aber die Wenigen auch, waren nun Meister des Ziels.

Lange Zeiten verflossen - der Irrtum schärfte den Sinn uns -

Dass uns der Mythus selbst nicht mehr die Wahrheit verbarg.

Glücklich, wer weise geworden und nicht die Welt mehr durchgrübelt,

Wer von sich selber den Stein ewiger Weisheit begehrt.

Nur der vernünftige Mensch ist der echte Adept - er verwandelt

Alles in Leben und Gold - braucht Elixiere nicht mehr.

In ihm dampfet der heilige Kolben - der König ist in ihm - Delphos auch und er fasst endlich das: Kenne dich selbst.”

 

Turmalin, der Christusstein

Novalis weist in seinem Gedicht deutlich auf das Ziel dieses Selbsterkenntnis- und Entwicklungsprozesses der Seele hin mit den Worten: “Längst schon fand sich ein Mann …” Dieser “Mann”, der den Kindern in freundlichen Mythen Weg und Schlüssel zu dem verborgenen Schloss verrät ist ohne Zweifel Christus, der gesagt hat

“Ich bin die Wahrheit und das Leben” und dessen “Wahrheit” die Liebe ist, die Seelenfähigkeit mit der stärksten Integrations- und Harmonisierungskraft, die wir kennen

und von der Paulus sagt:

“Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig,

sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht,

sie bläht sich nicht auf.

Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil,

lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.

Sie freut sich nicht an dem Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.

Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.

Die Liebe hört niemals auf.”

(1 Korinther 13)

Mit der Fähigkeit zu dieser “wahren” Liebe hat die Seele das Gleichgewicht, die Harmonie zwischen Denken, Fühlen und Wollen erreicht und die zwölf kosmischen

Kräfte des Tierkreises, die gestaltend in das Wesen des Menschen eingreifen, wenn er sich ihnen durch den Erkenntnisprozess öffnet, sind als Tugenden verinnerlicht.

Damit ist der Boden bereitet für das “Höhere Selbst” im Menschen, für das Herz seines Herzens, für die Wiedergeburt des Christus in seiner Seele.

Im Unterschied zur Turmalinbildung im Mineralreich bei der dieser umfassende Integrationsprozess der Elemente unter dem Einfluss der kosmischen Kräfte im Kristall bis hin zur Symbolik des Turmalinkreuzes, Abschluss und sichtbaren Ausdruck gefunden hat - sodass dieser Stein zu Recht “Christusstein” genannt werden kann, bleibt der entsprechende Prozess im Menschen zeitlebens unvollendet.

Für uns bleibt, solange wir leben, der Weg das Ziel, der uns in der eigenen Lebensgeschichte früher oder später zu unserem “Kreuz auf Golgatha” führt, wo unser niederes Selbst stirbt, damit unser höheres Selbst in unserem Herzen geboren werden kann. Der Turmalin als Realsymbol für diesen “Gralsweg” kann uns dabei als “Christusstein” begleiten

und über seine weitgehend noch unerforschte stofflich-leibliche Heilwirkung hinaus, eine meditative, geistig-therapeutische Hilfe sein.

Der Name kommt von „Tura mali“, einem Wort aus dem Singhalesischen, das von alten ceylonesischen Händlern für eine Auswahl unbekannten Edelsteinmaterials

gebraucht wurde.

Farben

Besonders faszinierend am Turmalin ist seine Farbvielfalt. Er kommt in den verschiedensten Farbkombinationen vor und zwar auf der ganzen Welt:

Die Farben varieren vom schwarzen „Schörl“ über Rottöne der Rubellite, über Blautöne der Indigolithe, Grüntöne der Verdelithe, Brauntöne der Dravite bis hin zu

mehrfarbigen Edelsteinen. Anne Schaddes Buch bezieht sich vornehmlich auf den Wassermelonen- Turmalin (grüne Schale, roter Kern)

Struktur

Der Turmalin ist direkt aus Verdichtung von Magma entstanden, welches auf umliegendes Gestein drückt. Je nach Beschaffenheit der beiden Komponenten entstehen so verschiedene Turmalinarten.

Die Kristallstruktur ist trigonal: es bilden sich Tetraeder, die aus vier gleichseitigen Dreiecken aufgebaut sind. Der Turmalin gehört zur Mineralklasse der Ring-Silikate (Si6O18). Durch unterschiedliche Metallzusätze ergeben sich die farblich unterschiedlichen Varietäten.

Nach Plato gehört der Tetraeder zu den heiligen Grundformen der Schöpfung, denn zu den „Platonischen Körpern“ gehören alle Formen, die regelmäßige und gleiche Flächen aufweisen, also auch Würfel, Tetraeder, Oktaeder, Dodekaeder und Ikosaeder. Der Tetraeder gilt in der heiligen Geometrie ( = morphogenetische Struktur der Realität) als Ausdruck des göttlichen Feuers. Dies bedeutet folgendes: Die Grundfläche, das gleichseitige Dreieck, gilt als Symbol für die Drei-Einigkeit Gottes. In der Alchemie bedeutet das Dreieck,

je nach Ausrichtung der Spitze nach oben oder unten, eine vollendete irdische oder geistige Manifestation.

Der Tetraeder verbindet die Drei (Dreieck) mit der Vier (vier Dreiecke) und ist die Einheit der Zahlen 3 und 4.

Der Würfel gilt in der heiligen Geometrie als Grundtyp der Materie. In jedem Würfel ist immer auch ein

Tetraeder enthalten. Dies bedeutet: dass die Materie, der Würfel, automatisch das göttliche Feuer enthält.

Zusammenfassend kann man über die Kristallstruktur sagen:

Der Turmalin repräsentiert in seiner trigonalen Struktur die Herauskristallisation aus dem Irdischen und vielleicht auch eine Hebung in das Göttlich-Geistige.

(vgl. das „Christus-Kreuz“ im Inneren des Wassermelonen-Turmalins).

Turmalin - Edelstein

Er ist hart, d.h. resistent gegenüber Zerstörung (Ritzhärte 6 -10). Der Turmalin hat einen Härtegrad von 7 – 7,5, verglichen mit Topas 8, Rubin 9, Diamant 10. Die Materie eines Edelsteins ist schwer löslich und beständig gegen Temperaturschwankungen und muss eine hohe Verdichtung aufweisen. Dies bedeutet die Lichtbrechung im Edelstein ist eine Lichtverdichtung, das Licht wird verlangsamt und gewissermaßen aufgehalten (Lichtbrechung: Wasser 1,3, Glas 1,5, Turmalin 1,6, Diamant 2,4). Ein Edelstein ist somit

dauerhaft, hart, beständig, fest, verdichtet und symbolisiert den Übergang zum Edlen, Schönen, Reinen, Idealen…..

Lichtpolarisierung

Längsschnitte von Turmalinen polarisieren das Licht. Dies machen sich Juweliere zu nutze, um mit Hilfe einer Turmalinzange einfache Fälschungen zu unterscheiden, z.B. grünes Glas von einem Smaragd.

Pyroelektritzität

Beim Erhitzen von Kristallen („pyr“ gr. Feuer) wird das eine Ende der Drehachse positiv, das andere Ende negativ aufgeladen. Bei Abkühlung verhält es sich genau andersherum. Dieser Effekt wird in der Technik für hochempfindliche Detektoren zum Messen von Wärmestrahlung angewandt.

Durch seine Fähigkeit Teilchen (Staub, Asche etc.) anzuziehen, wurde der Turmalin in Holland auch „Aschtrekker“ (Aschezieher) genannt. Lange Zeit war dies der gebräuchliche Name für den „edlen Pfeifenputzer“.

Piezoelektrizität

Bei Druck und Zug zeigen sich im Turmalin elektrische Ladungswechsel. Diese Eigenschaft ist beim Turmalin selbst noch bei 700° C. vorhanden, bei Quarz wird diese Eigenschaft z.B. schon bei 360° C abgebaut.

Diese Eigenschaft macht sich die Flugzeugindustrie mit der Turmalinzelle zu nutze. Dies ist ein Beschleunigungsmessgerät zur Überwachung der Triebwerksbrennkammern.

Turmalintypische Phänomene

Fraktale Grundmuster der Natur

Die Geometrie der Fraktale bedeutet, dass sich wiederholende, einander ähnliche Muster ineinander enthalten sind und ergänzen. Jede kleinere Ordnung ist eine ähnliche verkleinerte Version der vorherigen Form.

Der Turmalin ist im System der Natur das komplexeste fraktale Ordnungssystem in der Mineralwelt.

Das einfache Grundmuster sieht aus wie die Wiederholung von jeweils drei Sechsecken. Die Ähnlichkeit zum Muster von Bienenwaben. ist auffallend.

Gitterbildungsfehler

Nach Gitterbildungsfehlern besteht die Möglichkeit der Aufspaltung des Mutterkristalls in eine Vielzahl von

Tochterkristallen. Hier kann man eine Analogie zu aberrierenden (Krebs)- Zellen sehen. Gitterfehler können z.B.

auch bei zu schnellem Wachstum des Kristalls entstehen.

Verletzungen von Kristallen

Turmalinkristalle reagieren sehr sensibel mit Farb- und Formveränderungen auf Umgebungsbedingungen und zeichnen diese wie ein Informationsspeicher in ihrer inneren Kristallstruktur auf. Die Kristalle brechen quer

zur Längsrichtung und heilen dort, wo sie brechen, am leichtesten wieder aus.

Der Turmalin in der Steinheilkunde

Turmalinkristalle werden schon immer von Schamanen jeder Kultur als persönliche Schutzgottheiten des Mineralreiches benutzt. „Sie sind mächtige Zaubersteine, man kann mit ihnen töten.“

(W. Schmitt)

Einig sind sich die verschiedensten Bücher der Edelsteintherapie darin, dass der Turmalin eine klärende Energie hat: „Der Turmalin reinigt dichte Energie und versetzt sie in eine leichtere Schwingung.

Er reinigt alle Chakren, bringt sie ins Gleichgewicht und umgibt den Körper sozusagen mit einem Schutzschild.

Der Turmalin übt eine starke Heilwirkung auf den Geist aus, indem er beide Gehirnhälften ausbalanciert und negative Denkmuster in positive umwandelt. Er regt das Gleichgewicht zwischen der rechten und linken

Gehirnhälfte an und führt so zu einer Harmonisierung der mentalen, seelischen und geistigen Prozesse. Er regt die Inspiration an. Natürliche Turmalinstäbe sind wirkungsvolle Heilwerkzeuge. Sie reinigen, beseitigen Blockaden,

zerstreuen negative Energien und helfen beim Lösen von Problemen. Beim Ausbalancieren und Verbinden von Chakren sind sie ideal. Hildegard von Bingen erwähnt den Turmalin in ihrer Edelsteinmedizin allerdings nicht, und auch Hahnemann hat ihn nicht erwähnt, wohl aber Goethe, dem dieser Stein, durch seine magnetischen und elektrischen Besonderheiten aufgefallen war.

Turmaline in Anthroposophie und Homöopathie

Bei der Steinenergie geht es um Ordnung, Struktur, Festigkeit.

Anthroposophische Heilkunde verwendet „Rubellit“ - roten Turmalin in niedrigen Potenzen (D10, D20, D30) zur allgemeinen Energiestärkung.

Der Chromturmalin wird anthroposophisch für die Heilung von Krebsleiden eingesetzt. Der Chromturmalin ist smaragdgrün und wurde daher oft mit dem Smaragd verwechselt.

Der grüne Turmalin ist Träger der männlichen Energie.

Der rote Turmalin (Rubellit) ist Träger der weiblichen Energie. Der Wassermelonenturmalin ist grün (Schale) und rot (Kern) und enthält die Energie für beide Geschlechter.

Anne Schadde hat eine Verreibung des Wassermelonen-Turmalins und des Chromturmalins vorgenommen.

Eine Arzneimittelprüfung existiert (2010) nur vom Wassermelonenturmalin.

Wassermelonen-Turmalin Prüfung

Zusammenfassung (12 Prüfer)

Die Stein-Energie war deutlich spürbar: Das Tempo wurde verlangsamt, es entstand Schwere und nichts ging weiter. Verlangsamung des Lebensablaufs bis hin zur Trägheit der Zunge und Schwere der Aussprache.

Es bestand kein Bedürfnis bzw. sogar Unvermögen in die täglichen Lebensprozesse einzugreifen.

“Möchte nur noch hier sitzen und nichts mehr tun müssen.“ ( Indikation: Burn out?)

Gleichzeitig kam das Edle des Steines ans Licht: „Ich bin wertvoll und kann mich zeigen.“ sowie das „Innere Lächeln“, das mit dem unergründlichen Lächeln der Mona Lisa verglichen wurde.

Wichtig war auch die Akribie die vorherrschte: Durch die unendliche Suche nach der Ordnung wurde das Chaos oftmals größer als kleiner (fraktale Grundstruktur!?). Das Thema Wasser spielte sowohl in den Träumen als

auch in körperlichen Beschwerden, z.B. „Gefühl als wäre Wasser im Ohr“ eine bedeutende Rolle.

Körper - Vorherrschend waren

Kopfschmerz (Migräne): v.a. rechtsseitig mit verschiedensten Modalitäten, vor allem “schmerzhafter Druck von innen > Druck von außen“.

G. einer Kugel

Auffallend war außerdem das Phänomen der Kugel: Kugel im Hals, vor dem Mageneingang, der Bauch wölbt sich als Kugel, kugelige Absonderungen, Murmeln im Darm.

Verstopfung auf verschiedenen Ebenen

Verstopfung der Nase, des Ohrs, des Rektums, „ein Mangel an Fluss im gesamten Organismus“.

Kasuistik zum Chromturmalin - Zusammenfassung

55-jährige Patientin mit Lungenkrebs und Metastasen im kleinen Becken und in der Milz. Nach OP und Reha nun wieder Metastasen, vergrößerte Lymphknoten.

„Ich fühle mich eingekreist, ich weiß nicht weiter, mir kann niemand helfen.“

Sie beschreibt das innere Gefühl indem sie mit dem Stift Kreise malt und schließlich den Stift in das Papier bohrt, so dass es aufreißt. Dabei kommen Missbrauchserinnerungen

hoch: aufgerissen - Blut - Vagina - Gewalt - es darf keiner sehen. „Das ist wie schreien wollen, aber es kommt kein Ton raus." Das habe ich früher oft geträumt.“

Verschreibung: Chromturmalin C 6 tgl.

Die Wunden im Innern der Patientin sind abgekapselt, nie geheilt und von außen nicht sichtbar.

Sechs Wochen später ist der Tumormarker von 357 auf 12 gesunken.

Verschreibung: Chromturmalin C 12 tgl.

Vier Wochen später ist der Tumormarker immer weiter gesunken, jetzt auf 0,7.

Verschreibung: Chromturmalin C 30 tgl.

Danach tat die Patientin im Traum einen „Urschrei“, als ob das emotionale Trauma nun erreicht sei.

Verschreibung: Chromturmalin C 200 nach Bedarf, 4 Wochen später die M Potenz.

10 Monate später: der Tumor ist nicht mehr aktiv.

„Ich habe das Gefühl, als ob alles lacht. Mir fehlt nichts mehr.“

Der Turmalin konnte die Verletzungen in meinem Innern schließen“.

 

Wassermeloneturmalin

[Anne Schadde]

GEMÜT

Angst (um die Kinder; ich bin aufgestanden und habe geschaut, ob alles in Ordnung ist bei den Kindern. Ich bin allein, mein Mann ist auf Geschäftsreise/beim Reden)

Einsamkeit

Gefühl, verlassen zu werden, im-Stich-gelassen zu werden

Emotionen

Neigung zu weinen; traurig und niedergeschlagen

Auf rührselige Geschichten reagiere ich mit Tränen.

Ich könnte einerseits jeden anraunzen, der mich was Falsches fragt und andererseits nur heulen. Ich bin todunglücklich wegen meiner Haut und weine, wenn ich in den Spiegel schaue.

Ich fühle mich von vielen Sorgen bedrückt.

Bin in dieser Welt fehl am Platz und werde keiner Anforderung mehr gerecht.

Gelassenheit

Ich reagiere weniger heftig auf Widerspruch. Die Stimmung ist gelassen. Ich bin gelassener; weniger aufbrausend oder heftig, wenn mir was nicht passt bei Widerspruch.

Konzentrationsstörungen

Unkonzentriert

Extrem vergesslich und unkonzentriert

Leute stehen bei mir vor der Tür - ich hatte den Termin in keinster Weise in meinem Kopf.

Macht Fehler beim Sprechen, macht Fehler beim Lesen, sucht nach den richtigen Ausdrücken

Lächeln

Gut gelaunt mit einem inneren Lächeln (siehe Verreibung)

Chaos/Ordnung

Fühle mich etwas unorganisiert, muss viel erledigen, fange viel an, aber der rote Faden fehlt.

Vormittags mal wieder das Gefühl des Chaos: Viel zu tun, wie schaffe ich das alles?

Musste mich „zur Ordnung rufen“ und erst einmal einen Plan machen; dann war alles kein Problem. Beim Hausputz nachmittags habe ich großzügig mal wieder drauf verzichtet, das Parkett nach dem Saugen auch noch

zu wischen („sieht ja eigentlich noch ganz sauber aus“). Das ist sonst gar nicht meine

Art: zum Hausputz gehört auch Wischen!

Gemütsmäßig geht es mir gut: es stört mich überhaupt nicht, dass meine Tochter die Teller mittags über die auf dem Tisch verstreuten Zeitungen stellt und den Tisch nicht vorher aufräumt.

Gleichgültig gegen Unordnung/Chaos.

Ich bin den ganzen Tag mit Organisieren und Strukturieren beschäftigt.

Habe außerhalb von PMS extremen Putzfimmel bekommen.

„Wie in einem Rausch zu sein“, will Ordnung schaffen bis zur körperlichen Erschöpfung.; bin damit beschäftigt, Ordnung zu schaffen, Ballast abzuwerfen, aufzuräumen, richtige Schwerpunkte zu setzen,

Zettelkram zu ordnen.

Ich habe das Verlangen, Ballast abzuwerfen geistig und materiell. Ich habe mich von alten Unterlagen getrennt. Ich möchte mich von Altlasten befreien.

Ich möchte mich auf das Wesentliche konzentrieren.

Fall: Bericht der Patientin: Vor 5 Jahren bekam ich die Diagnose MS. Als Therapie wurde Interferon eingesetzt. Aber wirklich besser ging es mir dann nicht. Erst als ich den Turmalin nahm geschah etwas Wesentliches:

Mit der ersten Einnahme des Mittels ging ich in einen Bekleidungsladen und kaufte mir grüne und rote Kleidung. Erst danach habe ich mir den Turmalin angeschaut und gesehen, dass der grün und rot ist.

Mit meiner Krankheit kann ich mich jetzt arrangieren; früher haderte und zeterte ich damit. Jetzt kann ich so das Positive sehen, dass ich ganz viel Zeit habe für mich, da ich berentet wurde.

Durch die Erkrankung befand ich mich in einer Lethargie, ich war durch diesen Frust so müde und gelähmt und wurde zornig und aggressiv. Das hat sich jetzt vollkommen verändert, ich bewege mich gerne und viel.

Als Kind übernahm ich viel Verantwortung. Früher habe ich meine Mutter täglich anrufen, um zu erfahren, wie es ihr geht. Das beendete ich in der Psychotherapie, die ich gemacht habe, aber ich hatte ein schlechtes

Gewissen dabei - und das ist jetzt befreit. Und diese Freiheit hat viel mit Farbe zu tun, die Farben leuchten mehr.

Wie war das vorher? Vorher war das alles so, wie wenn man mit so einer Puderquaste drüber gegangen war; das war alles nebulöser, jetzt ist das alles ausdrucksstärker, die Farben leuchten stärker für mich und das ist Freiheit.

Ich genieße das Leben viel intensiver, vorher war es diffus, sehr nebelig mein Leben, mein Leben war nie zielorientiert.

Was ist diffus?

In einem dunklen Wald sein, wo man am Licht vorbeischaut, da ist es schwammig, nicht greifbar.

Wie ist es dort?

Umherirren, nichts vor Augen haben, keinen Weg sehen, keinen Menschen rechts und links sehen.

Diffus ist auch, wenn man in ein Wasser schaut und nicht auf den Grund sehen kann ... besser kann ich es nicht beschreiben ...

Heute passiert es mir, dass ich Menschen im Gesicht ansehe, was sie denken. Sobald ich an das Mittel Turmalin denke, rutscht mir ein Lachen über mein Gesicht ... das macht mich weich, da bin ich bei mir.

Ich nehme Homöopathie seit 13 Jahren und kein Mittel hat so gewirkt wie der Turmalin. Es ist wie so eine Reise zu mir selbst, wie wenn ich in einem langsamen Zug sitze und ich habe Zeit, mir diese Dinge anzuschauen.

Als ob ich eine neue Identität, wie ein völlig neues Bewusstsein bekommen hätte: Mir Zeit zu nehmen, mich Dingen hinzugeben, nichts aussparen, im Moment zu leben, Dinge in meinem Leben anhalten zu können.

Früher bin ich oft ganz hart mit mir umgegangen, habe mich immer verurteilt, ich bin immer schlecht weggekommen. Wenn jemand einen Schuldigen gesucht hat, dann habe ich aufgezeigt; ich habe mein eigenes Urteil angenommen.

Auch wenn ich in der Psychotherapie vieles erarbeitet habe, mit dem Mittel ist auch dieser Funken weg; es hat meine Beziehungen geklärt, sortiert, gereinigt und auch geheilt.

Es klärt mich so - es befreit mich, das habe ich selbst in 100 Stunden Psychotherapie nicht erreicht.

Letztes Jahr hatte ich eine schwere Erkältung und danach ein belegtes, zugefallenes Ohr, das ist jetzt nach dem Turmalin zu 90% besser. Alles, was ich bis dahin gemacht hatte, half nicht, aber das ist jetzt mit dem Turmalin wirklich besser.

Und was sich noch körperlich verändert hat: Mit der MS war ich träge; mit dem Turmalin habe ich das Bedürfnis, mich zu bewegen, mein Körperbewusstsein ist intensiver und ich spüre meinen Körper mehr.

Wie ist das?

Mein Körper ist näher bei mir. Zum ersten Mal mache ich es mir bewusst, dass meine Seele in meinem Körper wohnt; ich sehe nicht mehr grau, ich sehe das Werden und nicht das Vergehen ...

Wie war der Beginn der Erkrankung?

Am Anfang war es für mich, wie wenn mir jemand ein Messer in den Rücken gerammt hat; von da gehen meine Sensibilitätsstörungen aus; dieser Dolch im Rücken; von dort ging der Schmerz aus.

Wie war das Gefühl?

Rücklings verletzt – ganz feige verletzt.

Wie war das?

Heiß und schmerzhaft, blutig, heiß, schwarz, schwächt mich total. Ein Empfinden von Ohnmacht, nicht davon laufen können, man ist getroffen, man kann nicht mehr wegrennen, das macht auch Angst.

Der Schutz fällt weg, man hat Angst vor dem nächsten Moment; es ist so bedrohlich; meine linke Seite war verwundet.

Das sind uralte Wunden aus der Kindheit: Als kleines Kind habe ich das schon erfahren, diese Wunden; aber ich heile jetzt, ich gesunde, ich spüre das richtig.

Ich bin ein sortierter Mensch, habe die Gewürze der Reihenfolge nach hingestellt, es gibt Ordnung auf der Welt, die muss berücksichtigt werden; es darf nur nach dieser Ordnung gehen. Es ist die Ordnung:

Die Reihenfolge der Dinge.

Follow-up nach 5 Monaten

Vor der MS war ich phlegmatisch, ein Bewegungsmuffel, jetzt bin ich mit meinem Mann 3000 km Tandem gefahren und ich gehe zum therapeutischen Klettern ...

Ich hätte das nicht geschafft ohne das Selbstbewusstsein mit dem Turmalin, das ist eine andere Energie, die mich abenteuerlustig macht, Lust auf Neues, nicht stehen bleiben, sondern voranschreiten.

 

 

Rubellit w = borhaltiges Magnesium-Aluminiumsilikati/= roter Turmalin/= Rosarot.e

 

Vergleich: Siehe: Borium + Silizium

 

 

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