Amphibia

 

[David Little]

Amphibia end in exhaustion

 

Axolotl. = Molch/lässt Glieder nachwachsen/bleiben im Larvenstadium/Wissenschaftsobjekt

 

Bufotenin.     

Bufo. 

Bufo-s.          

 

Dendrobates tinctorius = Pfeilgiftfrosch aus Surinam

Phyllobates terribilis = Baumsteigerfrosch

Rana = Frosch/= ambivalent: herausfordernd - verstecken

            Equis-a. (= Ackerschachtelhalm/= Mu zei/= Queue de rat/= Kattensteert/= Zinnkraut/= (field) horsetail/= Akkerpaarden-/= Katte-/= Vossenstaart/= Schaafstro/= Tinkruid/= Dutch rush/=

Szinkraut/= Akkerpest/= Frogpipe/= Horse Pipe/= Holpipen/= Puzzelkruid/= Legoplant).

            Lina. = Frauenflachs/= Lin sauvage/= Toad-flax-Snap Dragon/= Common toadflax/= Froschkraut/= Löwemaul

Rana catesbeiana o. Lithobates catesbeianus.

Rana temporaria = Taufrosch

            Heket Sonne/Froschgestalt/Kröte. Hüterin. der Schwelle Göttinnen

Xenopus gilli. = Krallenfrosch

           

* Salamandraceae

Salam.. = Feuersalamander (produziert Gift aus Paratoiddrüse); konfus/geistige Schwäche, keine sexuelle Erregung,

                        

Vergleich: Siehe: Animalia + Wasser

 

Amphibians (variable body temperature) snakes. birds. (possess an amnion/reproduce through eggs that are no longer dependant on an external watery environment but are covered with calciferous shell)

 

Jäger und Gejagte

Amphibien sind zugleich Räuber und Beute. Sie und ihre Larven werden jährlich milliardenfach von Feinden verspeist - von allerlei gefräßigen Wirbeltieren wie Fischen, Reptilien, Vögeln. Und ebenso von Menschen, sei es aus blanker Not oder aus Lust an der exotischen Delikatesse.

Weil sie physisch meist wehrlos waren, brachten Frösche und Lurche im Lauf ihrer Evolution Gifte als effektive Abschreckung gegen Fraßfeinde hervor. Diese stecken in der Haut der Amphibien.

Dort warten sie gleich im ersten Bissen auf potenzielle Jäger. Die tödlichsten Stoffe, die in der Natur vorkommen, zählen dazu. So kann etwa ein einziges Exemplar des knallgelben Baumsteigerfroschs

Phyllobates terribilis mehr als ein Milligramm Batrachotoxin enthalten.

Der Terribilis ist durchaus treffend benannt: Rechnerisch würde das Toxin eines einzigen Froschs genügen, um hundert erwachsene Menschen zu töten. Urwaldjäger nutzen es zum Vergiften von Pfeilspitzen. Es ist ein extremes Nervengift aus der Klasse der Steroid-Alkaloide und wurde biomedizinisch intensiv erforscht, um die Leitung von Nervensignalen aufzuklären. Es verursacht Dauererregungen, Lähmungen, Herzstillstand.

Offenbar produzieren die Pfeilgiftfrösche das Toxin nicht selbst, sondern nehmen dessen Grundbausteine mit ihrer Nahrung auf: Im Labor gezüchtete Exemplare sind aufgrund der andersartigen Nahrung meist ungiftig. Indem die Tiere nach jeder Häutung ihre alte Hülle verschlucken, verwerten sie deren Inhaltsstoffe wieder.

Unter den mehreren Hundert biologisch wirksamen Substanzen aus der Froschhaut finden sich neben Biowaffen aber auch Naturarzneien: Wer dauernd nackt durch Tümpel, Sümpfe oder Schlammlöcher springt, der braucht zum Beispiel eine schützende Schleimschicht samt Antibiotika gegen Bakterien und ebenso wirksame Antimykotika gegen Pilze. Diese Frosch-Chemie machen sich menschliche Arzneiforscher zunutze.

 

 

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