Hura spp.

 

Vergleich: Siehe: Malphigiales

 

Hura braziliensis (Hura) = Hura crepitens/= Sandbox. tree

 

= Aq-mar.-ähnlich + warten ist schwierig/= Lac-c. + empfindet sich als minderwertig + anderen als in Ordnung/= Anac. + Spannung;

Thema: Verstoßen/Verflucht sein; Lösung: positiv: Alleine gehen/Ben Hur;

negativ: Dünnhäutig/einsam sein/Muskeln anspannen;

Verbirgt: Minderwertigkeit, zeigt sich nicht;

Leitsatz: Da bin ich aber gespannt/Wer am letzt lacht, lacht am besten;

Kind: Langsame Entwicklung/wirft Flinte SCHNELL ins Korn/Pubertät = GRAUS, = ohne Hilfsmittel ins Leben gesetzt/ohne Empfinden für Äußerliches;

Negativ: A. „Wie ausgestoßen/geächtet/verlassen/minderwertig“, B. Ohne Vertrauen in sich/ anderen, C. Religion bringt keine Hilfe, D. Ruhelos/kann es im Haus nicht aushalten, E. Los ist verdient;

 

Flut von traurige Gedanken/denkt an Tod ohne sterben zu bedauern, aufgeregt/ bedrückt von Missgeschick, weint ohne ersichtliche Ursache # lachen (gefolgt von Frost/+ Schmerz), irritiert/Arbeit abgeneigt; Wahn (= alleine auf der Welt/von Familie verstoßen/ Freunden haben Vertrauen verloren/Nahestehende muss sterben), Durchfall mit brennen, Verdauung/Magensäure zwingt zu essen + sofort gesättigt, Verstopfungt + Flatus, stinkende Schleimhautausscheidung, Frost innere Teilen, zucken, Haut „Wie hide-bound“ (Zwangsjacke)/can’t move („Wie durch Elastik gehalten“)/Bläschen auf Haut, wo wenig Muskeln sind + spritzen aufplatzend;

[Dorit Zimmerman]

Eines unserer ganz großen Kummermittel. Hoffnungslos und verzweifelt sind bei dieser Arznei so extrem, dass Rajan Sankaran sie dem Lepra-Miasma zugeordnet hat.

„Ein  Lepröser,  ein  Aussätziger,  ist jemand,  der  durch  einen  unheilvollen  Schicksalsschlag in die Lage gerät (als Aussätziger), dass seine Freunde  sich  von  ihm  abwenden.  Sie  hassen  und

verachten ihn, sie haben alle Sympathie verloren, er kann  machen,  was  er  will,  er  kann  den  Verlust durch nichts wettmachen, er kann nie mehr dahin zurück, wo er einmal war - einmal ein Lepröser,

für immer  ein  Lepröser.

Genauso fühlt sich ein Mensch, dessen Heilmittel Hura brasiliensis ist: wie ein Aussätziger, der von seinen Liebsten verstoßen wurde, ohne Hoffnung, jemals wieder in deren Schoß aufgenommen zu werden - völlig allein und isoliert. Sankaran weist darauf hin, dass Lepra-Kranke in Indien schlimmer behandelt werden als Tiere, sie sind Objekte des Abscheus.

Die Empfindung, die allen Arzneimitteln des Lepra-Miasmas zugrunde liegt, besteht darin, dass die Betroffenen sich von der Gesellschaft geächtet und ausgeschlossen fühlen, was zu Resignation

führt und selbstzerstörerische Gedanken bzw. Verhaltensweisen nach sich zieht. Bei dem Arzneimittel Hura brasiliensis finden wir die Kombination der charakteristischen Empfindung der Euphorbiaceen  und des Lepra-Miasmas.

Hura-Menschen leben in der Überzeugung, „vom Unglück  verfolgt,  ausgestoßen,  gehasst,  verachtet [zu werden, Anm.  d. Verf.], ohne Hoffnung auf Genesung.“

Wobei die zentrale Empfindung von Hura brasiliensis lautet: Ich bin dazu verdammt, auf ewig festgebunden zu sein. Die Betroffenen können nichts tun, um sich aus ihrer hoffnungslosen Situation zu befreien.

Gleichzeitig sind sie voller Schuldgefühle: Sie bilden sich ein, für das Unglück ihrer Mitmenschen verantwortlich zu sein und meinen, ohne sie ginge es diesen besser. In einem Fall der kanadischen

Homöopathin Deborah Collins berichtet eine Frau, die wegen schwerer Depressionen mit Angstzuständen und wiederholten Suizidversuchen in Behandlung kam, von ihrem tragischen Schicksal:

„Als ich heiratete hatte ich nie das Gefühl, dass ich ein  Mitglied  der  Familie  sei,  alle  Entscheidungen werden gefällt, ohne mich zu befragen. Ich habe nie das Gefühl, dass ich dazugehöre. Ich habe das Gefühl, es ginge ihnen besser ohne mich, ich fühle mich überflüssig, ungebraucht. (...) Ich habe das Gefühl, dass ich ganz alleine bin.“

Die Mutter der Patientin wurde als junge Frau vergewaltigt - sie selbst ist das Produkt dieses sexuellen Missbrauchs und wuchs in einem Heim für alleinerziehende Mütter auf. Die Mutter hat sich während ihrer Kindheit kaum um sie gekümmert. Erst viel später hat sie ihrer Tochter die ganze leidvolle Geschichte erzählt. Eine solche Biografie ist typisch für das Arzneimittel. Am Anfang der Pathologie von Hura brasiliensis steht oft eine ungewollte Schwangerschaft  mit  schlechtem  Gewissen, Schuld- und Schamgefühlen. Die betroffenen Frauen schämen sich für ihren Zustand, geben sich selbst die Schuld für den „Fehltritt“, ziehen sich von der Gesellschaft zurück und versuchen, den sich rundenden Bauch so lange wie möglich zu verbergen aus Angst, von der Familie verachtet und verstoßen zu werden.

Entsprechend der basalen Empfindung der Euphorbiaceen beschreibt die obige Patientin ihre Situation mit den Worten: „ ... ich möchte wegrennen und ich fühle mich bedrängt. Ich träume von Räumen

[Didier Grandgeorge]: „Hura ist eine Art Latex. Diese Personen erleben Liebe als eine Art elastische Kraft, ähnlich wie ein Gummiband. Je größer die Entfernung von dem geliebten Menschen, umso

mehr werden sie versuchen, diese Person mit Gewalt anzuziehen. Wenn das Gummiband reißt, ist das katastrophal,  und  sie kommen  nie  darüber  hinweg.“

Während Hura-Persönlichkeiten ihre ausweglose Lage einerseits als Zwangsjacke empfinden, das Gefühl haben, in straffe Bänder gewickelt zu sein, versuchen sie andererseits, Menschen, die sie lieben und nicht verlieren wollen, durch ebensolche Bänder an sich zu binden.

In ihrem Unglück und ihrer Verzweiflung können Hura-Menschen destruktiv und selbstzerstörerisch sein: Sie kauen Nägel, beißen sich und andere. Auch sind sie mitunter suizidgefährdet, da sie sich für minderwertig und verabscheuungswürdig halten.

Bezeichnenderweise träumen Hura-Menschen von Beerdigungen, Friedhöfen, Gräbern und von verstümmelten Leichen mit abgetrennten Gliedmaßen. Obige Patientin berichtet von einem Traum, in dem alle Menschen bei einem Schiffsunglück ums Leben kamen, nur weil sie an Bord war;

Eines unserer ganz großen Kummermittel. Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung sind bei dieser Arznei so extrem, dass Rajan Sankaran sie dem Lepra-Miasma zugeordnet hat.

„Ein  Lepröser,  ein  Aussätziger,  ist jemand,  der  durch  einen  unheilvollen  Schicksalsschlag in die Lage gerät (als Aussätziger), dass seine Freunde  sich  von  ihm  abwenden.  Sie  hassen  und verachten ihn, sie haben alle Sympathie verloren, er kann  machen,  was  er  will,  er  kann  den  Verlust durch nichts wettmachen, er kann nie mehr dahin zurück, wo er einmal war - einmal ein Lepröser, für

immer  ein  Lepröser“.

Genauso fühlt sich ein Mensch, dessen Heilmittel Hura brasiliensis ist: wie ein Aussätziger, der von seinen Liebsten verstoßen wurde, ohne Hoffnung, jemals wieder in deren Schoß aufgenommen zu werden – völlig allein und isoliert. Sankaran weist darauf hin, dass Lepra-Kranke in Indien schlimmer behandelt werden als Tiere, sie sind Objekte des Abscheus.

Die Empfindung, die allen Arzneimitteln des Lepra-Miasmas zugrunde liegt, besteht darin, dass die Betroffenen sich von der Gesellschaft geächtet und ausgeschlossen fühlen, was zu Resignation

führt und selbstzerstörerische Gedanken bzw. Verhaltensweisen nach sich zieht. Bei dem Arzneimittel Hura brasiliensis finden wir die Kombination der charakteristischen Empfindung der Euphorbiaceen und des Lepra-Miasmas.

Hura-Menschen leben in der Überzeugung, „vom Unglück  verfolgt,  ausgestoßen,  gehasst,  verachtet [zu werden, Anm.  d. Verf.], ohne Hoffnung auf Genesung.“

Wobei die zentrale Empfindung von Hura brasiliensis lautet: Ich bin dazu verdammt, auf ewig festgebunden zu sein. Die Betroffenen können nichts tun, um sich aus ihrer hoffnungslosen Situation zu befreien.

Gleichzeitig sind sie voller Schuldgefühle: Sie bilden sich ein, für das Unglück ihrer Mitmenschen verantwortlich zu sein und meinen, ohne sie ginge es diesen besser. In einem Fall der kanadischen

Deborah Collins, Homöopathin, berichtet eine Frau, die wegen schwerer Depressionen mit Angstzuständen und wiederholten Suizidversuchen in Behandlung kam, von ihrem tragischen Schicksal:

„Als ich heiratete hatte ich nie das Gefühl, dass ich ein  Mitglied  der  Familie  sei,  alle  Entscheidungen werden gefällt, ohne mich zu befragen. Ich habe nie das Gefühl, dass ich dazugehöre. Ich habe

das Gefühl, es ginge ihnen besser ohne mich, ich fühle mich überflüssig, ungebraucht. (...) Ich habe das Gefühl, dass ich ganz alleine bin.“

Die Mutter der Patientin wurde als junge Frau vergewaltigt - sie ist das Produkt dieses sexuellen Missbrauchs und wuchs in einem Heim für alleinerziehende Mütter auf. Die Mutter hat sich während

ihrer Kindheit kaum um sie gekümmert. Erst viel später hat sie ihrer Tochter die ganze leidvolle Geschichte erzählt. Eine solche Biografie ist typisch für das Arzneimittel. Am Anfang der Pathologie

von Hura brasiliensis steht oft eine ungewollte Schwangerschaft  mit  schlechtem  Gewissen, Schuld- und Schamgefühlen. Die betroffenen Frauen schämen sich für ihren Zustand, geben sich selbst die Schuld für den „Fehltritt“, ziehen sich von der Gesellschaft zurück und versuchen, den sich rundenden Bauch so lange wie möglich zu verbergen aus Angst, von der Familie verachtet und verstoßen

zu werden.

Entsprechend der basalen Empfindung der Euphorbiaceen beschreibt die obige Patientin ihre Situation mit den Worten:

„...ich möchte wegrennen und ich fühle mich bedrängt. Ich träume von Räumen mit wenig Platz, davon, im Gefängnis oder isoliert zu sein.“

Sie hat das Gefühl, nirgendwo dazuzugehören, fühlt sich geächtet,

Einen weiteren, ergänzenden Aspekt des Mittels beschreibt der französische Kinderarzt und Homöopath Didier Grandgeorge:

„Hura  ist  eine  Art Latex. Diese Personen erleben Liebe als eine Art elastische Kraft, ähnlich wie ein Gummiband. Je größer die Entfernung von dem geliebten Menschen, umsomehr werden sie versuchen, diese Person mit Gewalt anzuziehen. Wenn das Gummiband reißt, ist das katastrophal,  und  sie kommen  nie  darüber  hinweg.“

Während Hura-Persönlichkeiten ihre ausweglose Lage einerseits als Zwangsjacke empfinden, das Gefühl haben, in straffe Bänder gewickelt zu sein, versuchen sie andererseits, Menschen, die sie lieben und nicht verlieren wollen, durch ebensolche Bänder an sich zu binden.

In ihrem Unglück und ihrer Verzweiflung können Hura-Menschen destruktiv und selbstzerstörerisch sein: Sie kauen Nägel, beißen sich und andere. Auch sind sie mitunter suizidgefährdet, da sie sich für minderwertig und verabscheuungswürdig halten.

Bezeichnenderweise träumen Hura-Menschen von Beerdigungen, Friedhöfen, Gräbern und von verstümmelten Leichen mit abgetrennten Gliedmaßen. Obige Patientin berichtet von einem Traum, in dem alle Menschen bei einem Schiffsunglück ums Leben kamen, nur weil sie an Bord war;

Träume – Friedhof/Gräber/Leichen mit abgeschnittenen, abgetrennten Armen/verstümmelten Leichen/Verstümmelung;

 

Repertorium:                                                                       [Benoist Mure]

Gemüt: Aktivität verlangt

Angst [abends/während Frost/um das Seelenheil/i.B. auf die Zukunft]

Auffahren, Zusammenfahren (morgens aus dem Schlaf/im Bett/durch Geräusche/bei Kleinigkeiten/leicht, bei geringem Anlass/im Schlaf/wenn eine Tür geöffnet wird)

Beißt (auf Hände/Nägel/sich selbst)

Beschwerden durch - Kummer/nach Missbrauch, Misshandlung (in der Ehe)

< Denken an Beschwerden

Destruktiv, Zerstörungswut

Eigensinnig, starr-/dickköpfig

Empfindlich (gegen Geräusche)

Erregt (mittags/nachts)

Faul

Macht Fehler (i.B. auf Orte/auf die Zeit)

Froh [morgens (8 h)]

Furcht [nachmittags (14 h)/zu fallen, zu stürzen (gehend)/vor dem Fieber zubettgehend/während Frost (Zubettgehend)durch Geräusche/vor Unglück (nachmittags/14 h)]

Gedankenandrang, einstürmende Gedanken, Gedankenfluss (traurig)

Geistesabwesend (bei der Arbeit)

Geistige Anstrengung abgeneigt/Konzentration schwierig

Gewissenhaft, peinlich genau i.B. auf Kleinigkeiten

Gleichgültig, Apathie (gegen Vergnügen)

Hysterie

Lachen [morgens (7 - 8 h)gefolgt von Frösteln/nervös/jeder Anfall löst Lachen aus]

Langeweile

Leidenschaftlich

Lesen ist- schwierig

Sexuelle Perversion

Liebevoll, voller Zuneigung, herzlich

Mangel an Moralischem Empfinden

Reizbar, gereizt

zu sehr mit beschäftigt mit Religion

Ruhelos (nachts/im Bett)

Schmollen/Seufzen/Stöhnen (durch Schmerz)

Stumpf (durch geistige Anstrengung)

Gedanken an den Tod/wünscht sich den Tod, möchte sterben

Traurig (morgens)

Ungeduld (mittags/durch Schmerz)

„Wie unglücklich, bedauernswert“/“Wie verlassen“

Unzufrieden (mit allem)

Verlassen zu sein; Gefühl

Verwirrt geistig

Verzweifelt (i.B. auf die Genesung/um Seelenheil)

Wahnideen [allein zu sein (auf der Welt/wäre Ausgestoßene/werde bald einen Freund verlieren/habe Zuneigung des Freundes verloren/Gespenster, Geister, Gestalten/sei glücklos/würde 90 cm über dem Boden hängen einschlafend/schweben (in der Luft)/sieht tote Personen/würde verachtet/sei verlassen, aufgegeben worden (keiner würde sich um ihn sorgen, kümmern)/sei verloren (Seelenheil)/verstoßen von Verwandten/Freunde hätten alle Vertrauen in ihn verloren]

Weinen (vormittags/abends/im Freien/grundlos/singend)

Widerspruch unverträglich

Zerbricht Dinge

Zorn (durch Widerspruch)

Schwindel: im Allgemeinen

Nachmittags (13 - 18 h)

< Gehen (und schwebt/“Als ob Füße den Boden nicht berühren)

Kopf: Blutandrang

Gefühllos, taub (seitlich)

Kopf wird seitwärts gezogen

Hitze (+ Hitze des Gesichtes/in Schläfen)

Jucken der Kopfhaut (in Stirn)

Kälte, Frösteln etc.

„Wie Kugel“ im Gehirn/“Als ob etwas im Kopf rollt“

Pulsieren einige

Schmerz <(<(<( viele )>)>)>

Schweregefühl (morgens/< Aufstehen/in Stirn)

Zusammenschnürung in Stirn/Zusammenziehung im Hinterkopf

Auge: Entzündete Sklera

rot (Lidränder)

Jucken

„Wie Kälte“/kalte Lider

Schließt Augen unwillkürlich

Schmerz [morgens (schneidend)/nachmittags - 16 h/abends (brennend)/“Wie durch Sand“/wund schmerzend („Wie durch Fremdkörper“)/erstr. Stirn/in Lidränder (brennend)/um die Augen (stechend)]

Schwäche

Geschwollen

Sehen: Funken - < Gehen/< Sitzen

Schwach, schwachsichtig/trübsichtig, trübes Sehen/Verlust des Sehvermögens

Sieht Zickzacklinien < Gehen

Ohr: Geräusche im Ohr, Ohrgeräusche mehrere

Jucken hinter den Ohren

„Wie Luftblase“ im Ohr

Schmerz [r./lanzinierend/stechend/erstr. Auge (l.)/hinter den Ohren (pulsierend)/über den Ohren (drückend)/geschwollen unter den Ohren]

„Wie verstopft“

Nase: Nasenbluten < Liegen

Gesicht: Abmagerung

Ausdruck - dumm, einfältig/kränklich

blass (nachmittags)/bläuliche Flecken/blaue Ringe um die Augen/dunkel/gelb/rot (erwachend/< während Fieber/Flecken/in Stirn)

Gedunsen (morgens erwachend) 

Hautausschläge - Miliaria/Pickel (in Stirn/in Wangenknochen)/in Stirn

Hitze [abends (21 h)/< nach Mittagessen]

Jucken in Wangenknochen

Pulsieren

Schmerz

Schweiß - abends/kalt

Geschwollen (morgens erwachend) 

Mund: Hautausschläge - Pickel auf Zunge seitlich

Zunge

Geschmack - blutig beim Koitus

Zähne: Schmerz < Kauen

Innerer Hals: Hitze

schabendes, scharrendes Kratzen/gereizt

Schmerz [brennend/< einatmen (reißend)/reißend]

Würgen, Zusammenziehen

Äußerer Hals: Pulsieren seitlich

Schmerz in Halsdrüsen

steif seitlich (l.)

Torticollis

Magen:

Appetit - Heißhunger/vermehrt (vormittags - 11 h/nach Essen)/vermindert

Pulsieren

Schluckauf < nach Essen

Schmerz [+ Hunger/brennend/< nach Essen (drückend)/< wenn nüchtern]

Schweregefühl (< langes Stehen)

Spannung (abends)

Übel [vormittags - 11 h/nachmittags - 13 h/14 h/< Fahren vor dem Frühstück]

Bauch: Entzündete Milz

Jucken seitlich/Pulsieren seitlich

Schmerz [nachmittags - 15 h/17 h/abends/während Durchfall/windend, drehend/in Ileozökalregion (< Gehen/stechend)/in Leistengegend]

Rektum: Durchfall - morgens/< bei Bewegung
Krebs

Obstipation - vergeblicher Stuhldrang und vergebliches Pressen

Stuhldrang - häufig

Zusammenschnürung

Stuhl: Übel riechend/spärlich

Blase: schwacher Strahl

Urin: grünlich

Harnröhre: Schmerz (sch neidend)

Männliche Genitalien: Ejakulation zitronenfarben/Erektionen unerträglich/Pollutionen (mit Träumen)/Schweregefühl (gehend)

Weibliche Genitalien: Fluor (< während Menses)/Menses zu häufig (8 Tage)/spärlich/reichlich

Schmerz in Uterus (lanzinierend/stechend)/in Vagina (lanzinierend)

Kehlkopf und Trachea: Kehlkopf (< Kopfbewegung)/trocken

Atmung :Atemnot, Dyspnoe, erschwertes Atmen (mittags/denkend an etwas, das schief gelaufen, fehlgeschlagen ist)

Behindert, gehemmt - mittags

Seufzend (vormittags - 9.30 h)

Husten: Trocken (im Kehlkopf)

Auswurf: Blutig nach Sprechen/dick/gelb (schaumig)/übel riechend/schaumig

Brust: Hautausschläge - Pickel

Hitze nachmittags - 14 h

Jucken in Achselhöhlen

„Wie Kugel“ unter l. Mamma

Beklemmung (abends - 21 h)

Pulsieren

Schmerz [nachmittags - 15 h/abends/reißend/stechend/krampfartig/brennend/schneidend/in Achselhöhlen/in Brustbein/unter r. Brust/in Mammae/seitlich]

Beschwerden unter dem Herzen

Rücken: Zervikalregion

Hautausschläge  Bläschen/Pickel

Hitze in Lumbalregion (nach Fahren im Wagen)

Jucken

Pulsieren - Dorsalregion zwischen den Schulterblätter/Lumbalregion (während Fieber)/in Sakralregion

Schmerz [> (nach hinten) Beugen/< Bewegung/< Bücken/< Last heben/< Sitzen/< nach vorne Lehnen/in Dorsalregion (zwischen den Schulterblättern)/in Wirbelsäule/in Lumbalregion (erstr. Steißbein)/Lumbosakralregion/Sakralregion/in Steißbein/in Wirbelsäule/< Hinsetzen/reißend/lanzinierend/“Wie verrenkt“/drückend/stechend/Wehtun/ziehend/nagend/reißend/morgens/nachmittags - 14 h/abends (21 h)]

Schwäche - in Schulterblätter/Lumbalregion (morgens/abends/während Fieber)

Schwere in Sakralregion (< Sitzen)

Steif Zervikalregion

< Steigen, Hochsteigen

Glieder: Ameisenlaufen in Fußsohle

entzündete Flecken (Unterarm)

Unterarm/Handrücken - rote Flecken

Gefühllos, taub - Arme/Daumen/Ellbogenbeuge/Zeigefinger/Handgelenke/Oberarme

Hautausschläge - Bläschen/entzündete Flecken/Pickel (rot/juckend/Wasser absondernd)

Hitze in Fingernägel/-spitzen/in Füße (nachmittags/< im Bett/mit kaltem Handschweiß/nach kaltem Schweiß)/Hände (morgens/bei (nachmittags - 15 h) kaltem Schweiß)/in Zehen]

Jucken mehrere

Kälte [in Füße (morgens - 8 h/vormittags/mittags in einem Fuß + der andere brennt/nachmittags mit heißem Gesicht/nach Mitternacht - 5 h)/in Hände (bei Schmerz im Sakrum)/in Hüfte/in Ober-/Unterschenkel (morgens/7 h)]

Knacken in Gelenken im Knie (< Gehen/< Heruntergehen von Treppen/< Treppensteigen)

Krämpfe - Arme (r.)/Mittel-/Ringfinger/in Handgelenke (r.)/in Zehen

Pulsieren mehrere

Schauder in Unterschenkel mit Frösteln

Schmerz <(<(<( viele )>)>)>

Schwäche mehrere

Fußschweiß [Füße (vor Mitternacht - 23 h/kalt)/in Hände]

Schweregefühl in Arme

“Wie Winden“ in Schultern

Ziehen - Arme

Schlaf: Unterbrochen/ruhelos

Erwacht zu früh/häufig

Gähnen (abends)

Ruhelos

Schlaflos (+ schläfrig tagsüber)

Schläfrig (morgens erwachend/mittags/nachmittags - 13 h/14 h./abends/< nach Mittagessen)

Verlängert

Träume: Angenehm/Beerdigungen/Einkaufen/erotisch (mit Pollutionen)/Friedhof/von Gebäuden (Abriss eines öffentlichen Gebäudes)/Freilassung von Gefangenen/Gehen durch Ruinen/Geschäft (große Geschäfte, Transaktionen)/Gräber (Kerzen auf Gräber zu stellen)/Häuser werden gebaut/Jagd/von Kindern/Leichen (mit abgeschnittenen, abgetrennten Armen)/verstümmelte Leichen/Mord/verfaulte Ochsen/Parties/Reisen/Revolution/mit dem Schiff fahren, Segeln/Schneiden/hört Schüsse/Schwelgerei, Festmahl/Schwimmen/(wilde) Tiere/Tiere verschlingen Fleisch auf einem Markt/Tod/erbricht/Verstümmelung/(gelbes) Wasser

Fieber: Nachmittags (13 - 18 h) - 13 h/nachts (22 - 6 h)

Fieber # Frost nachts

Frost: Morgens (6 - 9 h)/vormittags (9 - 12 h) - 10.30 h/nachmittags (13 - 18 h) - 17 h

Frösteln nach Lachen

Schweiß: Nachts (22 - 6 h)/kalt (abends)

Haut: Hautausschläge - spannende Bläschen/Lepra (lepromatosa tuberosa)/Miliaria rubra

Spannung

Allgemeines: 9 h/13 h/15 h/einseitig

Abmagerung/Fettleibigkeit

Hitzewallungen

„Wie Kälte“ in inneren Organen

Konvulsionen bei Schwäche

Ohnmacht (durch Schmerz im Sakrum)

Schmerz r. (stechend)

„Als ob schwebend“

Speisen und Getränke: Abgeneigt: nach wenigem Essen;

Schaudern nervös

Schwäche (durch Durchfall/erwachend/durch Schmerz/durch Schweiß)

Zittern innerlich/äußerlich - < Geräusche/< Schreck

 

Komplementär: Microc. Sulph.

 

Vergleich: Enthält: Nitraten + Malaten + Gal-ac; Calo. Canth. Latex. (= Hura-ähnLICH).     

Group nach Sankaran/Mangiolavari

Siehe: Uranosgruppe + Verstoßenengruppe

Anac Hura Staph

 

Magnesiaceae Hura Cimic

 

Lac-c Hura Lyc

 

Antidotiert: Lepra. Codeinhaltige Medizin                           Antidotiert von: Camph. Op.

 

Wirkung: leproid/carcenoid

Allerlei: Brasilien            Samen werden heftig ausgestoßen

 

Entsprechende Rubriken von Hura brasiliensis.

 

Rubrik

Arzneimittel

Gemüt: Nägel beißen/Beißen sich selbst

Beschwerden durch Kummer

Beschwerden durch Missbrauch, Misshandlung (in der Ehe)

Destruktivität, Zerstörungswut

Tadelt sich selbst, macht sich Vorwürfe

Unglücklich, bedauernswert; fühlt sich (35),

„Wie verlassen zu sein“/“Wie isoliert“

Wahnideen - allein zu sein/auf der Welt/“Als ob ausgestoßen“/würde verachtet/würde verlassen, aufgegeben/sei verloren/sei verstoßen von den Verwandten

Kopf: Zusammenschnürung der Stirn/Zusammenziehung des Hinterkopf.

Rektum: Zusammenschnürung

Träume: Beerdigungen

Körperliche Symptome

Physische Beschwerden von Hura brasiliensis gehen häufig mit der Empfindung von Zusammenschnürung oder Zusammenziehen einher, z.B. im Bereich von Kopf, Hals, Brust oder Rektum.

Dazu die obige Patientin:

„Ich habe einen Druck im Kopf wie von einem Reif, der festgezogen ist, und ich fühle Spannung im Genick“

Ferner hat das Mittel Bezug zu rheumatischen Beschwerden und zu Hautausschlägen, die als ekelhaft oder ungut empfunden und daher sorgsam verborgen werden müssen, vergleichbar den leprösen Hauterscheinungen. Typisch ist ein Schwindel mit dem Gefühl, die Füße würden den Boden nicht berühren, die Empfindung einer Kugel unter der linken Brust oder das Gefühl, eine Kugel rolle im Gehirn hin und her. Hura-Patienten sind sehr lärmempfindlich, zucken beim geringsten Geräusch zusammen oder zittern vor Schreck. Hitze und enge Kleidung vertragen sie schlecht.

Typisch Hura brasiliensis

Wahnidee, verachtet, verstoßen und geächtet zu werden. Gefühl, allein auf der Welt zu sein.

Schuld- und Schamgefühle.

Thema: Kummer durch extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

13.2 Hura brasiliensis (Sandbüchsenbaum)

 

 

Hura crepitans (Hura-c) = Sandbox Tree/= Dynamite tree

 

Negativ: Proving: There was a flow of sadness, with feelings of being alone in the world, abandoned by relatives and that she had lost the confidence of her friends.

She contradicts everyone and everyone hates her.

There is a frightening vision of loss of hope, unreality and detachment from the world in the rubrics... He often thinks of death, but does not fear it; he even feels as though he could die without regret.

Rubrics:

          Forsaken feeling [sensation of isolation] > Delusions, confidence in him, friends have lost.

          Love, perversity

          Despair [Death, desires] [Religous affectations]

          Anger [Irritability during contradiction] [Hysteria] [Breaks things] [Bites]

          Delusion: Floating

          Delusion: spectres [sees someone hanging.]

Miasm and Therapeutics: Leprosy.

Sensations: Floating vs. falling;

Repertorium:

Kopf: Schmerz

Sehen: Verlust des Sehvermögens

Mund: Schmerz [in Gaumen (brennend)]

Innerer Hals: Entzündung

Schmerz (brennend)

Magen: Übel/erbricht (heftig)

Rektum: Durchfall

Atmung: Atemnot, Dyspnoe, erschwertes Atmen

Allgemeines: 15 h

 

Vergleich: Siehe: Springgruppe

 

Allerlei: flings seeds 100 meters

 

 

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