Osteoporose = Abnahme der Knochendichte durch den zu raschen Abbau der Knochensubstanz/-struktur/kann das ganze Skelett betreffen/Anfang in Wirbel.

 

Vergleich: Siehe: Anhängsel. (JJ. Kleber/Dana Ullman/Clinton L. Greenstone/Philip Incao)

 

Arthritis.

Wechseljahren.

 

Osteoporose + Ärger: Proteus (Bach)

 

[J. Robbins]

Empfehlen nicht heute noch viele Ärzte gegen Osteoporose, zur Kalziumsubstitution viel Milch zu trinken? Dabei ist seit 1959 bewiesen, daß hoher Eiweißkonsum neben Nierensteinen,

Arteriosklerose, Herz- und Hirninfarkten hauptsächlich Osteoporose verursacht, wobei speziell Milch vom Rind als Verursacher vermutet wird.

[Maren Lünn]

Für ältere Menschen und insbesondere für Frauen ist die leicht bekömmliche Molke eine ideale Calciumquelle, um Osteoporose und Calcium-Mangelsymptomen entgegenzuwirken. Durch den Milchzucker, der mit dem Calcium eine Verbindung eingeht, wird die Aufnahme dieses Mineralstoffes im Körper sogar noch erhöht. Molke als Milchzucker-Calcium-Präparat eignet sich daher in idealer Weise für die Ernährung von älteren Menschen.

 

Parathyreoid setzt bei zu wenig Ca (als Puffer gebraucht) im Blut Parathhormonen frei. Diese regen Nieren an körpereigenes Vit. D. zu aktivieren + aus Knochen Ca frei zu setzen. Vit. D (durch

UV-Strahlen in Leber hergestellt/in Eigelb/Champignons) regt Dünndarm an mehr Ca zu absorbieren + Nieren an Ca zurückzuhalten. Bei normale Ca im Blut wird gerade beschriebene Prozedur

umgedreht. Auch andere essentielle Mineralien haben ähnliche Mechanismen. Knochen sind Hauptspeicher für Ca/P/Mg und andere Mineralien. Die sind essentiell für Zellfunktionen. In 5 Jahren

wird alle Knochensubstanz ab- + wieder aufgebaut.

Ca reguliert Herzfrequenz/Blutgerinnung/aktiviert Nervenzellen

 

Aufbau. Zellen (= Osteoblasten) lagern Kollagen ab. Im Kollagen werden Mineralien aus dem Blut abgelagert und erhärten sich. Gefördert von Prog./Östrog./Test.

Isoflavonoide/Vit. D/Bewegung (durch Belastung werden Mineralien an belastete Stellen geführt).

Folgende Krankheiten gehen mit Osteoporose einher: Arthritis/Lupus/Diabetes/M.S./Hepatitis A + B./Depression/Lymphom

            Maßnahmen: Krafttraining/Gewicht heben/Tanzen/Sport  

            Abbau: durch Osteoklasten (werden hergestellt aus Vorstufe der weiße Blutkörperchen) setzt Mineralien im Blut frei/wird beschleunigt durch Depression/Vit. D-Mangel/Störungen

des Immunsystems/nährstoffarme Nahrung/Hormon-/Mineralmangel/Einnahme Steroiden

P erhöht Parathormon (schleust Ca aus Knochen + senkt Ca-Aufnahme)

Hemmung von Osteoklasten hat gleiche Wirkung wie Östrogentherapie.

            Formesan (= Alendronsäure) Nebenwirkungen: verstopft/Sodbrennen (bis Speiserohrgeschwüre)

Raloxiflen + Tamoxifen haben Östrogeneffekt auf Knochen + antiöstrogeneffekt auf Brustgewebe/Nebenwirkung: Hitzewallung/verfrühte Demenz/Blutgerinnsel/Zysten/

Uteruskrebs/Resistenz gegenüber Tamoxifen = möglich + erhöht Krebsrisiko

Lachs-Calcitonin = synthetische Nebenschilddrüsenhormon:

Nebenwirkung: übel/Hitzewallungen

Wechselwirkung Osteoblasten + -klasten beeinflusst von Östrog/Test/Thyr/Ins/Anorexia/Stress/Knochenbrüchen durch Ermüdung/Alkohol/Coff/Leberbeschwerden/junkfood“/frühe Wechseljahren/Steroiden/Hypothyreosis

 

Hautstärke läuft parallel zu Knochenstärke

            Knochenbrüchen (heilen langsam Siehe Repertorium unter Verletzungen)

Behandlung:

mit Magnetfelder (beeinflussen Enzymsystemen in Zelleninneren/fördert Kollagenbildung im Knochen

                        Unverträglich: Schilddrüsenüberfunktion/Herzrhythmusstörungen/Fieber/Epilepsie/Organtransplantation

            mit Ultraschall 1Mhz - 1,5 Mhz

                        Unverträglich: Tumoren/Wachstumsalter/Schwangerschaft/Alteriosklerose

            Mit Druck- # Zugwelle ist schmerzhaft/NUR an Glieder anwenden

                        Unverträglich: Herzschrittmacher/Blutgerinnungsstörung/Infektionen/Steroiden

 

Osteoporosevorbeugung:

                       Bor = Spurenelement (Obst/Nüssen/Gemüse) hemmt Cobaltverlust in Nieren/erhöht beta-Östradiol im Blut schützt dadurch Knochen vor Osteoporose

                       Phosphorus meiden (chemische Zusatzstoffe)

                       Nicht Rauchen/Alkohol/Coffn.

                       Creme mit Prog. nutzen

                       Ca/Mg/Mn.

 

Calcon 1 w: Apatite D5/Cucurbita flos D 2

Calcon 2 w Calcarea carbonica Dl/Quercuscortex D3

Viscum mali 10% creme w 

 

  Cerussit

Osteoporose Besonders im akuten, klinisch manifesten Stadium mit Schmerzen.

Wirkungseintritt: Abklingen der Osteoporoseschmerzen nach 3–4 Wo.

Dauer: 6 Wo., dann Fortführung per os.

Kombination mit Agaricus comp./Phosphorus w Apis wa/w

 

Allerlei: Osteoporosepatient hat wenig Disulfiden

Die Knochenmatrix ist ein Gitterwerk aus mineralisierten Kollagenfibrillen. Bei der Knochenresorption zerstören Osteoklasten die Knochenmatrix durch Ausscheidung

von Säuren. Dadurch kommt es zu einem Mineralverlust und einer Fragmentierung des Kollagens. Androgene und Östrogene inhibieren die Osteoklasten und

stimulieren die Osteoblasten. Werden Androgene o. Östrogene ausgeschaltet, kommt es zu einer gesteigerten Osteoklastenaktivität mit erhöhter Knochenresorption.

Dadurch entstehen Lakunen im Knochen. Osteoblasten wandern in die Lakunen ein und lagern Kollagen und Mineralien ab. Dadurch erfolgt eine Neusynthese verschiedener

Knochenmatrixproteine.

Während Kindheit/frühen Erwachsenenalters überwiegt die Knochenneubildung, erreicht zwischen Pubertät - 30. Lebensjahr ein Maximum. Danach beginnt eine

langsame altersbedingte Knochenverlust mit und überwiegendem Abbau für den Rest des Lebens.

Bei der Osteoporose führt eine erhöhte Abbaurate zu einer langsam abnehmenden Knochendichte und damit zu einer geringeren Stabilität des Knochens die zum

Schmerz/Frakturen führen kann.

Ein gesteigerter Knochenabbau kann im Laufe des Alterungsprozesses als Folge von Diabetes/Alkoholismus/Hyperthyreose/Hyperparathyreoidismus/Mamma-/Prostatacarcinom/erhöhten Parathormonsekretion/Arthritis auftreten.

Auch pharmakologischer Wirkstoffe können bei Dauermedikation das Gleichgewicht zwischen Knochenauf- und Abbau stören.(Heparin/Methotrexat/

Zyklosporin/Cholestyramine/GnRH-Antagonisten).

Eine Calciumzufuhr hilft einen gesunden Knochen zu erhalten und stoppt den Knochenabbau.

 

Rezept: ein grünes o. gelbes Band vom rechter senkrecht. erhobene Hand spiralförmig beim l. Fuß enden lassen, an verletztem Muskel entlang laufen lassen

 

Nitroglycerin stärkt Knochen nach der Menopause

Freitag, 25. Februar 2011

[Ärzteblatt]

Toronto – Kanadische Wissenschaftler haben möglicherweise eine kostengünstige und sichere Behandlung der Osteoporose entdeckt. Die allabendliche Anwendung einer Nitroglycerin-Salbe hat

in einer randomisierten klinischen Studie im US-amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2011; 305: 800-807) die Knochendichte bei postmenopausalen Patientinnen signifikant erhöht.

Im Dynamit entfaltet Nitroglycerin eine hohe Sprengkraft, die den Erfinder reich und zum Stifter der Nobelpreise machte. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurde aber entdeckt, dass Nitroglycerin

auch bei pektanginösen eine „durchschlagende“ Wirkung haben kann, die heute auf eine Vasodilatation in Koronargefäßen zurückgeführt wird.

Nitro-Präparate sind ein weit verbreitetes und kostengünstiges Medikament. Vor einigen Jahren wurde in Tierexperimenten entdeckt, dass Nitroglycerin die Knochenresorption hemmt. Diese Wirkung

wird auf die Freisetzung von Stickoxid zurückgeführt, das direkt und hemmend auf die Osteoklasten einwirken soll. Aber auch die Proliferation von Osteoblasten wird gefördert. Tatsächlich scheint Nitroglycerin nicht nur eine antiresorptive Wirkung wie die Bisphosphonate zu haben. Es könnte auch wie Teriparatid die Neubildung von Knochenmasse stimulieren. = Isoketsalbe und rezeptpflichtig

 

Chinesischer Medizin.:

Rund 30% kann die Knochenmasse abnehmen, bevor dies auf dem Röntgenbild sichtbar wird. Eine Frühdiagnose ist nicht möglich. DAS Heilmittel ist Prävention: richtige Ernährung/BEWEGUNG.

Als Osteoporose versteht man eine Abnahme der Knochenmasse pro Volumeneinheit, die das natürliche alters- und geschlechtsspezifische Maß überschreitet.

Infolge der gleichzeitigen Verminderung der Knochenstruktur/-funktion entwickelt sich eine schmerzhafte mechanische Instabilität des Skelettes mit Gefahr von Knochenbrüchen. Osteoporose kann das gesamte Skelett o. nur einzelne Knochen betreffen.

Ursachen:: genetischen Faktoren/mangelnde körperliche Aktivität/mangelhafte Versorgung mit Ca und

Vitamin D/Östrogenmangel bei Mädchen und jungen Frauen (verzögerter Pubertät)/Wechseljahren. Ca-mangel/Vit. D mangel

Die verminderte Knochendichte als solche führt kaum zu Beschwerden. Die Gefahr von Verformungen und Knochenbrüchen (Schenkelhalsfrakturen/Wirbelkörperbrüche/Rundrücken) können sich verheerend bei älteren Personen auswirken.

Viele Patienten schränken zur Linderung der Beschwerden die Bewegung ein, verspannen sich die Muskeln, was zu Schmerzen führt.

Ein Gentest ließe sich bereits vor dem Klimakterium durchführen. Nach heutigen Erkenntnissen ist das Osteoporoserisiko bei Nachweis des Gendefektes auf das 3-fache erhöht.

 

TCM.: Nieren. = vorgeburtlichen Wurzeln/speichern die Essenz (Yin)/wachen über die Knochen + produzieren das Mark. Wenn die Nieren leer sind, ist auch das Mark erschöpft.

Dies ist eine Grundursache für Osteoporose.

Das Medizinbuch «Yi Jing Jing Yi» sagt: Die Nieren speichern die Essenz. Die Essenz produziert das Mark; das Mark produziert die Knochen.

Die Knochen sind die Kombination der Nieren [wörtliche Hilfsübersetzung: ‹sind da, wo die Nieren sich vereinigen›]. Das Mark wird von der Nieren-Essenz

produziert. Ist die Essenz ausreichend, dann ist auch das Mark ausreichend. Ist das Mark ausreichend, dann sind die Knochen stark.

Nieren = Wächter der Knochen. Nieren scheiden Phosphate aus und halten Ca zurück/bleiben in einer gesunden Balance durch die Reabsorption von Ca und

Ausscheidung von überschüssigen Phosphaten über den Urin.

Die zentrale Rolle des Milz-Magen-Komplexes

• Die Milz wacht über Bewegung und Umwandlung, die Milz hebt das Klare, die Milz verteilt die feinste Essenz und die Milz ist die nachgeburtliche Wurzel.

Milz-Leere ist ebenfalls eine wichtige Ursache von Osteoporose. Die Milz und der Magen sind das Zentrum zum Heben und Absenken des Qi; sie sind das

Verbindungsglied zwischen oben und unten. Die Milz bewässert die 4 Richtungen» und stellt dadurch sicher, dass sich Qi, Essenz, Blut und Flüssigkeiten

gegenseitig transformieren. Ist die Funktion von Milz und Magen (= Zentrum des Körpers) gestört, werden Qi und Blut nicht mehr aufgebaut.

Das Zentrum ist blockiert, Blut transformiert keine Essenz. Weil Essenz nicht bewässern kann, ist Blut leer und kann nicht aufbauen;

Qi ist leer und kann nicht auffüllen, nicht bewegen oder transportieren. Es wird kein Mark produziert, die Knochen bleiben ohne Nahrung.

Deshalb entwickelt sich Osteoporose.

Auch hier zeigt sich eine Parallele zur modernen biomedizinischen Forschung: Diese betrachtet Vitamin D als wichtigen Faktor in der Entwicklung von Osteoporose.

• Qi-Stagnation und Blutstase: Blutstase gilt, wenn sie die Knochen blockiert, ebenfalls als eine der wichtigsten Ursachen der Osteoporose.

Viel Bewegung + ausgewogener, kalziumreicher Ernährung = die wichtigste Maßnahmen zur Prävention.

Blutstase = ein Faktor in der Entwicklung der Osteoporose. Wenn Qi stagniert und Blut statisch wird, dann blockiert Stase die Netzwerkgefäße.

Diese Blockade fördert die Entwicklung der Osteoporose.

Blutstase begünstigt ganz allgemein die Entstehung von Krankheiten.

Die Zeichen der primären Osteoporose wechseln häufig, Grundsymptomatik aber deutet auf eine Leere der Milz und der Nieren. Behandlung:

«Nieren supplementieren» und «Milz stärken» folgen.

Leitsatz: «Chinesische Medizin ist 5% Akupunktur, 5% Arzneimitteltherapie und 90% Lebensführung.» Dieser 90%-Anteil der Lebensführung hat einen

EinFLUSS auf die Osteoporose-Therapie und auf die Prävention. Die erfolgreichste Therapie der Osteoporose ist ihre Vermeidung.

Konkret heißt das:

• Eine gesunde, ausgewogene und kalziumreiche Ernährung. [Milch/Käse/Sojabohnen/Kerbel/Kohl (Broccoli)/Fenchel].

• Regelmäßige körperliche Bewegung, fördert die Zunahme der Muskelmasse/Knochenaufbau. Entgegenwirkung von Schonhaltungen/Muskelverspannung.

Als Letzte: minimalinvasive Operation (Grönemeyerinstitut)

 

Calc. may be indicated when fatigue, restlessness, chills, back pain and puffy joints are seen. <s cold and damp weather. Anxious, chilly, perspire during sleep, crave sweets.

Phos. people who are typically hypersensitive to lights, odors, sounds. Affectionate, craving cold drinks, ice cream, seasoned food. Often tall and skinny.

Fl-ac.: and Silica = complementary/frequently in bone disease you have to give one after the other. Fl-ac. > cold, but Silica can’t bear cold.

Calc-p. restless, desires change, grow too rapidly, crave smoked meat, salty food. Exhausted very easily when undertaking any physical activity. Bone spurs or calcium deposits often develop

and recovery from fractures is extremely slow.

Symph. When osteoporosis is a problem, fractures often occur from mild trauma. Symphytum is a remedy that is typically used to repair and strengthen any new fractures that are found in the bones. It is also associated with reducing pain in old and healed fractures.

Sil. nervous, easily tired and very chilly/tend to sweat at night. Delicate appearance with weak spines.Their injuries are often slow to heal and they tend to have a low resistance to infection.

Calc-f. helps in strengthening the bones. Cases of malnutrition of bones. < on beginning motion, and > warmth. Fear of poverty.

Vermiculite.

 

  Many rushes, grasses. and umbelliferae. suggest the joints of the skeleton.

Phytologie: Delessaria sanguinea [Grünlippmuschel/enthält Glucosamin (= Teil Hyaluronsäure)] + Harp (bauen Bindegewebe auf)

            Aufbaukalk

 

[????]

Osteoporose - Die verkannte Krankheit

Osteoporose ist auf dem Vormarsch und gehört zum wachsenden Kreis illustrer Krankheiten, für deren Entstehung -außer bei Entgleisungen der spezifischen Hormone oder schweren Stoffwechselerkrankungen- wir heute noch keine schlüssige Erklärung haben. Im Pschyrembel heisst es da ehrlicherweise "Ätiologie: weitgehend ungeklärt". Die klassischen Therapieansätze sind durch Analysen und Meta-Analysen inzwischen mehr oder weniger widerlegt und so steht die Tür weit offen für neue (alte) Denkmodelle. Das ist eine Chance im Sinne der ganzheitlich orientierten Naturheilverfahren, die dieser Artikel gerne nutzen möchte. Bevor darauf eingegangen wird, hier aber erst noch eine kurze Bestandsaufnahme:

Der Begriff der Osteoporose setzt sich aus dem Wort "os", was aus dem Lateinischen kommt und Knochen bedeutet, sowie aus dem griechischen Wort für Öffnung und Loch, poros, zusammen. Beim histologischen Schnitt durch einen osteoporotisch veränderten Knochen erklärt sich diese Namensgebung durch die grobmaschigen Strukturen und zahlreichen Löcher. Diese Veränderung hat ihre Ursache in stark verminderten Calciumeinlagerungen, was auf eine verstärkte Aktivität der Osteoklasten (Knochenzellen, die Knochen abbauen) oder eine verminderte Aktivität der Osteoblasten (bauen Knochen wieder auf) zurückgeführt werden kann. Diese Osteozyten (Osteoblasten und -klasten) wiederum werden, neben den Reizen aus mechanischer Beanspruchung (Belastung durch Bewegung), in ihrer Aktivität durch folgenden Regelkreislauf gesteuert:

 

Der Calciumhaushalt

Der Ca2-Spiegel im Serum wird durch die in der Nebenschilddrüse gebildeten Hormone Parathormon und Kalzitonin, sowie durch Vitamin D reguliert. Parathormon und Vitamin D steigern den Calciumgehalt im Blut, Kalzitonin senkt ihn. Die Ca2 senkende Wirkung von Kalzitonin ergibt sich im logischen Umkehrschluss durch verminderte Aufnahme im Darm, höhere Ausscheidung durch die Niere und vermehrtem Einbau in die Knochen. Ein weiteres Hormon, das am Knochen, namentlich bei den Osteozyten, Wirkung entfaltet, ist das Östrogen: es hemmt die Tätigkeit der Osteoklasten und verhindert so - zusammen mit Kalzitonin - einen übermäßigen Abbau von Knochensubstanz. Da nach der Menopause sehr viel weniger Östrogen gebildet wird, liegt hier eine der Hauptursachen für Osteoporose bei Frauen. Die Gabe von Östrogenen wäre also eine einfache Lösung; aus ganzheitlicher Sicht ist dem aber - wie wir später noch sehen werden - nicht zuzustimmen und auch in der klassischen Schulmedizin ist diese Therapie inzwischen ins Gerede gekommen, weil feststeht, dass Östrogene das Krebsrisiko stark erhöhen. Auch die Gabe von Calcium in Form von Tabletten oder Milchprodukten bietet hier keine Lösung. Und nicht nur das, es zeichnet sich sogar ein gegenteiliger Effekt ab: immer mehr Studien (R.G. Cumming, R.A. Kerr, D.M. Hegsted) berichten sogar von einer Zunahme z.B. der Schenkelhalsbrüche unter Einnahme von Calcium und das auch und vor allem dann, wenn diese als Milchprodukte zugeführt werden.

 

Die Hinweise auf die wahren Ursachen der Osteoporose

Betrachtet man bei der Osteoporose das Patientengut, fallen folgende Faktoren deutlich ins Auge:

    Frauen leiden 10 - 20 mal so oft wie Männer unter dieser Krankheit

    magere Frauen haben gegenüber beleibten ein vielfach erhöhtes Osteoporoserisiko

    Frauen, die seit mindestens 20 Jahren vegetarisch leben, erkranken nur halb so oft wie solche, die sich nichtvegetarisch ernähren

    Konsum von Alkohol, Kaffee, Eiweißmast und Nikotin konnten als Risikofaktoren für Osteoporose nachgewiesen werden

    Hochleistungssportler erleiden nach langen Phasen sportlicher Aktivität ohne entsprechende Ruhepausen sogenannte Spontanfrakturen, d.h. sie brechen sich ohne erkennbaren äußeren Einfluss

    einen Knochen. Hier liegt meist keine systemische Osteoporose vor, sondern nur eine lokale Dekalzifizierung.

 

Wenn man nun davon ausgeht, dass wir nicht wissen, was Osteoporose letztlich verursacht und wie man sie behandeln kann, muss das Geheimnis in diesen fünf statistisch erwiesenen Tatsachen versteckt sein. Eine neue Betrachtungsweise müsste alle diese Phänomene gleichermaßen erklären können.

 

Frauen erkranken häufiger an Osteoporose als Männer

Da dieser Punkt nicht ausschließlich mit dem systemisch - ganzheitlichen Ansatz zu tun hat, um den es hier in der Hauptsache gehen soll, sei dieser Punkt zuerst erwähnt. Wie wir gesehen haben, ist der Knochenstoffwechsel, anders als beim Mann, bei der Frau auch stark auf Östrogen angewiesen. Die Tatsache, dass das Kalzitonin bis zur Menopause bei der Frau zusammen mit dem Östrogen für den Aufbau der Knochen gesorgt hat, macht verständlich, warum dieser Regelkreis nach starkem Abfall des Östrogenspiegels dann relativ häufiger Störungen aufweist, als bei Männern. Bei letzteren war es zeitlebens einzig das Kalzitonin, das als Antagonist zum Parathormon und Vitamin D für die Tätigkeit der den Knochen aufbauenden Osteoblasten (Eselsbrücke: Blasten bauen) verantwortlich war und sich so auch keiner plötzlichen Veränderung nach einer Hormonumstellung gegenübersieht. Bleibt die Frage, warum Mutter Natur hier eine Schwächung des Bewegungsapparates bei Frauen also ganz bewusst und physiologisch in Kauf nimmt. Sie tut das, um den weiblichen Organismus zu einer Zeit schützen zu können, zu der er einen stark erhöhten Bedarf an Calcium hat: während der Schwangerschaft.

Bestünde hier nicht die Möglichkeit, die Knochen vor starkem Calciumabbau massiv zu schützen, wäre die werdende Mutter stärker gefährdet als sie das selbst bei den hohen Östrogenspiegeln während der Schwangerschaft ist. Und selbst so haben viele werdende Mütter unter der Dekalzifizierung ihrer Zähne und Knochen zu leiden.

Dass Frauen jenseits der Menopause anfälliger für Osteoporose sind, als Männer, hat also physiologische Gründe. Trotzdem heißt das normalerweise nur, dass eine erhöhte Disposition zur Osteoporose besteht, diese sich aber keineswegs zwingend manifestieren muss.

 

Die azidotische Osteoporose

Um die vier fehlenden statistischen Tatsachen als Ursache besser verstehen zu können, wollen wir uns die Osteoporose jetzt einmal aus einer anderen Sicht betrachten. Würde man den Begriff der Osteoporose in die Fälle unterteilen, die diesen eigenständigen Begriff verdienen und in solche, die lediglich Folge einer Azidose sind, würde die "azidotische Osteoporose" wohl über 90% der Fälle ausmachen. Um dieser Behauptung nachzugehen, müssen wir uns kurz mit dem Säure-Basen-Haushalt befassen.

Auch die indirekten Zuckerlieferanten wie z.B. das Weißmehl, aber auch die Säurebildner Fleisch und Wurst werden heute viel mehr gegessen als noch vor ca. 35 Jahren. Für die Pufferung der entstandenen Säuren steht dem Organismus dann nur die Alkalireserve im Blut -die aber nicht ausreicht- und die Möglichkeit, die Säuren in die "Vorniere" -nämlich das Bindegewebe- auszulagern, zur Verfügung. Bei alkalischem Milieu erfolgt diese Bindung an Basen, bei saurem Milieu an Ammoniak. Mit dem Indikatorpapier, das dem Basenpulver ALKALA N beigefügt ist, läßt sich nach der Urinprobe ablesen, welche dieser beiden Ausscheidungsmechanismen benutzt wurde: bei Bindung an Ammoniak zeigt sich ein saurer, bei Basen ein alkalischer pH-Wert.

Die Säuren müssen deswegen "zwischengelagert" werden, weil der Blut –pH-Wert zwischen 7,35 und 7,45 konstant gehalten werden muss. Die Niere ist zwar in der Lage, Säuren auszuscheiden;

sie kann das aber nicht so schnell, wie die Säuren bei der "Säureflut" auftreten.

Beim gesunden Patienten ist der Körper durch diese Mechanismen in der Lage, die exogen zugeführten Säuren und die endogenen Säuren aus dem Zellstoffwechsel auszuscheiden. Wenn jedoch mit der Ernährung zu wenige Basen zugeführt werden und gleichzeitig zuckerhaltige, kohlehydratreiche und eiweißmästende Kost bevorzugt wird, ist der Körper nicht mehr imstande, alle Säuren auszuscheiden, bevor die nächste Säurenflut einsetzt. Das Bindegewebe wird nicht mehr ausreichend entsorgt, die Säuren sammeln sich an. Bei Säurefluten steht nun also das Bindegewebe als Puffer nur eingeschränkt

zur Verfügung. Für den menschlichen Organismus ist es - wie wir gesehen haben - eine Frage von Leben oder Tod, ob es ihm gelingt, diese Säuren zu puffern. Wird er in die Ecke gedrängt, ist dem Körper jedes Mittel recht.

 

Die Notbremse

Neben kollagenen Bindegewebszellen, die die Struktur der Knochen bilden und das feine Netz ausmachen, in das dann die Füllstoffe eingelagert werden können, ist Calcium der Hauptbestandteil der Knochen. Calcium für sich kann sich aber nicht alleine einlagern, es wird durch die Osteoblasten in die Knochen eingebaut.

Auch die Osteoblasten schaffen das aber nicht alleine, sie müssen außer durch das Kalzitonin noch von einem Enzym zu dieser Tätigkeit angeregt werden: der alkalischen Phosphatase. (Um sich das besser vorstellen zu können, vergleichen wir die alkalische Phosphatase mit einer Hausfrau, die Salz in einen Topf mit Wasser schüttet: anfangs ist das Salz im Wasser noch löslich. Irgendwann wird aber der Punkt erreicht, wo die Löslichkeitsgrenze überschritten wird und das Wasser so gesättigt ist, dass das Salz sich nicht mehr auflöst und ausfällt. Die alkalische Phosphatase macht dasselbe mit Phosphaten.) Das Ausfallen des Phosphats führt dann in einer Reaktion auch zum Niederschlag des Ca2, wodurch es dann in die Knochenmatrix eingelagert wird.

 

Interessante Fragen

Es wäre jetzt sehr aufschlussreich, was das frei gewordene Calcium im Blut an weiteren Reaktionen verursacht. Ein hoher Serumspiegel an Ca2 hat nämlich reflektorisch die Ausschüttung von Kalzitonin zur Folge. Dieses kann aber ohne die alkalische Phosphatase jetzt nicht aktiv werden.

Wenn jetzt also ein Hormonstatus bei dieser Patientin gemacht wird, könnte der Kalzitoninspiegel im Normbereich an physiologische Osteoblastentätigkeit denken lassen, die aber in Wirklichkeit nicht gegeben ist, weil die alkalische Phosphatase fehlt. Und das Calcium wird dann ganz woanders eingebaut; nicht mehr in die Knochen, sondern zum Beispiel arteriosklerotisch in die Epithelwände der Blutgefäße. Oder auch durch kalkhaltige Einlagerungen in das Bindegewebe, die Muskeln (!) und Gelenke (!!).

Eine weitere interessante Frage ist die, warum bei Osteoporose immer auch die heparinhaltigen, basophilen Mastzellen vermehrt im Knochenmark auftreten. Heparin sorgt für besseren Blutfluss, verhindert allergische Reaktionen und bekämpft durch Lipoproteinlipase arteriosklerotische Prozesse. Was hat das mit Osteoporose zu tun? Könnte es sein, dass durch die Übersäuerung auch hochvalente Mukorformen in's Knochenmark gelangt sind und deswegen die Mastzellen auf den Plan gerufen haben? In Gelenkspunktaten sind solche Befunde schon in der Paracelsusklinik (Schweiz) aufgetaucht.

Und noch eins: alle diese Hormon-Regelkreise, Spurenelemente, Mineralien und Enzyme sind so komplex und vielschichtig, dass es eine Illusion ist zu glauben, man könne dem nur durch Laborparameter zu Leibe rücken. Oder einfach Calcium geben, wenn es in den Knochen fehlt? Oder Östrogen? Oder Fluoride?

 

Des Rätsels Lösung?

Von den fünf oben genannten Tatsachen, die die Statistik aus empirischen Untersuchungen ermittelt hat, haben wir bisher nur die Ursache für die häufigere Erkrankung von Frauen nach der Menopause

im Gegensatz zu Männern untersucht. Bleiben noch die vier weiteren, nämlich die häufigere Erkrankung magerer Frauen, die nichtvegetarische Ernährung, die aufgeführten Risikofaktoren und die Spontanfrakturen bei Hochleistungssportlern.

 

Warum also erkranken magere Frauen eher als Frauen mit mehr Gewicht?

Eine mögliche Erklärung, dass -da eine lange bestehende Hyperthyreose als zusätzlicher Risikofaktor bei Osteoporose gilt- die Überfunktion der Schilddrüse durch den stark gesteigerten Grundumsatz meist mit Gewichtsverlust einhergeht. Da aber auch eu- und hypothyreote magere Frauen erkranken und es umgekehrt auch übergewichtige Patientinnen mit Hyperthyreose gibt, muss dieser Erklärungsansatz verworfen werden.

Doch zurück zu unserer Frage: Hormone, Mineralien, Spurenelemente, Enzyme, Stoffwechsel, all das liefert auch keinen Anhaltspunkt für ein Geschehen, das einseitig die mageren Frauen benachteiligen könnte.

Im Gegenteil.

Der wahre Grund liegt -wie wir oben gesehen haben- darin, dass die Knochen erst dann angegriffen werden, wenn die Alkalireserve und die Speicherkapazitäten des Bindegewebes aufgebraucht sind.

 

Und warum erkranken vegetarisch lebende Frauen weniger an Osteoporose?

Rohkost in Form von Gemüsen und Früchten steht hier sicher seltener (wenn überhaupt) auf dem Speisezettel, als bei Vegetariern. Tierische Eiweiße mästen zudem den Mukor racemosus, der mit hochvalenten Formen seinerseits zusätzlich noch Säuren, namentlich Milchsäuren, produziert.

Zusätzlich begünstigend für die vegetarische Diät summiert sich dann noch die Tatsache, dass Pflanzeneiweiße wesentlich weniger schwefelhaltige Aminosäuren enthalten als tierische und dadurch besser verwertbar sind. Bei Vegetariern wird also, durch die Zufuhr von Basen, ein Angreifen der Reserven in den Knochen unnötig gemacht und das in der Nahrung zugeführte Calcium besser genutzt.

Die Risikofaktoren Kaffee, Alkohol, Nikotin und tierische Eiweiße kann man also sehr schnell abhandeln; warum sie Osteoporose begünstigen, beantwortet sich jetzt von ganz allein.

Die Spontanfrakturen bei Hochleistungssportlern haben dieselbe Ursache wie die oft auftretenden Muskelkrämpfe z.B. von Tennisspielern bei einem Match, das über fünf Sätze geht oder bei Marathonläufern: Übersäuerung! Milchsäure der Muskeln in diesem Fall, die besonders bei anaeroben Verhältnissen, also bei Überlastung, gebildet wird.

 

Die Diagnose in der Naturheilpraxis

Neben den klassischen Diagnoseformen wie Röntgenaufnahmen und Knochendichtemessungen gibt es auch ein paar anamnestische Befunde, die vor Ort in der Praxis erhoben werden können und die auf eine mögliche Osteoporose aufmerksam machen sollten:

    ideopathische Knochenschmerzen

    Spontanfrakturen

    Skoliose und andere Wirbelsäulenerkrankungen

    schlechte Zähne

    Anzeichen für Gewebsazidosen

    Bewegungsmangel

    Hochleistungssport

    Hyperthyreose, Stress

    anamnestisch erhobene Fehlernährung, Noxen- +/o. Nikotinabusus

    Befunde im Dunkelfeldmikroskop, die durch das Vorhandensein hochvalenter Mukor - Formen zusätzlich auf eine Azidose hinweisen.

 

Die Therapie

An erster Stelle stehen hier eine Symbioselenkung, gepaart mit einer Ernährungsumstellung und der obligaten Entsäuerung. Bei bereits erfolgten Knochenbrüchen auch lokale Behandlung durch Spritzen zur Ausleitung und zur Regeneration und schließlich auch eine parenchymaktivierende Behandlung der Leber und der Niere.

 

Basenpulver zur Entsäuerung

    - Alkala N (SANUM)

    - Rebasit

    - Dr. Bössers Entsäuerungsalz

Regulierung der Gallen- und Harnsäuren

    - Berberis Homaccord (Heel: Leber und Niere)

    - Chelidoneum Homaccord (Heel: Leber)

    – nephrologes (Loges: Niere)

    - klassisch - homöopathische Arzneimittel je nach Konstitution des Patienten

Regulierung der Säuren auf Zell – Ebene

    - Citrokehl (SANUM)

    - Sanuvis (SANUM)

    - Oyo (erhöht Sauerstoffgehalt!)

    - Coenzyme compositum (Heel)

    - Kanne Brottrunk

Osteoporose – Präparate

    - Nigersan (SANUM)

    - Mukokehl D5 (SANUM)

    - Steirocall (Steierl)

    - Steiroplex Injekt (Steierl; NEU!)

    - Spondylose Injektopas (Pascoe)

    - klassisch - homöopathische Arzneimittel je nach Konstitution des Patienten

 

Wichtig ist an dieser Stelle die Feststellung, dass bereits aufgetretene Entkalkungen der Knochen durch nachträgliche Einnahme von Calcium - Tabletten (oder anderen Präparaten) nicht wieder behoben werden können. Wie eingangs erwähnt zeigt sich im Gegenteil bei Gabe von Calcium eine Tendenz zur Verschlimmerung, was vielleicht durch den gestiegenen Ca2 - Spiegel im Blut und die dann reflektorisch einsetzende Ausschüttung von Parathormon und Vitamin D erklärt werden kann. Auf eine Östrogentherapie sollte wegen des Krebsrisikos und der Thrombosegefahr verzichtet werden; die Thrombosegefahr zeigt sich im Dunkelfeldmikroskop durch das Vorhandensein von Geldrollen und größeren Verklumpungen, die durch eine solcherart verminderte Transportkapazität des (basischen) Sauerstoffs durch die Erythrozyten, den pH-Wert im Blut in Richtung sauer verschieben. Der pH-Wert wird dann aber natürlich nicht nur im Blut erniedrigt, sondern auch im Gewebe und auf den Schleimhäuten. Das erklärt die oft sehr hartnäckigen Mykosen bei den Patientinnen, die Östrogen in Form der Pille oder der Hormontherapie in und nach der Menopause einnehmen. Östrogene schaffen auf Schleimhäuten ein saures Milieu und so ideale Wachstumsbedingungen für Pilze.

Auf die Einnahme von Kortison - das unter naturheilkundlicher Sicht sowieso nur in akuten Notfällen gegeben werden sollte -muss bei Osteoporose in noch stärkerem Maße verzichtet werden. Kortison hemmt die Tätigkeit der Osteoblasten, was sich bei Anwendung über längere Zeiträume schädlich auswirkt.

 

Unterstützende Maßnahmen

    Sportliche Betätigung

    Wir wissen heute, dass neben den Hormonen Kalzitonin und Östrogen die Tätigkeit der Osteoblasten vor allem durch Belastung durch Bewegung besonders stark gesteigert werden kann:!

    Besteht also bei einem Patienten eine Disposition zu einer Osteoporose, ist sportliche Betätigung zur Aktivierung der Osteoblasten oberstes Gebot. Besteht durch massive Dekalzifizierung tatsächlich

    ein hohes Risiko, sollte diese Bewegungstherapie in ein Schwimmbecken verlegt werden oder durch eine geschulte Krankengymnastin erfolgen.

    Laser (Softlaser - Scanner)

    Auf die Tatsache, dass Laser (Helium -Neon - Laser in Kombination mit Infrarotlicht - Lasern) auf den Knochenstoffwechsel einen günstigen Einfluß haben, ist man eher durch Zufall gestoßen.

    Laser wird in der Schulmedizin, wie auch in vielen Naturheilpraxen, zur Behandlung von Wunden und Narben eingesetzt.

    Beim Betrachten der Röntgenbilder, die den Heilungsverlauf dokumentieren sollten, fiel dann auf, dass, im Gegensatz zu Patienten ohne Laserbestrahlung, die Stümpfe (also die abgesägten Knochen)

    wieder zu wachsen anfingen: nur wenige Zentimeter natürlich, aber immerhin! Nun ist es bei einer generalisierten Osteoporose nicht möglich alle Knochen mit dem Softlaser zu bestrahlen. Bei lokalen

    Problemen, wie auch bei bereits erfolgten Brüchen, kann der Laser hier aber wertvolle Hilfe leisten.

    Softlaser in Kombination mit lokal gespritzten Homöopathika potenzieren diese Wirkung und helfen so auch rasch die Schmerzsymptomatik zu lindern.

    Apfelessig

    Dieses altbewährte Hausmittel zur Entsäuerung sei hier noch erwähnt. Essig enthält zwar Säuren, die aber flüchtig sind und über die Lunge abgeatmet werden können. Im Körper verbleibt dann der

    sogenannte Basenrest, der dann wiederum zur Pufferung und Abtransport der Säuren zur Verfügung steht. Der Patient sollte drei Mal täglich zwei Teelöffel in einem Glas Wasser trinken. Apfelessig    

    kann dann auch an Problemstellen - und hier wieder vor allem bei Knochenbrüchen - lokal als Umschlag angewendet werden. Hierzu einfach ein Tuch um die betroffene Stelle wickeln und 20 - 30

    Minuten einwirken lassen.

 

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Tatsache, dass die Entstehungsgeschichte der Osteoporose schulmedizinisch heute noch weitgehend unbekannt ist, einer Therapie mit empirisch bewährten Mitteln nicht im Wege stehen muss.

Dem Therapeuten, der die wahren Ursachen dieser Erkrankung in der Übersäuerung sieht, stehen viele Behandlungswege offen. Diagnostisch eine große Hilfe leistet hier die Dunkelfeldmikroskopie nach Dr. Enderlein. Sicher wird es aber noch eine Weile dauern, bis diese Sichtweise sich durchsetzen wird und dann im Pschyrembel unter dem Stichwort Osteoporose steht: "Ätiologie: Azidose ."

 

 

Knochenhautentzündung = periostitis

Echi.: Steigert Abwehr in entzündlich/septische Prozesse (Allergie vor Korbblütler?!)

Hepar.: A. Überempfindlich gegenüber Berührung/Schmerz („Wie Splitter“)/kalte Luft;  Entzündung  mit Eiterung/Fistel/Abszess. Reizmittel (Gemüt). <: nachts/Berührung/Kälte/Luftzug; >: feuchte Wärme/warmes Einhüllen;

Pyrog.: A. Schüttelfrost/Unruhe/Fieber ansteigend; <: hartes und ruhiges Liegen/Körperausscheidungen/Kälte; >: Bewegung/Wärme;

 

Osteo-arthriticum (Osteo-a) = gemacht von „a human joint badly damaged by osteoarthritis“

 

Repertory:

Mind: Unusual angry/violent; irritability; apathy to work; aversion to company; depressed; troublesome amorous thoughts.

Head: headache (l.)/< evening/> pressure;

Eyes: slight burning in evening.

Ears: burning l.

Face: heavy; pain (burning/on movement/in l. mandible joint).

Throat: pain (soreness/l.)

Stomach: appetite increased/ravenous.

Abdomen: heavy; distensed and flatulence; unsatisfactory bowel movement; constipation, no urge.

Male genitalia: sexual desire increased/uncontrollable/constant; violent erections; masturbation frequent; awake at night due to troublesome thoughts of sex; want of erections.

Female genitalia: pain in loins and back, increased one week before menses; menses delayed by one week.

Chest: pain (sore/bruised/burning/in heart region/ext to left arm with drawing pain/fingers of l. hand numb; > pressure;

Back: pain in lumbar region, > pressure/motion

Extremities: pain [drawing/burning/(l./both) knees/(hip) joints/ankles/arms]/> pressure/(continued) motion; < motion; < sitting/raising legs/beginning to move/after sleeping in the afternoon, siesta.

Sleep: sleepy (overpowering)/sleep disturbed by amorous thoughts;

Dreams: Long-nosed people and disfigured faces.

Perspiration: Sweats during pains

Skin: Hot on joints;

Generals: pain sore, bruised

 

Knee Cartilage Repair: Arg-met. C 6 3x daily and Ruta C 6 3x daily as long as necessary separately and Symph. C 200 1x weekly

 

Unverträglich: In 4 cases: << digestive tract symptoms?

 

Antidotiert von: Hekla.

 

Use the indicated remedy first. If the result is disappointing a single dose of Oste-a C 30. If it is effective, repeat at intervals of from one week to one month as necessary.

 

 

Osteomyelitis nosode (Osteo-mye) = eine infektiöse Entzündung des Knochenmarks/= Osteitis („Knochenentzündung“)

 

http://www.aerzteblatt.de/archiv/43125 

 

Repertorium:

Allgemeines: Beschwerden während der Genesung, Rekonvaleszenz von Knochenbrüchen

 

Allerlei: verursacht bei Knochenbrüche/-operationen/bei Kinder auch u.a. durch Einschwemmung Bakterien (MRSA.)

 

 

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