Parotitis spp.

 

Siehe unten:

Ourlianum (Ourl)

Parotidinum (Parot)

Parotitis epidemica

 

Vergleich: Snake. (venoms are highly complex proteins/produced in parotid and salivary glands).

Siehe: Nosoden allgemein + Kinderkrankheit + Impfungen.

 

[Alina Schadwinkel/Sven Stockrahm]

Sichere Impfung gegen Ziegenpeter

    nach einem Jahr× Injektion× Viren×

Die ersten Symptome ähneln einer Grippe: Fieber, Husten, Kopfschmerzen. Hinzu kommt eine ein- oder beidseitige Schwellung der Ohrspeicheldrüse. Die Übertragung erfolgt vor allem durch Tröpfchen und direkten Speichelkontakt, etwa beim Küssen. Fast zehn Prozent der Erkrankten bekommen eine Hirnhautentzündung. In seltenen Fällen tritt eine Bauchspeicheldrüsenentzündung

oder eine Entzündung des Hörnervs auf, die zu bleibenden Hörschäden führen kann.

Wer sollte geimpft sein?

Menschen, die unmittelbar Patienten versorgen sowie alle jungen Kleinkinder sowie Kinder und Jugendliche, die noch keinen Schutz haben. Zwei Spritzen reichen, das enthaltene Mittel schützt gleichzeitig gegen Masern und Röteln, daher der Name MMR-Impfung. Einen Einzelimpfstoff gibt es nicht mehr.

Wann?

Im Alter vom 11. bis 14. Monat ist die erste Impfung empfohlen. Frühestens vier Wochen danach und spätestens mit 23 Monaten sollte die zweite folgen. Für eine MMR-Impfung von Säuglingen unter neun Monaten fehlen umfassende Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit, sie lassen sich indirekt schützen, indem die Menschen in ihrem Umfeld geimpft sind.

Gibt es Risiken?

Die MMR-Impfung zählt zu den sichersten und effektivsten Impfungen, die Ärzte derzeit zur Verfügung haben. Doch es gibt gleich mehrere Gerüchte: Es heißt etwa, die Impfung trage dazu bei, dass junge Menschen an Diabetes erkranken. Doch nach den derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen gibt es keinen Hinweis darauf (Fragen und Antworten dazu bietet das zuständige Paul-Ehrlich-Institut).

Weiter wird behauptet, der MMR-Impfstoff sei gefährlich für Kinder, die gegen Hühnereiweiß allergisch sind. "Das Hühnereiweiß im Impfstoff ist jedoch nicht das gleiche Eiweiß wie in einem Hühnerei und im MMR-Impfstoff nur in geringen Mengen vorhanden", teilt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit. Zudem haben Studien gezeigt, dass die überwiegende Mehrzahl den Impfstoff verträgt (siehe etwa BMJ: Khakoo & Lack, 2000 sowie Pediatrics: Patya A et al., 2001). Fragen zu allergischen Reaktionen sollten auf jeden Fall mit dem Arzt besprochen werden.

Und dann ist da noch die Autismus-Lüge. Verantwortlich für das Gerücht ist eine Untersuchung von Andrew Wakefield, die 1998 erschien. Sie beinhaltete methodische Fehler und Manipulationen, zudem verfolgte Wakefield finanzielle Interessen. 2010 wurde der Artikel vollständig widerrufen, Wakefield verlor seine ärztliche Zulassung in Großbritannien. Seitdem hat es mehrere hochwertige Studien gegeben, die allesamt belegen, dass es keinen Zusammenhang zwischen der MMR-Impfung und autistischen Störungen gibt. Das Robert-Koch-Institut (RKI) führt einige davon auf.

Was zu beachten: Selbst eine vollständige Grundimmunisierung mit zwei Impfungen schließt eine Mumps-Erkrankung nicht vollständig aus, wie das RKI in einem Merkblatt festhält. Aber nach einer einmaligen MMR-Impfung lässt sich die Krankheit bei 64 bis 66% der Geimpften verhindern, nach zweimaliger Impfung bei bis zu 88%.

 

Parotitis epidemica = Mumps

 

Krankheit: Absonderung Drüsen/Mund/direktem Kontakt durch Mund/Nase;

 

Komplementär: Nat-m.

 

Antidotiert von: Jab. (geschwollene Hoden). Pilo-m. [M.L. Tyler: metastases in mumps (testes or mammae); when the swelling suddenly subsides, as a result of a chill, and worse troubles supervene.

Pilocarpus also a prophylactic]

Vorbeugend: PULS. Tril-p. Tril-r. < liegen,

Behandlung: Ange-a

Acon.: Useful at the beginning stages of mumps, sudden onset of fever, restlessness, anxiety, and great thirst.

Bell.: Schmerzen stechend, Starke Schwellung, Schluckschmerz, Kopfschmerz, rotes Gesicht

            noticeably flushed face and throbbing headache. They have swollen glands that are hot to touch. Drowsy but have difficulty sleeping.

Merc.: Bei sehr starkem Verlauf

            Right-sided swelling of throat glands. They also have profuse and offensive salivation and perspiration.

Phyt.: When children with mumps have stony hard throat glands, especially on the right side, this medicine should be considered. The throat pains may extend to the ear, and they may have an irresistible

desire to bite their teeth together. One of their characteristic symptoms is pain from sticking og out their tongue. They tend to be worse in cold or wet weather.

Pilo.: Some homeopaths see Pilo. for the mumps, although there are few known distinguishing symptoms that it offers, except excessive salivation and perspiration. A good remedy for complications from

mumps.

Puls.: Wichtigstes Mittel bei Mumps (Hodenbeteiligung), weinerlich, Magenbeteiligung, Durst auf kaltes Wasser. Child approaching puberty who get the mumps and experience swollen breasts or testicles.

They are thirstless, despite having a fever, and they are sensitive to warm rooms.

Rhus-t.: These children have swollen glands which are worse on the left side. < cold, and they may have cold sores on their lips.

Arum-t (zupft an Lippen).

Gali-a.

Pilocarpin

[Dr. G.H.G. Jahr]

The best remedy for acute parotitis is Merc, in most cases a specific, though Aurum is sometimes indicated.

           

Phytologie: Benediktenkraut (Cnicus benedictus)

Süßholz (Glyzyrrhiza glabra)

Brennessel (Urtica dioica)

Wacholder (Juniperus communis)

Engelwurz (Angelica spp.)

Waid (Isatis tinctoria)

Ginseng (Panax ginseng)

Zypresse (Cupressus sempervirens)

Ringelblume (Calendula officinalis)

 

 

Parotidinum (Parot) = Mumpsnosode

 

Clinical: Glandular affections/meningitis/mumps/orchitis/salivation;

Repertorium:

Parotidinum

Gesicht: Entzündet Parotis - epidemisch

Männliche Genitalien: Metastase

Allgemeines: < Bewegung

Dystrophie der Muskeln

 

Vergleich: Salam. (produziert Gift aus Paratoiddrüse/als Pfeilgift verwendet)

 

Parotidinum wurde als Prophylaktikum gegen die Ansteckung mit Mumps verwendet. In solchen Fällen wird es gewöhnlich 2- oder 3x täglich in der 6. oder 30. Potenz gegeben.

Nach Ausbruch der Krankheit kann es alle vier Stunden gegeben werden, entweder allein oder im Wechsel mit einem anderen angezeigten Mittel. 

Auch die bekannten Komplikationen von Mumps, wie z.B. Enzephalitis und Orchitis, können auf das Mittel hinweisen.

 

Allerlei: Lässt Calciumspiegel steigen/Kalzetonin senkt Calciumspiegel

 

 

Ourlianum (Ourl) = Speichel. eines Kranken mit Ziegenpeter (= Mumps/= Tölpel)/= Parotidinum

 

Repertorium:

Kopf: Beschwerden der Hirnhaut

Entzündetes Gehirn

Sehen: Verlust des Sehvermögens

Hören: Taubheit, Verlust des Gehörs

Gesicht: Entzündete Parotis (Metastasiert zu Hoden/Endstadium/geschwollen)

Schmerz in Parotis

Bauch: Entzündete Pankreas

Schmerz

Urin: Eiweißhaltig/enthält Zucker

Männliche Genitalien: Entzündete Hoden bedingt durch Viren

Schmerz im Skrotum

Geschwollene Hoden (schmerzhaft)/Skrotum

Fieber: Intensive Hitze

Allgemeines: Beschwerden während der Genesung, Rekonvaleszenz (nach Mumps)

 

 

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