Wurmgruppe

 

[Wurmforscher Goodwin]

Wurm im Wurm

Die Menschheit ist verwurmt. Von drei Erdbewohnern beherbergen wenigstens zwei in ihren Eingeweiden und Organen Wurm-Parasiten, die sich vom Blut oder vom Nährstoffvorrat ihres Wirtes ernähren. Es gibt, wie die Wurmforscher feststellten, Hunderte

von Wurmgattungen und Tausende verschiedener Arten. Und es vergeht kein Jahr, ohne daß der Wissenschaft zahlreiche neue Wurmarten bekanntwerden.

Welches Ausmaß die Wurmplage hat, verkündete vor kurzem der britische Tropenmediziner Dr. Leonard George Goodwin, der im Wissenschaftsjournal "New Scientist" eine Welt-Wurmbilanz veröffentlichte. Danach litten schon Ende der vierziger Jahre

- 644 Millionen Menschen an Spulwürmern,

- 457 Millionen an Hakenwürmern,

- 432 Millionen an Fadenwürmern,

- 114 Millionen an Saugwürmern und

- 70 Millionen an Bandwürmern.

Die Wissenschaftler haben ausgerechnet, daß damals - als die Weltbevölkerung 2,17 Milliarden zählte - rund 2,26 Milliarden Menschen von Würmern befallen waren.

Inzwischen ist die Verwurmung, dem Wachstum der Weltbevölkerung entsprechend, noch gestiegen. Allein 600 Millionen Menschen, so ergibt eine neuere Statistik, sind vom Hakenwurm befallen. Jeder Erkrankte hat durchschnittlich hundert Hakenwürmer in seinem Körper, die ihm täglich zwischen zehn und zwanzig Kubikzentimeter Blut absaugen.

Parasitische Würmer können in nahezu alle Organe des Menschen eindringen, sie infizieren. "Sie rangieren", wie Wurmforscher Goodwin notierte, "in der Größe von mikroskopischen Kreaturen bis

zu Bandwurmlängen von einigen Metern."

Die Wissenschaftler unterscheiden vor allem drei große Gruppen:

- Saugwürmer (beispielsweise Lungenegel, Leberegel, Blutsaugwürmer),

- Fadenwürmer (häufigste Vertreter: Spulwürmer, Madenwürmer, Hakenwürmer, Blut-Filarien)

- Bandwürmer.

Auf keinem Fleck der Erde ist der Mensch vor der Wurmseuche sicher. In Sibirien, am Unterlauf der Flüsse Ob und Irtisch, sind 80 Prozent der Bewohner vom Katzenegel, einer Saugwurmart, befallen. Der Egel haust in den Gallengängen, in der Leber und der Bauchspeicheldrüse und wird bis zu 35 Jahre alt.

Von einem anderen Saugwurm, den der deutsche Mediziner Theodor Bilharz 1851 in Fellachen-Leichen entdeckte, werden 60 Prozent der ägyptischen Bevölkerung gequält. Die Larven dieses gefürchteten Schmarotzers leben im Wasser, wo sie sich in Zwischenwirten (verschiedenen Schneckenarten) vermehren. Die ägyptischen Fellachen, die an den schlammigen Ufern des Nil Ackerbau betreiben, sind besonders gefährdet: Der Wurm dringt durch die Haut der Beine in den Körper ein und wandert in die Blutgefäße.

Eingebettet in die ein bis zwei Zentimeter großen männlichen Würmer, leben - als Wurm im Wurm - die verzwergten Weibchen. Ein Teil der befruchteten Eier dringt durch Darm- und Blasenwand und wird ausgeschieden. Viele der Eier aber geraten auf dieser Wanderung in den Blutkreislauf: Sie lagern sich in der Leber oder in den Lungen ab - bösartige Geschwüre können die Folge sein (Bilharziose).

Mehr als kürbisgroße Anschwellungen der Gliedmaßen und Genitalien werden durch eine andere, gleichfalls im Blut des Menschen lebende Parasiten-Art hervorgerufen: Fadenwürmer (Filaria bancrofti) verursachen die gefürchtete Tropenkrankheit Elephantiasis. (SPIEGEL 40/1962). Die Wurm -Schmarotzer, deren mikroskopisch kleine Larven durch Moskitos übertragen werden, können sich im Körper des Menschen so hemmungslos vermehren, daß sie die Lymphgefäße blockieren und die Gewebsflüssigkeit aufstauen - Ursache der monströsen Schwellungen.

Abgemagerte Körper und von Würmerpaketen aufgetriebene Bäuche sind typische Anzeichen einer Infektion mit Spulwürmern, die im Darm des Menschen hausen. Erwachsene Spulwurm-Weibchen legen pro Tag 200 000 Eier. Während der Wanderung durch die verschiedenen Organe des menschlichen Körpers können die Larven eine Lungenentzündung, erwachsene Würmer eine Bauchfellentzündung herbeiführen. Wenn einige Hundert Spulwürmer den Körper des Kranken bevölkern - wie es in tropischen Ländern häufig vorkommt -, dann ist, so schildert Wurmforscher Goodwin, "in den Gedärmen wenig Platz für irgend etwas anderes, und die Würmer verbrauchen den Löwenanteil der aufgenommenen Nahrung".

Selbst in den hochzivilisierten Ländern Mitteleuropas ist der Befall mit dem - den Spulwürmern verwandten, freilich nahezu harmlosen - Madenwurm bei Kleinkindern immer noch die Regel. Und von den Erwachsenen sind, nach Schätzungen der Wissenschaftler, noch 30 bis 50 Prozent von Madenwürmern befallen.

Ganze Landstriche von der Wurmplage zu befreien, ist denn auch, wie der britische Forscher Goodwin bemerkt, nur "mit großräumigen Ausrottungsfeldzügen" möglich, die sich nicht gegen die Würmer selbst, sondern gegen die Wurm-Überträger, die Zwischenwirte, richten. So konnte während der letzten Jahre auf Tahiti die Ausbreitung der Elephantiasis eingedämmt werden - durch Bekämpfung der Moskitos. Und in Ägypten wird die Volkskrankheit Bilharziose durch Vernichtung der Schnecken zurückgedrängt.

Den Zwischenwirt auszurotten, wäre indes bei einer anderen, besonders in Mitteleuropa stark zunehmenden Wurmart wenig sinnvoll: beim Rinderbandwurm, der sein Larvenstadium im Muskelfleisch des Hausrindes zubringt.

Der Wurm, der sich mit seinem reiskorngroßen Kopf im Darm des Menschen festkrallt, wird mehrere Meter lang, legt täglich bis zu 200 000 Eier und entzieht dem Stoffwechsel seines Wirts große Mengen wertvoller Nährstoffe.

Während die Larve (Finne) des Schweinebandwurms bei der amtlichen Fleischbeschau leicht zu erkennen ist - dieser Parasit konnte nahezu vollständig ausgerottet werden -, entgeht die nur etwa halb so große Finne des Rinderbandwurms nur zu oft der fleischhygienischen Kontrolle.

Mit rohem Rindfleisch -etwa Beefsteak Tatar- wandern die Bandwurmlarven in den Darm des Menschen. Nach neuesten Schätzungen der Parasiten -Forscher sind mittlerweile 300.000 Bundesbürger von Rinderbandwürmern befallen.

 

[Rocco Kirch]

Wurmbefall beim Menschen

Wie kann sich der Mensch vor Übertragung schützen? Halter von wurmbefallenen Tieren sollen verstärkt bei sich und bei ihrem Tier auf Hygiene achten. Insbesondere auf Reinigung des Afters und der Hände (Nägel, mit Bürste und Seife). Bei Wurmbefall: Abrotanum D1 3 x 5 – 10 Tropfen täglich auf etwas Wasser, ca. über 2 Wochen. Eine homöopathische Konstitutionsbehandlung ist bei allen Wurmerkrankungen neben der spezifischen Wurmbehandlung dringend geboten, und stellt auch die beste Prophylaxe dar.

Diät und Hygiene: vor jeder Art von Wurmkur 24 Std. fasten, kein Schweinefleisch mehr genießen. Überhaupt ist Fleisch eher zu meiden. Genussgifte wie Kaffee, schwarzer Tee, Zucker und Süßigkeiten in jeder Form, stärkehaltige Lebensmittel wie Bananen, Brot, Getreide usw. sollten ebenso gemieden werden wie Milch und Yoghurt (Würmer ernähren sich hauptsächlich von Kohlehydraten). Kürbiskerne, rohe Karotten und besonders frische Ananas wirken wurmabführend. Bei allen Wurmkuren ist es sinnvoll gleichzeitig Einläufe mit Salzwasser zu machen. Bei der Rohkostzubereitung ist auf äußerste Sauberkeit Wert zu legen, damit keine neuen Wurmeier o.a. aufgenommen werden (gekochtes Gemüse essen). Der Wert der diätetischen Maßnahmen ist nicht zu unterschätzen, eine unzureichende oder gar fehlende Diät kann eine homöopathische Behandlung unnötig behindern, sogar vereiteln. Ähnlich verhält es sich mit der Hygiene. Peinlichste Sauberkeit und Umsicht beim Waschen des Körpers sind ebenso unabdinglich (z.B. kommt es bei Kindern häufig zur Reinfektion, weil sie z.B. am Anus jucken und die Finger später in der Mund stecken, analog gilt das aber auch für Erwachsene und Tiere), wie für das Waschen und Reinigen von Kleidungs- oder Ausrüstungsstücken. – Bei Tieren sind diese Maßnahmen auch auf die Pflegegerätschaften auszudehnen.

Weniger häufig als Abrotanum sind andere wurmspezifische Mittel notwendig (falls Abrotanum versagt oder nicht angezeigt ist).

Der Extrakt aus den Grapefruitkernen hat eine starke wachstumshemmende Wirkung auf alle bekannten Krankheitserreger: Bakterien/Viren/Pilzen/?Würmer?.

[David Winston]

Pointed out that the vermifuges, as a group, are fragrant bitters -- wormwood, wormseed, sweet Annie, chamomilla, black walnut, elecampane, etc.

Doctrine of Signatures: William Coles'  Table of Appropriations Worms: Centaury, Lovage, Tansey, Lavender, Carrots and Parsnips, Spignell, Bishopsweed, English Wormseed, Leeks, Horseradish

[H. Retzek]

Wurmbeschwerden

Irgendwo aus dem Internet aufgeschnappt, wurde mir zugesendet von Claudia Fröhlich

Scirrhinum

Ist Phosphor sehr nahe. Schlank gebaute Patienten. Fröstelnd. Viele Ängste. Drüsenaffektionen. Hämorrhoiden. Drüsen und Knoten die steinhart sind.

DD.: Con.: chronischen Wucherungen und „Stein“-harten Tumormassen die nekrotisieren.

Hilfreich auch bei Würmern. Spulwürmer - oder irgend einer anderen Art von Darmparasitenerkrankung. Kinder können das in jedem Land der Welt bekommen und Scirrhinum als Arzneimittel brauchen.

Anmerkung: Wir therapieren in unserer Klinik auch mit 2 Minuten Akutverschreibungen. Wo wir z.B. denken, dass die Krankheitsursache Würmer sein könnten geben wir zuerst Cina, 6 Tropfen der Urtinktur tgl. 15 Tage lang. Dann geben wir Scirrhinum C 200 in der Splitmethode. Scirrhinum vor allem für Spulwürmer und Ringwürmer notwendig, die immer wieder kommen (ein 5- jähriges Kind, mit vielen Würmern trotz 6 Monaten homöopathischer Behandlung. Scirrhinum wurde in der C 200 gegeben und es kamen in der Nacht 100te von Würmer heraus und waren im Bett; innerhalb von 24 h hatte Scirrhinum so viele Würmer zu Tage gebracht und dann das Kind geheilt;

 

Bandwürmern:

Calc-p. C 12 o. Kali-m. C 12 als Grundmittel ca. 1 Woche vor der eigentlichen Wurmkur täglich 1 Gabe geben. - Sollte eine Anämie (Blutarmut) vorliegen empfiehlt sich Ferrum phosphoricum C 12, bei Übersäuerung des Organismus Nat-m. C 12. Diese Grundmittel dienen zur Vorbereitung des Organismus auf die eigentliche Wurmkur.

Als eigentliche Wurmkur kann man Kürbiskerne kochen, mit Milch und Honig pürieren. Diesen Brei dann ca. über 2 Wochen geben. Diese Kur eignet sich besonders für Kinder. Auch kann eine Granatapfelkur durchgeführt werden. Dabei ist morgens und abends über ca. 1 Woche je 0,2 l frisch gepresster Granatapfelsaft zu trinken. Falls keine Granatäpfel vorhanden sind, nehme man Granatum D1 oder Urtinktur, je nach Körpergröße (Mensch oder Tier) 2 – 5 ml auf etwas Wasser, auch über ca. 1 Woche. Weiter ist Filix mas (Wurmfarn) auch in Dosen von 2 – 5 ml auf Wasser als Wurmkur geeignet, wie auch Kousso (Hagenia abyssinica) Urtinktur in Dosen von 10 – 15 ml auf Wasser.

Thymol expelling tapeworms.

 

Fuchsbandwurm und Hundebandwurm (Echinococcus):

Wenn Angst vor Ansteckung besteht sollten 1 – 2 Gaben Calc. C 200 im Abstand von 4 Wochen gegeben werden. Die Bachblüte Crap apple erfüllt den gleichen Zweck, wenn sie 4 x täglich über mindestens 4 Wochen gegeben wird. Prophylaktisch sollte 2 x im Jahr über jeweils 2 Wochen Cuprum oxydatum nigrum D 2, 2 x täglich 1 Tablette gegeben werden. Die eigentlichen Wurmkuren

sind wie unter Bandwürmer beschrieben zu machen.

 

Spulwürmer (Askariden):

Sie können relativ häufig bei Kindern und Tieren vor, und sind in der Regel relativ harmlos. Allerdings können sie, wenn der betroffene Organismus geschwächt ist, z.B. durch ungenügende Ernährung oder unzureichende hygienische Verhältnisse, ernsthafte Folgezustände nach sich ziehen, z.B. langwierige Darmkatarrhe oder Anämie. Falls in fortgeschrittenen Stadien die Larven der Spulwürmer in innere Organe wandern, kann es zu bedrohlichen Entzündungen kommen und eine sofortige schulmedizinische Behandlung ist dann oft unumgänglich. Wobei natürlich zusätzlich

auch homöopathisch behandelt werden sollte, damit einerseits die schulmedizinische Wurmkur besser greift, andererseits die Nachteile der schulmedizinischen Kur besser verkraftet werden.

Die eigentlichen Wurmkuren sind ansonsten wie bereits beschrieben anzuwenden.

 

Madenwürmer (Oxyuren):

Diese sind die in unseren Breiten verbreitesten Würmer. Hier hat sich als Vorbereitung zur eigentlichen Wurmkur Nat-p. C 12 bestens bewährt, über 2 Wochen täglich 1 Gabe. – Ist der Organismus übersäuert, so nehme man Kali-m. C 12. Wurmkur wie vor.

 

Weitere wichtige Wurmmittel:

Bei jedwedem Wurmbefall kann Cina in Frage kommen. Kindern, welche sich nicht beruhigen lassen oder widerspenstig sich verhalten. Starkes Jucken der Nase ist oft das wahlanzeigende Symptom. Besonders auch bei widerspenstigen Pferden kommt Cina in die engere Wahl, wenn diese sich stark Nase oder Hinterteil jucken, oft bis es blutet. Über etwa 2 Wochen wird eine Gabe täglich in der Potenz C 12 oder C 30 gegeben.

 

Ähnliche Symptome wie Cina hat Satonin. Es wird gegeben, wenn Cina nicht hilft, Zuckungen und Krämpfe sowie Magen- und Darmstörungen im Vordergrund stehen. Etwa 1 Woche 2x täglich

1 Gabe auf etwas Wasser in der Potenz D3 (unter D 3 wirkt Satonin zu toxisch).

Bei Oxyuren und besonders bei Askariden, in Verbindung mit Krankheitszeichen an der Nase (z.B. Polypenbildung), und gleichzeitig starker Abmagerung hat sich Teucrium bewährt. Auffällig auch hier der extreme Juckreiz am After. 1 Woche 2 x täglich 1 Gabe in der Potenz D 3 auf etwas Wasser.

 

Besonders bei dahinsiechenden Pferden mit starkem Durchfall ist an Digitalis zu denken. Täglich 1 Gabe in der C 30 oder C 200 über 3 – 7 Tage.

Bei Kindern mit Askariden empfiehlt sich Spigelia, der Wurmfarn, wenn sie den Nabel als schmerzhaftesten Punkt angeben. Meist ist erfolgloser Stuhldrang vorhanden, wie natürlich auch heftigster Juckreiz am After. 7 – 10 Tage 2 x täglich 1 Gabe in der C 6.

 

Cuprum oxydatum nigrum D 1, 2 x täglich 1 Gabe in etwas Wasser über 7 – 14 Tage hat sich als austreibendes Mittel bei allen Würmern (Trichinen) bewährt.

Steht Wundheit des Afters in Verbindung mit starker Weitung des Brustkorbes im Vordergrund, so ist an Mercurius solubilis zu denken. Über 7 – 10 Tage täglich 1 Gabe in der Potenz C 12 geben.

 

Mit Stramonium sollte Arsenicum album verglichen werden, da es sehr wichtig bei unruhigen und ängstlichen Tieren (Pferden) ist. Potenz, Dosis und Einnahmezeit wie Stramonium.

 

Zuletzt möchte ich noch Sulphur erwähnen. Es kommt in Frage, wenn Verstopfung und harter Stuhl gegeben sind. Bei Tieren das Fell sehr struppig erscheint (beim Menschen die Kopfhaare) und

der ganze Fall von vielen weiteren, oft unspezifischen Symptomen begleitet ist. Außerdem ist es ein bewährtes Mittel um eine überstandene Wurmkur zu vollenden, sozusagen den „Fall abzurunden“. Als Schlussmittel 1 Gabe in der C 200, sonst täglich 1 Gabe in C 30 über ca. 1 Woche.

Wurmbefall bei Tieren

„Wie kann man Wurmerkrankungen bei Pferden erkennen?

Auffällig ist der aufgetriebene Leib in Verbindung mit Heißhunger und dennoch Abmagerung. Eine erhöhte Kolikbereitschaft bei Pferden ist ein wichtiger Hinweis für Würmer. Außerdem kann der Durst vermehrt sein. Der Darm arbeitet unregelmäßig, was sich bis zu Krämpfen steigern kann. Die Konsistenz des Kotes wechselt von fest zu dünnflüssig. Bei Verdacht auf Wurmbefall sollte der Kot bei negativem Befund nochmals untersucht werden, um Fehldiagnosen auszuschließen. Ein struppiges, nicht glänzendes Fell kann auf Würmer hinweisen, aber auch auf viele andere Störungen. Natürlich sind die Würmer auch im Kot sichtbar. Ein grober Hinweis kann auch sein, wenn das Pferd seitlich auf seinen Bauch schaut das kann anzeigen, dass es Bauchschmerzen hat. Mit Wurmbefall ist bei allen Tieren besonders zu rechnen, die sich viel im Freien aufhalten, weil dort Wurmeier aufgenommen werden können. Dabei ist die gängige Behandlung mit den üblichen Wurmmitteln eher kontraproduktiv, d. h. häufige normale Wurmkuren führen immer wieder zu Wurmbefall, weil das Milieu im Magen-Darmtrakt für Würmer günstiger wird. Wenn man, wie es der Hersteller empfiehlt, im Abstand von 8 – 12 Wochen Wurmkuren durchführt, können besonders bei Fohlen, starke Schäden im gesamten Organismus des Tieres gesetzt werden. Hier ist es dann besonders wichtig, das Milieu im Darmkanal soweit

zu sanieren, dass Endoparasiten keine Lebensmöglichkeiten mehr haben. Es geht hier aber nicht vordergründig um das Abtöten der Endoparasiten, sondern darum, ihnen die Lebensgrundlage zu entziehen. So wird auch dem Tier eine fortwährende Belastung durch die üblichen Wurmkuren und die Endoparasiten erspart. Außerdem wird durch die homöopathische Darmsanierung die Leistungsfähigkeit des Tieres und das Allgemeinbefinden deutlich gebessert. Chronische Kolikpferde, bei denen man die Koliken auf Wurmbefall oder häufige Wurmkuren zurückführen kann, können homöopathisch geheilt werden.

Pferde die sich ständig das Hinterteil reiben, beim Anblick von glänzenden Gegenständen oder Wasser von plötzlicher Angst und Panik ergriffen werden, benötigen wahrscheinlich Stramonium.

In der Potenz C 30, 1 Gabe täglich über etwa 3 – 5 Tage.

 

Bei der homöopathischen Entwurmung sind drei Aspekte zu beachten:

Die allgemeine Konstitutionsbehandlung, die den Gesamtorganismus durch die Gabe des individuell notwendigen Mittels stabilisieren soll.

Ernährung. Hier hat sich seit altersher eine Karottenkur bewährt. Anfälligen Tieren werden 2mal jährlich Mohrrüben zugefüttert. Im Frühjahr und Herbst, bevor die Weide- und Stallperiode beginnen, wird z.B. Pferden täglich für 3 Wochen 2,5 kg Karotten zugefüttert. Dabei ist darauf zu achten, dass sie sand- und schimmelfrei sind (Gefahr von Sandkoliken). Außerdem sollte den Pferden möglichst das ganze Jahr immer wieder eine Handvoll Karotten angeboten werden. Bei Hunden und Katzen werden geriebene rohe Karotten unter das Futter gemischt. Bei Kleintieren sollte der Karottenanteil mindestens ca. 1/3 der Futterration ausmachen.

Wurmspezifische homöopathische Mittel

Das wichtigste und bewährteste Mittel ist Abrotanum (Artemesia abrotanum-Eberraute), das eine sehr starke Milieuumstimmende Wirkung auf den ganzen Verdauungstrakt hat. Wobei die erste Wirkung immer auf den Dickdarm zu beobachten ist, da als erstes die Oxyuren abgehen. In der Regel kommt es zu einem massenhaften Abgang der Würmer. Besonders gut wirkt es auf Spul- und Fadenwürmer, aber auch auf alle anderen Darmparasiten wie Amöben und Lamblien. Es hat sich bei allen Tieren gleichermaßen gut bewährt. Bei Pferden besteht eine erhöhte Kolikneigung durch Würmer, die tödlich enden kann. Auch andere Haustiere können durch Wurmbefall verenden. Abrotanum stabilisiert über die Darmflora die Darmwände, so dass sich die Würmer weder in der Darmwand festsetzen, noch sie durchbohren können.

Behandlung

Grundsätzlich ist es von Vorteil eine Wurmbehandlung zu Vollmond zu beginnen.

 

„Hernien“ in Weichteilgewebe = Thema in alle Mittel aus Würmern o. „wurmähnlichen“ Mitteln

Worms, the weakness of the astral body towards external influences increased.

 

Amp. = Doppelschleiche/Hernien im Bauch/Wirbelsäulen-/Nervenverletzungen/= worm lizards

Anguis fragilis (= Blindschleiche/= Slow worm/= Echse ohne Beinen.). Reptilia.

Anobium punctatum = Gemeine o. Gewöhnliche Nagekäfer/= Holzwurm Coleoptera. 

Arenicola marina. = Wattwurm

Echinococcus granulosus = Hundebandwurm Quelle: remedia.at

Enterobius vermicularis = Pinworm Darmparasit.

[Henriette Kress]

I have some questions regarding pinworms.... what kind of damage do they actually do, especially in children?

Pinworms are admirably adapted to the human host, and don't do any damage, except that you scratch your ass all the time.

If friends visit your place, and you have had pinworms for a while (which implies microscopic pinworm eggs everywhere, including your breathing air), your friends start scratching –

their- asses about two weeks after their visit. Two weeks is the time it takes the eggs to grow into mature pinworms, mate, and lay eggs outside your rectum, making it itch.

Hmmmm, your friends go, trying to figure out where they might have caught it, remembering the way your cat, dog, and toddler dragged their asses along the floor. And your social life

suffers. Lots.

Do they eventually leave the host?

The females make short excursions around the anus to lay their eggs (which is why the itch). Older pinworms die and are eliminated with your faeces. The eggs sort of fall off.

However, you get new pinworm eggs in your breathing air with every breath you take, if you live in a pinworm household.

If it is necessary to rid someone of them, how should they go about doing it?

First you burn the pinworm house. (I once asked those in the know about vacuum cleaners. They looked at me with pity in their eyes, and sniggered.)

In your new place you start out with eating garlic religiously. Give it to your pets, too. Boil all your clothing and linen, and throw away what you can't boil.

If you visit a household where kids and pets scratch their asses all the time, eat garlic for a couple days.

That, folks, is pinworms.

Glycera dibranchiata = blood. worm/Fischköder. Berührung: lokale Schmerz; Bisse wie Bienenstich/enthält Atacamit. Quelle: Anglergeschäft Siehe: Mollusca.

Helod-c. Hernien der Bandscheiben

Lucilla sericata. = Made Schmeischfliege

Lumbricus terrestris. = Regenwurm

Teredo navalis = Köcherwurm/= schiffswurm/= kokerworm Mollusca.

Trichuris suis.

Abs. = wormkruid

Alsidium helminthochorton = Helminthochortos officinarum/= Worm-moss/= Wurmmoos Quelle: remedia.at

Artemisia annua (= Sweet Wormwood/= Sweet Annie/= Sweet Sagewort/= Annual Wormwood/= pinyin/= zomeralsem

./= zoete alsem/= qing hao) Asterales..

Artemisia maritima = echt wormkruid Asterales. 

Cina. = Wurmsamen

Ophiocordyceps sinensis = Tibetischer Raupenpilz/= Tibetischer Raupenkeulenpilz Fungi. Aphrodisiaca.

Spig. = Wurmfarn

Vergleich: Siehe: Schlangen + Stabgruppe

Antidotiert von: Scir.

Phytology: Bandwurm 100 Gr. Kürbissamen abkochen,  grüner Kern fein machen, mit Milch/Sahne abends essen nach fasten. Morgens 1 Esslöffel Rizinusöl nehmen und

fasten bis Wurm ausgeschieden wird

Würmer: Samen zerkleinern, mit Milch + Honig vermischen

 

[Dr. K.N. Mathur]

Claiming to eradicate the tendency to worms by Cina is not proper. It helps clear the acute condition. For tendency to worms: Cic. Sil. Sulph. Merc. Zinc-met.

[W.A. Dewey]

Teucrium for ascarides or pin-worms. Much irritation caused by them in the rectum. Hughes: tincture or lower dilutions, rarely fails in this condition.

Sin-n.

[Matthew Wood]

Generally, yellowness and bitterness are the best signatures for the liver., while yellowness and sweetness are indicators for the spleen.

[David Winston]

Pointed out that the vermifuges, as a group, are fragrant bitters -- wormwood, wormseed, sweet Annie, chamomilla, black walnut, elecampane, etc.

[Robin Murphy]

Santonin is of unquestioned value in worm diseases: itching of nose, restless sleep, twitching muscles. Useful in Ascaria and thread worms, but not tapeworms.                   

[E. Harris Ruddock]

Infestations

Cina. Cupr-ac. Filix mas. Ø, Teucrium mas. 2x., Urtca urens, Santonin (not for tapeworm), Kousso, infusion of Pomegranate rind, Pumpkin seed.

[Dr. William Boericke]

For constitutional conditions commonly associated with worms: Ars. Calc. Sulph. Sil. Merc.

To expel tape worms, Kousso – Brayera acts as a vermifuge. Dose ½ ounce. Mix with warm water and let stand 15 minutes; stir well and administer. May be preceded by a little lemon juice.

[E.A. Farrington]

Indigo: ascarides (melancholy children)

Teucrium: ascarides (melancholic children)

[Dr. J. Laurie]

The symptoms which ought, at all events, to excite suspicions as to the existence of worms, are: paleness and emaciation, pungent wringing and fitful pain about the navel and pit of the stomach, irritation and itching with heat of the posterior passage, and irregular action of the bowels, fastidious appetite, irritation of the nose , excessive faintness and a sense of hunger without inclination to eat when food is produced, uneasiness, depression of spirits, languor, restlessness and anxiety. The brain and lungs are often sympathetically affected and dull or pressive aching pains in the head, convulsions, dilated pupils, fixed, wild look, and a dry, hacking cough, often prevail, or there may be vomiting, hiccup, diarrhea, straining, suppression of water, difficulty in passing water, grinding of the teeth, and starting during sleep. Frequently there is aggravation after eating sweets, milk diet, salted meats, raw fruit, and often a sudden disappearance of all the symptoms on the voiding of worms.

                                               There are three species of worms: the thread worm, round worm and the tapeworm.

There are two varieties of thread worms, viz., the long thread worm and the short thread worm. The former chiefly inhabits the large intestines, is about two inches long, of a white colour, and resembles a thread. The latter, the ascaris, or ascarides as they are usually denominated, also occupy the large intestines, but are more frequently located in the last intestine, where they generally create an almost insupportable itching; and are frequently to be seen like minute animated fragments of thread, rapidly moving about in the recently passed evacuations, or they may be observed in congregated numbers around the fundament, and are sometimes even found in the bed in which a child much infested by them has slept.

                                               Tape worm is rarely met with in children. The varieties which give rise to the greatest constitutional disturbance are the round worm and the short thread worm, particularly the latter.  When the

                                               symptoms originate from the round worm, they commonly consist in griping about the navel, excessive emaciation, voracious appetite, and a feeling of sickly faintness. Whilst the same indications

                                               combined with a nauseating or gnawing pain in the stomach, and more especially, the itching in the nose and in the last intestine, denote the existence of ascarides.

                                               CAUSES

                                               Anything which tends to bring about a morbid state of the mucous or lining membrane of the stomach and bowels, such as the constant or frequent use of indigestible or innutritious food, a residence

                                               in low-lying, damp, ill-ventilated dwellings, favours the generation of worms.  Scrofulous or otherwise sickly children are predisposed to be affected with them.

                                               TREATMENT

                                               In cases of thread worm, when there are considerable febrile symptoms, with nocturnal restlessness, peevishness, and continual itching and smarting in the last intestine, Aconitum, for infants one

                                               globule, and for a child more advanced two globules may be given in a dessert spoonful of water, and repeated about every eight hours, until the febrile symptoms subside.

                                               Ipecacuanha may be administered in the same manner, twenty-four hours after Aconite, if the bowels are in a relaxed state, and the child complains of a sense of sinking or faintness in the stomach,

                                               and also when there is vomiting, oppressed and accelerated breathing, suffocating cough, great listlessness, and aversion to exercise. Cina # Ipecacuanha, for 3 or 4 days, is sometimes very beneficial

                                               when the symptoms consist of a combination of those we have mentioned under both remedies. (See Cina.)

Nux-v. is preferable to Ipecacuanha, when constipation predominates or when diarrhea # constipation. Two globules, at first daily, for three days, and then every other day for a week.

Ignatia should generally be resorted to when Nux-v. is ineffectual. Or it may be selected in preference to that remedy when convulsive twitchings of the limbs frequently occur.  Administration is same as Nux-v.

Sulphur is commonly the best subsequent medicine.  Two globules night and morning, every eight or ten days, for a period of four or five weeks. When only temporary benefit results from the use

of Sulphur, a similar course of  Silica and then Calcarea, may be given.

Urtica Urens (one drop of the tincture in a little water on a lump of loaf sugar) is often a useful palliative against the irritation and itching of the passage.

Against Round-worm:

Cina (for an infant, one globule, dissolved in four teaspoonfuls of water, of which one teaspoonful should be administered in the morning and evening. For a child more advanced, three globules, in four dessert-spoonfuls of water, one dessert- spoonful similarly) when there is great itching and obstruction of the nose , perverseness, fever chills towards evening; restlessness, cries and startings during sleep, blackness about the eyes, dilated pupils, hard, quick pulse, rapid changes of colour in the face, fits of delirium, clammy tongue, eructations or vomiting, constant craving for food, distension, heat, and hardness of the stomach, costiveness, or purging, sometimes the stools consisting merely of a little mucus, which is passed after much straining, convulsive twitchings of the limbs, lassitude  thick, whitish urine, habitual wetting of the bed at night.

Aconitum is sometimes required before Cina and indeed, before, or in alternation with, most of the remedies employed in the early stage against both varieties of worms. It may be given in the manner already described. When Cina produces only partial improvement, some other medicament must be had recourse to. Generally speaking, Mercurius and then Sulphur are the most appropriate with which to follow up the treatment but Nux-v. Ipecacuanha, or Belladonna are sometimes required. In short, the choice of the remedy must here, as in every other malady, be selected as closely in accordance with the symptoms as possible. Thus Mercurius  is more especially called for when diarrhoea, with straining and bloody stools, accompanies the presence of worms, or when the motions are scanty, consisting only of a little slime, and there is an increased flow of saliva, with much hardness and distension of the abdomen, particularly about the navel.

Nux-v. when there is considerable derangement of the digestive functions, manifested by foul tongue, inclination to vomit, impaired appetite, thirst, tenderness at the pit of the stomach on pressure, fullness, and sensation of heat in the stomach and bowels, constipation, sometimes in alternation with diarrhea, depression, peevishness, and exacerbation of the symptoms every morning.

Ipecacuanha, when vomiting predominates, and when a continued sense of uneasiness and faintness is experienced in the stomach. Pulsatilla, when the symptoms nearly resemble those that have been enumerated under Nux-vomica, with the distinction that they are more frequently, though not always, increased towards evening, and when there is a more constant tendency to looseness of the bowels.

Belladonna should be resorted to when there are marked symptoms of symptomatic derangement of the brain, or when the sympathetic irritation caused by worms has terminated in inflammatory action. These manifestations are chiefly as follows: starting during sleep, nocturnal delirium, disposition to be frightened or agitated by the most trivial cause; also when there is heat of the head, headache, excessive thirst, quickness of pulse, heat of skin, wild expression of the eye and dilated pupils. Lachesis is sometimes required after Belladonna. Sulphur, as has already been stated, is commonly required after Mercurius. It is, moreover, very frequently of service in winding up the cure after the previous use of the other medicines here named.

Great attention should, in all cases of worms, be paid to ventilation, exercise, cleanliness, and to the wholesome quality of the diet.

Phytologie: Wann Würmer helfen

Die meiste Erfahrung hat die Arbeitsgruppe von Joel Weinberg am Tufts Medical Center in Boston in der Therapie von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.

Die Würmer sind vor allem an Patienten mit Morbus Crohn erprobt worden. Die ersten Studienergebnisse waren positiv und zeigten bei einem Großteil der Patienten verminderte Symptome.

In Freiburg findet im Moment eine Studie mit 300 Patienten statt, um die Sicherheit der Therapie zu überprüfen, bevor sie weitläufig angewendet werden kann.

Daneben untersucht Weinberg die Therapie mit Wurminfektionen bei der Darmentzündung Colitis Ulcerosa, bei Diabetes Typ 1, bei der Hautkrankheit Schuppenflechte und bei MS.

Ohrwurm

Vorwort/Suchen.                                Zeichen/Abkürzungen.                                Impressum.