Bittergruppe

 

In Spagyrik: Einfluss von Sulphur

In TCM. gehört bitter zum Feuerelement

Roots with their sugars, bitter principles and tannins directly stimulate I, astral body and physical body activity.

Strengthens the totality of the upper human being's activity in the digestion. Bitters stimulate the perception and working through of food.

Amara Tropfen

Funktionelle Störungen von Bildung und Absonderung der Verdauungssäfte; Störungen der Bewegungsabläufe von Magen und

Dünndarm sowie deren Folgezustände (Appetitlosigkeit/Sodbrennen/Übelkeit/Völlegefühl nach dem Essen).

Soweit nicht anders verordnet, werden bei Appetitlosigkeit 10 bis 15 Tropfen 15 Minuten vor dem Essen eingenommen.

Bei Störungen der Verdauungstätigkeit und Beschwerden wie Übelkeit oder Völle­gefühl werden zur Intensi­vierung der

Verdauung 10 bis 15 Tropfen

1 Stunde nach dem Essen eingenommen. Kinder erhal­ten 5 bis 8 Tropfen.

Diese Komposition aus Heilpflanzen ist besonders geeignet für funktionelle Verdauungsstörungen, wie sie heute bei sitzender Betätigung und allgemeiner Bewegungsarmut als weit verbreitetes Übel auftreten. Die verschiedenen Bitterstoffe der

Amara - Tropfen greifen vor allem im oberen Verdauungstrakt ein. Sie fördern die Verdauung durch Anregung der Magensaftbildung, der Galletätigkeit und der Sekretion von Bauchspeichel sowie der Magen – Darm - Bewegungen. Die Tropfen sind deshalb bei Appetitlosigkeit, Völlegefühl, Übelkeit und Verdauungsschwäche angezeigt.

Bitter herbs: are light and sharp can > cutting and stabbing sensations

 

Herzglykosidpflanzen schmecken bitter und wirken tonisierend/regulieren Herzfrequenz/erhöhen das Herzzeitvolumen. ("Oxacant forte"© Klein = Auszug Crat.).

[Matthew Wood]

Generally, yellowness and bitterness are the best signatures for the liver, while yellowness and sweetness are indicators for the spleen.

[David Winston]

Pointed out that the vermifuges, as a group, are fragrant bitters. - wormwood, wormseed, sweet Annie, chamomilla, black walnut, elecampane, etc.

[Y.R. Agrawal]

Bitter beer: Aloe. Coca. Kali-bi. (craves beer which makes him sick; brings on diarrhoea ). nat-m. nux-v. puls.

Bitter things  (Drinks): Acon.

  Food: Codein. Dig. Nat-m.

  Food with thirst: Codein.

Uranosgeprägt = bittere Geschmack,

 

WALA Newsletter - September 2012

Das Verdauungssystem ist Spiegel der Gesundheit

Mahlzeiten hatten über Jahrhunderte einen festen Platz im Tagesablauf: Man fand sich am Esstisch ein, um in kleiner bis großer Runde gemeinsam zu speisen. Neben der regelmäßigen Nahrungsaufnahme diente dieses Ritual der Kontaktpflege und war außerdem eine willkommene Arbeitspause. Mit dem Wandel der Arbeitswelten - es wird zunehmend am Schreibtisch statt körperlich gearbeitet - und der sozialen Strukturen haben sich auch die Essgewohnheiten geändert. Gemeinsame Mahlzeiten finden, wenn überhaupt, in der Kantine statt, oftmals reicht es im Arbeitsalltag nur für einen schnellen Imbiss, den man unterwegs und aus der Hand zu sich nimmt. Bei der Ernährung ist Zeit für viele Menschen der bestimmende Faktor geworden und weniger Nährwert, Geschmack und im wahrsten Sinne des Wortes eine Leibspeise, die dem Körper gut tut und die Sinne beglückt. Hatten Mahlzeiten früher feste Rhythmen, an die der Körper gewöhnt war, wird heutzutage meist gegessen, wenn es gerade in den Tagesplan passt oder Heißhungerattacken mahnen, dass der Stoffwechsel seinen Tribut fordert: Sehr oft wird dabei zu süßen oder salzig-fettigen Fast-Food-Produkten gegriffen, die schnell sättigen müssen.

Hektik und Leistungsdruck am Arbeitsplatz sowie fehlende Pausen sind jedoch nicht nur ungünstig für die Ernährung, sie tragen auch dazu bei, dass wir uns gestresst fühlen. Dies wiederum kann sich ungünstig auf das Verdauungssystem auswirken: In der Folge kommt es zu einem Druckgefühl im Magen, Völlegefühl oder Übelkeit.

Bitterstoffe - eine wichtige Verdauungshilfe

Typisch für die Ernährungsweise im Arbeitsalltag ist, dass sie kaum Bitterstoffe enthält - sieht man von ein paar Blättchen Rauke ab, die mitunter auch auf Sandwichs zu finden sind. Dabei wären es gerade Lebensmittel mit bitterem Geschmack, die in Zeiten einer entrhythmisierten Esskultur von großem Nutzen wären. Das bewusste Einbinden von bitteren Lebensmitteln wie Löwenzahn, Artischocken oder einem Stückchen Bitterschokolade zum Dessert in den täglichen Speiseplan ist nicht nur aus kulinarischen Aspekten von Bedeutung. Nach der anthroposophischen Medizin verstärken Bitterstoffe den Abbau der Nahrung, so dass der Organismus sie sich besser zu eigen machen kann.

Über die Zunge in den Bauch

Interessant ist, dass Bitterstoffe zunehmend auch deshalb fehlen, weil sie aus Nahrungsmitteln weggezüchtet werden, um diese scheinbar schmackhafter zu machen. Neben bitteren Lebensmitteln gibt es reine Bittermittel, z.B. der Gelbe Enzian, die Schalen von Zitrusfrüchten wie Pomeranzen, Salbeiblätter oder Wermut. Außerdem gibt es Bitterstoffe, die auch noch Scharfstoffe enthalten: Ingwer oder Galgantwurzel sind hierfür typische Vertreter, deren Wirkung nicht nur für pflanzliche Arzneimittel, sondern auch in der asiatischen Küche genutzt wird, um Speisen besser verdaulich zu machen.

Dass Bitterstoffe für die Verdauung wichtig sind, wusste auch schon der Volksmund: Was bitter im Mund, ist dem Magen gesund. Nehmen wir bittere Nahrungsmittel zu uns, werden reflektorisch

Verdauungssäfte freigesetzt mit dem Nebeneffekt, dass das Sättigungsgefühl schneller eintritt: Wer bewusst is(s)t, isst somit auch weniger.

Bitter gegen allerlei Ungemach

Bitterstoffe haben im gesunden Organismus die Aufgabe, für eine geregelte Verdauung zu sorgen. Kommen Faktoren wie Stress, einseitige Ernährung, häufiges Fast-Food oder unregelmäßige Mahlzeiten hinzu, helfen Bitterstoffe erst recht, ein Ungleichgewicht zu harmonisieren. Dies ist auch deshalb so wichtig, weil das Verdauungssystem als Spiegel der Gesundheit gilt. Bei Störungen der Verdauung mit Symptomen wie Völlegefühl, Sodbrennen, Blähungen oder Verstopfung helfen bittere Aperitifs, bittere Salatsorten oder Wildkräuter. Das Verdauungssystem wird auf die Nahrungszufuhr vorbereitet und die Tätigkeit der gastrointestinalen Drüsen gefördert.

Zusätzlich können WALA Gentiana Magen Globuli velati* helfen. Das fein abgestimmte Kompositionsmittel enthält als besonders wirksame Bitterdroge die gelbe Enzianwurzel (Gentiana lutea), deren verdauungsfördernde Eigenschaft schon seit Langem bekannt ist. Kleine, aber konsequente Verhaltensänderungen tragen ebenfalls dazu bei, die Verdauung zu harmonisieren. Mahlzeiten regelmäßig einplanen, sich zum Essen zu setzen, bewusst wahrzunehmen, was man isst, ein kleiner Verdauungsspaziergang an der frischen Luft: All diese kleinen Rituale bringen einen neuen Rhythmus in ungesunde Ernährungsgewohnheiten und ergänzen die wohltuende Wirkung von Bitterstoffen als Lebensmittel oder Arzneidroge.

 

Bitter schmeckend und anregend: Ac-tann. Berb. Chin. Card-b. Ib. Kalm. Rosm. Teucr. Querc (Rinde) + Seq (Rinde) + Salv. (Rinde) + Jug-l. (Rinde) + Salicea (Rinde)

Herzglykosidpflanzen schmecken bitter und wirken tonisierend: Adon. Conv. Cund. Digox. Ouabin. Pteridium aquilinum.

Amara Tropfen w (= Mill + Cent + Chic. + Gent-l. + Tarax/Stomach discomfort and digestive imbalance calmed and regulated/Extract of Salv., masterwort (= Imperatoria ostruthium), Cina. and Juni. calm and soothe nervous stomach symptoms.

 

Bitters:

Absinthium D1 dil.

Amara drops

Anagallis D1 dil.

Gentiana lutea D1 dil.

Gentiana lutea Rh 5% dil.

Gentian Stomach

Hauptwirkung von Bitterstoffen:

Appetit anregend und Verdauung fördernd durch Stärkung von Magen- und Gallensekretion

Fieber senkend

antibiotisch

beruhigend

Schlaf fördernd

Bittere Mittel:

Andorn, Berb. Gamander. Card-b. Wasserdost. Bry.

 

[Matthew Wood]

Generally, yellowness and bitterness are the best signatures for the liver, while yellowness and sweetness are indicators for the spleen.

David Winston has pointed out that the vermifuges.x, as a group, are fragrant bitters -- wormwood, wormseed, sweet Annie, chamomilla, black walnut, elecampane, etc.

 

Disordered Taste:

Ars.: Water tastes bitter.

Iod.: Plums taste bitter.

Puls.: Bread tastes bitter.

Sabina: Milk tastes bitter.   

Sang.: Sugar tastes bitter.

 

Dr. Subrata K. Banerjea

Abs. = Wolfzausert/= Artemisium absinthium/= Mugwort/= Alsem/= Eberreis/= Grabkraut

Aesc-h. = Saukesten/= bittere Kestenbaum//= weißer Roßkastanien

Amygdalis amara.  = Bittermandel

Androg-p. = King of Bitters/= Indische Echinacea/= Bhui-neem (= kleine Neem)/= Hempedu Bumi (= bile of earth)

Ange-a = Erzengelwurz/= Archangelique/= Garden-angelica/= Theriakwurz/= Angstwurz/= Brustwurz/= Geistwurzel/= Giftwurz/= Glückenwurzel/= Heiligenbitter/= Heiligengeistwurz/= Waldbrustwurz/= Zahnwurzel

Apoc-a. = Bitter Root/= Dogbane/= Wurzel

Artemisia annua (= Sweet Wormwood/= Sweet Annie/= Sweet Sagewort/= Annual Wormwood/= pinyin/= zomeralsem/= zoete alsem/= qing hao) Asterales

Blackstonia o. Chlora serotina = bitterling Gentianales.x

Cael.

Card-b. = Spinnendistel/= Centaurea benedicta/= Benediktenkraut/= Bitterdistel/= Bernhardinerwurzel/= Bornwurz/= Natter(n)kraut/= Spinnendistel

Caste. = goat bush

Cent-u.

Chim-m. = bitter Wintergrün/= Poirier enombelle/= Wintergreen/= ground holly/= king's cure/= love in winter/= prince's pine/= rheumatism weed

Citrus aurantium. = Bitter orange

Coloc. = Bitter apple

Dulc. = bitter süß/= Douce amare/= Dogwood/= Eierschalenbeere/= rote Hundsbeere/= Teufelsklette

Gallae. w Hergestellt aus Aleppogallen = Sodomapple/= BITTER + ADSTRINGENT

Gent-am. = bittere Enzian

Gent-l. = bitterwurz

Holarrhena antidysenterica. = bitter oleander/= ivory tree

Iber. = Bauernsenfsamen/= Terespic/= Bitter candytuft

Ign.

Lewisia cotyledon = Ashwood/= Bitterwurz/= Porzellanblümchen Überleben Trickster. Caryophylalles. Sukkulenten.

Linu-c. = Wiesenlein/= Lin sauvage purgatif/= Purging flax/= Fairy flax/= Mountain flax/= White flax/= Bitter flax.

Luffa amara.

Lup. = Hopfen

Mag-s. = Bittersalz  /

Meny. = Ziegenlappen/= bitterklee

Mom-c. = bitter gourd/= bitter melon

Myrrhe.

Parthenium hysterophorus. = bitter broom

Polygl-a. = Bitter Kreuzblume/= Milkwort

Prunus. o. Pygeum africanum = Rinde/= Pygeum africanum Hook/= bitter almond/= red stink: wood/= bitteramandel/= rooistinkhout/= nuwehout

Quassia amara = Picrasma excelsa (Quas) = Surinambitterholz

Ruta. = Weinraute/= Rue/= bitterwort/= dogtooth daisy/= Tränen der Helena

Sal-f. = Crack willow/= Bitterweide/= Fieberweide/= Rossweide

Strychnos henningsii. = Afrikaans: koffiehardepeer/rooi bitter bessie English: coffee bean strychnos/= coffee hard pear/= Natal teak/= panda’s strychnos/= walking stick, Zulu: umdunye, umnonono, umqalothi.

Tussilago petasites. = bitterburr

 

Phytologie: Amara. regen Magentätigkeit an/fördern Appetit/verbessern Leber-/Pankreastätigkeit, indem sie die Organe zur Säftebildung anregen. Indirekt sind sie also auch entgiftend. Zudem sind sie unentbehrliche Bestandteile von Rezepten zur Behandlung einer Dysbiose.

Amara fördern die Aufnahme von Eisen und anderen Mineralstoffen. Gebraucht in Behandlung von Anämie und Osteoporose.

Amara wirken umstimmend auf den Gesamtstoffwechsel (Abwehrschwäche/Erschöpfung/Autoimmunleiden/Allergien/Hautkrankheiten).

Cynara scolymus (= Artischocke),

Cnicus benedictus (= Benediktenkraut),

Berberis vulgaris (= Berberitze),

Angelica archangelica (= Erzengelwurz),

Alpinia officinarum (= Galgant),

Gentiana lutea (= Gelber Enzian),

Zingiber officinalis (= Ingwer),

Acorus calamus (= Kalmus),

Taraxacum officinale (= Löwenzahn),

Peucedanum ostruthium (= Meisterwurz),

Geum urbanum (= Nelkenwurz),

Salvia officinalis (=Salbei),

Erythraea centaurium (= Tausendgüldenkraut),

Cichorium intybus (= Wegwarte)

Artemisia absinthium (= Wermut).

Amara nicht bei Entzündungen der Verdauungsorgane gebrauchen und bei Gallensteinen nur vorsichtig dosiert verwenden.

Paracelsus. Amara gehören zu den "sulfurischen" Stoffen, die Kälte in Wärme verwandeln, sie sind daher ebenfalls ein Schutz vor bestimmten Krankheiten ("Tartarus") nannte. Darunter verstand er chronische Stoffwechselkrankheiten mit der Tendenz zu Ablagerungen im Körper (Gicht/Rheuma/Steinleiden, auch Asthma/Geschwüre/Sodbrennen).

Sie entstehen durch eine ungenügende Ausscheidung, die zu einer Überbetonung von Kälteprozessen im Organismus führt. Den Begriff Tartarus (Unterwelt) wählte er, weil die Krankheitssymptome häufig einem Fegefeuer gleichen (akuter Gichtanfall, Status asthmaticus, alle brennenden Symptome).

Viele leberfreundliche Nahrungsmittel sind schwefelhaltig: Kohl, Zwiebel, Knoblauch, Rettich, Steckrübe, Meerrettich, Brunnenkresse, Kapuzinerkresse, Löffelkraut und Ruccolasalat.

Vom Standpunkt der Alchimie liegt in diesen Lebensmitteln nicht der heiße alchimistische Sulfur vor wie in scharfem Senf, sondern eine kühlere Abart, der sogenannte Wasserschwefel. Dieser schmeckt weniger bis kaum scharf, dafür etwas bitter. Wasserschwefel wirkt entzündungswidrig und regenerierend zugleich.

 

 

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