Diphterinum (Diph)

 

[Alina Schadwinkel/Sven Stockrahm]

Diphtherie: Mit der Impfung sank die Zahl der Fälle um 90%

    als Säugling× Injektion× Bakterien×

Diphtherie – was ist das eigentlich? Das Diphtherie-Bakterium infiziert die Haut oder die Schleimhäute und kann sich auch im ganzen Körper ausbreiten. Es bildet ein gefährliches Gift, das Organe wie Herz, Niere und Leber dauerhaft schädigen kann.

Dank hoher Impfraten ist die Krankheit in Deutschland heute sehr selten, es gibt jährlich nur einzelne Fälle. Dennoch empfiehlt die Ständige Impfkommission dringend den Schutz, in anderen Ländern ist Diphtherie noch weit verbreitet und damit eine Gefahr. Die Impfung hat laut der WHO die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Kampagne 1974 um mehr als 90% gesenkt.

Wer sollte geimpft sein?

Jeder. Denn: Selbst wer im Leben schon Diphtherie hatte, ist nicht automatisch vor erneuter Ansteckung geschützt. Die Impfung hingegen ist wirksam.

Wann?

Eine Impfung im dritten, vierten, fünften sowie zwischen dem 12. und 15. Lebensmonat sorgt für die Grundimmunisierung, sie hält zehn Jahre. Es gibt verschiedene Einzel- und Kombinationsimpfstoffe. So ist es möglich, gleichzeitig gegen Tetanus, Kinderlähmung, Keuchhusten, Hib und Hepatitis B zu impfen. Das senkt die Zahl der Impftermine und die nötigen Spritzen für das Kleinkind. Das Immunsystem überfordert dies nicht. Es ist täglich mit unzähligen Erregern konfrontiert.

Risiken?

Allergische Reaktionen an der Haut oder an den Atemwegen sind bisher bei weniger als einem von 1.000 Geimpften aufgetreten. In Einzelfällen ist nach einer Diphtherie-Impfung ein anaphylaktischer Schock aufgetreten. Dies ist die schwerste allergische Reaktion des Immunsystems. Binnen kurzer Zeit weiten sich Gefäße und es kommt zu Flüssigkeitsverlust.

Ein solcher Schock ist im Extremfall akut lebensgefährlich. Bei weniger als einem von 10.000 Geimpften kommt es zu Erkrankungen des Nervensystems.

 

Krankheit: Grauweißlicher Belag + süßlichem Geschmack; Übertragung durch Absonderung Nase/Kehle/Hautrisse, direkten Kontakt/Tröpfchen, oral aufgenommen +

Inhaliert;

Erreger ist das Corynebakterium diphtheriae, welches über Tröpfcheninfektion oder über infizierte Gegenstände übertragen wird. Gefährdet sind nur Personen, deren Gesundheitszustand

stark geschwächt ist. Also z.B. bei Hunger, ins Kriegsgebieten oder anderen Notsituationen oder bei Personen mit Immunschwäche.

Krankheitsbild

Die Verlaufsformen sind je nach Immunitätslage des Infizierten sehr unterschiedlich.

Die lokalisierte Diphtherie, Mandeldiphtherie, Rachendiphtherie geht nach einer Inkubationszeit von 3-5 Tagen mit Abgeschlagenheit, Übelkeit, Hals- u. Schluckschmerzen, oft Bauch- u. Gliederschmerzen, selten Erbrechen einher; Manche Erkrankte zeigen überhaupt keine

Allgemeinerscheinungen. Anfangs leichtes, später ansteigendes Fieber.

Nasendiphtherie: mit behinderter Nasenatmung, Unruhe, gestörte Nahrungsaufnahme, serösem oder eitrigem blutigen Schnupfen (Säuglingen/Kleinkindern).

Kehlkopfdiphtherie: mit bellendem Husten, zunehmende Heiserkeit, Aphonie. Atmung ist erschwert mit einem pfeifenden Geräusch beim Einatmen.

Im fortgeschrittenen Stadium kommt es zu stark geschwollenen Mandeln und es bildet sich eine süsslich riechende, grau-weissliche Membran auf der Schleimhaut. Neben Halsschmerzen und Heiserkeit bestehen Husten, Fieber und ein bellender Husten. Bei Ablösung dieser Membrane kann es zu Erstickungsanfällen kommen.

AEGIS Schweiz bemerkt hierzu, dass bei 90% der Erkrankten die Diphtherie als leichte Rachenentzündung verläuft, und damit auch häufig nicht diagnostiziert wird (Emmenegger J., Petek-Dimmer A., Rund um's Impfen, AEGIS Schweiz)

Therapie

Schulmedizinisch wird Diphtherie mit Antibiotika, Antitoxinen und Immunglobulinen behandelt. Je nach Komplikationen kommen intensivmedizinische Massnahmen(Schrittmacher, Tracheotomie...) hinzu.

Komplikationen

Das Diphtherie Bakterium produziert einen Giftstoff, Lähmungen des Herzmuskels oder einer Myokarditis (Herzmuskelentzündung) und eine Polyneuritis (Nervenentzündung), sowie Schäden der Leber, Nieren und Nerven (auch Hirnnerven) führen kann. Durch Loslösen der Membrane besteht akute Erstickungsgefahr.

So mussten während der Diphtherie-Epidemie 1995 in Kirgisistan 656 Patienten stationär behandelt werden, wobei von diesen bei 22% eine Herzmuskelentzündung und bei 5% eine Polyneuritis diagnostiziert wurde. Die Herzmuskelentzündung ist mit der Möglichkeit von Reizleitungsstörungen, Herzvergrößerung und Kreislaufversagen verbunden; ein plötzlicher Herztod tritt als sog. „Frühtod“ in der ersten Krankheitswoche oder als „Spättod“ in der Rekonvaleszenz auf

die Polyneuritis äußert sich als Lähmung verschiedener Hirnnerven bzw. Hirnnervenäste wie des Nervus facialis oder Nervus recurrens und kann somit zu einer Lähmung des Gaumensegels, der Augenmuskeln oder zu einer Schluckbehinderung oder auch Schlucklähmung führen, so dass die aufgenommene Nahrung über die Nase hochgewürgt werden kann. Die periphere Polyneuritis kann sich in der Regel ein bis drei Monate nach Beginn der Erkrankung entwickeln.

Seltenere Komplikationen sind eine Nephritis mit Einschränkung der Nierenfunktion bzw. Nierenversagen, Bakteriämie, Endokarditis, Lungenembolie, Enzephalitis

Immunität

Nach Durchmachen der Krankheit besteht keine Immunität.

Impfstoff

Die Diphtherie-Impfung wird heute meist im Rahmen der 5- bzw. 6-fach Impfung oder zusammen mit Tetanusimpfung verabreicht. Beim Impfstoff handelt es sich um entgiftetes Diphtherietoxin. Dieses ist wie das Tetanustoxin an Aluminiumhydroxid gebunden. Hinzu kommen je nach Hersteller und Kombination mit anderen Impfstoffen Thiomersal, Phenoxyäthanol usw.

Der Impfstoff für Säuglinge enthält wesentlich mehr Toxine, da ihr Immunsystem noch nicht völlig ausgereift ist und damit mehr Toxin benötigt, um angeblich Antikörper gegen das Diphtherietoxin zu bilden. Ab dem ersten Lebensjahr kann jedoch ein niedrig dosierter Impfstoff verwendet werden.

Hier muss darauf hingewiesen werden, dass der menschliche Körper gegen Gifte nur eine Toleranz, aber keine Immunität entwickeln kann. Ansonsten wäre der Mensch gegen alle Gifte, die wir täglich mit der Nahrung zu uns nehmen immun und würde selbst hohe Dosen von Schwermetallen immunologisch abwehren. Dies trifft jedoch nicht zu. Da es sich beim Diphtherietoxin auch um ein Gift handelt, ist die Bildung von Antikörpern, die den Körper vor der "Vergiftung" schützen sollen, deshalb mehr als fraglich.

Wirksamkeitsstudien zur Diphtherieimpfung wurden übrigens bisher nicht durchgeführt ( Plotkin Orenstein, Vaccines, Saunders Press, 3rd ed 1999; Kollaritsch H., Leitfaden für Schutzimpfungen, Springer 2000). Die Wirksamkeit wird damit begründet, dass seit Einführung der Impfung die Erkrankungsfälle stark zurückgegangen sind. Die Erkrankungsfälle waren aber bereits vor Einführung der Impfung im Rückzug begriffen.

Immunität

Der Impfstoff schützt nicht vor einem Befall mit dem Diphteriebakterium, sondern soll nur gegen das von den Bakterien gebildete Toxin schützen. Geimpfte Personen können deshalb Träger des Diphteriebakteriums sein.

Die Wirksamkeit des Impfstoffes ist aber umstritten. Es traten nämlich immer wieder Diphtherieepidemien bei gut durchgeimpften Populationen auf. Ein hoher Antikörpertiter kann nicht als Nachweis für einen hohen Schutz herangezogen werden

Impfkomplikationen und Impfschäden

Neben örtlichen Reaktionen (Schmerzen, Rötung und Schwellung der Einstichstelle), Fieber, Hals und Schluckbeschwerden, können auch schwerere Impfreaktionen vorkommen. Beschrieben werden in der Literatur weiterhin: Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems, einschließlich Lähmungen bis hin zur Atemlähmung (GBS), Thrombozytopenie, allergische Erkrankungen der Nieren und Krampfanfälle. Das Diphtherietoxoid kann ferner Probleme mit dem Herzen, wie Herzvergrösserung, oder eine Entzündung des Herzens verursachen(Helle EPJ, et al, AM Clin RES; 10:280-287, 1977). In Einzelfällen kann es zu einem allergisch toxischem Gefässschaden mit Haut und Schleimhautblutungen kommen.(Quast, U. Impfreaktionen. Hippokrates Verlag (2. Auflage) 1997)

Welcher Impfstoff (bei Mehrfachimpfungen letztendlich zu den Komplikationen führt, kann nicht sicher gesagt werden. Nach Manssor treten Beschwerden an der Impfstelle 5x häufiger auf, wenn statt der Tetanusimpfung allein die Kombination mit Diphtherie gegeben wird. (Manssor, O. Pillans, P.I. Vaccine adverse events reported in New Zealand 1990-1995. N Z. Med J. 1997, 110(1048): 270-272)

Die Impfung darf keinesfalls subkutan verabreicht werden, da es in diesen Fällen zu starken Lokalreaktionen mit Bildung von Zysten, Granulomen und sterilen Abzessen kommen kann.

(Martin Hirte: Impfen: pro und Contra S. 117)

Neurologische Erkrankungen

In seltenen Fällen kann es zu einer Überreaktion auf das Diphtherietoxid kommen, die an den Blutgefässen des Nervensystems abläuft und zu Lähmungen, Krampfanfällen oder Enzephalitis führen kann (Ehrengut: Neurale Komplikationen nach Diphtherie Schutzimpfung und Impfungen mit Diphtherietoxoid Mischimpfstoffen. Betrachtungen zur Ätiopathogenese (Deutsche medizinische Wochenschrift 1986 juni 13)

Langzeitfolgen von Impfungen sind leider nicht untersucht.(Martin Hirte: Impfen: pro und Contra S. 119);

 

Dr. Buchwald erwähnt, dass nach der Einführung der Diphtherieimpfung 1925 in Deutschland die Erkrankungszahlen bis Anfang des 2.Weltkrieges um 600% anstiegen. Nach dem Krieg wurde nicht mehr geimpft und die Zahlen gingen steil nach unten. Diese Entwicklung wurde kurz durch die Massenimpfaktion zwischen 1970 und 1978 unterbrochen. (Buchwald: Impfen, das Geschäft mit der Angst).Auch in der Schweiz gingen die Diphtheriefälle bereits vor Einführung der Impfung zurück. Die vor einigen Jahren in der Presse laut propagierte Gefahr aus dem Osten , es würden vermehrt Diphtheriefälle wegen ungenügender Impfung eingeschleppt, sollte deshalb nicht zu hoch bewertet werden.

Der Rückgang der Diphtheriefälle kann also nicht der Einführung der Impfung zugeschrieben werden. Die Erkrankungszahlen hatten zum Beispiel in Schweden und den Niederlanden im Jahr 1944 ihren Höhepunkt erreicht. Doch obwohl 1939 in den Niederlanden Massenimpfungen einsetzten und in Schweden nicht geimpft wurde, war der Rückgang in beiden Ländern gleich gross. ( ; Ericcson, Bull de IOIHP, Juli/Sept 1946, S. 616-618) Ähnliches gilt auch für die Schweiz, wenn man Kantone mit und ohne Impfpflicht vergleicht.

Nach einer vom Bundesministerium für Gesundheit beauftragten Studie, haben 78,6% der erwachsenen Bevölkerung im Westen keinen oder nur einen ungenügenden Schutz vor Diphtherie (http://www.bmgs.bund.de/deu/gra/themen/forschung/2305_2590.php?navpos=rechts). Die Diphtherie tritt also nicht auf wegen einem angeblich hohen Impfschutz, sondern aufgrund der sozialen und hygienischen Verhältnisse in Deutschland.

Ein weiterer Vergleich: DTP-Impfraten von Deutschland , Litauen und Indien, so waren im Jahre 2000 in Deutschland 97%, in Litauen98% und in Indien 94% geimpft. (Diese hohen Impfraten gelten aber nur für Kinder und Jugendliche). Während in Deutschland kein Diphtheriefall gemeldet wurde, waren es in Litauen 264 und in Indien 3094. (www.who.int)

Epidemien sind beim gegenwärtigen Lebensstandard in Deutschland nicht zu erwarten. Heute kommt die Diphtherie fast ausschliesslich in Ländern mit niedrigem Lebensstandard und schlechter medizinischer Versorgung vor. Nach dem Zerfall der Sowjetunion kam es durch den Zusammenbruch des öffentlichen Gesundheitswesens zu einer vorübergehenden Diphterieepidemie. Trotz des regen internationalen Reiseverkehrs kam es in den Nachbarländern zu keinem Anstieg der Diphteriefälle (Martin Hirte: Impfen: pro und Contra S. 115);

Negativ: Möchte festgehalten sein. Halluzinationen im Sehen. Atemwegen, Diphtherie/Krupp, Lähmung nach Diphtherie. geschwollene Drüsen. stinkender Atem und

Ausscheidungen;

[Philipp Zippermayr]

Kontaktabbruch nach Schock, fürchtet, mit jeder Äußerung, Handlung Anstoß zu erregen (Stimmverlust im Schreck, langsam), weil es einem feindseligen Umfeld

ausgesetzt, ohne jede Wertschätzung ist, ständig auf der Hut sein muss (Herz- + Schilddrüsenbeschwerden, Abneigung gegen Spielen): fühlt sich total isoliert, sozial

unverbunden (Strangulationsgefühl; Halsbelag, -membran; Krupphusten; Untertemperatur; Kollaps); muss Unliebsamem entsprechen (Zungenschwellung); weiß nicht

aus noch ein (Nasenflügelatmung; Flüssigkeit, Essen gerät beim Erbrechen in Nase);

* chronische Gelenkschwellung, chronische Bronchitis, Herzmuskel-/Rippenfellentzündung, Angina pectoris (sich an den Bedingungen aufreiben); schlaffe Lähmung

nach Diphtherie, Schmerzlosigkeit sonst schmerzhafter Beschwerden (Rückzug als einzige Möglichkeit, mit der Realität klar zu kommen); Mittel lebendigen Ursprungs –

Das Wesen bakterieller und viraler Erreger Kontaktabbruch nach Schock, fürchtet, mit jeder Äußerung Anstoß zu erregen, weil es einem feindseligen Umfeld ausgesetzt,

ohne jede Wertschätzung ist, ständig auf der Hut sein muss; Strategie: Resignation als einzige Möglichkeit, mit der Realität klar zu kommen;

[Christiane Petras]

Diphterinum gehört zu den Nosoden, die wir als Zwischengaben einsetzen müssen, damit andere Arzneien, wie Carcinosinum oder Radium bromatum, ihre Wirkung

fortführen können. Es wird kaum jemals ein Beschwerdebild allein beheben, aber sehr viele Patienten sind mit Diphterie belastet, entweder durch wiederholte Impfung

+/o. durch Erkrankungen in der familiären Vorgeschichte.

Diese Belastung zeigt sich sehr oft durch anhalten quälenden Reizhusten, der allgemein in den Wintermonaten stark zunimmt. Fast überall, wo sich viele Menschen

aufhalten, ist er zu hören, dieser Husten durch ein ständiges Kitzeln im Hals, der sich langsam zu hartnäckigen Anfällen steigert.

Er gehört denn auch zu den Leitsymptomen von Diphterinum; ohne den Einsatz dieser Nosode wird er kaum zu beheben sein.

Aber auch dann kehrt er manchmal zurück und fordert den Einsatz auch anderer Arzneimittel (Lyssinum, Radium bromatum, Tetanus usw.), solange, bis die gesamte

Krankheits- und Impfbelastung zumindest für eine Weile besänftigt ist.

Diphterinum ist unverzichtbar für die Behandlung von Pseudokrupp!

Neigung zu Entzündungen im Kehlkopfbereich; lang anhaltender trockener, krampfartiger Reizhusten in hartnäckigen, quälenden Anfällen),

Pseudokrupp. ("Echter Krupp"!)

Stimmbandentzündungen, chronisch rezidive Tonsillitis; Schwellung der Nasenschleimhäute, die am Schlafen hindert, bei jeder Erkältung.

Zyanose, blaue Lippen, auch ohne Frost; mangelhafte Zirkulation.

Blässe, Schwäche, müde Beine, lähmungsartiges Gefühl.

Bei geimpften Patienten mischen sich die Symptome mit denen anderer Impfungen und verschwimmen, gerade bei Kindern. In diesem Fall ist die Nosode der

Kombinationsimpfung angezeigt.

Kombinationen:

Diphterinum kann – und muss – mit allen Nosoden kombiniert werden. Auch hier stelle ich fest, dass sie Krankheitsnosode einzeln gegeben wirksamer ist, als die

kombinierte Impfnosode;
Repertorium: Allgemeines: Schwäche (bei Diphtherie)/Lähmung - nach Diphtherie/Kollaps

Gemüt: Angst

Delirium (antwortet langsam/mit Sopor)

> Gehalten werdend/verlangt gehalten zu werden

Spricht im Schlaf

Stupor (bei Diphtherie)

Kopf: Entzündete Hirnhaut

Auge: Offene Augen, geöffnete Lidspalte im Schlaf

Stumpfe, trübe Augen

Nase: Diphtherie

Nasenbluten (bei Diphtherie)

Nasenflügel bewegen anhaltend, ständig/Bewegung in Nasenflügel „Wie ein Fächer“

Flüssigkeiten kommen beim Versuch zu schlucken zur Nase heraus

Ozaena

Gesicht: bläulich - purpurn, blaurot Mitte der Wangen

dunkelrot

Mund: Zunge - rot/dunkelrote Zungenspitze/Zunge weiß + rein in die Mitte

Geruch - übel riechend (bei Diphtherie)

Speichel - übel riechend

Geschwollene Zunge

Innerer Hals: Belag - dick/dunkel

Beschwerden des inneren Halses l.

Diphtherie (+ tiefem Schlaf/bösartig/passiv/als Prophylaxe/schmerzlos/schmerzhaft)

Rachen dunkelrot/Tonsillen dunkelrot

Flüssigkeiten kommen schluckend in die Nase

> kalt Luft

Lähmung - postdiphtherisch

Schleim (dick - dunkelgrau o. bräunlich schwarz auf Tonsillen)

Geschwollene Tonsillen

Speisen kommen in die Choanen

Äußerer Hals: geschwollene Halsdrüsen

Magen: Leeregefühl < Milch in kleine Schlückchen getrunken

Art des Erbrochenen: Flüssigkeiten

Kehlkopf und Trachea: Diphtherie

Entzündete Trachea

Katarrh der Luftwege

Krupp (membranös)

Schleim - Kehlkopf/Trachea

Stimme - verloren

Atmung: Atemnot, Dyspnoe, erschwertes Atmen + FIEBER

Husten: Gelöst, locker

Auswurf: Schleimig

Brust: Angina pectoris

Entzündung im Herzen - Endokard/Myokard

Entzündung Rippenfell

Herzklopfen

Glieder: Hitze in Handflächen

chronisch geschwollene Gelenke

Trockene Handflächen

Welke, abgezehrte Haut der Handflächen

Fieber: Hitze im Allgemeinen

Intensive Hitze mit Atemnot

Haut: blass

Hautausschläge - Urtikaria

Trocken

Allgemeines: Absonderungen - schmutzig, dreckig

Amyotrophische Lateralsklerose

Bösartiger Krankheitsverlauf

Entzündete Nerven

Gefühllos, taub

Beschwerden während Genesung, Rekonvaleszenz nach Diphtherie [Lähmung nach Diphtherie (Paraplegie)]

Persönliche Krankengeschichte von wiederkehrender Bronchitis/Diphterie

Hypertonie

Kollaps

Myasthenia gravis

Schleimhautabsonderung - übel riechend, stinkend

Schmerz in Gelenke

Speisen und Getränke: >: Milch (in kleine Schlückchen); Verlangt: kalte Getränke, kaltes Wasser/kalte Speisen;

Beschwerden nach Impfung gegen Diphtherie

Schwäche (bei Diphtherie)

Schwäche durch Nasenbluten

Schwellung - aufgedunsen, ödematös

Tb. in Lymphdrüsen

Zittern innerlich

 

Komplementär: Chlor. Merc-cy. Nat-m.

 

Folgt gut: Ail. Apis. Bapt. Caus. Crot-h. Gels. Graph. Kali-bi. Lac-c. Lach. Lyc. Merc-cy. Nux-v. Sec.

 

Vergleich: Agar-ph. (= Agar + Krämpfe + Durst/= Diph-ähnlich); Carb-ac. Diph-pert-t. Diphtox. Propionibacterium acne nosode und Diptherinum

Comparison. Diphterinum with Pertussinum

Siehe: Nosoden allgemein + Impfungen. + Kinderkrankheit.

                                                         

Antidotiert von: Apis. Bell. Cic. Agar/Cinnb ‡. DPT. ?Helo.? Hyp. Merc-cy. Vinc.

In an epidemic of Diphtheria which raged during the spring and early summer (1877), the mortality was very high. But under Ign. 200 quite a large number of cases recovered. The following symptoms characterized the entire epidemic/green vomiting, substance scum-like or membranous; throat putrid, seldom painful (the painful cases were less likely to prove fatal); greenish-yellow patches; delirium; headache; pain in the limbs; nose-blood; dilated pupils; diarrhœa; stools green; suppression of urine; sometimes chilly, sometimes high fever. In some of the cases which proved fatal, the patients were well enough to walk about, but were suddenly taken with hæmorrhage, and died. All had good appetite, and particularly coveted ice-cream.

Ign. C 200 in water, a teaspoonful every hour or two (not interrupting sleep), cured every case, excepting where there had been allopathic treatment to interfere. The remedy was in every instance persistently given in spite of delirium, hæmorrhage or other untoward symptoms:

chronische Beschwerden: DPT. Lac-c. Nit-ac. Sil. Thuj.

Lähmung danach: Aven.

Merc-i-f.: Sore throat with tendency to glandular enlargements. Preference for the right side. Tongue coated thickly, red tip and edges, yellow at the base. Small ulcers on the posterior throat.

Merc-i-r.: Diptheria and ulcerated sore throat- preference for left side. Fauces dark red, painful swallowing. Stiff muscles of throat and neck.

Steiner: diphtheria = fungus-like and suggested treating it with cinnabar red, saying that this would tie up the astral body more closely with the ether body. The same applies to medicines made from fly agaric.

Vorbeugend: Agar-ph. Apis. Diph. Diphtox. DPTvaccin. Lac-c.

Diphterie + Schnupfen: Am-c. Ars. Arum-t. (zupft an Lippen). Carb-ac.

Diphterie + muss durch Mund atmen: Amm-c.

[C.M. Boger]

Secale in Diptheria

Great aversion to being covered. Emaciation and atrophy, dry, wrinkled, withered skin. Great putridity and prostration. Hemorrhage of dark, thin, disorganized blood from mouth, nose and bowels.

Wants to be fanned all the time. (Carb-v.). Pulse weak and thready. Whole child smells cadaverous. Involuntary diarrhoea -dark, even black stools, tarry- intestinal oozing. Mouth and throat putrid and exudate dry and shriveled. (Ars.) DD.: Crot-h. and Ars. the distinction between these and Secale lies in the behavior of the patient toward heat.

[E.A. Farrington]

Bapt. proved itself one of our best remedies in diphtheria when it has assumed a typhoid type. The mouth is excessively putrid. The membrane is dark and exhibits a gangrenous tendency. Sometimes, early in the disease, you will observe that the patient can only swallow liquids. Give him milk and he will drink it. Give him solid food and he rejects it at once.

 

Quelle: Remedia.at/Helios

 

Antidotiert:

Vorbeugend: Scharlach/Diphterie.

 

Wirkung: ab C 200             lymphatisch/tubekulin/psorisch

 

 

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