Secale cornutum = Claviceps purpurea = Ustilago hordei (Sec) = Covered smut. o Smut of barley/= Wolfszahn/= Roggenbrandspuren/= Ergot de siègle/= Ignis sacer (Heiliges Feuer.)/= Antoniusfeuer.(= Ignis sacer = Kriebelkrankheit = Vergiftung durch Mutterkorn = Ergotismus)/= Purpurroter Hahnenpilz/= Gottesrache./= Ergot/= Krähenkorn/= Hahnensporn/= Hungerkorn/= Tollkorn/= Roter Keulenkopf/= Vaterkorn

 

Mutterkorn hat eine extreme Wirkung auf den Geist. Wahrscheinlich verwendete man es in der Antike zusammen mit anderen berauschenden Substanzen während der Initiationsriten zu Ehren der Göttin Demeter in Eleusis.

Albert Hofmann extrahierte in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts einen Wirkstoff aus Mutterkorn und verwandelte ihn in Lysergsäurediäthylamid = LSD.

Ab 1949 gab es das Präparat Delysid (LSD 25) als Medikament zur wissenschaftlichen Erprobung; als Indikationen wurden genannt:

a) "Zur seelischen Auflockerung bei analytischer Psychotherapie (Angst- und Zwangsneurosen).
b) Delysid vermittelt dem Arzt im Selbstversuch einen Einblick in die Ideenwelt des Geisteskranken".

Die Erfolge waren phänomenal. Die Drogenpolitik (USA) führte weltweit zum Verbot, das bis heute anhält und jede weitere Forschung zum Wohle der Menschen unmöglich macht.

 

= Sil.-ähnlich/Entzündung/= Ars.-ähnlich + > Kälte + deckt ab/entblößt sich;

Vergiftung: Akut: 1. Erregt + munter o. Krämpfen, 2. Lähmung; chronisch: 1. Wie akut,

2. Schwach, Atem/Herz langsam, FROST, Blutungen; Akut: 1. Krampf/Schmerz, unsicheren Gang, Herzklopfen, 2. Schwach/Lähmung, Herzstillstand,

chronisch: 1. Kribbeln (Kriebelkrankheit), 2. Taub Finger dann Händen, dann Körper, Magen-/Darmbeschwerden, Blutungen, 2. Hautverfärbung/Haut schält sich, Brand in

 Zehen/Finger/Ohren/Nase, Fehlgeburt; (vasokonstriktorische Wirkung auf) Gefäß- und Nervensystem. Durchblutungsstörungen mit Missempfindungen und einer gangränösen Entartung/Betroffene "verfault" regelrecht unter erheblichen, brennenden Schmerzen. Erbrechen, Missempfindungen wie Taubheit oder "Ameisenlaufen", Schwindel, schmerzhafte Krämpfe, zentralnervöse Störungen, psychische Veränderungen bis zu Psychosen mit heftigen Halluzinationen Gebärmutter (Mutterkorn)/= abortiv;

Akut: Angst/Kopfschmerz/Sehen vermindert/Durst/erbrechen/LeibSCHMERZ (schneidend)/Entzündung = Ars.-ähnlich + > Kälte + deckt ab/entblößt sich + fröstelt, Durchfall, Schmerz Glieder (geschwollen), empfindlich Berührung/Bewegung, Blutung (ohne Entzündung);

Negativ: A. Unruhe, B. Innerliche/unerträgliche/brennende Hitze (< Wärme) + kalte Haut + will sich entblößen (Bauch)/abdecken (Füßen), WARMblutig + < zudecken/fröstelt + > Kälte, C. Venen/Kreislaufstörungen, D. Verlangt Süßes/Saures, E. Ausscheidungen (dünn/dunkel/stinkend)/grün, F. Passives Bluten (thin/fetid/watery black blood),

G. Ameisenlauf + taub + Beschwerden, H. Schluckauf, I. Quälender AppeTIT (+ erschöpfenden Durchfall), K. PeriodeFLUSS, L. Fieber (+ Gangrän), M. Krämpfen Händen (Finger gespreizt)/Beinen/Füßen (Cupr-met.-ähnlich) (peripheral vessels and limbs/uterus and intestine/migraine).

 

Avoids the respiratory system/has slight action on the heart = 2nd to its peripheral actions; Convalescence/Rekonvaleszenz.;

menstrual colic, burning pains, gangrene and puerperal fever.

Groß/mager/schlaff/blass/schwach (Frau); altes, eingefallenes/hippokratisches Gesicht mit verzerrten Zügen (um den Mund herum)/trockene Altersgangrän < äußere Hitze;

HinfälLIG mit Unruhe/ANGST/Todesfurcht.

Kollaps bei choleraartigen/anderen Krankheiten (thin, putrid, bloody or involuntary stool, no sensation of passing faeces, with coldness and intolerance of being covered with great exhaustion).

Haut kalt bei Berührung (äußere Wärme/Zudecken unerträglich).

Angst + Unruhe (mit verrücktem Gebären bis zum Wahnsinn)/depressiv, melancholisch, traurig/entmutigt, hastig/nervös/schamlos/Raserei, erschöpft, Zunge gelähmt, Karies, DURST, Abmagerung trotz guten Appetits mit BrenNEN in den Verdauungsorganen. Schlafstörung (alte Menschen/Süchtigen).

Passive Blutung/Blut fließt reichlich/dunkel/dünnflüssig/wässrig/stinkend/< Bewegung.

Absonderungen zu eitrig werden geneigt.

Kälte + brennen, SCHWEIß (ohne Fieber), Finger weit gespreizt, Haut = trocken/empfindlich/taub, Blutung (passiv/schwarz/stinkend),

Gangränöse Zustände (Varicose ulcer, bed sore, refuse to heal with burning sensation, > cold and < heat or cover, desire to uncover, though cold to touch)/Hautausschlägen/ kleine, schmerzhafte Furunkel mit grünem Inhalt.

Taubheit und Ameisenlaufen mit o. ohne Lähmung; spastische Lähmung.

Brennen „Als ob Funken auf die Haut fallen“/Burning-feet-Syndrom

Störungen während Schwangerschaft und Wochenbett: Wehen lang gezogen/unergiebig/ganz fehlend; alles scheint weich und offen, aber keine Austreibungskraft vorhanden.

Verfroren < warme Bedeckung/heiße Umschläge/Glieder anziehen/während Schwangerschaft + Periode/Säfteverlust, > entblößen/reiben/Kälte (Luft)/Baden/erbrechen/Glieder strecken,

<: Bewegung/nasses Wetter/Hitze;

Blut

1. Arterienkontraktion/Spasmen/Störung Sinnesorganen, 2. Stase in Kreislauf/Blutung/niedrige Blutdruck/kraftlos + gelähmt;

Ursache: Unterdrückte Ausscheidungen;

 

Fall:

Nach einem Insektenstich entsteht Rötung/Schwellung/Juckreiz und Arzt diagnostiziert Erysipel = Wundrose/= Rotlauf (= bakterielle Infektion der oberen Hautschichten und Lymphwege und zeigt sich als scharf begrenzte starke Rötung/geht von kleinen Hautverletzungen (Gesicht/Arme/Beine/selten Nabel) auf.

Antibiotikum abgelehnt. Die Lösung gibt der Arzt, er sagt meine Beschwerden wird Erysipel genannt, übersetzt „Heiliges Feuer“. Auch Secale cornutum wird „Heiliges Feuer“ genannt und Secale

C 6 ist die Lösung.

Nach 4 Jahren wiederholt sich das Ganze. Insektenstich und Erysipel, Secale C 6 und C 30 sind die Lösung.

Und dann nach 2 Jahren einen Zeckenbiss.

Eigentlich bräuchte es ein Antibioticum, aber ich scheue mich wegen Nebenwirkungen.

Dann lese ich Frau Dr. Veronika Rampoldi’s Aufzeichnungen. Siehe hiernach.

 

[Veronika Rampoldi]

Gesammelte Erfahrungen aus erfolgreiche Verschreibungen:

Geist und Gemüt:

Angst

1. Angst (viele Quellen)/Ängstlichkeit/große Beängstigung/fürchterliche/schreckliche Angst

2. Malaise, Angst, Erschöpfung, Ohnmachtsgefühl, Kälte des ganzen Körpers; scharfe stechende Schmerz und Ameisenlaufen gefolgt von Taubheit der Hände; später der Arme # Krämpfen, die so heftig waren, daß sie Tränen abpressten (Vergiftung)

3. Sie liegt entweder in stillem Delirium da oder wird vor großer Angst wild, mit ständigem Verlangen, aus dem Bett zu entweichen

4. Höchst ängstlicher Gesichtsausdruck (zu Abtreibung genommen

5. Angst; Eigensinn (Einnahme)

6. Angst und Reiz.

7. Angst und Schüchternheit

8. Angst durch Nachdenken

9. Niedergeschlagener, ängstlicher Gemütszustand, ungewöhnliche Tagesschläfrigkeit

10. Unruhe ,Angst, Schwindel, Betäubung

11. Angstgefühle, ausgeprägte Antriebsarmut, totale physische Ermattung (Vergiftung)

12. Am 12. und 14. Tage lagen die Kinder lange Zeit betäubt, ließen sich schwer erwecken, hörten schwer, warfen sich ängstlich umher, delirierten leicht und klagten unter Stammeln über große Angst. Mattigkeit/Schwindel/Eingenommenheit und dumpfen Schmerz im Hinterkopf und schmerzhafte Gefühle in Gliedern (Vergiftung durch Brot)

13. Außerordentlich heftiger Frost, dem eine brennende Hitze folgt, die besonders die inneren Teile befällt und mit heftiger Beängstigung verbunden ist, so daß viele den Verstand verlieren, dabei der heftigste, kaum zu stillende Durst.

14. Fieber begleitet die Magen- und Bauchschmerz und die Gliederschmerzen, mit innerer Hitze, Angst und großem Durst

15. Traurigkeit, Angst, Stupor, Zerstreutheit und.Unruhe, die ihn zu beständigem plan- und sinnlosem Herumirren trieb (Vergiftung)

16. Erregung oder Angst werden im Magen empfunden

17. Unaussprechliches Angst- und Brenngefühl in der Herzgrube

18. Nachts Erwachen über heftige schneidende Schmerzen im Ober- und Unterbauch, „Wie Blitze durch die Därme zuckend“; unruhiges, ängstliches Umherwerfen, nur Augenblicke unerquicklicher Schlummer.

19. Schwindel, Angst, Krämpfe oder Ziehen in den Waden, Poltern im Leib, Übelkeit, dann Beginn der Durchfälle mit schneller Ermattung

20. Ängstlicher und schwerer Atem ängstliche Respiration/ängstliches, schweres Atmen, Seufzen und Schluchzen/ängstliches, schweres Atmen.

21. Kongestioniertes, leicht bläuliches Gesicht, Präkordialangst, retros ternaler Schmerz.

22. Plötzlich angstvolles Herzklopfen, „Als wolle das Herz herausspringen“,

23. Qualvolle Angst nach der Regel

24. Putreszenz (Gangrän) des Uterus, die sich vorher nicht selten durch nicht zu beseitigende Angstanfälle ankündigt.

25. Sie bekam in der Nacht große Beängstigung, welche sie antrieb, sich von einer Seite zur andern zu werfen; Brennen im Unterleibe, trockene Hitze

26. Der (bei den Krämpfen) ausbrechende Schweiß schien vielmehr durch die Angst und die Schmerzen ausgepreßt zu wer den

27. So heftiger Schluckauf, daß man ihn durch mehrere Zimmer hören konnte; Angst, große Schwäche, veränderte Physiognomie

28. Extrem schmerzhafte tonische Kontraktionen der Muskeln, mit Opisthotonus; großer Angst und lauten Schreien (Vergiftung)

29. Opisthotonus mit Angstgefühl und Wehklagen.

30. Eine Empfindung in den sensiblen Nerven der Haut, „Als würden Ameisen über die Haut krabbeln, regt den Patienten auf und beunruhigt ihn, mit einem Gefühl von

Ängstlichkeit und Besorgnis, was den Schlaf verhindert.

31. Die Finger sind auseinander gespreizt, was sie sehr beunruhigt (uterine Blutung).

32. Kann die Beine kaum noch bewegen, regelrechtes Lähmungsgefühl, als gehörten die Beine nicht mehr zu ihr, was ihr Angst macht, da die Bewegungsunfähigkeit

Immer stärker wird, dazu immer abgeschlagener Gefühl des ganzen Körpers. Arbeit (Fleiß, Faulheit, Unfähigkeit zur Arbeit usw.)

1. Angstgefühle, ausgeprägte Antriebsarmut, totale physische Ermattung; unwiderstehlicher Zwang zu vollständiger Bewegungslosigkeit [Vergiftung mit Cafergot

(= Migrainemittel)]

2. Die Krämpfe der Finger dauerten bei vielen mehrere Wochen lang, (Kindern, und machten zu jeder Arbeit unfähig)

3. Unfähig zu arbeiten (Herzinsuffizienz)

4. Bei anscheinend nicht so äußerst geschwächten Kräften, völliges Unvermögen zu gehen, und eine sonderbar anzusehende Unfähigkeit, manche sonst ganz leichte

Hand griffe und Bewegungen gehörig auszuführen.

5. Große Konzentrationsschwäche für einfache alltägliche Verrichtungen

6. Unlust zu jeder Arbeit. Zur Arbeit unaufgelegt

7. Arbeit abgeneigt

8. Die Schmerzen (in einem Lymphknoten) sind kaum zu ertragen; muß mit Karten spielen aufhören, immer etwas Neues beginnen.

9. Ab dem 6. Einnahmetag zunehmende geistige Wirrnis, die sich in der Arbeit wie folgt äußert: „Eigentlich ist alles konfus, ich werde mit nichts fertig; schiebe Arbeiten ein, ob wohl ich ganz Genau weiß, daß dies zeitlich unmöglich ist. Alles liegt umher, mein Schreibtisch ist voll geräumt wie noch nie.

32. Schnabelförmige Zusammenziehung der Hand, in dem alle Finger zum Mittelfinger hingezogen und gemeinsam zum Daumenballen hin gebeugt werden; der Fuß nimmt eine ähnliche Form an

33. Krampfhaftes Strecken im Daumen, wobei dieser sichelartig nach dem Rücken der Hand hingekrümmt wurde; nach einigen Minuten zogen sich die anderen Finger zusammen, und zwar zur Volarfläche hin, wobei die Hände wie pelzig und taub waren. Am nächsten Tag befiel die Affektion beide Hände

34. Nur selten traten zu den Kontrakturen klonische Krämpfe, und dann meist in Form koordinierter Bewegungen, z.B. Bewegungen der Finger wie beim Klavierspiel

35. Sucht Kühlung für die hohlen Hände und Fußsohlen

36. Finger und Zehen gebeugt und steif, mit heftigem Brennschmerz (Frau, Ergotismus); Finger so stark eingebeugt, daß der stärkste Mann sie nicht strecken konnte.(Ergotismus).

37. Die Finger wurden an beiden Händen fest in die Hand eingezogen, daß sie nur mit vieler Mühe geöffnet werden konnten. Sie spürten Erleichterung, wenn ihnen die

Finger von Anderen gerade gemacht wurden; diese zogen sich ab er sogleich wieder in die Hand

38. Die ganze Hand wird einwärts gezogen, so daß die Knochen der Handwurzel hervorgedrängt wurden; selbst der ganze Vorderarm litt durch den Krampf, und die Hände kamen mit dem selben nahe an die Brust. Auch hier folgte Erleichterung der Schmerzen, wenn man ihnen den gekrümmten Teil gerade zu machen suchte

39. Beugehaltung der Arme wie bei Tetanie

40. Im Stehen hielt das Tier immer eine Pfote vom Boden erhoben, Vorder- # eine Hinterpfote, mit Zucken des angehobenen Gliedes (experimentell chronisch vergiftete Hündin);

41. Die Gliedmaßen werden ganz steif, leiden an den heftigsten Krämpfen; dabei haben die Kranken eine unwiderstehliche Neigung, die krampfhaften Zusammenziehungen zu überwältigen, in dem sie, so lange diese anhalten, versuchen, die Glieder zu beugen, wenn sich der Krampf in den Streckmuskeln befindet, und dieselben auszustrecken, wenn die Beugemuskeln krampfhaft ergriffen sind

42. Die Extremitäten werden wechselseitig heftig zusammengezogen und aus gestreckt, womit eine unwiderstehliche Neigung des Kranken verbunden ist, diesen

krampfhaften Bewegungen Einhalt zu tun, welches ihm aber nur sehr unvollkommen gelingt

(Die englische Version lautet übersetzt: „Die Extremitäten wurden abwechselnd heftig gebeugt und gestreckt, mit unwiderstehlichem Verlangen, den Krampf durch die Willenskraft zu stoppen, was er in unvollkommenem Maße vermochte.”

43. Krämpfe während Menses, sehr oft bloß im Unterleibe, oder anfangs mit Zucken der Glieder, ängstlichem Zusammenkrümmen, Schreien, kaltem Angstschweiß,

Niederwerfen auf der Erde, werden gewöhnlich schnell beschwichtigt durch Coffea oder Secale

44. 5 - 10 Minuten nach Essen, auch geringster Mengen, heftige Kolik, welche sie zum Zusammenkrümmen und Aufschreien nötigt (eine.Frau).

45. Schmerz im Unterbauch verhindert die aufrechte Haltung, zwingt ihn sogar, zusammengekrümmt im Bett zu liegen.

46. Hält die Glieder eng an den Körper gezogen, sie sind zu kalt, um ausgestreckt zu liegen; sie tun weh (vom dauernden Krummhalte?), aber zum Ausstrecken sind sie zu kalt.

47. Rennt unruhig umher, den Schweif hoch erhoben, wobei sie oft mit dem Kopf an Gegenstände stößt, den sie stets gesenkt hält (experimentell akut vergiftete Hündin.

48. Kopf auf die Brust gesunken, bei Prostration (Fall von Magenkrampf)

49. Muß zusammen gekrümmt liegen (Bauchschmerz).

50. Liegt zu meist auf der r. Seite (eine tödlich Vergiftete)

51. Schlurfen der Gang, als würden die Füße durch Anheben der Beine nach geschleppt; sie fühlten sich groß und schwer an und konnten nur durch Bewegen der ganzen

Unterglied maße bewegt werden (Frau, Lähmung durch Vergiftung unklarer Genese).

52. Hinkt, wegen heftigen Schmerzes in der linken Achillessehne

53. Schleppt den rechten Fuß nach, wegen Verstärkung vor bestehender Plattfußbeschwerden

54. Infolge lang andauernder Blutungen aus den Nieren so herabgekommen, daß er auf allen Vieren kriechend zum Arzt kam. Auf Extractum Secale cornuti war die Blutung

innerhalb von 24 Stunden gestillt

55. Er geht wie ein Halbblinder (der er auch ist), indem er mit schief gelegtem Kopf, das bessere r. Auge zur Leitung benutzend, krumm vorwärts schreitet und die

Beine dabei hoch aufhebt

56. Zuckt unwillkürlich mit den Füßen (Frau, Puerperalfieber).

57. Die Zehen des r. Fußes wurden spasmodisch aufwärts gezogen, tagsüber ständig, nachts zuweilen, was einen eigenartig hinkenden Gang auslöste. Dabei bestand kein Schmerz, aber eine sehr lästige (= tiresome) Empfindung, welche das Gehen, vor allem das Treppauf- und Treppab steigen, sehr schwierig machte.

58. Nach je drei Atemzügen folgte eine Pause (im Koma nach epileptischen Anfällen; 9j. durch Brot vergiftetes Mädchen).

Bewußtlosigkeit, Koma, Stupor

1. Bewußtlosigkeit (durch Überdosierung ergotaminhaltiger Migränemittel)

2. Stupor.

3. Chronischer Stupor

4. Psychose mit Stupor und depressiver Verstimmung (Ergotaminabusus).

5. Stupider, halbschläfriger Zustand

6. Halber Stupor mit sehr heftigem Kopfschmerz (Frau, hoher Dosierung. Abortus imminens)

7. Stupor mit erweitertem Pupille

8. Stupor (unterbrochen von epileptiformen Anfällen)

9. Prä- und postepileptische Dämmerzustände (Vergiftete).

10. Bewußtlosigkeit bei Schwindel.

11. Vorübergehende Besinnungslosigkeit zu Beginn der akuten Vergiftung.

12. Vorübergehende Bewußtlosigkeit, Absence

13. Plötzliche epileptiforme Krämpfe mit Bewußtseinsverlust (Ergotismus).

14. Heftige Krämpfe, gefolgt von Unempfindlichkeit, völligem Verlust von Gesichts- und Gehörsinn und Koma (vergiftetes Brot).

15. Krämpfe, vor allem durch Gemütserregung ausgelöst, gefolgt von Erschöpfung, Schwäche und Sopor (3 durch vergiftetes Brot)

16. Am 12. und 14. Tage lagen die Kinder lange Zeit betäubt, ließen sich schwer erwecken, hörten schwer.

17. Verlust des Bewußtseins und der Sensibilität

18 .Scheintod der Neugeborenen, nach großen Secalegaben an Gebärende

19. Koma und Krampfanfälle (durch Überdosen ergotaminhaltiger Migränemittel) die Kranken, welche starben, zeigten zuletzt Koma mit Krampfanfällen

unvollständiges Koma. Tod im Koma (Fälle von gangränösem Ergotismus)

20. Sie lag in den heftigsten Konvulsionen, mit vorherrschendem Opisthotonus, leichenblaß, bewußtlos (intra partum; Querlage, Placenta praevia; wenige Minuten nach

Sec. C3 und manueller Wendung und Extraktion des Kindes schlug die Wöchnerin die Augen auf und fragte: „Wie ist mir?”).

21. Sofortige Ohnmacht bei Bewegung, so gar bei bloßem Aufrichten des Kopfes (Blutungsschock post partum bei Placenta praevia).

22. Sie wurde nach und nach bewußtlos und starb ohne Todeskampf

23. Erhaltenes Bewußtsein selbst beiden qualvollsten Symptomen, z.B. tetanischen Krämpfen (mehrere Autoren).

24. Das Bewußtsein dauert bis zu letzten Atemzuge fort, und kurz vor dem Tode scheint sich wohl eine scheinbare Besserung einzustellen

25. Akinesie und Sprachun fähigkeit bei vollem Bewußtsein (Toxische Dosis von Infusion Secale.)

Bosheit, Destruktivität

1. Jeder (Ergotismus-)Kranke wütete.und konnte nur mit großer Mühe zurückgehalten werden (Vergiftung).

2. Raserei, man mußte sie fesseln

3. Wahnsinn, mit Begehen gewaltsamer Handlungen

4. Eine Art Wahnsinn, mit Ballen der Fäuste und Ergreifen des Kopfes der Hebamme (eine Gebärende (toxische Dosis)

5. Tob- und Beißsucht; er will alle Umstehenden töten und äußert dies laut, er würde es auch tun, wenn ihn nicht die Krämpfe daran hinderten

6. Beißen: bei Delirium; bei Manie; beißt nach allem (div. Autoren).

7. Bissigkeit, erst gegen Ende der Trächtigkeit auftretend (chronisch vergiftete Hündin). (Vergiftung)

8. Sie hat Lust, unbeteiligten Personen ein Bein zu stellen oder ihnen ins Gesicht zu spucken (Prüfung)

9. Große Aufregung, wo bei die Kranken ganz außer sich gerate n und mit Brandstiftung drohen (Psychotiker).

10. Reizbarkeit und Streitsucht.

11. Schlechte Laune und unzufrieden mit allem; will sich streiten; liegt im Bett und weint den ganzen Tag [konstante Nebenwirkung materieller Dosen (eine Frau mit Uterus myom) (toxische Dosis)]

12. Provokativ, heraus fordernd

13. Gute Laune, die auch während der Kopfschmerz bestand, schlägt plötzlich in gereiztes, „hinterfotziges” (hinterhältiges) Verhalten um; sie tobt laut, stachelt Andere auf, jede Kleinigkeit reizt sie, aufbrausend.

14. Wahnsinn: sie verlassen ihre Verwandten und treiben ungereimte Dinge (Die Angabe „Verspotten der Seinen“ scheint aus einer anderen Version der selben Quelle zu stammen)

15. Paralytische Geisteskrankheit behandelt seine Verwandten verächtlich und sarkastisch.

16. Spotten; satirisches Spotten

17. Wahnsinn führt zu Untaten

18. Gewalttätig gegen Frau und Kinder, schlägt seine Frau -aus Misstrauen- schon wegen zufälliger oberflächlicher Gespräche mit anderen Männern, hat einmal sein kleines Kind mit dem Kopf gegen die Wand geworfen, nur weil es ihn beim Gespräch mit den Freunden gestört hatte (45 j. Mann, gangränöses Ulkus l. Fußrücken bei Raucher

19. Bosheit.

20. Sie war eine aufopfernde Mutter, aber niemals liebevoll. Liebevolle Gefühle empfindet sie nur für ihre mit 10 Jahren verstorbene Tochter. Man hat den Eindruck, daß sie ständig das Leben in ihren Kinde rn zu vernichten versucht hat. All ihre besten Initiativen hat sie ausgelöscht, verboten, selbst mittels.Erpressung, vor allem wenn es da rum ging, aus dem Dorf wegzuziehen. Der Sohn R. hat trotzdem Erfolg im Leben, aber sie kritisiert ihn ununterbrochen. Im Gegensatz dazu verteidigt sie 2 Alkoholiker-Söhne, die ihre Intelligenz im Alkohol ersäuft haben.

21. Gewalttätige Wahnvorstellungen

22. Möchte kämpfen.

23. Heftige Aggressionen gegen die Prüfungsleiterin.

24. Jeder Prüfer glaubte mit seinen Beschwerden selbst fertig werden zu müssen; statt der Frage nach Hilfestellung wurde in erster Linie Aggression geäußert.

25. Vor Schmerzen verflucht er die Pflegepersonen. Gangränöses Ulkus. l. Fußrücken bei Raucher

26. Überkritisch/kritisch, „giftig”/grantig, „giftig”

27. In der ganzen Prüfergruppe fiel eine Tendenz zur „Verständnislosigkeit”, zur Abgestumpftheit, auch den eigenen Symptomen gegenüber, zusammen mit einem starken Bedürfnis zu rationalisieren auf. Einige der Probandinnen gingen fast rücksichtslos mit sich selbst und den eigenen Beschwerden um. Alle glaubten, durchhalten zu müssen, und schrieben ihre teils heftigen Symptome allen möglichen anderen Umständen zu, nur nicht der Arzneimittelprüfung.

28. Jucken am ganzen Körper, so heftig, daß sie sich die Haut aufreißt.

29. Wegen der qualvollen Schmerzen verlangt er, daß man ihm das Bein abschneide

Delirium, Wahnsinn, Raserei

1.Narrheit (leichte Anfälle von Wahnsinn

Wahnsinn

2. Epileptiforme Spasmen, etwa monatlich auf tretend, während derselben die Patientin ihr Gedächtnis verlor, närrisch wurde und nur unter Schwierigkeiten sprechen konnte

3. Lachen, Klatschen mit den Händen über dem Kopf, scheint außer sich zu sein (nach Abort)

4. Psychische Störungen, die eine Aufnahme in die Irrenanstalt nötig machten

5. Die psychischen Störungen traten in heftiger Form auf und entwickelten sich rasch

6. Heftiger Kopfschmerz, dann Delirium, so daß sie nur mit Mühe im Bett gehalten werden konnte (Fr au, hoher Dosis. Abortus imminens;

7. Verstandesverwirrung und Delirien, welche an Manie grenzten; jeder Kranke wütete, und konnte nur mit größter Mühe zurück gehalten werden; nach einigen Stunden freiwillig es, starkes Erbrechen und darauf ein anhaltender tiefer Schlaf. Es blieb ein starker Schwindel, wie bei Betrunkenen, und Gefühl von Abspannung und Kraftlosigkeit zurück

8. Delirium mit gesteigerter Körperkraft

9. Röte des Gesichts, Durst und leichtes Irrereden bei Kindern

10. Raserei/rasende Wut (= rage/Tobsucht

11. Epileptische Krämpfe mit Raserei, schmerzhaftes Kribbeln in den Gliedern, Verkrümmung der Hände

12. Sie lagen entweder wie im Stupor da oder rasten wild, wenn sie er weckt worden waren (zwei durch Brot vergiftete Kinder;

13. Sie liegt entweder in stillem

Delirium da oder wird vor großer Angst wild, mit ständigem Verlangen, aus dem Bett zu entweichen.

Gangrän des Uterus).

14. Sie phantasierte im Schlummer, der oft durch Aufschrecken gestört war und nicht erquickte

15. Irre reden.

16. Bald Delirieren, bald vernünftiges Sprechen

17. Delirium

18. Deliria blanda

19. Murmelndes Delirium nach Secale. Delirium, sehr unruhig, auf geregt und voller Furcht vor dem Tode

20. Nach 2 Stunde trat Delirium ein, gefolgt von schwerem Schlaf mit Schnarchen. Sie konnte erweckt werden, kam aber nicht zu Bewußtsein, sondern geriet in ein en murmelnd delirösen Verwirrungszustand (= low muttering)

21. Vorüber gehendes Delirium während der Kopfschmerzen

Eigensinn, Starrsinn, diktatorisches Verhalten

1. Angst, Eigensinn

2. Eigensinn bei einem

3. Sie kommandiert im Bett sitzend mit starker Stimme und in abgebrochenen Worten, fährt aus dem Bett, geht im Zimmer rasch umher.

4. Sturköpfig...; von Anfang an stellt sie Bedingungen; sie ist bereit, „Kügelchen” zu nehmen, aber sie will keines falls ins Krankenhaus, will keine Spritzen

und keine Blutentnahme. Ekel Gefühl, Sauberkeits- und Ordnungssinn

1. Zieht sich unanständig oder geschmacklos an

2. Schwäche- und Krankheitsgefühl mit ekelhaftem Geruch des Schweißes

3. Das für ihn selbst geschmacklose (und geruchlose). Aufstoßen verbreitet für Andere drei Schritte weit einen unangenehmen, brenzlich faulen Geruch.

4. Dünnblutiger Ausfluß aus dem Uterus, ekelhaft riechend; der typische Geruch atonischer Hämorrhagie während des Klimakteriums.

5. Der Ausfluß aus dem Uterus stinkt so, daß die Patientin selbst davon erbrechen muß

6. Sehr scharf, stinkend riechende Menses.

7. Stinkende menses, ein „kalter, kadaveröser Geruch”..

8. Ekel; Appetitlosigkeit, Ekel (durch Ol. Secale); großer Ekel und Neigung zum Erbrechen

9. Übelkeit erregender bitterer Geschmack

10. Unfähig Nahrung zu schmecken oder zu ertragen; Abscheu vor Speise und Trank

11. Völliger Ekel vor Speise, mit einem gelegentlichen Gefühl von Kälte in der Magengegend, das sich von da aus durch den ganzen Körper ausbreitete

12. Widerwille gegen Speisen

Verschmähen des Futters (bei einem Hund durch Secale Spiritus); sie ißt den ganzen Tag nichts, mag kein Frühstück

13. Ekel vor Speisen, vor allem vor Fleisch und Fettem, mehrere Tage lang (nach materieller Dosis).

14.Abneigung gegen Kaffee; schon dessen Geruch ist ihr unangenehm

15. Starke Abneigung gegen Süßes, mehrere Tage lang.

16. Abneigung gegen Süßes (vor allem gegen Schokolade)

Krampfleiden

18. Sie ißt Schokolade, vor der ihr sonst ekelt

Empfindlich (gegen Kritik, schlechte Nachrichten usw.)

1. Sehr überempfindlich gegen Spott

2. Wenn der zehnjährige Enkel Ch. sie besucht, glaubt sie, er wolle nur von ihrem Essen abhaben, „er guckt, was ich in meinen Backofen getan habe”.

Sie macht den Eindruck, ihn zu verabscheuen. Genau so hält sie es mit dem zweijährigen C., sie sagt über ihn: „Er sucht nichts anderes, als was er essen könnte..

”Aber wenn sie sie nicht besuchen, ist sie ärgerlich und gekränkt. Erregbarkeit (durch Geräusch usw.)

1. Ungemeine Erregung, mit wildem Blick und Störung des Sehvermögens

2. Situationen, die sonst nur leichte Aufregung hervorrufen, werden als besonders aufregend erlebt; die Aufregung, mit Herz klopfen, flaut nur langsam ab

3. Euphorisch, mit erhöhter Sensibilität für alle Wahrnehmungen und Reize

4. Der Kopf schien vollkommen leer zu sein, und der Gehörsinn war so gesteigert, dass jede s noch so leise gesprochene Wort im ganzen Kopf widerhallte

und durch jeden Nerv des ganzen Körpers ging.

5.Unangemessene Empfindlichkeit des Gehörs; selbst der geringste Ton hallte in ihrem Kopfe wider und machte sie schaudern.

6. Große Empfindlichkeit des Geruchssinns.

Fröhlichkeit, Lachen

1.Ausgeglichener als sonst; große innere Ruhe, abends; ausgeprägte Ruhe und Gelassenheit, Heiterkeit; ruhig und gelassen, bei Denkhemmung; heitere, gelassene Stimmung

bei den Kopfschmerzen; Ohnmachtsähnliches Gefühl, dabei gehäuft

Extrasystolen, verbunden mit Reaktionsträgheit und innerer Gelassenheit

2. Fühlt sich sehr wohl, leistungsfähig und ausgeglichen

3. Stimmung angeregt, fast euphorisch, große Leichtigkeit, gute Konzentration

4. Während der gesamten Prüfung erlebte ich eine Erhebung des Gemüts, hatte ein Hochgefühl (= felt buoyant and exhilarated)..

5. Wunderbares Wohlbefinden und ausgezeichnete geistige Leistungsfähigkeit

6. Fröhliche, anhaltend frohe Gemütsstimmung

7. Gute Laune mit Gleichgültigkeit

8. Erhebliche Euphorie mit widernatürlicher.(preternatural) Schlaflosigkeit; beide lagen während fast der gesamten folgenden Nacht wach und erlebten einen sehr angenehmen Fluß von Empfindungen und Gedanken

9. Schlaflos bis 2 oder 3 h. mit intensivem Andrang von Musik im Körper, dabei angenehme Stimmung, innerlich erregt

10. Euphorisch, mit Lust zu singen und erhöhter Sensibilität für alle Wahrnehmungen und Reizen

11. Euphorie, „Wie schweben“, alles geht leicht

12. Stimmung fast heiter beschwingt, mit Neigung, über alles zu witzeln

13. Große Heiterkeit über (eigene) Schreibfehler, Buchstabenverwechslung

14. Starke Stimmungsschwankungen von manisch euphorisch bis nörglerisch – genervt

15. Anfängliche Phase mit Wohlbefinden oder gar Euphorie, auf welche nach dem 4. bis 7. Einnahmetag ein meist plötzlicher Umschwung in einen Zustand von

Gleichgültigkeit, Gereiztheit, Traurigkeit und.Angst folgte; auch die Konzentrationsstörungen traten erst in dieser Phase auf.

16. Gute Laune, die auch während der Kopfschmerzen bestand, schlägt plötzlich in gereiztes, „hinterfotziges” (= hinterhältiges) und aufbrausendes Verhalten um

17. Euphorie, wie wild gearbeitet, mehrere Tage lang; dann „plötzlich abgesackt”, zurück in ihre übliche depressive Stimmungslage

18. Angenehme Empfindung im Kopf mit allgemeiner Erheiterung, auf welche jedoch bald ein unangenehmes Gefühl von Schwere und Verworrenheit, besonders im

Hinterkopf, folgte; dabei leichte allgemeine Euphorie.

19. Vorübergehende Euphorie, danach Übelkeit, Schwindel, Gedankenverwirrung

20. Bei manchen Erkrankten bemerkte man nichts als eine Temperamentsumstimmung: das traurige Gemüt wurde froh und scherzhaft, wenn nicht gar albern, und das

heitere traurig und stumpfsinnig

21. Epilepsie, an der der Vergiftete nach 1/2 J. starb, mit alberner Gemütsumstimmung

22. Euphorie tritt nur zuweilen gegen Ende der Vergiftung hin (kurz vor dem Tode) auf; manische Erscheinungen zeigen sich v.a. bei vergifteten Kindern

23. Lachen, Klatschen mit den Händen über dem Kopf, scheint außer sich zu sein

24. Behauptet, sterben zu wollen, lacht dann

25. Lachkrampf, sardonisches Lachen

26. Narrheit.

Furcht

1. Anhaltende Mutlosigkeit und Furchtsamkeit

2. Feigheit.

3. Im Geheimen hat er das Gefühl, daß er den Verstand verlieren könnte (bei Gedächtnisstörungen).

4. Sie vergißt Termine, Namen, einfache Diagnosen; ... ist verunsichert, hat Angst vor ihrer eigenen Vergeßlichkeit

5. Angst vor der täglichen Arbeit

6. Angst vor Überforderung, Angst zu versagen

7. Angst beim Auto fahren

8. Erwartete Unglück voraus, als sei sie im Begriff, etwas sehr Wertvolles zu verlieren.

9. Angst vor der Zukunft und vor bevorstehenden Ereignissen; Angst um sich selbst, daß einem etwas Schlimmes passieren könnte.

10. Murmelndes Delirium, sehr unruhig, aufgeregt und voller Furcht vor dem Tode

Angst, Furcht vor dem Tode; starkes Verlangen, wieder gesund zu werden; anhaltendes Stöhnen und Furcht vor dem Tode, mit starkem Verlangen, weiterzuleben.

11. Furcht vor dem Tode: vor Menses; während Menses, nach den Menses

12. Todesfurcht. Frau, postpartale Blutung mit Schockzustand

13. Große Niedergeschlagenheit und Todesfurcht

14. Große Furcht vor Abortus; Phantasien, als Jugendliche schon einmal schwanger gewesen zu sein und damals abortiert zu haben.

15. Furcht zu sterben, während der Atemlosigkeit (= essoufflement). Herzinsuffizienz

16. Appetit ist vorhanden, wird aber aus Furcht vor (wehenartigem Bauch-)Schmerz nicht gestillt

17. Ein eigenartiger Schmerz im r. Oberbauch, drückend, „Als ob Leber zu groß”, wird sofort mit einer ihr sonst unbekannten Angst vor einer drohenden ernsten Lebererkrankung assoziiert, weshalb sie sich für einige Zeit jeden Schluck Alkohol verbietet

18. Bei der Menses hat sie ständig das Gefühl, sich unbedingt still halten zu müssen, damit der Regelfluß nicht unterdrückt werde.

19. Dysmenorrhoe von äußerst ungewöhnlicher Heftigkeit. Die Schmerzen waren so stark, daß sie so gar noch im Liegen fürchtete, vor Schmerz in Ohnmacht fallen zu müssen

20. Angst vor dem Schlafengehen und Allein sein, da er schon 3 Wochen keine Nacht gut geschlafen hatte; ist fast zu Ende mit seiner Geduld, „der Person verlangt endlich ein mal nach erquickendem Schlaf”, deshalb gereizte, ärgerliche Stimmung

Gedächtnis

1. Gedächtnisschwäche (nach erschöpfendem Beischlaf)

3. Vergeßlich, blockiert

4. Gedächtnis gestört (Chorea)

5. Gedächtnis verloren, er vergaß, was er eben gesagt hatte (Ergotism)

6. Er erinnert sich an die eigene Telefonnummer nicht mehr

7.Vergißt innerhalb von Minuten, was er gerade tun wollte

8. Gedächtnisversagen; ich vergaß die Namen von Freunden, die ich täglich traf.

9. Sie verwechselt Buchstaben, spricht eine Freund in mit falschem Namen an, vergisst Termine, Namen, einfache Diagnosen; muß ständig nachfragen; ist verunsichert, hat

Angst vor ihrer eigenen Vergesslichkeit

10. Abnahme des Gedächtnisses und der intellektuellen Kräfte (infolge von Onanie etc.)

11. Epileptische Anfälle, gefolgt von Gedächtnisschwäche (Ergotismus).

12. Zunehmende Störung von Konzentration und Merkfähigkeit (chronisch mit Cafergotvergiftete)

13. Konzentrationsstörungen, welche denen alter Menschen ähneln, wenn sie zunehmend gleichgültig, stumpf, interesselos und vergeßlich werden.

14. Die Arznei holt tief Verdrängtes zurück ins Bewußtsein; längst verdrängt geglaubte Probleme, schmerzliche Gefühle und.Ängste, die sich um Minderwertigkeit,

Unfähigkeit, Traurigkeit, Beziehungsprobleme drehten, besonders in der Rolle als Frau, wurden von den Prüferinnen wieder erlebt und gespürt.

15. Amnesie für den Anfall

Gedanken, Denkvermögen

1. Hirnanämie, kindisches Verhalten.

2. Gestörtes Denken

3. Denkhemmung, unfähig, klar zu denken und logisch zu argumentieren; dabei ruhig und gelassen

4. Geistige Ermüdung

 

Komplementär: Ars. Bell. Carb-v. Cupr-met. Plb-met. Psor. Thuj.

 

Folgt gut: Acon. Bell. Chin. Merc. Petr. Puls

Gut gefolgt von: Acon. Bell. Cham. Chin. Ergot. Euph. Merc. Puls.

 

Vergleich: Enthält: Ergot (0,25%) + Ferr-p. + LSD.- + Indolähnliche Substanz; Ip. (enthält: Mutterkornalkaloide + Hydr-ac.). Prot

DD.: Camph. Crot-h. Elaps. Ham. Lach. Sulph.

Pedicularis canadensis (symptoms of locomotor ataxia; spinal irritation); Brass-n. [= Rape-seed - (dropsical swellings, scorbutic mouth, voracious appetite, tympanitis, dropping of nails, gangrene)]; Cinnamon. Colch. Ars. Aur-m. 2x (locomotor ataxia); Agros. [= Corn cockle - active constituent is Saponin, which causes violent sneezing and sharp burning taste; burning in stomach, ext. oesophagus, neck and breast; (vertigo, headache, difficult locomotion, burning sensation); Ustilago; Carb-v.; Pitutrin (dilated os, little pain, no progress. Dose, 1/2 c. c., repeat in half hour, if necessary. Hypodermically contraindicated in first stage of labor, valvular lesions or deformed pelvis).

- Ähnelt Colch. bei Choleraerkrankungen

- Cinnm. steigert Wehen hemmt Blutungen und wird statt Ergot. gebraucht.

Delirium Redseligkeit etc. wirkt Sec. > als Stram.

Erysipelas (Greek ἐρυσίπελας - red skin; also known as "Ignis sacer."/= "holy fire"/= "St. Anthony's fire).

Comparison.: Agar. + Bov. + Sec. + Ust. + Psil. + Moni. + Bol-la. + Stict.

Comparison. Ars. + others

Comparison.: 19 Fungi + 2 von Fungus befallene Pflanzen

Comparison.: Sec. (LSD) + Cupr-met.

Siehe: Fungi. + Commelinidae + Graminaceae + Ergotinum- + Teste Ferrum- + Stramonium- + Parasitengruppe + Krankheiten + Repertorium:

Sec (Blutung) Erig Canth (irritierter After + Blasen)

Sec Goss Hist

Secalegruppe

Argyreia nervosa. = LSD-ähnLICH; Samen enthalten bis 0,3% Mutterkornalkaloide + Scop-ähnliche Wirkung

Camph. Sec = weniger schnell

Cimic. = kalte Lach - witzig + < starker Menses/= schwarzer Puls. + geschwätziger/= pflanzlicher Chiropraktiker/= Puls + aktiv/= Sec-ähnlich in Wirkung auf Gebärmutter

            + weniger gefährlich;

Cinnm. stärkt Wehen + beugt Blutungen vor/Sec stärkt Wehen + verursacht Blutungen/= Ergot-ähnlich bei Gebärmutterblutung + weniger gefährlich

Ergot. = Alkaloide aus Secale wenn Sec versagt

Ergotam = Alkaloide aus Secale

Goss. = Ergot-ähnlich + milder + sicherer/= Sec-ähnlich wenn aus frische, grüne Wurzeln hergestellt/hat Oxytocin-ähnliche Substanz

Indol.- ähnliche Substanz in Sec.

LSD. aus Sec. isoliert/= Anh.-ÄHNlich;

Methys.

Paeon. Enthält Sec-ähnliche Substanz

Quarz/Secale

Thlaspi bursa pastoris. Als Hydr-/Sec-ersatz (weniger stark + nicht giftig) gebraucht/in Cruciferae is the sulphur-process important + has a powerful silicon-process

Sec = Sil.-ähnlich/= Ars.-ähnlich aber mit gegensätzliche Wirkung von Kälte und Wärme.

Ust. = Sec-ähnlich

 

Unverträglich: Acon. Bell. Chin. Merc. Puls.                         Wehen

 

Antidotiert: Alet. Plb-met. Squill.                                                 Lepra.

Antidotiert von: Camph. Chin. Lact. Nux-v. Op. Sol-n. Stram. Verat. Zinc-met.

 

Wirkung: 20 - 30 Tage            Saturn.                         r. seitig..lithämisch/melancholisch/malarial/typhoid/typhoid/leproid/psorisch/sycotisch/syphillitisch/abortiv

 

[Gyandas Wadhwani]

https://hpathy.com/homeopathy-papers/catching-the-fungus-in-rye-perceiving-the-homoeopathic-remedy-plant-nosode-secale-corr/

Catching the Fungus in Rye: Perceiving the Homoeopathic Remedy/ Plant Nosode Secale Corr

June 17, 2020

A Clinical Experience: A Case of Depression

Mrs M, 80 years old, DGHD Aali village OPD (regn no 2334), was first brought by her daughter-in-law on 19-May-15 for constant weeping/ moaning and restlessness due

to stomach pain, headache and sensation of heat in body for the last few months. She was short statured with a scrawny physique. Her complaints < over the last month. Abdominal ultrasonography done on 6-5-15 revealed ‘dilated right sided bowel loops and right sided lower pole renal cortical cyst’.

Antidepressants and analgesics taken over last few weeks had provided little relief.

Considering her scrawny physique along with restlessness and sensation of heat, she was prescribed Sec. 30 tid for 3 days followed by placebo the same day.

Her daughter-in-law brought her for a review, a week later on 26-May-15. The pain in abdomen and headache persisted, however, she could sleep better and weeping had reduced. Sensation of heat persisted. She was continued on placebo.

The lady visited the dispensary by herself on 2-June-15 saying that her pains and heat had reduced. Her cheerful demeanour precluded any further repetition of the remedy. She continued to improve on placebo over the next few months of follow up.

 

THE SOURCE OF THE REMEDY SECALE COR.

ERGOT ON RYE

CLAVICEPS PURPUREA            Catching the Fungus in Rye: Perceiving the Homoeopathic Remedy/ Plant Nosode Secale Corr 2           

            Catching the Fungus in Rye: Perceiving the Homoeopathic Remedy/ Plant Nosode Secale Corr 3

The name Ergot is applied to a group of similar tiny ascomycetes fungi that occur on grasses (including some cereal crops). “Ergot” is the French word for “spur”. Long ago, people in France noted some resemblance between the sclerotia and the spurs on rooster legs. Claviceps purpurea is an ergot fungus that grows on the ears of rye and related cereal and forage plants.

 

Origin of the generic name Claviceps is the Latin noun clava meaning a club, –ceps meaning head-hence club-head fungus. Purpurea is a reference to the dark purple colour

of the sclerotia.

·        Its appearance has been linked to extremely cold winters followed by rainy springs. Sclerotia germinate in spring after a period of low temperature

·        A temperature of 0-5 °C for at least 25 days is required. Water before the cold period is also necessary.

·        Strict organ specificity (ovaries)

·        The plant lacks defense reactions

·        Biotrophic life style

Ergostism

There are very early references to ergot in history: for example, a description on an Assyrian tablet in 600 BC referred to it as a ‘noxious pustule in the ear of grain’.

Around 350 BC, in one of the sacred books of the Parsees, descriptions were found of ‘noxious grasses that cause pregnant women to drop the womb and die in childbed’.

Painting by Matthias Grünewald in approximately 1512–16 of a patient being struck down by St. Anthony’s Fire. (1512–1516 © musée d’Unterlinden, Colmar)

A close up of figure on left lower corner of the painting, depicting ergotism, with hallucinations, burning limbs and gangrene.

St. Anthony’s fire (also known historically as Ignis Sacer and Holy Fire) may refer to one of the following diseases:

Ergotism (this meaning is particularly common in France and Germany)

Erysipelas (this meaning is particularly common in Britain and the U.S.)

Herpes zoster (this meaning is particularly common in Italy and Malta)

The common name is St. Anthony’s Fire, in reference to monks who specialized in treating ergotism victims with balms containing tranquilizing and circulation-stimulating plant extracts; they were also skilled in amputation.

St. Anthony. From a woodcut made in Germany about 1440-50 A.D. (TOP)

The epidemics of ergotism have been reported since antiquity.

 

ERGOTISM

·Usually the gastrointestinal effects precede central nervous system effects.

.Convulsive symptoms include painful seizures and spasms, diarrhea,

Paresthesia, itching, mental effects including mania or psychosis, hallucinations and other distorted perceptions, nausea and vomiting.

·Ergotamine-ergocristine alkaloids cause vasoconstriction of blood vessels, mostly of the poorly vascularised distal structures like fingers and toes.

·It causes a feeling of burning skin or insects crawling under the skin, desquamation or peeling, weak peripheral pulses, loss of peripheral sensation, edema and dry gangrene ultimately the death and loss of affected tissues and loss of limbs.

·When it takes on the gangrenous turn, the first symptoms to appear are a heavy aching pain in the limbs, an intense feeling of coldness and a general weariness and languor. Then a dark spot appears on one of the extremities. On the dark livid spot, mortification sets in. It may be either dry or moist, but mostly dry. It is of the same nature as the senile gangrene or what is induced by a frost bite.

The most recent epidemics have been in 1951 at Pont St. Espirit, France, with hundreds of residents violently hallucinating and (the most recent) in mid-2001 in Ethiopia!

More recently, Robin Cook based his 1994 novel, Acceptable Risk, on an ergot-like fungus isolated in Salem, Massachusetts!

THE IMPORTANCE OF DOCTRINE OF SIGNATURES

As I have learned from my teachers, those features, which are a characteristic nature of the remedial source and also found in their homoeopathic drug proving, are of extreme importance. Some of these (derived from the above-mentioned points) are as under:

    A remedy with strong affinity for gangrene like states (its physical appearance and name ‘purpurea’)

    A woman’s remedy (the fungus has an affinity for ovaries)

    Its ability to withstand extreme cold (so can the sclerotia)

    Its application in immuno-suppressed/ immune-compromised conditions (the plant lacks defense reactions)

SOME IMPORTANT CHARACTERISTICS

On observation

    This drug is especially adapted to thin, scrawny women.

    Old, decrepit persons.

    The face is pale, pinched, ashy, and sunken and hippocratic.

    Skin is dry, harsh, shriveled, sallow complexion.

    The eyes are sunken too with blue rings around them. The vision is dim, and the voice is husky and creaky.

A hemorrhagic remedy

    Secale is one of our great hemorrhagic remedies. This hemorrhage may take place from any outlet, but is generally from the uterus.

    The patient is feeble and cachetic, exhausted by a prolonged stay in tropical climate.

    The flow is black, fluid, non-coagulable and offensive.

    < the slightest motion.

    Before losing consciousness, tingling sensation all over the body, wants to be rubbed.

    ..but the one characteristic symptom to guide us in all these troubles is the steady flow of dark, thin blood, which prostrates the patient beyond measure.

    The pulse becomes thready, and the appearance turns haggard and woebegone.

    There is tingling and formication in the limbs.

    The great desire for fresh air, aversion to being covered and burning are all important symptoms to be considered.

    DD.: For general hemorrhagic tendency- Ust. Bov. Mitch. Trillium-p. Ham. Erig. For uterine hemorrhages: Alet. Chin. Helon.

Parturition

    Prolonged, ineffectual uterine pains.

    Loose, open, lax, but labor does not seem to advance.

    After pains

    Post partum hemorrhages, hour glass contractions

    Foul, offensive lochia

    Laughs, claps hand over head, besides herself; lies naked, immodesty, puts fingers inside vagina and scratches.

Tendency for abortions

    Secale is one of the few remedies that we prescribe for patients who suffer from habitual abortions.

    The miscarriage in this remedy generally takes place about the 3rd month with copious flow of black, bad smelling, liquid blood. She gets cramps in her fingers and she

holds them asunder. This distresses her more than the hemorrhage.

   DD.: Viburnum op (1st month); Apis & Kali carb (2nd month); Crocus, Sabina, Thuja (3rd month); Sepia (towards end of pregnancy)

GIT

    Secale has very important gastro-enteric symptoms.

    It produces violent diarrhea. The stools are watery, offensive, yellowish or greenish, gushing, sometimes involuntary.

    In the abdomen we have flatulence with a great deal of rumbling. The pain in the lower belly is sometimes so great as to force the patient to lie down in bed all huddled

up like a bundle.

    Thirst unquenchable. He wants cold, refreshing drinks, such as lemonade and ice water.

    Appetite is increased even in advanced cases.

    Tingling and formication all over the body.

    It is especially useful in long interminable summer diarrhea in scrofulous children which resist every remedy. As a consequence, the child turns weak and emaciated.

    It is more often indicated in the latter part of the cholera or AGE, the stage of collapse.

    The vomiting is generally over by this stage or if present, is painless, without effort and followed by great weakness. The whole body is icy cold to touch but the extremities are particularly so; but in spite of this superficial coldness the patient complains of great heat and burning inside. Heat makes him feel decidedly worse; consequently he shows a great aversion to being covered.

    Compare (for cholera or AGE): Arsenic, Carbo veg, Veratrum album, Camphor

Febrile affections

    Secale is a remedy that is called for in all types of fevers with a tendency to typhoid and typhus. The three stages of chill, heat and sweat are very pronounced. It is ushered in with violent shaking chills. The body feels intensely cold to touch, particularly the face and extremities. The thirst is unquenchable. Lips bluish and tongue deadly pale.

    Compare: Camphor, Menyanthes, Nux vom, Phosphorus, Verat alb

Sensations

    As if intoxicated while undressing.

    As if eyes were spasmodically rotated.

    As of a solid plug in nose.

    As if tongue paralysed.

    As if there were some resistance to be overcome in speech.

    As of a heavy weight in stomach.

    Region of stomach as if contracted.

    Anus as if locked up.

    As if testes being drawn up to inguinal ring.

    Uterus as if burnt.

    As if contents of uterus would fall forward.

    As if soft air were creeping through back.

    As if sacrum would be forced out.

    As if something alive was creeping under the skin.

    As if fingers asleep.

    As if limbs had been a long time in hot water.

    As if sparks of fire were falling on different parts.

    As if mice were creeping under the skin.

    Fuzzy feeling in limbs.

DD.:

    Ars.

    Similarity with emaciation, GIT effects, restlessness, burning, mid day mid night aggravations, anxiety, gangrenes etc.

    It is also important to note that though all vegetation is damaged with arsenic toxicity, rye grows abundantly under its influence!

    In labour, Cinnamon (Henry Clay Allen: In post-partum hæmorrhage, Cinnamon increases labour-pains, controls profuse or dangerous flooding,

is always safe, Ergot is always dangerous.).

    Cold skin, cannot bear to be covered,

    > Uncovering, , Calc. Camph. Ferr-met. Iod. Lyc. Puls. Sulph. Verat.

    Diabetes, Plb-met.

    Old persons, Con. twitching, coldness, chilblains, chorea.

    Follicular pharyngitis. Kali-bich.

    Cold surface, sunken, pale face, blue lips, tingling in limbs, speech stuttering,

    Action on blood-vessels, c.

    Diarrhœa discharged with great force, Crot-t.

    Burning feet, cramp in calves,

    Eyes < from warm applications (> cold washing).

    Spastic paralysis, Lath-s.

 

SOME MORE CLINICAL EXPERIENCES

    A 36 years old lady consulted for protracted meno-metrorrhagia after undergoing MTP (medical termination of pregnancy) with D&C (dilatation and curettage).

Her USG revealed RPOC (retained products of conception), for which the gynae had advised repeating D&C. Since the patient was unwilling to undergo the procedure,

she consulted for any possible alternative homoeopathic treatment. She also complained of feeling of intense heat, even though it was winter, which was unusual for her.

Sec. 30, tds for 3 days not just promptly stopped her meno-metrorrhagia but USG repeated after the following (regular and normal) menstrual cycle revealed clearing of RPOC.

    A scrawny lady in her mid-sixties consulted for persisting IBS (irritable bowel syndrome) with PGOA (primary generalised osteoarthrosis). She was anxious and restless

and explained that every doctor had advised her to undertake thyroid investigations when she mentioned that over the last 10 years, post menopause, she had grown leaner (lost nearly 20 kgs) and at the same time lost her sensitivity to cold, but her serology was always within range. Though she felt warm all the time, her bodily surface was

always cold to touch. Ascending LM potencies of Sec. over the following few months relieved her of IBS, with which she had suffered for nearly 2 decades and also

relived the pains and stiffness of PGOA making her life comfortable. Her weight also improved to 45 from 40 kgs during 6 months of homoeopathic treatment.

    My teacher prescribed Sec. 200, one dose, to a septuagenarian lady with a history of CVA, who presented with 6 weeks old hemiparesis with wasting of muscles on the ipsilateral side and incontinent bowels and urine. She went on to make a fine recovery within a few days of the prescription without any repetition.

 

 

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