Placenta humanum (Plac) = menschliche Placenta

 

= Puls-ähnlich + = liebt/wünscht Kinder/= Calc - Sturrheit;

Thema: Ablösung ; Lösung: positiv: ; negativ: Idealisieren/nachahmen/-folgen/verzogen/pflegen;

Kind: = Puls-ähnlich; Behindert/weich/teigig/rund/wohlgenährt/weinerlich/flüchtet zur Mutter/braucht +/o. will Fürsorge/schläft nur bei Mutter/BEhütet/gehänselt/Angst in fremden Orte/

streitet mit Mutter/Stubenhocker/will Nr. 1 sein/kann sich nicht durchsetzen/Eltern trennen sich;

In the child, abdominal, pain may manifest with reflux, belching, constipation and diarrhea. Depression. Diarrhea. Mother and child: prostration, restlessness and apathy. Poor impulse

control. As the organ remains much misunderstood but manifesting global functions in relation to all systems, applies to many conditions where any indication of placental dysfunction;

Positiv: Empfindet sich verbunden/wohl überall/empfindet sich kräftig/grenzt sich ab;

Negativ: A. Pflegt bis erschöpft/ohne Klagen (behindertes Kind/Grab)/lässt sich pflegen, B. WÜNSCHT Kinder, C. Folgt/ahmt Ahnen/„peer“ zwanghaft nach,

D. Isoliert/unselbständig/gehemmt im Auftreten, E. Frostig/erschöpft;

 

Mutter zu nah (gemeinsames Geschäft)/Trennung/Sexverlangen/falsche Vorstellungen, einsam/zurückgezogen (möchte eingewickelt sein);

When placental extract is administered to nursing mothers the amount of milk is increased, and the infant receiving this milk grows more rapidly;

[Hans Eberle, Friedrich Ritzer]

Lösung aus der Sehnsucht nach der perfekten und idealen Harmonie mit den Eltern, mit dem Partner, mit der Freundin führt dann zu mehr Autonomiegefühl und zu einem Entschluß

den eigenen Weg zu gehen. "Findet die Lebens- und Arbeitsweise seiner Eltern im Gegensatz zu seinem Empfinden vor der Prüfung, als absolut nicht mehr nachahmenswert."

Wirkungsbereich: Pflege, Ablösung, Kinder, Ohren, Hals, Larynx, Darm, Genitalien, Erschöpfung

Gemüt: Kinder, die Fürsorge brauchen oder verlangen  bei überbehüteten Kindern. Massive Ärgerlichkeit, Wut und viel Streit mit der Mutter  Erschöpfung durch zu viel Fürsorge

Ohren: Akute und rezidivierende Otitis media

Nase: Massive Schleimabsonderung aus Choanen

Hals: häufig rezidivierende Tonsillitis, Versagen der Stimme

Brust: Schafhusten

Magen: Schwangerschaftsübelkeit

Rectum: Colitis

Blase: Cystitis, Urethritis

Genitalien, männlich: Akute Balanitis  Sexsucht

Genitalien, weiblich: Placentaretention,

Glieder: Zuckungen einzelner Muskelpartien

Schlaf: Schlafstörungen bei Kindern, die ins Bett der Eltern wollen

Allgemeines: Extreme Frostigkeit

 

[Melissa Assilem]

Placenta humana 50

„Ein Gewahrwerden meiner selbst. Ich habe das Bedürfnis, auf Reisen zu gehen, meinen Geist wiederzufinden. Es ist ein Gefühl, als sei mein Leben ausgesetzt gewesen.“

Schlüsselworte

• Einsicht

• Bewusstwerdung

• Erkenntnis

• Wiedererwachen

• Sinnfindung

• Stärkung

• Individuum

• Potenzial

• Akzeptanz

• Loslassen

• Verbindungen abbrechen

• alte Angelegenheiten zu Ende bringen

• die Identität aufsteigen lassen

• Chance einer Wiedergeburt

 

Der Weg ist der Beginn des Prozesses, in den wir uns hinein begeben, wenn wir mit der wirklich tief gehenden Heilarbeit beginnen. Für mich liegt die Hauptarbeit darin, die Muster

meiner Patienten zu erkennen und herauszufinden, wie ich ihnen helfen kann, auf ihrer Lebensreise ihren eigenen Weg zu finden.

Worum geht es auf dem Weg?

„Wir  können  es  alle  verschieden  erleben,  aber  das  Unterwegssein  ist  ein  universeller Imperativ.“

Linda Gwillim

Ja,  es  ist  für  jeden  von  uns  etwas  anderes  und  hat  viele  Namen:  unsere Wahrheit  suchen,  unser  wahres  Genie,  unseren  Herzenswunsch,  unser  Seelenziel,  unsere  Bestimmung  finden,  unsere  Identität  entdecken, 

Er

-

leuchtung, unser wahrer Weg, der rechte Weg, auf unsere innere Stimme

hören, auf unseren Schutzengel hören. Vermutlich gibt es noch viel mehr,

doch  sie  alle  meinen  mehr  oder  weniger  dasselbe:  Zurück  zum  Anfang 

gehen,  um  uns  selbst  wiederzuentdecken,  uns  an  uns  selbst  zu  erinnern, 

uns  wiederzuvereinen,  neu  einzustimmen,  neu  zu  definieren.  Es  ist  ein 

Teil des Heilwegs, und mit diesen außergewöhnlichen Arzneien und dem

Bewusstsein der dahintersteckenden Möglichkeiten können wir Homöo

-

pathen  sehr  tief  greifende  Heilungen  bei  unseren  Patienten  fördern.  Wir 

sehen, wie sie wieder zusammenkommen, Körper und Seele ganz werden,

und sehr mächtig in ihrer Absicht.

Meine Anfänge mit Placenta

1994  ließ  ich  mich  auf  einen  Versuch  ein, 

Placenta

  zu  prüfen.  Ich  begeg

-

nete  einer  Hebamme,  die  auch  Homöopathie  lernte.  Sie  trieb  ein  Stück 

einer

Plazenta von einer medikamentenfreien Geburt auf, und wir fuhren

gemeinsam nach Tunbridge Wells in Großbritannien zu Helios Pharmacy,

wo wir an der Verreibung des Mittels teilnahmen und es dann bis zur C30

potenzierten.

Danach  passierte  so  mancherlei,  und  als  ich  mich  gerade  auf  die  ge-

meinsame Prüfung vorbereitete, kam die

Wolfsmilch

 dazwischen, und ich

machte erst einmal damit weiter. Ich glaube, die Hebamme eine Prüfung

durchgeführt, ich habe die Ergebnisse jedoch nie gesehen. Ich dachte,

Lac

lupinum

 sei zu wichtig, um es sausen zu lassen, bedauerte aber immer, dass

P

lac

En ta

humana

52

Placenta

 auf der Strecke geblieben war. Mir schien, es sei nach

Lac humanum

das zweitwichtigste Mittel, das geprüft werden sollte

.

Als ich dann hörte, dass Linda Gwillim und Kathy Biggs eine Prüfung

gemacht und die Ergebnisse veröffentlicht hatten, war ich begeistert. Ich

begegnete Linda zum ersten Mal bei der Irish Conference im Jahr 2001,

wo sie ein Referat zu diesem Mittel hielt. Wir verbrachten die meiste Zeit

der Konferenz mit Lachanfällen, und zwischen uns entwickelte sich eine

große Kameradschaft. 2005 gelang es mir endlich, sie als Dozentin für unser

Seminar in Griechenland zu gewinnen, wo sie unsere Perspektive mit ihrer

klinischen Anwendung von

Placenta

 erweiterte. In jenem Jahr prüften wir

Fruchtwasser (Aqua amniota humana)

.

Hier ein Auszug aus einer Rezension, die ich 2003 zu

The Placenta Proving

Book

 von Linda Gwillim und Kathy Biggs schrieb.

Ich segne diese beiden Frauen für diese Prüfung. Linda, die Hunder

-

te von Geburten begleitet und Frauen durch die Schwangerschaft bis

in die ersten Lebensjahre ihrer Kinder hineingeführt hat, hat eine Fülle

von Erfahrungen, die das tiefe Verständnis all dessen durchdringen,

was während der Prüfung vor sich gegangen ist. Bei einer Prüfung geht

es nicht nur darum, eine Liste mit Symptomen zusammenzustellen,

sondern hinter die Zeichen und Symptome zu schauen, die Strukturen

zu erkennen und die Erfahrung zu vertiefen. Die Autorinnen dieses

Mittels  haben  es  als  ganzes  „Wesen“  gesehen,  ebenso  wie  wir  jeden 

unserer Patienten zu sehen versuchen. Wie oft kann ein simples Er

-

stellen von Rubriken ein Mittel entmenschlichen, es von seinem Geist

abziehen und von seiner eigentümlichen Ausdrucksweise. Diese Aus

-

drucksweise aber suchen wir, wenn wir ein Mittel verschreiben wollen.

Das  Buch  ist  richtig  unterhaltsam  und  erlaubt  es  dem  Leser,  die 

Zügel zu lockern, die ihm bei Prüfungen zuweilen angelegt werden.

Es  zeigt  uns  die  Möglichkeiten  dieser  mächtigen  und  Ehrfurcht  ge-

bietenden neuen Arznei. Es genügt, das Buch zu lesen, um sie selbst

zu erfahren.

P

lac

En ta

humana

53

So  vielen  Prüfungen  fehlt  es  an  einer  Zusammenfassung  der  Prü-

fungsleiter, die doch die eigentlichen Zeugen des ganzen Ablaufs sind.

Ich habe nie verstanden, weshalb so etwas weggelassen wird. Vielleicht

deshalb,  weil  es  keine  „blinde“  Information  ist.  Ich  würde  bestreiten, 

dass irgendeine Information je blind sein kann. In der Homöopathie

arbeiten wir mit universeller Energie, und man kann diese Art von Infor

-

mation nie ausblenden. Möglicherweise haben wir Angst, die feinstoff

-

liche

Energie anzuerkennen, mit der wir arbeiten, und tun daher alles,

um den „ordentlichen“ wissenschaftlichen Kriterien zu entsprechen.

Die

Plazenta ist eine Substanz, die von allen Menschen geteilt wird,

und ist daher im Vergleich mit anderen Substanzen einzigartig. Jeman

-

den auf eine persönliche Reise zu schicken, auf der er sich als Mensch

erkennt, das mag für ein einzelnes Mittel allzu hoch gegriffen klingen,

doch  wenn  wir  daran  denken,  dass  wir  alle  schon  Erfahrungen  mit 

dieser Substanz gemacht haben, dann ist das mehr als einleuchtend.

Dieses Mittel wird nützlich ohne Ende sein, und ich habe bereits

seine  Beziehung  zu 

Lac  humanum 

erkannt

.

  Ich  habe  oft  erlebt,  dass 

Placenta

 auf

Lac humanum

 folgt

.

„Jeder Prüfer und jeder Prüfungsleiter hat das Mittel anders erlebt. Ihre

Erfahrungen waren nicht einheitlich, und in vielen Fällen hat das Mittel

die

Einmaligkeit des Prüfers und seiner Situation verstärkt, doch innerhalb

dieser Erfahrungen traten die Themen in Erscheinung.“

Ich halte das für das Genie der Autorinnen der Prüfung. Sie haben

über die Unterschiede hinaus geblickt und sind zum metaphorischen

Kern vorgedrungen.

„Für die Prüfer sind viele unvollendete Angelegenheiten gelöst worden, es

wurden ungelöste Probleme geprüft und losgelassen.

Bringt alte Angelegenheiten zu Ende, lässt die eigene Identität hervortreten,

gibt dem Menschen eine Chance, wiedergeboren zu werden. Es finden sich

P

lac

En ta

humana

54

Reue, Nostalgie und der Wunsch nach einer neuen Chance. Es geht auch

um

Überforderung und um die Unfähigkeit, das Chaos dieses Lebens zu

verdauen.“

„Nach all den Monaten des Studiums, der Kontrolle, der Prüfung und der

Einsicht hat sich das Mittel als mächtiger und tiefer erwiesen als erwartet.“

Linda Gwillim hat mit mir und anderen an einem meiner Seminare in

Griechenland teilgenommen. Sie führte uns sogar noch tiefer in das Mit

-

tel hinein und zeigte uns, wie sie dazu gekommen war, es zu verwenden.

Sie hatte große Erfolge bei der Behandlung autistischer Kinder erzielt und

zeigte uns Videos mit deren Fortschritten, die die Eltern gedreht hatten. Es

war richtig aufregend zu sehen, wie die Kleinen in die Welt zurückkehrten.

Sie verdeutlichte uns auch seine Beziehung zu

Hydrogenium

 und

Helium

.

Das war das Jahr, in dem wir

Fruchtwasser

 prüften. Seitdem hat sie an allen

jährlichen Seminaren teilgenommen und sehr viel dazu beigetragen. 2006

war sie eine der Prüferinnen der

Nabelschnur

.

Notizen von meiner Verreibung

von Plazenta 1995

abblättern, verkrusten

ungeborgen

eigensinnig

geschäftig

salzig

Reue

verschmelzen, festkleben

P

lac

En ta

humana

55

ungeduldig

Ich möchte schreien.

Gleichgültigkeit

schwarz braun rot

Gefühl, als sei das Gesicht zerquetscht

Stirnrunzeln

Intelligenz

Ich habe kein Ziel mehr.

Bin ich nichts weiter als eine Fütterungsmaschine?

Ich will, dass das vorbei ist.

Nun, hier gibt es sicher eine Übereinstimmung mit der

Ungeduld,

Reue,

Verschmelzung, dem Festkleben, der Sinnlosigkeit usw. Das Thema war eine

schmerzhafte Lösung, aber das hat ein paar Jahre länger gedauert.

Hier eine Liste von Linda mit einigen ihrer klinischen Indikationen für

Placenta Welsh

 aus ihrem Artikel in

The Homeopath

, 2005.

Dysmenorrhö

Unfruchtbarkeit

Essstörungen

Impfschäden

Atembeschwerden

Autismus/Asperger-Syndrom

Allergien

tief sitzender, alter Kummer

P

lac

En ta

humana

56

Fallbeispiele

Fall 1

Frau, 47 Jahre.

Die

Periode  ist  schwer,  schmerzhaft  und  sehr  unregelmäßig.  Grässliche 

prämenstruelle  Angstgefühle.  Hatte  Ultraschall  wegen  Verdachts  auf 

Myome, aber ohne Befund.

Sie versucht, eine neue Karriere zu starten. Sie hat schon viele verschie-

dene Berufe ausprobiert.

„Manchmal bin ich so durcheinander und konfus. Ich scheine nirgendwo

Erfolg  zu  haben.  Ich  habe  Zahnarzthelferin  gelernt,  Büroleiterin,  Pro-

grammiererin, Baumchirurgin, ich hatte einen Antiquitätenladen, habe in

einer Galerie gearbeitet und mache jetzt eine Ausbildung zur Massagethe-

rapeutin. Ich weiß, dass ich ein großes Potenzial habe, das habe ich immer

gewusst, ich weiß nur nicht, wo dieses Potenzial liegt.“

Sie lebt immer einmal wieder bei ihrer Mutter, einer ehemals sehr erfolg

-

reichen Akademikerin, die mehrere Bücher geschrieben hat.

„Meine Mutter gibt mir das Gefühl, eine Versagerin zu sein, und ich bin

nicht sonderlich zufrieden mit meinem Leben. Ich hatte drei feste Beziehun

-

gen, zwei davon mit Männern, die nicht gut für mich waren. Der letzte war

wunderbar, doch dann ging er zu seiner ersten Liebe zurück und heiratete

sie, nachdem ihr Mann gestorben war. Das hat mich tief verletzt. Das war

vor  fast  drei  Jahren.  Ich  glaube,  ich  habe  kein  Gefühl  dafür,  was  gut  für 

mich ist. Meine Mutter war so dominant und hat mir immer gesagt, was

ich denken und tun soll.“

Sie hatte in letzter Zeit Verdauungsprobleme und macht sich Sorgen, wie

sie durch die Menopause kommen wird.

P

lac

En ta

humana

57

„Es fühlt sich an, als ginge alles zu Ende, bevor ich überhaupt richtig an

-

gefangen habe.“

Das ist der Knackpunkt an dem Fall. Ich hatte den Eindruck, dass sie auf

jeden Fall ein universales Muttermittel brauche, und dachte ernsthaft über

Folliculinum

 nach, doch ihre Ausdrucksweise ähnelte viel eher

Placenta

, z. B.:

~

Sie fühlt sich hier nicht recht wohl.

~

Unordnung im Leben

~

unfertige alte Angelegenheiten

~

kennt sich selbst nicht

~

Verwirrung , Desorientierung

~

Unzufriedenheit

~

„Ich weiß nicht, wo mein Potenzial liegt.“

~

dominante Mutter

~

Verdauungsprobleme

~

Schwerpunkt Gynäkologie

~

nicht aufeinander abgestimmte Rhythmen

Ich gab ihr

Placenta Welsh

 C40.

Sie war überrascht, wie schnell ihr Leben sich zu wenden begann. Zuerst,

als ihre Periode fällig war, hatte sie eine leichte Blutung mit sehr dunklem

Blut, der zwei Tage später eine schmerzlose Blutung mit rotem Blut folgte.

Sie sagte, sie habe das Gefühl, als sei der verwirrte Teil ihres Gehirns klar

geworden, und sie sagte, sie sehe die Welt jetzt als einen schönen und gast

-

lichen Ort an.

„Ich fühlte mich viel mehr von meiner Mutter getrennt, sah, dass wir ver-

schiedene Menschen sind, und nur weil wir so verschieden sind, heißt das

nicht, dass wir uns nicht respektieren können. Als ich sie besuchte (sie lebt

noch  in  dem  Haus,  in  dem  ich  aufgewachsen  bin),  fühlte  ich  mich  zum 

ersten Mal nicht mehr wie ein Kind. Es war, als habe ich mich selbst wie-

der eingefordert.“

P

lac

En ta

humana

58

Das war vor vier Jahren. Jetzt steckt sie in einer Ausbildung zur Homöo

-

pathin und glaubt, endlich ihre Nische gefunden zu haben.

Das Mittel hat sie mehr in ihre Mitte gebracht, so dass sie sich selbst als

zwar getrennt, aber doch zugehörig zu dieser Welt wahrnehmen kann. Ihre

Menopause hat sie mit sehr wenig Problemen hinter sich gebracht und er

-

forscht das Leben weiter mit der gelegentlichen Hilfe eines Arzneimittels.

Ich habe dieses Mittel hin und wieder verwendet, wenn kein indiziertes

Mittel wirkte. Es hat immer den Zustand geklärt, bis ein anderes deutliches

Mittelbild auftauchte. Es ist, als lüpfe es den Schleier zu einem wahreren

Selbst. Das gilt für die meisten Muttermittel.

Fall 2

Frau, 48 Jahre.

Diese Transformation benötigte nur drei Monate.

Hier einige Aussagen von ihr:

„Ich bin nicht besonders gut, irgendwo halte ich nur alles zusammen, fühlt

sich ziemlich dürftig an. Sehr traurig , ich weine viel, wenn ich an alles denke.

Ich bin nicht sehr stabil. Krieg’s einfach nicht in den Griff. Ich glaube, ich

warte immer nur, bis es sich so oder so entwickelt.

Eine Beziehung , hätte mir gewünscht, sie wäre anders gelaufen, tut mir echt

leid, dass es so gekommen ist. Es fühlt sich verloren an. Ich bin verloren.

Habe ich meinen Kindern genug gegeben? Ist es zu spät? Meine Mutter ist

jetzt schon so lange tot, ich war nicht dabei, als sie starb. Bin ich gut genug?

Ich habe eine Trauer in mir, die nie versiegt. Ein hilfloses Gefühl.“

Placenta

 C 40, einmal jeden Abend, drei Abende lang.

Einen Monat später:

„Seit ich das letzte Mal bei Ihnen war, ging es mir richtig gut. Ich habe viel

nachgedacht, über meine Kinder, meine Mutterrolle und meine Mutter, und

ich bin damit jetzt im Reinen. In den letzten Tagen war ich aber niederge-

schlagen und depressiv, lethargisch. Ich bin mittags schon wieder zu Bett

 

Fall: Erschöpfung durch Fürsorge, Pflege, Tod von Angehörigen       

Diagnose: Nasenverstopfung, Halsverschleimung mit Erstickungsgefühl, Ohrensausen, Erschöpfungszustand nach Pflege, < abends.

Frau mittleren Alters kommt wegen total verstopfter Nase beidseits, beginnend jeden Nachmittag bis Abend, anhaltend. Hatte schon 5 Jahre lang nur im Sommer gegen Abend

verstopfte Nase. Seit 2 Monaten auch im Herbst und Winter. Darüber hinaus beklagt sie Hustenreiz mit viel Schleim im Hals, auch abends schlimmer. Abends "Als ob Hals jetzt

auch noch zumacht, muß ich ersticken." Dazu Ohrensausen (wenn 2 ihrer Kinder streiten). Dann gehen in den Ohren wie 2 Kapseln auf und es rauscht. Auch generell < abends.

Abends ist sie völlig ohne Energie, dabei werden auch alle Symptome deutlich <. Bei Anstrengung keine Beschwerden. Sie weint, alles ist ihr zuviel. Sie hat 4 Kinder, arbeitet

im Büro des Mannes. Sinn ihres Lebens sind die Kinder. Ein Kind hatte schon mehrere Herzoperationen, bei denen immer wieder unwahrscheinlich war, daß es überlebt.

Vater kurz zuvor an Krebs gestorben.

Während dessen Krankheit war sie die meiste Zeit bei ihm im Haus und hat zusammen mit ihrer Mutter diesen bis zu seinem Tod gepflegt, obwohl noch andere Geschwister

da waren. "Das war eine schöne Aufgabe für mich und meine Mutter." Backt sehr gerne ihr Brot selbst. Viele Haustiere sind zu versorgen.

Nach Placenta Q3: Nase sofort frei. Energie viel besser. Ohrensausen fast weg. Konnte jetzt am Grab des Vaters aus Trauer weinen, nicht aus Erschöpfung.

Analyse: Die Patientin geht ganz in ihrer Sorge um andere Menschen auf. Sie ist die gute Hausfrau und Mutter, die für alle sorgt, bis zur äußersten Erschöpfung.

[Hans Eberle, Friedrich Ritzer]

DD.: Sep.: Erschöpfung durch Hausarbeit und Sorge um Kinder und Eltern könnte Sepia sein. Bei Placenta gibt es aber keinerlei Zurückweisung dieser Tätigkeiten.

Insgesamt gab es in diesem Fall auch keine Anzeichen von Stase und auch keine Ärgerlichkeit, wie man sie oft bei Sepia findet;

[Dr. G.H.G. Jahr]

Retained Placenta

If the placenta should not be expelled readily, or should adhere to the uterus, give: Puls, or Sec. If Puls, should not be sufficient, or if a tendency of blood to the head, red face,

glistening eyes, dryness of the skin and vagina, great anguish and restlessness, Bell, is the best remedy;

Ursache: Tod des PartnerIns;

 

Vergleich:

Vergleich: Sepia mit Plac-h.

Siehe: Quellen + Inkarnieren + Anhang (Melissa Asillem) + Agaricus- + Drüsen- + Geburts- + Siliceanebengruppe + Mutter + Sarcodes

                                                            Placentagruppe

Amnion = Teil Placenta

Calc-m = Calc + zu wenig Zuwendung/= Calc-p + anhänglich/häuslich

Cocc = Plac + pflegt gerne

Colos

Gallen allgemein.x fungieren als „Gebärmutter“

Plac = Puls-ähnlich/= liebt/wünscht Kinder/= Calc - Sturrheit

Plac-s = Placenta von Schwein

Puls = Phos - Großzügigkeit/= Ign - intensiv/= Calc - pragmatisch + emotionell/= Adon + Unterleibbeschwerden

Sep = Nat-m-ähnlich + gleichgültig gegenüber Familie

Sil = Puls + intellektuell/= Ars + tiefgründig - zwanghaft/missionieren/= Phos + SCHLANK (Gliedmaßen)/= Sep + zart

Squal schützt Foetus vor Fruchtwasser.

Amnion w 

 

Antidotiert von: Metrorhagien durch zurückgebliebener Placenta mit Zusammenschlagen der Hände Delirium Redseligkeit etc. wirkt  Sec. > als Stram.

 

Allerlei: Produziert chorionic Gonadotropin (gebraucht für Schwangerschaftstest)/= Teil des Foetus/= Austauschorgan zwischen Mutter und Foetus

 

Repertorium:                                                                                                     [Kathy Biggs/Linda Gwillim]

Gemüt: Verlangt beobachtet zu werden

Beschwerden durch Enttäuschung/Kränkung, Demütigung

Ehrgeizverlust

Empfindlich (gegen Geräusche)

Erregt (und außer sich/nervös)

Freude (Ausbrüche von Freude mit Gelächter)/froh/Lachen/Singen (Kinderlieder)/Spaßen

Furcht (vor Herzerkrankung/Augen zu schließen aus Furcht würde nie wieder erwachen)

Geschäftig, betriebsam (in häuslichen Angelegenheiten)

Gesellschaft abgeneigt (> wenn allein/möchte sich in Bettlaken einwickeln/wenn nicht alles ideal verläuft)

Verlangt Gesellschaft (plötzlich Verlangen nach ganz bestimmter Gesellschaft/um etwas zusammen zu unternehmen/kann die Gesellschaft nicht verlassen)

< Gespräche

Verlangt mehr Kinder zu bekommen

Meditieren, Nachdenken

Mitteilsam, gesprächig

Mürrisch (vor Menses)

Nachgiebig

politisches Engagement, politische Verantwortung abgeneigt

Ruhelos [muss sich ständig bewegen (geht von einem Zimmer ins andere)]

Schüchtern, zaghaft (auftretend/sprechend in der Öffentlichkeit)

Schweigsam

< Sprechen anderer

Stimmung, Laune angenehm

Traurig (und verlangt Augen zu schließen/während Menses)

Unabhängig, selbständig

„Wie verlassen/“Wie isoliert“

Verweilt bei vergangenen unangenehmen Ereignissen

Verwirrt geistig („Als ob stehend unter Drogen“)

Wahnideen [allein zu sein (in Anwesenheit von Freunden)/Körper ist aus Gelee, Gallerte/getrennt von der Welt/Wie eine Blase aus Glas/wie hinter einem Glas/jeder Ort in der

Natur und jede große, fremde Stadt könnte sein zuhause sein/wünscht sich und braucht ein weiteres Kind/sei kräftig (und gut)/alles scheint richtig, so wie es ist/schöne, wunderschöne Atmosphäre/Dingen sehen schön, wunderschön aus

Zorn (auf Einmischung der Mutter/auf den eigenen Freund/wenn er nicht gewinnt)

Zufrieden (mit ideale Lebensumstände/mit sich selbst/in Harmonie mit sich selbst)

Kehlkopf und Trachea: Schmerz in Kehlkopf (nachts/< hustend/wund schmerzend)/in Trachea < hustend/wund schmerzend)

Stimme - Bassstimme/heiser, Heiserkeit/krächzend/tief (# hoher Stimme)/veränderlich/verloren)

Trockene Kehlkopf

Kopf: Schmerz [drückend/< nach Mittagsschlaf/in Schläfen/l.]

Auge: Absonderung eitrig

Entzündete Bindehaut

Jucken - Lider < Reiben/in Lidränder

Photophobie

muss die Augen schließen durch Schmerz/schließt Augen unwillkürlich/verlangt Augen zu schließen Schmerz < Blicken/> Augen schließen

Müdigkeitsgefühl

Ohr: Verstopfungsgefühl

Nase: Absonderung - Krusten, Schorfe in der Nase/reichlich/aus den Choanen/nachts

Schnupfen mit Absonderung

Niesen

Verstopfung

Gesicht: Hautausschläge - Herpes (um Lippen)

Rissig - Lippen/Mundwinkel

Trockene Lippen

„Wie zusammengezogen“

Mund: Blutendes Zahnfleisch Zähne putzend

Trocken

„Wie zusammengezogen“

Geschmack faulig

Zähne: Zähneklappern abends/während Frost/mit innerlichem Zittern

Innerer Hals: Kratzen schabend, scharrend aus Trockenheit/scharfes Kratzen „Wie durch Sand“

Schleim - morgens/gelb/in Klumpen

Schmerz (morgens erwachend/brennend/> kalte Getränke/kratzend, kratzig/roh, „Wie wund“/> Trinken/> warm Getränke/wund schmerzend)

Trocken

Magen: Art des Aufstoßens: „Wie faule Eier“

Durst

Schmerz [liegend/< l. Seitenlage/> r. Seitenlage/reißend/< während Schmerz]

Übel < nach Essen/erstr. Brust

Rektum: Durchfall (nach Zorn)

Obstipation (vergeblicher Stuhldrang und vergebliches Pressen)

Schmerz [beim/nach Stuhlgang/Tenesmus/brennend/stechend]

Stuhldrang [wollüstig (gefolgt von Schmerz)]

Zusammenschnürung schmerzhaft/< nach Stuhlgang

Stuhl: Gewaltsam, plötzlich, in einem Schwall

Hart gefolgt von flüssiger Stuhl

Schleimig/gelb/wässrig

Weibliche Genitalien: Menses zu spät

Orgasmus in Wellen

Schmerz in Uterus (stechend/Mitte des Uterus an einer einzelnen Stelle

Sexverlangen heftig

Atmung: Atemnot, Dyspnoe, erschwertes Atmen

Brust: „Wie Hypertrophie“ in Mammae

Beklemmung

Herzklopfen

Milch vermehrt

Schmerz hinter Brustbein (drückend)/Herz (stechend)

Rücken: Instabilität des Sakrums

Knacken in Sakroiliakalgelenke

Schmerz - morgens im Bett < Strecken, Ausstrecken/stechend/Dorsalregion/< (tiefes) Atmen/in

Lumbalregion nach Erkältung/in Lumbalregion > warme Anwendungen/in Zervikalregion erstr. Schulter

Schwäche in Sakrum

Glieder: Rissige Haut an Zeigefinger

Schmerz in Hände erstr. Ellbogen (ziehend)

Schwäche in Knie (morgens)

Schweregefühl in Hände

„Wie Vibration“ in Muskeln

Zittern in einzelne Muskelgruppen

Zucken (Arme/Beine)

spröde, brüchige Fingernägel

Schlaf: Unerquicklich

Frost: Abends (18 - 22 h)

Frösteln abends

Innerlich abends/“Als ob Kälte durch sie hindurchgeht“

Durch Kälteeinwirkung

Schüttelfrost

Haut: Gänsehaut

Allgemeines: < Kälte

Speisen und Getränke: Verlangt: Brot/Nudeln/Reis/Süßigkeiten;

Müdigkeit/Schwäche morgens

 

Summary of the physical symptoms.

Many of the physical symptoms could be related to foetus/birth: head/heart/extremities being the main focal points for the physical symptoms. Main sensation constriction and pressure.

The most striking physical symptoms are following:

* a sensation of pressure in the head.

* heightened senses (vision/hearing)/marked/provers talked about the intensity of colour/depth of vision/sensitivity to noise.

* a decreased appetite with craving for sweet food/increased thirst.

* lots of female symptoms around menstruation and ovulation.

* palpitation and accelerated heart beat with a sensation of constriction in the chest.

* lots of symptoms in the extremities - pins and needles and numbness.

* very sleepy in daytime and needing to cat nap.

* craving for and > fresh air.

* feeling cold and craving warmth.

 

Stages of the journey.

On writing up the repertory section it became apparent that what couldn’t be seen was the ‘process.’ This proving definitely reflected a journey of some kind for practically everybody involved with it. Within this journey there seemed to be 5 main different stages:

* 1. Calmness - a great feeling of calmness was experienced by most of the provers

* 2. Indifference - provers then went into a state of indifference. They became convinced that they must have had the placebo/the proving wasn’t worth bothering with/they weren’t valid.

Most supervisors complained about how hard it was to get their provers to phone in with their symptoms. Provers felt disconnected/separate/undervalued. (Is not the placenta the most undervalued organ?) This lasted for approximately a week.

* Nostalgia - this was very marked with provers looking back and taking account of who they were and what the meaning of their life had been. In particular they were looking at their family relationships, both in the past and now in the present. This stage happened approximately during the second and third week of the proving.

* After this during the next 2 weeks or so, the provers then went one of two ways:

a) going with the flow and acknowledging the process.

b) resisting the journey and having an intensification of symptoms.

* Recognition of self - this came more easily to those who put up the least resistance and happened much quicker. For those who resisted, the journey was harder and longer but, nevertheless, seemingly as rewarding.

At a meeting of the provers, when the remedy was announced, there was seen to be a correlation between the experience of the provers during their time in the womb/birth to their experience with Placenta. When pregnancies/births had been more traumatic, seemed to have had a more difficult time during the proving with the resolution taking longer.

 

Themes:

We hypothesised about post-natal depression, mothers failing to bond with new-borns, reproductive disorders, autism, issues around nourishment, connection and separation.

Experiences weren’t uniform and often the remedy magnified what was unique to the prover and their situation.

Certain themes occurred again and again - sometimes appearing in physical/mental/emotional symptoms (revealed in dreams).

Colour: Burgundy. Red /in dreams of red, black and white/of red and black clothing and their significance/of red brick building

attracted to burgundy/awareness of red heightened/= colour of the base chakra = seat of self awareness. The base chakra is the site where spirit unites with matter and the place

where the ‘will to be’ is formulated. The issues are basic need/security and confidence/related fear or courage/Burgundy formed by mixing the colours red and violet = colours

of the base and crown chakras.

Separation and Connection: The key words for this theme are:

indifference, boundaries, ‘spaciness’, letting go, disconnection, outsider, detached, confusion, control, distanced.

Relationships and Family Issues: Key words are: Protection, mother, children, love, support, nurture, irritability, remembering, nostalgia.

Pregnancy:

Quelle: Helios Homoeopathic Pharmacy.

 

Repertorium:

Der Spannungsbogen in dieser Arznei verlangt einem Idealgefühl in seinen Beziehungen und seinem Lebensfeld und fordert nach einem eigenen persönlichen Weg unterschiedlich von dem der Eltern/Partners/Freunden usw. Wenn diese schmerzliche Ablösung zu eigenen Weg nicht gelingt und dauernd der Idealzustand gesucht und beschwört wird, kann es zu Krankheit und Entwicklungsstörungen kommen,

Idealgefühl: Erschöpfungszustand/versorgen ideal motiviertem Antrieb Angehörigen liebevoll rund um die Uhr. Empfinden ihre Ehe/Familiensituation als ideal. In der liebevollen Versorgung tritt ein idealer Zustand auf, wird auf Kosten der eigenen Gesundheit mit MÜHE aufrecht erhalten

Sehnsucht nach diesem Idealzustand kann als KinderWUNSCH manifestieren.

Enttäuschtes Idealgefühl:

dieser Idealzustand kann als goldener Käfig empfunden werden/so wird eine als ideal empfundene Liebe/Ehe/Partnerschaft auseinander gerissen, weil sich der Partner in jemand anderen verliebt (beste Freundin).

Eigener Weg versus Nachfolge:

Lösung: Positiv: mehr Autonomiegefühl/Entschluss den eigenen Weg zu gehen;

Leitsymptome

Idealgefühl

- Übernimmt aus idealem Antrieb Fürsorge für nahe Verwandte bis zur Erschöpfung

(erschöpfte Hausfrauen und Mütter)

- idealistische Liebe zu krankem Partner (Alkoholiker)

- nicht vollzogene Trennung und Ablösung von vermeintlichem Idealpartner

- Frauen, die über ihre Kraft hinaus einen weiteren Kinderwunsch haben, aufgrund ihrer Sehnsucht nach dem Idealzustand, den ein neues Kind mit sich bringt.

Enttäuschtes Idealgefühl

- enttäuschte Liebe schon zu Beginn einer Beziehung

- Traurigkeit wegen Grenzen der möglichen Gemeinsamkeit

Beendigung von zwanghaften o. unbewussten Vorstellungen seinen Eltern o. anderen nahe stehenden Personen zu folgen o. folgen zu müssen (auch in den Tod).

Reifung zur Selbständigkeit

Unselbständigkeit

Isolationsgefühl

Gehemmtheit im Auftreten

Weinerliche Kinder, die zur Mutter flüchten

Bei Tod von Partner

Sterbearznei (klinische Beobachtung)

Placentaretention (klinische Beobachtung)

Infekte

- weinerliche Kinder, die an der Mutter kleben mit Otitis media (klinisch bestätigt)

- Halsschmerz mit Trockenheitsgefühl

- Heiser (Lehrerinnen, denen bei jeder Erkältung die Stimme versagt und Angst davor, klinisch bestätigt)

-Übel (Schwangerschaftsübelkeit, klinische Beobachtung)

Diarrhoe: stürzende Entleerung, gelb, wässrig, schleimig mit Tenesmen

Sexsucht

Rückenschmerz mit Kältegefühl im Rücken

Erschöpfung: Mütter/Hausfrauen/Pflegepersonen (behinderten Kindern)/anaemische Krebspatienten

Frostig

Gemüt: Lebenssituation

Kinder, die Fürsorge brauchen/verlangen, mehr als ihrem Alter gemäß, vorwurfsvoll gegenüber Eltern; Isolation und Verspottung z.B. in Klassengemeinschaft/überbehüteten Kindern, lieb/anhänglich/ängstlich, flaumiges/weiches/teigiges Gesicht, rund, wohlgenährt, Weinerlich, Stubenhockerei, Angst und Panik allein an fremdem Ort, mangelnde Standfestigkeit, leicht zu beeinflussen, umzustimmen. Massive Ärgerlichkeit, Wut/STREIT Mutter, mit Darmerkrankung, räumliche Nähe der Mutter bei Erwachsenen, freundlich, wenig Selbstwertgefühl, Angst in der Öffentlichkeit aufzutreten, anerkennungssüchtig, will Nr. 1 sein, mangelnde Anerkennung durch Mutter. Erschöpft durch zu viel Fürsorge, Sorge um Kinder/Familien(angehörige), Kinder bedroht von Trennung, Eltern von behinderten Kindern und deren Überlastung, Folge von Pflege von Krebskranken, Krebserkrankung, finaler Zustand. Lösungsunmöglichkeit bei verstrickten Zuständen nach Tod/Trennung. Geneigt Eltern nachzufolgen (in den Tod folgen müssen). Depression bei Tod in der Umgebung. Kinderwunsch, immer wiederkehrend, pflegt/sorgt sich gerne, sucht nach dem idealen Zustand, Depression. Sexsucht.

Ohren: Akute und rezidivierende Otitis media, Verstopfungsgefühl wie nach einem Höhenunterschied, Tinnitus

Gesicht: Schmerz Jochbein, Oberkiefer, Lippenherpes

Nase: Massive Schleimabsonderung aus Choanen und Nase, grün, gelb, Verstopfung, < nachts

Mund: Trockenheit

Hals: Trocken, Halsschmerz mit Wundheit und Trockenheit, Rau, rezidivierENde Tonsillitis, > Trinken warm/kalt, Globus und Erstickungsgefühl, Schleim,

Heiserkeit, Umschlagen der Stimme, Versagen der Stimme

Magen: Schwangerschaftsübelkeit, Übelkeit, < Essen, aufsteigend, <morgens

Rektum: Colitis, stürzende Entleerung, Tenesmen, Stuhldrang, Bauchschmerzen, Krämpfe, Durchfallneigung, Obstipation + Stuhldrang

Blase: Cystitis, Urethritis

Männliche Genitalien: Akute Balanitis, rezidivierende Balanitis, Sexsucht

Weibliche Genitalien: Schmerz in Uterusrgegend, Placentaretention,Vulvovaginitis, Scheidenpilz, Sexualtrieb vermehrt, lasziv

Brust: Anhaltende Bronchitis, rezidivierende Bronchitis, Brodeln auf der Brust, harter Husten, Schafhusten, Mastitis, Brustspannen, Herzklopfen, schneller Herzschlag

Rücken: Schmerz Lumbalregion, Kälteempfindlichkeit, Schmerz Ileosacralgelenk

Glieder: Knieschwäche morgens, Zuckungen einzelner Muskelpartien

Schlaf: Schlafstörung bei Kindern, die ins Bett der Eltern wollen, schläft nicht ohne Mama, häufiges Aufwachen, Schlafstörungen nach häufigem Aufwecken durch Kinder

Allgemeines: Extreme Frostigkeit, Schwäche, Erschöpfungszustand, Müdigkeit

 

Physiology of Placenta.

Fully formed at the end of the 16th week. Until that time it is growing both in thickness and circumference/it continues to increase in circumference until near term. The growth is proportionate to that of the foetus and to the part of the uterine wall to which the placenta is attached.

At term, it is a circular shape forming a spongy disc of approximately 20cm in diameter and about 3cm thick. It usually weighs approximately 500g but there is a direct relationship with the foetal weight (approximately 1/6 of the weight of the baby.

The placenta is a temporary endocrine organ. The maternal blood flows through at about 1000 ml/minute at term. It is made from tissue derived from both the mother and foetus, juxtaposing (= Nebeneinanderstellung) but not mixing the 2 blood streams.

The overall colour is dull red with a thin, grey, somewhat ‘shaggy’ layer, on the surface. Numerous small grey spots are frequently seen on the maternal surface - these are due to the deposition of calcium and are more numerous in a placenta over term.

The foetal surface is covered by smooth white amnion (= Vernix/= Vaginalschleimhaut). The maternal surface, which is attached to the wall of the uterus, is rough, red and spongy and contains 15 - 20 cotyledons. Each cotyledon contains a major branch of the umbilical blood vessels which branch into the numerous villi - the villi being a network of blood capillaries.

The foetal heart pumps blood through the blood vessels in the cord into the placenta where it flows through capillaries in the placental villi. The villi hang in spaces inside the uterine wall filled with the mother’s blood and it is here that the transference of gases, nutrition, waste and antibodies occurs.

The membranous covering is actually 2, the chorion and the amnion, and these continue past the outer edge of the placenta to form the water bag which contains the baby and the amniotic fluid.

The umbilical cord arises from this side of the placenta and connects the placenta to the baby. The cord is filled with a white/grey substance which protects the umbilical vein and the two umbilical arteries from being compressed. Usually the cord is about 50cm in length and 2cm thick.

Functions: * Respiration and nutrition. It enables the foetus to take oxygen and nutrients from the maternal blood.

* Excretion. It serves as an excretory organ where carb-diox/other waste products such as urea and bilirubin pass from the foetal blood to the maternal blood.

* Protection. It forms a barrier against the transfer of infection to the foetus and is the place where antibodies are transferred.

 The liquid (amniotic fluid) also provides an environment of stable pressure/allows free foetal movement/protection from injury.

* It secretes large amounts of hormones (Oestrog/Prog). The oestrogen prevents the pituitary gland from making FSH.

Prog. ensures that the uterus grows at the same rate as the baby/that the breasts are ready to produce milk as soon as the baby is born.

The placenta serves as kidneys/lungs/intestines before birth.

 

Through looking at different cultures it becomes very apparent how important the whole birthing process is in terms of the journey of the spirit / soul. This importance begins at conception:

Dogon people of West Africa: believe in the power of words to make babies. To impregnate a woman the man must gently whisper the ancient stories of the ancestors into her ear before making love. His words spiral around her womb where they form the celestial germ of water that can receive a man’s seed.

Aborigines: believe that the ancient Earth Mother long ago created all the spirit babies that were ever to be born in the world and placed them not in the ovaries but at sacred sites near streams, mountains, caves and gum trees. Here the spirit children wait to enter a woman who passes by so that they can be born out of her and become part of her earthly life.

Tapirape Indians of Brazil: believe that the spirit babies choose their temporary womb homes very carefully - they curl up in the womb to see which one fits perfectly!

Nepal: when a man and woman make love the souls of the people who have died in the last 40 days hover around them. As the penis enters the woman’s body, so does one soul.

Mixtecan Indians of Mexico: ‘Children come as the rain’ - without water the crops would die, without children, life in the community would not continue. They connect the fruitfulness

of the land to the fruitfulness of the woman.

In some cultures women wear small amulets to protect the foetus.

Egypt: The image of the scarab beetle often used for this purpose. The scarab is the symbol for the rising sun

and hence, life and rebirth. It is interesting to note that one of the provers felt compelled to go and look at her baby son in the night and found a black beetle resting on his chest over the heart!

Tanda people of Madagascar: observe strict silence while a woman is giving birth, it is not until the delivery of the placenta that everyone present starts clapping and shouting –

‘Vita! Vita!’ - meaning ‘Finished!’

Yemen:  if the delivery of the placenta is delayed, the mother is given a raw egg to swallow to kill the worm that has been living with the baby and is making the placenta stick.

The Placenta is the home for this spirit/soul for 9 months. As has been stated in the Physiology section, it has a huge role to play - acting as the kidneys, lungs and intestines all in one.

In this country the placenta is not a highly revered organ and it tends to be put in a bin liner to await disposal! The third stage of labour, the delivery of the Placenta, is mostly played down and not talked about much. We often forget that birth is not over until the placenta has been delivered.

In many other cultures the cutting of the cord is a ritual act. The Masai midwives in Kenya chew it with their teeth.

Many cultures keep not only the tool to cut it but also the cord itself.

One tribe in Arizona use the dried cord, strung with beads, to make a bracelet for the child to bite on when it starts teething.

Aborigines use it to make necklaces to facilitate growth and avert disease.

Other cultures grind it down to make medicines for teething or to apply to the umbilicus to promote healing and to stop the entry of the evil spirits.

The spirit / soul connection is believed to be held in the placenta as this is the channel through which the spirit journey continues. It is a most revered organ.

The placenta and the child have been living together in the womb for 9 months. In the childbirth lore of many cultures they’re so closely connected that the way the placenta is treated after its delivery is almost as important as the way that the child is treated.

Gabbra nomads of N.W. Kenya: bury a girl’s placenta under the hearth and a boy’s placenta in the corral where the camels are kept.

Nepal: the placenta is called ‘bucha-co-salthi’ meaning ‘baby’s friend.’

Malayans: see the placenta as the child’s older sibling.

Sudan: the placenta is considered to be the infant’s spirit double. They believe it should be buried in a place that represents the parent’s hopes for the child.

Hawaii: it is buried under a tree which becomes the child’s tree.

Yemen: placenta left on the roof for the birds so that love will grow between the parents.

Gabbra language: placenta and midwife have the same name ‘aku’.

Others eat the placenta as a way of promoting uterine healing, enhancing milk production and preventing post-natal depression. It is a good hormone balancer.

Once the Placenta has been delivered the actual separation of the baby from it, via the cutting of the cord, takes place. When you think of the role the Placenta has played you can see what a symbolic act this is and yet it is often done without much thought and, in many cases, before the cord has even stopped pulsating.

People in many non-literate cultures are unsure as to where they were born but know where their placenta is buried.

In this country, as already stated, the placenta is often put into a bin liner and disposed of without barely a glance from the mother. Obviously the midwives examine it to make sure

that it is complete but it is certainly not revered. For many years it’s only value was being sold to cosmetic companies to provide ingredients for make up and face creams!

However, with the growing ‘home birth’ movement, more consideration is being given to the placenta and more and more parents are taking the placenta home to bury it in the garden

and to plant a tree or bush on it. On the odd rare occasion the parents may eat some of the placenta, either in a stew or fried with onions - it is said to taste milder than liver!

Recent scientific research has been looking at the importance of placental/umbilical blood as a replacement for the need for bone marrow transplants in the treatment of  leukaemia.

 

[Melissa Assilem]

Die Prüfung wurde am Welsh College of Homeopathy unter der Leitung der Direktorin Linda Gwillim durchgeführt. Lindas Integrität in ihrer Arbeit ist unglaublich inspirierend.

Eine so tiefgreifende Kombination von Erfahrung und Wissen findet man nur selten. Als begleitende Homöopathin hat sie an mehr als tausend Geburten teilgenommen. Aus meiner Sicht als Lehrerin sind der Tiefgang und die Erkenntnistiefe ihrer Vorträge einzigartig. Sie hat an den beiden Fruchtwasser- und Nabelschnur-Prüfungen in Griechenland und an unserer letzten DNA-Prüfung teilgenommen.

Die Angst, nicht genug zu bekommen, ist die traditionelle Lektion des psorischen Miasmas. Ich sehe dieses Thema bei Plazenta, aber in einer Art pre-miasmatischer Form der Psora. Dabei geht es nicht so sehr um Angst, sondern mehr um ein Wissen, dass es nicht genug ist. Das ist kein Zustand von Angst, sondern eher von Trägheit -  „Wozu soll das gut sein?“ - Resignation und Hilflosigkeit.

In der menschlichen Embryogenese ist der Fötus bis zu dem Zeitpunkt, wo sich die Plazenta ausbildet, für seine Entwicklung selbst verantwortlich; aber in dem Moment, wo die Plazenta diese Aufgabe übernimmt, verliert das neue Leben seine Selbstkontrolle. Der starke metaphorische Code spiegelt sich in diesem Heilmittel wider. Wenn das Mittel gegeben wird, ermöglicht es eine Rückkehr, und die Reise zu Selbstvertrauen und Selbstsicherheit kann aufs Neue beginnen.

Einige Stichwörter und Themen; die Prüfung von Placenta und die Anwendung in der Praxis

Passive Akzeptanz , aber mit Unzufriedenheit; Apathie, Ohnmacht, immer im Schatten von anderen.

Wie auf einer Reise; gestattet seinem Selbst wiederzuerlangen, zurück zu gewinnen, zu erwachen, seine Fesseln zu sprengen und seine Kraft zu finden.

Individuation; Abschließen von alten Tätigkeiten (Vergangenheit); verbesserte Beziehung zur Mutter und ein Gefühl von Autonomie.

 

 

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