Urtica urens (Urt-u) = Kleine Brennessel/= Orbie/= Donnernessel/= Hanfnessel/= Nessel/= Saunessel

 

= Schlangen.-/= Apisin.-/= Histamin.-ähnlich ;

Akut: Brennen + Jucken;

Positiv: Offen/unternehmungslustig/fröhlich/aktiv/vielseitig interessiert/experimentierfreudig/ intuitiv;

Negativ: A. = Akut, B. Ausschlag, C. Verbrennung + brennen, Juckreiz + Schwellung, D. Insektenstichen. (größere Stelle befallen als Bissstelle);

 

    Restless. Vertigo. Sleep comatose.

    Skin - burning; itching; stinging; prickling; eczema; rash; blisters.

    Urticaria from shellfish

    Vomiting from urticaria - suppression of.

    Throat - burning, frothy mucus.

    Constipation or dysentery. Stool: mucus; white; yellow.

    Uric acid. Urine: sediment.

    Inflammation of joints and nerves. Arthritic nodosities, fingers.

    Genitalia, itching, swollen.

    Head, congestion; Pain, dull, pressing: occiput or forhead.

Sensation: Stinging and burning.

Therapeutics: Insect stings. Gunshot wounds. Burns. Gout. Worms. Chickenpox.

[remedia.at]

Ursache:

Insektenstiche, Verbrennungen

Lebensmittelunverträglichkeit (Meeresfrüchten/Milch/Erdbeeren)

Hormonschwankungen in der Schwangerschaft oder Stillzeit

Symptome:

versiegende oder überreichliche Milchproduktion bei Stillenden

nächtliches Fieber mit Pulsieren im ganzen Körper

Bluthusten nach extremer körperlicher Anstrengung

erstes Mittel für Urticaria (Nesselsucht), die sich anfühlt, als ob man in Brennesseln gefallen wäre

extremer, brennender Juckreiz der Scheide, besonders in der Schwangerschaft

akute Gichtanfälle

<: Benetzen der betroffenen Stellen mit Wasser/Kälte;

[David S. Riley]

Mental dichotomy: calm, relaxed, tranquil, euphoric, witty or detached, separate, unsympathetic, irritable at work, and fearful, with dreams of panic about survival. Itching of the face, ears, nose, and body in general.

Also itching associated with leukorrhea. Dryness of skin, face and eyes. Many nausea symptoms. Tightness, soreness, or weakness in the extremities. Closing of the throat, sensation of lump in throat, difficult inspiration,

and gasping for breath.

Unverblümt/ungeduldig/strebt nach Beförderung/setzt sich durch/provoziert/verantwortungslos, Gicht/

            Varikosen. Die Brennessel = Rhythmus für den Darm/extrem hohen Chlorophyll-, Kiesel- und Eisengehalt, ihrer enormen Vitalität und außerordentlich rhythmischen Durchorganisierung ihrer Gestalt besonders dazu geeignet, die Verdauungs- und Stoffwechselvorgänge anzuregen und zu stärken. Jeder kann ohne Risiko im Frühling und Herbst regelmäßig frische Brennesseln

als Suppe, Salat oder Gemüse essen. Eine besondere Anwendung bietet die sog. Brennessel - Frühlingskur. Dabei werden im Rahmen eines schlichten Tagesmenüs etwa vier Wochen lang Brennesseln, Frischsäfte, ausscheidende Teen (w Birkenherb) verwendet.

Die Kur hat eine stark reinigende Wirkung. Patienten mit chronischer Verstopfung

können innerhalb von zwei Tagen spontanen Stuhlgang bekommen. Das Brennesselkraut mit seinem vielen Kiesel ist ein richtiges Putzmittel für den Darm.

Die Wirkung ist nach einige Tagen deutlich am Stuhlgang zu spüren. Dabei reizt der Brennessel den Darm nicht sowie viele Abführmittel. In Gegenteil, gerade die Menschen mit Darmentzündungen und Durchfälle können nach Absprache mit Ihrem Arzt ohne Bedenken die Kur durchführen und werden oft feststellen das die Entzündungsneigung wesentlich abnimmt und die Verdauung sich bessert. Der Brennessel wirkt nicht als Abführmittel sondern regt die gesunde Darmperistaltik an und trägt bei an die Vergrößerung des Stuhlvolums.

Der Stuhl wird dunkelgrün, ist in der Regel zuerst relativ weich und riecht unangenehm. Das kann darauf hindeuten, daß der Organismus Ablagerungen und faulige Verkrustungen im Darmbereich angreift, auflöst und ausscheidet. Danach wird der Stuhl fester, riecht nicht mehr so unangenehm und ist gut „eingeschleimt“. Kranke Menschen sollten Brennessel-Birkenherbkuren allerdings nur unter Beobachtung/Begleitung eines Arztes/Heilpraktikers durchführen.

Heimat: Die Brennnessel kommt weltweit vor und fehlt lediglich in der Arktis, Indien und Südafrika.

Inhaltsstoffe: Flavonoide, Chlorophylle, Carotinoide, Vitamine, Mineralsalze, Beta-Sitosterin, Pflanzensäuren; Brennhaaren Amine (Histamin).

Beschreibung: Meistens wird sie zuerst spürbar bemerkt, bevor man sie sieht: die Brennnessel, die ihrem Namen alle Ehren macht. Die roten Quaddeln auf der Haut, die nach Berührung der Brennnessel mit ihren Brennhaaren entstehen, hat sicherlich schon jeder einmal am eigenen Leibe erlebt.

Nicht gerade beliebt hat sie sich damit gemacht und wird als ungebetener Gast in den Gärten gleich ausgemerzt. Was bei dieser stiefmütterlichen Behandlung meist übersehen wird: Es gibt nicht nur eine Brennnesselart. Arzneiliche Verwendung finden die Große (Urtica dioica) und die Kleine Brennnessel. Die einjährige Kleine Brennnessel ist zierlicher und zarter in ihrer Gestalt, dafür aggressiver in ihrer Wirkung. Von Mai bis

November blüht die blätterreiche Pflanze mit eher unscheinbaren grünlich-weißen Blütchen, die in hängenden Ähren angeordnet sind und vom Wind bestäubt werden. Am liebsten wächst sie auf stickstoffreichen Böden, kennzeichnet diese geradezu durch ihren dort dichten Wuchs. Üppig und mit Eigensinn wächst sie dort, wo sie der Gärtner nicht haben will, lässt sich dagegen aber nur schwer in Kultur nehmen.

Verwendung: Brennnesselblätter regen den gesamten Stoffwechsel an und werden deshalb gerne Teemischungen gegen Rheuma und Gicht, Galle- und Leberbeschwerden zugefügt, ebenso solchen für Entschlackungskuren. Der Tee fördert die Harnausscheidung, die Wurzel lindert Prostatabeschwerden.

In der Homöopathie wird aus der ganzen blühenden Pflanze ein Mittel gegen Nesselsucht und andere Hautausschläge mit Brennen und Jucken hergestellt. Auch bei leichten Verbrennungen und Sonnenbrand, Rheuma, Gicht und zur Verbesserung des Harnflusses wird es hier eingesetzt.

Pfarrer Kneipp und Künzele: empfahlen die sogenannte "Urtication". Zur Behebung rheumatischer Schmerzen und des Hexenschusses werden dabei die betroffenen Stellen des Körpers mit Brennnesseln gepeitscht. Badezusätzen, Lotionen und Seifen wird die Brennnessel wegen der desodorierenden Wirkung des Chlorophylls zugesetzt, das sie reichhaltig enthält. Brennnesselsamen regen die Körperfunktionen an und wirken tonisierend. Sie helfen bei Leistungsschwäche, chronischer Müdigkeit und bei Stressbelastung.

Wissenswertes: Ihrer allen bekannten Eigenschaft, auf der Haut zu brennen, hat die Brennnessel den deutschen und wissenschaftlichen Namen (Urtica = die Brennende) zu verdanken. Der Wortteil "Nessel", der von einem alten indogermanischen Wort nazza = nähen herrührt, zeugt hingegen von den Zeiten vor Einführung der Baumwolle, in denen aus Brennnessel-Fasern das Nesselgewebe hergestellt wurde. Von "nazza" leiten sich das niederländische Wort "netel" und das englische "nettle" für nähen ab. Die ersten Brennnesseltriebe im Frühjahr waren stets Bestandteil der "Neunkräutersuppe", durch deren Verzehr sich die heidnischen Bauern mit den Lebenskräften der erwachenden Natur verbanden. Die Kelten sahen in dem frischen Grün die Gestalt des Grünen Mannes. Als Gefährte der Erdgöttin machte er dem eisigen Winterkönig den Wald, die Wiese und das Feld strittig. Mit Hilfe der Brennnessel konnte die Winterschwäche und der üble Scharbock (Skorbut) vertrieben werden. In manchen Gegenden kennt man diese Suppe heute noch unter dem Begriff der "Gründonnerstagssuppe". Derartige "Blutreinigungskuren" waren bis zu unserem Jahrhundert üblich. Da die Brennnessel und andere Frühjahrskräuter Harn und Schweiß treiben, den Schleim in der Lunge lösen und den Stuhlgang fördern, wurden sie als geeignetes Mittel angesehen, um die Säfte wieder in Bewegung zu bringen. Der Volksname Donnernessel weist auf ihre Bedeutung in der Mythologie hin. Die Nesseln waren Symbol des Blitz- und Donnergottes Donar. Um den Blitzschlag abzuwehren, warfen die Menschen im Mittelalter einen Strauß mit Brennnesseln über das Dach ihrer Behausung und hofften, sie würden dem Blitz den Weg zu den Erdgeistern zeigen. Von den Brennnesselsamen als Aphrodisiakum wusste vor

2000 Jahren schon der griechische Dichter Ovid zu berichten. Zur Steigerung der Manneskraft wurde damals eine Mischung aus Pfeffer und Nesselsamen empfohlen. Als Unkraut folgt uns die Urtica (= die Brennende) überall hin und umstellt unsere Häuser in Scharen. So haben wir sie als Heilkraut immer ganz in unserer Nähe. Selbst nicht von auffallender Schönheit wird die Brennnessel von den schönsten Schmetterlingen umschwärmt. Die Raupen des Kleinen Fuchses, des Tagpfauenauges und des Admirals ernähren sich von ihren Blättern.

In WALA Arzneimitteln findet sich die Brennnessel z.B. in Präparaten gegen juckende Hautveränderungen (z.B. Urtica comp.*). Gegen Verbrennungen, Insektenstiche und Schürfwunden wird sie in Wund- und Brandgel* eingesetzt.

Anregung des rhythmischen Ausgleichs zwischen Auf- und Abbauprozessen bei exsudativer und allergischer Diathese der Haut, z.B. Ekzeme, Hautentzündungen (Dermatitiden), Juckreiz.

Wund- und Brandgel

Verbrennungen und Verbrühungen 1. und 2. Grades, Sonnenbrand, allergisch-hyperergische Hautkrankheiten (Dermatosen), Insektenstiche, Schürfwunden und Geschwüre. Bei Verbrennungen zweiten Grades (mit Blasenbildung) ist ab einer Größe, die den Handteller überschreitet (1% der Körperoberfläche), bei Kindern eine ärztliche Beurteilung erforderlich. ;

Ursache: Anstrengung/Bad/Wärme;

Repertorium:                                               [Boericke]

Magen: Appetitmangel; Jucken am Anus/Nase; nächtliche Unruhe.

Rectum: Intensives Jucken am Anus von Würmern.

Stuhl: Dysenterie.

Harnorgane: Harn: unterdrückt; Oberkörper ödematös.

Männliche Organe: Jucken und Stechen am Scrotum.

Weibliche Organe: Pruritus vulvae.

Schwangerschaft: Unzugängliche o. gänzlich mangelnde Milch nach Geburt.

- Hemmt Milchabsonderung nach Entwöhnen des Säuglings.

Brust: Haemoptysis von Anstrengung der Lungen.

Glieder: Beständiger Schmerz im r. Deltoides.

Anfälle: Alljährlich .

Empfindungen: Stechende, brennende Empfindungen in irgendwelchem Teil.

Haut: Nesselausschlag: Haut juckt und brennt „Wie verbrannt“; erhabene, rote Stellen; feine, stechende Punkte; blass, er nötigt zu fortwährendem Reiben.

- Verbrennung, welche nur die Haut betrifft; intensives Brennen und Jucken. - - Folgen von unterdrückter Urticaria

 

URTICA URENS (urt-u.)

   *   Urticaria-like eruptions. Rheuma. Lactation.

GENERALITIES: - -   ALLERGIC reactionsaftereating shel-fish - -   Periodicity, yearly.

   -   Ailments from suppressed nettle-rash, suppressed milk.

   -   Urticaria alternating with rheumatism.- -   < Cold bathing. Cool damp air.

STOMACH: - -   Vomiting from suppressed urticaria.

REKTUM: - -   Pinworms with urticaria.

MALE GENITALIA: - -   Itching, stinging and swelling of scrotum. Keeps him awake.

FEMALE GENITALIA: - -   Itching, stinging and swelling of genitalia.

CHEST: - -   DISturbances in lactation - -   Swelling of breasts, with burning and stinging.

EXTREMITIES: - -   Acute gout.- -   Rheumatism associated with urticaria-like eruptions.

   -   Pain in right deltoid, < rotating arm inwards.

SKIN: - -   Urticaria-like eruptIONS/itchiNG/burnING/stingING. Red blotches.

       Sensitive to touch. < Over-heating. - -   Itching like formication.

   -   BURNS and SCALDS of first/second degree (Canth).

   -   INSECT BITES and STINGS (Apis, Led). Chicken pox.

 

Urt-u

Urtica urens

Gemüt: Ruhelos

Schwindel: im Allgemeinen

Geneigt nach vorne zu fallen, stürzen

Kopf: Blutandrang zur Scheitel

Hautausschläge - Urtikaria

Schmerz [r./drückend/dumpf/stechend/im Hinterkopf/seitlich/in Stirn/über den Augen ]

Völlegefühl (bei Schwindel)

Beschwerden des Hinterhaupthöckers

Auge: Geschlossen

Hautausschläge - Bläschen an Lidränder

Schmerz („Wie durch Sand“/wund schmerzend)

Schwäche

Geschwollene Lider (ödematös)

Pupillen erweitert l.  mehr als r.

Ohr: nach Erkältung

Geschwollen

Nase: Nasenbluten

Jucken (innerlich)

Niesen

Geschwollen

Gesicht: Ameisenlaufen

Gefühllos, taub

Hautausschläge - auf Lippen (Fieberbläschen)/Herpes um Lippen

Hitze (brennend)

Jucken (beißend/fein stechend)

Schmerz - r/abends - 21 h

Geschwollen  - ödematös/um Augen/Lippen

Mund: Reicht „Wie Urin“

Zähne: Schmerz (brennend)

Innerer Hals:  „Als ob Faden im Hals herabhängt“)

Schleim - schaumig

Schmerz (brennend/wund schmerzend)

Äußerer Hals: Kropf

Magen: Appetit fehlend

Flaues Gefühl < nach essen

Schmerz + Gicht

Übel/erbricht durch Unterdrückung von Urtikaria/Art des Erbrochenen: schaumig

Bauch: Entzündet (Milz)

Schmerz [Hypochondrien l./Milz (stechend + Kopfschmerz)

Vergrößerte Leber/Milz

Milzerkrankungen

Rektum: Durchfall - chronisch/nach Unterdrückung von Urtikaria

Dysenterie

Exkoriation, Wundheit

Jucken (durch Askariden)

Obstipation (krampfhaft)

Schmerz [bei Dysenterie/brennend/< beim/nach Stuhlgang/Tenesmus]

Beschwerden durch Würmer (Maden-/Spülwürmer)

Stuhl: Blutig/braun/grau/Sand o. Grieß im Stuhl/schleimig (blutig/grün)/gelb/klein, wenig, geringe Menge/grauweiß („Wie gekochte Eier“)

Nieren: Harnsperre

Nierensteine

Chronisches Nierenversagen

Schmerz (anfallsweise)

Blase: Harnverhaltung/Dysurie schmerzhaft/Wasser lassen unwillkürlich

Urin: Scharf, wundfressend

Sand - Harngrieß

enthält Harnstoffzylinder

Männliche Genitalien: Hautausschläge (juckend)

Jucken (in Skrotum)

Geschwollen

Weibliche Genitalien: Fluor (brennend/scharf, wundfressend)

Hautausschläge (juckend)

Jucken [brennend (in Vulva)/< während Schwangerschaft/in Vagina/in Vulva9

Menses fehlend/reichlich

Metrorrhagie

Risse

Schmerz [fein stechend/in Ovarien/zwischen den Schamlippen (wund schmerzend)]

Geschwollen (ödematös)

Kehlkopf und Trachea: Schmerz in Kehlkopf (brennend)

Husten: durch Brennen im Kehlkopf

Keuchhusten

Auswurf: Blutig < nach Anstrengung/schaumig

Brust: im Allgemeinen

Ameisenlaufen

Blutung der Lungen (< nach Anstrengung)

Hautausschläge (juckend/Urtikaria)

Jucken

Gefühllos, taub

Milch abwesend (nach Entbindung)/außerhalb der und ohne Bezug zur Schwangerschaft/unterdrückt (= Arzneimittel um Milchfluss zu stoppen/vermehrt/vermindert/versiegend

Schmerz - r. (wund schmerzend)/in Mammae (mit Absonderung von Milch)

Rücken: Schmerz in Schulterblätter - r./rheumatisch

Steifheit in Dorsal-/Lumbalregion

Glieder: Arme/Schultern - Ameisenlaufen/gefühllos, taub

Arme - Deltoid - < Nach inne drehen/Krämpfe/(brennende) Hitze

Entzündete Gelenke

Füße rot

Gichtknoten (Fingergelenke)

Hautausschläge - Arme/Hände/juckend/Urtikaria/Erhabenheiten/entzündete Flecken

Jucken - Arme/Hände/“Wie durch Nesseln“

Phlegmasia alba dolens

Schmerz - gichtig (akut)/rheumatisch (# Hautausschläge)/stechend/brennend/wund schmerzend/mehrere/< bei Bewegung/< Liegen auf dem Oberarm

Schwäche in Oberschenkel

Geschwollene Füße (rot)/Hände juckend

Steifheit

Beschwerden des Deltoids

Schlaf: Komatös

Schlaflos durch Jucken am Skrotum

Schläfrig < lesend

Fieber: Hitze im Allgemeinen

Periodisch (jedes Jahr)/nachts (22 - 6 h)

Hitzewallungen

Intermittierendes, chronisches Fieber, Wechselfieber (mit vergrößerter Milz)

Mit Schwindel

Frost: Jährlich wiederkehrender Frost

Schweiß: riecht aromatisch/riecht nach Urin

Haut: Ameisenlaufen

Brennen („Wie durch Nesseln“/< nach Schlaf)

Erysipel ,it Bläschen

Hautausschläge <(<(<( viele )>)>)>

Insektenstiche (von Bienen)

Jucken - nachts/bei alten Menschen/beißend/brennend („Wie durch Nesseln“=/> Liegen/fein stechend/< Warmwerden (< im Bett)/Prickeln, Kribbeln (wenn warm)

Runzelig, geschrumpft

Schmerz (fein stechend)

Verhärtungen, Knoten etc.

Allgemeines: Periodisch (jedes Jahr)/< im Frühling//21 h

Absonderung riecht „Wie Urin“

Ameisenlaufen in äußere Teile

Anämie

< Baden, Waschen/< kaltes Baden/< kalte Luft

Beschwerden durch Abstillen

Blutung

Entzündete Gelenke (rheumatoide Arthritis)/Nerven

< im Freien 

Gefühllos, taub äußerlich

Genesung, Rekonvaleszenz; Beschwerden während der - Urtikaria - unterdrückter; bei

Konvulsionen - nach unterdrückten Hautausschlägen/bei Urämie

Körpergeruch sauer

Beschwerden i.B. auf Laktation

Lebensmittelvergiftung

Malaria

Prickeln, Kribbeln äußerlich/Pulsieren äußerlich

Ruhelos

Schleimhautabsonderung vermehrt

Schmerz (brennend/stechend/“Als würde etwas abgerissen“/rheumatisch + Urtikaria)

> nach Schweiß

Speisen und Getränke: <:  Fleisch/verdorbenes Fleisch/Schalentiere;

(oberflächliche) Verbrennungen

Verletzungen

Wassersucht - äußere/innere

< Berührung

Harnsäure Diathese

Nasswerden

Schwäche < während Fieber

Geschwollen im Allgemeinen

Urämie

< Verschneites Wetter/< nasskaltes Wetter

Schusswunden

 

Komplementär: Medusa. Nat-m. Phenob. Sulph.

 

Vergleich: Enthält: Sapin + Hist-ähnliche Substanz + Form-ac. + Fe + K + S + Serot.+ Rutin + Eiweiß;

Acal. (= Indian Nettle). Eisen. mit Urt/Galle./Mars/Tierkreiszeichen Widder .

Celtis australis (= Europese Netelboom/= Zürgelbaum/Schattenbaum

. Rosales.).

Tax. Urin.  

Prostagutt® (Sabal-Früchten und Urtica-Wurzeln/Dr. Willmar Schwabe GmbH).

DD.: Apis. Canth. Led. Rhus-t

Siehe: Rosales + Histamingruppe + Fasergruppe + Grüne Gruppe + Grüne Mann + Begleiter + Proving (David Riley) + Anhang ()

Sphig (Grundsubstanz sind Nadeln des Tieres) ó Arabacia fixula (Grundsubstanz sind Nadeln des Tieres/„Wie Verbrennung“) ó Urt („Wie Verbrennung“)

                                                                Urtica urensgruppe

Medus. = Schirmqualle/= Aurelia aurita/= Jelly fish/= seanettle.

[E.A.Farrington (Medus.: effects nearly identical with those of Urt. Produces a nettle-rash/a slight action on the kidneys).

Melis. = Bienensaug/= Englische Brennessel/= Herzbrot/= Honigblum/= Spanischer Salbei/= Wanzenkraut/= Zitronenmelisse/= Citronelle/= Lemonbalm/= Mutterkraut.

Plect. = Buntnessel/= Harfennessel/= Mottenkönig/= Weihrauchpflanze

Urt. = Schlangen-/= Apisin-/= Histamin-ähnlich

 

Antidotiert: Apis.       Bienenstiche/Gicht/Malaria.

Effekten von Muscheln/Austern/Kinin.              Quecksilber. Schlangen. Skorpionen.

 

Antidotiert von: Sol. Blätter von Rumex obtus auf schmerzhafte Stelle gerieben, vermindern Schmerz. Auch Saft der Brennesel und der Schnecke tun dies.

 

Wirkung: melancholisch/lithämisch/typhoid    

Allerlei: Donner abwehrend/verhindert sauer werden des Bieres durch Gewitter/Menschennähe. suchend/lieben Plätze mit Urin. gesättigt

Urt (u) brennende Substanz = Eiweißzerfall

VE/MA

 

Phytologie: Sammeln: blühendes Kraut/Wurzeln (Mai - Juli)

(ganzes Kraut im Schatten trocknen/zerkleinern)

Harnorganen/Prostata/abführend/immunstimulierend/Rheuma/Gicht/Blutung/Strahlenschutz

Blutung/Menses

Brennesseltee max. 3 Wochen.

Rezept: Jeden Tag 50 gr. gekochte Brennesel täglich

 

"One day he (Jean Valjean under the name Monsieur Madeleine) saw some peasants busy plucking Nettles; he looked at the heap of plants uprooted and already withered, and said - "They are dead. Yet it would be well if people knew how to make use of them. When the nettle is young, its leaf forms an excellent vegetable; when it matures, it has filaments and fibers like hemp and flax. Nettle fabric is as good as canvas. Chopped, the nettle is good for poultry; pounded it is good for cattle. The seed of the nettle mingled with fodder imparts a gloss to the coats of animals; its root mixed with salt produces a beautiful yellow color. It is besides excellent hay and can be cut twice. And what does the nettle require? Little earth, no attention, no cultivation. Only the seed falls as it ripens, and is difficult to gather. That is all. With a little trouble, the nettle would be useful; if neglected, and becomes harmful." ~ Victor Hugo in "Les Misérables.x".

 

 

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