Alcohol (aethylicum) = Aethylalcohol = Aethanol = Alcoholus (Aethyl)/Alco) CH3CH2OH

 

Thema: Hochmut/Versuchung/Unvollständigkeit; Lösung: positiv: Sich Problemen stellen; negativ: Vergessen/negative Geist hemmend;

Vergiftung/Gebrauch:  Leber-/Hirnschäden, Magenkrebs/Impotenz; 1. Sich entspannen/ anpassen, 2. Vergiftung, Gedächtnisverlust, Schuld/Reue, 3. Kontrolleverlust über Selbst/ getrunkene Menge, rationalisieren/sich entschuldigen, prahlen/ zurückziehen/isoliert sein, Nahrungsaufnahme wird weniger wodurch Fehlernährung entsteht, 4. geistige Absturz/ Wahn/ Neues kann nicht aufgenommen werden Delirium (Gesehenes wird falsch interpretiert.

Zittern Hände/Füße, Angst/Dämmerzustand/

1. Euphorie: überschätzt sich selbst/bezieht alles auf sich selbst/Erregung/gewalttätig/Sinnestäuschung/SexVERlangen,

2. Rausch: Gleichgewicht-/Koordinationsstörung, zittern < Ungewöhnliches, Sexverlangen fehlt,

3. Narkotisch: Verwirrt/Bewusstsein getrübt, Schwäche/Lähmung (Zunge),

4. Koma;

Leber-/Nieren-/Nerven-/Magen-Darm-Trakt-/Herz-/Bauchspeicheldrüseschäden. Die geistige Leistungsfähigkeit sinkt. Hinzu können Hautveränderungen, vorzeitiges Altern, Depressionen und die Zerstörung von Gehirnzellen kommen. Alkohol Zellgift/zerstörerisch ab einer täglichen Menge von etwa 20 - 60g reinen Alkohols (etwa 1 Liter Bier/0,5 Liter Wein).

Mit Alkohol ist der zur Gruppe der Alkohole gehörende Äthylalkohol gemeint. Er entsteht aus unterschiedlichen Grundstoffen dessen Zucker vergärt werden. Alkohol wirkt berauschend.

Zahlreiche Getränke wie Bier, Wein oder Spirituosen beinhalten Alkohol. Sie werden zu den unterschiedlichsten Gelegenheiten konsumiert. Sie sind in Deutschland wie auch in den meisten Ländern der Welt praktisch unbegrenzt verfügbar. Das Trinken von Alkohol wird gesellschaftlich weitgehend akzeptiert und anerkannt. Gesetzliche Einschränkungen des Alkoholkonsums bietet in Deutschland allein das Jugendschutzgesetz. Bier, Schaumwein und Branntwein, nicht aber Wein, sind hierzulande mit Verbrauchssteuern belegt. (Quelle: Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen)

Die Wirkung von Alkohol hängt von Menge und Konzentration des reinen Alkohols in Getränken ab. Auch die körperliche und seelische Verfassung des Konsumenten spielt eine Rolle. In geringer Menge wirkt Alkohol anregend und stimmungssteigernd. Er kann Hemmungen und Ängste abbauen helfen und die Kontakt- und Kommunikationsbereitschaft fördern.

Wer größere Mengen aufnimmt, dessen Stimmung kann rasch in Gereiztheit, emotionale Unzugänglichkeit sowie in Aggression und Gewalt umschlagen. Mit steigendem Alkohol im Blut kommt es zu Störungen der Wahrnehmung und der Aufmerksamkeit. Urteilskraft, Koordinationsfähigkeit und Sprache werden zunehmend beeinträchtigt, und schließlich stellt sich eine erhebliche Ermüdung und Benommenheit ein.

Auch schon unter geringem Alkoholeinfluss leidet Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit, die Wahrnehmung und die Urteilskraft. Besonders im Straßenverkehr erhöht sich die Gefahr von Unfällen, mit schweren Folgen bis hin zum Tod von Alkholtrinkern und Unbeteiligten. Gewalt und Aggressionen sind häufige Risiken. Nicht wenige Straftaten werden unter Alkoholeinfluss begangen. Regelmäßiges Trinken und Betrinken hat schwere gesundheitliche Folgen.

Es gibt Grenzwerte in Deutschland für einen risikoarmen Konsum.

Erwachsene Frauen sollten täglich nicht mehr als ein Standardglas Alkohol, Männer nicht mehr als zwei trinken. Ein Standardglas enthält 10 bis 12 Gramm reinen Alkohol. Es entspricht damit einem kleinen Glas Bier (0,25 l), einem kleinen Glas Wein (0,1 l) oder einem Schnapsglas mit Wodka (4 cl). An mindestens zwei Tagen die Woche sollte zudem nichts getrunken werden. Allerdings reagiert jeder Mensch unterschiedlich auf Alkohol, Frauen sind gefährdeter.

Alkohol kann psychisch und körperlich abhängig machen mit schwersten Folgen für die Gesundheit. Alkohol verteilt sich über das Blut im ganzen Körper, weshalb regelmäßiger Konsum in allen Geweben Zellen schädigt. Wer chronisch viel trinkt, leidet an vielfachen Organschäden, vor allem der Leber (Fettleber, Leberentzündung, Leberzirrhose), der Bauchspeicheldrüse, des Herzens sowie des zentralen und peripheren Nervensystems und der Muskulatur. Langfristiger Konsum erhöht das Risiko, insbesondere an Mund-, Rachen- Speiseröhren- und besonders bei Frauen an Brustkrebs zu erkranken. Alkoholkonsum während der Schwangerschaft kann zu schwersten Schädigungen des Kindes führen.

Wer regelmäßig viel trinkt und abrupt aufhört, erlebt mitunter gefährliche Entzugserscheinungen bis hin zu neurologischen Krampfanfällen. In schlimmen Fällen kommt es zum Delirium tremens mit Orientierungsverlust und Bewusstseinsstörungen, hohem Blutdruck, Schwitzen, Unruhe und Angstzuständen. Lang anhaltender Alkoholkonsum und Abhängigkeit kann der Psyche schaden. Stimmungsschwankungen, Angstzuständen, Depressionen bis hin zu einer Suizidgefährdung können Folgen. Für das Umfeld erhöht sich das Risiko von Konflikten und Gewalt in Familien. Besonders betroffen sind meist die Kinder von Alkoholkranken.

ZEIT-ONLINE

[Sven Stockrahm]

Die beliebteste und damit gefährlichste Droge

    legal/aufputschend/hoher Suchtfaktor/körperlich sehr schädlich/psychisch sehr schädlich/

    Konsum: Alkohol wird hauptsächlich getrunken in Form von Wein, Bier, Sekt, Schnaps und Mischgetränken.

    Wirkung: Wer betrunken ist, reagiert enthemmt und weniger ängstlich, entspannt, rede- und risikofreudiger, verliert die Kontrolle über Bewegungen und Sprache.

    Gefahren: Ein Zellgift, zu viel davon schädigt das Gehirn, Organe wie die Leber und das Nervensystem. Langfristig kann sich die Persönlichkeit verändern. Komasaufen kann tödlich enden.

    Verbreitung: 2/3 aller Jugendlichen und etwa 95% aller jungen Erwachsenen haben Alkoholerfahrungen. Rund 37 Millionen der 18- bis 64-jährigen gaben 2015 an, in den letzten 30 Tagen 

    getrunken zu haben.

Suchtfaktor: Sehr hoch. 1,3 Millionen Menschen in Deutschland sind alkoholabhängig, 9,5 Millionen übertreiben es regelmäßig. Etwa 74.000 Menschen sterben in Deutschland jedes Jahr an Folgeerkrankungen und zu einem geringeren Anteil an Überdosierungen.

Hinweise: Alkohol ist die einzige Droge, für die es offizielle Tipps für einen risikoarmen Konsum gibt: Männer sollten täglich höchstens einen ½  Liter Bier oder 2 Gläser Wein (0,2 Liter) trinken – Frauen nicht mehr Alkohol als in einem kleinen Glas Bier (0,25 Liter) oder Wein (0,1 Liter) steckt. Das Problem: Viele trinken bewusst mehr, weil sie den Rausch wollen. Umfragen unter Drogenkonsumenten, wie der Global Drug Survey, richten sich an diese Menschen und geben Hinweise, wie sie ihr Trinkverhalten so steuern können, dass es ihnen möglichst wenig schadet:

    Mindestens 2 Tage Pause pro Woche: Natürlich ist es keine gute Idee, an den anderen fünf Tagen exzessiv zu trinken.

    Erst essen, dann trinken: Wer satt ist, wird weniger rasch betrunken. Auch das Risiko sinkt, dass man sich später übergibt und sich die Magenschleimhäute entzünden.

    Mehrmals im Jahr zwei Wochen Pause machen: Drinks sollten keine große Rolle im Leben spielen.

    Wasser trinken: Alkohol entzieht dem Körper tatsächlich Wasser. Das ist auch der Grund für den Kater am nächsten Tag.

    Hochprozentiges meiden: Schnaps, Wodka, Gin oder Rum machen sehr schnell betrunken. Nicht selten verpasst man so den Moment, in dem es zu viel war.

 

Infobox Alkohol ZEIT Doctor

Alkohol: Wirkung auf das Gehirn

Schon ein paar Schlückchen Alkohol beeinflussen unser Verhalten. Ein hoher Konsum über viele Jahre kann die Hirnstruktur verändern

Alkohol hebt bei vielen Menschen die Stimmung und führt dazu, dass sie sich häufiger anlächeln, wie ein Experiment ergab. Kurzfristig wirkt er antidepressiv. Langfristig aber verstärkt er Depressionen, Trinken gegen die Schwermut führt zudem leicht in eine Abhängigkeit. Daneben beeinflusst Alkohol zahlreiche mentale Funktionen: Er mindert die Willenskraft, stört die Konzentration und das Gedächtnis. Alkohol ist ein Nervengift: Durch häufiges Trinken kann das Gehirn so sehr geschädigt werden, dass das Geweb

Risiko für die Organe

Dass Alkohol der Leber schadet, wissen viele. Weniger bekannt sind aber die anderen Erkrankungen, die er ebenfalls begünstigt

Ein riskanter Alkoholkonsum kann mehr als 200 Krankheiten hervorrufen, Abhängigkeit ist nur eine davon. Jenseits einer Schwelle von 12 Gramm Alkohol für eine Frau und 24 Gramm Alkohol

beim Mann an mehr als drei Tagen pro Woche steigt das Risiko für Magenbeschwerden, Fettleber, Herzerkrankungen, hohen Blutdruck und Impotenz. Auch geringere Mengen Alkohol begünstigen die Entstehung von Krebs (Brust-, Darm- oder Speiseröhrenkrebs). Nach Schätzungen sterben jährlich 74.000 Menschen in Deutschland an gesundheitlichen Folgen des Trinkens.

Wenn die Einschläge näher kommen

Wer abklären möchte, ob sein Alkoholkonsum schädlich oder riskant ist, findet vielerorts Rat und Hilfe

Die deutsche Suchthilfe gilt weltweit als hervorragend. Menschen, die nur ein paar Fragen zu ihren Trinkgewohnheiten haben, sollten sich vom Label "Sucht" nicht abschrecken lassen. Breite Informationen bietet die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen, www.dhs.de. Auf der Internetseite findet sich der Leitfaden "Alles o. k. mit Alkohol?", der sich an alle Menschen richtet, die überhaupt Alkohol trinken, und sei es nur ein Bier zum Abendessen.

 

ZEIT-ONLINE

[Jakob Simmank]

Wirkung auf das Gehirn

Schon ein paar Schlückchen Alkohol beeinflussen unser Verhalten. Ein hoher Konsum über viele Jahre kann die Hirnstruktur verändern

Alkohol hebt bei vielen Menschen die Stimmung und führt dazu, dass sie sich häufiger anlächeln, wie ein Experiment ergab. Kurzfristig wirkt er antidepressiv. Langfristig aber verstärkt er Depressionen, Trinken gegen die Schwermut führt zudem leicht in eine Abhängigkeit. Daneben beeinflusst Alkohol zahlreiche mentale Funktionen: Er mindert die Willenskraft, stört die Konzentration und das Gedächtnis. Alkohol ist ein Nervengift: Durch häufiges Trinken kann das Gehirn so sehr geschädigt werden, dass das Gewebe schrumpft und eine Art Demenz entsteht.

Risiko für die Organe

Dass Alkohol der Leber schadet, wissen viele. Weniger bekannt sind aber die anderen Erkrankungen, die er ebenfalls begünstigt

Ein riskanter Alkoholkonsum kann mehr als 200 Krankheiten hervorrufen, Abhängigkeit ist nur eine davon. Jenseits einer Schwelle von 12 Gramm Alkohol für eine Frau und 24 Gramm Alkohol

beim Mann an mehr als drei Tagen pro Woche steigt das Risiko für Magenbeschwerden, Fettleber, Herzerkrankungen, hohen Blutdruck und Impotenz. Auch geringere Mengen Alkohol begünstigen die Entstehung von Krebs, etwa Brust-, Darm- oder Speiseröhrenkrebs. Nach Schätzungen sterben jährlich 74.000 Menschen in Deutschland an gesundheitlichen Folgen des Trinkens.

Wenn die Einschläge näher kommen

Wer abklären möchte, ob sein Alkoholkonsum schädlich oder riskant ist, findet vielerorts Rat und Hilfe

Die deutsche Suchthilfe gilt weltweit als hervorragend. Menschen, die nur ein paar Fragen zu ihren Trinkgewohnheiten haben, sollten sich vom Label "Sucht" nicht abschrecken lassen. Breite Informationen bietet die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen, www.dhs.de. Auf der Internetseite findet sich der Leitfaden "Alles o.k. mit Alkohol?", der sich an alle Menschen richtet, die überhaupt Alkohol trinken, und sei es nur ein Bier zum Abendessen.

 

Kinder von Alkoholiker/aus Familien mit regelmäßige Alkoholkonsum: Stumpf/antrieblsos/launisch. Menses unregelmäßig, verliert Fötus in 1e Monat, dick/wenig Schweiß;

Reflexen vermindert/Denken träge;

Positiv: Fröhlich/kommunikativ/lustig;                      

Negativ: Mind; delusions, imaginations, hallucinations, illusions; about self; circumstances; imaginations of wealth;

delusions, imaginations, hallucinations, illusions; environment and surroundings; thinks they are on ship in a storm;

delusions, imaginations, hallucinations, illusions; paranoia; thought was pursued; by murderers, robbers;

insecure, uncertain, scared; fear; unaccountable;

talking, conversation; untruthful;

Niedergeschlagen/lügt/verrät Geheimnisse/geschwätzig, sentimental/passioniert/ kindlich/empfindet weniger/passiv/traurig/vage Ängste; „Wie niedergemacht durch Freunde“/ schätzt alles falsch ein, unkoordinierte Bewegungen, Gehstörungen, Träume (unangenehm/= gebissen o. gestochen), Unruhe (zittern in Schüben)/ Zerrüttung/Delirium + optische Halluzinationen, < Bewegung/liegen/ nachts/Widerspruch,

< nachts/liegend/Widerspruch, > Ruhe/Schlaf/Kälte;

Ursache: Schlaganfall;

Frau: Flüssigkeitsgehalt des Körpers niedriger (ca. 55%)/bei Männern (ca. 68%) [deshalb verteilt sich der Alkohol bei Frauen auf weniger Flüssigkeit, weshalb die Alkoholkonzentration im Blut

(Promille) bei gleicher getrunkener Menge höher ist als bei Männern]. Außerdem baut die weibliche Leber Alkohol langsamer ab.

Alkoholkonsum während Schwangerschaft kann Entwicklung des Fötus beeinträchtigen/in den ersten 12 Wochen zur Entstehung des fetalen Alkoholsyndroms (= FAS/mit geringerem

Geburtsgewicht/sichtbaren Missbildungen/Störungen der inneren Organe/Verhaltensauffälligkeiten und geistigen Entwicklungsverzögerungen). Grenzwerte für die schädigende Wirkung von Alkohol

auf das Ungeborene gibt es nicht.

 

Vergleich: Enthalten in: Aniba ruseodera + Cori. + Cymbopogon martini + Eucal-radiata. + Geranie. + Majoran  + Menth-pi. + Meulal. + Neroli. + Petit grain. + Ravensara aromatica. + Rosenholz. +

Ravensara aromatica + Ros. + Ros-d. + Spearminth.

Abs. Carbn-s. Kombucha.x

Alkoholsucht von Kinder und Jugendlichen:

Giftengruppe. [David Little]

The animal remedies have a desire for alcohol and are substance abusers (Bufo, Cocc-c. Crot-h. Lac-c. Lach. Meph. Mosch. Sep). Using alcohol to antidote the effects of snakebite is common to many traditional cultures. Lachesis offers a clear picture of the relationship of the Ophidians to drinking. They crave alcohol because it makes them "feel better". In the beginning drinking is part of an outlet for strong instinctive energy and a way of letting go of tension. It does not take long before the delusions and confusions hidden in their subconscious mind begin to surface. When drunk their minds become a kaleidoscope of strong repressed emotions and carnal desires. This combination may stimulate unsolicited sexual advances or rape while under the influence. Drinking also brings out the kind of violence that leads to full-fledged animal attacks and brutality.

Comparison: Chelidonium and acute alcohol intoxication

Alcohol aktiviert Rezeptoren von GaBa (werden vermindert) + Glutamat + Serot + Acetylcholin.

Ariocarpus fissuratus = Peyotle-ähnlich + unangenehm = Dry Whiskey/= False Peyote/= Wollfruchtkaktus/= Star cactus Caryophylales Drogen allgemein

Siehe: Alkoholismus + Biergruppe + Gemeinschafts- + Piper methysticumgruppe + Glyceringruppe + Fermentation/Gärung + Carbon Anhang 3 + Alcoholism + Cannabis versus Alkohol

 + Carbon remedies in homeopathy (Roger Morrison)

                                               Alkoholgruppe

Acet-ac = O + Alkohol

Aether = Alko-lähnlich + SCHNELL/= chemisch Alco-ähnlich

Alco

Aran-s = Alco-ähnlich

Astrag wirkt wie Alkohol/Tabak/Morphium

Chlol = Alkohol-ähnLICH

Cori-r. = Alco-ähnlich.

Eryth wirkt Alco-ähnlich.

Fette + Öle = Alco-ähnlich.

Glyc = Alco-ähnlich

Nit-sd.

Propr = Alcoholersatz

 

Alkoholische Getränke:

Absinth = Bohémiendroge (Vincent van Gogh schnitt sich Teile seines Ohrläppchens ab/Paul Verlaine schoss auf seinen Geliebten/Oscar Wilde forderte auf sich mit

Absinth zu vergiften/Henri Toulouse-Lautrec starb an Folgen des Absinths/Pablo Picasso misshandelte seine Frau schwer)

Amaretto mit Mandel/Bittermandel

Ananassaft vergoren

Apfelwein/Apfelbrand/Apfellikör

Arak + Palmwein aus Dattelpalm + anderen

Asahi = hergestellt aus Malz von Reis und Mais und Lup.x

Bier aus Hordem-vg.+ Lup 2 - 7% Osiris/Hämorrhoiden/Verstopfung/Würmer/Husten/Fieber/schlaflos

---- Dinkelbier

---- Geuze/Lambic (belgisch) enthält Aethyl + Lac-ac + Hord-vg + Trit-vg = für Diabetiker geeignet

---- Heather ale (= gewürzt mit Eric-vg).

---- Bier aus geräuchertem Malz (Bamberg)

Bourbon aus Mais

Brennspiritus  (80% Aethyl + 20% Methanol)

Calvados (Malus-c) = Apfelbranntwein

Campari enthält E 120

Chicha = alkoholisch Getränk hergestellt mit Cac

Damianlikör

Enzianlikör

Franzbranntwein (Aethyl + Latschenkiefer + Camph?).

Ginger beer (mit Kefir-ähnliche Pflanze hergestellt)

Haselnussgeist                                                           Himbeergeist

Holundergeist                                               Kirschegeist

Quittegeist                                                    Reine Claudegeist

Schlehegeist                                                  Zwetschengeist

Feni aus Anac-oc (Ghoa)                                    Grand Marnier mit Orange

Grappa  = hergestellt aus Vitis-v/= Branntwein

Steinhager + Genever + Gin gebrannt aus Weizen mit Juni (macht Aethyl wirksamer)

Honigbier = Met                                           Honiglikör

Jenever = genévrier/= Wacholder (= Juni-c)

Kefir (½ %)                                                   Kuhmilchgetränk

Korn aus Getreide                                         Mescal aus Agave

Mead (fermented honey) bound with the mythology of the bee.

Mirin = süße Reiswein (aus Reis/Hefe/Zucker).

Palmwein (Hergestellt aus Blütenstandsaft von Cocos).

Pastis aus Steranis                                         Pisto aus Agave

Porsesnaps hergestellt mit Myrica gale (Dänemark)

Pulque = gegoren aus Agave                         Rum aus Sacch 40 - 70%.

Sabra = Liquör mit Choc + Orange

Sake (= Alkoholisch Getränk aus Oryz-s. + Pilz Aspergillus oryzae)

Slibovitz aus Zwetschgen                           

Tequila aus Agave                 

Schnaps/Likör 30 - 60%

Topi o. Rossler aus Helianthus tuberosus = Topinambur in Baden

Wein 6 - 17%

Wermut (enthält Cinnm)                                  

Whiskey = aus geräuchertem Malz hergestellt

Wodka aus Getreide/Kartoffeln/Zellulose wird OFT und GUT gefiltert

Alkohol/Chlf/Äther = alipatisch + lipoidlöslich + ähnlich

 

Antidotiert: Licht. Phos.                                      Alkohol

Antidotiert von: Agar. Agav. Carbn-s. Lach. Led. Ran-b. Stroph.

Verlangen nach Alkohol: Ange-s. Calc-ar. Kola. Nux-v. Pip-m. Querc. Stevia. Stry-n. Thymu-vg.

Rückfälle: Bac. Psor. Sulph. Thymu-vg.

Alkohol-/Kaffee-/Teegebrauch (auch vorbeugend) mit Blutandrang zum Kopf: Guar

 

Wirkung: sanguinisch/choleirisch/psorisch

Most alcohols fall in the sycotic miasm.

Allerlei: Unterdrückt Hirnfunktionen wie Gedächtnis/Koordination/Urteilsvermögen, andere emotionelle Funktionen = führend, hemmt Glutaminrezeptoren + fördert Gabarezeptoren (Anzahl) in Entzug müssen Glutaminrezeptoren abgebaut und Gabarezeptoren aufgebaut werden um ein erträgliches Gleichgewicht zu schaffen/ausgeschieden in Urin, wird im Leber umgesetzt + wie Fett angesehen, dann im Leber eingelagert (= Zirrhose)

ausgeschwemmt von Salz

stört HGH-prozess

Schützt Eiweiß im Körper vor Fäule

Wird durch Destillat gewonnen aus Getreide/Zucker (C) fermentiert, es entsteht Carb-ac + Alkohol

Unter Alkoholeinfluss sehen Männer Frauen als schöner/Frauen Männer nicht als schöner.

2000 years after Knossos fell, in the classical Greek tongue preserved: "honey-intoxicated" as the phrase for "drunkenness“

Schnapsdrossel“ Aves

Schluckspecht“ Aves

 

Methanol, Methylalkohol, Karbinol oder Holzgeist ist der einfachste Alkohol, der Alkohol des Methans mit der Summenformel CH3OH. In der Natur kommt es in Baumwollpflanzen, Heracleum-früchten, Gräsern und in ätherischen Ölen vor. Es ist ein primärer, einwertiger Alkohol. Ist ein starkes Nervengift, welches bevorzugt den Sehnerv schädigt. Wird Methanol getrunken, kann es zum Erblinden führen. Methanol entsteht auch wenn alkoholhaltige Getränke bei zu hohen Temperaturen destilliert werden. Die letale Dosis liegt bei 5 bis 50 g. Als Gegenmittel wird eine größere Menge Ethanol verabreicht, Der Körper verstoffwechselt Ethanol bevorzugt und das Methanol wird unverändert ausgeschieden/wordt gevormd door de pectine uit de vruchten/methanol wordt in het lichaam omgezet in mierenzuur.

 

Wirkung: Most alcohols fall in the sycotic miasm.

Phytologie: Alkoholsucht: 1 Handvoll mit 4 Tassen kochendes Wasser übergießen, davon jede 3 St. 1 Tasse mehrere Wochen (kann Übelkeit/erbrechen/Durchfall verursachen + UrinFLUß/SCHWEIß/STUHL/AppeTIT/DURST)

Trunkenschaft: heißer Aufguss 30 Min. ziehen lassen. Jede 15 Min. 1 Esslöffel (folgt Stuhl/Urin/übel/erbrechen/Schweiß + Alkoholabneigung.

 

Repertorium:

Gemüt: Verlangt nach (kreativer) Aktivität (kreativer Schaffensdrang)

Alkoholismus

Angst (wenn allein/im Bett/die er vergeblich verbirgt, versteckt)/Furcht (grundlos/vor Unglück)

Auf-/Zusammenfahren (aus dem Schlaf)

Beschimpfen, beleidigen, schmähen/Fluchen

Bewusstlos/Koma (apoplektisch/mit Herabfallen der Lider/+ zusammengezogenen Pupillen)

Delirium (flieht und springt plötzlich aus dem Bett auf/rasend/religiös)/Delirium tremens

Demenz

Eigensinnig, starr-/dickköpfig

Empfindlich

Enthüllt Geheimnisse

Erschöpft geistig

Exzentrisch, überspannt

Faul (körperlich)/feige

Fehler; macht (in Personen)

Feuer möchte Dinge anzünden

Fliehen, versucht zu (im Delirium)

Froh

Gedächtnisschwäche

Gedankenandrang, einstürmende Gedanken, Gedankenfluss/schnell/überlegt, bedacht/wandernd, umherschweifend

Gefühllos, hart

Geisteskrankheit, Wahnsinn (durch Kopfverletzung)

Gesellig, ist kontaktfreudig/verlangt Gesellschaft (< wenn allein)/ergießt sich in Freundschaftsbekundungen

Gesten, Gebärden; macht [unwillkürliche Handbewegungen der (Greifen/in der Ruhe/zupft an der Bettwäsche]/konvulsivisch/lebhaft

Grausam/hartherzig, unerbittlich/boshaft/brutal

Heftig, vehement/leidenschaftlich

Ichbezogenheit, Selbstüberhebung/kindisches Verhalten/Angeber

Imbezillität

Klagen

Konzentration schwierig (studierend)

Lächeln/Lachen (unmäßig)

Lügner (lügt, sagt nie die Wahrheit, weiß nicht, was sie sagt)/unaufrichtig

Manie/Hochgefühl

Mitgefühl, Mitleid

Moralischem Empfinden; Mangel an

Mürrisch/Stimmung, Laune veränderlich/streitsüchtig/verdrießlich

Mutig

Phantasien - absurd/lebhaft

Raserei, Tobsucht, Wut (mit Fluchen)

Redselig, geschwätzig

Reizbar, gereizt

Ruhelos (+ Herumwerfen im Bett/versucht vergeblich, es zu verbergen)

Schamlos/spaßt (zügellos)/Spottet (über seine Freunde)/würdelos

Schreien

Schweigsam/seufzt/zurückhaltend, reserviert

Seelenruhe, Gelassenheit

Sentimental, schwärmerisch, rührselig

Singen (laut, ungestüm)

Sinne - abgestumpft, stumpf/scharf

Spät - ist immer zu spät

Spricht hastig, eilig

unüberlegt, unbedacht/unbesonnen, unachtsam

Unzusammenhängend/verworren/geistig verwirrt

Springt (aus dem Bett)

Stumpf

Suizidneigung; Neigung zum Selbstmord/verlangt zu Töten

Traurig (bei Alkoholikern)

Umgänglich, freundlich (gegenüber einem Feind)

Unanständig, unzüchtig (Lieder)

Ungeduld (beim geringsten Widerspruch)

Unzüchtig, obszön (Lieder)

Verlangen, Wunsch nach - voller Verlangen (unkontrollierbar)

Wahnideen  - Abgrund (Furcht, einen Abgrund hinunter zu fallen)/sei beschimpft worden/ein Feind liegt ständig auf der Lauer, um ihm eine Verletzung zuzufügen/habe einen Hydrothorax/von Reichtum/= an Bord eines Schiffes im Sturm/besteht darauf, dass er schläft, obwohl er wach ist/

Wird verfolgt, ihm würde nachgestellt (konkret) (von Mördern/von Polizei/von Räubern)

Wichtigtuerisch, pompös

Widerspruch = unverträglich

Witzig, geistreich

Schwindel: im Allgemeinen + Geräusche im Ohr

Kopf: Schmerz (dumpf)

Gehirnerweichung/Venen in die Schläfe „Wie geschwollen“

Auge: Amblyopie

Blass/glänzend

Entzündet (retrobulbär)

Granuliert - Lider

Herabfallen der Lider/verdreht, verzogen; krampfhaft

Pupillen - träge/unempfindlich gegen Licht/zusammengezogen

Ohr: Geräusche im Ohr, Ohrgeräusche - Klingeln/Rauschen/Sausen, Brausen (+ Schwindel)/Summen

Nase: Nasenbluten

Gesicht: rot/schwarz/gerunzelt

Sehen: Flimmern, Flackern/Lichtblitze

Gesicht: rot/schwarz/gerunzelt

Mund: Zunge weiß/rissige Zunge

Geschmack - bitter/etwas salzig/sauer morgens/widerwärtig, ekelhaft

stotternt

Zähne: Zähneknirschen

Bauch: Wassersucht - Aszites

Blase: Uriniert unwillkürlich

Atmung: Asthma, asthmatische Atmung

Beschleunigt/langsam/rasselnd < im Schlaf/Schnarchen/unregelmäßig

Brust: Herzversagen/Herzklopfen (< nach Essen)

Hören: Schwerhörig (verwechselt Geräusche)/überempfindliches Gehör

Husten: Hüsteln/trocken

Innerer Hals: rot/Hitze

Schleim - blutig/zäh

Schmerz (brennend/erstr. Magen (wund schmerzend)

Kehlkopf und Trachea - Hitze im Kehlkopf/Räuspern, Freimachen des Kehlkopfes/Stimme - heiser, Heiserkeit

Magen: Durst/hart/Schluckauf

Schmerz (drückend)/übel (< geistige Anstrengung)/erbricht

Zusammenschnürung

Rektum: Unwillkürlicher Stuhl

Stuhl: Blutig/gallig/grau/hart/schwarz

Urin: Blutig/eiweißhaltig/blass/tiefrot

spezifisches Gewicht vermindert/Sediment

Männliche Genitalien: Erektionen fehlend/Sexverlangen (fehlend/vermehrt)

Weibliche Genitalien: Abort in 1en Monat/Menses unregelmäßig/Sexverlangen fehlend

Glieder: Konvulsionen in Beine/zittern

Schwäche (Daumen/Zeigefinger/Knie)

Stolpert beim Gehen

Schlaf: Gestört (durch Träume)/komatös/tief/gähnt häufig nach dem Ausschlafen des Rausch/ruhelos/schlaflos/überwältigende Schläfrigkeit/unerquicklich

Träume: Lebhaft/schrecklich/Viele

Schweiß: im Allgemeinen/riecht sauer/kalt/reichlich

Haut: Gangrän/Geschwüre - Varizen

Allgemeines: Abmagerung/vorzeitiges Altern/Ameisenlaufen in äußere Teile

Apoplexie

Bewegung abgeneigt/Fettleibig

< im Freien

Konvulsionen (epileptisch)/konvulsivische Bewegungen

Leistungsfähigkeit erhöht

Ohnmacht

Psora

Schmerz bei Krebsleiden

<: Alkohol/Bier;             Abgeneigt: Alkohol/Essen/feste Speisen;                      Verlangt: Alkohol/Pfeffer/Senf/Stimulantia;

Unempfindlich

Wassersucht - äußere/innere

Kraft, Durchhaltevermögen; Gefühl von (der Muskeln)

Krampfadern

Schwäche (erwachend)

Zittern äußerlich (< Anstrengung)/Zucken - Sehnenhüpfen

 

[Günter Grass]

Einer weit verbreiteten Ansicht zufolge sprechen Schriftsteller dem Alkohol stärker zu als andere Berufsgruppen, in den Worten von F. Scott Fitzgerald: "Trinken ist das Laster des Schriftstellers."

Der New Yorker Psychiater D.W. Goodwin, der zu diesem Thema ein Standardwerk verfasst hat, meint gar beweisen zu können, dass Autoren amerikanischer Herkunft substantiell mehr saufen als Autoren anderer Nationalitäten. Ebenso gut könnte man sagen, dass Schriftsteller neben vielem anderen auch das Trinken thematisieren, und dass Amerikaner eben besonders gern darüber sprechen.

In Ländern, in denen Alkohol als Kulturgut gilt, ist es also nicht unbedingt erwähnenswert, dass man sich regelmäßig einen antrinkt - in Frankreich zum Beispiel, wo, um mit Roland Barthes zu sprechen, Wein das Totem-Getränk ist, sein Genuss also erst die Zugehörigkeit zur Gruppe bezeugt. Darüber hinaus tut Goodwins These einer ganzen Reihe anderer Berufsgruppen Unrecht, zuerst natürlich anderen Künstlern: Schauspieler-Durst, insbesondere der von Bühnenschauspielern ist sprichwörtlich ("Gehen zwei Schauspieler an einer Kneipe vorbei ..."), auch Maler, Bildhauer und ganz besonders Musiker leisten hier Außerordentliches.

Abgesehen davon besagt die Affinität zwischen Alkohol und Kunst keineswegs, dass beispielsweise Ärzte, Rechtsanwälte, Fernsehmoderatoren oder Schauspieler grundsätzlich nüchtern anzutreffen sind ("Sie trinken aber viel" - "Ach was, das meiste verschütte ich.").

Goodwins These, dass der Mythos, Alkohol und Kunst seien Geschwister, im englischsprachigen Raum des 20. Jahrhunderts entstand, greift also zu kurz. Bereits ein Blick in eine x-beliebige Lyrik-Anthologie lehrt, dass es zu allen Zeitaltern versoffene Dichter gab. Von Anfang an wird Alkohol als Quelle der Inspiration und der Lebensfreude gefeiert.

Der Grieche Anakreon (550-495 v. Chr.), noch Jahrhunderte später ein „role model“ für dichtende Trinker, meint: "Viel besser ist es, trunken, als tot am Boden liegen." Sein römischer Kollege Horaz formuliert es noch entschiedener: "Gedichte, die von Wassertrinkern geschrieben wurden, können nicht lange Gefallen erregen." Im fernen China sah man das ähnlich. Dort gaben die "8 Dichter der Zechgelage" den Ton an, deren bekanntester, Li Tai-Bo (701-62), im Vollrausch zu Tode kam, als er beim Versuch, das Spiegelbild des Mondes zu umarmen, in einen Fluss fiel.

"Berauscht euch mit Wein, mit Versen oder mit Tugend!"

Die Freude am Wein hielt sich bis ins frühe 19.Jahrhundert (das Lob des Bieres blieb den Meistersingern vorbehalten). Mit der Romantik bekommt der Rausch dann eine neue Dimension. Laudanum (Tinctura Opii simplex) - mit Opium versetzter Wein - hält Einzug in die Poeten-Kabinette und mit ihm der Realitätsverlust als schöpferisches Element. Im Laudanumrausch eröffnen sich traumhafte Parallelwelten, die allerdings wie alles ekstatische Erleben den Nachteil haben, dass man möglicherweise den Rückweg nicht mehr findet. Kaum hat man von der "Milch des Paradieses" gekostet wie der englische Dichter Samuel Taylor Coleridge, holt einen auch schon wieder der Dämon.

E.T.A. Hoffmann notiert in sein Tagebuch: "Alle Nerven excitiert von dem gewürzten Wein - Anwandlung von Todes-Ahndungen - Doppelt-Gänger." Bis zur Synästhesie gesteigerte Empfindsamkeit, Weltflucht und hoffungsloser Schrecken treiben ihr Unwesen in den Dichterhirnen und gebären Werke wie "Die Elixiere des Teufels" (E.T.A. Hoffmann), "Bekenntnisse eines Opiumessers" (Thomas de Quincey) oder Novalis’ "Hymnen an die Nacht". Novalis, der verklärte Held der deutschen Frühromantik, suchte Zuflucht bei "Bitter-Mandel-Wasser und Opium", und so stammt wohl auch seine blaue Blume der Sehnsucht aus demselben Garten wie Baudelaires "Blumen des Bösen".

Charles Baudelaire war nicht nur einer der wichtigsten Wegbereiter der literarischen Moderne, sondern auch ein früher Vertreter des Cross-Drugging. Er lässt nichts aus, was der Erschaffung seiner "Künstlichen Paradiese" dienlich sein könnte: Laudanum, Haschisch und natürlich Wein, den er als "Mittel, die Individualität zu steigern" feiert. "Berauscht euch" fordert Baudelaire, "mit Wein, mit Versen oder mit Tugend".

Er selbst hielt sich lieber an Absinth, jenes übelbeleumundete Kräuterdestillat, dem mehrere Künstler-Generationen verfielen. Eine Höllenmischung aus hochprozentigem Alkohol (68 und mehr Vol.-% in der Regel) und neurotoxischen Pflanzenextrakten mit extremem Rausch-, Visions-, Sucht- und Zerstörungspotential. Absinth wurde zum Treibstoff der Bohème, Inbegriff eines anti-bürgerlichen Lebensstils, der für das Künstlerselbstverständnis im späten 19. Jahrhundert prägend war.

 

 

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