Morbillinum spp.

                              

Vergleich: Siehe: Krankheiten +  Nosoden allgemein + Impfungen. + Kinderkrankheit. +  Anhang (Carola und Ravi Roy/Dr. Mohinder Singh Jus/Bob Witsenberg)

 

Morbillinum (Morb) = Masernvirus

 

Negativ: Catarrh/coryza/cough/affection of ear/affections of eye/measles/affections of skin;

As the measles poison has a great affinity for the mucous passages, the eyes, the ears and the respiratory mucous membranes, Morb. may be used in such cases

like any other homœopathic remedy, when the symptoms correspond;        

[Christiane Petras]

Die Masern sind eine Jahrtausende alte Erkrankung, die sich allerdings erst ab einer gewissen Siedlungsgröße zu entwickeln schien. Das Virus ist eng verwandt mit dem Erreger der Hundestaupe, und man vermutet gleiche Wurzeln. Die direkte Übertragung von Mensch zu Mensch führte zu gefährlichen Epidemien.

Es gibt in alten Aufzeichnungen Hinweise dafür, dass Masern früher gefürchteter waren als die Pocken. Erst mit einer deutlichen Verbesserung der medizinischen Versorgung und der allgemeinen Lebensumstände Anfang des 20. Jahrhunderts verloren sie in den Industrieländern einen Großteil ihres Schreckens.

Masern werden heute für die größten Verluste unter den amerikanischen Ureinwohnern verantwortlich gemacht, die als Nomadenvölker für die in Europa aus Siedlungsdruck entstandenen Seuchen nicht gerüstet waren. In ihrem Verlauf bilden die Masern die Arbeitsweise der Lebenskraft genau im Organismus ab, vielleicht auch deshalb haben sie als Kinderkrankheit oft so entscheidende Bedeutung für die weitere Entwicklung des Patienten:

Auf eine Phase allgemeinen Unwohlseins folgt unter Fieber zunächst der Befall der Schleimhäute, also inneren Häute, und dann der äußeren Haut, und nach Abheilen der Symptome bleibt lebenslange Immunität.

Fast alle Patienten hatten entweder in ihrer Kindheit Masern, + /o. zumindest die Elterngeneration hatte Masern, + /o. sind geimpft. Es ist also nicht überraschend, dass diese Nosode wahrscheinlich häufiger angezeigt ist, als sie benutzt wird.

Für die chronische Begleitung von Patienten brauche ich Morbillinum fast so häufig wie Variolinum oder Vaccininum, in Kombinationen, wie die meisten anderen Arzneien, oder als Zwischengaben.

Aufgrund der Nähe zur Hundestaupe (was in erster Linie Haustierhalter betrifft) und der heute gängigen Impfpraxis ist Morbillinum aber genauso als Impfnosode zu

werten, also eine Arznei mit "doppeltem Boden", ähnlich wie Diphterinum.

Ein "trauriges Mittel":

Gedämpfte Stimmung; niedergeschlagen, verdrossen, mutlos und traurig, gerade dann, wenn die Tage länger werden.

Der Zustand ist anders als das "heulende Elend", das ich bei Radium bromatum beobachtet habe, und auch anders als die absolute Hoffnungslosigkeit, die häufig auf  Lyssinum oder X-Ray hinweist, weniger dramatisch, aber dennoch ohne Lebensfreude.

Wie für alle anderen Arzneien gilt auch hier, dass sich im Laufe der Behandlung die Symptome von der innersten Ebene (Geistes- und Gemütsverfassung) nach außen

verlagern. Wenn also am Anfang noch Niedergeschlagenheit, in Verbindung mit anderen typischen Symptomen, nach einer Zwischengabe Morbillinum verlangt,

können sich bei günstigem Verlauf die Anzeichen z.B. auf die Haut-/Schleimhaut-Ebene verlagern, bei guter Stimmung.

Unterbrochener Schlaf, "Katzenschlaf", der Patient erwacht unerfrischt.

Kopfschmerzen mit Unverträglichkeit von Sonnenlicht.

Es gibt kaum ein Symptom an oder in den AUGEN, das nicht an Morbillinum denken lässt:

Allgemeine Neigung zu Entzündungen an den Augenhäuten und Lidern.

Regenbogenhautentzündung

Ziliarneuralgie

Wiederkehrende Bindehautreizungen, bakteriell oder in Verbindung mit Allergien.

Ständig tränende Augen, auch bei älteren Patienten, mit Brennen und Schwellungen der umgebenden Häute.

Schwere Lider, kann sie kaum offen halten.

Beschwerden der Schleimhäute, die verbunden sind mit Juckreiz und Brennen.

Scheideninfektionen, dann oft ergänzt mit Penicillinum und/oder Streptococcinum.

Aphten, mit Brennen, hier meistens im Wechsel mit Carcinosinum und Variolinum.

Chronische Hautausschläge mit und ohne Juckreiz oder Brennen, auch hier meist als ergänzende Zwischengabe.

Der Einsatz der Nosode bei Hundehaltern mit der entsprechenden Symptomatik liegt nahe, wenn zwischen Mensch und Tier enger Kontakt besteht, denn die meisten Hunde und ihre Ahnen sind gegen Staupe geimpft.

Kombinationen:

Morbillinum wird im Frühjahr besonders häufig gebraucht, im Wechsel mit Impfnosoden, und Konsitutionsmitteln.

Es muss sehr oft mit Carcinosinum ergänzt werden, aber auch Darmnosoden kommen in Frage

[Richard H. Pitcairn]

Measles

An especially interesting disease for us to look at because of its close similarity to canine distemper. The measles vaccine was introduced in 1963, yet in the U.S. and England, from 1915 to 1958, a greater than 95% decline in the measles death rate had already occurred. In addition, the death rate from measles in the mid-1970’s (several years post-vaccine) remained exactly the same as in the early 1960’s (pre-vaccine), e.g.  0.03 deaths per 100.000. Once again, the efficacy of vaccination in prevention of this disease has not been established. According to a study conducted by the WHO, chances are 14x greater that measles will be contracted by those vaccinated against the disease than those who are left alone. According to Dr. Atkinson of the CDC, "measles transmission has been clearly documented among vaccinated persons. In some large outbreaks over 95 % of cases have a history of vaccination..." In addition, of all reported cases of measles in the U.S. in 1984, more than 58 % of school age children were "adequately" vaccinated.

In 1985, the federal government reported 1,984 non-preventable cases of measles. But 80% of these so-called "non-preventable" cases occurred in people who had been

properly vaccinated. More recent outbreaks continue to occur throughout the country, sometimes among 100% vaccinated populations.

In spite of the evidence for lack of efficacy of this vaccine it is still strongly promoted. This continued use of a useless vaccine is not without its price.

It has been determined that the measles vaccine may cause ataxia/learning disability/retardation/aseptic meningitis/seizure disorders/paralysis/death/also as a possible cause of or cofactor for MS/Reye’s syndrome/Guillain-Barre syndrome/blood clotting disorders/juvenile-onset diabetes.

The disease has changed form/now affects primarily a different age group. The peak incidence of measles occurs not in children any more, but in adolescents and young adults. The risk of complications of pneumonia (3%) and liver abnormality (20%) have increased as a result.

Also, before the vaccine was introduced, it was extremely rare for an infant to contract measles. However by 1993 more than 25% of all measles cases were occurring in babies under a year of age. CDC anticipates a worsening of this situation and attributes it to the growing number of mothers who were vaccinated during the last 30 years and therefore have no natural immunity to pass on to their children. The implications for our having changed the natural disease into this new form are immense;

 

Masern zählen zu den Viruserkrankungen. Der Erreger ist äußert empfindlich gegenüber Hitze, Licht und Desinfektionsmitteln. Übertragen wird er durch Tröpfchen – also bei engem Kontakt mit Infizierten. Es reicht meist aus, sich in einem Raum mit einem Menschen aufzuhalten, der das hochansteckende Virus in sich trägt.

Vor allen in Entwicklungsländern sind Masern weiterhin ein großes Problem. In Deutschland ist die Zahl der Ausbrüche zwar deutlich zurückgegangen. Seit den 1960er Jahren gibt es eine günstige und effiziente Impfung gegen den Erreger. Doch kommt es wiederholt zu regionalen Epidemien. Ausgerottet sind die Masern trotz der Bemühungen der Gesundheitsbehörden noch immer nicht.

Erste Anzeichen sind Erkältungssymptome, wie Schnupfen, Husten und Fieber. In einer zweiten Phase der Erkrankung bildet sich ein Ausschlag mit rötlich-braunen Flecken. Ansteckend sind die Masern bereits etwa fünf Tage bevor der Hautausschlag zu sehen ist. Die Inkubationszeit nach einer Infektion beträgt acht bis zehn Tage.

Für das Jahr 2011 schätzt die Weltgesundheitsorganisation, dass 158.000 Menschen auf dem Globus an den Folgen der Infektion starben. Die meisten Toten sind Kinder unter fünf Jahren. Die Todesursache kann etwa eine durch das Virus hervorgerufene Hirnhautentzündung sein. Außerdem schwächt der Erreger das Immunsystem, wodurch Infektionen mit anderen Viren oder Bakterien schwerer verlaufen können. Dank der Impfung sank die Zahl der Todesfälle seit 2000 um mehr als 70%. Zuvor starben im Schnitt bis zu 548.000 Menschen jährlich an den Folgen von Masern.

Seit 1984 hat sich die Weltgesundheitsorganisation WHO zum Ziel gesetzt, die Masern durch konsequente Impfungen auszurotten. Der Impfstoff ist ein Lebendvirusimpfstoff, hergestellt aus abgeschwächten Masernviren. Er ist kombiniert mit abgeschwächte Mumps- und Rötelnerregern und wird daher als MMR-Impfstoff bezeichnet.

Die Ständige Impfkommission (Stiko) am Robert Koch-Institut empfiehlt eine erste Impfung für Kinder im Alter zwischen elf und 14 Monaten. Bis zum Ende des zweiten Lebensjahres (empfohlen im Alter von 15 - 23 Monaten) soll auch die zweite MMR-Impfung erfolgt sein.

Auch weil viele Deutsche die Nebenwirkungen von Impfungen fürchten, ist die Impfquote hierzulande im Vergleich zu anderen europäischen Ländern geringer. Erst ab einer Quote von 95% gelten die Masern ausgerottet. Die Stiko empfiehlt daher auch allen Menschen, die nach 1970 geboren worden sind eine Immunisierung mit der MMR-Vakzine, sofern sie nicht geimpft sind o. es nicht wissen.

Nebenwirkungen der Impfung sind selten. Bei etwa 5 von 100 Geimpften rötet sich die Einstichstelle in den ersten drei Tagen nach der Impfung oder schwillt etwas an. Kurzfristig kann hin und wieder leichtes Fieber auftreten, Kopfschmerzen, Mattigkeit oder Magen-Darm-Beschwerden. Allergische Reaktionen auf den Impfstoff sind möglich, ebenso länger andauernde Gelenkentzündungen. Beides ist sehr selten. Als sehr seltene Nebenwirkung wird auch eine mögliche Hirnentzündung nach der Impfung diskutiert; weltweit sind diese nach Impfung in wenigen Einzelfällen beobachtet worden. Ein Zusammenhang mit der Impfung konnte jedoch nicht belegt werden.

[W.A. Dewey]

Zinc-met. in Eruptive Diseases: indicated in Scarlatina and other eruptive diseases, when the patient is too weak to develop an eruption, and resulting often in brain symptoms (meningitis),

with sharp pains through the head.

[Melanie Grimes]

To treat a child using homeopathy for measles, low potency remedies are usually prescribed (6C or 30C). Can be given 1 or 2x daily until the child is healed. Can be repeated acute situations a few times a day.

Acon.: beginning stages of measles. The child may have dry skin, restlessness, and be < at night with feelings of anxiety, irritability and fear of death. Thirsty and has a dry and sometimes violent cough.

They can feel that there is something under their eyelids and sensitive to light.

Bell.: Early stages of measles. The child maybe nervous, and alternate between being restless and feeling depressed .The child needing Belladonna will have a rapid pulse, dilated pupils and perspiration.

Bry.: < movement or motion. Fever, dry mouth, and they are intensely thirsty. They may have a headache that is worse whenever they move. Even the cough is painful for them.

Ip.: nausea but does not vomit. The child may feel irritable but not be able to explain what they want.

Puls.: skin eruption has calmed down from light red to a pale color, and the skin begins to look like marble. Nasal mucus may be abundant and the cough can be a wet cough during the daytime but dry at night.

The mouth is also dry and the child has no thirst. The child needing this remedy is no longer irritable or restless, but now feels calm and wants some fresh air.

Gels.: For a more complicated condition. If the child feels very groggy and thirstless and has a weak pulse.

Nux-v.: condition worsens. Child is almost in a state of mild delirium. Can be very agitated, leaping from their bed and changing positions constantly, never comfortable. The tough can be white with a

red trip and they are very thirsty. They can have diarrhea and perspire from their whole bodies.

Ars.: child is very lethargic, very ill, as well as very restless. They may be thirsty but only take small sips of water when offered. The child feels < with they are warm.

 

Measles followed by complaints of the voice: bell. bry. Carbo-v. cham. Dros. dulc. Sulph.

Measles + pustules on cornea: kali-bi

Measles with coryza and profuse lachrymation: kali-bi. puls

Measles + a croupy cough: acon. coff. dros. euphr. gels. Hep. kali-bi. Spong. Stict.

Measles + low fever: Ail. Ars. bapt. carb-v. crot-h. Lach. Mur-ac. Rhus-t. sulph.

Measles + salivation: nat-m.

Measles + watery yellowish secretions: kali-bi. puls.

Measles + complaints of voice: cinnb

Measles + pain in ear: Puls.

Measles + complaints of eye: ars. Euphr, kali-bi. Puls.

Measles + swelling of the eyes, where eyes are almost closed shut: gels.

[W.A. Dewey]

Kali-bi.: Measles + ear symptoms and swollen glands. Laryngeal affections, with a hoarse, dry, croupy cough.

 

Repertorium:

Gemüt: macht Fehler (bei der Wahrnehmung)

Furcht (vor dem Meer)

Murren (bei Kindern)

Kopf: Beschwerden des Kopfes - Hirnhaut

Auge: Entzündete Hornhaut und Bindehaut – phlyktänulös/entzündete Sehnerv

Katarrh

Lähmung der Oberlider

Photophobie

Tränenfluss

Ohr: Entzündet

Hautausschläge hinter den Ohren [Flecken (erstr. über den ganzen Körper)]

Nase: Flatternde Bewegung der Nasenflügel

Katarrh/Schnupfen

Gesicht: Flecken verfärbt

Hautausschläge

Mund: weiße Flecken

große weiße Flecken an Wange Innerseite

große weiße Flecken (mit kleinen, roten Inseln)

Innerer Hals: rot/gereizt

Äußerer Hals: Geschwollene Halsdrüsen

Bauch: Entzündete Leistendrüsen

Schmerz (in Appendix)

Geschwollene Milz

Weibliche Genitalien: Abort

Kehlkopf und Trachea: Laryngismus stridulus

Stimme nasal

Atmung: Rasselnd (in Bronchien)

Schnarchen/stridulös

Husten: Rau

Brust: Entzündete Lungen/Rippenfell

Herzklopfen

Fieber: Intensive Hitze

Typhus abdominalis

Haut: Ekchymosen - Flecken

Entzündetes Epidermis

Flecken

Hautausschläge (abschilfernd/Masern/Miliaria rubra/Papeln/Scharlach/fein schuppig/syphilitisch (rosa)/zusammenfließend

Lupus erythematosus

Allgemeines: Chronischer Krankheiten; zum Beginn der Behandlung

Infektionskrankheiten

Konvulsionen

persönliche Krankengeschichte von Krebs

Beschwerden nach Masern (seitdem nie wieder gesund)

An einzelnen Stellen oben (erstr. nach unten)

Syphilis

 

Komplementär: Bell. Cars. Nat-m.

 

Gut gefolgt von: Arg-n. Bac. Tub.

 

Vergleich: DD.: Puls. Hep. Merc. Sulph. Staupe (hat ähnliche Antigenen)

Siehe: Kinderkrankheit. +  Impfungen.

 

Antidotiert von: Bell. Bry. Gali-a. Morb. Rotlicht

[Dr. Carroll Dunham]

Euphrasia is a remedy of prime importance in measles whenever the eye symptoms are strongly pronounced.

Vorbeugend: Acon. Ars. Morb. Puls.    

 

[E.A. Farrington]

Acon.: begin of measles. If you find a case that you presume is going to be measles, with fever, restlessness, photophobia, coryza, sneezing and hard, croupy cough.

            high fever, a dry barking cough, and red conjunctiva ("pink eye"). Skin burns and itches, and they feel restless, anxious, and frightened. They toss and turn.

Apis: Rash begins but fails to develop fully, and soon disappears, though the child doesn't feel completely well. Itching < warmth, and face and eyelids are puffy.

Puls.: Has not fever at all. Mild case of measles. Fever not high, and symptoms are not too painful. They will, however, have profuse tearing from the eyes and a nasal discharge. They also have a dry cough at night which becomes loose in the daytime. They may have ear inflammation. Although they have a dry mouth, they are without thirst.

Bell.: When moisture breaks out with the fever. Often useful at the beginning stages of the measles when there is sudden onset of a high fever, reddened face, and throbbing headache. They tend to be drowsy, a little delirious, and have some difficulty falling or staying asleep. Despite the fever, they are not very thirsty.

Bry.: In these cases the skin eruptions from the measles are delayed. Hard, dry cough and no expectoration. Any motion causes pain. They may experience some mild delirium: "wants to go home" even though they are at home.

Euphr.: These children have a fever and rash as well as acrid tearing of the eyes and a bland nasal discharge. They become sensitive to light. They have a cough, but only during the day.

Gels.: Onset of symptoms is slow. They have a fever with great weakness and a sense of heaviness, both of the whole body and specifically the eyelids. No thirst.

Kali-bi.: These children have ropy, stringy discharges from the nose and burning and tearing of the eyes. Their salivary glands are noticeably swollen, and they may experience stitching pains from the ear into the head and neck.

Sulph.: Purplish appearance. Their itching is aggravated by scratching They have reddened mucous membranes and a great thirst. Their cough and diarrhea are at their worst in the morning.

 

Acon.: Sudden onset of acute symptoms +  NERvous/restless and an inexplicable fear, (evening /night. During fever acute thirst for large quantities of cold water. > in open air.

            Best remedy for the beginning of measles. In a case that you presume is going to be measles, with fever, restless, photophobia, coryza, sneezing and hard, croupy cough

Ars.: Acute restlessness, anguish and also fear. DD. Acon. Ars. dislikes cold drinks or foods  seem to < problems. Burning in the eyes, the skin, etc., > warm applications.

Bell.: Sudden onset of acute symptoms of measles. Skin dry, hot and red. DD. Aco. Bell. has absence of thirst (febrile stage)/dislike for open air.

            When moisture breaks out with the fever.

Bry.: Very slow, gradual onset of symptoms +  dryness (eyes/mouth/intestines). Acute thirst for large quantities of cold water. Child lies absolutely still, slightest motion < problems, even when coughing he holds his chest to prevent it from moving.

Euphr.: Early stages when these symptoms present. Profuse watering from the eyes, causing burning and redness of eyes, however, profuse nasal discharge is bland or non-burning, cough is present only during the day-time (evening)/is absent at night as well.

Ferr-p.: Slow, gradual onset of symptoms. Fever intensifies at night or in the early morning. Throbbing headache > cold applications.

Gels.: Very slow or gradual attack of symptoms of measles +  dull mind, drowsy/dizzy. Trembling of the limbs and the whole body. Complete absence of thirst.

Merc. wards off acute hydrocephalus after measles/the child rolls the head and moans, and the head sweats.

Puls.: Most important for measles?, distinguished by a weeping disposition/thirstless/internal feeling of chilliness. The child dislikes covering and wants to be in open air.

Puls [not if there is high fever (in the beginning)/begin with Acon. or Gels. as indicated by the symptoms]. Not the remedy if there be any fever.                                   

Stict.: frequently suitable for the incessant cough of measles, which prevents sleep at night, with stuffy and dry nose.

Sulph. J.T. Kent: blau-violette Verfärbung

 

[Joseph D. Laurie]

                                               Distinguishing Scarlatina from Measles

Scarl.: The eruption in scarlet fever generally develops itself in from 24 - 48 hours, that of measles rarely sets in before the 3rd or 5th day.

In Scarlatina there is also an absence of catarrhal symptoms, as cough, sneezing, and watering eyes. The greatly accelerated pulse, heat of skin, and high temperature, also denote the approach of scarlatina.

Morb.: eruption of measles rarely sets in before the 3rd or 5th day.

 

Wirkung: lymphatisch

 

[Zeit-Online]

Impfbefürworter

[Alina Schadwinkel/Sven Stockrahm]

Impfbefürworter

Masern: Kein Autismus durch MMR

    nach einem Jahr× Injektion× Viren×

Die typischen Symptome sind hohes Fieber und rotfleckiger Ausschlag, übertragen werden die Viren schon durch Husten, Niesen und direkten Kontakt mit Erkrankten. Im Jahr 2015 starben weltweit jede Stunde 15 Menschen an der Erkrankung, die in Deutschland längst ausgerottet sein könnte (siehe Informationen der Weltgesundheitsorganisation). Etwa einer von 1.000 Erkrankten stirbt, berichtet das Robert Koch-Institut. Besonders Säuglinge, die noch nicht geimpft werden können und Masern bekommen, sind gefährdeter als bislang gedacht, an einer lebensgefährlichen Hirnentzündung zu erkranken, die noch 6 - 8 Jahre nach der Infektion auftreten kann. In einem von 609 Fällen leiden Babys an der Entzündung, die bleibende Schäden verursachen, im Wachkoma oder auch tödlich enden kann (Wendorf et al., 2016).

Wer sollte geimpft sein?

Jeder. Nur wenn die Bevölkerung flächendeckend zu mindestens 95% geimpft ist, hat die ansonsten hochansteckende Infektion keine Chance mehr. In Deutschland schwankt die Impfquote jedoch seit Jahren erheblich, vor allem nach Region. Je nach Bundesland lag sie 2015 zwischen 89% (Baden-Württemberg) und 96% (Mecklenburg-Vorpommern) (Epidemiologisches Bulletin, 16/2017).

Wann?

Die erste Impfung wird für Kinder ab zwölf Monaten empfohlen, die zweite Impfung, um den Schutz zu komplettieren, sollte bis zum zweiten Geburtstag erfolgen. Es gibt Impfstoffe ausschließlich gegen Masern, oft erfolgt die Impfung aber in Kombination gegen Mumps und Röteln, deshalb heißt es MMR-Impfstoff. In Deutschland werden derzeit immer noch zu wenige Menschen vor allem ein zweites Mal geimpft, vor allem in jungen Jahren. Deshalb kommt es immer wieder zu teils größeren Ausbrüchen. Erst bis kurz vor der Einschulung lassen viele Eltern ihre Kinder das zweite Mal impfen. Im Jahr 2015 gab es so bundesweit rund 180.000 Kleinkinder, die nicht ausreichend vor Masern geschützt waren, weil sie noch zu jung waren, um geimpft werden zu können.

Risiken?

Die Masern-Impfung ist gut verträglich und deutlich weniger riskant als eine Erkrankung. Sie schützt zweifach Geimpfte effektiv in bis zu 99% der Fälle vor der Infektion. Dennoch gibt es schwere Vorwürfe vor allem gegen den MMR-Impfstoff. Sie sind bis heute unbelegt und teils auch widerlegt. Die Impfung verursacht keinen Autismus. Diese Lüge geht auf manipulierte und fehlerhafte Studienergebnisse eines Mannes zurück: Der Arzt Andrew Wakefield hatte den Zusammenhang 1998 hergestellt und verunsichert damit bis heute Eltern. Wakefield wurde in Großbritannien seine Zulassung aberkannt und seine Studie zurückgezogen und in mehreren Untersuchungen widerlegt. Das Robert-Koch-Institut (RKI) führt einige davon auf.

 

 

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