Süßmittelgruppe

http://www.gesundheitundwissenschaft.com/2016/02/ein-naturlicher-zucker-zur-behandlung.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+GesundheitUndWissenschaft+%28Gesundheit+und+Wissenschaft%29

https://www.healthline.com/nutrition/natural-sugar-substitutes

http://www.greatlakesprovings.com/high-fructose-corn-syrup.html

http://www.ernaehrungsmedizin.blog/2017/10/05/vorsicht-beim-lebensmitteleinkauf-jetzt-kommt-die-isoglukose/

 

Vergleich: Siehe: Saccharum + Diabetes + Stärke:

 

trägt Ich/zu niedrige Blutzuckergehalt treibt Ich aus

Zucker ist Mineral gewordenes Licht

Ayurveda: sweet taste is combination of earth + water, which increases Kapha  

 

Alternativen Kosten von Haushaltszucker und Zuckerersatz:

Haushaltszucker kostet 50 Cent bis 1 Euro pro Kilogramm.

Kokosblütenzucker kostet ab 18 Euro pro Kilo, (= hergestellt aus )

Agavendicksaft kostet 8 Euro,

Reissirup kostet 11 Euro

Ahornsirup kostet 19 Euro pro Liter.

Honig kostet ab 6 Euro das Kilo.

Xylit (Birkenzucker) kostet 12 Euro

Stevia kostet 16 Euro

Black Strap Molasses kostet 100 Euro Liter

Palmzucker (malayisch: Gula melaka) wird aus den Blütenständen der Attapalme (bot.: Arenga pinnata) und der Zuckerpalme (bot.: Nypa fruticans) gewonnen. Die Palmen, die für die Zuckergewinnung bestimmt sind, werden eigens dafür in Plantagen angebaut. Nach drei bis vier Jahren sind die Palmen alt genug, um mit der Saftgewinnung zu beginnen.

Der aus Kokospalmen gewonnene Zucker zählt ebenfalls zu den Palmzuckern wird allerdings als Kokoszucker oder Kokosblütenzucker bezeichnet.

Wer dem Ratschlag folgt, solche alternativen Süßer einzusetzen, der dürfte zumindest vor allzu großzügiger Dosierung zurückschrecken.

 

Verlangt Süßes:

            Arg-n.: constant craving for sugar or candy; irresistible desire for sugar, but diarrhœa may be caused or aggravated by it.

            Ox-ac.: Sugar < pain in stomach, but, unlike Argentum, rarely causes diarrhœa.

[Dr. Deschere]

"Children so often get sick from eating candies it should be more             frequently thought of, and I know of no other remedy which will as

certainly cure gastric ailments < eating sweets."

Ip.: craving for sweets, for dainties, and gastric ailments from indigestible food-ice cream, raisins, cake, pastry, salads, fruits, but it is nearly always +

with more or less constant nausea, and the nausea is referred to the stomach.

            Kali-c.: Lyc.: Mag-m.: Sulph.: and others desire sweets, but the effect produced by indulging in them is not so marked.

 

 

Mensch hat Süßes erobert in 3 Stufen

1. Honig aus Blumen = Sammeln (Sulfur),

2. Süßes aus Zuckerrohr (Stiel)/Pflanzensaft = Handwerk [Sukkanat/Jaggery/black strap molasses (a sweet, brown liquid with a thick, syrup-like consistency.

Made boiling down sugar cane/containing a handful of vitamins and minerals, and several antioxidants (higher than honey and maple syrup/high potassium

and calcium content may benefit bone and heart health/contains nutrients that support bone and heart health and may help regulate blood sugar levels.

Nevertheless, it is still high in sugar and should be consumed sparingly)] (Merkur),

3. Zucker aus Knollen/Stielen (Zuckerrübe/Zuckerrohr) = komplizierter Technik/Industrialisation (Sal)

 

Generell Arzneimittel, die viel „Süße“ enthalten, auch andere Arzneien:

- Saccharum-raffinatum (raffinierter Zucker): wenn Saccharum officinale nicht „greift“

- Chocolate (Schokolade): wie Saccharum-officinale Gefühl nicht genug geliebt zu werden. Gegenüber der Umwelt oft abweisend: sich einigeln, seine Stacheln aufstellen,

Abneigung gegen Kinder (auch eigene), problematische Mutterbeziehung, anhänglich und kindlich, orale Kompensation.

- Lac-humanum (Milcharzneien: Milche enthalten, je nach „Tierart“, recht viel Milchzucker): Ähnliche Grundthematik: Mangel an Zuwendung, Verlassenheit => Kompensation:

Milch- und Süßverlangen, Unreife, ausgeprägte emotionale Bedürftigkeit oder ’kaltes Herz’, emotionale Gleichgültigkeit.

- Tuberkulinum: Unzufriedenheit, Abmagerung, Unbeständigkeit, aufsässiges und boshaftes Verhalten.

- Lycopodium (laut Tinus Smits): Diktatorisch, Süßverlangen, Furcht vor Fremden und neuen Situationen. Auffällige Diskrepanz im Auftreten zwischen zu Hause (kann wütend

werden, zeigt schlechte Laune, aggressiv) und in der Öffentlichkeit (sehr schüchtern, verweigert Kommunikation, sehr ängstlich).

- Belladonna und Stramonium (Tinus Smits): Hyperaktivität, Destruktivität.

- Natrium muriaticum: Emotional zurückgezogen, traurig, verweigert Kommunikation, Abneigung gegen Zärtlichkeiten.

- Cina maritima: Unzufriedenheit, Abneigung gegen emotionale Zuwendung [„Ich brauche (jetzt) keine Liebe (mehr)“]; boshaftes Verhalten, schlagen etc.

 

Saccharum levistici w                                                                                     

Saccharum tostum w = Karamel Carbo’s allgemein. 

Saccharum saccheri w = Rohrzucker

Sacch-l.

Acesulfam-K (= E 950) enthalten in Coca cola.

Aspartam. = E 951/= allergische Beschwerden/Kopfschmerz/Sehstörung/Hyperaktivität Verbindung von Aminosäuren Asparaginsäure + Phenylalanin

Ceratonia. Hülsen enthalten 70% Zucker/Stärke = Agar-Agar und Guarkernmehl-ähnlich

Cit-a. wird synthetisch aus Zucker mit Mikroben hergestellt

Cyclamat = E 952 Gebrauch schädigt Hoden/Samen. Nov. 1970 withdrawn due to a suspected link with cancer.

Erythritol = E 968/= ein Zuckeralkohol

Gellan = E 418 wird synthetisch aus Zucker mit Mikroben hergestellt

Gynostemma pentaphyllum. = Jiaogulan/= Kraut der Unsterblichkeit/= Frauenginseng

Glukose = Traubenzucker

 

[Natalie Cada]

Aktualisiert am 22. März 2021, 09:13 Uhr

 

    Viele Menschen können auf Zucker nicht verzichten und sind regelrecht süchtig.

    Er findet sich häufig als raffinierter Industriezucker – und somit in der ungesündesten Form – in vielen tagtäglich konsumierten Lebensmitteln wieder: im Kaffee oder Tee,

    als süßer Brotaufstrich in Marmelade, in schnellen Fertigprodukten, Kuchen und Keksen sowie gesüßten Erfrischungsgetränken.

    Wir haben die besten alternativen Süßungsmittel und ihre Besonderheiten in einer Liste zusammengestellt.

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Zucker hat viele Gesichter und auch viele unterschiedliche Namen auf Inhaltslisten: Glucose, Saccharose, Fructose, Rohrzucker, Vollzucker, Maltose oder Zuckersirup. Das Verheerende: Der Konsum von Zucker kann zur regelrechten Sucht werden – mit gesundheitlichen Langzeitfolgen: Zucker schädigt nicht nur die Zähne durch Karies, sondern beeinträchtigt vor allem das Immunsystem. Erhöhter Zuckerkonsum begünstigt Blutzuckerschwankungen, Vitalstoffmängel, chronische Entzündungen, Störungen der Darmflora und fördert die Entwicklung von Krebserkrankungen und Diabetes. Doch mittlerweile gibt es eine Vielzahl an alternativen Süßungsmitteln neben bekannten wie Ahornsirup und Agavendicksaft auf dem Markt. Wobei nicht alle Zuckeralternativen eine gesunde Wahl darstellen. Wir haben die besten alternativen Süßungsmittel für Sie zusammengestellt.

Kokosblütenzucker

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Blütenzucker ist ein toller Ersatz für raffinierten Zucker

 

Am gesündesten ist es natürlich, seinen Zuckerbedarf so weit wie möglich zu senken und so weit es geht auf industriell verarbeitete Produkte, die einen hohen Anteil an raffiniertem Zucker enthalten, zu verzichten. Doch Zucker oder alternative Süßungsmittel völlig zu vermeiden, ist schwer. So kann man etwa beim Backen kaum Süßungsmittel aussparen. Doch es gibt auch natürliche Möglichkeiten, die eine ideale Alternative zum Haushaltszucker darstellen und (in Maßen) gesünder sind. So etwa Kokosblütenzucker. Der natürliche Zucker wird aus dem Saft der Kokosblüte gewonnen und treibt wegen seines niedrigen glykämischen Index' den Blutzuckerspiegel kaum in die Höhe. Zudem hat Kokosblütenzucker im Vergleich zu herkömmlichem Haushaltszucker einen hohen Gehalt an Mineralstoffen. So bietet das alternative Süßungsmittel ein Vielfaches mehr an Kalium, Zink und Phosphor als etwa brauner Zucker. Im Kaffee oder Tee schmeckt der malzige Kokosblütenzucker wunderbar. Auch zum Backen eignet er sich.

 

Honig ist ein natürliches Süßungsmittel, das jedoch immer noch einen hohen Zuckergehalt von bis zu 80% hat und somit nur in Maßen genossen werden sollte. Allerdings besitzt Honig anders als herkömmlicher Zucker wertvolle Mineralien und Enzyme. Besonders der traditionelle Manuka Honig aus Neuseeland birgt viele Wirkstoffe, die ihn nicht nur zu einem besonderen Süßungsmittel machen. So wird Manuka Honig wegen seines hohen Anteils an Methylglyoxal auch als Heilmittel gegen viele Erkrankungen eingesetzt. Laut Forschungsberichten wirkt das natürliche Süßungsmittel antiseptisch, wundheilend und antioxidativ. Zudem bekämpft Manuka Honig Bakterien und Pilze und hilft bei Erkrankungen des Magen- und Darmtraktes sowie einigen Studien zufolge vorbeugend bei Krebs. Der Honig sollte bestenfalls pur und roh verzehrt werden, etwa als süßer Brotaufstrich, um alle wertvollen Inhaltsstoffe nicht durch Hitze zu beschädigen.

 

Yaconsirup

Yacon ist ein Wurzelgemüse, das vor allem in Peru wächst. Dort gilt es traditionell als wertvolles Lebensmittel und Heilmittel, das entweder als Yaconsirup oder Yaconpulver verarbeitet wird. Auch Yacon hat einen sehr niedrigen glykämischen Index und liefert im Gegensatz zu normalem Zucker viele Mineralstoffe wie Eisen, Calcium, Kalium sowie Antioxidantien. Außerdem unterstützt die Wurzel als natürliches Probiotikum die Darmflora und wirkt stoffwechselfördernd. Somit sind Yaconsirup und Yaconpulver als alternatives Süßungsmittel auch für Diabetiker und Übergewichtige geeignet. Mit dem Yaconsirup lassen sich wunderbare Desserts, Frühstückszerealien und Kuchen zaubern.

 

Xylit und Erythrit

Xucker ist eine zahnfreundliche Zucker-Alternative aus Birkenzucker.

 

Xylit und Erythrit sind natürliche Zuckeralkohole, wobei Xylit aus dem Holzzucker von Buchen oder Birken gewonnen wird und Erythrit durch die Vergärung von Traubenzucker mit Hilfe von Hefepilzen. Beide Alternativen sehen aus wie Zucker, haben aber viel weniger Kalorien. Xylit weist 40% weniger Kalorien als Haushaltszucker auf und Erythrit sogar 98%. Zuckeralkohole lassen den Blutzuckerspiegel kaum steigen und werden auch von Kariesbakterien nicht verarbeitet. Somit entsteht durch den Verzehr von Xylit oder Erythrit keine Säure, die den Zahnschmelz angreifen könnte.

 

Erythrit ist auch unter dem Handelsnamen Sukrin oder Sucolin bekannt und ist als alternatives Süßungsmittel bei Fructoseintoleranz geeignet. Ein weiterer Vorteil von Erythrit sind die geringen Verdauungsbeschwerden bei der Umstellung von herkömmlichem Zucker auf Zuckerersatzstoffe.

 

Erythritol

Datteln

 

Medjool Datteln

Ein alternatives Süßungsmittel, das man ganz schnell selber machen kann, ist Dattelsüße aus getrockneten Datteln. Am besten nimmt man hierfür die fleischigen und besonders süßen Medjoul-Datteln, weicht sie mindestens acht Stunden ein und püriert sie danach mit etwas Wasser im Hochleistungsmixer zu einem feinen Brei. Die Dattel-Mischung eignet sich hervorragend als Zuckerersatz in Waffeln oder süßen Pfannkuchen. Doch auch in herzhaften Rezepten findet das alternative Süßungsmittel seinen Platz: wie etwa die leckeren Datteln

im Speckmantel.

 

Glutamat

Nebenwirkungen Glutamat: Asthmatiker gefährdet

Die meisten Menschen vertragen Geschmacksverstärker ohne Probleme. Aber es gibt auch Personen, die eine Unverträglichkeit gegenüber Zusatzstoffen entwickelt

haben wie zum Beispiel Asthmatiker und Allergiker. Bei ihnen können nach der Einnahme von Glutamat Nebenwirkungen auftreten, die nicht ganz ungefährlich sind.

Asthmaanfälle und Reaktionen der oberen Luftwege (Naselaufen, Niesreiz, Verstopfung) sind die häufigsten Nebenwirkungen. Sogar Kinder mit Verhaltenstörungen

wie Konzentrationsschwierigkeiten oder Hyperaktivität können auf glutamatreiche Speisen reagieren. Oftmals wird dann die Verhaltensauffälligkeit verstärkt.

Durch Tests (Provokationstherapie), bei dem Glutamat aus der Nahrung entfernt wird, kann beobachtet werden, ob eine Besserung des Verhaltens beim Kind eintrifft.

Glutamat: Nebenwirkungen können Alzheimer und Parkinson sein

Nach dem Verzehr von glutaminreichen Speisen kann als weitere Nebenwirkung Müdigkeit auftreten. Allerdings tritt diese oftmals erst nach zwölf Stunden auf, so dass wissenschaftlich kein direkter Zusammenhang zwischen der Einnahme von Glutamat und der Folge nachgewiesen werden konnte. Einige Kritiker halten sogar einen Zusammenhang zwischen Erkrankungen wie Parkinson oder Alzheimer und Glutamat für möglich. Demnach trete aber nur eine schädigende Wirkung auf, wenn sehr

hohe Dosen auf die Gehirnzellen einwirkten. Zudem sei dies bei gesunden Menschen äußerst unwahrscheinlich, da die Bluthirnschranke dies verhindern würde.

Nebenwirkungen Glutamat: Dickmacher

Den Griff in die Chipstüte kennt jeder: Einmal angefangen, wird es schwer die Tüte wieder wegzulegen (wird auch verbunden mit dem verwendete Öl).

Einige Wissenschaftler sind sich einig, dass übermäßiger Verzehr von Glutamat „gefräßig“ und somit dick macht. Die Erhöhung der Esslust ist eine weitere Nebenwirkung,

die nicht ganz ungefährlich ist. Übergewicht kann schnell zu

Adipositas (Fettleibigkeit) führen. Menschen, die sich täglich von Fertiggerichten ernähren, sind besonders betroffen. Zudem verlieren sie als weitere Nebenwirkung von

Glutamat den natürlichen Geschmack von frischen Speisen.

Nebenwirkungen Glutamat: Fazit

Es gibt einige Nebenwirkungen, die nach übermäßigem Verzehr von Glutamat entstehen können. Besonders Asthmatiker sollten auf eine glutamatfreie Ernährung achten,

da sie sich sonst Nebenwirkungen wie Asthmaanfällen aussetzen könnten. Häufige Einnahme von glutamatreichen Lebensmitteln wie Fertiggerichten kann zu Übergewicht

und Adipositas führen. Für Allergiker ist es wichtig darauf zu achten, dass frische Speisen auf den Tisch kommen und Glutamat reduziert wird, um unangenehme

Nebenwirkungen zu vermeiden.

Isomalt = E 953/aus Traubenzucker hergestellt

Jaggery = Gur/= Palm- o. Rohrzucker Commelinidae.

Kolophonester = E 445  Täuscht größeren Fruchtgehalt vor

Lactit = E 966/hergestellt aus Milch/= Zuckeraustauschstoff/Durchfall/Darmbeschwerden

Maltit = E 956/aus Maltose hergestellt

Mannit = E 421 Zuckeraustauschstoff aus Mannaeschenbaum Lamiales./gewonnen aus Zosteraceae (= Seegrasgewächse) Alismatales./in Laminaria (20%/= Braunalgen.).

Zuckeralkohol kommt natürlich in diversen Pflanzen und auch Tieren vor. Verwendung als Zuckeraustauschstoff, pharmazeutischer Hilfsstoff und in Nährböden.

Verursacht Durchfall/Blähungen

Mel. = Honig

Neohesperidin =  E 959/aus unreife Bitterorangen. erzeugt

Polysaccharide stimulieren Immunsystem

Sacch-l.

Sacchin. In Nov. 1970 safety of saccharine being questioned.

Sorbit = E 420 = als Zuckeraustauschstoff/= Trägerstoff/= Feuchthaltemittel. Sorbit ist die reduzierte Polyolform der Glucose/Enthalten in: Sorb-a. + Steinobst;

Stevia rebaudiana enthält Süßstoff gewonnen aus Blätter S. amerikanischer Pflanze

Sucralose = E 955/= 600x as sweet as table sugar/2x sweet as saccharin/3,3x as sweet as aspartame/= stable under heat and a broad range of pH conditions/= manufactured by the selective

chlorination of table sugar. Potenzial: Wirkung von Medikamenten zu beschränken, die Anzahl und das Gleichgewicht der nützlichen Darmbakterien zu reduzieren und die Hormonausschüttung im Körper zu verändern.

Siraitia grosvenori = Momordica grosvenori = Luo Han Guo + andere Siraitia siamensis Cucurbitales.

Stevia rebaudiana. zum Süßen gebraucht

Thaumatin = E 957/= Süßstoff gewonnen aus tropische Früchten von Thaumatococcus danielli (= Katemfestrauch) Geschmacksverstärker Commelinidae.

Trehalose: a disaccharide formed by bonding of two reducing aldehyde groups, it has no capacity to participate in the Maillard reaction. There is an industrial process where trehalose is

          derived from corn starch.

Trehalose is nutritionally equivalent to glucose, because it is rapidly broken down into glucose by the enzyme trehalase, which is present in the brush border of the intestinal mucosa of omnivores (humans) and herbivores. Trehalase deficiency is unusual in humans, except in the Greenlandic Inuit, where it occurs in 10%-15% of the population. Has about 45%

the sweetness of sucrose at concentrations above 22%, but when the concentration is reduced, its sweetness decreases more quickly than that of sucrose, so that a 2.3% solution tastes 6.5x less sweet as the equivalent sugar solution.

One licensed manufacturer, Cargill, promotes trehalose as "an ideal ingredient for generating exciting market possibilities for your latest product concepts." They say it has applications in the food categories of bakery, beverages, confectionery, frozen foods, dairy, fruit and tablets where it can be used for flavor enhancement, texture, sweetness optimization, crystallization inhibition, mouthfeel, shelf life, spoonability, stabilization, color preservation, and non-hygroscopicity.

In nature, trehalose can be found in animals, plants, and microorganisms. In animals, trehalose is prevalent in shrimp, and also in insects, including grasshoppers, locusts, butterflies, and bees, in which blood-sugar is trehalose. The trehalose is then broken down into glucose by the catabolic enzyme trehalase for use. Trehalose is also present in the nutrition exchange liquid of hornets and their larvae.

Trehalose is the major carbohydrate energy storage molecule used by insects for flight. One possible reason for this is that the glycosidic linkage of trehalose, when acted upon by an insect trehalase, releases two molecules of glucose, which is required for the rapid energy requirements of flight. This is double the efficiency of glucose release from the storage polymer starch, for which cleavage of one glycosidic linkage releases only one glucose molecule.

Plants: present in sunflower seeds, moonwort, Selaginella plants and sea algae. Within the fungi, it is prevalent in some mushrooms, such as shiitake (Lentinula edodes), oyster, king oyster, golden needle, maitake (Grifola fondosa), nameko (Pholiota nameko), and Judas's ear (Auricularia auricula-judae), which can contain 1% to 17% of trehalose in dry weight form (thus it is also referred to as mushroom sugar). Trehalose can also be found in such microorganisms as baker's yeast and wine yeast, and it is metabolized by a number of bacteria, incl. Streptococcus mutans, the common oral bacterium responsible for dental plaque.

When tardigrades (= water bears) dry out, the glucose in their bodies changes to trehalose when they enter a state called cryptobiosis - a state wherein they appear dead. When they receive water, they revive and return to their metabolic state. It is also thought that the reason the larvae of sleeping chironomid (= Polypedilum vanderplanki) and artemia (= sea monkeys, brine shrimp) are able to withstand dehydration is because they store trehalose within their cells.

Even within the plant kingdom, Selaginella (sometimes called the resurrection plant), which grows in desert and mountainous areas, may be cracked and dried out, but will turn green again and revive after rain because of the function of trehalose. It is also said[by whom?] that the reason dried shiitake mushrooms spring back into shape so well in water is because they contain trehalose.

The two prevalent theories as to how trehalose works within the organism in the state of cryptobiosis are the vitrification theory, a state that prevents ice formation, or the water displacement theory, whereby water is replaced by trehalose, although it is possible that a combination of the two mechanisms is at work.

Possible medical uses

Oral trehalose shows antidepressant properties in the mouse model of depression, possibly through reducing p62/Beclin-1 ratio and increasing autophagy in the frontal cortex. It also prevents fructose from entering the liver and may trigger autophagy of high-fat liver cells, leading to a possible treatment for fatty liver disease.

Trehalose has been combined with hyaluronic acid to create a novel artificial tear (Thealoz Duo) to treat dry eye.

Possible effect on gut microbiome Trehalose is widely distributed and can be found in many organisms incl. bacteria, fungi, plants, invertebrates and mammals,  but it has been found that 2 strains of Clostridium difficile bacteria in human gut designated RT027 and RT078 are disproportionately more efficient at metabolising Trehalose than other strains. These 2 strains are blamed for the Clostridium difficile epidemic. The time when Trehalose was certified as a food additive coincided with the rise of the Clostridium difficile epidemic in U.S. and Europe (which is the year 2000

and onward). The consumption of the Trehalose food additive might have contributed to the alteration of the gut microbiomes to favour the more virulent Clostridium difficile strain.

Xylit = E 967= Süsmittel/Birke.xnzucker/gewonnen aus (Maiskolben/Birkerinde/Stroh).               

 

Leber wandelt Zucker. = 1 Teil Fruktose + 1 Teil Traubenzucker Zucker = gekoppelt an P bei Aufnahme im Blut

Monosacchariden (Glucose/Fructose) Süß/Kristall/ lösLICH/aufnehmBAR

Disacchariden (Sucrose/Lactose/Maltose) Süß/Kristall/löslich

Polysacchariden (Stärke/Dextrin/Cellulose/Glycogen) wenig Geschmack/wenig löslich

Sucrose in Honig/Fabriekszucker/Ahornsyrup

Levulose = Fructose in Früchte/Pflanzen/Honig/= Monosaccharid

Maltose in Malt(produkten)/keimende Samen Industrielle Maltose ist Maltose + Dextrine

Dextrose = Glukose

 

Wirkung: Most sugars fall in the malarial or typhoid miasm.

 

ZEIT ONLINE

Gesundheit

[Michael Dommel, Annika von Hollen und Caroline Ritgen]

Die süße Illusion

Zucker ist schädlich, er gilt als Volksdroge – also experimentiert die Industrie mit neuen Süßstoffen. Wie gefährlich ist er aber wirklich? Und was taugen die Alternativen?

7. November 2011  10:28 Uhr 

Wie eine riesige Schlange windet sich die Plastikflaschenkolonne durch die Werkshalle. Aus metallverstärkten Schläuchen, verbunden mit Edelstahltanks, schießt eine braune Flüssigkeit in die leeren Flaschen: Cola. Zehn Einliterflaschen kann die Sinalco-Produktion in Duisburg-Walsum pro Sekunde befüllen. Mit der Limonade strömt auch jede Menge gelöster Zucker in die Flaschen. 25 bis 50

Tonnen davon verbraucht Sinalco an einem Tag, das entspricht der Ladung eines Sattelschleppers.

Zwischen dröhnenden Maschinen und Metallbottichen läuft ein Mann mit weißem Kittel und Hygienehaube auf und ab. Markus Heuvel ist der Produktionsleiter. Er sorgt dafür, dass der Cola die

richtige Menge Zucker oder Süßstoff beigemischt wird. Neben der klassischen Cola stellt Sinalco auch die zuckerfreien Varianten »light« und »zero« her.

An wenigen Orten ist die ideologische Debatte um die richtige Ernährung der Deutschen so greifbar wie in der Duisburger Sinalco-Fabrik. Wenn in Deutschland mal wieder die Zuckerphobie ausbricht oder ein neuer Süßstoffhype die Massen erfasst, tüfteln Sinalcos Lebensmittelchemiker, Produktentwickler und Werber an neuen Mixturen zum Süßen. Haben sie eine Lösung gefunden, schließt Markus Heuvel neue Fässer an. Sie enthalten Zuckerlösungen, einfache Süßstoffe oder ein Gemisch verschiedener Süßstoffe.

Es ist nicht Heuvels Aufgabe, zu entscheiden, welche Sorte am gesündesten ist. Er ist der Mann, der den Hebel umlegt. Ein paar Tage später stehen die Flaschen dann im Getränkemarkt. Und vor den Flaschen stehen die Kunden.

Wer die Warnungen von Zahnärzten und Ernährungsexperten verinnerlicht hat oder sich einfach zu dick fühlt, greift zu den Light-Limonaden, die »Genuss ohne Reue« versprechen (Sinalco-Werbung). Wer den »einzigartigen Geschmackskick« sucht, so die Werbung, der soll sich die Standardcola mit 110 Gramm Zucker pro Liter gönnen. Zuletzt hat das Unternehmen die Sorte »Cola zero« eingeführt,

sie soll durch eine neue Mischung aus Süßstoffen dem eigentlichen Zuckergeschmack näher kommen. Markus Heuvel nimmt einen Schluck der neuen Cola-Sorte, er sieht zufrieden aus, er sagt: »Diesen Geschmack müssen Sie ohne Zucker erst mal hinkriegen.« Seine Kollegen im Marketing haben sich dafür den Slogan »Kompromisslos lecker ohne Zucker« ausgedacht.

Getränkefirmen sind Meister darin, Süßstoffe und Zucker zu immer neuen Molekülcocktails zusammenzumixen und mit dem passenden Image zu bewerben. Für die Verbraucher wird die Wahl der

Cola-Sorte zu einer Frage der Lebenseinstellung stilisiert. Für Braumeister Heuvel ist sie eine Frage der richtigen Hebelstellung.

Bald ist es wieder so weit: Stevia kommt auf den Markt, ein vermeintlicher Wunderstoff, der süßer als Zucker, zahnfreundlich und kalorienarm sein soll. Doch jeder neue Zuckerersatz steigert auch die Ratlosigkeit. Sind die Alternativen wirklich gesünder als Zucker? Kann man damit abnehmen? Und ist Zucker wirklich so gefährlich, wie oft behauptet wird?

Sicher ist, dass uns der Verzicht auf Zucker extrem schwerfällt. Die Vorliebe für Süßes war für unsere Vorfahren ein Überlebensvorteil. Der süße Geschmack half ihnen, Kohlenhydrate und somit

Quellen schnell verfügbarer Energie zu erkennen. Damit wir diese Nahrung so oft wie möglich essen, reagiert unser Gehirn mit Belohnungsstoffen darauf. In Zeiten kargen Nahrungsangebots war das sinnvoll, in der heutigen Welt des Überflusses wird uns der Überlebensvorteil jedoch zum Verhängnis. Längst essen wir zu viel und merken es oft nicht einmal, denn vielen Lebensmitteln sieht man ihren Zuckergehalt nicht an.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, nicht mehr als 10%% der Kalorien aus Zucker aufzunehmen. Je nach Körpergewicht sind das 20 - 40 Gramm Zucker am Tag. Das entspricht einer halben Flasche normaler Sinalco-Cola oder einem Schokoriegel (gut 20% des Zuckers in Deutschland wird für die Herstellung von Limonade und anderen Getränken verbraucht, fast ebenso viel für Süßigkeiten). Zwar ist das nur ein Richtwert – die richtige Menge hängt vom individuellen Energieumsatz ab –, doch ist das ohnehin reine Theorie: Die Menschen verzehren hierzulande im Schnitt mehr als 90 Gramm Zucker am Tag. Die Folgen: Die überschüssige Energie verwandelt der Körper in Fett.

"Süßstoffe täuschen das Gehirn und erregen Appetit"

Zucker wird daher für die neue Volkskrankheit Diabetes verantwortlich gemacht. Lag der Anteil der Diabetiker in Deutschland 1960 noch bei 0,6%, stieg er Ende der achtziger Jahre auf über 4%, und heute leiden bereits mehr als 12% der 20- bis 79-Jährigen – 7,5 Millionen Menschen – an der sogenannten Zuckerkrankheit.

Besonders häufig ist Typ 2, der Altersdiabetes. Zwar führt ein langer Prozess zu dieser Krankheit, sodass sie eigentlich erst im höheren Alter auftritt, doch erkranken heute immer jüngere Menschen daran.

Viele sehen Süßstoffe als Lösung, da sie kalorienarm sind. Der Absatz von Light-Limonade steigt, um 33% nahm er in Deutschland allein von 2009 auf 2010 zu. Auch bei Sinalco hat man sich auf die Nachfrage eingestellt.

Markus Heuvel öffnet den Schlauch, der das 250-Liter-Fass konzentrierten Süßstoff mit der Cola-Tonne aus Edelstahl verbindet. Er probiert ein paar Tropfen der weißen, klebrig-glibberigen Masse – und verzieht das Gesicht. Konzentriert schmeckt die künstliche Süße sehr intensiv, fast schon bitter. Deshalb benötigt eine Light-Limonade

nur eine geringe Menge an Süßstoff, viel weniger als die Zuckermenge in der klassischen Variante.

Ob die kalorienarme Alternative tatsächlich Diabetes vorbeugen kann, ist allerdings fraglich. Denn Zucker ist nicht die eigentliche Ursache der Krankheit, sondern vor allem starkes Übergewicht. Viele Menschen nehmen generell zu viele Kalorien zu sich. Proteine, Fette sowie ein Mangel an Ballaststoffen und Bewegung spielen dabei wahrscheinlich eine deutlich größere Rolle als Zucker.

Zucker durch Süßstoff zu ersetzen ist auch aus einem anderen Grund nicht unbedingt ratsam: Besonders das Gehirn benötigt viel Zucker. Der gewöhnliche Haushaltszucker ist ein sogenannter Zweifachzucker, da er aus je einem Molekül Glukose und Fruktose besteht. Diese Kohlenhydratverbindungen zirkulieren in den Blutbahnen, erklärt der Diabetologe Achim Peters von der Universität Lübeck. Glukose, die auch als Blutzucker bekannt ist, gilt als der begehrteste Energieträger. Ein durchschnittlicher Mensch nimmt pro Tag etwa 200 Gramm Glukose zu sich – davon beansprucht allein das Gehirn 130 Gramm für sich. »Eine Tasse Zucker wird jeden Tag in unser Gehirn transportiert und dort verbrannt, damit wir denken, fühlen, träumen und unseren Körper kontrollieren können«, sagt Peters. Je mehr das Gehirn arbeitet, desto höher ist sein Bedarf an Glukose.

Wer Zucker mit Süßstoff ersetzt, tut seinem Gehirn also keinen Gefallen – und nimmt obendrein womöglich sogar erst recht zu. Zwar haben Süßstoffe weniger Kalorien, zugleich aber eine unerfreuliche Nebenwirkung: Versuche mit Ratten deuten darauf hin, dass sie Heißhunger verursachen. Wissenschaftler der Purdue University im US-Bundesstaat Indiana gaben zwei Gruppen von Ratten entweder nur Zucker oder in unvorhersehbarem Wechsel Süßstoff oder Zucker zu fressen. Dabei fanden sie heraus, dass die Ratten, die unvorhersehbar Süßstoff bekamen, mehr von anderem Futter konsumierten als ihre ausschließlich mit Zucker gefütterten Artgenossen. Dadurch wurden sie dicker – trotz der Kalorieneinsparung durch den Süßstoff. Zwar sind solche Versuche nicht eins zu eins auf den Menschen übertragbar, aber sie sind ein Indiz.

Für den Diabetologen Peters steht jedenfalls fest: »Süßstoffe täuschen das Gehirn und erregen Appetit, sodass der Mensch letztendlich doch mehr Kalorien zu sich nimmt.« Süßstoff übermittelt eine irreführende Information ans Gehirn. Die menschliche Zunge verfügt über Rezeptoren, die dem Gehirn Süße ankündigen, damit sich der Körper darauf vorbereiten kann und die Nahrung bestmöglich nutzt. Trinkt man eine Light-Limonade, werden diese Süßrezeptoren ebenfalls stimuliert, und das Gehirn erwartet einen Glukoseschub. Der bleibt aber aus – das Gehirn ist verwirrt. Es kann das falsche Süßsignal nicht deuten. Je öfter diese Fehlmeldungen auftauchen, desto größer ist das Durcheinander. »Das Gehirn beginnt, diese verwirrende Situation als Nährstoffkrise zu deuten, und befiehlt dem Körper, mehr Nahrung aufzunehmen«, sagt Peters. Von Light-Produkten hält er nicht viel.

Nicht nur die Chemie des Gehirns bringen Süßstoffe durcheinander. Wer sie isst, erliegt auch leicht einer Illusion. »Dickere Menschen essen häufig Light-Lebensmittel, weil sie Kalorien sparen wollen. Doch rechtfertigen sie damit oft nur ihr Verlangen, mehr zu essen – und tun dies dann auch, ohne schlechtes Gewissen«, sagt Andreas Pfeiffer, Internist an der Berliner Charité. Seiner Ansicht nach kann aber der bewusste, kontrollierte Einsatz von Süßstoffen – neben einem mäßigen Zuckerkonsum – dennoch sinnvoll für eine gesunde und figurbewusste Ernährung sein.

Weil immer mehr Verbraucher künstlichem Süßstoff kritisch gegenüberstehen, setzt die Lebensmittelindustrie seit einiger Zeit auf eine andere, gesund klingende Alternative: Fruchtzucker (Fruktose).

Auch dafür hat Markus Heuvel ein Fass, er rollt es für die Herstellung der Sinalco-Limo »Zitres Light« in die Halle. Neben künstlichen Süßstoffen enthält das Fass rund ein% Fruktose. »Für die geschmacklichen Nuancen«, erklärt der Braumeister und schließt einen Metallschlauch an. »Genieß das Leben«, verspricht die Werbung, »ohne Dich zu belasten.«

Fruktose ist ein Einfachzucker, der in der Natur vor allem in Früchten und Honig vorkommt und zudem weniger dick machen soll als normaler Zucker. Das macht den Stoff für die Industrie so interessant. Wissenschaftler beobachten den Trend, immer mehr Produkte mit Fruktose zu süßen, allerdings mit Sorge. Im Jahr 2005 wiesen Forscher vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) in Potsdam-Rehbrücke nach, dass Mäuse, die mit Fruchtzucker ernährt wurden, stärker an Körperfett und Gewicht zulegten als ihre mit Zucker oder Süßstoff gefütterten Artgenossen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnte 2009 in einer Stellungnahme explizit vor Limonaden und anderen Lebensmitteln, die mit Fruktose gesüßt werden. Diese würden unter anderem die Fettleibigkeit fördern, »da hohe Fruktosemengen die hormonelle Gewichtsregulierung beeinflussen«. Außerdem steht Fruchtzucker im Verdacht, hohe Leber- und Blutfettwerte zu verursachen.

Beliebt ist Fruchtzucker auch in Produkten für Diabetiker, da seine Verstoffwechselung im Körper kein Insulin erfordert. Diese sogenannten Diätprodukte sollen Zuckerkranken helfen, ihren Blutzuckerspiegel zu regulieren, ohne dass sie auf Süßes verzichten zu müssen. Doch helfen sie in Wirklichkeit vor allem den Herstellern, höhere Verkaufszahlen zu erzielen. Denn neuere Studien ziehen den Nutzen dieser Lebensmittel in Zweifel. Ende 2010 wurde daher die Diätverordnung geändert: Diabetikerprodukte dürfen nur noch bis Oktober nächsten Jahres in den Handel gebracht werden.

Das neueste Süßungsmittel, auf das die Industrie große Hoffnungen setzt, ist Stevia. Es wird aus einer Staudenpflanze gewonnen und scheint auf den ersten Blick nur Vorteile zu haben: Stevia ist um ein Vielfaches süßer als Zucker, praktisch kalorienfrei und dabei zahnfreundlich. Das Extrakt der ursprünglich aus Paraguay stammenden Pflanze wird in vielen Ländern wie den USA, Japan, Australien und Brasilien bereits als Zuckerersatz verwendet, in der EU wird mit der Zulassung im Laufe der kommenden Monate gerechnet.

Aber: »Wie alle Zuckerersatzstoffe ist Stevia nicht frei von Nachteilen«, sagt Wolfgang Meyerhof, Leiter der Abteilung Molekulare Genetik am DIfE. Das Extrakt schmeckt leicht nach Lakritz, manche sagen auch: metallisch oder bitter. In den Labors der Industrie wird fieberhaft daran gearbeitet, den Beigeschmack loszuwerden. Wenn das klappt, könnte Stevia für Unternehmen wie Schwartau, Schneekoppe und Sinalco die neue Wunder-Applikation sein. Denn der Stoff ist ein Naturprodukt, und Naturprodukte haben ein gutes Image. Allerdings sei auch der grüne Knollenblätterpilz ein Naturprodukt, sagt Meyerhof, der die Euphorie für übertrieben hält: »Stevia wird in einzelnen Produkten vielleicht erfolgreich sein, aber wer glaubt, Stevia könne Zucker vollständig ersetzen, der ist naiv.«

Dennoch sind auch die Ernährungsforscher gespannt, denn jeder neue Süßstoff, der auf den Markt kommt, ist zugleich ein Großexperiment mit Millionen von Verbrauchern, die man in #

epidemiologischen Studien befragen kann. Wenn Stevia ungesund ist, werden wir es eines Tages wohl erfahren.

 

 

[Georg M. Kissling]

Saccharum-lacticum = Saccharum-lactis

=>Aus Milch

Saccharum-officinarum = Saccharumofficinalis = Saccharum-officinale.

=> aus raffiniertem, braunem Zuckerrohrsaft.

Saccharum-album = Saccharum-raffinatum

ð aus raffiniertem, weissem Kristallzucker

=> aus Zuckerrohrsaft und Stärke.

aus Zuckerrohr!

Zusammenfassung:

Durch die Beschäftigung mit Zucker als Nahrungsmittel

und «Saccharum-lacticum» als Arznei,

als Placebo und als unarzneilicherTrägerstoff

dynamisierter Potenzen wird schnell klar, dass die

«Saccharose» ein elementarer Bestandteil im

Stoffwechsel ist, dessen Unterschiede sich in der

Wirkung jedoch eher auf die Dosierung beziehen

als auf den Namen oder die Herkunft der Arzneistoffe.

Schliesslich handelt es sich bei allen dieser

Formen von Zucker um dieselbe chemische Formel

(C12H22O11). Was in der Homöopathie als

«Saccharum» bezeichnet wird, ist als «Saccharose

» schliesslich das Extrakt aus dem zuckerhaltigen

Zuckerrohr «Saccharum-officinarum» und

in allen seinen Formen also immer nur das Produkt

aus einem Konzentrat desselben.

Was jedoch mit Gewissheit gesagt werden kann ist,

dass er für die Energiegewinnung sauerstoffatmender,

biologischer Lebewesen unabdingbar ist und

dass das Fehlen von Zucker dem Leben ganz schnell

ein Ende bereiten würde! Zucker ist neben Sauerstoff

der elementarste Energieträger und Brennstoff

des Lebens schlechthin. Jedes Nahrungsmittel mit

natürlicher Süsse enthält Zucker. Es gibt vielerlei

Arten von Zucker, aber mit «Saccharum» ist gemeinhin

der gereinigte, weisse Zucker aus Rohrzucker

gemeint. Ausser diesen beiden gibt es noch

Ahornzucker, Palmzucker und Honig.

Der weisse Kristallzucker, so wie dieser die Fabrik

verlässt, ist extrem denaturiert und als solches

ein Pflanzenprodukt, das in der Form eher

einem Salz entspricht, jedoch nicht so bezeichnet

werden kann. Allerdings eignet es sich so ausgezeichnet

als Konservierungsstoff, da es praktisch

unbegrenzt haltbar ist.

Die explosionsartige Zunahme des Zuckerkonsums

wird hauptsächlich in der industrialisierten Welt zusehend

zu einem gesundheitlichen Problem für die

Bevölkerung. Übergewicht und die Folgen davon

gehören zu den massivsten Verursachern der Kostenexplosion

im Gesundheitswesen. Wobei unbedingt

zu bemerken ist, dass es sich dabei nicht um

einen Überschuss an Menge und Angebot an Nährstoffen

handelt, sondern um einen Mangelzustand

an Nährstoffen, welcher über längere Zeit durch eine

überhöhte Kalorienzufuhr zu kompensieren versucht

wird. Die Folgen der Verfettung sind also auf

eine regelrechte Fehlernährung durch ein Überangebot

an unbenötigter Energie zurückzuführen, also

nicht durch ein Zuviel an Brennstoffen, sondern ein

Zuwenig an Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien,

die ja bekanntlich im kristallinen Zucker gänzlich

nicht vorhanden sind. Der intellektuelle Westen, der

mehr oder weniger auf der Macht des Egoismus gedeiht,

verwendet ein Vielfaches der Zuckermengen,

als auch heute noch beispielsweise im Osten konsumiert

werden. Die Betonung von Kraft, Macht,

Stärke und Selbstbestimmung wird in der Werbung

ersichtlich, die Dextrose als unmittelbar verfügbare

Energiequelle zurecht anpreist. Die Signatur ist eindeutig.

Dextrose wird unter Verwendung von

Weisser Handels- oder Sandzucker - reine «Saccharose»

«Saccharinum» (ein künstlicher Süssstoff)

behindert die Wirkung sowohl des Speichels

wie auch der Verdauungssäfte mit in der Folge

auftretender Dyspepsie. Prof. Lewin ist der

Meinung, dass es auf die sekretorischen Zellen

selbst wirkt. Es hat Appetitverlust, Durchfall

und Abmagerung und Auszehrung verursacht.

2/2007 SVH Folio

Leitartikel 21

Schwefelsäure (Acidum-sulphuricum) hergestellt

und das bedeutet, «dass man das Gefühl hat in

grosser Eile zu sein, und dass alles sehr schnell

erledigt werden muss.» (Frans Vermeulen - zeitgenössischer

Homöopath in der «Synoptischen Materia

Medica, Band II»)

Kalzium ist auch ein natürlicher Inhaltsstoff des

Rüben- und Rohrzuckers, verschwindet jedoch

während dem Raffinierungsvorgang. Im Körper

versuchen beide sich wieder miteinander zu verbinden,

dabei wird Kalzium rücksichtslos an

Orten entzogen, wo es eigentlich selber gebraucht

würde. Das Ergebnis davon ist der Zerfall der

Zähne und Knochen durch Karies und Rachitis

bei Kindern sowie Osteoporose bei Erwachsenen.

Dabei ist es höchst umstritten, ob die gleichzeitige

Erhöhung der Zufuhr an Fluorsäure (bekannt als

Rattengift) und Provitamin D (Calciferol) diese

Prozesse wirklich verhindern kann oder gar zusätzlich

beschleunigt? Ganz abgesehen von der

Frage der Zumutbarkeit solch hoher Dosierungen

mit Fluorsäure z. B. in Zahnpasta u. a. Lebensmitteln

wie Salz, Mehl und Trinkwasser, ist sie doch

wegen ihrer kumulativen Toxizität aus diesen

Gründen sehr gefürchtet.

Besonders für Kinder scheint eine Einschränkung

des Zuckerkonsums mit dem Ziel der Reduktion

auf ein «gesundes Mass» und mit der Konsequenz

einer anschliessenden gründlichen Mundhygiene

und Bewegungsmöglichkeit die sinnvollere Massnahme

zu sein, um ihr gesundes körperliches

Wachstum und ihre geistige Entwicklung zu fördern,

als diesen Fehler in der Ernährung mit einer

wohl gut gemeinten zusätzlichen Zufuhr von Fluorsäure

- einer gesundheitlich äusserst bedenklichen

Substanz - wieder korrigieren zu wollen.

Schädel aus der frühen Eiszeit weisen weniger als

2% Karies in den bleibenden Zähnen auf, eine

Zahl, die beim modernen Menschen auf 98% angestiegen

ist, was mit aller Sicherheit mit dem zunehmenden

Zuckerkonsum im Zusammenhang

steht, und nicht mit der Fluorprophylaxe!

Forschungen zeigen, dass Zahnkaries nach dem

Mittelalter (seit Zucker regional angebaut und dadurch

allgemein erschwinglich wird) stark zugenommen

hat und im 20. Jahrhundert explosionsartig

angestiegen ist. Mit einem minderwertigen Satz

an Zähnen vermindert sich sinnbildlich das Durchbeissvermögen,

ein Repräsentant des Willens, beträchtlich.

Im Volksmund wird das Süsse mit der

Liebe verbunden. Indem wir den «Süssigkeitsspiegel

» bei Kindern (oder beim Liebhaber) gleichmässig

hoch halten, stellen wir sicher, dass diese uns

nicht lästig werden und bei guter Laune bleiben!

Zuckerrübe - Beta altissima (= Beta vulgaris)

Bild: Zuckerfabriken

 

 

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