Arnica montana (Arn) = Wolf(erei)/= Saukraut/= Bergwohlverleih/= Fallkraut/= Teufelsabbiß/= Mönchswurz/= Engelkraut/= Leopard's Bane/= mountain tobacco/= Panacea lapsorum/= Stichwurzel/= Johannisblume/= Kraftrose/= Wundkraut/= Wolfsblume/= Donnerblume/= Engeltranck (Mattioli)/= Betoine des Montagnes/= Cure all./= Wurzel/Blüten

 

„Einzelgänger“

Dieser Heilsalbe http://www.verlag-fuer-homoeopathie.de/htms/colapraxisa.htm

= Crot-t + heiß; Spenglersan. Kolloide G = ähnlich;

Thema: Trauma/Unvorhersehbares/Leben in Trümmer; Lösung: negativ: = zu große Anstrengung/dauernd abwehren;

Vergiftung: Magenkrampf/Nieren-/Leber-/Magenschleimhautschädigung;

Akut: Comparison: Acon. + Ars. + Bell + Bapt in fever; Beantwortet Fragen nach Beschwerden karg/gibt für Mittelfindung kein relevanten Antworten; Aufstoßen/Blähungen + Stuhl riechen wie

verfaulte Eier/erschöpft/menschenfeindlich/wundes Empfinden (Rhus-t wechselt Lage/Stellung um Beschwerden zu lindern) Absonderungen stinKEN;

Kind/Anhang: (Dr. Katalin Kürti).

Positiv: Gesund/kräftig/gut gelaunt/naturverbunden, Arbeit = notwendig, kennt sein Ziel + den Rahmen, treu/unkompliziert,

Negativ: A. Empfinden „Wie Zerschlagen“/Muskelbeschwerden, mechanische Verletzungen, B. EMPfindlich Berührung/Schmerz, C. Stinkende Ausscheidungen (verdorbene Eier). D. = heiße Crot-t (ängstlich vor zukünftiges Unheil), Arbeit abgeneigt, erschöpft, unzufrieden, kann nicht außer sich denken);

 

when the background of the ADD symptoms lies in disorders of the nervous system (e.g. sequelae of cerebral hemorrhage/early childhood epilepsy., etc.) with competency deficits (oil-dispersion bath/wa).

Arnika unterstützt die ICH-Kräfte, so hilft sie auch, im Fieberanstieg (Schüttelfrostphase) in Form von Pulswickeln die

Wärmeausbreitung in die Peripherie zu steigern.

Bergwohlverleih, Fallkraut, Gemsblume, Johannisblume, Konnesblume, Kraftwurz, Mitterwurz, Ochsenwurz, Stichkraut, Wolfsblume.

Heimat: In den Gebirgslagen Mitteleuropas, bis Südnorwegen und Litauen, im Osten bis Südrussland

Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Flavonoide, Cholin, Procyanide, Bitterstoffe, Sesquiterpenlactone

Beschreibung: Wer sie in der Natur finden möchte, muss hoch hinaus: Auf nicht oder nur wenig gedüngten Bergwiesen und in Heidekrautbeständen der Bergwelt ist sie zuhause und reckt dort von Juni bis in den August ihre leuchtend gelben Blütenköpfe

in die Luft. Wie bei allen Korbblütengewächsen bestehen diese aus vielen kleinen Einzelblütchen: kleinsten Röhren in der Mitte,

die umkränzt sind von größeren Röhren mit einem langen, nach außen ragenden Blatt; das, was wir als Strahl der Blüte erkennen. Charakteristisch dieses Strahlblatt besitzt außen drei Zähnchen. Die Blüten sitzen auf bis zu 50 cm hochwachsenden robusten Stängeln, die einer Blattrosette entspringen. Mehrjährig und überdauert die strengen Bergwinter, indem sie die Kraft in ihren Wurzelstock zurückzieht.

Verwendung: Wundheilend, desinfizierend und entzündungshemmend. Sie hilft, das Gewebe zu regenerieren und eignet sich zur Behandlung aller Verletzungen, die durch Stoß, Fall, Stich und Schnitt entstanden sind. Darauf beziehen sich auch viele ihrer Volksnamen. Bei Blutergüssen, Zerrungen von Muskeln und Sehnen, Faserrissen, Prellungen und Quetschungen wirkt sie entstauend und schmerzlindernd. Die Arnika entspannt das Gewebe und macht es geschmeidig, damit ist sie bei der Vorbeugung und Behandlung von Muskelkater nicht zu ersetzen. Die Arnikasalbe ist zur Venenpflege und zur Behandlung von entzündeten Venen wichtig. Bei Entzündungen im Mund und Rachen regt das Gurgeln oder Spülen mit Arnika die Durchblutung an und steigert die Abwehrbereitschaft

der Schleimhäute.

Die Arnika war der Freya geweiht und gehörte zu den wichtigsten Johanniskräutern. Sie durfte neben dem Johanniskraut und dem Farnkraut in keinem Sonnenwendritual fehlen. Auch beim Wetterzauber spielte die Arnika eine Rolle und wurde zum Räuchern bei Gewitter benutzt: "Steck Arnika an, steck Arnika an, Damit sich das Wetter scheiden kann!"

Die Arnika als das Mittel der Wahl bei Muskelkater findet ihren Platz im Dr. Hauschka Birken Arnika Pflegeöl, das nach körperlicher Anstrengung aktivierend und entspannend wirkt.

Ihre durchblutungsfördernde Wirkung unterstützt die regenerationsfördernde Wirkung des Dr. Hauschka Neem Haartonikums, das Haar und Kopfhaut kräftigt.

In WALA Arzneimitteln wird die Arnika bei der Behandlung von Prellungen und Blutergüssen eingesetzt.

Die Arnika-Essenz ist eine Tinktur zur äußerlichen Anwendung, die bei stumpfen Verletzungen mit Zerrungen, Quetschungen, Blutergüssen eingesetzt wird, zudem auch bei Muskelkater, Myogelosen sowie subakuten und chronischen Gelenkerkrankungen. In keinem Erste-Hilfe-Set fehlen sollten die Arnika Wundtücher, die einzeln verpackt einfach auf Reisen oder Wanderungen mitgenommen werden und gebrauchsfertig sofort zum Einsatz kommen können.

Arnika-Präparate nicht bei Arnika-Überempfindlichkeit anwenden. In seltenen Fällen können, bei Arnika-Überempfindlichkeit, allergische Hautreaktionen auftreten, die ein Absetzen der Präparate erforderlich macht.

 

Arnica montana e floribus LA 20%

Anregung der Gewebe- und Organheilung mit besonderer Betonung der Stoffwechselprozesse, z.B. stumpfe Verletzungen wie Zerrungen, Quetschungen, Blutergüsse, Muskelkater; Muskelverhärtungen (Myogelosen), subakute und chronisch-entzündliche Gelenkerkrankungen; Zustände nach Gehirnerschütterung, Schlaganfall (Apoplexie), Lähmungen. Enthält 25 Vol.-% Alkohol.

Arnika Wundtuch

Arnica montana e floribus LA 20%

Anregung der Gewebe- und Organheilung mit besonderer Betonung der Stoffwechselprozesse, z.B. zur Ersten Hilfe bei stumpfen Verletzungen wie Zerrungen, Quetschungen, Blutergüssen. Wie alle Arzneimittel sollte Arnika Wundtuch in der Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. In der Stillzeit darf Arnika Wundtuch nicht im Bereich der Brustwarzen angewendet werden. Enthält 25 Vol.-% Alkohol

 

Die sonnengelbe Pflanze auf naturbelassenen Bergwiesen und kalkarmen Moorböden zu finden, wirkt auf den ersten Blick eher zart. Leicht zerzaust erscheinen die filigranen Blüten der Arnika, als könnte ein Windhauch sie davontragen. Weit gefehlt – die Arnika ist in Wirklichkeit eine sehr kräftige Pflanze. Ihr 30 bis 40 Zentimeter hoher Stängel trotzt auch dem starken Gebirgswind, ohne zu knicken. Diese äußere Widerstandskraft ist bereits ein deutlicher Hinweis auf die starken Form- und Strukturkräfte, die die Arnika in sich trägt. Arzneimittel mit den Auszügen der vielseitigen Pflanze haben sich vor allem bei stumpfen Verletzungen unter der Hautoberfläche bewährt. Scherzhaft nennt man die Arnika deshalb auch die „Schutzheilige der Muskeln und Prellungen.“

Struktur ist alles.

Die Blütenstände der Arnika haben es in sich. Rund 150 pharmazeutisch wirksame Inhaltsstoffe hat man bis heute bestimmen können. Die potentesten und bekanntesten Stoffe sind wohl die Flavonoide, Carotinoide, Sesquiterpenlactone und natürlich die wertvollen ätherischen Öle. Ihr feiner Kieselsäuregehalt verleiht der Arnika strukturierende und formende Kräfte. Sie helfen dem Körper bei der Regeneration des Gewebes, zum Beispiel bei Blutergüssen, Prellungen oder Quetschungen. Die Hautoberfläche bleibt bei solchen stumpfen Verletzungen meist intakt, aber die darunter liegenden Strukturen sind geschädigt worden. Die Auszüge aus der Arnika fördern die Durchblutung. Sie wirken entzündungshemmend, antiseptisch und strukturieren den Stoffwechsel. Das lindert Schmerzen und beschleunigt die Heilung

Arbeitet hart/kann keinen Arbeit abgeben/andere machen Arbeit nicht richtig; Angst [näher kommen anderen (Rheuma)/Vergewaltigung/Spritzen/Berührung/Eindringen im Körper/Verletzung/neues Trauma]; Todesangst (Traumata)/erklärt nicht krank zu sein/weiter machen = notwendig zu überleben, sorgt sich + übertreibt Beschwerden, Träume (Operation/Unfall/Tod/Geburt), Heißer Kopf + kalter Körper/Hitze der oberen Körperhälfte;

Kleine/schmerzhafte Furunkeln (eins nach dem anderen). Verhindert Eiterung und Sepsis.; hervorragend nach Geburt (mechanische Entbindung).

>> Bewegung; > im Schlaf/schlaflos; plötzliche Beschwerden; < Ruhe/Hinlegen/Berührung/Annäherung, Typhoide Zustände; Gleichgültigkeit o. Stupor; beantwortet Fragen richtig, aber die Bewusstlosigkeit kehrt sofort zurück; unwillkürlicher Stuhl- und Harnabgang o. lange Zeitabstände zwischen den Stühlen. Insomnia from severe fatigue.

Stinkende Absonderungen: Aufstoßen/Winde mit Geruch von "faulen Eiern".

[remedia.at]

Ursache:

erstes Mittel, an das bei stumpfen Verletzungen und Stürzen aller Art zu denken ist, im akuten Stadium stumpfer und/oder blutender Verletzungen incl. innerer, auch Herzinfarkt und Schlaganfall!

Stürze auf den Kopf mit Zeichen von Gehirnerschütterung (Schielen/unterschiedlich weite Pupillen/Übelkeit/Erbrechen/plötzliche Schläfrigkeit/Zähneknirschen) verschwinden diese Zeichen nicht nach

5 Gaben/30 Minuten bzw. bessern sich nicht deutlich, unbedingt einen Arzt zu Rate ziehen!

Symptome:

Patienten geben oft an, ihnen fehle nichts, obwohl sie sehr schwer krank bzw. verletzt sind (Schock), lehnen Hilfe ab oder das Gegenteil: meint, sofort zu sterben

haben das Gefühl, der Entgegenkommende (Helfer/in) würde sie schlagen wollen

umso wirksamer, je schneller es nach Eintreten der Verletzung gegeben wird

mildert Schmerz und stillt Blutungen, selbst solche im Gehirn

fühlt sich fürchterlich zerschlagen, auch nach schwerer körperlicher Arbeit und Muskelkater, (DD.: Rhus-t.).

speziell Stauchungen, Zerrungen, Platzwunden, Zahnextraktionen

heilungsfördernd sind auch Tinktur oder Salbe (10 - 30%) aber nie auf offene Wunden!

das Bett erscheint in jeder Lage zu hart, die Lage wird oft gewechselt

Aufstoßen mit Geschmack von faulen Eiern (DD.: Bel-p. Hyper. Led. Symph.).

<: Bewegung/Berührung/Alkohol;

>: ausgestreckt liegen mit tief gelagertem Kopf;

TCM: Bruising, haemorrhage, ecchymosis, sepsis; prostration, tiredness, lassitude, sluggishness. Tongue dry, almost black; can be coated white or yellow, or have a red or brown strip in the middle of the tongue. Pulse is hurried, feeble, fluttering and quick. TCM: Stasis of Blood associated to Qi Deficiency;

[Dr. A.L. Blackwood]

 

[Dr. Nancy Malik]

Arnica is used to make both herbal and homeopathic medicine. Herbally the plant has been used as a cardiac tonic for weak and weary heart. In Homeopathy, as a polychrest, it was first introduced by

Dr. Samuel Hahnemann. The whole plant is used for the homeopathic remedy.

The plant is rich in inulin which is used as a natural sweetener. Its ash is rich in manganese which is used as natural anti-oxidant. Generations of Swiss mountain guides chewed arnica leaves to prevent fatigue induced by climbing. At least the 16th century, people in the Alpine mountain ranges in Europe have used it to relieve muscle aches and bruises.

1. Pain and Inflammation: The roots of Arnica plant contains derivative of thymol which has anti-inflammatory effect. Arnica is applied topically to the unbroken skin as a cream, ointment, gel, lotion and tincture for pain and swelling associated with aches, wounds, broken bones [4] and muscle/cartilage/joint pains as well as treatment of burns. It is also taken orally by mouth for sore throat, sore gums and insect bites.

As Dr. Massimo Mangialavori phrased it, it is a remedy for “someone who does not forget pains”. Indeed the Arnica constitution is one who attracts pain on every level.

2. Injuries: Arnica lessens the tenderness of sprains and bruises. It reduces bruise discolourisation. It is also used for soft tissue injuries. Arnica should be called for After traumatic injuries of the organs

of body when the concussed part becomes ecchymosed and there is diffusion of blood from capillaries arnica should be called for.

3. Trauma and Accidents: Arnica is a big shock remedy and often the person needing it will say they are fine and that nothing is wrong when there clearly is, and when spoken to will answer slowly

with effort. The classic arnica will have a terrible accident then get up saying ‘I am all right’ and maybe order a taxi home… whilst their head gushes blood.

4. Oversue/overexertion: One of the most important symptoms of Arnica one should remember is- pain in the part/organ that is used a lot more. The fatigue from this overuse leads to sore pain.

For example- if a person develops sore throat after talking incessantly for long hours, Arnica will help him get rid of this soreness almost immediately.

5. Cosmetics: As hair oil and shampoo, as mouthwash for mouth ulcers, etc.

The sensation of pain of Arnica is as if beaten and bruised. Movement makes the pain worse [9]. In contortion and sprain Arnica is indicated where there is the specific restlessness and a feeling of being battered. In dislocation and luxation with violent pains, swelling, impaired mobility where the extremity is deformed or altered direction Arnica is indicated. In tennis elbow Arnica is indicated,

as well as Ruta. Read the details….

Materia Medica and Repertory by Dr. C. Boenninghausen

Materia Medica by Dr. A.Lippe

Materia Medica and Repertory by Dr. W Boericke

Materia Medica by Dr Nash

Materia Medica by George Vithoulkas

Arnica Montana – The Essential Features , Materia Medica Viva, Volume 1 by George Vithoulkas

ARNICA – Top remedy for any bruising injury, ragged cut, head injury, broken bones. ~ Lotus Materia Medica by Robin Murphy

RESEARCH PAPERS ON MEDICAL CONDITIONS TREATED BY ARNICA [13]

As per CORE-Hom Database of clinical trials in Homeopathy, Arnica Montana is most often used remedy (n=103). In research trials, Arnica has been used in Mother Tincture form and upto 30X/200C potency

Those studies where arnica is used along with other remedies have been excluded.

1. Bruising

Archives of Facial Plastic Surgery
Effect of Homeopathic Arnica montana on Bruising in Face-lifts (2006) FULL TEXT
DBRPCT, n=129, Arnica every 8 hours for 4days  post-operation , significant difference in favour of homeopathy on day 1 (p<0.005) and day 7 (p<0.001), SIGN level=1-

2. Pain

Homeopathy
Arnica montana 30C for post-tonsillectomy analgesia (2007) FULL TEXT
DBRPCT, pain after tonsils removal, Arnica group had a significantly larger drop in pain score from day 1 to day 14 (28.3) compared to the placebo group (23.8)

Alternative Therapies in Health and Medicine
Use of Arnica 6x to relieve pain after carpal-tunnel release surgery (2002)
DBRPCT, n=37 , time= 2 weeks, Oxford Quality score=5/5, arnica 3 times per day

3. Inflammation

Complementary Therapies in Medicine
Arnica 30x vs placebo for patients receiving knee ligament reconstruction surgery (2006)
DBRPCT, n=57, p=0.019, Oxford Quality score=5/5

4. Fibromyalgia (Pain and Inflammation in muscles) (earlier called as fibrostis)

British Homoeopathic Journal
(Arnica or Bryonia 6c or Rhus Tox) vs placebo for fibrostis (1986)
DBPCT, n=24, t=3 months, significant improvement in pain (p<0.05) and sleep (p<0.05Jadad  score=3

5. Muscle Soreness

Homeopathy
Effect of Arnica 30X on muscle soreness in marathon runners (2003) // DBRPCT

Complementary Therapies in Medicine
Effects of the Arnica 30X vs placebo on 1995 Oslo marathon runners (1998) FULL TEXT
DBRPCT, n=71, reduces muscle soreness immediately after the marathon (p=0.017). Sign level=1+, Arnica 30x 5 pills twice a day for 3 days

Journal of the American Institute of Homeopathy
Arnica montana 1X and 6C Applied Topically to Subcutaneous Mechanical Injuries (1996)
DBPCT, n=141, effective at relieving post-exercise muscle soreness

6. Tooth Extraction

Ärztezeitschrift fuer Naturheilverfahren
Effect of Arnica montana 6 cH on edema, mouth opening and pain in patients submitted to extraction of impacted third molars (2005) FULL TEXT // DBRPCT

7. OsteoArthritis

Advanced Therapies
Arnica montana gel in osteoarthritis of the knee (2002)
Primary Health Care Study, Reduction in pain and stiffness, and a significant improvement in the functional ability of the knee

8. Surgical Conditions

The Journal of Alternative and Complementary Medicine
Arnica montana 4X for Healing of Wounds After Hallux Valgus (foot) Surgery Compared to Diclofenac 50 mg (2008)
DBRCT, n=88, t=4 days, Arnica 10 globules 3 times a day for 4 days, Diclofenac 50 mg 3 times a day for 4 days, Both Arnica and Diclofenac therapeutically equivalent in wound irritation (p=0.049), swelling and patient mobility, arnica 60 % cost-effective than diclofenac, Arnica better tolerable in Homeopathy group (intolerance of 2/44 in Homeopathy group compared to 9/44 in diclofenac group), SIGN level=1-

9. DNA Damage

Journal of Chinese Integrative Medicine
Arnica 30c reduces DNA damage in E.coli (2012)

WHICH SPORTS PERSONS USE ARNICA?

Arnica Montana is part of Relief-Aid for many athletes, sports doctor and coaches.

“I explained how and why homeopathy acts. The greatest value in sports? Its speed of action. I can use it directly on the soccer field, within seconds of the trauma, and note the results almost immediately. For example, in traumatology with Arnica, and without any adverse reactions on the stomach or liver”.
-Jean-Marcel Ferret, doctor to the French soccer team from 1993 to 2004, the period which included their World Cup win

“I use remedies such as Ruta grav, which helps treat sprained ligaments, Gelsemium for pre-race jitters, Arnica for bruising and Bellis perennis to treat exertion. They all offer athletes a natural ­alternative to traditional and sometimes harmful medicines.” -James Ellington, British Olympic sprinter and 2nd fastest sprinter in UK

“I am a fan of arnica and recommend all the Athletes in my Street Athletics programme have it in their kit bag to help with sprains and strains.”
-Linford Christie, UK, 1992 Barcelona Olympic 100m sprint Champion

“And at home we all rely on homeopathic medicine. When I or one of the children [Amber, Charlie, 13, and Lily, 11] have a cold, we take pulsatilla. And I always have handy some arnica for bruises, calendula for cuts and grazes, belladonna for a throbbing head, and nux vomica which I take after the occasional over-indulgence. It gets rid of that ‘uhhh’ feeling in the morning.”
– Annabel Croft, Lawn Tennis Player, UK

“When I fall on the ice, I treat my bruises with arnica tablets or cream, which seems to help”
– Jayne Torvill, Skating

“On the field, with the slightest trauma, I prescribe Arnica. I always have tubes and doses on me.”
– Dr. Philippe Lageyre, sports doctor, he accompanies the rugby teams

Zaheer Khan, player of indian Cricket Team, used arnica for “tightening of quadriceps”

WHY SPORTSPERSONS USES HOMEOPATHY?

[20] Most of the sports injuries are of traumatic type such as bruise, muscle strain, ligament sprain, fractures, etc. Others include muscle soreness, muscle cramps, stiffness, cuts and abrasions. Homeopathic medicines speed up the healing process and get the sportsperson back to training and performing more quickly. The evidence of benefit of homeopathic medicines as a leading sports medicine all throughout the world is well established.

WHAT MEDICAL DOCTORS SAID ON ARNICA?

“Do not forget Arnica to combat the shock we get in terrible accidents; it is better than an opiate”. ~ Dr. Charles A Dixon

GRASSROOT ORGANISATION

Arnica: UK Parents’ Support Network

[Dr. Shreya Deshpande]

Lot More than Mere an Injury Medicine!

The credit of most widely used drug by lay people and non-homeopaths should go to Arnica Montana! I have seen innumerable orthopedic surgeons, physiotherapists, and general physicians prescribing Arnica in 200 or higher potencies for different types of bruised and contused wounds. Yes! This is what Arnica is famous for. Only the person who has experienced the magic of this wondrous drug can understand its therapeutic efficacy.

Just recently I had a skeptic comment to one of the articles in which use of Arnica was stressed. The commentator had ridiculed its use and said it is nothing more than a placebo in keeping the patient’s hope high after its intake. Well, as usual I had ignored it! The point of telling this here is the fact that the same skeptic after a few days wrote to me, (This is what he says exactly, I got his permission to put this in his own words), “My son aged 6 years had a contused wound made by the hit of a stone to his right index finger 3 days back. I had given him the best of analgesic but he was still wailing in despair. There was marked swelling and he couldn’t move his terminal phalanx. While wondering what to do, I remembered about the bottle of Arnica 200CH I had bought on one of the occasions on insistence of my wife (but didn’t find it useful at all in one of the instance, so had kept it aside). Gave my son 3 globules of Arnica and miracle happened. Within next 2 hours, his swelling substantially reduced and next day he was absolutely free from pain. Perhaps, I had used it in wrong place earlier; so please excuse me for my earlier skeptic comment on it”. Certainly not too many skeptics have this big heart!

In short, Arnica Montana is a darling medicine for homeopaths and non-homeopaths alike, as it rarely refuses to act positively when homeopathically applied.

However, the purpose of this article is not to elaborate on the “INJURY” aspect of Arnica but the other aspects of it other than injury! Yes, it is one of the very useful polychrest remedies in homeopathic material medica that needs to be studied in depth to utilize its finest of properties.

Let’s see:

  One of the most important symptoms one should remember is- pain in the part that is used more. It is thus not only the contused wound pain but pain in any organ that is being used a lot.

The fatigue from this over-use leads to sore pain. For example- if a person develops sore throat after talking incessantly for long hours, Arnica will help him get rid of this soreness almost immediately.

If there is sudden rise of blood pressure in a person who has done loads of hard work, a dose of Arnica will help lower his blood pressure and no anti-hypertensive drugs will be necessary! This thus applies to any part or organ.

One of the important remedies for depression! In many cases, the remedial diagnosis comes of Arnica when a homeopath might miss out on this wonderful drug to rouse the patient from his dreaded depressive spirits. Dreads to be talked to, hates any sort of conversation, imagines he is suffering from some heart problem and remains frightened; # state of fearlessness when he says there is nothing the matter with him! Lots of nightmares are usually present with fearful dreams. This usually happens in people who have gone through some sort of physical and/or mental shock.

The depression is almost always associated with great soreness of body, because of which he dreads the thought of touching anyone. This painful uneasiness goes with restlessness.

  A good remedy for bleeding tendencies. Bluish red spots come suddenly on skin or on mucus membranes or any inflamed part tends to bleed easily. The expectorant is dotted with tiny red blood clots

at times. Urine even is bloody especially after an accident and there can be bleeding from various orifices of the body. Arnica is the remedy that helps in early clotting of blood when given at right time.

  Great remedy for rheumatic diathesis. Bruised lame feeling in joints is the marked feature. Usually associated with mental despair and agony. History of joint injury can be traced back as early as in childhood. Sudden turning of joints with blue-black appearance is also one of the hallmarks of Arnica.

  Also the old cases of gout with extreme soreness and enhanced sensitivity respond very well to Arnica.

  Any inflammatory condition in the body pertaining to liver, kidneys, bladder or lungs (of course irrespective of the diagnosis) with sore bruised feeling all over the body responds well to very few doses of Arnica. Never doubt the use of Arnica in such cases (for example pneumonia), as the doubt might arise because possibly Arnica has very little sphere of action on lungs. That’s the beauty of holistic medicine like homeopathy that caters any and all symptoms effectively if the remedy selected is based on Law of Similars.

  Some gastric symptoms are very prominent in Arnica that one should never miss. There is marked aversion to meat, broth, and milk! Many inflammatory conditions in abdomen respond well to Arnica including appendicitis.

[Dr J.T. Kent] “It is only deplorable ignorance that causes appendicitis to be surrendered to the knife. You need not run to a surgeon for every case of appendicitis if you know Bry. Rhus-t. Bell. Arn.!”

  Also, nightly diarrheas with very offensive smell respond well to Arnica with offensive eructation and flatus. Stools are usually mixed with blood with soreness of anus.

  One of the chief drugs to be thought of when the pregnant lady is overtly sensitive to carrying her fetus within her womb. Uterus, abdominal viscera and surrounding organs feel bruised and movements of the fetus < soreness. After long labor, when the woman has dribbling urination, Arnica is one of the amazing drugs. Usually associated with cold the body with hot head.

 

Neuralgie.x ;

1. Wehrt Kontakt ab/greift an/reizbar/zänkisch/hartnäckig/eigensinnig/provoziert/verlangt etwas + wehrt es ab wann bekommen,

2. Passiv/EMPfindlich/mürrisch/schweigsam (will Erlebtes vor sich behalten)/antworten abgeneigt, < Trost,

3. KRANK + sagt: „Ich bin gesund“, Unruhe (Bett = zu hart), STUPOR;

Ursachen: Schock/Verletzung (alte/Weichteil/Blutgefäße/(Cic.: chronic effects of concussions of brain or spinal cord when Arn. fails)/Quetschung/ Verrenkung/Prellung/Blutung mechanischen Ursprungs/Zorn/Schock/finanzieller Verlust/Überanstrengung/nicht durchkommender Hautausschlag;

 

Komplementär: Acon. Aesc-h. Apis. Ars. (verstärkt Wirkung von Arnica bei Dysenterie + Krampfadern). Bar-c. Bell-p. Bry. Cact. Calc. Hep. Hyp. Ip. Led. Lyc.

Nat-s. Nux-v. Psor. Rhus-t. Spig (= C). Sul-ac. Sul-i. Sulph. Thlas. Verat. Verat-v.    

*Arn - Rhus-t - Calc* (nach Verstauchung)      *Arn - Con*

 

Folgt gut: All-c. Calen. Cham. Chin. Con. Cupr. Ferr. Ham. Led. Nat-m. Nit-ac. Op. Rhod. Symph.

Gut gefolgt von: Am-c. Bar-i. Bar-m. Bell. Berb. Cact. Calad. Calen. Cham. Chel. Chin. Cic. Colch. Con. Cur. Cupr-met. Euphr. Ferr-p. Ham. Hell. Iod. Mang-met. Mill. Nat-m. Op. Phos. Plb-met. Puls. Ruta. Stront. Symph.

 

Interkurrent: Acon. Ars. Bell. Con. Nux-v. Rhus-t. Sulph. Sul-ac.

 

Vergleich: Enthält Cl + Si + K + O + S + Ca + Fe + Ferr-p + Mg + Lanthaniden + Camph-ähnlicher Substanz + Paraf + Inulin (Flos) + Rutin;

Wurzel enthält Lac-ac. flieht Ca;

Art-v. Cic. Chel. Mang. Mill (wann versagt)

Bell-p. (Wunden/Blasen/erysipelatös)/Calen (Wunden Substanzverlust o. Eiterung)

Crot-t. (Unterleib) Euphr. (Augen) Hyper. (Rückgraterschütterung). Ran-s. (Schmerz in Intercostalmuskeln). Sulph. (traumatische Pleuresie).

Arnica flos w               Arnica radix w                                   Arnica planta tota w

Dr. Farokh Master: associated remedies

Vergleich: Influenza/Grippe.

[Dr. Jörg Haberstock]

Arnika-ähnliche: Calendula - Bellis perennis - Achillea millefolium - Hammamelis - Chamomilla - Cuprum und Salze.

Verletzung/steif/Verstauchung Arn + Calc + Rhus-t

Siehe: Asterales + Erste Hilfe- + Teste Arnica- + Croton- + Bryonia- + Porcusgruppe + Berggruppe + Anhang (Hahnemann/Joe De Livera) + Anhang 2 (Eckermann/Astrid Süßmuth)

Acon (Unruhe/Hitze ohne Schweiß) Achy (zerschlagen/schmerzhafte Muskeln) * (wie zerschlagen)

 

Acon (<< Kälte) Abs (schlaflos/Schmerz kurz besser durch bewegen) * (Überanstrengung Muskeln)

 

Acon Ham *

 

* (wund/< Berührung/Bluterguss) Coffin Coff (zittern/< abends)

 

* (Bett = zu hart) + Eup-per (Knochen steif + „Wie zerbrochen“) + Ars (Angst/Unruhe) + Rhus-t (> Bewegung) = Pyrog

 

* (unruhig wegen hartes Bett) Eup-per (will sterben/unruhig wegen innerlichen Schmerz) Nux-v (will leben)

 

* (Verletzungen/wundes Empfinden) Ruta Rhus-t (< Kälte/Nässe/ > fortgesetzte Bewegung)

Arn. (bruised feeling) Ruta (< moving)Rhus-t. (stiff)

 

Caust (kennt keine Autorität an) + Sulph/Ars (weiß alles besser) + Plat (alles klingt wie ein Befehl) + Lyc (Diktator) + Nat-m (behält/erlebt Gefühlen vor sich) = *

 

Gels (langsam)/Bry (will in Ruhe gelassen sein) Bapt (verwirrt/stinkt irgendwie/schnell/wund) * (wundes Empfinden/Unruhe)

 

Gnaph. Leon. Arn.

 

Puls (physisch) + Sep (Typus/geistig) + * (Trost abgeneigt) = Arist-cl

 

Puls (weinerlich/trägt keine Verantwortung) Ferr (sensiTIV/fröstelt) * (Bett = zu hart/Berührungsempfindlich)/Verat (schimpft bei Erregung/bricht Kontakt ab)

 

Rhus-t Cinnm *

 

Rhus-t (> Bewegung) + * (wund/< Berührung/Bluterguss) + Coff (zittern/< abends) = Bad (< morgens/Bewegung/Haut blau verfärbt)

 

Rhus-t (> Bewegung) Bel-p Arn (wundes Empfinden /Trauma)

 

Rhus-t  (Schmerz < Ruhe + Bewegungsanfang + Anstrengung) Visc-ginster Arn (muss schmerzhaftes Teil bewegen)

 

Samb Samb-e Arn

Teste Arnicagruppe

Arn = Crot-t + heiß

Crot-t.

Ferr-met. = Puls + müde + reizbar + fröstelt/kann sein Calc + errötet bei Aufregung

Ferr-mag. = Ferr + Verdauung

Led. Auch wenn Arn nicht wirkt

Mag-c bei erschöpfte Nerven wie Chin bei Flüssigkeitsverlust/= Rhus-t + weniger hydrogenoid

Rhus-t.

Spig = Nat-m-ähnlich/= chronische Arn

Arnicagruppe

Acon

Arist-cl = Puls + reizbar + fröstelt/= Arn + Puls + Sep + fröstelt/= Calen-ähnlich

Cann-i

Bel-p. = Arn + überbeansprucht

Calen = Arn + empfindliche Haut + reizbar + fröstelt + < Lärm

Coll = für Arn-ähnliche Beschwerden gebraucht/= Sep + akut

Erig = Arn + Blutungen

Gent-l = Nux-v + reizbar/= Arn-ähnlich in Gebirge/Verletzung;

Euphr = Arn. der Augen

Helia = Arn + Calen + Chin-ähnlich .

Heli-n.

Lepi. = Arn-ähnlich

Ruta = Arn-ähnlich Fall

Sieg = Arn - Unruhe + < Bewegung/= Hep - frösteln/= Puls + Temp außer Verhältnis zu andere Beschwerden

Spig = chronische Arn/= Nat-m-ähnlich

Tamus cetica wie Symph gebraucht /= Symph + Arn-ähnlich

Arnicanebengruppe

Aesc-h. = Arn. + „As if the veins are bruised or damaged“.

Acmella ciliata = Spilanthes oleracea = Husarenknopfblume/= Toothache plant = Arn-ähnlich. Sportverletzung (Prellungen/Verstauchungen)/Entzündungen/Zahnschmerz             Lokalanästhetisch/analgetisch/antiphlogistisch/-thrombotisch/-mikrobiell/- rheumatika/Insektizide

            Pilzinfektion/Aphthen Asterales

Formal = in mechanische Verletzung ähnlich

Hyper = Arn für nervenreiche Teilen/= Arsen+ intensiv /= pflanzliches Arsen

Polygn-multiflorum enthält Dios-ähnliche Substanz/enthält Arn-ähnliche Substanz

Sanic-e = Valer-ähnlich/= Arn-ähnlich/= Symph-ähnlich

Sarcol-ac = Ars-ähnlich + MÜDE/= Arn-ähnlich + überarbeitet

Smgd hat Elementen von Nat-m. + Carc. + Staph. + Arn. + Con. + Thuj.

Vit = Arn-ähnlich

 

Unverträglich: Acet-ac.             Kaffee.                       Schwäche

Schädlich in Fällen von Hundebiss/Bissen tollwütiger + aggressiver Tiere.

Wein < die unangenehmen Effekte von Arn.             Schweiß/verletzte Haut (Calen)

Schwangerschaft/Geburtswehen  innerlich            Urttinkturauflage bei Erregung/Reizbarkeit

Blutverdünnende Mitteln/Haemochromatose

[A. Geukens] Be careful giving Arnica in an accident with internal hemorrhage, because when Arnica is not indicated, everything aggravates.

 

Antidotiert: All-c. Am-c. Ammc. Apis. Ars. Calen. Camph. Carb-v. Chin. Chinin-s. Cic. Cimic. Cina. Coff. Esin. Ferr. Ferr-p. Ham. Hyos. Ign. Ip. Kreos. Merc. Nit-ac. Nux-v. Ph-ac. Phys. Senec. Seneg. Ammoniak. Carbn-o. (= Holzkohlenrauch).                                         Impfungen

Antidotiert von: In Potenzen: Acon. Am-c. Am-m. Ars. Bell. Camph. Canth. Chin. Cic. Cocc. Coff. Ferr. Ign. Ip. Phys.            In Substanzen: Camph. Ip. Kaffee. Essig.                                   

Wespenstichen.

 

Wirkung: 6 - 20 Tage   schnell/kurz/beidseitig/symmetrisch/plethorisch/hydrogenoid/sanguinisch/sycotic/akut/typhoid/nicht antipsorisch/malarial/syphillitischsykotisch/choleirisch/melancholisch/phlegmatisch/plethorisch/abortiv           

Allerlei: Wolf/Jupiter + Schwefelgeprägt, Schützt Ernte/als Bierzusatz und Rauchtabak gebraucht. Bergkosmopolit/Wächst auf gerodete Boden, Blüten zersaust, befallen von Pilzen

Blätter gegenständig nur 1 - 3 Blattpaare/aromatisch/Blüht in Mai - Juli

(Blüten/Wurzel) und Tripeta arnicora + Tetritis arnicae (= Arnikafliege), wächst in Reinkultur/Zucht schlecht,                                                ätherisches Öl

 

Phytologie: Sammeln: Blüten ohne Kelch/grüner Blütenboden (schnell trocknen)/Wurzel (vor der Blüte/Spätherbst), dunkel aufbewahren

 

Repertorium:     

ARNICA MONTANA (arn.) Wohlverlei. Fallkraut. [Hahnemann]

Gemüt: Geistesabwesend, die Gedanken schweifen von ihrem Gegenstand ab und haften an Einbildungen und Phantasiegebilden.

- Bewusstlos; wenn man zu ihm spricht, antwortet er richtig; aber Bewusstlosigkeit und Delirium treten wieder ein. - - Stumpfsinn, Gesichts-/Gehörverlust. Gehirnerschütterung.

- Betäubung mit unwillkürlichem Abgang der Faeces. Typhus. - - Vergesslich, was er sagt, entschlüpft schnell seinem Gedächtnis, selbst das Wort, welches er ausspricht. Typhus.

- 1. Verwirrung des Kopfes, 2. geht in einen drückenden, r. Kopfschmerz über.

- Delirium (tremens). leises Murmeln. - - Pflückt an Bettdecke.

- Vergießt Tränen und ergeht sich in Schmähungen. Nach Wutanfall.

- Spricht kein Wort, lehnt auf Fragen Antwort ab; Teilnahme liebt sie nicht.

- Indisponiert zu denken; nach einem Spaziergange in freier Luft.

- Fürchtet von Personen, welche ihm entgegenkommen, berührt o. gestoßen zu werden Gicht.

- Furcht vor öffentlichen Plätzen; Agoraphobie. - - Hypochondrische Ängstlichkeit.

- Hoffnungslos; Gleichgültig. nach einer Erschütterung.

- Überempfindliches, eigensinniges, streitsüchtiges Gemüt

- Leicht in Schrecken gesetzt; unerwartete Kleinigkeiten lassen ihn vor Schreck auffahren.

- Beschwerden von Angst o. Furcht. - - Heftige Angstanfälle. Angina pectoris.

Schwindel: beim Kopfbewegung hat, „Als ob Alles sich mit ihr dreht o. auf sie fällt“; von zu reichlichen Mahlzeit Übel, mit Gesichtsverdunkelung, Augen schließend; „Als ob Ohren während des Sprechens verstopft“ etc.

- Schwindel mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

Kopf: Schmerz, „Als ob Messer von l. Seite quer durch Kopf gezogen“, dann innerliche Kälte des Kopfes.

- Druckschmerz in Stirn spazieren gehend/Treppensteigen/Nachdenken/Lesen.

- Drückender Kopfschmerz über Augen und nach Schlaf, „Als ob Stirnhaut krampfhaft zusammengezogen“/“Als ob der Kopf ausgedehnt“.

- Schmerz über einem Auge mit Zusammendrücken in Stirn und grünlichem Erbrechen.

- Stechende, reißende Schmerz in l. Schläfe. - - Kopfschmerz, „Wie vom in Schläfe getriebenen Nagel“ mit allg. Schweiß um 12 h. Mitternacht, worauf Ohnmacht.

- „Wie vom schweren Gewicht“, drückendes Stechen in beiden Schläfen.

- Brennen im Hirn, bei natürlicher Wärme des Körpers, nachts und morgens; < Bewegung,

> Ruhe. - - Schwere in Hirnmitte .

- Apoplexie, Bewusstlos mit unwillkürlichen Ausleerungen aus Darm/Blase, Paralysis; voller, starker Puls; Schnarchen; Seufzen, Murmeln.

- Ausschwitzungen in Gehirn und Rückenmark. - - Üble Folgen vom Fallen o. Schlagen auf Meningitis nach mechanischen o. traumatischen Verletzungen.

„Als ob Haut der Stirn krampfhaft zusammengezogen“.

- Kältegefühl an einer kleinen Stelle der Stirn. - - Brennen o. heiße Stellen auf dem Scheitel.

- Unerträgliches Gefühl, „Wie von Eis auf dem Scheitel“; nach dem Frühstück.

Augen: Schwere Ciliar-Neuralgie. Kopf heiss, Körper kühl.

- Flimmern vor Augen, < Lesen/< Schreiben. - - Erweiterte Pupillen/Lichtempfindlich.

- Diplopie nach einer Verletzung des Auges. -- Gesichtsverlust nach heftigen Schlag.

- Traumatische Ulzeration mit einer Blutung in vordere Augenkammer.

- Retinal-Blutung; Arnica beschleunigt das Aufsaugen der Blutgerinnsel. - - Rand der Oberlider ist bei Bewegung derselben schmerzhaft, als ob sie trocken und etwas wund wären.

- Ödem der trockenen, heißen, entzündeten Augenlider, mit vielen subkonjunktivalen Sugillationen. - - Kongestion nach Augen, Augapfel blutunterlaufen.

- Augenentzündung, mit Sugillationen nach mechanischen Verletzungen.

Ohren: Ohrgeräusche durch Blutandrang nach dem Kopf verursacht; mit Empfindlichkeit gegen Töne. - - Schwerhörig.durch Erschütterungen.

- Quetschungsschmerz in Ohren, Stiche in und hinter denselben; bei Empfindlichkeit gegen laute Töne; Ohren trocken - - Entleerung von Blut aus dem Ohr.

Nase: Quetschungsschmerz i.

- Nasenbluten: Ohrenbrausen geht ihm voraus. Kopiös nach jeder Anstrengung; aus mechanischen Ursachen; nach dem Waschen des Gesichtes. - - Nasenspitze kalt.

- Anschwellung. - - Niesen, nach Anstrengung beim Heben Tags zuvor.

Gesicht: Rote Geschwulst der .r. Backe, mit klopfenden und kneifenden Schmerzen; geschwollene Lippen und Hitze im Kopf, mit kaltem Körper.

- Bleich, eingesunken; gelblich; rot, geschwollen. - - Röte und Brennen in einer Backe.

- Gegen Abend trockene Hitze im Gesicht, ohne Durst, kalte Nase.

Lippen: brennen/geschwollen/aufgesprungen. - - Unterlippe zittert.

- Quetschungsschmerz im (rechten) Kiefergelenk/< Bewegung/< früh morgens.

- Unterkiefer hängt herunter.

Zähne: Zahnschmerz (nach Operation/Plombieren)

- Marternde Schmerzen, Schneiden, Reißen in allen Zähnen des r. Oberkiefers, nach dem Ohre hin ausstrahlend; < von äußerlicher Wärme und Einatmen frischer Luft.

- „Als ob der Zahn aus dem Alveolus herausgezwängt wird“; pulsierender Zahnschmerz.

- Zahnfleisch empfindlich, geschwollen. Zahnen -- Klopfen und Prickeln im Zahnfleisch.

Mund: Zunge etc.: Geschmack faulig/faulen Eiern/bitter „Wie Beißen auf Zunge“/mit Wehtun.

- Brennen und Stechen in dem hinteren Teil des Schlundes. - - Zunge: weiß belegt; trocken, mit einem braunen Streifen längs der Mitte derselben; trocken o. gelb belegt. Typhus.

Trocken mit Durst. - - Fauliger Mundgeruch. Typhus.

Schlund: Stechen im hinteren Teil des Schlundes während des Schluckens. - - Chronische Schmerz in Fauces und Larynx; für längere Zeit < nach einem animierten Gespräch.

Magen: Verlangen, Widerwillen: Verlangt Essig o. sauren Sachen; nach alkoholischen Getränken.

- Appetit nachgelassen. Verweigert jede Nahrung. - - Durst auf kaltes Wasser, ohne Fieber.

- Abgeneigt: Fleisch(brühe)/Milch; Tabakrauchen.

- Nach dem Essen Quälen im Epigastrium (nach einem Schlag).

Übelkeit und Erbrechen: Aufstoßen: bitter und „Wie von faulen Eiern“, morgens; leer.

- Nach Husten wirft er durch Rülpsen aus. - - Schlucksen. Meningitis.

- Übelkeit: leeres Würgen; brennendes Kratzen im Schlund; allg. Abspannung vormittags.

- Erbrechen von dunkelroten Gerinnseln, bitter im Munde; allgemeines Wehtun.

- Erbrechen der letzten Nahrung; Würgen des Nachts.

- Kneipen, krampfhaftes Grimmen im Magen, auch mit Zusammenschnüren in Lungen und Herzgrube, sowie mit dysenterischen Stühlen.

- Drückendes, schneidende Schmerz im Epigastrium; Übelkeit und Würgen.

- Vollheitgefühl im Magen mit Übelkeit und Sattsein.

- Magen aufgetrieben; Drücken in Präcordialgegend, Druck auf Brust.

- Bluterbrechen infolge von Verletzungen; überall empfindlich. - - Schwere im Magen.

Bauch: Hypochondrien: Stiche in Lebergegend; schmerzhaft im Bett umdrehend.

- Druck in Lebergegend; unterhalb des Herzens; Tag und Nacht.

- Stiche in Milzgegend, mit Wehtun beim Drücken.

Bauch: Harte Anschwellung in r. Bauchseite, mit Schmerz bei Berührung.

- Durchdringende Schmerz quer durch Bauch. - - Kolik mit Harnzwang.

- Bei Bewegung Schmerz um Nabel herum.

Stuhl etc.: Unverdaute Speisen: blutig/eitrig/blutig schlammiger Schleim, mit Drängen und heftigem Bauchschmerz; dunkel blutiger Schleim mit Weh- und Quetschungsgefühl im Bauch; braun/gärend (wie schaumig)/Nahrung abgeneigt; bei stinkendem Atem;

übelriechend, weich, zuweilen unfreiwillig; unwillkürlich während des Schlafes; häufig, gering, schleimig. - - Flatus „Wie faule Eier riechend“.

- Dysenterie mit Ischurie o. Tenesmus des Blasenhalses, mit fruchtlosem Drängen.

- Hartnäckige Verstopfung nach einem Stoss gegen das Epigastrium.

Harnorgane: Martervollste Schmerz im Rücken und Hüften. - - Durchbohrende Schmerzen, „Wie von in Nieren versenkten Messern“; Frösteln, Neigung zum Erbrechen.

- Frost, welchem nephritische Schmerz folgt, Übelkeit und Erbrechen ohne Erleichterung.

- Blasenbeschwerden nach mechanischen Verletzung. - - Tenesmus von Blasenhalskrampf

- Blase „Wie überfüllt“, erfolgloses Drängen.

- Muss lange Zeit warten, bevor Urin kommt. - - Urininkontinenz nachts während Schlaf.

- Beständiges Drängen während der Urin tropfenweise unwillkürlich abgeht.

Urin: in kleiner Menge, färbt die Unterlage gelblich-braun. -- Spärlicher, roter Urin, STINKT

- Häufige Entleerung blassen Harns . -- Vor Anstrengung herrührende Harn-Retention.

- Ischurie mit Dysenterie. - - Urin dunkelbraun, spärlich; ziegelmehlartiges Sediment; rot bei Leberbeschwerden; sauer, vermehrtes spezifisches Gewicht.

- Blutiger Urin; Hämaturie aus mechanischen Ursachen. Kinder schreien vor Blasenschmerz

Männliche Geschlechtsorgane: Samenstränge schmerzhaft geschwollen; Stiche im Bauch.

- Penis und Hoden geschwollen, purpurrötlich; nach Verletzungen.

- Durch Reibungen entstandene Phimose; Teile gequetscht und geschwollen.

- Erysipel des Scrotum erstr. zum After erstreckt. - - Hydrocele durch Quetschung verursacht.

Weibliche Geschlechtsorgane: Prolapsus durch Erschütterung verursacht.

- Metrorrhagie nach einem Koitus - - Menses im Allg. zu früh; Übelkeit im Epigastrium.

- Geschwüre am Uterus mit Blutungsneigung - - Labien schmerzhaft geschwollen.

Schwangerschaft: Asphyxie der Neugeborenen.

- Infolge eines Falles, Stoßes etc.; drohender Abortus; nervös, aufgeregt; Quetschungsgefühl.

- Wehen: heftig, fördern sie doch nur wenig; schwach o. aufhörend, verlangt sie öfters die Lage zu wechseln. Quetschungsgefühl. -- Nach der Geburt Geschlechtsteile schmerzhaft.

- Nachwehen; (< Stillens). - - Beständiges Harntröpfeln nach Geburt.

- Hellrote o. mit Blutklumpen gemischte Blutung; Kopf heiß, Körper kühl.

- Wunde Brustwarzen - - Mastitis von Quetschung; erysipelatöse Entzündung.

Larynx: Tiefe Stimme; o. leise murmelnd. - - Heiser von Überanstrengung der Stimme; frühmorgens. -- Raues, kratzendes Gefühl längs Trachea und Bronchien.

Respiration: Dyspnoe; Kopf heiß, Gesicht rot, Körper kühl. - - Asthma, mit Neigung sich umherzubewegen; schlaflos vor Mitternacht; sieht „Wie ein Sterbender aus“; beim Fettherz.

- Atem stickend, kurz, keuchend. - - Kinder sind böse + völlig außer Atem

Husten: Beständiges unerträgliches Kitzeln im Larynx und der Trachea, welches Tag und Nacht Husten verursacht. Pneumonie. -- Jeden Morgen nach Aufstehen trockener leichter Husten durch einen Kitzel bis tief in die Trachea hinab verursacht.

- Husten-Paroxysmen des Nachts während des Schlafes, die ihn nicht aufwecken.

- Kitzeln im unteren Teil der Trachea und trockener absetzender Husten, meist nachts; spärlicher, schwieriger Auswurf durchsichtigen eiweißartigen Schleimes, mit schwarzen o. blutigen Pünktchen durchsetzt. 

- Keuchhusten: Kind schreit vor dem Paroxysmus. - - Husten verursacht blutunterlaufene Augen, Nasenbluten; Auswurf von schaumigem Blut o. von Blutklümpchen; zuweilen des Abends von eitrig schmeckendem Schleim, muss hinuntergeschluckt werden.

Auswurf: stinkend/grün/eiterig/blutig gestreift; sobald er sich löst, muss er hinuntergeschluckt werden; am Tage und des Abends.

Lungen: Blutung nach mechanischen Verletzungen; leichtes Speien von schwarzem/ dickem/ klebrigem, o. hellrotem schaumigem Blut gemischt mit Schleim und Gerinseln.

- Brennen und Rauheit auf Brust - - Brust tut weh hustend, blutgestreiftes Sputum; kann den sich lösenden Schleim nicht herausbefördern. - - Drückender Schmerz in der (r.) Brust, an kleinen Stelle, der bei Berührung, Bewegung o. Inspiration sich nicht vergrößert.

- Stiche in der Brust (l.), < trockenem Husten; < Bewegung/< äußerem Druck.

- Pleuresie nach mechanischen Verletzungen; muss beständig Lage wechseln, „Als ob Bett zu hart se“. -- Pneumothorax von Äußeren Verletzungen.

Brust: Herz, Puls: Stiche in Herzgegend. - - „Als sei die Gegend der Herzbasis gequetscht“.

- "Überanstrengung des Herzens" von hefigem Laufen.

- Palpitation fast nach jeder Anstrengung; durch Ruhe geht sie vorüber.

- Schmerz von Leber aus durch l. Brust und den l. Arm hinab; Venen an der Hand sind geschwollen, purpurfarben; ein plötzlicher Schmerz, als ob das Herz gedrückt würde o.

einen Stoss bekomme. - - Druck unter dem Sternum, Angst, Collaps: kleiner, unregelmäßiger Puls, Dyspnoe; Angina pectoris.

- Fettige Degeneration des Herzens. - - Puls: beschleunigt, voll hart; zuweilen schneller als der Herzschlag; intermittierend, schwach, hastig, unregelmäßig; schwach flatterig.

Bewegend/atmend/hustend „Als ob Gelenke und Knorpelverbindungen der Brust zerschlagen“. - - Heftige Stiche in Mitte der l. Brust.

Hals, Rücken: Schwäche der Zervikalmuskeln; tragen Kopf nicht sicher.

- Halswirbel << Druck. - - R: Scapula und Kreuz schmerzhaft, „Wie zerschlagen“.

- Schmerz im Rückgrat „Als ob sich plötzlich vom langen Bücken aufrichtet“.

- Quetschungsschmerz am inneren Teil r. Scapula. - -„Wie zerschlagen“ im Kreuzbein,.

Glieder: Müdigkeitsgefühl der Arme, „Wie gequetscht“.

- Zuckender Schmerz vom l. Schultergelenk bis zum Mittelfinger - - Prickeln in Armen.

- „Als ob Arm-/Handgelenke verrenkt wären“.

- Reißen in Spitzen des l. Ring- und kleinen Fingers. - - Krämpfe in den Fingern der l. Hand.

- Akuter Quetschungsschmerz in den Daumenballen.

Ziehende, drückende Schmerz im Hüftgelenk während Schenkel ausgestreckt ist. - - Hüftschmerz, „Wie verrenkt“.

- Ameisenlaufen; Lähmigkeitsgefühl; muss oft Lage wechseln, Bett o. Stuhl erscheinen zu hart: nach Anstrengung/langen Märschen - - Gehend Schmerz in Schenkeln, wie Stoss.

- Knie berührend Stiche „Wie von einer Nadel“.

- Kniegelenke beugen sich plötzlich stehend, Taubheit und Unempfindlichkeit der Füße.

- Hygroma patellae. -- Verrenkungsschmerz im Tarsalgelenk.

- Schmerz in r. Wade „Wie vom Stoss“, dabei Müdigkeit in Beinen.

- Knöcheln kraftlos und Gefühl eines schweren Gewichts in jedem Spann.

- Hitzige, erysipelatöse Entzündung und schmerzhafte Füße.

- Nach einem Spaziergang Ermüdungs- o. Entzündungsgefühl in Füssen.

- Gichtschmerz im Fuß < gegen Abend; fürchtet, dass ihn Vorübergehende stoßen könnten; Gelenk der großen Zehe rot, Verrenkungsgefühl

- Schwere. -- Bei Bewegung paralytischer Schmerz in allen Gelenken „Wie gequetscht“.

- Quetschungsgefühl der Glieder in Ruhe o. bei Bewegung; schmerzhafte Erschütterung vom Rütteln im Wagen o. vom festen Auftreten. - - Glieder schmerzen „Wie zerschlagen“.

- Reißen, mit Wundheits-/Erstarrungsgefühl, mit Anschwellung o. Prickeln.

Nerven: Zucken der Muskeln. - - Ganze Körper besonders aber Haut und Gelenke schmerzhaft und empfindlich. - - Großer Verfall der Kräfte.

- Ermüdungsgefühl, „Wie nach schwerer Arbeit“ o. „Wie zerschlagen“.

- Matt, „Wie gequetscht“, wund, schwach, muss sich niederlegen, empfindet das Bett zu hart.

- Ganzen Körper matt/träge; man kann kaum stehen. - - Paralyse: allg. schmerzhafte; linksseitige (nach Apoplexie); teilweise, von Erschütterung des Rückgrates.

Schlaf: Schläfrigkeit; zu schläfrig früh des Abends. - - Matt/schläfrig.

- Antwortend schläft er fest ein, bevor er ausgeredet hat.

- Unerquicklicher Schlaf; lautes, keuchendes Atmen . -- Wird oft bis 2 o. 3 h. wach gehalten durch Hitze, Unruhe und beständiges Verlangen, Lage zu verändern; o. durch Prickeln, Stechen, Beißen, bald hier bald da am Körper.

- Einschlafend fährt auf „Wie erschreckt“/wird durch Hitze im Schlaf gestört.

- Zieht eine niedrige o. horizontale Lage des Kopfes vor.

- < langem Schlafen o. erwachend. - - Träume: lebhafte; schreckensvolle, von Gräbern, schwarzen Hunden, Blitzschlag etc.; unerquickliche, ängstliche.

Temperatur und Wetter: Vorliebe für frische Luft; > freien Luft.

- 1. Nach Erhitzung plötzliche Erkältung; 2. Husten „Wie bei Tb.“

Frost, Fieber, Schweiß: Frost nach jedem Schlaf. - - Inneres Frösteln bei Äußerer Hitze.

- Kältegefühl << Herzgrube. - - Frost meist des Abends mit Durst schon vor demselben.

- Frösteln mit Hitze und Röte einer Backe. - - Frostig morgens o. vormittags; vor Frost Gähnen, Durst auf MENGE Wassers; Ziehen im Periost.

- Kopf, o. Gesicht heiß, Körper kalt. - - Trockene allgemeine Hitze nach Erwachen; frühmorgens Durst; Aufdecken verursacht Frösteln; frostig selbst beim Bewegen im Bett.

- Hitze mit Gleichgültigkeit, Stupor; trinkt wenig. - - Fortwährende Hitze mit solcher Schwäche, dass er beim Versuch sich aufzurichten ohnmächtig wird.

- Überlaufen von Hitze mit Durst. - - Starke innere Hitze; dabei sind Hände und Füße kalt.

- Schweiß: sauer o. übel riechend; zuweilen kalt; nachts sauer.

- Verschiedene vorübergehende Anfälle von allgemeinem Schweiß des Nachts, mit Angst.

- Hektisches Fieber, Abzehrung; nach einem Schlag auf den Magen. - - Während Apyrexie bei Intermittens: Kopfschmerz, gelbes Gesicht, bitterer Geschmack, Fleisch abgeneigt..

- Fieber intermittierend/typhoid/traumatisch.

Anfälle: < bei zunehmendem Mond - - Periodische Migräneanfälle - - Krampfhusten.

- Hitze in häufig wiederkehrenden Anfällen.

Empfindungen: In gequetschten Teilen Prickeln, „Als ob taub o. tot“.

- Schmerz ist unerträglich, machen ihn rasend; wird durch jede Bewegung o. Geräusch vermehrt; wechseln Stelle Schnell; kratzt, zur Erleichterung, an Wand o. Bett.

- Fühlt sich zerschlagen o. gequetscht. - - Prickeln in äußeren Teilen.

- Verrenkungsgefühl der Glieder (Gelenke) . -- Reißen/Ziehen in äußeren Teilen.

- Erstarrung nach mechanischen Verletzungen o. aus Mangel an Lebenskraft.

Gewebe: Verhindert Eiterung. - - Unterhöhlende nicht schmerzhafte Eiterung.

- Erschütterungen und Quetschungen. - - Septische Zustände; Tendenz zu typhoiden Formen.

- Blutung innere/Äußerer Teile . -- Haut- /Zellgewebeentzündung; empfindlich bei Druck.

- Muskelstarre. -- Myalgie; besonders nach Überanstrengung - - Abzehrung.

- Hyperinosis ist eher eine Contra-Indication für Arnica. - - Osteomyelitis (im Beginn).

- Gicht und Rheuma . -- Wassersucht innerer Teile - - Knochen- (periostale) Schmerz.

Berührung, Verletzungen etc.: Mechanische Verletzung/Hirnerschütterung (+ bewusstlos), Blässe o. Schlafsucht, schwacher, intermittierender Puls, kühle Haut und andere Zeichen von Depression der Lebenskraft nach einem Stoss vorhanden sind.

- < Reiten; Übelkeit vom Fahren - - Alles, worauf er liegt, scheint zu hart.

- Verrenkungen mit ANschwellung, bläulicher Röte, SCHMERZ

- Kontusionen ohne Zerreißung. - - Bienen- o. Wespenstiche; Splitter.

- Komplizierte Frakturen und ihre profuse Eiterung.

Haut: Petechien. Ecchymosen. -- Viele kleine, schmerzhafte Beulen, eine nach der andern; außerordentlich schmerzhaft. - - Schmerzhafte Geschwüre.

- Heiß, rot, ödematös. -- Heiße, harte, glänzende Geschwulst von Insektenstichen.

- Rote Flecken 1. Gliedern, 2. Rumpf. -- Durchliegen; besonders in Kreuzgegend/Hüften.

- Erysipelatöse Entzündung, l. Hand dunkelblau. - - Phlegmonöses Erysipel. Erythem nodosum. -- Variköse Geschwüre: torpide; schmutzig-bläulicher Grund; kein Eiter, aber wässerige, stinkende Absonderung, halb durchsichtige Krusten wie dicker Leim stinkend.

- Hühneraugen; (sie müssen beschnitten werden mit Äußerlichem Gebrauch der Arznei.)

Lebensalter und Konstitution: Nervös, kann keinen Schmerz aushalten. - - Besonders bei selbst von leichten mechanischen Verletzungen lange beeinflusst werden.

- Dunkles Haar, rigide Muskeln. - - Komplizierte Frakturen und ihre profuse Eiterung.

- Helle Gesichtsfarbe, rotes Haar, sanguinisch. Keuchhusten.

 

Arn

Farbe - Weiß

Gemüt: Zweifelt an Genesung

Zurückhaltend, reserviert (nach Gehen)

Zügellosigkeit, sexuelle Ausschweifung

Zorn (Kindern/außer sich/mit schwieriger Atmung/asthmatischer Atmung/wenn antworten muss/# Jammern, Klagen)/Raserei, Tobsucht, Wut/Heftig, vehement

Weinen nach Zorn

Zerstreut

Widerwillen (vor allem)/Widerspruch (verträgt keinen Widerspruch/widerspricht)

Weinen - Wimmern, Winseln (im Schlaf/nachts)/(beim Schweiß/im o. nach Schlaf/ während (Keuchhusten)/vor (Keuchhusten)/nach (Abend)essen/erwachend/durch Ärger/nachts/<)

Weigert sich Medizin einzunehmen

Wahne (hat Visionen (phantastisch)/verstümmelte Körper o. Leiche/tote Personen/ Tiere/glaubt, wird gleich sterben/wird Ratsversammlung abhalten/Phantasiegebilde, Illusionen/habe unheilbare Krankheit/besucht Kirchhof /Katzen/Hunde (schwarze)/ werde am Herz erkranken und sterben/sei gesund/schwarze Gestalten wenn er träumt/solle eingesperrt werden/ Dinge würden sich mit ihr drehen;/Diebe/Bilder, Phantome (verweilt bei, denkt dauernd an/schwarze/schreckliche/nachts) Klumpen, Brocken im Bett/nachts)

Vorsichtig/Verzweiflung

Verwirrt geistig („Wie im Traum“/morgens)

Verwegen/Herausfordernd/Verächtlich/Unverschämtheit/Grobheit Tollkühn/ Verwegen/Anmaßend

Vergesslich (vergisst Worte sprechend/während Hitze)

Unzufrieden (mit sich selbst - - Gefühl, für nichts zu gebrauchen zu sein/mit allem)

Ungehorsam/Unentschlossenheit/Unbeständigkeit/Unbesonnen

Trost </Traurig (Kopfverletzungen/nachts)

Traum; wie im

Tod (Vorahnung/Todesgedanken/Suizidneigung; Neigung zum Selbstmord

Tadelt sich selbst/Tadelsüchtig, krittlig

Stupor (durch Gehirnerschütterung/während Fieber)/Stumpfheit - (nach Träumen/bei Schläfrigkeit/sagt nichts/nach Kopfverletzung/erwachend/morgens (erwachend)

Streitsüchtig

Stöhnt (im Schlaf/während Hitze/während Frost)

Stimmung, Laune - wechselnd, wechselhaft/veränderlich/ abweisend, zurückweisend

Still und verlangt Ruhe, gehend im Freien

Spricht im Schlaf (laut)/< Beschwerden/Sprache - unklar, unverständlich im Schlaf/schweift von einem Thema zum anderen, abschweifend/laut (im Schlaf)/hastig

Sorgenvoll/Seufzt während Hitze

Sitzen geneigt (unbeweglich, still)

Sinne - scharf/abgestumpft, stumpf

Selbstvertrauen (Mangel an Selbstvertrauen)

Seelenruhe, Gelassen/Schweigsam (nach Gehen im Freien)/Schüchtern, Zaghaft

Schreien (im Schlaf/ (Kinder)/< Husten/erwachend/Cri encéphalique/bei Berührung)

Schmollen/Schmeichlerisch

Reizbar, Gereizt (zittrig/während Hitze/während Herumwerfen im Bett/Ängstlich)

Ruhelos/verlangt Ruhe

Redselig; Geschwätzig (schickt Arzt nach Hause/sagt, sei nicht krank/wenn gefragt wird/während Frost/im Freien/nach Essen/durch Berührung/nach Abendessen/hält Reden)

Prahler/Aufschneider/Ichbezogen/Egotismus/Selbstüberschätzung/Hochmütig, arrogant

Phantasien - versunken in/übertrieben, hochfliegend

Nützlich zu sein; Verlangen

Necken

Näher kommen, auf ihn Zukommen von Personen abgeneigt

Mutwillig, boshaft/ Indiskretion, Taktlosigkeit

Mürrisch (nach Essen)

Murmeln (bei Apoplexie)

Mitleid anderer Menschen abgeneigt

Milde

Manie/Lustig, fröhlich/Hochgefühl

Launenhaft, launisch (weist verlangte Dinge zurück, sobald er sie bekommt)

Lästig, geht auf die Nerven

Lachen (leicht/krampfhaft/grundlos/über Ernstes)

Kummer (durch Geldverlust)/Klagen

Kretinismus

Kratzt mit den Händen (Kalk von den Wänden)

Konzentration schwierig

Ideen, Einfälle - Mangel an

Hysterie (hysterische Ohnmacht)/Hypochondrie

Heulen (vor Zorn)

Hellsehen

Hautausschlägen; Gemütssymptome nach unterdrückten

Hämorrhoiden; Gemütssymptome nach unterdrückten

Gleichgültigkeit, Apathie (während Typhus abdominalis/Schmerz/ geschäftliche Angelegenheiten/nach Gehirnerschütterung/während Frost o. Fieber/gegenüber allem)

Gesund - sagt er sei gesund und ist krank

Geschäftig (unwillkürliche Bewegungen der Hände zupft an Bettwäsche (greifen)

Gespräche <

Gesellschaft abgeneigt (Verlangt Einsamkeit)

Geschäft abgeneigt

Gemütssymptome # körperliche Symptome

Geistige Anstrengung - Verlangt/abgeneigt/unmöglich (kontinuierliche aktive Arbeit /<)

Geisteskrankheit, Wahnsinn/Geistesabwesend (verträumt)/Gedanken versunken, in

Gedanken (wandernd, umherschweifend/überlegt)/Gedächtnisverlust nach Kopfverletzungen/Gedächtnisschwäche (für Worte/für das (was gerade sagen will/was er gesagt hat/(eben) gelesen hat)/Gedächtnis gut, aktiv

Froh - Gedankenlos/abends im Bett/Frivol

Fluchen (nach Raserei)

Fleißig, arbeitsam, Arbeitswut

Fehler; macht - Sprechend (Worte (stellt sie an falsche Stelle/benutzt falsche Wort)

Faul (gehend/im Freien)

Erschreckt leicht (über Kleinigkeit)/Erregung (nachts/abends im Bett)

Erschöpfung; geistige

Entmutigt

Entfremdet von Familie

Empfindlich (gegen Schmerz/Geräusche (schmerzhaft empfindlich)/alle äußerliche Eindrücke)

Ekstase

Eigensinnig, starr-/dickköpfig (erklärt, es fehle ihm nichts)

Diktatorisch (spricht in Befehlston)

Denken Beschwerden </Abgeneigt (nachmittags - nach Gehen im Freien)

Delirium tremens/Delirium (bei Schläfrigkeit/komatös/erklärt, sie sei gesund/während Frost/flüstert/Brummt/nach Blutung /antwortet langsam/nachts)

Brütet, grübelt

Boshaft

Bewusstlos (bei Verletzungsschock/+ Schwindel/liegt wie tot/durch Hirnerschütterung/während Fieber/aufstehend)

Beten (still)

Betäubung (während Schwindel/beim Schweiß/nach Kopfverletzung/während Hitze o. Frost)

Beschwerden von Zorn/Sexexzesse/Schreck/Schock/schlechte Nachrichten

Reue/Raserei, Wut/Kummer/Hast, Eile/durch Geldverlust/geistige Anstrengung/ geistige

Erschöpfung/Gemütserregung

Beschimpfen, beleidigen, schmähen/Beleidigt, leicht

Berührt zu werden; Abneigung

Beißen - Nägel

Auf-/Zusammenfahren („Wie“) durch Schreck/einschlafend/ durch o. im Schlaf//leicht/über Kleinigkeiten/abends einschlafend)

Argwöhnisch, misstrauisch

Antworten - weigert sich/Stupor kehrt schnell nach Antworten/im Schlaf/langsam/

Abneigung zu antworten/Angesprochen zu werden - abgeneigt

Angst (i.B. auf Zukunft/im/periodisch/hypochondrisch/während Hitzewallwallungen/Gewissensangst/um eigene Gesundheit/über Geschäfte/während Fieber/erwachend/berührt zu werden/nachts)/Qualvolle Angst (während/nachts/während Hitze/bei Erkrankung des Herzens/während Frost/erwachend/nachts)/Furcht [(wiederkehrend/Misserfolg/Versagen/verletzt zu werden/Unheil/Unglück/ Tod (bei Herzbeschwerden/wenn allein/nachts)/hohe Mauern und Gebäude stürzen auf ihn/ Schicksalsprüfungen/offenen Plätzen/Näher kommen, Annäherung von anderen(berührt zu werden)/in Menschenmenge/Lähmung/drohender Krankheit (unheilbar zu sein)/beim Gedanken an Koitus bei einer Frau/Herzerkrankung/von Herankommenden geschlagen zu werden/ etwas werde geschehen/Flüssigkeiten mit Durst/erwachend/Ersticken - nachts/berührt zu werden/Ärzten/Apoplexie (erwachend)/nachts/morgens erwachend)]

Alkoholismus

Albernes Benehmen

Aktivität verlangt danach

Abscheu (Leben/Arbeit/)

 

 

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