Multiple Sclerose/M.S.

 

Siehe: Nosoden allgemein + Borreliose + Anhang (Alize Timmerman) + Anhang 2 (Markus Sommer) + Anhang 3 (Knud Kohr Erfahrungsbericht)

http://www.rolandmethner.de/pdf/MS-Therapien_kritisch.pdf

 

Die Ursachen für die multiple Sklerose (MS) sind noch nicht endgültig geklärt. Im Gehirn und im Rückenmark entstehen offenbar Entzündungsherde, die zu einem langsamen Abbau des Gewebes

führen, das die Nerven umgibt und schützt, die Nervenscheiden. Je nachdem, welcher Nerv betroffen ist, kommt es zu Ausfällen und Problemen in den entsprechenden Körperteilen, häufig beginnen

sie in den Beinen oder Armen.

Der Verlauf der MS hängt von der Ausprägung der Krankheit ab. In manchen Fällen kommt es zu einer plötzlichen Verschlechterung bei Ausbruch der Erkrankung, anschließend nehmen die Beschwerden nur allmählich zu (= progredienten Verlauf). Andere Betroffene hingegen erleiden direkt nach dem ersten Schub weitere Anfälle.

In der Schulmedizin wird mit Medikamenten behandelt, die das körpereigene Immunsystem beeinflussen. Es gilt als mitverantwortlich für den Abbau der Nervenscheiden. Bei akuten Schüben wird Kortison gegeben, das die Entzündungsreaktion abschwächt. Langfristig haben sich sogenannte Interferone bewährt, obwohl deren Wirkmechanismus noch ungeklärt ist. Grundsätzlich können alle Therapien das Fortschreiten der Erkrankung nur verlangsamen und nicht heilen.

Die Forschung konzentriert sich darauf, das Voranschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Im Idealfall findet man Medikamente, die den Verlauf der Krankheit stoppen. Versuche, die Nervenscheiden wieder wachsen zu lassen, etwa mithilfe von Stammzellen, stehen noch am Anfang und werden auf absehbare Zeit keine Therapien hervorbringen.

 

Krankheit: Anfang oft mit Doppeltsehen o. andere Sehstörungen/Taubheitsempfinden irgendwo

Müde/Sehstörung/kribbeln

Sprech-/Koordinationsstörung

Gedächtnisverlust

Missempfinden in Glieder/Gehschwierigkeiten/Beinen schwer/Lähmungen;

Die Ursachen für die multiple Sklerose (MS) sind noch nicht endgültig geklärt. Im Gehirn und im Rückenmark entstehen offenbar Entzündungsherde, die zu einem langsamen Abbau des Gewebes führen, das die Nerven umgibt und schützt, die Nervenscheiden. Je nachdem, welcher Nerv betroffen ist, kommt es zu Ausfällen und Problemen in den entsprechenden Körperteilen, häufig beginnen sie in den Beinen oder Armen.

Der Verlauf der MS hängt von der Ausprägender Krankheit ab. In manchen Fällen kommt es zu einer plötzlichen Verschlechterung bei Ausbruch der Erkrankung, anschließend nehmen die Beschwerden nur allmählich zu, man spricht dann vom sogenannten progredienten Verlauf. Andere Betroffene hingegen erleiden direkt nach dem ersten Schub weitere Anfälle.

In der Schulmedizin wird die MS mit Medikamenten behandelt, die das körpereigene Immunsystem beeinflussen. Es gilt als mitverantwortlich für den Abbau der Nervenscheiden. Bei akuten Schüben wird Kortison gegeben, das die Entzündungsreaktion abschwächt. Langfristig haben sich sogenannte Interferone bewährt, obwohl deren Wirkmechanismus noch ungeklärt ist. Grundsätzlich können alle Therapien das Fortschreiten der Erkrankung nur verlangsamen und nicht heilen.

Die Forschung konzentriert sich darauf, das Voranschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Im Idealfall findet man Medikamente, die den Verlauf der Krankheit stoppen. Versuche, die Nervenscheiden wieder wachsen zu lassen, etwa mithilfe von Stammzellen, stehen noch am Anfang und werden auf absehbare Zeit keine Therapien hervorbringen.

Ursachen: Wird nicht vererbt/kommt außer unter Weiße in westliche Gesellschaft kaum vor und mehr im Norden, wenig am Äquator.

Infektionen (Viren)

1.      Ölmembrane der Nerven entzünden und hemmen Weiterleitung Impulse

2.      Zellen zerstört o. Ölmembranen zerstören sich selbst. Immunsystem. (= Umgekehrte Tumor?)

Low Dose Naltrexone (LDN)

Als sehr häufige Nebenwirkungen sind Schlafstörungen, Angstzustände und gesteigerte Erregbarkeit beschrieben. Auch Bauchschmerz, Übelkeit und Erbrechen, Gelenk- und Muskelschmerz sowie Kopfschmerz treten sehr häufig auf. Besondere Vorsicht ist bei Patienten mit eingeschränkter Leber- o. Nierenfunktion geboten.

 

                                   Ursachen der Krankheit

noch nicht endgültig geklärt. Im Gehirn und im Rückenmark entstehen offenbar Entzündungsherde, die zu einem langsamen Abbau des Gewebes führen, das die Nerven umgibt und schützt, die Nervenscheiden. Je nachdem, welcher Nerv betroffen ist, kommt es zu Ausfällen und Problemen in den entsprechenden Körperteilen, häufig beginnen sie in den Beinen oder Armen.

                                   Verlauf

hängt von der Ausprägung der Krankheit ab. In manchen Fällen kommt es zu einer plötzlichen Verschlechterung bei Ausbruch der Erkrankung, anschließend nehmen die Beschwerden nur allmählich zu, man spricht dann vom sogenannten progredienten Verlauf. Andere Betroffene hingegen erleiden direkt nach dem ersten Schub weitere Anfälle.

                              Behandlung

In der Schulmedizin wird die MS mit Medikamenten behandelt, die das körpereigene Immunsystem beeinflussen. Es gilt als mitverantwortlich für den Abbau der Nervenscheiden. Bei akuten Schüben wird Kortison gegeben, das die Entzündungsreaktion abschwächt. Langfristig haben sich sogenannte Interferone bewährt, obwohl deren Wirkmechanismus noch ungeklärt ist. Grundsätzlich können alle Therapien das Fortschreiten der Erkrankung nur verlangsamen und nicht heilen. 

                              Forschung

konzentriert sich darauf, das Voranschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Im Idealfall findet man Medikamente, die den Verlauf der Krankheit stoppen. Versuche, die Nervenscheiden wieder wachsen zu lassen, etwa mithilfe von Stammzellen, stehen noch am Anfang und werden auf absehbare Zeit keine Therapien hervorbringen.

Ein altbekannter Wirkstoff gegen Schuppenflechte weckt derzeit Hoffnungen bei Menschen, die an Multipler Sklerose (MS) leiden. Noch ist die Auswertung der Studien zu Dimethylfumarat, dem Wirkstoff des unter dem Handelsnamen Fumaderm bekannten Medikaments, nicht abgeschlossen. Doch im Oktober stellten US-amerikanische und deutsche Neurologen erste Ergebnisse vor. Sie bescheinigen dem Mittel gute Chancen, sich künftig als eine Standardtherapie durchzusetzen, die als Tablette verabreicht werden kann.

Aus unbekannten Gründen greifen die Immunzellen bei den Betroffenen die Schutzhülle von Nerven im Gehirn und Rückenmark an, was verschiedene neurologische Symptome auslösen kann. Gefürchtet ist der chronisch fortschreitende Verlauf, der bleibende Behinderung nach sich zieht. Bei neun von zehn Patienten verläuft MS jedoch zunächst schubförmig: Dabei treten vorübergehend Taubheitsgefühle, Sehstörungen und andere Beschwerden auf.

Mit Medikamenten versuchen Ärzte, die Häufigkeit dieser Schübe zu senken. Bislang gelten Interferon und das vor zehn Jahren zugelassene Glatiramer-Azetat als Mittel der Wahl bei schubförmiger MS. Sie verringern zwar anfangs die Schubrate, verlieren aber später oft an Wirkung. Beide Mittel müssen gespritzt werden und sind teuer, weshalb Ärzte in England schon seit Jahren darauf verzichten.

Was nun für Zuversicht sorgt, ist indes ein lange bekannter Stoff: Fumarsäure ist eine simple chemische Verbindung, die in jeder Zelle als Zwischenprodukt im Citratzyklus vorkommt. Lebensmittelchemiker kennen sie als Säuerungsmittel E 297. In der Natur findet sie sich in Pilzen, Flechten und Pflanzen – allen voran im Namensgeber Fumaria officinalis (= Gewöhnlichen Erdrauch).

Zur Behandlung von Schuppenflechte ist Fumarsäure seit 1994 zugelassen. Ihre Wirksamkeit hatte der deutsche Chemiker Walter Schweckendiek, der selbst an Psoriasis litt, vor rund fünfzig Jahren entdeckt. Wie sie wirkt, ist nicht genau bekannt. Vielleicht schützt sie Nervenzellen vor Sauerstoffradikalen, vermutlich hat sie auch Einfluss auf bestimmte Immunzellen.

So scheint Fumarsäure auch die Schubrate bei MS senken zu können: Bei Einnahme eines Scheinmedikaments erlitt jeder dritte Proband in der klinischen Prüfung einen Entzündungsschub pro Jahr; unter Dimethylfumarat nur einer von sechs. In einer zweiten Studie senkte die Substanz die Schubrate auch stärker als Glatiramer-Azetat.

Die Fachzeitschrift Lancet veröffentlichte bereits vor drei Jahren eine Untersuchung, wonach Dimethylfumarat auch die Entstehung dauerhafter Schäden im Hirn bremsen könnte. »Das Medikament ist besser als die, die wir haben«, sagt der Neurologe Ralf Gold, der eine der Studien leitete. »Warum sollte es nicht zum Standard werden?«

Psoriasis-Patienten werden mit einem Gemisch aus Dimethylfumarat und drei Fumarsäuresalzen behandelt. Bei der Tablette gegen MS beschränkt sich der Hersteller Biogen Idec indes auf reines Dimethylfumarat. Das soll Nebenwirkungen wie Gesichtsröte, Hitzewallungen (flush), Durchfall und Bauchschmerzen reduzieren. Außerdem will die Firma damit eine »neue aktive Substanz« auf den Markt bringen. Der Zulassungsantrag wird für die erste Jahreshälfte 2012 erwartet.

Unklar ist, ob das Mittel den Übergang von der schubförmigen MS in die chronisch fortschreitende Phase hinauszögern kann. Auch sein Preis ist noch offen. Fumaderm ist mit drei Euro pro Tablette deutlich teurer, als der billige Ausgangsstoff erwarten lässt. Behandelte man damit einen MS-Patienten, käme man auf 4.400 Euro im Jahr. Die »neue« Substanz, befürchten Fachleute, könnte als MS-Mittel womöglich ähnlich viel kosten wie Interferon – 15.000 Euro pro Jahr.

 

[Dr. phil. Bettina Jungkunz]

Kampf der Fatigue Vitamin B12. bei Multipler Sklerose (MS)

Multiple Sklerose, auch bekannt als die „Krankheit mit den tausend Gesichtern“, kann mit einer Vielzahl von Symptomen einhergehen. Eines der häufigsten und für den Patienten unangenehmsten

ist die Erschöpfung oder Fatigue.

Die Multiple Sklerose ist die häufigste Ursache einer Behinderung im jungen Erwachsenenalter, die nicht-traumatischer Genese ist. Diese chronische Entzündung des zentralen Nervensystems, deren Ursache bis heute noch immer nicht bekannt ist, verläuft zu Beginn meist schubförmig, kann aber im späteren Verlauf eine chronische Progredienz entwickeln. Die Entzündungen führen zu Schäden an

der Myelinschicht, die die Nerven umgibt, sie können aber auch einen direkten Verlust an Nervengewebe zur Folge haben. Dies geht mit den unterschiedlichsten Symptomen wie Seh- und Sensibilitätsstörungen oder motorischen Beeinträchtigungen einher. Eines der möglichen Symptome ist die Erschöpfung, auch als Fatigue bezeichnet. Nahezu 80% aller MS-Betroffenen leiden darunter.  Viele fühlen sich in ihrem privaten und beruflichen Alltag stark eingeschränkt, manchmal stärker als durch die direkten körperlichen Handicaps. Trotz der Häufigkeit und der Auswirkungen, die dieses Symptom auf das Leben der Betroffenen hat, wird ihm in der Praxis noch zu wenig Beachtung geschenkt.

Ein Symptom: Die Fatigue

Jeder Mensch wird müde. Das ist auch notwendig, denn Körper und Geist brauchen Auszeiten, um die Energiereserven wieder aufzufüllen und die Geschehnisse des Tages zu verarbeiten. Das ist normal und muss so sein. Doch von Multipler Sklerose Betroffene machen im Verlauf ihrer Erkrankung oft Bekanntschaft mit einer ganz anderen Art der Müdigkeit, jenseits der Normalität. Wer nicht an MS leidet, kann sich oft nicht vorstellen, dass die Fatigue eines der unangenehmsten Symptome dieser Krankheit ist. Sie lässt, selbst bei sonst geringer körperlicher Behinderung, das gewohnte Leben Geschichte werden. Dabei ist Erschöpfung aber nicht gleich Erschöpfung.

Müdigkeit der Muskeln

Durch die Demyelinisierung und die dadurch gestörte Weiterleitung der Nervenimpulse können Muskeln ihre alte Stärke verlieren. Bei größerer oder längerer Beanspruchung beginnen sie immer mehr

zu schwächeln. Gönnt man ihnen Ruhe, erholen sie sich wieder und finden, zumindest zeitweise, wieder zu ihrer Ausgangsleistung zurück. Die Muskelschwäche aber verleitet natürlich zu Inaktivität.

Diese aber bedingt einen weiteren Abbau der Muskelmasse und der Kondition. Fehlt aber Kondition, ermüdet der Körper wiederum schneller. Der Teufelskreis ist perfekt.

Depressionen

Die Erschöpfung kann aber auch genauso gut ein Zeichen eines depressiven Geschehens sein. Allgemeine Niedergeschlagenheit und Schlafstörungen sind bei MS keine Seltenheit.

Trägheit

Die häufigste Form der Fatigue ist die Trägheit. Sie ist die vielleicht am schwersten zu ertragende Variante der Erschöpfung, da sie, selbst bei sonst geringer körperlicher Beeinträchtigung den Betroffenen, wie ein ständig erhobener Zeigefinger an seine Erkrankung erinnert – vor allem daran, dass sein Leben nicht mehr sein gewohntes ist. Die Trägheit ist verbunden mit einer überwältigenden Schläfrigkeit,

die zu jeder Tageszeit, oft ohne Vorwarnung, auftreten kann. Sie ist es auch, eher noch als die muskuläre Schwäche oder andere Symptome, die die Betroffenen aus dem normalen Alltag und dem Arbeitsalltag drängt. Nicht gerade ein Segen für das eigene Selbstwertgefühl, vor allem dann, wenn die Umwelt noch mit Unverständnis reagiert. Meist steht die Fatigue in keiner Relation zu dem, was

der Betroffene vorher geleistet hat. So können sich Schuldgefühle einstellen. Man selbst wirft sich fehlende Motivation und Willensschwäche vor, von der Umwelt wird man oft genug für faul gehalten. Viele MSPatienten sind dabei auch wenig nachsichtig mit sich selbst. Eine hohe Priorität in ihrem Leben hat vielfach die Erfüllung der eigenen oder der an sie gestellten Ansprüche. „Man muss sich nur

am Riemen reißen …“ – doch der Versuch, die Müdigkeit einfach zu ignorieren, schlägt fehl.

Die gängige Behandlung

Je nach ihrem Ursprung existieren die unterschiedlichsten Behandlungsansätze der Fatigue. Etwa regelmäßige, auf die Leistungsfähigkeit abgestimmte Bewegung zur Verbesserung der muskulären Ausdauer. Ein gutes Energiemanagement, eine strukturierte, nicht überlastende Lebensführung sowie eine ausgewogene Ernährung, um nur einige Möglichkeiten zu nennen, können die Fatigue lindern.

Doch oft wird auch in die pharmazeutische Trickkiste gegriffen. Gerade bei ausgeprägter Trägheit kommen z.B. Antidepressiva wie Fluoxetin oder Paroxetin, aber auch das Narkolepsiemittel Modafinil oder in sehr schweren Fällen sogar Amphetamine wie Methylphenidat zum Einsatz.

Doch müssen diese schweren Geschütze nicht immer sein. Manchmal fehlt dem Körper einfach nur eine kleine Zutat, die Linderung bringen kann. Ein kleines Vitamin des B-Komplexes, dem meist nur wenig Beachtung geschenkt wird: Vitamin B12.

Vitamin B12

Auch wenn wir das Vitamin B12 in nur relativ kleinen Mengen brauchen (täglicher Bedarf rund 4 μg, ist es als Coenzym für viele biochemische Prozesse in unserem Körper wichtig und somit für uns Menschen wie auch für alle anderen höheren Tiere lebensnotwendig. Gerade Gewebe mit einer hohen Teilungsrate, wie z. B. Schleimhäute und Nervengewebe sowie das Knochenmark, haben einen hohen Bedarf an Vitamin B12. Auch ist es notwendig, um eine gesunde Myelinschicht zu bilden bzw. zu erhalten. Fehlt das Vitamin, nimmt die Myelinschicht mit der Zeit Schaden. Für Menschen, die von Multipler Sklerose betroffen sind, ist dies natürlich fatal. Die bereits durch die MS bedrohten Nerven bekommen einen weiteren Gegner – den Vitamin B12-Mangel.

Einfluss von Vitamin B12

    Energiegewinnung in den Zellen

    Körperliche Leistungskraft und Ausdauer

    Konzentrationsvermögen

    Bildung von Blutkörperchen und -plättchen

    Bildung und Regeneration der Myelinummantelung der Nervenfasern

    Funktion des Nervensystems

    Bildung von Neurotransmittern

    Zellentgiftung

Nur Mikroorganismen können Vitamin B12 bilden, Pflanzen und Tiere sind dazu nicht in der Lage. Höhere Tiere aber, zu denen auch wir Menschen zählen, haben im Laufe ihrer Evolution die verschiedensten Mechanismen entwickelt, um an die von ihnen benötigte Menge zu kommen. Wiederkäuer etwa produzieren Coenzym B12 mithilfe von Bakterien in ihrem Verdauungstrakt und nehmen

es beim Wiederkäuen auf, Fleischfresser decken ihren Bedarf durch die Innereien ihrer Beutetiere. Besonders die Leber, in der bis zu einem Drittel des körpereigenen Vitamins B12 gespeichert ist, und der Verdauungstrakt sind dabei gute Lieferanten. Der Mensch ist ebenfalls auf die Zufuhr über die Nahrung angewiesen. Wir bilden zwar im Dickdarm, unterstützt von Bakterien, selbst Vitamin B12, können es aber zu diesem späten Zeitpunkt der Verdauung nicht mehr für uns selbst nutzen.

Da das Cobalaminmolekül, welches das Coenzym B12 bildet, recht groß ist, ist der Mensch bei der Bereitstellung für den Körper auf die Mitarbeit des sogenannten Intrinsischen Faktors (IF) angewiesen, der von der Magenschleimhaut ausgeschüttet wird, sowie auf eine gute Rezeptordichte für den B12-IFKomplex im Krummdarm. Mangelt es auch nur an einem von beidem, kann nicht genügend Vitamin B12 aufgenommen werden. Hat es das Molekül bis ins Blut geschafft, heißt das aber noch lange nicht, dass es auch von den Zellen entsprechend resorbiert wird. Es existieren z.B. Analoga, die zwar die entsprechenden Rezeptoren an den Zellen besetzen, letztlich aber biochemisch unwirksam bleiben – ein zellulärer Vitamin B12-Mangel ist die Folge. Der triviale Auslöser eines Coenzym B12- Mangels aber ist sicherlich die ungenügende Zufuhr, z.B. durch unzureichende oder rein vegane Ernährung ohne ausreichende Substitution.

Mögliche Symptome eines Vitamin B12-Mangels

    Muskelschwäche, körperliche Schwäche

    Dauernde Müdigkeit, schnelle Erschöpfung

    Antriebsschwäche

    Kurzatmigkeit

    Reizbarkeit, Vergesslichkeit, Nachlassen der geistigen Fähigkeiten

    Niedergeschlagenheit

    Missempfindungen, Taubheitsgefühl

    Muskelzittern, schleppender Gang

    Nervenschäden am Sehnerv

    Störungen der Feinmotorik, spastische Störungen

    u.v.m. [4, S. 100 f]

Ob ein Vitamin B12-Mangel vorliegt, kann durch unterschiedliche Testverfahren ermittelt werden. Die Bestimmung über das Blutserum gehört dabei zum Standard der Labormedizin. Etwas seltener sind dagegen der HoloTC-Test oder die Bestimmung des Methylmalonsäure- Spiegels (MMA-Test). Sehr aufschlussreich, aber leider mit einer nicht unerheblichen Strahlenbelastung verbunden, ist der Schillingtest. Durch ihn kann zwischen einer schlechten zellulären Aufnahme und einem Mangel an Intrinsichem Faktor gut differenziert werden. Die Untersuchung des Blutbildes hilft beim Ausschluss einer perniziösen Anämie. Manchmal kann bereits eine Umstellung der Ernährung den Vitamin B12-Spiegel verbessern. Leber, Fisch und Fleisch haben einen hohen Vitamin B12-Gehalt. In manchen Fällen aber kann auch eine ausgewogene Ernährung nicht die Notwendigkeit der Substitution des Vitamins verhindern. Ist der Intrinsische Faktor in ausreichender Menge vorhanden und funktionstüchtig, kann eine orale Gabe von Vitamin B12 erfolgen, etwa als Tablette oder Tropfen. Ist die Aufnahme aber gestört, ist die Zuführung via Injektion angebracht.

Vitamin B12 und Multiple Sklerose

Dass ein Zusammenhang zwischen Multipler Sklerose und Coenzym B12 besteht, ist seit Langem bekannt. Bereits in den 1990er Jahren wurde in mehreren Studien, wie etwa von Sandyk und Awerbuch oder Kira et al., gezeigt, dass Multiple Sklerose häufig mit einem verminderten oder sogar extrem erniedrigten Vitamin B12-Spiegel einhergeht. Neuere Arbeiten wie z.B. von Miller et al., Kocer et al. oder Reynolds nehmen diese Aspekte heute wieder auf, doch schlagen sich ihre Erkenntnisse bisher noch immer kaum in der Diagnostik bzw. Behandlung MS-Betroffener nieder. Andere Mikronährstoffe wie z.B. das Vitamin D (vgl. z.B. Runia et al., Munger et al. haben das Vitamin B12 aus der Diskussion nahezu verdrängt.

Fazit

Vergleicht man die möglichen Symptome eines Vitamin B12-Mangels mit denen, die häufig bei der Multiplen Sklerose zu finden sind, lassen sich viele Parallelen erkennen. Vor allem aber die Aspekte Müdigkeit, Erschöpfung und Antriebsschwäche, eben die Kennzeichen einer Fatigue, erscheinen besonders relevant, auch in Hinblick auf den beobachteten verminderten Vitamin B12-Spiegel vieler MS-Betroffener. Gerade vor diesem Hintergrund ist es nur schwer nachvollziehbar, dass die regelmäßige Kontrolle des Vitamin B12-Spiegels nicht längst zum Standardrepertoire bei der labordiagnostischen Betreuung von MS-Patienten gehört.

Sicherlich ist Vitamin B12 kein Allheilmittel, und auf keinen Fall kann es eine gezielte MS-Therapie ersetzen. Skeptisch mag man auch durchaus bezüglich eines direkten Einflusses des Coenzyms B12 auf die MS an sich sein, bezogen aber auf das Symptom Fatigue kann ein ausgeglichener Vitamin B12-Spiegel über das Wohl und Weh eines Patienten entscheiden. Ein kleines kostengünstiges Vitamin, das letztlich dazu beitragen kann, die körperliche und geistige Fitness der Betroffenen zu erhalten bzw. zu verbessern und ihnen eine rege und aktive Teilnahme am alltäglichen Leben (wieder) zu ermöglichen.

 

 

Autoimmunkrankheiten.

Vergleich:

[Dr.Wolfgang Mettler]:

Agar.: mit Blasenschwäche/Intentionstremor/Rucken/Zucken (Lider)/Zittern und Jucken, hört im Schlaf auf. Diplopie. Nystagmus. „Als ob Körper von Eisnadeln

            durchbohrt“. Spastische, paretische, koordinatorische Störungen der Glieder/der Zunge (Sprache), gestörte Harnentleerung.

Alum.: Trockenheit; Paresen; Schließmuskellähmung/Blasenschwäche/Rektum untätig. Schmerz „Wie von heißem Eisen/elektrischem Strom durchbohrt“.

< 16 h./Kartoffeln/< Wechsel zu trockenem Wetter

Alum-sil.: Taubheit und Schmerz in Gliedern; „Wie Konstriktion“ überall. Kältegefühl und Schmerz. Brennen der Wirbelsäule.

Inkontinenz - Harnverhaltung - Tenesmen beim Wasserlassen.

Aran-i.: Periodisch und empfindlich gegen nass-kaltes Wetter. „Als ob Körperteile vergrößert und schwer“. > Rauchen.

Arg-met.: Lähmungen, Vergrößerungsgefühle, elektrische Schläge, nervöses Schütteln, Zucken, muss sich bewegen. Intellekt geschwächt. Knorpelschaden.

Chronische Pharyngitis, Heiserkeit, graue Sekrete. Induration Hoden, Ovar.

Arg-n.: Folge von Schreck, Aufregung. Schwindel, Zittern, Platz-/Erwartungsangst. Zwangsvorstellungen mit Tympanie. Splitterschmerz. Erlöschen der Reflexe,

Kribbeln und Gefühllosigkeit an Händen und Füßen. Kann nicht in r. Seitenlage liegen. Gürtelgefühl um die Brust. Aerophagie.

Arn.: Schwere Beine als Folge von Überanstrengung. Schwindel, benommen; Folge von Schock, von Unfällen.

Aur-met.: Tertiäre Lues mit Störungen des ZNS, der Augen, Gefäße, Knochen. Überempfindlich, Kummer, Enttäuschung, Selbstmordneigung. Hypertonie.

Arteriosklerose. Blutstauungen. Hemianopsie, sieht nur die untere Hälfte.

Aur-m: Zorn denkend an Beschwerden; psychisches Trauma. Neuritis l. Auge. MS nach Verletzung.

Aur-s.: Ständiges Kopfnicken, nach langem Kummer. Diplopie; Lähmung des Sehnervs. Äußerst berührungsempfindlich. Schwankender Gang.

hysterische Krämpfe.

Bac.: Erkältungsneigung; verschleppte Erkältungen. Kälteempfindlich. Hereditärer Alkoholismus. Folgen von Impfungen, von Unterdrückungen.

Bar-c.: Gliederzittern; Nachlassen des Gedächtnisses, geistige und körperliche Schwäche, Schwindel, besonders älterer Patienten.

Erkältungsneigung - rezidivierende Tonsillitis - Drüsenschwellungen. Stinkende Fußschweiß.

Bar-m.: WS-Verkrümmung; Sklerose des Rückenmarks. Gefühllosigkeit, Lähmungen, allgemeiner Abbau; zunehmende Muskelschwäche. Inkontinenz.

Arteriosklerose, Aneurysma, Hypertonie, Sklerose des Pankreas.

Bell.: Folge von Erkältung, Sonneneinstrahlung, Durchnässung. Hyperästhesie, Krämpfe, Konvulsionen mit Rückwärtsbeugen. Zittern/Zucken/Sehnenhüpfen.

Ben-n.: Bringt farbiges Sehen wieder; spastische Lähmung; Spinalparalyse.

Berthierit w

Botul.: Ptose, Diplopie, fortschreitende Augenlähmung. Maskengesicht, Sprache unverständlich. Schwach und unsicher beim Gehen.

Calc.: Psychische Traumata.. Erkältungsneigung, besonders bei nass-kalt wetter. Krampfneigung/Zittern, Schwäche, Erschöpfung nach geringster

geistiger und körperlicher Anstrengung. Partielle Schweiße. Verlangen nach Eiern.

Cann-i.: „Wie berauscht“, euphorisch. Sprachstörungen, Vergrößerungsgefühle, Hyperästhesien, Schizophrenie. Zittern, Anästhesie, Lähmungen besonders der Beine.

Carbn-s.: Muskelhüpfen, Zittrigkeit mit Trübsehen, Farbenblindheit, Muskelschwäche mit Ataxie, einseitige Lähmungen. Bandgefühle um einzelne Körperteile.

Alkoholneuritis. Brennen innerlich und äußerlich. Erschwerte Wortfindung. Frostig, aber schlimmer durch Wärme.

Caus.: Folge von anhaltendem Kummer. Fortschreitende Schwäche; lokale Paralyse von Stimmbändern, Schluck- und Zungenmuskulatur, Lidptose.

Empfindungsverlust in den Händen. Inkontinenz. < trockenem Wetter/< 16 h. Stuhlgang > stehend.

Cham.: Folge von Ärger, Verdruss, Erkältung. Missgelaunt, mürrisch. Schmerz unerträglich, krampfartig, < nachts/< Wärme, gefolgt von Taubheit und Lähmigkeit

der Teile. Benommenheit bei Schmerz. Verschlimmerung bei windigem Wetter.

Chel.: Beschwerden durch Grippe/Wetterwechsel. Parese der unteren Gliedmaßen mit Muskelstarrheit. Fersenschmerz „Wie eingezwängt“, < r.

            Schwindel verbunden mit Leberstörungen.

Cimex.: Schmerz in allen Gelenken, „Als ob Sehnen zu kurz“ (Kniegelenken).

Cocc.: „Wie Leere im Kopf“. Folge von Schlafmangel. Mouches volantes/enge Pupillen/Trübsehen/Nystagmus. Schweregefühl,

Schwäche und Zittern bei Bewegung. Krämpfe und Taubheitsgefühle. Schweres Sprechen.

Coloc.: Folgen von Ärger, Entrüstung, Hineinschießende scharfe Schmerzen. Krämpfe/Zuckungen, Einschnürungen, „Wie von Eisenbändern eingespannt“.

Muskelkontrakturen; Muskeln und Sehnen „Wie verkürzt“. Kälte und Nässe. Schweiß riecht nach Urin.

Con.: Betäubung, Zittern, Lähmung (beginnt in unteren Glieder), Schwindel bei jeder Lageveränderung. Tremor der Hände; klonische Krämpfe.

Koordinationsstörungen bei Bewegungen [Glieder/Zunge (sprechen)] an den Augen (Doppeltsehen). Psychische Traumen. Sexualität. Drüsenverhärtungen. Schweißneigung sofort Augen schließend. < geringste Menge Alkohol.

Cerebellum wa

Crot-h.: Schwindel, Schwäche Zittern, Sprachstörungen, Zungenlähmung. Rechtsseitige Lähmungen. Blutungsneigung. Folge von Impfungen.

Cupr-ar: Krämpfe/Zuckungen, Taumeln/Gehstörungen. Nierenbezug, Urin riecht nach Knoblauch. Unterdrückungsfolgen.

D.N.A. .: linksseitig, bei beginnender MS (Julian); psycho-motorisch verspätete Reaktionen. Folge von Bestrahlung, Chemotherapie. Mononukleosis infectiosa.

Diph.: Bei Diphtherie in der Primär- oder Sekundärmiasmatik. Neurologische Erkrankungen mit motorischen Ausfällen und schlaffen Lähmungen (Stimmband)

Distemperinum. Nosode der Hundestaupe; Virus-Nosode als Reaktionsmittel.

Elec. Schwere, Steifheit, Schmerz/Lähmungen (bei Wetterwechsel in ehemals verletzten Teilen). Fingerspitzen taub. < Gewitter/< zunehmender Mond

Form.: < nass-kalt (Schnee)/< vor Sturm, Schwäche der Beine; Paraplegie, Vibrieren/Zucken/Krämpfe einzelner Muskelgruppen.

Gels.: Zittern/Zucken/Krämpfe/Lähmungen (lokal), „Wie reife/“Wie ausgedehnt“; Diplopie/mangelhafte Akkomodation/weite Pupillen; Lidptose,

gestörte Sprache. Blasen- und Rektumlähmung. Schub nach Grippe. Folge von Schreck, Kummer, Erwartungsangst. < Föhn/< Sommerhitze.

Halop.: Mund-/Kau-/Zungenbewegungen. Schizophrenie. Akkomodationsstörungen. Harn- und Stuhlinkontinenz. Tetanoide Kontrakturen. Iatrogene Krankheit.

Helo.: Taubheit und Zittern. „Wie auf einem Schwamm zu gehen“. Motorische Ataxie. Furchtbares Kältegefühl. Brennen entlang der Wirbelsäule.

Hyocin-hbr.: Diplopie; Sehstörungen vor Farbe und Größe. Glieder zappelig und zucken; kann ohne Hilfe nicht gehen. Tremor, Chorea, Manie. Folge von Schock.

Hyper.: Folge von Schock/Trauma. < feucht/kalt/neblig/vor Sturm. Brennen entlang der Nervenbahnen.

Irid-met.: Spinale Paresen; Hemiplegie r.. Taubheitsgefühl in den Ohren und durch den ganzen Körper. Postinfektiöse Schwäche, besonders nach Virusgrippe.

Kali-p.: Folge von Aufregung, Überarbeitung und Sorgen. Depressionen. Sehschwäche; Ptose; Stimmbandlähmung. Lähmigkeit. Beschwerden nach Grippe.

Katoptrit w

Kresol.: Unsicher, Schwindel/Taumeln. Spastische/paretische Lähmungen. Lähmigkeit, Zunge gelähmt + Gangstörung. Akkommodationsstörungen,

Mouches volantes.

Lach.: l./Folgen von Kummer, Sorgen, Eifersucht. Erregung - Depression - Lähmung. Lokomotorische Ataxie. Schwere, Taubheit, Lähmigkeit der Beine.

< Sonne/Hitze/Föhn/Schwüle/< nach Schlaf/< vor Menses/< im Klimakterium, > durch Absonderungen. empfindLICH Berührung, Hyperästhesie.

Lathyrus sativus.: Reflexe gesteigert; Zittern der Arme bei Bewegung. Paralytische Beschwerden unteren Glieder. Brennen in Zungenspitze mit

Prickeln und Taubheit von Zunge und Lippen. Muss sich beeilen, sonst entleert sich die Blase unwillkürlich. < nach Grippe.

Lyc.: r./Trocken, schwach. Frostig + < Wärme/< windigem Wetter. Vertikale Hemianopsie. Unwillkürliches heftiges Schütteln der Hände/Beine;

unwillkürliches Strecken der Finger und Beugen zur Faust; unwillkürliches Beugen und Strecken des Halses. Muskelkrämpfe.

Brennen zwischen Schulterblättern. < Hunger/< 16 h. Leber - Nieren

Mag-p.: Nystagmus/Strabismus/Ptose, Hände Zittern, Wadenkrämpfe; anhaltender Singultus; „Wie innerliches Zusammenschnüren“.

> Wärme, < Kälte/< leichtes Berühren/< Überanstrengung.

Mang-act.: Kann nicht rückwärts gehen ohne zu fallen. Spastischer Gang auftretend auf den Zehenballen. Maskengesicht, Speichelfluss, Zittern der Zunge.

behinderte Sprache, Zwangslachen. Nystagmus, Kopf „Wie geschwollen“, Händen und Füßen. Intellektuelle Einbuße.

Mand.:

Med.: Als Reaktionsmittel sehr bewährt. Folgen von Influenza/Impfungen/Antibiotika. Chronische Sinusitis/Eustachiitis.

Brennen der Nase/Zungenwurzel/Wirbelsäule/Schulterblätter/Hände/Füße/Fußsohlen.

Merc.: Müde/schwach/ruhelos, spricht hastig/stottert, Abmagerung, profuse nicht erleichternde Schweiße. <: nachts/Bettwärme/nasse Kälte/Wetterwechsel;.

Tertiäre Lues, Zittern, Taubheit.

Merc-p.: Bei nervösen, hysterischen geschwächten Personen mit syphilitischen Symptomen und deutlichen Hinweisen auf MS.

Morb.: Bei starken Masern in der Vorgeschichte als Anfangs- oder Reaktionsmittel.

Nat-m.: Nach psychischen Traumen. Geistige und körperliche Erschöpfung mit Zittern und Frostigkeit. < frühmorgens/11 h./Sonne/nass-kalt. > Schwitzen.

Augenmuskeln schwach, Zick-Zack Sehen/Hemianopsie. Gesicht einseitig taub/Nase/Zunge. Inkontinenz. Harnverhalten in Gegenwart Fremder.

Nux-v.: Folge von Ärger. Spinalirritation; Krampfneigung; Bandgefühl um die Taille; Hypereflexie; < frühmorgens/Kälte/windigem Wetter. Iatrogene Belastung.

Ox-ac.: Motorische Lähmungen. Schießen von der Wirbelsäule durch Glieder. Unteren Glieder blau/kalt/unempfindlich. Brennen, Haut empfindlich/wund.

Heftige Schmerzen an kleinen Stellen. < daran denkend.

Paracanthurus hepatus.: can cause Ciguatera in humans if it is consumed. Ciguatera.causes gastrointestinal symptoms followed by neurological symptoms. Severe cases can be misdiagnosed as

multiple sclerosis. Ciguatera is caused because of bioaccumulation of toxins that are produced by dinoflagellates. Dinoflagellates are a type of zooplankton and they adhere to coral, algae and

seaweed and are a common source of food for Paracanthurus hepatus

Petr.: Folge von emotionalen Beschwerden. Niedergeschlagen mit Trübsichtigkeit. Haut schmerzhaft empfindlich. Kältegefühl zwischen Schulterblättern.

< vor und während eines Gewitters/bei Wetterwechsel.

Para-benzochinon: MS mit Schmerz und Verkrampfung im Vordergrund (groß in gelähmter Körperteile). Folge von Unfall/Schock/Operation/Depression,

Schizophrenie/Lähmung. Lallende Sprache. Darmparese, kann Stuhl nicht halten. Muskelzuckung/Tremor. Grippenachbehandlung.

Phos. Nach psychischen Traumen. Tertiärsyphilis. Paralyse/Ataxie/Adynamie, Brennen, Optikusatrophie/Diplopie/Augenmuskelparesen. Hitze zwischen

            Schulterblättern, schwache Wirbelsäule. Sensibilitätsausfall und motorische Lähmungen, von Finger-/Zehenspitzen aufsteigend, Taubheitsgefühle. Unwillkürlicher Stuhlabgang, „Als ob Anus offen bleibt“. Kann nicht in l. Seitenlage liegen. < Wetterwechsel/vor Sturm/während Gewitter/Hunger.

Physos.: Spastische Zustände der Gesichtsmuskeln. Trismus. Zucken der Augenmuskeln, Nystagmus/Astigmatismus. Mouches volantes, Lichtblitze,

Brennen und Kribbeln in der Wirbelsäule, Taubheit. Rucken der Glieder einschlafend. Motorische Ataxie.

Pic-ac.: Folgen von Kummer/Sorgen/geistiger Überanstrengung. Nervöse Erschöpfung, Neurasthenie. Brennen und Schwäche längs der Wirbelsäule.

            Lähmungsartige Zustände; überall Muskelkrämpfe. Schweregefühle (Glieder). Demenz, Apathie; will nur liegen. < nasses Wetter/heißes Wetter.

Plb-met.: Schleichende Prozesse, 1. Krampf, 2. Lähmung. Haut überempfindlich, Anästhesie/Parästhesie. Intentionszittern. Erschwerte Sprache, Intellekt          gemindert. Zittern und Zucken „Wie von elektrischen Schlägen“. Progressive Muskelatrophie. Analspasmen. Hartnäckige Obstipation durch Lähmung des Rektums.

Psor.: Reaktionsmittel, wenn gut gewählte Arzneien versagen. Folgen von Emotionen und geistiger Überanstrengung. < Kälte/Zugluft/Wetterwechsel/Sturm/Gewitter/Winter/heißer Sonnenschein/nach akuten Krankheiten. Fühlt sich kurz vor Ausbruch einer Krankheit sehr wohl. > Sommer/durch Schwitzen. Hereditäre und tertiäre Syphilis. Lähmungsartige Symptome. Diplopie, Polyopsie, Hemianopsie. hoffnungslos. Folgen von Unterdrückungen (Impfungen), Influenza; verschleppte Rekonvaleszenz.

Puls.: Folgen von Emotionen. Folgen von Masern/von Erkältungen/nassen Füßen. Optikuslähmung, Sehstörungen/Sehverlust während Menses. Inkontinenz.

Regelstörungen. Müde/schwere Beine; umherziehende Schmerzen. < Hitze/vor Menses/abends in der Dämmerung.

Rhod.: < vor Sturm/Gewitter/Wetterwechsel/Barometersturz/bei nassem Wetter (Nebel)/rauhem Wetter, Föhn (mehr im Sommer). Kreuzschmerz mit

            schwankendem Gang, Taubheit, Einschlafen der Glieder. Ziehen mit Schwere, Schwäche und Ameisenlaufen vom Unterarm in die Finger, von den Beinen zu den Zehen.

Rhus-t.: < nass-kalt (Regen/Nebel), Durchnässung/durch Überanstrengung/in Ruhe (mehr im Winter). Paresen; Lähmung mit Taubheit, Gürtelgefühl.

            Wadenkrämpfe, Blasenkrämpfe/-lähmung. Rheumatisch-nervöse Grippe.

Sec.: Spasmen der willkürlichen und unwillkürlichen Muskulatur (Streckmuskeln). Spasmen der Gefäßmuskulatur. Brennen wie Feuer, Taubheitsgefühle und

            Ameisenlaufen. Lähmung der sensiblen und motorischen Nerven mit Kribbeln, Ameisenlaufen, Brennen und Taubheitsgefühlen. Gehen wie auf Filz oder Samt. Obwohl eiskalt wird alles < Wärme/Zudecken.

Sep: < durch und + Unterleibsbeschwerden/< vor der Regel/< im Klimakterium/< durch Kälte/< Feuchtigkeit/< vor Gewitter, 10 - 11 h. Sieht Flecken, Flimmern;

            Ptose. Sehverlust während Menses. Kälte zwischen den Schultern, Kreuzschwäche. Schwere und Zerschlagenheit der Beine, lahm steif, „Wie zu kurz“; Rucken und Zucken Tag und Nacht.

Kälte der Beine und Füße. Darmatonie, Obstipation, Kugelgefühl, Zusammenschnüren und Brennen im Mastdarm. Blasenschwäche und Blasenkrampf. Enuresis im ersten Schlaf.

Sil.: Neigung zu Verhärtungen und Narbenbildung. Folge von Erkältung/Durchnässung/Wetterwechsel/Schweißunterdrückung/Impfung. Spricht erschwert.

Zusammenfließen der Buchstaben lesend. Parästhesien; motorische Schwäche; Krämpfe in Waden und Fußsohlen. Schließmuskelkrampf; Schließmuskelschwäche. Obstipation, Stuhl schlüpft zurück. Stinkende Schweiße. < Hunger.

Strychnin-p.: Blasenstörungen bei MS; Blasenlähmung. Krämpfe bei jeder Bewegung; kann nur in Rückenlage liegen. Schwäche und Brennen der Wirbelsäule.

Sulph.: Reaktionsmittel. Brennen. Rezidivierende Katarrhe. < Hunger, 10 - 11 h./Nässe/Kälte/Wetterwechsel. Absonderungen stinken. Folgen von Unterdrückung/Impfung

Syph.: Reaktionsmittel. Erworbene und hereditäre Syphilis (Stigmata); Missbildungen. Hereditärer Alkoholismus. Schwäche, Lähmungen mit nur wenigen

            Symptomen. Sehnervatrophie. Verticale Diplopie. < nachts/jeden 2en Vollmond/vor, während und nach Gewitter/am Meer.

Tarent-h.: Bewegungsdrang; Musik erregt. Kältegefühle am ganzen Körper. Krampfhafte Zuckungen (r. Bein/r. Arm)/Kopfrollen. Taubheit der Beine.

            Einschnürungsgefühle. Blasentenesmus. Kratzt mit den Händen. > Reiben befallener Teile. Periodisch

Thall-met. Folge von Überanstrengung, Beschäftigungsdrang. Depressionen, Abnahme des Verstandes. Bohrende, brennende Schmerzen mit Hitze- o. Kältegefühl,

Kribbeln, Ameisenlaufen, Fußsohlen berührungsempfindlich, mit Hypästhesie/Anästhesie, Erlöschen der Reflexe. Neigung zu lokaler Muskelatrophie. Hartnäckige Schlaflosigkeit trotz stärkster Schlafmittel. Kopfwackeln. Pelziges Gefühl im Gesicht. Harn- und Stuhlinkontinenz. Impotenz. < täglich zur gleichen Stunde/durch Berührung/Streicheln. Totaler Haarausfall.

Ther.: Nervöse Hyperästhesie; geräuschempfindlich; jedes Geräusch wird in den Zähnen gespürt. Schwindel mit Übelkeit und Erbrechen bei der geringsten

            Bewegung (Augen schließend). Empfindliche Wirbelsäule; muss sich seitlich sitzen um Druck zu vermeiden. Schwindel, Schwäche, Kälte, Zittern, Ohnmacht. < Sonnenstrahlen/Kaffee/Nikotin/Alkohol/Koitus/Klimakterium.

Thiosinamin.: Arteriosklerotischer Schwindel. Hitzegefühl und Brennen in den betroffenen Teilen. Bessert blitzartige Schmerzen. Bewirkt die Auflösung von Narbengewebe. Narbenbildung im Ohr,

am Trommelfell, Taubheit durch fibröse Veränderungen am Hörnerv.

Thuj.: Folge von Impfungen, von hereditärer Vakzinose, von iatrogener Schädigung (z.B. Schlafmittel, Narkotika). Lähmung nach Impfung. < nass-kaltes

            Wetter/feuchtes Klima. Diplopie/Strabismus. Chronisch-rezidivierende Infekte. Unwillkürlicher Harnabgang, chronische Inkontinenz, Tröpfeln.

Toxoplasmose.-Nosode: An diese Nosode denken bei Toxoplasmose in der Schwangerschaft o. in der Sekundärmiasmatik. Postinfektiöse Enzephalitis bei Kindern,

            Epilepsie, Krämpfe; Paresen; Augenmuskellähmung; Kinder mit verzögerter Entwicklung.

Tub.: Bei Erkältungsneigung, zur Prophylaxe. Nach rezidivierenden, schlecht heilenden Infekten. Folgen von Influenza/Antibiotika/Keuchhusten/Masern.

< Wetterwechsel nach warm/Föhn. Absolutes Wohlbefinden während der Schwangerschaft und Stillzeit.

Vario.: Nach schwerem Windpockenverlauf. Vakzinose (hereditär). Qualvollem  Rückenschmerz (Grippe). Überall müde und ruhelos. Schmerz

wandern vom Rücken zum Bauch. „Als ob Insekten unter der Haut kriechen“ Influenza im Herbst.

Xanthoxylum.: Hemiplegie; Paralyse/Taubheit/Ovarialneuralgien in Oberschenkel ausstrahlend l. Dysmenorrhoe mit dickem, schwarzem Blut. Motorik gestört;

            Schmerz „Wie elektrische Schläge“ < heißem Wetter. Besonders angezeigt bei neurasthenischen mageren, zarten Patientinnen, die unter Schlaflosigkeit leiden.

Zinc-met: Folgen von Schreck; Folgen von Unterdrückung. > Wiedererscheinen von Ausscheidungen. < nach Schlafmangel/Wein. Folge von Narkotika/Analgetika. Depressiv während Erkrankung.

Schwindel und Gedächtnisschwäche. Spastisches Schielen/Ptose/Nystagmus. Zuckungen; Zittern; zappelige Füße; Ameisenlaufen an Händen und Füßen, „Als ob sie über die Haut krabbeln“ Wirbelsäule berührungsempfindlich Unsicherer Gang, Muskelschwäche. Parese oder Lähmung der Beine.

 

Fibromyalgie: Beschwerden ähneln Anfangsstadium.

 

Antidotiert von: Distemper. Fum-ac. 

 

Allerlei: Vergesellt von Clamydia pneumoniae/Befällt ZNS/Nerven werden durch eigenes Immunsystem. zerstört

 

Phytologie: Rapsöl + Antioxydanten

Kupfertherapie

Olibanum (= Weihrauch)

Bienengift (Biene stirbt nach Stich nicht wann sie durch eine Gaze oder Gitter sticht)

 

 

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